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am 17. Mai 2009
Was will Kunst?

Bücher über Kunst gibt es ja viele: die ernsthaften, die akademischen, die für Künstler, Insider und Möchtegernversteher und dann noch die für die, die gar nicht verstehen, was der zeitgenössische Kunstzirkus eigentlich bedeuten soll. Denen haben Kittl und Saehrendt ja mit ihren ersten beiden Büchern versucht unter die Arme zu greifen. "Das kann ich auch" und "Das sagt mir was". Beides ganz launige und kurzweilige Einführungen in den Kunstbetrieb mit all seinen Beteiligten bzw. in das Kunstkauderwelsch der Szene.

Jetzt legen sie zur Abwechslung nicht nur ein "ernstes" Buch vor, sondern meines Erachtens auch ihr bestes. Die auf dem Cover angekündigten Fragen: "Was will uns Kunst sagen? Und warum wird immer wieder leidenschaftlich über Kunst diskutiert?" lassen zunächst einen Aufguss des Bestsellers "Das kann ich auch" befürchten. Aber dann schlägt man die erste Seite auf und ist schon mitten drin in diesem "Pageturner" - um mal mit ein bisschen Literatursprech zu kontern.

Bei Campus als Jugendsachbuch erschienen, ist es eigentlich ein Buch für jeden und jede, der/die mal durch die Geschichte der Kunst seit ihren Anfängen fliegen will: 30 000 Jahre auf 200 Seiten, man möchte kaum glauben, dass das geht. Es geht, und mehr noch: es ist ein Vergnügen. Das liegt zum einen am roten Faden, den sich die Autoren für ihr Werk gesucht haben: Gegen welche Zwänge musste sich die Kunst jeweils durchsetzen, von welchen Fesseln musste sie sich in ihrer Zeit befreien? Wer waren die wichtigsten Vertreter (und Vertreterinnen - denn auch mit für diese Fragen relevanten Künstlerinnen machen uns die Autoren bekannt) des jeweiligen Aufbegehrens gegen vorherrschende Zwänge und was brachten sie neues in die Kunst. Diesen roten Faden immer wieder aufnehmend verstehen es die Autoren zudem meisterhaft, die Balance zu halten zwischen dem grob Gestrickten und dem fein Gewebten. Sie haben einerseits den Mut zum Überblick, zum großzügig Hingeworfenen, und besprechen dann andererseits ein einzigen Bild bis ins Detail. Balance auch bei der Wahl der Künstler und Bilder: Manche kennt wohl noch der größte Museumsmuffel, und doch erfährt man auch hier noch Neues über Zusammenhänge und Bildsprache. Andere sind dem durchschnittlich Kunstinteressierten vielleicht noch nicht begegnet und eine wirkliche Entdeckung.

Ganz anders als bei ihren vorigen Büchern verzichten Kittl und Saehrendt auf amüsierliche Sprache, Zoten und Dauerschmunzelattacken. Sie nehmen ihre jugendliche Zielgruppe wohltuend erst, ohne sich jemals anzubiedern. Sie schreiben einfach und doch "schön". Das liest man auch als Erwachsener gerne. Was soll ich sagen: Ein super Buch zur Konfirmation (auch zur Jugendweihe ;-), ein tolles Geschenk für jedweden Teenager in der Bekanntschaft und Verwandtschaft und für die Eltern auch. Ich habe es nicht nur verschlungen, sondern auch schon ein halbes dutzend Mal verschenkt.
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am 6. Juni 2013
Gutes Buch, gibt einen kurzen Überblick über die Kunstgeschichte in Verbindung mit gesellschaftlichen Entwicklungen. Man darf aber keine umfassende kunstgeschichtliche Abfassung erwarten
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am 24. Oktober 2014
Dieses Buch ist leicht verständlich und sehr spannend geschrieben. Es bringt die Dinge auf den Punkt. Ich verwende es ergänzend im Unterricht und habe es auch schon an Kunstinteressierte weiterempfohlen.
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am 13. Juli 2013
ist dieses Buch nur zu empfehlen.

Ich, 23-Student, war bisher nie wirklich an Kunst interessiert. Durch diverse Umstände habe ich mir dieses Buch gekauft.
- günstig
- liest sich sehr gut (strukturiert nach der geschichtlichen Entwicklung der Kunst)
- anschaulich durch viele Abbildungen der Kunstwerke
- liegt leicht in der Hand

Fazit: Ich sehe es an meinem kleinen Bruder (13), das Playstation & Co. wichtiger sind. Schade! Gerade in der heutigen Gesellschaft, wo das (ehrliche) Interesse an Kunst schwindet, ist dies ein gutes Gegenmittel ;)
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am 19. Februar 2010
Ich bin zwar lang nicht mehr zwischen 12-13 Jahre alt, fand das Buch aber trotzdem toll. Wer wirklich keine Ahnung
von Kunst hat, ist nach dem Lesen schon ein bisschen klüger ... und interessierter. Es verzichtet auf hochgestochene Sprache, die ich als Student schon nicht mehr sehen kann. Es gibt sehr kurze, aber interessante Einblicke in die Geschichte der Kunst, wichtige Künstler und berühmte Kunstwerke. Als Laie kann ich sagen: Ein tolles Buch für Jugendliche (und Erwachsene, denen Jugendbücher nicht zu peinlich sind).
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