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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polemisch, aber wahr
Paul Krugman, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Princeton University ist regelmäßiger Kolumnist der New York Times. VOn ihm erschien unter anderem: "Die grosse Rezession". Er gehört wirtschaftspolitisch zu den Anhängern von John Maynard Keynes und befürwortet eine nachfrageorientierte Politik. Im vorliegenden Buch wird dies an...
Veröffentlicht am 9. Mai 2004 von Bernhard Nowak

versus
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Enttäuschung auf der ganzen Linie
Um es vorwegzunehmen: Ich bin ein großer Fan von Pauk Krugman und halte ihn für einen exzellenten Ökonomen, der zudem gut und kompakt schreiben kann. Doch von einem guten Ökonomen erwarte ich auch gescheite Argumente und keine billige Polemik: Ist das amerikanische Steuersystem ungerecht? Bevorteilt Bush die Reichen? Keine Ahnung, und von Krugman...
Am 25. Februar 2005 veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polemisch, aber wahr, 9. Mai 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der große Ausverkauf. Wie die Bush-Regierung Amerika ruiniert (Gebundene Ausgabe)
Paul Krugman, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Princeton University ist regelmäßiger Kolumnist der New York Times. VOn ihm erschien unter anderem: "Die grosse Rezession". Er gehört wirtschaftspolitisch zu den Anhängern von John Maynard Keynes und befürwortet eine nachfrageorientierte Politik. Im vorliegenden Buch wird dies an der Würdigung für James Tobin deutlich, dem Anreger einer Steuer auf weltweite Kapitalströme, der den simplen und mechanischen Keyesianismus der vierziger Jahre in eine gut durchdachte Wirtschaftslehre umwandelte (so die Bewertung Krugmans auf S. 258 des vorliegenden Buches). Scharf geht er insbesondere mit der Wirtschaftspolitik der Regierung Bush ins Gericht, dem er schamlose Interessenpolitik für die Reichen vorwirft.
Das interessante an diesem Buch ist jedoch, dass der Wirtschaftswissenschaftler und Berater Präsident Clintons hier erstmals sein Fachgebiet verläßt und auch eine politische Bewertung der Regierung Bush abgibt. In Anlehnung an den Revolutionsbegriff, den Henry Kissinger, langjähriger republikanischer Außenminister unter Nixon und Ford, in seiner Doktorarbeit entwickelt hat, sieht er in der Mannschaft um George Bush Revolutionäre, die den bisherigen gesellschaftlichen Konsens zugunsten einer reinen wirtschaftlichen Interessenpolitik für die Reichen und einer aggressiven imperialistischen Außenpolitik aufgegeben hätten und wirft der Bush-Regierung in diesem Zusammenhang schlicht Radikalismus vor (S. 31).
Das vorliegende Buch beinhaltet ein Kompendium an Aufsätzen, die der Autor zwischen 2000 und 2003 für die New York Times geschrieben hat. In diesem Buch wird sie in vier Themenbereiche geteilt, wobei es insbesondere um die Wirtschafts-, Finanz-, aber auch die Gesellschafts- und Außenpolitik der Bush-Regierung geht. Nun gibt Krugman zu, dass bestimmte Entwicklungen unter Clinton eingesetzt hätten, bescheinigt jedoch diesem Präsidenten samt dessen Finanzminister Rubin eine gut durchdachte Wirtschaftspolitik, insbesondere in der Reaktion auf Ereignisse in der Weltwirtschaft in den 1990-ger Jahren (Stichwort: Asienkrise, Mexikokrise). Damit hatte sich der Autor schon in seinen früheren Publikationen, insbesondere: "Die grosse Rezession" (1999) beschäftigt.
Interessant vor allem der Zusammenhang zwischen Wirtschaftspolitik und politischem System herausgearbeitet wird: "Das verantwortungsbewusste Handeln, das wir in den neunziger Jahren kennen und schätzen gelernt hatten, war offenkundig nicht viel mehr als ein glücklicher Zufall, der daraus abgeleitete Vertrauensvorschuss vollkommen ungerechtfertigt. Die Konservativen jedenfalls hatten nichts, aber auch gar nichts dazugelernt. Im Wahlkampf 2000 trat George W. Bush mit einem Programm auf, das stereotyp zwei Schlagworte wiederkäute: Steuersenkungen und Sozialabbau. Die Rechnung ging vorn und hinten nicht auf und konnte gar nicht stimmen." (S. 18).
Diese Themen werden in den Aufsätzen vertieft, wobei Wieerholungen vorkommen. Krugmans Thesen sind für mich stimmig. So ist es ja kein Zufall, dass der demokratische Präsident Clinton ein Land ohne Staatsverschuldung hinterließ, unter seinem Nachfolger Bush innerhalb von drei Jahren über vier Milliarden Dollar Staatsschulden entstanden sind. Wer dieses begreifen will, sollte dieses Buch lesen - zusammen mit dem Buch: "Die roaring nineties" von Joseph E. Stieglitz. Auf wirtschaftlichem Gebiet sind dies sicherlich die beiden besten Bücher, die zur Zeit auf dem deutschen Markt erschienen sind.
Leider ist es an einigen Stellen sehr polemisch und zu wenig ausgewogen, da die Schockwirkungen, die der 11. September 2001 bewirkt hat, zu wenig berücksichtigt werden. Denn sicherlich hätte auch ein Präsident der Demokraten, ob Clinton oder Bush, auf die entsetzlichen Ereignisse des 11. September mit der Ausweitung der Verteidigungsausgaben reagiert und versuchen müssen, die an dem Attentat Schuldigen zu bestrafen.
Gut jedoch, dass die katastrophale Wirtschaftspolitik der Regierung, die Krugman den "großen Ausverkauf" nennt, präzise und genau herausgearbeitet werden. Insofern ein wirklich gutes Buch und unbedingt - neben Stieglitz - lesenswert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abrechnung mit den Raubrittern des Bush-Clans, 26. März 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der große Ausverkauf. Wie die Bush-Regierung Amerika ruiniert (Gebundene Ausgabe)
Paul Krugman ist einer der brillantesten wirtschaftswissenschaftler der jüngeren geschichte. Er besitzt die seltene gabe schwierige ökonomische probleme leicht verständlich und spannend darzustellen.
Vor einigen jahren begann er für die renommierte New York Times als kolumnist zu schreiben. Ursprünglich wollte er dort vor allem über internationale wirtschaft (sein spezialgebiet) schreiben. Die haarsträubende politik von Bush jun. führte aber dazu, dass sich Krugman vor allem um die innenpolitik kümmerte. Bush jun. verwandelte den haushaltsüberschuss der Clinton-Ära in ein rekorddefizit, vor allem durch massive steuersenkungen für reiche. In die großen bilanzskandale wie enron sind führende republikaner maßgeblich beteiligt. Auch der private reichtum von Bush jun. ist durch dubiose machenschaften entstanden. Der terroranschlag vom 11. september wird von den republikanern schamlos ausgenützt: unter dem deckmantel der nationalen sicherheit und der wirtschaftsbelebung werden die dubiosesten gesetze und vorhaben durchgedrückt. Viele Enthüllungen sind ausgesprochen überraschend: so beweist krugman, dass die energiekrise in kalifornien von den stromerzeugern künstlich geschaffen wurde, um wucherpreise (auf kosten des staates kalifornien) verlangen zu können.
Ein absolutes top-buch!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Lesegenuss für Bush-Kritiker, 23. Juli 2004
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der große Ausverkauf. Wie die Bush-Regierung Amerika ruiniert (Gebundene Ausgabe)
Unmissverständlich und ohne Schnörkel kommt Paul Krugman auf den Punkt. In der Zusammenstellung seiner wichtigsten Kolumnen für die New York Times beweist der Professor der Princeton University, dass er zu Recht zu den renommiertesten amerikanischen Wirtschaftsexperten zählt. In klarer Sprache analysiert er die Misere der Bush-Regierung umfassend. Leicht nachvollziehbar beschreibt Krugman die Methoden, mit denen der amerikanische Präsident seine Macht festigen und den Boden für eine Revolution der radikalen Rechten bereiten will. Dabei argumentiert Krugman nie polemisch und stellt auch nicht einfach wilde Spekulationen in den Raum. Das Lügengebäude der Bush-Regierung präsentiert der Anwärter auf den Wirtschaftsnobelpreis anhand von Fakten seriös und kompetent. Die Zusammenhänge, die Krugman herstellt, machen das Buch gerade für europäische Leser besonders interessant: Denn viele der amerikanischen Probleme bestimmen auch die wirtschaftspolitische Diskussion hierzulande. Wir sind der Meinung: Ein Lesegenuss für alle Bush-Kritiker.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Enttäuschung auf der ganzen Linie, 25. Februar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der große Ausverkauf. Wie die Bush-Regierung Amerika ruiniert (Gebundene Ausgabe)
Um es vorwegzunehmen: Ich bin ein großer Fan von Pauk Krugman und halte ihn für einen exzellenten Ökonomen, der zudem gut und kompakt schreiben kann. Doch von einem guten Ökonomen erwarte ich auch gescheite Argumente und keine billige Polemik: Ist das amerikanische Steuersystem ungerecht? Bevorteilt Bush die Reichen? Keine Ahnung, und von Krugman erfährt man dazu nicht viel, außer, daß er dieser Meinung ist. Das warum und wieso hat er auf dem Altar seiner politischen Ambitionen geopfert, denn die Intention seines Buches ist klar: Er wollte sich damit John Kerry als wirtschaftspolitischer Berater im Falle eines Wahlsieges verdingen. Dabei ging Krugman sogar so weit, daß er seine jahrelangen Überzeugungen zum Freihandel für den Protektionisten Kerry über Bord warf. Im ganzen Buch findet sich gerade einmal ein Absatz, in dem die Bush-Steuerreform etwas näher erläutert wird, ansonsten beschränkt sich Krugman darauf, gebetsmühlenartig zu wiederholen, daß sie eben ungerecht sei. Das mag ja so sein, doch der Leser wünscht sich dann doch Argumente statt Mantras. Wie gesagt, mir geht es nicht um die Überzeugungen Krugmans, da mag ja viel dran sein, aber ich will wissen, wie er seine Überzeugungen begründet - und genau das findet in diesem Buch nicht statt. Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut und finde es enttäuschend und für einen Mann vom Format eines Paul Krugman armselig - er kann mehr, und das sollte er auch zeigen.
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5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Glanzstück, 27. Mai 2004
Von 
Thomas Siwik (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der große Ausverkauf. Wie die Bush-Regierung Amerika ruiniert (Gebundene Ausgabe)
P. Krugman hat sich vom Kolumnisten für Ökonomie zum politischen Kommentator entwickelt. Das ist ihm mehr schlecht als recht gelungen. Seine Intimfeinde, Mr Bush und die Neokonservativen, sind Zielscheibe polemischer Tiraden. Enervierend werden Verfehlungen der US-Regierung wiederholt, z.B. Steuersenkungen. Selbst wenn es Mr Bush verdient, es gleich mehrfach zu lesen langweilt. Darüber hinaus ist die sprachliche Qualität geradezu blas. Seine Höhepunkte hat das Buch bei originär wirtschaftlichen Fragestellungen, beispielsweise in den Kapiteln 2, 14, 15 (z.B. die Kritik an den Globalisierungskritikern) und bei einigen anderen Themen wie z.B. die Energiekrise in Kalifornien. Das Buch hätte ich mir nicht kaufen sollen. Die Originalartikel der früheren Jahre waren hingegen ein Genuss.
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1 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der amerikanische Albtraum, 11. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der große Ausverkauf. Wie die Bush-Regierung Amerika ruiniert (Gebundene Ausgabe)
Paul Krugman, einer der renommiertesten Wirtschaftswissenschaftler der Welt, lehrt an der UniversitÃt Princeton und war Berater von ExprÃsident Bill Clinton
Vom MillionÃr zum MilliardÃr: Befreit von allen Gleichheitsidealen, reißen die Reichen in den USA immer mehr Wohlstand an sich. Die Mittelschicht löst sich auf.
Paul Krugman Zitate:
„†Nur wenigen Leuten ist bewusst, wie sehr sich in diesem Land die Kluft zwischen den sehr Reichen und dem Rest innerhalb relativ kurzer Zeit verbreitert hat. Wer sich mit diesem Thema beschÃftigt, setzt sich unweigerlich dem Verdacht aus, "Klassenkampf" oder eine "Politik des Neides" zu betreiben. Und nur wenige Leute sind tatsÃchlich willens, Ãber die weitgehenden Auswirkungen dieser sich immer weiter öffnenden Schere zu sprechen - ökonomische, soziale und politische Auswirkungen.
Doch was in den USA heute geschieht, kann nur verstehen, wer das Ausmaß, die Ursachen und Konsequenzen der zunehmenden Ungleichheit in den letzten drei Jahrzehnten begreift. Wer begreifen will, wieso es in Amerika trotz allen ökonomischen Erfolgs mehr Armut gibt als in jeder anderen großen Industrienation, der muss sich die Einkommenskonzentration an der Spitze ansehen. –
„†Seit den siebziger Jahren klaffen die Einkommen allerdings zunehmend auseinander. Und die großen Gewinner sind die Superreichen. Ein hÃufig gebrauchter Trick, um die wachsende Ungleichheit herunterzuspielen, ist der RÃckgriff auf relativ grobe statistische AufschlÃsselungen. –
„†Amerika hat zwar ein höheres Pro-Kopf-Einkommen als alle Ãbrigen großen IndustrielÃnder, das aber vor allem weil die Reichen viel reicher sind als anderswo. Wir Amerikaner sind stolz auf unser rekordverdÃchtiges Wirtschaftswachstum. Nur: In den letzten Jahrzehnten kam nur wenig von diesem Wachstum bei normalen Familien an.
DarÃber hinaus spiegeln die Einkommensstatistiken die zunehmenden Risiken der Arbeitswelt fÃr normale Arbeiter kaum wider. Als der Autokonzern General Motors noch als Generous Motors bekannt war, konnten sich die meisten Mitarbeiter ihres Jobs ziemlich sicher sein. Sie wussten, die Firma wÃrde sie nur im Extremfall feuern. Viele hatten VertrÃge, die ihnen eine Krankenversicherung garantierten, selbst bei einer Entlassung. Ihre Pensionen hingen nicht vom Aktienmarkt ab. Mittlerweile sind Massenentlassungen auch bei etablierten Unternehmen Ãblich. Und Millionen von Leuten mussten erleben, dass ein betrieblicher Pensionsplan keineswegs eine komfortable Rente garantiert. –
„â€Aber auch ein breiteres Publikum wurde davon Ãberzeugt, dass die Erbschaftsteuer eine schlechte Sache sei. Wer so denkt, ist meist Ãberzeugt, dass kleine Unternehmen und Familien die Hauptlast der Steuer tragen - was schlicht nicht stimmt. Diese falschen Vorstellungen aber wurden gezielt gefördert - etwa durch die Heritage Foundation. Die wiederum wurde von reichen Familien gegrÃndet.
Konservative Anschauungen, die gegen Steuern fÃr Reiche kÃmpfen, sind nicht zufÃllig so verbreitet. Geld kann nicht nur direkten Einfluss kaufen, sondern man kann es auch verwenden, um die öffentliche Wahrnehmung zu verÃndern. Die liberale Gruppierung People for the American Way veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel Eine Bewegung kaufen. Darin berichtet sie, wie konservative Stiftungen, Denkfabriken und Medien große Summen zur VerfÃgung stellen, um ihren Anliegen Gehör zu verschaffen. –
„†Die Einkommensunterschiede sind wieder so groß wie in den zwanziger Jahren. Ererbter Wohlstand spielt noch keine bedeutende Rolle, aber mit der Zeit - und der Aufhebung der Erbschaftsteuer - zÃchten wir uns eine Elite der Erben, die sich vom normalen Amerikaner so weit entfernt haben wird wie der alte Horace Havemeyer. Und die neue Elite wird - wie die alte - enorme politische Macht haben. –
Paul Krugmanin "Die Zeit, Wirtschaft 46/2002" Ãber die USA:
"Nur wenigen Leuten ist bewusst, wie sehr sich in diesem Land die Kluft zwischen den sehr Reichen und dem Rest innerhalb relativ kurzer Zeit verbreitert hat. Wer sich mit diesem Thema beschÃftigt, setzt sich unweigerlich dem Verdacht aus, "Klassenkampf" oder eine "Politik des Neides" zu betreiben. Und nur wenige Leute sind tatsÃchlich willens, Ãber die weitgehenden Auswirkungen dieser sich immer weiter öffnenden Schere zu sprechen - Ãber die ökonomischen, sozialen und politischen Auswirkungen.
Doch was in den USA heute geschieht, kann nur verstehen, wer das Ausmaß, die Ursachen und Konsequenzen der zunehmenden Ungleichheit in den letzten drei Jahrzehnten begreift. Wer begreifen will, wieso es in Amerika trotz allen ökonomischen Erfolgs mehr Armut gibt als in jeder anderen großen Industrienation, der muss sich die Einkommenskonzentration an der Spitze ansehen."
Reinhard Mohn, frÃherer Chef des Bertelsmann-Konzerns, heute Vorsitzender des PrÃsidiums der Bertelsmann Stiftung und einer der reichsten MÃnner Deutschlands, in einem Interview des STERN (in: "Ein Segen, daß uns das Geld ausgeht", 1998, S. 16) auf die Frage Sie selbst haben die Sozialpflichtigkeit des Eigentums betont und schon sehr frÃhzeitig Ihre Mitarbeiter am Unternehmen und dessen Ertrag beteiligt. WÃren wir heute weiter, wenn mehr Unternehmen das gemacht hÃtten? "Ich denke, volkswirtschaftlich gesehen wÃre es sicher viel leichter, auch mal auf Lohnerhöhungen zu verzichten oder sie zu reduzieren, wenn die Mitarbeiter flÃchendeckend am Produktivkapital beteiligt wÃren. Dann hÃtten sie neben dem Lohn und spÃter neben der Rente noch eine andere Einkommensquelle. Wir stÃnden bei den Arbeits- und Sozialkosten besser da und wÃren konkurrenzfÃhiger auf der Welt."
Das Buch von Krugman ist zwar öffentlichkeitswirksam leicht polemisch aber liefert wertvolle Fakten.
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Der große Ausverkauf. Wie die Bush-Regierung Amerika ruiniert
Der große Ausverkauf. Wie die Bush-Regierung Amerika ruiniert von Paul Krugman (Gebundene Ausgabe - 16. Februar 2004)
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