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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre und viel Stoff um Leute in der Bar zu Beeindrucken;)
Ich habe das Buch letztes Jahr gelesen. Es ist witzig geschrieben und bringt jedem Laien Marketing und Neuro-Marketing im Speziellen ein Stückchen näher. Nachdem ich das Buch gelesen habe, konnte ich immer wieder bestimmte Verhaltensweisen an mir selber beobachten, was total spannend ist.
Das Buch ist zu keinem Zeitpunkt wissenschaftlich und abstrakt. Die...
Veröffentlicht am 21. September 2010 von Lorenz

versus
27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich.....
...wie man mit Flachsinn zu den 100 einflussreichsten Menschen....werden kann. Das Buch beschreibt wirklich keinen einzigen neuen Aspekt zum Thema: Neurowissenschaften und Marketing, den man nicht schon woanders gelesen hätte. Zusammenhänge werden nicht aufgeklärt, gelegentlich eingestreute "Fachbegriffe" wie der nucelus accumbens nicht erklärt...
Veröffentlicht am 24. Februar 2010 von Peter Wolf


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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich....., 24. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen (Gebundene Ausgabe)
...wie man mit Flachsinn zu den 100 einflussreichsten Menschen....werden kann. Das Buch beschreibt wirklich keinen einzigen neuen Aspekt zum Thema: Neurowissenschaften und Marketing, den man nicht schon woanders gelesen hätte. Zusammenhänge werden nicht aufgeklärt, gelegentlich eingestreute "Fachbegriffe" wie der nucelus accumbens nicht erklärt. Pseudowissenschaft. Leicht zu lesen - leicht zu entsorgen. Unterhaltungswert gering, Erkenntniswert Null. Geldverschwendung !!!
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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen No Buy-ology: Zu Risiken und Nebenwirkungen..., 15. Dezember 2009
Von 
Prof. Dr. Karsten Kilian "Markenexperte, Mark... (Baden-Württemberg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen (Gebundene Ausgabe)
Zu Risiken und Nebenwirkungen ... lesen Sie bitte die vollauf zutreffende Rezension meines hochgeschätzten Kollegen, Dr. Werner Fuchs, oder fragen Sie einen Buchhändler Ihres Vertrauens. Ergänzend möchte ich noch ein paar Kostproben (aus der englischen Originalausgabe) zur Veranschaulichung der "Hybris des Martin Lindstrom" hinzufügen:

> "The results ... [will] transform the way you think about how and why you buy." (S. 12)
> "I felt I could help uncover our minds' truest motivations - and just maybe push human brain science forward at the same time." (S. 22f.)
> "The brain scan study I decided to undertake would be the first attempt to examine not just a specific brand ... but to explore what the concept "brand" really means to our brains." (S. 33)
> "It was the first time that anyone had tried to prove a scientific link between brands and the world's religions." (S. 121)
> "Thanks to our brain-scan experiments, for the first time ever, we know the brain science behind why." (S. 190; referring to the use of sex and beauty in advertising)
> "In this book, you've witnessed a historic meeting between science and marketing." (S. 194)
> "My study has, I hope, helped to demystify much of what goes on in our subconscious minds." (S. 203)

Schön wär's! Mein ganz persönliches Fazit: Buy-ology und mit ihm sein Autor sind an Oberflächlichkeit kaum noch zu überbieten! Was sich Lindstrom einbildet, und wie er sich zum Supermarketingexperten aufbläst, ist kaum noch zu toppen. Mir tun all die ehrbaren Wissenschaftler leid, deren Studienergebnisse er (meist) unter seinen Namen vermarktet!

Rahel Willhardt hat es Anfang 2009 in der Absatzwirtschaft auf den Punkt gebracht: "Vielleicht ist das größte Manko des Buches seine (für europäisch sozialisierte Gehirnwindungen) zum Größenwahn neigende Vermarktung." (1/2009, S. 39)

Damit muss endlich Schluss sein! Gute Bücher sind gefragt (und nicht nur gute Buchtitel). Deshalb meine Empfehlung: No Buy-ology!!!
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75 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geniale Selbstvermarktung mit weniger genialem Inhalt, 18. August 2009
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen (Gebundene Ausgabe)
Was ist ein Erweckungserlebnis und wozu kann es führen? Wie kann ich auf einen fahrenden Zug aufspringen und innert kürzester Zeit im Führerstand stehen? Wie bringe ich Widersprüche in ein stimmiges Bild? Und wie stelle ich es am besten an, fremde Leistungen als meine eigenen auszugeben? Auf solche und ganz viele andere Fragen erhält der Leser in diesem Buch von Martin Lindstrom Antworten. Enttäuscht wird nur, wer glaubt, der Autor würde viel Neues erzählen und eine praktische Einführung in das faszinierende Gebiet Neuromarketing geben. Der Schlusssatz ist daher bezeichnend. Er lautet: "Wenn Sie diese Reise zum Verständnis Ihres Kaufverhaltens fortsetzen möchten, dann besuchen Sie meine Website und die Welt, die wir - mit allen ihren Wahrheiten und Lügen - eben erst zu verstehen beginnen."

Fasst man den Inhalt auf einige Seiten zusammen und liest dann, dass sein Autor vom Time Magazin für seine Arbeit im Bereich Neuromarketing zu einem der 100 einflussreichsten Menschen der Welt gekürt wurde, kann man ermessen, wie virtuos Martin Lindstrom alle Register des Selbstmarketing beherrscht. Brauchte Philip Kotler noch einige Jahrzehnte, zahlreiche Publikationen und den Harvard-Nimbus, um es zum Marketing-Guru zu schaffen, genügten dem pfiffigen Dänen ein paar Jährchen und wenige Publikation. Das ist zweifellos eine Leistung, auf die Lindstrom stolz sein darf. Und das ist er denn auch, weist er doch in regelmäßigen Abständen darauf hin, wie bahnbrechend seine Studien sind und dass er an 300 von 365 Tagen auf der ganzen Welt als Referent oder Berater auftritt. Und solle der Leser in einem Hotel Freude haben, wenn ihn zwei Spiegeleier-Dotter richtig anstrahlen, dann kann er auf Seite 155 nachlesen, wer ihm dieses Glück beschert hat. Inzwischen scheint der Autor tatsächlich selber davon überzeugt, dass ihm kein Berufskollege gewachsen ist und mit ihm zusammen auf der Bühne erscheinen darf. Daher gibt es selbstverständlich auch keine brauchbare Literaturliste. Die Angaben von Internetsites und die wenigen Titel in der prosaischen Danksagung an Informanten sind kein Ersatz. Im Gegenteil, sie suggerieren, Martin Lindstrom hätte sonst keine anderen Hilfen in Anspruch genommen. Dass er sogar "Corporate Religion" seines Landsmannes Jesper Kunde verschweigt, ist an der Grenze zur Unverschämtheit.

Da Genies einen Sonderstatus genießen, könnte man Lindstrom seine Egomanie noch verzeihen, wenn er denn auch tatsächlich von Bahnbrechendem berichten würde. Tut er aber nicht. Auch wenn er mit dem Hinweis, dass er die weltweit größte Neuromarketing-Studie durchführte, solche Erwartungen weckt. Der weniger informierte Leser wird Lindstrom auch abnehmen, dass er der Erste war, der die Merkmale erfolgreicher Religionsgemeinschaften entdeckte. Stimmt natürlich ebenso wenig wie andere Behauptungen. Aber was soll's. Die Masche verfängt und bescherte ihm den angestrebten Ruhm. Und immerhin hat das den Vorteil, dass es die Lehre vom Homo oeconomicus künftig noch schwerer haben wird, Nachwuchsjünger zu rekrutieren. Denn auch wenn Martin Lindstrom alles andere als ein schlüssiges und praktikables Alternativmodell vorstellt, sagte er seinen Lesern doch klipp und klar, dass wir die Kraft des Unbewussten unterschätzen. Und vielleicht wird der eine oder andere ein ähnlichen Erweckungserlebnis wie Martin Lindstrom haben, als er den Leitartikel "In Search of the Buy Botton" in einer Ausgabe von Forbes las. Würde dies eintreffen, hätte sich die Lektüre ja schon gelohnt.

Sicher einen Gewinn aus ihrer Lesearbeit beziehen auch all jene, die gerne wahre und legendenhafte Geschichten aus der Marketing- und Werbewelt haben. Und wer bisher keine Ahnung hatte, was er sich unter Spiegelneuronen, somatische Marker oder Neuroimaging vorstellen soll, wird zumindest mit ersten Erklärungsversuchen vertraut gemacht. Nur sollte er dem Autor nicht immer auf den Leim gehen, wenn dieser Ursache und Wirkung verwechselt oder Studienergebnisse vom Einzelfall aufs Allgemeine ausweitet. Schlüssige Beweisführungen sind ohnehin nicht das Ding von Martin Lindstrom, wie er mit der Zigarretten-Studie selber eindrücklich beweist. So warnt er am Anfang seines Buches davor, mit Angst zu operieren, um dann gegen den Schluss hin mit Beispielen aufzuwarten, wo dies bestens funktioniert. Nebst der aufdringlichen Eigenwerbung sind es die vielen argumentativen Ungenauigkeiten, die mich stören. Wer Michail Gorbatschow als Beispiel anführt, dass sich Produkte auch mit physisch weniger attraktiven Menschen verkaufen lassen, sollte dem Leser auch noch etwas über die Anziehungskraft von Macht erzählen.

Mein Fazit: Seit "Marken-Kids", dem Erweckungserlebnis von Martin Lindstrom und eigenen Begegnungen mit ihm sind lediglich sechs Jahre vergangen. Aber bei der Lektüre des neusten Buches wurde ich das Gefühl nicht los, dass er inzwischen mehr damit beschäftigt ist, sich selber zur Marke zu machen als den Gründen nachzugehen, warum neurowissenschaftliche Erkenntnisse einem Unternehmen beim Aufbau seiner Marke helfen können. Das Buch richtet zwar keinen Schaden an, bringt aber auch keine bahnbrechenden Erkenntnisse.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Neuromarketing ohne Jargon und Tiefgang, 9. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen (Gebundene Ausgabe)
Hier geht es mal wieder um das Thema Neuromarketing - an dieser Stelle wurden schon zahlreiche Bücher zu diesem Themenkomplex rezensiert. Das besondere an diesem englischsprachigen Buch (die deutsche Übersetzung liegt mittlerweile vor) ist sein nicht geringer Anspruch: Es verspricht im Untertitel nicht mehr oder weniger als die Wahrheit - Truth and Lies about Why We Buy". Um es vorweg zu nehmen: Das sollte man nicht allzu ernst nehmen.
Auch diese Veröffentlichung hat die Wahrheit nicht gepachtet, doch unterscheidet es sich im Tonfall und Stil von den meisten anderen Neuromarketing-Büchern. Während gerade deutsche Neurowissenschaftler immer sehr vorsichtig sind, sich erst am Anfang eines langen Weges wähnen und die Vorläufigkeit ihrer Befunde betonen, geht Martin Lindstrom an sein Thema ganz anders heran.

Er behauptet einfach, einige der grundlegenden praktischen Marketing-Fragen anhand von Neurostudien beantwortet zu haben. Das schreibt er mit dem Brustton der Überzeugung, der wenig Raum für Relativierungen zulässt. Dabei stützt er sich auf ein sehr umfangreiches internationales Forschungsprojekt zum Thema Neuromarketing, bei denen über 2.000 Personen untersucht wurden - allerdings nur bei ca. hundert davon wurden aufwendige Hirn-Scans mit der Methode der funktionellen Magnetresonanztomographie durchgeführt, beim Rest wurde die Gehirnaktivität nur durch Messungen an der Kopfhaut ermittelt (ein einfacheres, aber auch fehleranfälligeres Verfahren).

Auf dieser immer noch sehr breiten empirischen Basis baut Lindstrom seine Behauptungen auf. Dabei hält er sich kaum mit dem üblichen Neuro-Jargon auf, vernachlässigt methodische oder theoretische Aspekte der referierten Forschung. Stattdessen erzählt er anschaulich und oft auch amüsant, welche Problemstellungen hinter den Neuro-Experimenten stehen und welche einfachen Antworten sie liefern. Gerne versorgt er den Leser mit erzählerischen Details, z.B. in dem er einzelne Versuchspersonen vorstellt und über deren Leben und Ansichten plaudert.

Das ist im Vergleich zur trockenen Wissenschaftssprache deutscher Veröffentlichungen zumindest wohltuend anders und ungleich lesefreundlicher, wenn man auch den Eindruck hat, das ein kleiner Klumpen Teig hier auf eine zu große Fläche ausgewalzt werden soll. Einige der präsentierten Erkenntnisse sind nicht neu - etwa das Sponsoring sich nicht immer auszahlt oder Warnhinweise gegen Rauchen das Gegenteil bewirken. Viele der Befunde entstammen auch nicht dem vorgestellten Forschungsprojekt, sondern aus älteren Studien oder sie sind Ableitungen aus der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung.
Hier ist die Grenze zur Spekulation sehr dünn - vielleicht sind wirklich Spiegelneuronen aktiv, wenn wir jemand anderen mit einem Ipod sehen, aber das erklärt noch nicht, warum gerade der Ipod so eine starke Begehrlichkeit auslöst und andere Produkte nicht. Wenn man ein Phänomen mit Begriffen aus der Neurowissenschaft etikettiert, ist damit noch lange nicht alles erklärt. Lindstroms Überlegungen sind auf jeden Fall hilfreich, das für den Laien verwirrende Feld der neuroökonomischen Forschung etwas übersichtlicher zu gestalten und die für die tägliche Arbeit relevanten Rosinen herauszupicken, deshalb ist Buyology" schon eine anregende Lektüre.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fachbuch Buyology, 10. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen (Gebundene Ausgabe)
Interessant und gut zu lesen - aber der Praxis-Nutzen äußerst fraglich:

1. Fraglich, ob die Aktivität in einem bestimmten Teil des Gehirns tatsächlich so klar definiert werden kann. Andere Autoren sehen das nicht so eindeutig: Eine Aktivität im Gehirn bedeutet nur, dass dort "etwas" aktiviert" wurde, eine Resonanz stattfand - aber wie sie zu interpretieren ist, bleibt fraglich

2. Dauert viel zu lange und ist zu aufwändig.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ganz schlim..., 29. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen (Gebundene Ausgabe)
Vielleicht liegt es an der deutschen Übersetzung. Aber schon auf der ersten Seite des Vorworts ist Fremdschämen angesagt. Ich zitiere: "Genau wir von den Präraffaeliten geht von Martin (Anm.: die Rede ist vom Autor) ein Leuchten aus, als sei er dazu bestimmt, im Rampenlicht zu stehen. Nein, nicht wie ein Bühnenstar, eher wie ein Gotteskind (...) Ich habe noch nie einen anderen Menschen mit solch weisen Augen in einem so jugendlichen Gesicht getroffen." Natürlich gehören zu einem Vorwort immer zwei: Einer, der es schreibt, aber eben auch einer, der erlaubt, das es gedruckt wird.

Im weiteren Verlauf stellt Lindstrom eine Studie vor, von der er ein wenig zu oft betont wie teuer sie war und wie lange sie gedauert hat - als wenn das etwas über die Qualität aussagen würde. Seine "bahnbrechende Neuromarketing-Studie" soll nach eigener Aussage unter anderem dabei "helfen, ein Rätsel zu lösen, das medizinisches Fachpersonal, Zigarettenhersteller, Raucher und Nichtraucher seit Jahrzehnten beschäftigt." Kurz gesagt: Dieser Anspruch wird nicht erfüllt. Ich bin kein Neurowissenschaftler, aber das Versuchsdesign alleine wirft ein Menge Fragen auf, von den gezogenen Schlüssen gar nicht erst zu sprechen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser geschenkt als gekauft, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen (Gebundene Ausgabe)
Klaro, der „Marketing-Guru Martin Lindstrom“
Versteht es natürlich, sein eigenes Produkt „Buy ology“ gut zu präsentieren und zu vermarkten.
2008 in den USA erschienen und heute in mehr als 20 Sprachen übersetzt,
wenn das mal kein Verkaufserfolg ist.

Wie hat er das geschafft ?

- Ein schreiend gelber Umschlag
- In roter Schrift mit leicht überhöhten – fühlbaren großen Buchstaben
der Titel „BUY OLOGY“
- Ein prägneter Titel, der signalisiert, die Psychologie des Kaufens zu
erklären
- Ein Kopf im Querschnitt mit dem Barcode als Etikett, dessen geschwungene
Fäden als Gehirn umreißen
- Ein „multisensorisches“ Leseerlebnis im Sinne von M. Lindstrom wäre
gewesen, wenn nach dem Aufschlagen des Buches ein verführerischer Parfumhauch
und das Geräusch einer Registrierkasse wahrzunehmen gewesen wäre.
- Ein Vorwort des Anthropologen Paco Unterhill, der seinen Freund „Martin“
als Person vorstellt und würdigt und das „tolle Buch“ lobt.
- Nach einer Einleitung gibt es 10 Kapitel, eine Schlussfolgerung. Danach
Anhang, Danksagung, Ammerkung, Literaturhinweise und ein Register
- Die Übersetzung scheint gelungen, da es in der Regel um weltbekannte
Marken geht, sind die vielen aufgeführten Beispiele auch dem deutschen Leser
wohl vertraut und erhöhen die „Überzeugungskraft“ der oft suggestiven
Darstellung.
- Häufig wird der wissenschaftliche Anspruch betont, die Ergebnisse und
Schlussfolgerungen werden wiederholt dargestellt, so dass beim Leser der
Eindruck entsteht, dass was mehrfach gesagt wird, wohl auch richtig sein muss.
- Dargestellt wird in lockerem Plauderton, mit Fragen, Ellipsen,
Geschichten, Werbesprüchen. („Nehmen wir einmal an…. Erinnern Sie sich …
Wussten Sie… Sie wachen am frühen Morgen auf …. Ob Sie es glauben oder nicht
…), wobei der Leser/die Leserin häufig direkt angesprochen oder integriert
wird.
- Lindstrom erzählt sehr subjektiv die Story seiner Forschungen: „Von Beruf
bin ich internationaler Branding-Fachmann. Es war schon immer meine
Leidenschaft, und ich habe es zu meiner Aufgabe gemacht, herauszufinden, wie
Verbraucher denken…..“ (S. 26)
- Er will „den Kaufauslöser im Gehirn“ (S. 14) mit Hilfe der Wissenschaft
erforschen und meint ihn auch gefunden zu haben, wobei er die Methoden und
Apparate der Gehirnforschung (SST= Steady-State Topogragraph und die
Magnetresonanztomografie nutzt.
- Seine Erkenntnisse erlauben nun ein ganz neues Neuro-Marketing, mit Hilfe seiner Unternehmen und Betratung können nun sehr erfolgreich Produkte verkauft werden.
- Nachdem es 10 Kapitel lang um erfolgreiches Marketing ging, verrät Martin Lindstrom ganz Schluss (Seiten 201/2) seinen aufklärerischen Anspruch, dass es ihm eigentlich bei diesem Thema darum geht, dass „wir als Verbraucher uns den Fallstricken der Unternehmen entziehen“ können.

Aha, das hat man aber 10 Kapitel lang nicht gemerkt.

Zum Inhalt:
Die Erkenntnisse des Buches hätten leicht in einem informativen Zeitungsartikel dargestellt werden können. Viel sprachliche Verpackung und Storytelling für einige interessante Thesen, z. B. den Vergleich von Markentreue mit der Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft. Allerdings mit „unterschwelligen Werbung“ hat sich schon Vance Packard in den 50-iger Jahren beschäftigt, was Lindstrom auch erwähnt (S. 75), allerdings konnte dieser noch nicht die Aktivierung entsprechender Gehirnpartien erforschen, auch war die Funktion der Spiegelneuronen noch nicht bekannt.

Lindstrom kritisiert zurecht die traditionelle Marktforschung, die mit Befragungen arbeitet, weil die gegebenen Antworten häufig nicht dem wirklichen Kaufverhalten entsprechen. Lindstrom zeigt sicher einige psychologische und soziologische Faktoren auf, die bei Käufen eine Rolle spielen, dem eigenen Anspruch - eine wissenschaftliche Theorie des Kaufens zu bieten – wird er aber nicht gerecht. Seine Untersuchungen mit Probanten mit Hilfe der Gehirnforschung zeigen nur, welche Gehirnpartien durch bestimmte Bilder, Töne, Reize angesprochen werden, Kaufverhalten wird aber dadurch nicht erklärt.
Interessant ist aber, dass bei Rauchern z. B. Werbebotschaften mit Warnhinweisen eher den Wunsch nach einer Zigarette bewirken als Verzicht darauf aus Gesundheitsgründen. Nachvollziehbar ist auch, dass wenn Werbebotschaften gelingt, frühkindliche Prägungen bzw. entsprechende Hirnregionen ansprechen, diese dann eindrücklicher wahrgenommen werden, aber ob dies zu einem Kaufverhalten führt ist eine andere Frage.

Warum wir kaufen, was wir kaufen? 24,90 € hätte ich für das Buch nicht ausgegeben, als Taschenbuch unter 10 € wäre es ein preiswerte Lektüre, die sich unterhaltsam liest und manche Werbebotschaft verständlicher macht.
Ich erhielt das Buch zu Weihnachten geschenkt. Warum gerade mir dieses Buch ?
Hierauf hat Lindstroms Buyology auch keine Antwort.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen viel erzählt aber wenig neues gesagt..., 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen (Gebundene Ausgabe)
Um das Fazit vorweg zu nehmen:
Dieses Buch ist vor allem für Werbe- und Marketinglaien interessant, die sich ohne sonderliche Vorbildung, einen grundlegenden Überblick darüber verschaffen möchten "warum wir kaufen, was wir kaufen". Für sie bietet das Buch viele interessante, und natürlich auch fachlich fundierte, Anekdoten und Hintergründe.

Wer sich allerdings schon einmal mit den Gründen für die Konsumentscheidungen der Menschen beschäftigt hat (und hier reicht fast schon das Anschauen der 2-stündigen TV-Doku "Wie wirkt Werbung? - Hinter den Kulissen einer Milliardenbranche" des Senders Vox) wird in diesem Buch wenig neue Erkenntnisse vorfinden.

Vor allem wem wirklich daran gelegen ist aktuelle Erkenntnisse des Neuromarketings zu erfahren, was ja den eigentlichen Kern des Buches ausmachen soll, wird hier ziemlich enttäuscht. Der Autor geht sehr sparsam mit diesen Erkenntnissen um und redet zusätzlich sehr viel und belanglos "um den heißen Brei" herum.
Da diese Erkenntnisse offenzulegen die eigentliche Hauptambition des Autors war dieses Buch zu schreiben, ist es alles in allem ein recht enttäuschendes Buch.

Schlussendlich bleibt die Vermtung, dass der Autor (ein international tätiger Marketingberater) seine "wahren" Erkenntnisse wohl eher für Millionenhonorare an seine Kunden aus der Wirtschaft verkauft hat, als sie der Allgemeinheit in seinem Buch zu präsentieren. Das wäre eigentlich nicht weiter verwerflich. Dann aber trotzdem so viel Lärm um ein Buch mit so wenig neuem Inhalt zu machen, und dieses "unschuldigen" Konsumenten dann auch noch für diesbezüglich viel zu teuer erscheinende 25 Euro anzubieten, hinterlässt einfach einen sehr faden Beigeschmack.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Furchtbar langatmig, 11. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen (Gebundene Ausgabe)
das Cover des Buches zieht an, das ist so. Fängt man darin zu lesen denkt man, oh ja, interessant. Mit der Zeit aber, findet man nichts Neues darin. Es werden im ganzen Buch etwa 2 oder 3 Grundthemen angesprochen, das ist alles. Hier wird lange, seeehr lange um den Brei herum gesprochen, dies und das, und dann noch das, aber auf den Punkt kommt der Autor erst immer nach ca. 20 Seiten. Es ist zum Teil interessant geschrieben, aber leider wurde es mir mit der Zeit zu langatmig, so das ich nach nur der Hälfte des Buches es in den Bücherregal gelegt habe und da steht es unberührt seit einem Monat. Für den Einsteiger sicher aber nicht schlecht.
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Buyology - leider nur mehr ein Boulevardformat..., 22. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen (Gebundene Ausgabe)
Im Themenbereich der Neurowissenschaften werden seit geraumer Zeit populärwissenschaftliche Bücher veröffentlicht. Darunter sind spannende und unterhaltsame Bücher zu finden (nur zwei Beispiele: "Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten" von Gerhard Roth oder "Lernen" von Manfred Spitzer). Lindstrom startet mit dem Buch einen weiteren Versuch. Leider ist von der Wissenschaftlichkeit nichts mehr übrig geblieben. Der Inhalt ist nur mehr "populär" und leider sehr platt. Er bezieht sich zwar laut seinen eigenen Angaben auf das bisher größte Forschungsprojekt im Bereich der Neurowissenschaften (an dem sicherlich anerkannte Wissenschaftler beteiligt gewesen sind), jedoch zieht der Autor Schlüsse, die nur mehr Spekulationen sind und eher ins Reich der (Werbewirkungs)Phantasie passen.

Ist man am aktuellen Stand der Neurowissenschaften interessiert, dann kann ich dieses Buch beim besten Willen nicht empfehlen. Da gibt es bei weitem bessere Bücher ...
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Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen
Buyology: Warum wir kaufen, was wir kaufen von Martin Lindstrom (Gebundene Ausgabe - 10. August 2009)
EUR 24,90
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