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am 10. April 2005
Als diplomierte Biophysikerin bin ich gerade seit drei Monaten in der Doktorarbeit und habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich mir Gedanken über die Themenwahl, die erfolgreichsten Planungen und vielleicht sogar einige konkrete Tipps zur Zeiteinteilung erhoffte. Ich habe das Buch gekauft, weil die Bewertung mit viereinhalb Sternen ausnehmend gut war. ,Da kann man ja für knapp sechzehn Euro nix falsch machen' dachte ich und freute mich auf ein schönes Balkon-Lesewochenende. Doch weit gefehlt. Man kann. Bereits nach knapp einer Stunde stand fest: das ist vielleicht für Andere ein gutes Buch, aber überhaupt nichts für mich und für andere promotionswillige Ingenieure und Naturwissenschaftler wie Biologen, Chemiker, Physiker etc.. Die Autorin ist Psychologin und leider finden offenbar fast ausschliesslich Geisteswissenschafter und -wissenschaftlerinnen den Weg in ihre Sprechstunde. Die vielen Beispiele, die das Buch zieren, berichten so ausschliesslich von Doktoranden der Geschichte, Philosophie, französischer Literatur etc. Hier und da erkennt man sich entfernt im Ansatz wieder, aber insgesamt läuft eine Promotion offenbar in den Naturwissenschaften doch so anders, daß man kein Buch schreiben kann, in dem Geistes- und Naturwissenschaften parallel erschlagen werden. Ich sitze weder wochenlang isoliert am Schreibtisch und tippe, noch musste ich zu Beginn das Thema selbst wählen oder ein Expose dazu verfassen und Klinken putzen. Ich habe auch prinzipiell kein Problem, meinen Doktorvater zu einem fachlichen Gespräch zu erreichen. Vielmehr interessiert mich, was man tun kann, wenn man nach monatelangen Experimenten merkt, daß bereits im Ansatz ein Fehler war, den niemand bisher bemerkt hat, wie man mit Denkblockaden (nicht Schreibblockaden) umgeht, wie man sich immer wieder zum um-die-Ecke-denken motivieren kann, wie man dem eigenen und von aussen aufgebürdeten Erfolgsdruck Herr wird und welche konkrete Vorschläge es für eine zeitliche Planung einer dreijährigen Diss in den Naturwissenschaften gibt. Darauf wird überhaupt nicht eingegangen.
Mein Fazit: Wahrscheinlich ein hilfreiches Buch für verzweifelte Doktoranden der Geisteswissenschaften, für Naturwissenschafter aber eine glatte Fehlinvestition - 180 der 200 Seiten sind umsonst. Ich schicke das Buch zurück und greife zu allgemeineren Werken zum Projektmanagement bzw. zu Arbeitstechniken. Wahrscheinlich finde ich dort eher, was ich suche. Schade.
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am 4. April 2011
Das Buch hilft einem potenziellen Doktoranden nur in sehr geringem Umfang. Dies liegt vor allem daran, dass viele Themen angerissen, jedoch nicht befriedigend ausgeführt werden. So zum Beispiel der Punkt "Themenfindung". Hier beschriebt die Autorin nur, dass man ein Thema hinreichend eingrenzen sollte. Wie dies praktisch umzusetzen ist (Zielfragen, Ausschlussfragen, Differenzierungen) sucht man jedoch vergeblich.
Auch die weiteren Ratschläge erschöpfen sich meist in der Auzählung von Stichpunkten. Eine Anwendung auf die Praxis überlässt die Autorin wiederum dem Leser. Aber genau diese Fragen sind es, die den Leser beschäftigen.
Dieses Buch wird seinem Titel und seiner eigenen Zielsetzung nicht gerecht, einen praktischen Leitfaden für die Erstellung einer Doktorarbeit zu geben.
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am 23. April 2002
Frau Knigge-Illner versteht es, aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung in der psychologischen Studienberatung, Ängste und Problemstellungen, denen sich ein Doktorand gegenübergestellt sieht, zu benennen, anhand von Beispielen auszufüllen und im Gegenzug Hilfen dazu anzuführen, um sich dieser Einflüsse und ständig umhergeisternden Gedanken bewusst zu werden.
Ich habe meine eigenen Gedankensprünge und Zweifel sehr gut abgebildet gesehen. Die dargestellten Sichtweisen und Handlungsalternativen haben mich dazu gebracht, die "missliche" Situation aus einem völlig anderen Blickwinkel zu betrachten, um so den eigentlichen Kern des Problems zu erkennen und ihn dementsprechend konstruktiv angehen zu können.
Auch die praktischen Hilfestellungen für den Doktorandenalltag (Arbeitsplanung, Themenfindung, Schreibprobleme, Präsentation) haben mir als externem Doktorand doch den einen oder anderen Gedankenblitz beschert, den ein regulärer Doktorand sicherlich durch tägliche Diskussionen "auf dem Gang" mitbekommen kann.
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am 23. März 2003
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Vorab: Das Buch hat mir gut gefallen und ich kann es ohne Einschränkungen empfehlen.
Zum Inhalt: siehe komplettes Inhaltsverzeichnis weiter oben auf dieser Webseite.
Allgemein:
-- Das Buch ist gut lesbar und der Umfang angemessen (ca. 200 Seiten). Die Struktur ist übersichtlich. Positiv fällt der Verzicht auf unnötiges Aufblähen der einzelnen Themen auf. Das Preis/Leistungsverhältnis ist m.E. nach am oberen Limit.
-- Die Themen sind so dargestellt, d.h. in ausreichender Tiefe, dass man auch ohne weiterführende Literatur mit den Lösungen und Hilfen arbeiten kann.
-- Durch viele Beispiele ist die Chance groß seine eigenen Schwierigkeiten, soweit vorhanden, wieder zu finden - mit entsprechender Kommentierung.
-- Die vielen Checklisten und Übungsbeispiele sind konkrete Mittel Probleme zu lösen. Man ist nicht mit der reinen Erkenntnis „Hallo, hier haben wir ein Problem, aber mit der Lösung kann ich Dir nicht helfen" alleine gelassen.
Im Einzelnen:
-- Kapitel 1 - Probleme in der Arbeits- und Lebenssituation
Hat mir nicht so gut gefallen, da ich mich als berufstätiger Aspirant auf den Titel hier nicht wirklich wieder gefunden habe. Die sinngemäße Aussage, dass die Promotion bei voll berufstätigen Doktoranden sehr lange dauern kann oder oft auch abgebrochen wird, hilft mir leider nicht weiter. Ich habe zudem den Eindruck bekommen, dass man nur hoffen kann, dass der durchschnittliche Doktorvater nicht als Führungskraft in der Industrie/Wirtschaft tätig ist. Sollte das der Fall sein, wäre dies wahrscheinlich eine gute Erklärung für die augenblickliche wirtschaftliche Situation.
-- Kapitel 2/5 - Projektmanagement und Arbeitsplanung/Die Präsentation:
Gute Grundlagen, die auch später im Beruf erforderlich sind. Für Berufstätige wahrscheinlich nicht neu. Mir hat es keine neuen Erkenntnisse gebracht.
-- Kapitel 3/4 - Annäherung an das Thema/Schreibprobleme überwinden:
Guter Leitfaden und Anleitung, meine Lieblingskapitel, die meinen Wissensdurst gestillt haben. Beispiele und Übungen sind sehr konkret und einfach umsetzbar.
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Wegen Kapitel 1 nur vier Sterne, ansonsten für Leute die noch keine Ahnung haben, ein sehr guter Einstieg in das Projekt Promotion (zumindest aus meiner jetzigen Perspektive als Einsteiger).
Viel Spaß beim Lesen.
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am 4. Oktober 2007
Es gibt wohl nur wenige Promovierte, die ihren Weg bis zur Aushändigung der Promotionsurkunde nicht als lang und beschwerlich empfunden haben. Das ist auch verständlich, denn eben diese Anstrengung, eine lange und intensive Auseinandersetzung mit einem komplexen Sachverhalt, ist ein wesentlicher Teil der Promotionsleistung. Auch Promotions-Ratgeber können einen davor nicht bewahren. Daher sollte man Ratgeber, die mit Schlagworten wie einfach, leicht oder schnell werben, lieber sofort vergessen. Schließlich kann kein Buch Empfehlungen liefern, wie man ein spezifisches wissenschaftliches Problem löst, denn dann gäbe es das Problem ja gar nicht.

Darum beschränken sich die meisten Promotionsratgeber - so auch das vorliegende Buch - zwangsläufig auf die Organisation des Projektes Dissertation, auf die Optimierung von Arbeitsabläufen und auf technische Hinweise. Dazu gehören auch Empfehlungen zur Verarbeitung und Verwaltung von Literatur, Möglichkeiten zur Schreibstimulation etc., die genau genommen nicht promotionsspezifisch sind. Da für viele die Dissertation aber die erste eigenständige wissenschaftliche Arbeit ist, können solche Ratschläge durchaus hilfreich sein - wenn sie denn angenommen werden.

Und gerade dieses Buch enthält etliche Sätze, über die nachzudenken sich lohnt. Das beruht darauf, dass Frau Knigge-Illner im Gegensatz zu den meisten Autoren von Promotionsratgebern seit vielen Jahren mit Promovierenden arbeitet und daher über einen großen Fundus an Erfahrungen verfügt. Dazu ein Beispiel (S. 26): "Es scheint mir, dass Doktoranden sich zu einsamen Einzelkämpfern stilisieren, um einem Rollenklischee zu entsprechen, das dem von freischaffenden Künstlern oder Privatgelehrten ähnelt. Wissenschaftliche Arbeiten müssen aber, anders als künstlerische Produktionen, objektiven Kriterien genügen. Darum schadet man sich selbst mehr als man sich nützt, wenn man den Austausch mit anderen Vertreten der Wissenschaft aufschiebt oder vermeidet." Und noch ein Beispiel (S. 116): "Wenn man sie [die Promovierenden] nach ihren Arbeitsprodukten fragt, bekommt man häufig ausweichende Antworten wie zum Beispiel, dass sie noch nicht genügend Material ausgewertet hätten, um mit dem Schreiben zu beginnen, oder auch im Gegenteil, dass sie schon alles im Kopf beisammen hätten und es nur noch 'runterschreiben' müssten. Beide Aussagen lassen auf eine falsche Einschätzung dieser Aufgabe schließen." Erkennen Sie sich in den Sätzen wieder? Wenn ja, dann sollten Sie den Ratschlägen der Autorin folgen, wie man aus diesen Dilemmas herauskommt.

Zugegeben, es gibt auch einige Dinge, die man kritisch anmerken kann. So erkennt man an der Diktion und den angeführten Beispielen, dass das Buch, wie die Autorin selbst zugibt (S. 10), besonders für Frauen geschrieben wurde, ohne dass Titel oder Klappentext das erkennen lassen. Demzufolge stammen auch die meisten von ihr gewählten Beispiele aus den von Frauen dominierten Sozial- und Geisteswissenschaften; Beispiele aus Wissenschaften, die überwiegend von Männern studiert werden, sind dagegen selten. Manch männlichem Leser mag das Buch daher zu wenig technische Ratschläge enthalten. Die grundsätzlichen Probleme während der Promotionsphase sind jedoch in allen Fächern gleich. Es sind die Angst, an der Aufgabe zu scheitern, die Ungeübtheit in der Strukturierung von Arbeitsabläufen und die Schwierigkeit, die gewonnenen Erkenntnisse vom Kopf aufs Papier zu bringen. Und zur Lösung genau dieser Probleme bietet das Buch viele gute Hilfestellungen an.
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am 16. November 2010
Als ich eine schlechte Bewertung von diesem Buch lass, dachte ich mir, Na ja gut, so ein Buch würde bei mir sicher wieder im Müll landen. Nach einem Fehlkauf vom anderen Autor, entschloss ich mich trotzdem in diesem Buch reinzuschauen. Total begeistert! Ich bin seit 2 Monaten an meiner Dissertation und habe drinne schon genug Tipps gefunden. Der erste Kapitel beschäftigt sich so mit Fragen zur "warum eigentlich promovieren". Das macht einem Angst machen, da man realisiert beim Lesen auf was man sich eingelassen hat (ich hatte schon mit Arbeit angefangen) oder zu mindest gibt einen Eindruck womit man sich beschäftigen möchte! Doktorarbeit wäre eine langwierige Arbeit, manche Doktorande würden ihre Arbeit nicht mehr abschliessen, es könnte mehr als 10 Jahre dauern, so eine Arbeit usw. Aber danach kommen Tipps, die einem helfen, "Promovieren mit Kind" (war sehr wichtig für mich), "Promovieren neben dem Beruf", und vieles mehr. Zeitmanagement ist auch großes Thema, Literatur Bewältigung, Schreiben, Präsentation, Beziehung zum Doktorvater. Dieses Buch würde ich aber nur empfehlen für diejenigen, die wirklich keine Ahnung haben was man von denen so erwartet für eine Dissertation.
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am 24. Januar 2012
Ich habe mir das Buch gekauft, nachdem ich mich entschieden hatte, eine Dissertation zu schreiben. Als Einstieg finde ich es zum größten Teil hilfreich. Gerade jene Tipps zum strukturierten Herangehensweise sind als Einstieg hilfreich und geben einem Sicherheit zu Beginn der Arbeit.

Allerdings muss ich auch sagen, dass sich sehr viele Hinweise und Tipps auch mit dem gesunden Menschenverstand selbst erschließen. Viele Abschnitte des Buchs sind nicht besonders konkret und damit auch nur bedingt hilfreich.

Zusammenfassend kann ich das Buch dennoch als Einstieg empfehlen.
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am 30. August 2006
Ich wuerde dieses Buch jedem empfehlen, der waehrend seiner Doktorarbeit mit viel Stress und psychologischen Problemen konfrontiert war, die sich aus Schreibblockaden und hohen Anforderungen der Dissertation ergeben haben. Dank diesem Buch habe ich meine Schreibblockaden in den Griff bekommen. Ich muss aber auch zugeben, dass es nicht immer angenehm war, sich in vielen Aspekten wiederzuerkennen, die Frau Illner beschrieben hat. Leider hat sie in fast allen Punkten Recht, was die Schwierigkeiten einer Dissertation und den psychologischen Problemen, die eine Dissertation mit sich bringt, betrifft.

Ich denke, wenn ich dieses Buch vor meiner Dissertation gelesen haette, haette ich nicht promoviert..Aber wie schon gesagt, sie hat leider in allem Recht, was sie sagt.

Ich wuerde das Buch jedem empfehlen. Es ist wie ein psychologischer Ratgeber fuer alle Doktoranden.
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am 16. August 2002
Ich befinde mich gerade in der Vorbereitungsphase meines Dissertationsvorhabens und habe schone einige Bücher über "Strategien für die Doktorarbeit" gelesen.
Dieses Buch ist jedoch erfrischend anders, als die meisten anderen Werke, die kaum über allgemeine Aussagen zum wissenschaftlichen Arbeiten hinausgehen.
Helga Knigge-Illner beschreibt in einer angenehmen Sprache Erfahrungen, die man während eines Promotionsprojektes macht und gibt praktische Tips zur Bewältigung der Probleme (z.B. das Verhältnis zum Doktorvater, Schreibblockaden, Zeitmanagement), die auftreten. Gestützt werden ihre Gedanken durch Berichte über Erfahrungen der Doktoranden, die sie im Rahmen ihrer Tätigkeit an der Freien Universität Berlin bei ihrer Promotion unterstützt.
Das Buch ist jeden Euro wert.
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am 28. April 2012
239 Seiten Text und doch kaum Informationen, so lässt sich das Buch sachgerecht zusammenfassen.
Das Buch hält nicht was es verspricht, nämlich den Weg zum Doktortitel transparent zu machen und dem Promotionswilligen Strategien und brauchbare Tipps an die Hand zu geben. Stattdessen ist es gefüllt mit "Gelaber" und erschöpft sich darin Offensichtliches ausgewälzt darzustellen und bleibt an jeder Stelle enorm oberflächlich. Wenn man als hoffnungsvoller Leser das Gefühl hat, dass es bald interessant werden könnte, so endet das Kapitel.

Insgesamt ein ganz, ganz schwaches Buch.
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