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Kundenrezensionen

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am 17. September 2003
"Konzentriere all Deine Energien auf diejenigen 20% Deiner Arbeit oder Kunden, die für 80% Deines Erfolges bzw. Umsatzes verantwortlich zeichnen". Mit diesem Satz kann das Buch von Roland Koch wohl treffend zusammengefasst werden.
Auf den ersten 50 Seiten verteidigt Koch seine Übertragung der vom politischen Ökonomen Vilfredo Pareto beobachteten Gesetzmäßigkeit über die Grundbesitzverteilung in England zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf die moderne Wirtschaft - leider etwas langwierig und oftmals nicht überzeugend. Darauf folgen jedoch gute Beispiele für die Anwendbarkeit des Parato-Prinzips auf gegenwärtige wirtschaftliche Entscheidungen, welche die Funktionsweise der 80/20 Regel einleuchtend erklären. Auf den Seiten 86-97 erarbeitet Koch eine Norm, wie eine 80/20 Analyse in der Praxis durchgeführt werden kann, welche wertvolle Anregungen für das eigene Handeln geben kann.
Vieles erscheint aber allzu reißerisch formuliert und stellt somit den soliden Kern des Buches in Frage. Die anschließende Verbreiterung in Lebenshilfefragen (z.B. Beziehungsfragen) bis hin zur Aktienauswahl erscheint doch etwas weit hergeholt; weniger wäre hier entschieden mehr gewesen.
Beschränkt man sich auf die aussagekräftigen Passagen und sieht über die weniger fundierten langatmigen Teile hinweg, so ist die Lektüre dieses Buches dennoch ein Gewinn und ein deutliches Bekenntnis zur Rentabilitätsrechnung.
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Richard Koch half mit, eine Theorie ins 21. Jahrhundert hinüber zu retten, die sonst vielleicht vergessen gegangen wäre. Auf sein Buch stiess ich, als es 1997 auf Englisch herauskam. Übersetzt ist es inzwischen in 24 Sprachen, so dass ich die weiteren Auflagen in meiner Muttersprache lesen konnte. Nehmen wir es gleich vorweg: Wer die 2. Auflage von 2004 schon besitzt, kann sich den Kauf der neuen sparen. Die Aktualisierungen halten sich in so engen Grenzen, dass ich die Feststellung des Autors, weniger sei mehr, eher als Rechtfertigung für mangelnden Einsatz als für eine Lebensweisheit halte. Das gestrichene Kapitel der englischsprachigen Erstausgabe fehlte schon bei der letzten Version in Deutsch. Und dass er die Bibliografie ebenfalls wegliess, ist kein Gewinn, sondern ein klarer Verlust. Dafür hätte er lieber auf das neue Kapitel verzichtet. Denn was Richard Koch unter "Neue Erkenntnisse: Das alten Prinzip neu entdeckt" abliefert, ist in erster Linie Selbstbeweihräucherung. Der Fallfehler im Titel ist übrigens nicht von mir, sondern ein Original. Sehr viel begeisterter wäre ich gewesen, wenn Richard Koch auf den zusätzlichen zwanzig Seiten das 80/20-Prinzip mit neuen Erkenntnissen der Neurowissenschaften verbunden hätte. Kurz: Ich finde die so genannte Aktualisierung ärgerlich.

Begeistert bin ich nach wie vor, wie Richard Koch das Gedankengut des italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto darstellt, anreichert und mit neuem Leben füllt. Das 80/20-Prinzip ist simpel und besagt, dass eine Minderheit der Ursachen, Aufwendungen oder Anstrengungen für die Mehrheit der Wirkungen, Erträge oder Ergebnisse verantwortlich ist. Oder anders gesagt: 80% dessen, was Sie in Ihrer Arbeit erreichen, geht auf 20% der aufgewendeten Arbeit zurück. Wer das begriffen hat, fragt sich vielleicht, warum er noch ein Buch mit über 300 Seiten braucht. Meine Antwort: Zur Veranschaulichung und zum Spaß. Denn die Stärke des Autors ist es, Beispiele aus allen möglichen Anwendungsbereichen zu finden und diese auf meist unterhaltsame Weise zu vermitteln.

Mein Fazit: Fünf Sterne, damit möglichst viele von einem Prinzip erfahren, das ein genialer italienischer Ökonom vor über hundert Jahren formulierte und von Richard Koch aufgenommen wurde. Drei Sterne, weil die Aktualisierung sehr zu wünschen lässt und neue Erkenntnisse nicht aufnimmt. Daher in der Endabrechung - mit Zähneknirschen - vier Sterne.
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Ein Managementbuch zu verschenken gilt gemeinhin nicht als Sinnbild überbordender Kreativität oder beneidenswerter Sinnlichkeit. Trotzdem habe ich das „80/20-Prinzip" von Richard Koch schon drei Mal in schönes Papier verpackt und mit einer Schlaufe versehen. Solches Gebaren lässt sich nur unter Fanverhalten abbuchen und wird wohl lediglich von Nick Hornby wirklich verstanden.
Das englische Original erschien 1997 und wurde ein Jahr später bereits auf Deutsch übersetzt. Jetzt liegt die zweite, aktualisierte Auflage vor. Das 80/20-Prinzip ist eigentlich simpel und geht auf den italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto zurück, der vor über 100 Jahren entdeckte, dass eine Minderheit der Ursachen, Aufwändungen oder Anstrengungen für die Mehrheit der Wirkungen, Erträge oder Ergebnisse verantwortlich Oder anders gesagt: 80% dessen, was Sie in Ihrer Arbeit erreichen, geht auf 20% der aufgewandten Arbeit zurück. Und was steht auf den folgenden 296 Seiten? Sind sie überhaupt notwendig? Muss man dieses Buch wirklich lesen? Unbedingt. Denn das 80/20-Prinzip ist so überraschend, widerspricht unserem täglichen Tun derart krass, aber ist so logisch und hilfreich, dass wir uns schon ein wenig Zeit für die Erklärungen und Anwendungen nehmen dürfen.
Und die Aktualisierung? Na ja, die ist nun nicht gerade das Gelbe vom Ei. Ein paar wenige neue Daten und Beispiele, aber gerade nur so viele, dass das Layout des Vorgängers beibehalten werden konnte. Und bei den Literaturangaben fehlen wichtige Werke, die seit 1997 erschienen sind und Wesentliches zu sagen hätte. Da staune ich immer wieder über die geringe Einflussnahme des Verlags. So ist zum Beispiel im gleichen Verlag 2003 „Small Worlds" von Mark Buchanan erschienen, das Koch zumindest hätte erwähnen müssen. Denn Komplexitätstheorie und Neurologe kamen von ganz anderen Richtungen zu ähnlichen Ergebnissen wie Pareto 1997 oder Koch hundert Jahre später. Aber vielleicht wollte Richard Koch ganz vornehm eine wirkliche Aktualisierung anderen Autoren überlassen. Bis die sich outen, gibt es aber keine Alternative.
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am 10. August 2009
"Etwa 80 Prozent des Gewinns eines Untenehmens entstehen durch 20 Prozent der Produkte. 80 Prozent des Umsatzes erzielt der Vertrieb durch Geschäfte mit 20 Prozent seiner Kunden."
Die enorme Leistung von Richard Koch liegt darin, dass er das oben genannte Prinzip des italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto nicht nur in das 21. Jahrhundert hinüberrettete, sondern es auch wieder zu einer neuen Popularität verhalf. Das 80/20-Prinzip ist simpel: "Eine Minderheit der Ursachen, Aufwendungen oder Anstrengungen [führt zu einer] Mehrheit der Wirkungen, des Ertrags oder der Ergbenisse". Für den kleinen Mann: "80% dessen, was Sie in Ihrer Arbeit erreichen, geht auf 20% der aufgewandten Zeit zurück".
Warum braucht man für ein solches Prinzip ein mehr als 300 Seiten starkes Buch? Wieder ganz einfach: Sie würden sich nichts daraus machen. Ein einziger Satz hat keinen Effekt, man braucht Beispiele, Ideen und Veranschaulichung, um das Prinzip für sich selbst anzunehmen und zu erkennen, dass es sich beinahe überall anwenden lässt (Keine Diskussion zur neuen Ausgabe: Der einzige Vorteil des letzten Kapitels ist, dass es auch klarstellt, wann man das Prinzip 80/20 nicht anwenden sollte). Die Stärke Kochs ist es, in allen möglichen Anwendungsbereichen Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen - und dies auf unterhaltsame, Spaß machende Weise.

Dennoch kann man da Buch nicht vor jeglicher Kritik schützen. Das 80/20-Prinzip gilt auch für die Buchlektüre (und ist Speed Readern ohnehin bekannt): 20% des Buches zeigen 80% der Möglichkeiten. Manchmal ist es besser ein Buch nicht ganz zu lesen. Wenn Sie nicht selbst in der Wirtschaft sind, werden Sie vieles getrost überschlagen können, weil es schnell langweilig wird, Beispiele aus Bereichen zu lesen, in denen man sich nicht auskennt. Dennoch, nirgendwo wird die Übertragung der Gesetzmäßigkeit in das gesellschaftliche und private Leben so gut erreicht wie bei Richard Koch.
Besonders wichtig ist die 80/20-Analyse für die Praxis (Seiten 86-97), die ich nur empfehlen kann: wertvolle Anregungen für das eigene Handeln und entscheidende Einbindung des Prinzips in das tägliche Tun: Mehr Erfolg mit weniger Aufwand.
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am 19. Januar 2011
Inhaltlich ist diese Ausgabe verständlich und anschaulich geschrieben.
Das Lesen hat richtig Spass gemacht, da die verwendeten Beispiele sehr griffig sind.

Klaus Götzelmann
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am 6. August 2014
Ich verfolge bereits seit vielen Jahren die Strategie und kann das Buch absolut jedem empfehlen. Wir haben das Geschäftsmodell daraufhin binnen weniger Wochen revolutioniert. Ist bewusst dass Letzteres Wort eine Superlative darstellt. Nicht desto trotz kann ich nur sagen dass meine Denkweise sich bei konsequenter Durchführung massiv geändert hat. Ich habe das Buch auch bereits im Kollegenkreis mehrfach empfohlen und auch hier nur positive Rückmeldungen erhalten. Natürlich muss jeder selbst entscheiden inwieweit für sein Geschäft Konstrukt das ganz anwendbar ist. Im Privatleben möchte ich kein Urteil erlauben, wäre aktuell als Singel und sicherlich auch nicht gerade zielführend.
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am 2. Juli 2004
Koch, ehemaliger Partner einer Unternehmensberatung beschreibt das 80/20-Prinzip, längst bekannt aus der Pareto-Formel, auf sehr gute Weise. Leider mischt sich in diese Beschreibung laufend seine persönliche Auffassung zu bestimmten Berufsgruppen wie Rechtsanwälte, Neurologen, Psychiater usw. Diese scheint er nicht besonders zu mögen. Das Koch'sche Lebenskonzept klingt laufend durch die Zeilen. Wenn der Leser dieses Lebenskonzept nicht als ideal und übernahmefähig einstuft, dann macht das Lesen dieses Buches Mühe. Wertvoll sind die Erkenntnisse (oder zumindest deren erneute Darstellung) über den Zusammenhang: mit geringem Aufwand (20) und Beachtung der wichtigen Hebel kann man grosse Wirkung (80) erzielen. Manchmal glaubt man, Koch kenne nur noch 80/20 Relationen auf diesem Planeten. Dadurch wirkt das Buch zu dogmatisch. Einer der Gründe, warum es sich nicht so gut verkaufen lässt, als die Wichtigkeit der 80/20 Regel vermuten liesse. Trotzdem lesenswert, vorallem für den, der sich der Pareto-Regel von Neuem aus anderer Persepketive nähern möchte. Akademiker mag es etwas abschrecken, da das Sprachniveau zu platt ist. Viele Situationen, die der 80/20 Regel zugeschrieben werden, sind vermutlich aus anderen Begründungen so wie sie sind.
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am 4. Januar 2005
Stöhnen abends nicht viele Menschen und rufen leise und verzweifelt aus: „Was habe ich denn heute getan und erreicht? V. Pareto und R. Koch übertrugen ihr 80/20-Prinzip in ihre Praxis und verhalfen sich selbst und anderen zu neuen und nachhaltigen Erfolgserlebnissen. Hinter der Zahl verbirgt sich, dass etwa 80% des Gewinns eines Unternehmens durch 20% der Produkte entstehen. Da es kaum eine Regel gibt, die eine so umfassende Gültigkeit übernimmt wie das 80/20-Prinzip, scheint mit Hilfe dieser Regel im außerwirtschaftlichen Bereich manchem geholfen werden zu können. Anwender sprechen sogar davon, dass mit der Anwendung dieses Prinzipes sich ein neues Zeitmanagement realisieren ließe, das die Karriere beschleunigt und sogar das Lebensglück vermehrt? Ich selbst empfehle Ihnen bei Unzufriedenheit in der Beantwortung der Fragestellung: „Was habe ich über den Tag hin erreicht?" diese Regel anzuwenden bzw. zu erproben und eigene Erfahrungen zu machen, diese Erfahrungen lohnen sich und sind unbezahlbar.
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Unternehmenserfolg muss kein Zufall sein
Fehler in der Strategie
Je einfacher, desto besser
Die richtigen Kunden finden
Erfolg durch die „wenigen Wesentlichen"
Weniger arbeiten, mehr verdienen und Spaß haben
Frei sein
Sie bekommen, was Sie erwarten
Intelligent und faul
Die sieben Glücksgewohnheiten
Für die erew BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge
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am 18. August 1999
Nach einer etwas langatmigen Einführung und Erklärung des 80/20 Prinzipes hat wohl jeder Leser begriffen, was damit gemeint ist. Einige bemerkenswerte Anregungen, hauptsächlich für das Vorgehen in Unternehmungen, aber auch Umsetzungsvorschläge für das Privatleben, beinhaltet dieses Buch.
Das vorgestellte 80/20 Prinzip gilt auch für das Lesen dieses Buches: 20% des Buches zeigen 80% der Möglichkeiten.
Durchaus lesenswert. Es fällt auch jedem wohl leicht, dieses Prinzip in Beispielen aus seinem Umfeld zu beobachten.
Ich werde versuchen, dieses Prinzip in Teilbereichen anzuwenden, mal schauen mit welchem Erfolg
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am 28. März 2011
5% sind sinnvoll, der Rest allgemeines blabla und gebetsmühlenartiges Wiederholen vom 80/20 Prinzip.
Ich werfe eigentlich keine Bücher weg, aber hier habe ich eine Ausnahme gemacht
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