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5.0 von 5 Sternen Aids im kulturellen Wandel, 11. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Leben mit Aids: Krankheit, Tod und soziale Beziehungen in Afrika. Eine Ethnographie (Broschiert)
Hansjörg Dilgers Untersuchung der verheerenden Folgen der Aids-Epidemie in Tansania gelingt es in besonderer Weise die Perspektiven nachzuvollziehen, die an Aids Erkrankte auf ihr Sterben und Leben selbst einnehmen. Im Kontext der Epidemie stehen Aids-Kranke und deren Familienmitglieder im Zentrum der Fragen nach den Bedeutungen von Krankheit und Sterben und den Versuchen, die Erfahrungen dieser Erschütterung in ihren Lebensalltag zu integrieren. Außerordentlich lehrreich ist dabei die Einsicht, dass es in der Auseinandersetzung mit der Krankheit zwar merkliche Unterschiede zwischen westlichen und afrikanischen Kulturen gibt, jedoch ebenso bedeutende Gemeinsamkeiten: In beiden kulturellen Sphären sind Aids-Kranke Stigmatisierungen ausgesetzt, die ihnen unmoralische oder verworfene Lebensstile zuschreiben und sie erleben in der Regel Ausgrenzungen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Andererseits sind die Strategien, die die Betroffenen zu einer Neubestimmung ihrer Lebenspraxis verfolgen, tief in der tansanischen Kultur verwurzelt und erscheinen gerade vor dem Hintergrund spezifischer gesellschaftlicher und moralischer Konzepte als sinnerfüllt.
„Leben mit Aids" ist ein einfühlsames Buch, das für einen breiteren Leserkreis von außerordentlichem Interesse ist und mit seinen detaillierten Fallstudien und Querverweisen auch aus einer europäischen Perspektive erkenntnisreiche Einsichten bereithält
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch das einem die Schicksale der Menschen nahe bringt, 3. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Leben mit Aids: Krankheit, Tod und soziale Beziehungen in Afrika. Eine Ethnographie (Broschiert)
Habe kürzlich "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell gelesen und war auf der Suche nach einer inhaltlichen Vertiefung zum Thema Aids in Afrika.
Das Buch "Leben mit Aids" bietet dabei die beste Einführung für den interessierten Laien, die es derzeit zu lesen gibt. Der Autor beschreibt eindrucksvoll, wie die Menschen im ostafrikanischen Tansania mit den tiefen Brüchen leben, die Aids in ihren Familien verursacht. Es ist ein wissenschaftliches Buch, das diesem Anspruch gerecht wird, dabei aber immer wieder berührt weil es einem die Schicksale der Menschen nahe bringt.
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Leben mit Aids: Krankheit, Tod und soziale Beziehungen in Afrika. Eine Ethnographie
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