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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Buch für die Praxis, 31. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Führen mit flexiblen Zielen: Praxisbuch für mehr Erfolg im Wettbewerb (Gebundene Ausgabe)
Hervorragende Beschreibung der praktischen Umsetzung. Lässt dem Leser viel Spielraum zur praktischen Umsetzung im eigenen Arbeitsumfeld. Spektakuläre und provokante Darstellung für jeden, der es heute anders macht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stellt gewohntes Denken in Frage - klare Leseempfehlung, 15. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Führen mit flexiblen Zielen: Praxisbuch für mehr Erfolg im Wettbewerb (Gebundene Ausgabe)
Niels Pfläging tut nichtmehr und nicht weniger als die typischen Annahmen über Unternehmen und darüber, wie sie funktionieren und über die Menschen, die in diesen Unternehmen arbeiten zu revolutionieren. Steuerung ohne Budgets und Pläne, dafür eng am Kunden und am Markt – dezentrale Entscheidungen als oberstes Leitmotto. Menschen, die aus sich selbst heraus motiviert sind und die keine Karotten vor der Nase brauchen, um zu arbeiten. Und sogar Spaß bei der Arbeit als wichtige Maxime.

Im ersten Teil „Relativ Denken“ beschreibt Pfläging das Managementmodell des Frederick W. Taylor und dessen Folgen. Taylors Trennung von Denken und Arbeiten herrscht heute noch in vielen – hierarchischen – Organisationen vor. Es produziert eine hohe Innenorientierung und wird dabei den Anforderungen der Wissensökonomie nicht gerecht. Als Gegenmodell entwirft der Autor die unternehmerische Beta-Organisation, das auf dezentrale Entscheidungen nah am Kunden und auf Selbststeuerung setzt. Die Beta-Organisation beruht auf einem Menschenbild, das von motivierten, zur Selbststeuerung fähigen und willigen sowie grundsätzlich vertrauenswürdigen Menschen ausgeht. Wer dieses Menschenbild nicht teilt, wird den Ansatz der Beta-Organisation seltsam und unrealistisch finden.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in diesem Modell der Kern des Unternehmenserfolges. Ihr Können, ihre Motivation, ihr Engagement bestimmen über den Unternehmenserfolg. Sie sind keine Ressource, die man mit allerlei Tools managen kann. Sie sind Individuen, auf deren Unterschiedlichkeit die Organisation sich einlassen können muss. Damit schafft sie den Rahmen, in dem die Mitarbeiter ihr ganzes Talent entfalten können.

Im zweiten Teil „Relativ Handeln“ geht der Autor mit einigen der weit verbreiteten Managementtechniken hart ins Gericht, so z.B. Zielvereinbarungen, Budget- und Jahresplanungen, klassische Kostenrechnungen, Bonus- und Kontrollsysteme, Mitarbeitergespräche und -beurteilungen, Weisungen, mechanistische Vertriebssteuerung, Anwesenheitskontrollen – und dergleichen mehr.
Wenn an die Stelle der tradierten Systeme relative Ziele, strategisches und flexibles Handeln, Führung als konstruktive Anregung zur Selbstorganisation, Systemfokus statt Fixierung auf die Defekte einzelner Mitarbeiter, integriertes Peer-Feedback, faire Vergütung, Dezentralisierung und Konsultation und Spaß an der Arbeit treten, entstehen flexible, am Markt erfolgreiche Organisationen, in denen Menschen gerne arbeiten.
Für jeden einzelnen Aspekt zeigt Niels Pfläging auf, welchen Denkfehlern traditionelle Systeme aufsitzen und wie die Alternativen gestaltet sein können. Beispiele aus Organisationen, die andere Wege gegangen sind, belegen die Praxistauglichkeit der Ansätze.

Im dritten Teil „Relativ Erfolgreich Werden“ geht Pfläging darauf ein, wie der Wandel von tayloristischen Alpha-Organisationen hin zum modernen Beta-Modell geschehen kann. Die wichtigsten Aspekte: Es geht nur systemisch, nur, wenn man sich darauf einlassen kann, dass es nicht planbar ist und man entlang des Weges lernen muss (ohne vorher zu wissen, wie es geht). Und es braucht den Mut, das vom Taylorismus geprägte Denken und Handeln aufzugeben und mit neuen Ansätzen zu experimentieren.

Niels Pfläging greift in seinem Buch auf viele „Größen“ der Managementliteratur zurück: Taylor, Peters / Waterman, Handy, Mintzberg, Sprenger… . Man könnte also sagen. Die Ideen sind alle nicht neu. Stimmt. Und stimmt nicht. Denn Niels Pfläging setzt sich mit den einzelnen Thesen auseinander und schmiedet daraus ein Modell – den Beta-Kodex - das auf vielen wichtigen Erkenntnissen und Erfahrungen der Vergangenheit aufbaut und daraus ein zukunftsstabiles Konzept macht, das der Komplexität der heutigen Märkte Rechnung trägt. Der Autor tut also, was er predigt: Nach draußen schauen, sich an den Anforderungen des Marktes und der Kunden orientieren – und dann Vorhandenes weiter entwickeln. Und Spaß gemacht hat es ihm vermutlich auch noch.

Klare Leseempfehlung für alle, die Gewohntes in Frage zu stellen bereit sind und Freude an einem provokanten Stil haben. Dieser ist in diesem Buch sehr erfrischend und nur selten polemisch.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir müssen mehr Beta denken!, 26. August 2011
Vor einem Jahr habe ich "Die 12 neuen Gesetze der Führung: Der Kodex: Warum Management verzichtbar ist" gelesen. Das Buch hat meine Ansichten über die Arbeitswelt, die Gesellschaft und vor allem die BWL als Wissenschaftsdisziplin, grundlegend geändert. Entsprechend voller Erwartungen hielt ich, kurz nach Erscheinung der Neuauflage von "Führen mit flexiblen Zielen", das neue Werk von Niels Pfläging in den Händen.

Kurz vorweg: alle Erwartungen erfüllt, und dank anschaulicher Fallbeispielen aus der Realität, sogar übertroffen.

Zur Gliederung:

3 Teile:
1. Relativ denken
Der Mensch als eigenständiges Wesen contra Weisung und Kontrolle

2. Relativ handeln
Strategisches Management adé

3. Relativ erfolgreich werden
Wie kann man die Betadenke in der Realität umsetzen?

Ich habe zu jedem Teil oben kurz einen Satz geschrieben welcher die Thematik umreisst, statt das ganze Inhaltsverzeichnis zu posten.

Was erzählt uns Herr Pfläging denn nun? Was sind Beta-Unternehmen? Wieso sind vorfixierte Ziele und leistungsorientierte Vergütung genauso ein Blödsinn wie Soll-Ist-Vergleiche?

Es läuft in den meisten Fällen auf die Autonomie des Einzelnen (oder eines Teams) in Organisationen bzw. die Autonomie einer Geschäftsstelle im Verhältnis zur Zentrale. Ohne Hierarchie und aufgezwungene Kontrolle weicht die klassische Top-Down Struktur einem dezentralen Netzwerk. Damit geht der Übergang von Verantwortung auf die Mitarbeiter am Markt einher. Es wird also direkt in der Peripherie entschieden. Gegenbeispiel: zunächst wird der direkte Vorgesetzte gefragt, dann der darüber liegende. Dass eine Entscheidung dann nicht nur ineffizient, sondern auch wahrscheinlicher falsch sein kann, ist nur nachvollziehbar.

Doch wie sollen die Mitarbeiter kontrolliert werden, wenn alle Macht haben? Jedenfalls nicht durch Zielvereinbarungen, Bonuszahlungen oder Sanktionen. Die Kontrolle wird durch einen ganz einfachen Mechanismus ausgeführt: Transparenz. Nach Pfläging sollen Teams (er nennt sie auch Zellen bzw. Profit Center) sich selbst kontrollieren, indem unternehmensweit ständig alle wichtigen Indikatoren (ein im Betakodex verwendeter Begriff für die uns bekannten Kennzahlen) einsehbar sind. Dadurch entsteht ein Wettbewerb zwischen den Zellen. Und die Ranglisten sind auch alle einsehbar. Wenn dann eine Person nicht mitzieht, wird sie aus der Zelle ausgeschlossen. Das ist nicht hart sondern konsequent im Beta-Sinne.

Ich habe gerade versucht in eigenen Worten die Richtung von Niels Pfläging und der metamanagementgroup darzustellen. Das Buch schafft es komplexe Sachverhalte logisch und nachvollziehbar darzustellen und somit einen Mehrwert für alle Leser zu bieten.

Besonders empfehlen kann ich es Studenten oder frischen Absolventen der Fachrichtung BWL. Nach der Lektüre des vorliegenden Buches stelle ich 50% meines Curriculums in Frage und kann nicht nachvollziehen, warum man solch konservatives Wissen vermittelt bekommt? ...wahrscheinlich weil diese neue Strömung in der deutschen Hochschullandschaft noch nicht angekommen ist.

Anmerkung:

Dies ist meine erste und mittelfristig auch einzige Rezension. Entsprechend gibt es sicher handwerkliche Fehler. Ich wollte hiermit einmal meine Begeisterung kund tun und allen dieses Werk empfehlen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine großartige Anregung neue Gedankenwelten zu erschließen, 18. Februar 2013
Wenn wir schon seit Jahren beobachten können, dass die gelebten Managementpraktiken nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen, warum probieren wir dann nicht endlich mal etwas anderes aus? - So würde ich in eigenen Worten die Frage stellen, die Niels Pfläging in diesem Buch erörtert und anhand von Beispielen erfolgreicher Unternehmen beantwortet. Für alle Menschen, die nach Anregungen suchen, wie moderne Unternehmen des 21.Jahrhunderts gestalltet werden können, bietet dieses Buch eine Vielzahl an Ideen...und zum Glück keine Allgemeinrezepte nach dem Motto "So und nur so geht's."
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Weg von der Alpha- in die Betawelt, 26. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Führen mit flexiblen Zielen: Praxisbuch für mehr Erfolg im Wettbewerb (Gebundene Ausgabe)
Nils Pfläging hat die Beyond Budgeting Bewegung im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht und, gemeinsam mit Kollegen aus aller Welt, als Direktor des Beyond Budgeting Roundtables weiterentwickelt.

Der Beta-Kodex ist kein neues Etikett für die gleiche Sache. Beyond Budgeting klang immer nach einer Verbesserung von Controlling-Tools oder einer simplen Abschaffung der klassischen Budgetierung. Inhaltlich stand natürlich schon immer mehr dahinter.

Der neue Name macht Sinn, denn der Weg von Alpha zu Beta symbolisiert einen Transformationsprozess in der Evolutionsgeschichte der Unternehmensführung, ergo einen Paradigmenwechsel.

Führen mit flexiblen Zielen beschreibt die Dringlichkeit eines neuen Führungsmodells. Die Alphawelt stammt aus dem industriellen Zeitalter, wo die Welt noch überschaubar war. Man teilte die Beteiligten in Denker (Manager) und Ausführende (Worker) ein, das Grundprinzip des Taylorismus.

Man produzierte auf Halde und der Vertrieb musste die Güter auf den Märkten anpreisen. Peter Drucker, ein bedeutender Managementvordenker, erfand das management by objectives-Führungsmodell. Plan your work and work your plan. Schöne alte Welt.

Mit diesen Führungsmodellen ist in der heutigen und zukünftigen Welt kein Staat mehr zu machen. Dynamik und Komplexität der Märkte zwingen uns, althergebrachte Ansätze über Bord zu werfen.

Die Ansätze von Pfläging sind radikal, aber einleuchtend und überzeugend.
Ein Herumdoktern an den Symptomen des Taylorismus bringt uns nicht weiter. Ansätze wie die Balanced Scorecard oder andere Managementtools versagen, weil sie den Veränderungen der Unternehmensumwelt nicht gerecht werden. Sie versuchen den Taylorismus zu optimieren.

Basis für dieses Umdenken ist eine kritische Reflektion Pflägings über das in den Unternehmen vorherrschende Menschenbild. Viele Unternehmen behandeln ihre Mitarbeiter nicht wie mündige und entscheidungsfähige Erwachsene, sondern wie Kinder, die man ständig ans Händchen nehmen muss.

Die Ausprägungsformen dieser Kita-Welt heißen Stempeluhr, Urlaubsscheinverwaltung, Mitarbeiterbefragungen, fixe Zielvereinbarungsgespräche, Performance Reviews, starre Budgets mit gekoppelter Bonifizierung und anderen Formen der demotivierenden Entmündigungen und Erniedrigungen.

Das ist eine zentrale Botschaft Pflägings, die wir auch schon von R. Sprengers Werken kennen, deren Lektüre ich an dieser Stelle auch empfehlen möchte.

Ein vertrauensvolles Menschenbild ist zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für eine Führungskultur, die zu Höchstleistungen anspornen soll.

Die zweite zentrale Botschaft ist systemtheoretischer Natur. Wie soll ein Unternehmen organisatorisch in einer sich ständig wandelnden Umwelt aufgestellt sein? Mit Organigrammen, Job Descriptions , ständigen Updates von Ablaufbeschreibungen und deren Auditierung sicherlich nicht. Wir müssen die interne Sichtweise aufgeben und den Fokus auf die Märkte richten (Kunden, Lieferanten, Konkurrenten, potentielle Arbeitnehmer).

Weg von einer zentralistischen Command-And-Control-Kultur, die häufig in Matrixorganisationen eingemeißelt ist, zu zellförmigen Netzwerkstrukturen.

Wir müssen aufhören, die Dimensionen von Zielen (Inhalt, Ausmaß und zeitlicher Bezug) starr zu interpretieren.

Eine flexible, der Dynamik und Komplexität von Veränderungsprozessen gerecht werdende Sichtweise, ist nötig. Internes und externes Benchmarking bringt mehr als das Hinterherhecheln nach überzogenem Wunschdenken.

Kein Management von oben nach unten, sondern von außen nach innen. Damit können Organisationen schneller Impulse der Unternehmensumwelt aufnehmen und verarbeiten.

Die zahlreichen Beispiele aus der Unternehmenspraxis (u. a. Aldi, Toyota, dm-drogeriemarkt, AES, Handelsbanken) zeigen auf, dass dieses Führungskonzept kein utopisches Wunschdenken ist, sondern real und mit wirtschaftlichem Erfolg umgesetzt werden kann. Weniger Management durch die Zentrale, mehr Macht für die Peripherie lautet die Botschaft.

In Pflägings Buch werden keine neoklassischen Rezepte mit Geschmacksverstärkern (wie bei der BSC) in die Mikrowelle gestellt. Hier wird Unternehmensführung neu konzipiert.

Der Sprachstil ist einfach und sachlich. Die zahlreichen Abbildungen stellen die konzeptionellen Ausführungen anschaulich dar.

Das Buch ist kein Ratgeber für Topmanager oder Unternehmensberater (How to....).
Die sollten es auch lesen. Es ist ein Buch für alle, die sich für die Probleme unserer Arbeitswelt interessieren.

Es wird viel in den Medien über burn- und boreout berichtet. Dieses Buch packt
eine häufige Ursache dieser Probleme an, den organisatorischen burnout unserer Unternehmen.

Es macht Mut, Veränderungen anzupacken, damit Spaß und Sinn in die Arbeitswelt zurückkehren können.

Klare Kaufempfehlung!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuauflage mit hohem Mehrwert, 24. November 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Führen mit flexiblen Zielen: Praxisbuch für mehr Erfolg im Wettbewerb (Gebundene Ausgabe)
Das Buch "Führen mit flexiblen Zielen" hat gewonnen. Gewonnen hat es bei seinem Erscheinen den Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland ' und nun mit der Neuauflage nochmal an Substanz, Qualität und Aktualität.
Niels Pfläging hat in seiner zweiten Auflage das Buch gründlich überarbeitet und aktualisiert. Die Fokus wurde noch mehr auf das Thema Führung gelenkt und ein spannendes zusätzliches Kapitel ergänzt. Der Autor zeigt deutlich wie sehr sich der Anspruch an die Führung von Organisationen, neudeutsch Leadership, in einer postindustriellen Welt verändert hat. Er zerstört einleuchtend und konsequent die Illusion Unternehmen über Planzahlen und Ziele beherrschen zu können. Seine Argumentation ist letztlich zutieftst marktwirtschaftlich und systemisch fundiert, ohne das damit bekannte und auch verbrannte Vokabular zu strapazieren. Er gibt aber auch konkrete Rahmensetzungen was Führung alles braucht und leisten muss, um Unternehmen in der heutigen Zeit leistungsstark werden zu lassen.
Besondere Bedeutung bekommen dabei Teams als Leistungseinheiten, selbstverantwortliches Arbeiten des Einzelnen und Führungskräfte deren Hauptaufgabe darin besteht dies zu ermöglichen und zu fördern.

Mit der Unterscheidung der drei Strukturen einer Organisation und deren unterschiedliche Relevanz bzw. Nichtrelevanz für Leistung und Erfolg von Unternehmen hat der Autor eine wichtige Weiterentwicklung des Führungsansatzes geleistet. Als zusätzliches Unternehmensbeispiel wird Zappos aus den USA beschrieben ' aktueller geht es nicht.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Raus aus der Dunstwolke unwirklicher Idealvorstellungen, 23. September 2011
Von 
Lars Vollmer "Vollmer & Scheffczyk GmbH" (Hannover/Stuttgart, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Führen mit flexiblen Zielen: Praxisbuch für mehr Erfolg im Wettbewerb (Gebundene Ausgabe)
s scheint ein richtiger Megatrend zu sein und die Schlagworte sausen einem nur so um den Kopf: »Kooperatives Management«, »Mythos Motivation«, »Wertschätzende Unternehmensführung«, »Partizipation im Betrieb« und so weiter und so weiter. Viele, viel zu viele Bücher zu diesem Thema reihen aber nur Plattitüden aneinander und so ist es wahrlich wohltuend, dass Niels Pfläging in seinem gerade neu aufgelegten »Praxisbuch für mehr Erfolg im Wettbewerb« ein geschlossenes und gleichsam schlüssiges Modell aufspannt. Und es ist nicht weniger als der komplette Gegenentwurf zum Management by Objective.

Ich bin ja zuweilen auch ein harter Kritiker so mancher Managementauswüchse, aber eine Generalabrechnung in dieser Form habe ich zuerst von Niels Pfläging gelesen. Vor fast 2 Jahren bekam ich sein gerade frisch erschienenes Buch Die 12 neuen Gesetze der Führung: Der Kodex: Warum Management verzichtbar ist vor die Augen. Bei den ersten Seiten konnte ich meine Skepsis noch nicht ganz ablegen, aber spätestens als er die vielfach beklakte Trennung zwischen Arbeit und Verantwortung sezierte und darlegte, wie sie eine schon fast logische Folge klassischer Managementmethoden ist, wuchs meine Freude an der bestechenden Kalrheit des Denkmodells, das er Beta-Kodex nennt.

Sein eigentlich schon zuvor veröffentlichtes Buch »Führen mit flexiblen Zielen« bekam ich erst vor vor ein paar Wochen, als überarbeitete 2. Auflage in die Hände. Für mich war es die perfekte Ergänzung, denn es macht aus dem Denkmodell ein praktikables System. Vor allem die große Anzahl von Unternehmensbeispielen wie z.B. AES, dm-drogerie markt, W.L. Gore & Associates, Dell, Semco, Zappos, Southwest Airlines und auch Toyota zeigt wie beta-Unternehmen arbeiten und holt den beta-Kodex damit aus einer Dunstwolke unwirklicher Idealvorstellungen heraus.

Wenn Sie sich also in ein neues Modell hineinarbeiten wollen, dass herausragende Ergebnisse vor Pflichterfüllung stellt, dass Teilhabe statt Anreizung setzt und dass Planung einfach aus der Agenda von Fürhungskräften streicht, dann lege ich Ihnen dieses Buch ans Herz.
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Führen mit flexiblen Zielen: Praxisbuch für mehr Erfolg im Wettbewerb
Führen mit flexiblen Zielen: Praxisbuch für mehr Erfolg im Wettbewerb von Niels Pfläging (Gebundene Ausgabe - 11. Juli 2011)
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