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am 14. Januar 2012
Dieser Grund- und Aufbauwortschatz dient weniger dem erstmaligen Erwerb russischer Lexik als vielmehr der Festigung, Vertiefung und Erweiterung vorhandender Wortschatzkenntnisse. Grundlage des Sprachmaterials ist das Neue Häufigkeitswörterbuch von Sharoff / Lyashevskaya (2008), welches zu einem großen Teil in die Wortliste eingearbeitet wurde. Der Grundwortschatz enthält die wichtigsten 2000 Lexeme der russischen Sprache, der Aufbauwortschatz die nächsten 2000.

Das Buch beginnt mit einem fachlich fundierten Vorwort mit Hinweisen zu empirischen Grundlagen beim Fremdsprachenerwerb und einigen Tipps zum Wörter lernen. Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis führt in die 17 Themenbereiche ein, die wiederum in bis zu zehn Unterkapitel gegliedert sind.

Jedes Kapitel listet alphabetisch die themenrelevante Lexik auf. Bei jedem Eintrag findet sich die Wortart, die Frequenzzahl, die deutsche Übersetzung und ein russischer Beispielsatz. Dabei ist der Aufbauwortschatz grau unterlegt. Sowohl beim Stichwort als auch im Beispielsatz sind durchgängig die Betonungszeichen angegeben, die für die korrekte Aneignung der russischen Aussprache unverzichtbar sind.

Auf folgende drei Mängel bzw. Unstimmigkeiten sollte hingewiesen werden:

1. Die Angabe der Frequenzzahl ist bei einigen Stichwörtern mit großer Vorsicht zu genießen. Laut Angabe im Buch rangiert beispielsweise das russische Lexem für Natter an 133. (!) Stelle. Nicht verwunderlich, denn bei der Auswertung des Korpus wurde in diesem Fall weniger die Bedeutung als vielmehr die reine Wortform berücksichtigt. Ein grober Verwechslungs- bzw. Übersetzungsfehler! Denn die Frequenzzahl bezieht sich eher auf das Adverb bzw. die Partikel mit derselben Wortform und ist fester Bestandteil der russischen Umgangssprache.

2. Die thematische Zuordnung der Wörter ist hin und wieder recht eigensinnig. So stößt man zum Beispiel im Themenkreis Haus auf das Adjektiv nachdenklich, anstatt, wie zu erwarten, im Kapitel zu Charakter und Temperament. Der illustrierende Beispielsatz lautet übersetzt: Katja saß nachdenklich am Fenster. Hier scheint wohl eher das Fenster den Ausschlag zur Wortschatzzuordnung gegeben zu haben als das Adjektiv nachdenklich.

3. Und hier wären wir bei einem weiteren Problem: die Beispielsätze. Diese haben vornehmlich präskriptiven Charakter, d.h. sie sollen die Bedeutung des Stichwortes in kontextueller Umgebung veranschaulichen. Leider hat man manchmal den Eindruck, dass die Autoren nur mit Müh und Not einen passenden Beispielsatz finden konnten. Sätze wie Alle Vögel haben Flügel, Nach dem Regen ist die Erde noch sehr nass oder In der Armee leben die Soldaten in Kasernen entlocken dem Leser überraschende und tiefgründige Wahrheiten, die einem so selbstverständlich erscheinen, dass sie schon fast in Trivialität und semantische Leere münden. Viele Mustersätze haben somit bedauerlicherweise kaum kommunikative Relevanz bei der mündlichen Sprachproduktion, sondern verfolgen eher ein didaktisches Ziel.

Abgerundet wird der Grund- und Aufbauwortschatz durch eine Liste der 50 häufigsten russischen Verben und einem Register mit allen vorkommenden russischen Wörtern zum schnellen Nachschlagen.

Fazit: Im Großen und Ganzen ein äußerst nützliches, doch verbesserungswürdiges Referenzwerk zur Wortschatzfestigung und -erweiterung. Es ist für Schüler, Studenten und Lehrer gleichermaßen geeignet. Zu empfehlen ist auch das passende Übungsbuch zum Grundwortschatz.
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am 7. Oktober 2010
Ich kann eigentlich nur positives über das Buch sagen, es ist eine tolle Hilfe um seinen Wortschatz zu verbessern. Und der statistische Ansatz der Wortauswahl funktioniert im Grossen und Ganzen hervorragend. Also alles in allem ein Muss wenn man russisch lernen will. Wirklich 5 von 5 Sternen.

Natürlich gibt es ein paar Einschränkungen: Da die Beispielsätze nicht übersetzt sind sollte man schon ordentliche Grammatikkenntnisse und einen rudimentären Wortschatz mitbringen, sonst kann man diese nicht wirklich nutzen und sie sind sehr wichtig. Und ab und an korreliert die Häufigkeit der Benutzung eines Worts nicht unbedingt mit der Wichtigkeit insbesondere fürs Sprechen. Es sind oft Worte enthalten die das gleiche bedeuten. Toll für das Verstehen von Texten ziemlich irrellevant fürs Sprechen. Ich würde auch empfehlen für das schnelle Nachschlagen von fehlenden Worten in den Beispielsätzen (die alle im Buch vorkommen aber ein bisschen mühsam nachzuschlagen sind) ein normales Lexikon bereitzuhaben.

Fazit: Für jeden der schon ein Grammatikbuch z.B. Level A1-B1 oder einen Kurs durchgemacht hat ist das Buch wirklich wärmstens zu empfehlen.
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am 26. August 2014
Lernst du das, kannst du Russisch. Vielleicht nicht ganz so plakativ, aber du könntest nach Russland fliegen, dort Urlaub machen und hättest keine Verständigungsprobleme. Ich nutze es jeden Abend für 15 Minuten zum Vokabel lernen.
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am 1. Mai 2013
Gefällt mir sehr gut; ungewohnt ist für mich lediglich, dass bei Verben der vollendete Aspekt vor dem unvollendeten genannt wird!
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