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Kundenrezensionen

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am 2. Juni 2013
Meine Mutter liegt im Wachkoma und da ist man ziemlich ratlos, hilflos, unbeholfen. Mir hilft dieses Buch sehr, mich mit dem Thema Gehirn auseinanderzusetzen. Habe vor 15 Jahren meine Diplomarbeit in Neurologie geschrieben und bin absolut fasziniert, was sich in den letzten Jahren getan hat. Norman Doidge hat einen fantastischen Stil- verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit Persönlichkeiten, die hinter den Arbeiten stehen, gibt Anstösse zum nachdenken, hinterfragen, staunen. Aber vor allen Dingen gibt es Hoffnung. Und das auf eine sehr klar verständliche Sprache. Man muss nicht Biologie oder Medizin studiert haben um zu verstehen, wovon Doidge schreibt.
Vielen Dank für dieses Buch und vielen Dank allen den Menschen, die ihr Leben dem Forschen widmen so dass betroffene Menschen heutzutage ganz andere Therapien offen stehen.
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am 16. April 2010
Wer sich ernsthaft mit den neuesten Erkenntnissen der Neurowissenschaft auseinandersetzen will, findet in diesem Buch eine erschöpfende Auskunft. In einer gut lesbaren Mischung aus Fallschilderungen, Fakten und theoretischen Darstellungen der Hirnfunktionen werden ihre Plastizität und Flexibilität deutlich. Absolut lohnend ist es, sich dem umfangreichen Anhang zu widmen. Er bietet viele Hinweise, sich z.B. im Internet weiter zu informieren. Ich habe selten ein so gutes Sachbuch gelesen welches mit einer so großen Sorgfalt, Umsicht und didaktischem Geschick Einblick in unser Gehirn ermöglicht.
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am 11. April 2008
Das ist das aufregendste Sachbuch, das ich seit langem gelesen habe. Ich bin Logopäde, als solcher hochgradig auf die Behandlung von Stottern spezialisiert und fühle mich durch dieses Buch veranlasst, mein Therapiekonzept gründlich zu überdenken und ggf. zu ändern. Die Idee der Plastizität des Gehirns, die Doidge an vielen Beispielen aus der Forschung illustriert und genau beschreibt, gibt mir viele Anregungen für meine eigene Rehabilitation. Ich hatte Anfang dieses Jahres einen Schlaganfall. Ich empfehle das Buch zur Zeit vielen Leuten: Patienten, Kollegen, Freunden und auch Ihnen, der sie dies lesen.
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am 20. April 2008
Norman Doidge ist Arzt, wissenschaftlicher Autor und Psychiatrie-Dozent an der New Yorker Columbia-University. Unlängst hat er ein umfangreiches, Mut machendes, anspruchsvolles und zugleich unterhaltsames Werk vorgelegt, das nun auch in deutscher Übersetzung vorliegt. Offensichtlich hat sich der vielseitige Experte nicht nur einer Menge Arbeit unterzogen, um dieses großartige Buch zu schreiben. Er verfügt auch über ein waches Auge für minutiöse Details im Leben der Menschen, deren Krankheits- und Genesungsgeschichten er untersucht hat. Seine bemerkenswerte Empathie gegenüber den Patienten und sein brillanter Schreibstil machen diese Publikation zu einem Ereignis. Das wahrhaft bahnbrechende Buch wird mit seiner klaren Sprachwahl und einer Fülle von veranschaulichenden Beispielen unter Laien wie Experten gleichermaßen eine Menge dankbarer Leser finden.

Aufgrund ihres Bedeutungszuwachses hat sich unser Bild von Neurologie und Hirnforschung in den zurückliegenden zwanzig Jahren erheblich gewandelt. Dass psycho-somatische Vorgänge in biologische Signale umgewandelt werden und gar an der Regulation von Genaktivitäten beteiligt sind, erfreut sich unter Neurowissenschaftlern wie unter Public-Health-Enthusiasten einer zunehmenden Aufmerksamkeit (siehe meine Rezension zu Bauer, "Das Gedächtnis des Körpers" vom 17. März 2007). Inwiefern auch die Hirnforschung vor einer Erweiterung der Grenzen des Möglichen steht, wird selbst für Insider viele Fragen aufwerfen. Anhand von spannenden Fallstudien und Interviews mit Pionieren der Neurowissenschaften aus aller Welt widerlegt Doidge die verbreitete Auffassung, dass bestimmte mentale und körperliche Funktionen nur von bestimmten Hirnregionen geleistet werden können. Vielmehr zeigt der Autor anhand von Menschen mit Schlaganfällen oder Hirnverletzungen, dass andere Bereiche die Aufgaben der zerstörten Areale übernehmen können.

Die vorgestellten Erkenntnisse werden insbesondere für Rehabilitations-Patienten interessant sein, die bisher nicht auf eine Besserung zu hoffen gewagt haben, wenn sie zum Beispiel unter Phantomschmerzen leiden, deren Sehfähigkeit beeinträchtigt ist, die Reaktionsbeeinträchtigungen verspüren und die Lernschwierigkeiten oder Gleichgewichtsprobleme haben. Es mag uns wie ein wissenschaftlicher Beleg für die Kraft des positiven Denkens erscheinen, wenn Norman Doidge aufzeigt, dass der Mensch ist nicht gefangen ist im Wechselspiel von Genen und Umweltfaktoren, sondern einen detaillierten Blick auf die eigenen Möglichkeiten zur Reorganisation des Gehirns bietet. Insofern ist es ganz sicher nicht zu hoch gegriffen, wenn ich behaupte, dieses Buch schließt die Lücke zwischen Theorie und Praxis, zwischen Sachbuch und Ratgeber und gehört in jede bessere Bibliothek.
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"The Brain that changes itself" lautet der Titel des Originals. Aber das genügte einer Marketingnase im Campus Verlag offenbar nicht. Also ging die deutschsprachige Übersetzung mit dem Versprechen "Neustart im Kopf" und der Bedienungsanleitung "Wie sich das Gehirn selbst repariert" in den Druck. Ärgerlich. Denn selbstverständlich weiß Norman Doidge als forschender Psychiater und mehrfach ausgezeichneter Wissenschaftsautor sehr wohl, dass sich neurologische Verletzungen nur selten ganz heilen lassen. Und auch wenn das Gehirn plastischer ist, als man vor einigen Jahren noch annahm, wachsen neuronale Nervenzellen nicht einfach so nach, wie allzu hoffnungsvolle Schreiber verkünden. Aber, und das ist die eigentliche Botschaft des Autors, intakte Hirnareale können unter gewissen Umständen Funktionen von geschädigten Hirnarealen übernehmen.

Der Hipe um all die technischen Wundergeräte, die uns sogar den Blick auf den Kaufknopf im Gehirn ermöglichen sollen, ließ vergessen, was Neurologen zu ihrem Beruf treibt. Bestimmt nicht der Wunsch, Brandmanagern den Job zu erleichtern. Nein, im Vordergrund stehen nach wie vor medizinische Gründe. Sei das nun in der Grundlagenforschung oder bei praktischen Anwendungen. Und die meisten sowie aussagekräftigsten Erkenntnisse gewinnen Neurologen noch immer durch die Beschäftigung mit hirnverletzten Patienten. Also ist es wohltuend wieder einmal ein Buch zu lesen, in dem wenig spekuliert, aber viel beobachtet wird. Genau dieser Ansatz unterscheidet diese Publikation von vielen anderen.

Norman Doidge gehört zu den Ärzten, die ihre Tätigkeit nicht mit der Verwendung einer für Laien unverständliche Fachsprache aufwerten müssen. Seine Formulierungen sind klar und verständlich, auch wenn Vorkenntnisse die Lektüre vereinfachen und ein Glossar hilfreich sein könnten. Aber da Doidge mit Fallbeispielen arbeitet und immer wieder aus dem Leben der Patienten erzählt, wird vieles anschaulich, was in anderen Büchern graue Theorie bleibt. Man hat auch nie das Gefühl, hier schreibe ein kalter Wissenschaftler, der Patienten nur als interessante Objekte betrachtet. Das Gegenteil ist der Fall. Norman Doidge versucht, sich in außergewöhnliche Situationen einzufühlen, ohne der Hybris zu erliegen, das sei wirklich möglich.

Mein Fazit: Ein Buch, das ich gerne all denen empfehle, die sich für den gegenwärtigen Stand der Neurologie interessieren und nur geringe Vorkenntnisse mitbringen. Zwar wachsen die Nervenzellen des Gehirns nicht einfach so nach wie Hautzellen. Aber neuronale Netzwerke sind dynamischer und lebendiger als wir lange Zeit meinten. Ein spannendes Buch, das uns auch viel über das Menschsein an sich erzählt.
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am 9. März 2012
Ich habe mir dieses Buch vor einer Weile vorerst aus der Bibliothek ausgeliehen, werde es mir aber bald kaufen um immer wieder dort nachzulesen.
Es ist definitiv eines der Bücher, die den Horizont und das Verständniss der Welt, seiner Selbst und Fähigkeiten sich weiterzuentwickeln massiv erweitern können.
Es nimmt schon vieles vorweg, das noch nicht in das Alltagsbewusstsein vorgedrungen ist, aber zu erwarten und wünschenswert ist.

Die Begebenheiten, Entdeckungen und Therapiemöglichkeiten sowie Alltagstauglichen Schlüsse die man daraus ziehen kann sind der reine Wahnsinn.
Ich kann es nur wiederholen, die Schlüsse, die man daraus ziehen kann, können im positiven Sinne sehr folgenreich für das eigene Leben sein, da man viel besser begreift was wirklich möglich ist und wie es praktikabel ist.

Es legt in aufschlussreicher und ermutigender Weise nahe, dass man seine Fähigkeiten und Leistungsfähigkeit in einer Weise durch seinen Alltag und Gewohnheiten beeinflussen kann, der den meisten Menschen in unser heutigen Zeit nicht bewusst ist.

Der absolute Knaller - Top Buch!

Ich finde wirklich, dass jeder dieses Wissen haben sollte - dann schwindet auch ganz schnell die häufig anzutreffende negative Einstellung zu den eigenen Fähigkeiten.
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am 30. November 2014
Norman Doidge hat mir an vielen Beispielen neue Einsichten und Erklärungen zur Funktionsweise unseres Gehirns geliefert. Einige Beispiele sind in der Tat aufgrund des Umfanges etwas ermüdend. Andererseits zeigen diese vielen Beispiele in einprägsamer Weise warum die Menschen so sind wie sie sind. Man erwischt sich selber dabei, bestimmte Themen von einer ganz bestimmten Seite zu betrachten und versteht nicht, warum ein anderer Mensch ganz andere Ansichten hat. Diese Menschen haben eben völlig andere Erfahrungen und bewegen sich in Welten, die uns fremd sind. Dieses Buch macht Hoffnung und schürt Bedenken zugleich. Durch die Plastizität unseres Gehirn sind wir auch massiv den Medien ausgesetzt, deren Einfluss auf unser Denken nicht zu unterschätzen ist.
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am 26. März 2014
Psychiater und Psychoanalytiker Norman Doidge hat mit "Neustart im Kopf" ein vielbeachtetes Buch über die recht junge Forschungsrichtung der Neuroplastizität geschrieben. Ein Grundlagenbuch über die "Fähigkeit des Gehirns, seine Struktur und Funktion in Reaktion auf geistige Erfahrungen zu verändern." Doidge verzichtet dabei weitgehend auf neurologische Fachtermini und medizinische Vorkenntnisse. Es geht ihm um eine populärwissenschaftliche Abhandlung neuer, teils spektakulärer Forschungsergebnisse, die Therapeuten und Ärzte ganz sicher mit Begeisterung lesen, aber auch an psychologischen Themen interessierte Laien gerichtet ist.

Lernen und Umlernen

Anhand von Fallstudien erklärt der Autor, dass sich im Laufe des menschlichen Lebens "die Zahl der Synapsenverbindungen mit anderen Gehirnzellen vermehren", und vor allem "Lernprozesse zu einer neuroplastischen Stärkung der Synapsenverbindungen führen." Umgekehrt leistet das menschliche Hirn auch Schwerstarbeit, wenn Menschen Gewohnheiten ablegen und Handlungsmuster regelrecht verlernen. Der Autor gibt dafür zahlreiche Belege. Jedes Kapitel leitet er mit einem Fallbeispiel aus der psychotherapeutischen Praxis ein. Spannenden Reports von Schlaganfallpatienten, die weitaus bessere Genesungsergebnisse erzielen als die traditionelle Medizin ihnen gewöhnlich zutrauen würde. Auch Zwänge, Sucht, sexuelle Anomalien kommen zur Sprache - ihre Ursachen und neue Behandlungsmethoden, die auf die enormen, plastischen Kräfte des Gehirns setzen.

Management-Journal - Fazit: "Neustart im Kopf" ist ein spannender Rundgang durch die aktuelle neuro-psychologische Forschung. Pflichtlektüre für Psychologen und Ärzte und allemal auch aufwühlend und aufschlussreich für Nicht-Fachleute.

Oliver Ibelshäuser, Management-Journal
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am 22. September 2010
Ich habe mir das Buch bestellt um Infos für meine Diplomarbeit zu sammeln. Überraschenderweise fand ich das Buch nicht nur fachlich interessant, es war auch ein sehr guter Zeitvertreib. Die Sprache ist verständlich, es kommen nicht zu viele Fachbegriffe vor. Besonders bemerkenswert finde ich den positiven Grundtenor des Buches. Es macht Hoffnung, dass das Unmögliche doch möglich sein kann. Uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 21. Januar 2010
Dieses Buch lässt darüber erstaunen, welche Fähigkeiten unser Gehirn hat und lässt erahnen, dass ein ganz großartiger "Konstruktionsplan" hinter allem steht.

Darüber hinaus macht es Mut, sich dem geistigen und körperlichen Verfall nicht ausgeliefert zu sehen.
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