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5.0 von 5 Sternen Informativ und unterhaltsam
"Die Un-Arbeitlosen sind die wahren Frustrierten" - sagen die Autoren. Das ist ein ziemlich mutiger Spruch, wenn man bedenkt, dass Arbeitslosigkeit immer noch ein großes Problem hierzulande ist. Aber es ist auch irgendwie etwas Wahres daran: Wenn sich zig Millionen Menschen jeden Tag lustlos ins Büro schleppen und dort unbeteiligt ihre Zeit absitzen, dann...
Veröffentlicht am 25. August 2008 von sydney

versus
29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Banales Geschwafel, gesponsert durch Arbeitgeberverbände?
Ich habe dieses Buch aufgrund vieler guter Rezensionen in der Taschenbuchausgabe kürzlich erworben und direkt gelesen, da ich zu den über 80% der Un-Arbeitslosen gehöre.

Das Buch ist im ersten, die allgemeine Situation der Mehrheit der Arbeitnehmer beschreibenden Teil extrem redundant und langatmig, damit auch ein jeder einzelne Leser sich...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2010 von ICH


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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Banales Geschwafel, gesponsert durch Arbeitgeberverbände?, 20. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten (Broschiert)
Ich habe dieses Buch aufgrund vieler guter Rezensionen in der Taschenbuchausgabe kürzlich erworben und direkt gelesen, da ich zu den über 80% der Un-Arbeitslosen gehöre.

Das Buch ist im ersten, die allgemeine Situation der Mehrheit der Arbeitnehmer beschreibenden Teil extrem redundant und langatmig, damit auch ein jeder einzelne Leser sich persönlich wiederfinden mag. Selbst vor der schriftlichen Niederlegung von in diesem Kontext fast schon peinlich erscheinenden Zitaten/Extrema ("Seien Sie doch bitte glücklich mit Ihrem Job, minütlich verhungern Kinder in der Welt", "selbst Mutter Theresa verzeifelte an Gott und dem System") und ebensolchen Banalitäten wie der Fabel vom Fischer und seiner Frau in Kurzform schrecken die Autoren nicht zurück, um verkaufbares Volumen zu erzeugen und auch Otto Reptilienhirn zu wohlgefälligem Nicken zu animieren.

Im zweiten Teil, der Lösungsmöglichkeiten und (Überlebens-)Hilfen für den Büroalltag anbieten will, geht es dann endlich zur Sache - hatte ich vergebens gehofft. Auch hier wieder nur Plattitüden, die im wesentlichen das seit den 1980er Jahren verbreitete Stammrepertoire kleiner psychologischer Selbstbetrügereien zitieren, dazu Wohlfühl-, pardon, Wellnessübungen aus dem VHS-Programm und ein paar NLP-Tipps. War's das? Das war es!

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieses Buch im Auftrag der Arbeitgeberverbände so geschrieben wurde, dass die Arbeitnehmer schön brav weiterhin bei der gewissens- und hirnfreien Maximierung des Shareholder Value mitspielen - und ja nicht nach Frankreich oder in andere Länder schauen, wo Arbeitnehmer noch den Mumm haben, für ihre Rechte auf die Straße zu gehen. Wer wirklich dazulernen möchte, muss sich wohl (oder übel) in die aktuelle englischsprachige Literatur einlesen.

Die zwei Punkte vergebe ich erstens dafür, dass dieses Buch das Problem an sich so prominent in die deutsche Öffentlichkeit gebracht hat, und zweitens in der Einsicht, dass wohl jedes Thema, auch der Jobfrust, von jeder neuen Generation für sich selbst wiederentdeckt und dann auch be- und abgehandelt wird.
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143 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ und unterhaltsam, 25. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten (Broschiert)
"Die Un-Arbeitlosen sind die wahren Frustrierten" - sagen die Autoren. Das ist ein ziemlich mutiger Spruch, wenn man bedenkt, dass Arbeitslosigkeit immer noch ein großes Problem hierzulande ist. Aber es ist auch irgendwie etwas Wahres daran: Wenn sich zig Millionen Menschen jeden Tag lustlos ins Büro schleppen und dort unbeteiligt ihre Zeit absitzen, dann verursacht das nicht nur einen hübschen volkswirtschaftlichen Schaden. Es macht für eine riesige Masse in unserer Gesellschaft das Leben jeden Tag erneut zur Qual. So gesehen haben die Autoren schon Recht, wenn sie dafür plädieren, auch "das Schicksal der Un-Arbeitslosen" ernster zu nehmen. Dieses Massenproblem ist bislang völlig unterschätzt, viele leiden einfach im Stillen vor sich hin. Dabei geht es fast allen gleich.

Die Autoren gehen das Thema in zwei Schritten an. Im ersten Teil des Buchs untersuchen sie die häufigsten Ursachen für Unzufriedenheit am Arbeitsplatz. Hier dürfte sich jeder irgendwo wieder finden: Zu wenig Geld, zu wenig Anerkennung, zu wenig Gestaltungsspielraum, alle Leute um einen herum nerven einfach nur noch. Jeder kennt das. Interessant wird es, wenn die Autoren erklären, warum diese Dinge immer und überall so sein werden. Jedes einzelne Problem untersuchen sie ausführlich. So gibt es zum Beispiel zum Thema Geld einige hoch spannende Studien, die belegen, dass wir von vornherein nie einen Job finden können, in dem wir "genug" verdienen. Die Suche nach einem solchen Job ist also von vornherein sinnlose Zeitverschwendung. Die Autoren belegen das u.a. mit dem so genannten "Zwei-Welten"-Experiment. Auch erklären sie einleuchtend, warum wir immer zu wenig Lob und Anerkennung bekommen werden, egal in welchem Job wir sind. Die Schlussfolgerung ist: Es ist egal, für wen wir arbeiten. Alle Jobs sind im Prinzip gleich. Die Probleme, über die wir klagen, sind untrennbar mit der Arbeitswelt und der menschlichen Psyche verbunden. Immer wieder den Job zu wechseln und zu hoffen "Beim nächsten Chef wird alles anders", ist daher naiv. Dieser Schlussfolgerung der Autoren wird man ohne Zweifel zustimmen, nachdem man ihre informativ-unterhaltsamen Ausführungen gelesen hat. Ich habe mich dabei ertappt, dass ich sehr oft beim Lesen einfach nicken musste. Es ist erstaunlich, was wir uns Tag für Tag so alles vormachen.

Aber die Autoren lassen uns mit dieser Erkenntnis nicht allein. Im zweiten Teil des Buchs gibt es ganz konkrete psychologische Übungen, die - anstelle eines Jobwechsels - für mehr Zufriedenheit sorgen können. So kann man lernen, seine materielle Zufriedenheit auch ohne ständigen Gehaltssprung zu steigern. Man kann mit einfachen Übungen seine Selbstachtung stärken und sich auf diese Weise unabhängig davon machen, ob der Chef gerade mal wieder einen schlechten Tag hat oder ausnahmsweise mit dem richtigen Fuß zuerst aufgestanden ist. Für die Kommunikation mit den Kollegen finde ich die Strategie der Ich-Botschaft" unschlagbar.

Insgesamt staunt man, wie viel man über sich selbst lernen und in seinem Leben ändern kann, wenn man sich mal ein kleines bisschen Zeit für sich selbst nimmt. Natürlich hängt das auch davon ab, was man aus den Erkenntnissen macht. Man kann im besten Fall viel für den Rest seines Lebens gewinnen - im schlechtesten Fall "verliert" man 19,90 Euro und einen Sonntagnachmittag Lesezeit. Dieses Risiko ist mehr als vertretbar.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert!, 18. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten (Broschiert)
der 1. teil ist gut erklärt, sachlich und zugleich witzig, um sich auch mal liebevoll selber bei der nase zu nehmen. der übungsteil - also, der 2. teil ist sehr sehr hilfreich, um alltagsfrust, job, kollegen, chefs auch im "richtigen" licht, also auch im spiegel der eigenen wahrnehmungsfilter sehen zu können.
mein fazit nach erarbeiten des buches: nach überwindung von lust, schmerz, langeweile kommt der innere frieden. ja, machmal ist er schon da...
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61 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber absolut nichts Neues!, 21. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten (Broschiert)
Ich bin von dem Buch eher enttäuscht und hatte eigentlich etwas mehr erwartet. Im ersten Teil wird wortreich und mit zahlreichen Redundanzen geschildert, dass niemand jemals zufrieden mit seinem Job ist, egal wie viel er verdient und wie hoch sein Sozialprestige ist. Um das zu verdeutlichen, zitieren die Autoren unter anderem das Märchen vom Fischer und seiner Frau (ach, das kannten Sie schon?).

Okay, selbst wenn wir das schon wussten, freuen wir uns auf eine Antwort auf die Frage: was tun wir denn dagegen?

Diese Antwort bietet der zweite Teil des Buches ... leider auch nicht. Obwohl auf dem Cover vollmundig "keine platten Positiv-Denken-Formeln" versprochen werden, werden genau diese zitiert. All das was die beiden Autoren da als Wunderübungen preisen, kennt man bereits aus zahlreichen anderen Ratgebern dieser Art: Progressive Muskelentspannung, positive Affirmationen, diverse NLP-Übungen, bis hin zu "schreien Sie doch mal richtig rum!".
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erhellende Analysen, schwache Lösungen, 21. Mai 2009
Von 
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten (Broschiert)
Das todsichere Rezept für ein Sachbuch: ein markiger Titel, ein Problem, das einen Großteil der Bevölkerung betrifft, und einige großspurige Versprechungen zur todsicheren Lösung.
Ausgehend von dem Thema Unzufriedenheit im Beruf wird in diesem Buch die zunächst provokative These aufgestellt, alle Beruf seien letztlich gleich, also müsse man für mehr Zufriedenheit statt eines Jobwechsels die eigene Einstellung ändern.

Danach folgt eine sorgsame Herleitung dieser These anhand von Befragungen und Studien. So werden alle gängigen Motivationen (z.B. Geld, Selbstverwirklichung, Hilfsbereitschaft) als nicht langfristig glückbringend demontiert - was sachlich und einleuchtend gelingt.

Umso mehr steigt die Spannung auf den zweiten Teil, in dem Auswege aus diesen Denk- und Handlungsmustern versprochen werden. Hier erfüllt das Buch die Erwartungen leider nicht. Statt differenzierter Lösungsmöglichkeiten gibt es hier simple Frauenmagazin-Psychologie. Die meisten Ratschläge folgen dem platten Schema "Respektiere Dich selbst, dann erfährst Du Respekt von anderen.". Dazu reichen die Autoren bekannte Konzepte wie progressive Muskelentspannung, Autosuggestion und einfachste Gesprächstechniken. Die Ratschläge zur Selbstanalyse und Aufarbeitung der Kindheit auf jeweils einem DIN A4-Blatt nähern sich schließlich der Lächerlichkeit.

Es bleibt ein zwiespältiger Eindruck. Das Buch taugt durchaus dazu, den eigenen Standpunkt zu hinterfragen und sich für neue Perspektiven zu öffnen. Dem unbedingten Willen zu Instantlösungen opfert das Buch leider eine mögliche differenzierte Betrachtung. So leicht lässt sich einem so schwierigen Thema am Ende doch nicht begegnen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade um das Geld, 2. März 2011
Aufgrund der überwiegend positiven Kundenrezensionen habe ich das Buch gekauft.
Ich bin bei der Lektüre zu der tiefgreifenden Erkenntnis gekommen, dass die beiden Autoren, Volker Kitz und Manuel Tusch, mit ihren Jobs hochzufrieden sein können, da sie an einem weiteren gutgläubigen Leser Geld verdienen konnten. Nicht jeder, der mit seinem Job unzufrieden ist, sitzt in einem Büro mit Kaffeeautomaten, Meetings, Projekten, Präsentationen - nein, es gibt auch Postboten, Putzfrauen, Kindergärtnerinnen, Schreiner, Maurer, Lehrer, Ärzte, Hausmeister, die vielleicht auch Probleme mit ihrer Arbeit haben. Das Buch liest sich wie ein Groschenroman aus dem Arbeitsalltag in einem amerikanischen Großraumbüro. Ich hatte gehofft, dass wenigstens in dem Teil mit den Lösungsvorschlägen irgendetwas kommen würde, das für jede Berufssparte einen Denkanstoß vermitteln könnte, aber wieder bin ich nirgends fündig geworden. Ich werde einige verstaubte Selbsthilfebücher aus dem Keller hervorkramen, schon dort finden sich die "Wundertechniken", wie man durch positives Denken das Leben rosarot suggerieren kann.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Buch - von Analyse bis Handlungsempfehlung, 13. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten (Broschiert)
Es gibt schon Bücher, die den Frust im Job bilanzieren. Und es gibt Bücher, die Tipps für mehr Arbeitsfreude geben. Aber dieses Buch ist nach meinem Wissen das erste, das eine Brücke zwischen beiden Themen schlägt: Die Autoren zeigen auf, was uns in die Frustfalle treibt (Teil 1) - und sie machen Vorschläge und leiten an zu Übungen, die uns zu neuer Arbeitsfreude am alten Arbeitsplatz verhelfen (Teil 2). Ein intelligentes Buch, unterhaltsam geschrieben und voll empfehlenswert.
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hurra! Der Biedermeier kehrt zurück!, 22. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
4 Sterne hat dieses Buch bislang im Mittel erhalten. Ich frage mich, wenn ich mir die positiven Rezensionen inhaltlich angucke, ob die Rezensenten auch wirklich genau hingeguckt haben. Ein Beispiel von S. 75-76:

"Wir sagten also zu den Mitarbeitern: 'Für Ihre Tätigkeit gibt es auf dem Arbeitsmarkt eine Gehaltsspanne von 30000 bis 50000 Euro im Jahr - je nach Qualifikation, Berufserfahrung, Leistungsbereitschaft und Produktivität.' Und fragten: 'Wo würden Sie sich [...] selbst einordnen?' Was glauben Sie nun, wie viele der Befragten etwas anderes antworteten als 'schon eher bei 50000' [...]? Richtig: kein Einziger! Waren das alles Überflieger? Beileibe nicht! Ein großer Teil der Befragten hatte - objektiv gesehen, also gemessen an den genannten Kriterien - auf dem Arbeitsmarkt bestenfalls einen durchschnittlichen, manchmal sogar unterdurchschnittlichen Wert."

Haben Sie das genau gelesen? Sie selbst gehören nach Meinung der Autoren wahrscheinlich zu denen, die auf dem Arbeitsmarkt bestenfalls einen durchschnittlichen Wert haben. Vielleicht haben Sie aber auch einen unterdurchschnittlichen Wert. Ja, richtig gelesen. Es geht hier um Ihren Wert. Haben Sie diese Kröte einfach geschluckt und dann weitergelesen oder war das Buch insgesamt so humorvoll geschrieben (nicht wenige Rezensenten berichten ja von einer humorvollen Lektüre), dass auch hier ihre Augen beschwingt über die Zeilen hinwegglitten?

Studierte Leser sollten darüber hinaus ein Auge auf das Wort 'objektiv' werfen. Eine Studie soll valide, reliabel und objektiv sein, richtig? Wo finden Sie für diese Gütekriterien innerhalb dieses Buches Belege? Ich habe nach Aussagen zur Methodik und zur Evaluation gesucht und nichts gefunden. Wenn man glaubt, dass man an solchen Fragen wenig interessierte Leser durch Einbinden entsprechender Infos vergraulen würde, dann kann man sie in den Fußnotenapparat setzen. Es gibt aber keine Fußnoten. Es gibt auch keine Endnoten.

Bei der von den Autoren gewählten Fragestellung kann übrigens auch umgekehrt ein Schuh daraus werden: Vielleicht qualifizieren sich die Leute nicht in Massen weiter, weil sie sich keine Weiterbildungen leisten können und/oder Anreize innerhalb der Firmenstruktur fehlen? _Viele Arbeitgeber wollen gar nicht, dass ihre Mitarbeiter eigeninitiativ werden. Vielmehr fürchten sie, dass besser qualifizierte Arbeitnehmer abwandern oder mehr Gehalt einfordern. Es könnten ja die 50000 € fällig werden. Bitte nicht! Fragen Sie einmal, wie viele Unternehmen wirklich daran interessiert sind, dass ein Bachelorabsolvent noch seinen Master macht! Die sind doch zu einem guten Teil sehr froh, dass der gute alte Diplomabschluss so schon zerstückelt wurde und sie Bachelor-Absolventen jetzt nur einen Bruchteil des alten Gehalts geben müssen. Zugleich stehen in Stellenausschreibungen auch ganze Tätigkeitsfelder, die der Arbeitnehmer nach Arbeitsantritt niemals zu Gesicht bekommt. Man sollte sich bitte nicht wundern, wenn das auf die Leistungsbereitschaft und die Produktivität drückt. Die Leute meinen nun mal häufig, dass drin steckt, was drauf steht, und dann werden sie halt auch mal enttäuscht und wollen tatsächlich lieber den Job haben, auf den sie sich ursprünglich beworben hatten.

Fazit: Ich glaube nicht, dass es die Autoren gut mit ihren Lesern meinen. Sie halten Sie für durchschnittlich oder sogar unterdurchschnittlich begabt, aber immerhin haben sie einen Wert als Konsumenten von Ratgeberbüchern.

Es ist ja durchaus legitim sich zu fragen, ob die ewige Suche nach dem richtigen Job genau den Stress, ohne den man endlich sein Leben leben will, nicht erst so richtig anheizt. Diese Frage hat auch mich zum Kauf dieses Buches veranlasst. Etwas anderes ist gegeben, wenn man sich zur Annahme einer Biedermeier-Haltung verleiten lässt. Begnüge dich, denn du bist eh klein und ändern lässt sich ohnehin nur deine Haltung. Kennst du einen Job, kennst du alle.
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34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verblüffend einfach, 24. August 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten (Broschiert)
Fast jeder ist von seinem Job gefrustet. Spricht man mit Freunden, Bekannten, Familie - jeder findet ein Haar in der Supper. Fast jeder ist unglücklich und beklagt sich. Schön, dass sich das "Frustjobkillerbuch" mit eben jenem Phänomen näher beschäftigt.

Und einen erstaunlich einfachen Lösungsansatz gibt. Natürlich ist die Aussage "Ändere deine Einstellung zu dir selbst, dann bist du glücklich" nicht neu. Jedoch schaffen es die beiden Autoren, auf 252 Seiten (und abseits des normalen Ratgeberblablas) viele Situationen zu beschreiben, die jeder schon einmal miterlebt hat. Dass die Kollegen mitunter nerven, der Chef die eigenen Verdienste offenbar nicht genug würdigt.

Es ist der Wiedererkennungswert, der dieses Buch so lesenswert macht. Die Situationen, die beschrieben werden, kennt fast jeder. Dazu haben mir die lockere Sprache und die persönliche Anrede gefallen - man merkt die Coaching-Tätigkeit der beiden Autoren.

Wer sich nur zwei oder drei der Aussagen zu Herzen nimmt, der hat vielleicht schon morgen mehr Freude am Job. Ich habe das Buch jedenfalls sehr gerne gelesen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bekannt aber erhellend, 16. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten (Broschiert)
Ich habe das Buch in Zeiten eines großen Tiefpunktes gekauft und gelesen. Auch wenn der Inhalt mir beim Lesen eigentlich bekannt vorkam, muss ich sagen, hat mich dieses Buch in die richtige Richtung denken lassen. Es hat mir aufgezeigt warum ich unufrieden bin und was ich ändern kann und muss. Und bei mir hat es bestens geholfen. Ein Wechsel meines Arbeitsplatzes hätte mir nicht geholfen, aber die Tips aus dem Buch haben mir die Augen geöffnet und mir sehr geholfen.
Ich kann das Buch nur Empfehlen.
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Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten
Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten von Manuel Tusch (Broschiert - 11. August 2008)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,59
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