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am 9. Dezember 2013
Die Innovationskultur ist eines der wenigen Unternehmensmerkmale welches extrem schwer kopierbar ist. Sie umfasst - als Bestandteil der Unternehmenskultur - Normen, Wertvorstellungen und Denkhaltungen bzgl. des Innovationsgeschehens und der beteiligten Personen(S. 25). Das ist soweit einleuchtend und bis dahin kann man den Beobachtungen und Ausführungen uneingeschränkt zustimmen.
Leider ist es jedoch in der Praxis so, dass die Innovationskultur irgendwie entsteht oder eben nicht (da in der Regel andere messbare Regelgrößen für das Management von höherer Bedeutung sind). Man kann weder Innovationen noch die Innovationskultur noch die Innovationsfähigkeit einer Organisation ,von oben` verordnen, wobei die Innovationskultur sowieso oft nur als das Randthema bei Innovationsbemühungen gesehen wird.
Leider kann das Buch genau an dem kritischen Punkt zwischen Organisation-Innovation-Kultur wenig Hilfreiches beitragen: Ratschläge wie ,Informelle Netzwerke fördern` sind bspw. gut gemeint aber scheitern an der Incentivierung und Leistungsbeurteilung in Organisationen. Was da für ,Weisheiten` von den Unternehmen eingestreut werden, ist erstaunlich. Da ist Vieles dabei, was aus den Buzzword-Produktionen der Stabsstellen kommt. Es klingt wahnsinnig toll, aber man ahnt schon, dass da wenig Substanz dahinter ist. Nur als Beispiel: Wir versuchen geschäftsübergreifend und branchenübergreifend radikale Innovationen zu initiieren.[...] Wenn man da tiefer in die Themen einsteigt, findet man technologische Gemeinsamkeiten. Wenn man die bereits zu Anfang eines Prozesses formuliert, führt das zu Synergien. [...] usw. so geht das dahin. Wie werden durch Synergien radikale Innovationen initiiert? Man bleibt ratlos zurück. Ebenso wie bspw. folgende Behauptung International zusammengestellte Teams potenzieren die Chancen für eine erfolgreiche Umsetzung von Innovationsideen in marktfähige Produkte." (S.66) Stimmt das? Sind es nicht interdisziplinäre Teams die vielfältigere Ideen haben? Aber steigen die Chancen auf Umsetzung dadurch? Ich bezweifle das, ebenso dass man das Innovationsgeschehen ,auf Knopfdruck` parat haben kann - das sind Managementmärchen.
Die Bedeutung von Innovationkultur ist enorm und die Herausarbeitung der Bedeutung ist gut gelungen, aber die Darstellung - auch in Zusammenhang mit den befragten Unternehmen - ist nicht überzeugend.
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am 2. Januar 2008
Dieses Buch finde ich hervorragend. Es beginnt bei den wirklichen Voraussetzungen für Innovationen.
Die Stimmung im Unternehmen, das Betriebsklima, der Corporate-Spirit (für alle die es "Neu-Deutsch" möchten): Wie schaffe ich eine Stimmung der laufenden Optimierung, der Erneuerung von nicht mehr Zeitgemäßem und der aktiven Gestaltung der Zukunft in einem Unternehmen.
Die Banken nennen es im Rating die weichen Faktoren, in der Werteorientierten Unternehmensführung ist es Teil des Indirect Marketings und der Praktiker nennt es Zukunftssicherung des Unternehmens (Neudeutsch: Sustainability). Damit trifft dieses Buch nicht nur den aktuellen Zeitgeist sondern vor allem auch die besondere Situation der meisten Unternehmen in Deutschland.
In diesem Buch werden die inspirierende Unternehmensvision, die authentische Vorbildfunktion der Führungskräfte und die gezielte Förderung von Optimierungen konkret als Grundlagen für Innovationen benannt.
Auch das Betriebsklima, welches Ideen zulässt, anstatt Fehler zu bestrafen oder "heilige Kühe" zu schützen, wird angeführt.
Es wird empfohlen Freiräume für interessierte Mitarbeiter zu schafft um Experimente zu ermöglichen. Sicherlich muss dabei das Ziel und auch das Kostenbudget im Auge behalten werden, doch wer gar nicht in die Zukunft investiert, der hat irgendwann keine mehr.
Es wird auch auf die Gefahren hingewiesen dass es Investitionen gibt, die sich nicht rechnen, Innovationen die der Markt nicht abnimmt oder die zu schnell vom Wettbewerb ersetzt werden.
Damit ist das Buch hervorragend geeignet um für die Notwendigkeit von Innovationen zu sensibilisieren, um Risiken zu verdeutlichen und um den Mut zum TUN zu fördern.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, der Aufbau des Buches ist gut strukturiert und der Inhalt ist übersichtlich dargestellt.
Damit ist das Buch für alle, die vom Leidensdruck zur Leidenschaft wechseln wollen ein guter Leitfaden und für alle leidenschaftlichen Unternehmen bzw. Unternehmer eine Bestätigung. Robert Knitt
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am 2. September 2013
...und wenig konkretes Methodenwissen. Achtung: Handelt auch nicht von Innovationsmanagement, sondern nur von InnovationsKULTUR. Es wird also die ganze Zeit beschworen, dass alle Mitarbeiter in Innovativ machen müssen, weil das so wichtig ist. Aber weniger, WIE man das organisiert. Buchtitel also besser wörtlich nehmen!
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am 15. Mai 2007
In vielen Unternehmen werden neue Ideen schon im Keim erstickt, weil es ihnen an Nährboden fehlt. - Dieses Buch zeigt, dass es auch anders geht. Dort, wo Innovationswille schon in der Unternehmensvision als Wachstumstreiber verankert ist, etabliert sich eine Unternehmenskultur, die alle Mitarbeiter mit einbezieht - nicht nur die Abteilung Forschung & Entwicklung.

Wie dieses Ziel erreicht werden kann, wird anhand vieler Praxisbeispiele - und der "Agenda für eine neue Innovationskultur" - überzeugend dargestellt. Besonders positiv hierbei: trotz des hohen Informationsgehaltes wahrt das gut strukturierte Buch einen lockeren, "knackigen" Stil, der das Wesentliche sehr prägnant vermittelt. - Eine anregende Lektüre für jeden, der Innovationen auch im "eigenen" Unternehmen, ganz gleich welcher Größenordnung, einen fruchtbaren Nährboden verschaffen will.
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am 13. August 2013
Die beiden Autoren schaffen es in diesem Buch tatsächlich, das komplexe Unterfangen "Innovationskultur darstellen und aufbereiten", sehr ansprechend umzusetzen. Nach nur wenigen Seiten Einleitung, in der sie die Rahmenbedingungen plastisch aufzeigen, widmen sie sich sofort dem Thema Innovationskultur - wie man sie initiieren, mobilisieren und damit entstehen lassen kann. Und die präsentierten Ansatzpunkte sind allesamt nachvollziehbar, mit vielen Beispielen aus der Praxis belegt und auch wissenschaftlich fundiert.
Es geht in diesem Werk explizit nicht um Ideengenerierung und Kreativität als solche, sondern tatsächlich um die Schaffung der dafür notwendigen Rahmenbedinung(en). Dabei verwenden sie zum Beispiel transparentes Zahlenmaterial (wie viele Ideen braucht man eigentlich im Durchschnitt, um zu echten Innovationen zu kommen?), so dass das Kulturelle aus dem Nebulösen geholt wird. Das ist ein ganz klarer Mehrwert für den Leser.
Jaworski und Zurlina verknüpfen dabei verschiedene Managementansätze, Leadership-Theorien und Praxiserfahrungen, die eine konstruktive Innovationskultur fördern können. So wird zum Beispiel auch das Thema Personalführung in einen der vielen Betrachtungsfoki genommen. Denn letztendlich geht eine Kultur immer von Menschen aus - oftmals nur von einem einzigen.
Durch prägnante Zusammenfassungen, Ausblicke und eine Agenda für eine bessere Innovationskultur werden die beiden Autoren so konkret wie es das Thema gerade noch hergibt. Aber das ist schon sehr viel. Insofern ist dieses Buch zum Thema Innovationskultur aus meiner Sicht bisher konkurrenzlos.
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am 12. Juli 2013
Auch wenn dieses Buch nicht viele Anleitungen zur Umsetzung einer Innovationskultur geben kann, so ist es bisher die umfassendste mir bekannteSammlung an Informationen zu diesem Thema. Sehr detailliert und gut strukturiert.
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am 1. September 2013
Ist inhaltlich zwar schon leicht überholt. Die Arbeit bleibt aber aufgrund der Komplexität und sehr gut herausgearbeiteten Struktur sehr anregend. Die Grafiken sind stark verbesserungswürdig.
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am 26. März 2007
Das Buch besticht durch seine Praxistauglichkeit, die nicht auf Kosten der wissenschaftlichen Gründlichkeit geht. Innovation kann gelernt werden, eine Innovationskultur zu schaffen, ist möglich- lautet die überzeugend aufbereitete Botschaft. Das Buch von Jürgen Jaworski und Frank Zurlino zeigt - übersichtlich und durchdacht aufgebaut - wie es geht. Das Buch sollte in Firmen, die auf Innovation, neue Produkte und Dienstleistungen angewiesen sind, zur Pflichtlektüre gehören.
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