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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schließt eine Lücke in der Literatur
A. Windgassen hat sich hier Personen angenommen, die bisher in der Literatur über das 20. Jahrhundert ein stiefmütterliches, schattengleiches Dasein geführt haben: die Frauen der Diktatoren.
Frau Windgassen hat dabei eine gelungene Auswahl getroffen. Neben bekannten Frauen wie Eva Peron, fehlen auch schon fast vergessene Damen wie Margot Honecker,...
Am 26. April 2002 veröffentlicht

versus
5 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es fehlt eine historisch kompetente Aufarbeitung
Mit dem Beitrag von Antje Windgassen zu Carmen Polo de Franco, die Frau Franco's, erhoffte ich mir eine profunde Darstellung der Person, ihrer Rolle im Staat und ihrer Handlungsspielräume. Ein Blick auf die verwendete Literatur dämpfte die ersten Erwartungen: eine Biographie über Franco und zwei Bücher über die „First Ladies“ sind die...
Am 4. April 2002 veröffentlicht


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schließt eine Lücke in der Literatur, 26. April 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Bund mit der Macht: Die Frauen der Diktatoren (Gebundene Ausgabe)
A. Windgassen hat sich hier Personen angenommen, die bisher in der Literatur über das 20. Jahrhundert ein stiefmütterliches, schattengleiches Dasein geführt haben: die Frauen der Diktatoren.
Frau Windgassen hat dabei eine gelungene Auswahl getroffen. Neben bekannten Frauen wie Eva Peron, fehlen auch schon fast vergessene Damen wie Margot Honecker, Jiang Quing oder Elena Ceausescu ebensowenig, wie die eher unbekannten Frauen Stalins oder Mussolinis.
In kurzen, prägnanten Biographien wird ihr Leben geschildert - ihre Bedeutung, ihr Verhältnis zur herrschenden Politik und zu ihren Männern klar herausgearbeitet. Die persönliche Wertung ihres Lebens wird dabei von der Autorin korrekt und objektiv gesehen.
Dank der Kürze und der Fülle an Details ist keine der gewählten Biographien langweilig und jede für sich ein Gewinn.
Sicher, die Liste der gewählten Personen ist nicht vollständig, ich habe z. B. Eva Braun oder Imelda Marcos vermißt, aber Frau Windgassen erwähnt in ihrem Vorwort extra, das sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Vielleicht schreibt sie ja bald eine Forsetzung dieses Buches, das man mit Spannung erwarten dürfte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant und Lesevergnügen in einem, 9. April 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Bund mit der Macht: Die Frauen der Diktatoren (Gebundene Ausgabe)
Wie gut, dass es auch interessante und informative Bücher für den "Normalleser" gibt. Ich bin kein Historiker mit einem speziellen Forschungsgebiet und ich lege Wert darauf, das ich verstehe, was ich lese. In dieser Beziehung bin ich bei dem Buch von Frau Windgassen voll und ganz auf meine Kosten gekommen. Es ist klar und verständlich geschrieben und zudem außerordentlich interessant zu lesen. Außerdem finde ich durchaus, dass die dargestellten Frauen deutlich aus den Schatten ihrer Männer heraustreten.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolut interessantes und informatives Buch, 24. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Im Bund mit der Macht: Die Frauen der Diktatoren (Gebundene Ausgabe)
Beim Lesen vom "Im Bund mit der Macht" habe ich erst festgestellt, was für Wissenslücken ich hatte. Na klar, Namen wie Stalin, Mussolini und Mao waren ein Begriff, aber wie sie lebten und was sie alles auf ihr Gewissen luden, war mir weitgehend unbekannt. Die Geschichte aus der Sicht ihrer Frauen zu betrachten, bzw. diese in ihre (Un)Taten mit einzubeziehen war für mich gleichfalle eine neue und interessante Perspektive. Ein wirklich gut geschriebenes und vor allem lesenswertes Buch.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fürwahr ein weites Feld..., 5. November 2002
Von 
FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Bund mit der Macht: Die Frauen der Diktatoren (Gebundene Ausgabe)
Die Frauen der Diktatoren, Mitwisserinnen, Trittbrettfahrerinnen, Unterjochte oder auch Unterjochende - Antje Windgassen hat sich ein fundamental wichtiges Thema ausgesucht und hervorragend bearbeitet! Es gibt Frauen, vor denen man tiefe Achtung empfinden muss, so zum Beispiel vor Nadjeshda Allilujewa, die in Gesellschaften lautstark gegen das Terrorregime ihres Mannes Kritik erhob - bis Stalin sie im Schlafzimmer per Walther-Pistole erschoss. Weniger als Opfer denn vielmehr als Täterin: dies dürfte wohl auf den aktuellsten bei Antje Windgassen analysierten Fall zutreffen: auf Mirjana Markovic. Zwar sitzt Slobodan Milosevic in Den Haag im Gefängnis, aber dass Milosevic zu einer Art "serbischem Messias" hochstilisiert wurde, ist einzig der Organisationsgier seiner Gattin zuzurechnen, die (laut Windgassen) in ihrem Land als "weiblicher Mephisto" oder "Belgrader Lady Macbeth" einsortiert wird. Einen abstrusen Doppelclick beschreibt Windgassen bezüglich des eingegarnten Mussolini. Kaum mag man seiner 19jährigen Geliebten Clara eine Schuld geben als vielmehr der monströs planenden Mutter Claras, jener diabolisch-berechnenden, geld- und ruhmgierigen Giuseppina Petacci. Die selbsternannte de facto-Schwiegermutter, die sich mit Mussolini-Geldern reichlich vergoldet hatte, setzte sich, als es brenzlig wurde, rechtzeitig mit ihrem Tross nach Spanien ab, Mussolini wurde samt seiner Geliebten mit den Füßen nach oben an einer Tankstelle in Mailand demonstrativ aufgehängt. Dieses Schicksal blieb im wohlanständigen, wiedervereinigten Deutschland (anders als dem auch beschriebenen Ehepaar Ceausescu) den Honeckers erspart. Wer war da wohl die treibende Kraft, wer der infantile Geschobene? Zwar landen - und ist das nicht falsch? - immer die Männer vor den Gerichtstribunalen, über Margot Honecker wird aber immerhin hinter der vorgehaltenen Hand gesagt, diese "Hexe Margot" trage die Schuld am militärischen Drill in den DDR-Klassenzimmern, an der Gängelung der Lehrer oder der Zwangsadoption vieler Kinder (und nicht nur jenes "Heer ihr absolut ergebener Schulräte, Schulinspektoren und Schuldirektoren"), sie trage die Schuld an Mauer und Schießbefehl, an Bonzenprivilegien und ganz allgemein an der erzwungenen Doppelzüngigkeit eines gesamten Staates. Sie jedoch hat die ungebrochene Härte vor Journalisten (zwar im chilenischen Rückzugsort) zu bemerken: "Ich mache jetzt keine Nachbetrachtung." Die Frauen der Diktatoren - fürwahr ein weites Feld, das jegliche Nachbetrachtung hochinteressant macht ...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierender Blick hinter bisher verschlossene Türen, 25. April 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Bund mit der Macht: Die Frauen der Diktatoren (Gebundene Ausgabe)
Die meisten von ihnen waren wirklich keine Sympathieträgerinnen - die Damen, die den "Bund mit der Macht" suchten. Doch gleichgültig, ob sie nun "ihrem" Diktator zu Füßen lagen, Sex als Tauschwährung für Luxus und Privilegien einsetzten, selbst herrschen und verehrt werden wollten oder sich ihren Männern in den Weg stellten und dafür sogar den Tod in Kauf nahmen - eines gilt für alle: Der Blick hinter ihre Türen, in die privaten Räume der Macht, ist faszinierend und spannend zugleich. Ein hervorragendes Buch, das ich mit großem Interesse bis zur letzten Seite gelesen habe.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fundiert, sachlich - und gut lesbar:, 2. April 2002
Von 
Christina Zacker (Monchique/Portugal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Bund mit der Macht: Die Frauen der Diktatoren (Gebundene Ausgabe)
Nachdem Frauen bzw. Ehefrauen berühmter Männer in der Geschichte ja leider oft zu kurz kommen bzw. kaum erwähnt werden, ist dieses Buch endlich der gelungene Versuch, Hintergründe und Privatleben jener Männer zu beleuchten, die die Geschichte des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt haben. Viele gut recherchierte Details machen dem Leser deutlich klar, dass oft gerade hinter Diktatoren keine schwachen, sondern oft starke Frauen standen, die durchaus Mitschuld für die politische Entwichlung und damit Geschichte tragen, ja sogar Zielsetzungen zu verantworten haben. Ein rundum gelungenes, sehr informatives Sachbuch, das sich zudem gut lesen lässt!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch, regt an zu mehr, 29. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Bund mit der Macht: Die Frauen der Diktatoren (Gebundene Ausgabe)
Im großen und ganzen hat mir das Buch gut gefallen, vor allem da es dazu anregt sich näher mit den hier vorgestellten Damen zu beschäftigen. Auch den Erzählstil finde ich sehr gut. Kann es nur weiterempfehlen.
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5 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es fehlt eine historisch kompetente Aufarbeitung, 4. April 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Bund mit der Macht: Die Frauen der Diktatoren (Gebundene Ausgabe)
Mit dem Beitrag von Antje Windgassen zu Carmen Polo de Franco, die Frau Franco's, erhoffte ich mir eine profunde Darstellung der Person, ihrer Rolle im Staat und ihrer Handlungsspielräume. Ein Blick auf die verwendete Literatur dämpfte die ersten Erwartungen: eine Biographie über Franco und zwei Bücher über die „First Ladies“ sind die alleinige Grundlage für dieses Kapitel.
Spanische Quellen hat sie komplett ausgespart, weder die von Carmen Polo de Franco verfaßte Selbstdarstellung „Nosotros, los Francos“, noch andere spanische Titel zum Thema wurden verwandt.
Dementsprechend fällt auch der Beitrag aus. Die Darstellung von Carmen Polo tritt nicht aus der Darstellung ihres Mannes heraus, historische Sachverhalte werden derart verkürzt dargestellt, daß sie zu falschen Schlüssen führen können (vgl. z.B. die Ernennung von Juan Carlos zum Thronfolger) und es fehlt eine Darstellung der Situation der Frauen im Franquismus und der staatlichen Frauenorganisation. Ebensowenig werden ihre Beziehungen zu anderen mächtigen Frauen im Staat erwähnt: Sofia von Griechenland, der Ehefrau Juan Carlos', oder Pilar Primo de Rivera, der Leiterin der staatlichen Frauenorganisation.
Meine Erwartungen an diesen Beitrag wurden nicht erfüllt. Über die Qualität der anderen Beiträge kann ich mich nicht äußern, da sie nicht zu meinem Forschungsgebiet gehören. Die Literaturbasis dieses Buches allein erscheint mir sehr dünn. Die Begründung, geschönte Berichte nicht zu verwenden, reicht nicht aus. Auch diese sind zu betrachten und quellenkritisch zu analysieren, sonst bemerkt man nicht, wo die angeblich „neutrale Darstellung“ abschreibt. Die alleinige Reduktion der Frauen auf den Wunsch nach Macht erscheint mir zu sehr vereinfacht. Ich würde das Buch in die Reihe der Bücher Guido Knopps einordnen: Oberflächliche Darstellung der Lebensläufe ohne historisch kompetente Aufarbeitung.
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Im Bund mit der Macht: Die Frauen der Diktatoren
Im Bund mit der Macht: Die Frauen der Diktatoren von Antje Windgassen (Gebundene Ausgabe - 18. März 2002)
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