Kundenrezensionen

10
4,5 von 5 Sternen
Nein sagen und trotzdem erfolgreich verhandeln: Vom Autor des Harvard-Konzepts
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Urys Stil entspricht der in den USA geübten Praxis (oder Unsitte), Beweis zu führen mittels Beispielen. Er erzählt Geschichten aus dem Leben und zieht daraus Schlussfolgerungen, gelegentlich mit Wahrheitsanspruch. Oder er stellt eine Lehrmeinung vor und "belegt" deren Schlüssigkeit mit einer Story. Die meisten dieser Stories illustrieren und erhellen durchaus, was Ury als Lehrsatz formuliert, einige scheinen aber doch etwas weit hergeholt. Positiv fällt jedoch auf, dass Ury seine Darstellungen mit Quellenangaben im Anhang belegt.
Damit zum Inhalt des Buches: Wer hat nicht schon Ja gesagt, obschon er lieber Nein gesagt hätte? Ury zeigt einen gangbaren Weg aus diesem Dilemma. In der Mediation und im Konfliktmanagement gilt die Erforschung der wirklichen Interessen und Bedürfnisse der Streitparteien als einer der wichtigsten Schritte hin zur Auflösung des Konflikts. Ury greift auf diese Technik zurück, und er zeigt auf, wie der Leser seine eigenen Interessen, die ihm nur zu oft gar nicht bewusst sind, hervorholen kann. Weiter zeigt er auf, wie diese Interessen vom Nein zum konstruktiven Ja transformiert und schliesslich in Verhandlungen wie auch im Alltagsgespräch eingesetzt werden können. Insofern vermittelt das Buch auch Erkenntnisse in gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Nur: der von Ury beschriebene Weg ist nicht einfach zu gehen. Der Leser tut gut daran, Urys Rat auf Seite 37 zu beherzigen und beim Durcharbeiten des Buches stets mindestens eine problematische Situation, in der er lieber Nein statt Ja gesagt hätte, vor Augen zu halten und die Methode an dieser Problemsituation zu trainieren. Auf Seite 38 führt Ury beiläufig aus: "Mit ein bisschen Übung, Geduld und Anstrengung werden Sie Ihre Schwierigkeiten (sc. beim Erlernen der Methode) überwinden ..." Dieser Satz sollte eher fett gedruckt am Anfang des Buches stehen, und zwar ohne das "bisschen". Das Buch ist einerseits sehr leicht verständlich geschrieben bzw. übersetzt und übersichtlich strukturiert, stellt aber hohe Ansprüche an den lernenden Leser. Fazit: Lassen Sie sich nicht stören durch einige Pauschalierungen, eine gewisse Langfädigkeit und durch pastoral anmutende Ratschläge. Wer sich der Mühe unterzieht, mit dem Buch zu arbeiten, wird reichen Gewinn aus ihm ziehen - vor allem, wenn er sich selber zu den Schüchternen, Nachgiebigen, Gutmütigen oder Ausgenutzten zählt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2013
Das Buch ist in einer klaren und verständlichen Sprache geschrieben. Was der Autor sagen will, macht er immer durch konkrete Beispiele nachvollziehbar. Er schlägt ein Verhalten vor, dass ich vereinfacht so kennzeichnen möchte: Kofliktbewältigung durch Kopromissfähigkeit. Interessant ist dabei, wie es gelingt, diese grosse Kunst an den einfachsten Ausdrucksformen unserer Sprache zu entwickeln, nämlich JA und NEIN.

Am Anfang steht immer das Erkennen des Ich, der eigenen Interessen und vor Allem die Bereitschaft, diese Interessen auch durchsetzen zu wollen. Da wir Alle aber fast immer mit anderen Menschen zu tun haben, die wir für die Durchsetzung unserer Interessen und Bedürfnisse benötigen, müssen wir auch deren Interessen verstehen, respektieren und so weit wie möglich berücksichitigen. Und dies ohne Macht zu missbrauchen, sondern allenfalls kostruktiv zu gebrauchen.

Wer will, mag das als banal empfinden. Wer sich selbst in seinen Beziehungen zu Anderen betrachtet, wird aber feststellen, wie viele Beziehungen, sei es privat oder im Beruf und sogar im Verhältnis gesellschaftlicher Gruppen, deswegen scheitern, weil diese vermeintlichen Banalitäten eben nicht beachtet werden.

Aus meiner Sicht leistet Ury hier konkrete Lebenshilfe. Man spürt, dass sein Wissen nicht nur auf langen Erfahrungen aufbaut, sondern auf einem tiefen Menschenverständnis gründet. Der Autor ist offensichtlich ein philosophisch und psychologisch hoch gebildeter Mensch. Er schaftt es aber, sein Wissen ohne langatmige Verweise auf seine Quellen (die natürlich am Ende doch genannt werden) "alltagsanwendbar" zu machen. Das ist eine echte Gabe!

Mir erscheint das Buch nur etwas teuer. Es hätte zumindest einen festen Einband verdient. Aber gemessen am Inhalt ist das zu vernachlässigen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2013
Das Buch gibt Einblicke in die Psychologie des verhandelns. An der ein oder anderen Stelle wird es theoretisch und wissenschaftlich, dennoch ermöglicht und vermittelt das Buch insgesamt sehr praxisnahe Inhalte. empfehlenswert!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2012
Aus meiner Sicht sind die meisten Kapitel zwar sauber strukturiert und gut fundiert, aber nicht durchgängig praxisnah genug. Das führt dazu, dass man oft denkt, soweit ganz gut und schön - nur was bringt mir das jetzt konkret, um mein Verhalten und meine Kommunikation zu verändern?
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am 8. November 2014
Die Gegenseite kann inakzeptable Vorschläge machen oder unsere Vorschläge ablehnen.
Es kann auch um das Zuschieben der Schuld bei absichtlich erfolglosen Verhandlungen gehen.
In allen diesen Fällen ist das Buch ein guter Ratgeber.
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am 1. März 2014
Dem Autor gelingt es, ein Verständnis für den positiven Aspekt eines "Nein" herauszustellen, also das Nein mit einer Aussage zu füllen, die dem Gegenüber eine Chance bietet, dies zu akzeptieren. Sehr zu empfehlen!
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am 7. August 2013
Gute und fundierte Ansätze um konstruktiv "Nein" zu sagen. Das Buch liest sich angenehm leicht und gibt gute Anleitung um die gestellten Thesen in die "eigene Tat" umzusetzen.
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am 18. April 2014
Super und sehr hilfreich im Job und im Privaten, sei es Beziehung oder Freundeskreis. Man lernt Worte richtig einzusetzen und sicher dabei zu sein.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. April 2011
Dieses Buch handelt von der geradezu lebenswichtigen Kunst, in jedem Lebensbereich ein positives Nein übermitteln zu können. Der Mitautor des bekannten Harvard-Konzepts zeigt anschaulich die Folgen der Unfähigkeit von Verhandlungsparteien, sich im Vorfeld zu einem Nein durchzuringen. Er nennt das die Drei-A-Falle. Natürlich zeigt er auch Wege auf, Nein zu sagen, ohne gleich die Beziehung zu zerstören.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2010
Zwar hat man manches auch schon anderswo gelesen und auch wiederholt sich der Autor manchmal in seinen Formulierungen. Der Gesamtaufbau jedoch macht das Buch hilfreich und nützlich. Es hilft auch wenn man nicht Nein sagen will, sondern JA zu Dingen, die man sonst vielleicht mal gern wieder vergisst, einfach weil man zu faul ist.
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