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Kundenrezensionen

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am 19. Januar 2012
Da hat Joachim Fuchsberger ein Buch geschrieben, das sich mit dem Altwerden der Menschen befasst. Seine Bemühung ist lobenswert, auch wenn er mit diesem Vorhaben nicht allein dasteht. Dass das Buch in zwei Jahren so viele Auflagen erreichte, zeugt davon, dass es bei den Lesern gut ankommt, denn es trifft wohl den Kern eines Problems unserer heutigen Gesellschaft.

Sein Konzept ist recht einfach. In einer Fülle von Episoden schildert er das Auf und Ab seines eigenen Lebens bis zum Erreichen eines doch nun schon respektablen Alters. Dass er dabei die zeitliche Abfolge nicht konsequent einhält, spielt keine Rolle. Was er zu sagen hat, schafft ihm Sympathie, denn es kommt einer entwaffnenden Ehrlichkeit nahe. So gesehen könnte der Buchtitel auch gelautet haben: Wie ich alt wurde.

Zwischen der Schilderung der Episoden beschäftigt er sich, wie man so sagt, mit Gott und aller Welt. Manchmal kann man sich über den Erfahrungsschatz, den er zum Besten gibt, amüsieren, manchmal kann man auch die Stirn runzeln. Doch man muss sagen: meistens hat er recht, wenn auch nicht immer. Man kann es ja gelassen hinnehmen, wenn er beispielsweise fragt, wo denn die Milliarden Euro aus den Fernsehgebühren bleiben - ein für Senioren allerdings sensibles Thema. Weniger gelassen, doch wohl ratlos steht man mit ihm als älterer Mensch vor der Frage nach dem immer unverständlicher werdenden Neu-Deutsch, sprich Kauderwelsch, das unsere schöne deutsche Sprache zu überlagern begonnen hat. In einem dritten Beispiel kann ich ihm gar nicht folgen. Zwar hat er bis zu einem gewissen Grade recht, wenn er das Auto als eine Art Statussymbol des deutschen Mannes ansieht. Seinen Führerschein mag er im Alter nicht abgeben. Gut und schön. Ich habe meinen auch nicht abgegeben. Aber ich habe mich, als ich achtzig wurde, konsequent nicht mehr ans Lenkrad gesetzt, freilich um den Preis einer drastisch verringerten Mobilität, was im Alter sehr schmerzt. Man muss nicht alles tun, was man tun darf, um seine Persönlichkeit zu bewahren.

Die zahlreichen Fragen, die der Autor hier und dort einblendet, sind wohl eher rhetorisch gemeint, denn sie bleiben meist unbeantwortet, obwohl die eindeutige Antwort auf der Hand liegt. Das öfter eingeflochtene "Oder?" könnte da nur als Ausdruck einer ungerechtfertigten Verunsicherung des Autors gewertet werden.

Fuchsbergers Buch ist nicht so sehr, vielleicht überhaupt nicht an die Alten adressiert. Die wissen nämlich genug über ihr bis dahin gelebtes Leben. Die Jungen aber wollen nicht in erster Linie wissen, wie jeman alt geworden ist, sondern wie man leben muss, um alt zu werden.
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TOP 100 REZENSENTam 25. Januar 2011
Der Titel klingt zunächst so, als wäre Altwerden eine Mutprobe. So ist es natürlich nicht gemeint - obwohl Joachim Fuchsberger nicht verschweigt, dass Älterwerden auch seine beschwerlichen Seiten hat. Er will mit dem Buch aber vor allem zeigen, dass man auch im Alter jeden Tag geniessen kann, und ein hohes Lebensalter keine Bürde sondern ein Geschenk ist.

Gleichzeitig gibt er auch einen Rückblick auf sein Leben. Und hier erwähnt er weniger seine beruflichen Erfolge - diese streift er nur anekdotenhaft am Rande. Sondern er beschreibt mehr persönliche Ereignisse und Krisen, die ihn geprägt haben. Hier zu nennen ist zum Beispiel eine Lebenskrise, in die er durch mißglückte Geldanlagen geriet, und aus der er sich nur mit Disziplin und auch der Hilfe seiner Frau befreien konnte. Ein weiteres Beispiel ist hier eine Operation vor einigen Jahren, bei der sein Leben mehr oder weniger am seidenen Faden hing.

Fazit: Das Buch ist eine weise Lebensbetrachtung eines Mannes, der mit sich im Reinen ist. Und nur so konnte er auch den plötzlichen Tod seines Sohnes vor einigen Monaten, welchen er in der Einleitung des Buches erwähnt, überwinden und zu neuem Lebensmut finden.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Februar 2011
Die Veröffentlichung dieses Buches war exakt zum Zeitpunkt des ebenso unerwarteten wie tragischen Todes seines Sohnes geplant. Dass "Blacky" den Erscheinungstermin verschob, da er mit dem persönlichen Leid keinen finanziellen Gewinn verbinden wollte, ehrt den Autor ebenso, wie es Grundzüge seines Charakters offenbart.

Dessen ungeachtet gelingt Joachim Fuchsberger ein Buch, das aufräumt mit der Mär vom ach so uneingeschränkt schönen Altwerden. Und es gleichzeitig aber auch nicht glorifiziert, indem er schlicht den gängigen, zu beiden Extremen neigenden Klischees eine Absage erteilt. Ungeschönt und aus dem eigenen Erleben geschöpft schildert er die Mühen der Veränderung, der nachlassenden Kräfte, der stets stärker ins Bewusstsein rückenden Endlichkeit des Seins. Es ist in der Tat nichts für Feiglinge, sich mit dem Ende der physischen Existens auseinandersetzen zu müssen, gleichwohl es auch keiner Selbstbeweihräucherung a la "Ich hab Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren" bedarf, wie es ein Uraltschlager einst kollektiv einforderte. Derlei Klippen unschifft Fuchsberger mühelos, indem er ein ungeschminkt klares, aber eben auch NICHT desillusionierendes Bild der letzten Lebensdekade zeichnet, die nun einmal auf jeden zukommt, der nicht zuvor abberufen wird.

Hierin liegt das Verdienst: Die Realität fern der Lebensmitte aufzuzeigen, die trotz aller Subjektivität dazu ermuntert, sich offen und bejahend, keineswegs aber jammernd in ständiger Glorifizierung der Vergangenheit dem Jetzt des Alters zu stellen und es auch anzunehmen. Und das in all seinen Facetten: Den mühsamen, beschwerlichen, aber auch den schönen. Kein Feigling, dieser Blacky Fuchsberger!
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Mit über 82 Jahren macht sich der Liebling des deutschen Fernsehvolks an die Arbeit ein Buch übers Altwerden zu schreiben. Er hat seiner Generation etwas wichtiges mitzuteilen: Leute geht endlich locker mit Eurem Alter um.

15 Kapitel hat der Autor geschrieben. Nichts wissenschaftliches, aber dennoch voller Altersweisheiten. Man muss dieses Buch nicht auf der ersten Seite beginnen, auch in der Mitte des Buches oder ganz hinten ist der Leseeinstieg noch möglich.

Leider finde ich im ganzen Buch nicht ein Foto, aber eigentlich bedarf es auch keiner Fotos. Während des Lesens sehe ich "Blacky" vor mir, er plaudert ganz direkt mit mir und obwohl es nicht das einfachste Thema ist, über das er spricht, macht er es sehr humorvoll. Von Abschiedsstimmung ist da nicht viel zu bemerken.

Oftmals werden mitten im Text Fragen gestellt, nicht immer nur an den Leser. Aber natürlich hält dies beim Lesen auf, fordert den eigenen Geist und ich habe mich des öfteren wie in einem direkten Gespräch gefühlt.

Eine lange großartige Karriere hat "Blacky" als Schauspieler hinter sich. Wir kennen alle seine Edgar - Wallace - Filme, mit Persönlichkeiten aus allen möglichen Bereichen ist er bekannt, in diesem Buch spricht er hin und wieder darüber, aber er klingt nicht abgehoben, er äußert seine Sorgen und er beeindruckt mich mit diesem Buch einmal mehr.

"Ich denke, es ist Zeit, dass sich die Alten die faltige Haut nicht länger über die Ohren ziehen lassen." sagt Joachim Fuchsberger. Damit macht er deutlich, es ist doch nicht nur ein Buch für seine Generation. Sehr genau beschreibt er wie es ist, in einer Gesellschaft zu leben, in der Alte sich manchmal wie das fünfte Rad am Wagen fühlen oder wie ein Finanzrisiko behandelt werden. Damit wird dieses Buch dann auch wichtig für die junge Generation, die ja wohl auch mal alt wird.
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am 7. August 2015
Blacky in den Krimi's der sechziger Jahre, als unterhaltsamer Showmaster oder als wunderbarer Gastgeber in seiner Talkshow - da verbinde ich wie viele andere auch sehr schöne Erinnerungen mit. Aufgrund der guten Bewertungen entschied ich mich für einen Download dieses Buches und bin persönlich ziemlich enttäuscht. Nach 10 Prozent des Buches schaute ich auf die Anzahl der bisher gelesenen Seiten und dachte mir, dass der amüsante Teil doch mal so langsam anfangen muss. Wie bei vielen älteren Menschen habe ich beim lesen dieses Buches das Gefühl, das hier ein sehr selbstgefälliger Mensch zu einigen Themen seine Meinung niedergeschrieben hat und dem ganzen ist der Leser nun ausgeliefert. Ein Unterhaltungswert kann ich dem leider so überhaupt nicht abgewinnen. Auch wenn der Titel natürlich darauf hinweist, dass es um das Altwerden bzw. -sein geht, wird einfach viel zu häufig mit diesem Begriff hantiert und auch kokettiert. Das ist einmal evtl. ganz nett, nervt aber spätestens beim dritten Mal ganz gehörig. Ich kann nur empfehlen mindestens zwanzig Seiten anzulesen, bevor man dieses Buch kauft. Wenn es einem bis dahin gefällt o.k., ansonsten Finger weg...es wird nicht besser !
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am 26. Januar 2011
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Launig und charmant, wird es im Klappentext beschrieben und das ist es auch. Joachim Fuchsberger erzählt anhand eigener Lebenssituationen und -Ereignisse, wie er sein Leben gemeistert hat und möchte damit allen einen Weg zeigen, das unvermeidliche "Älter-werden" auch als Chance zu nutzen.

Wenn man bedenkt, dass sein Sohn erst seit kurzem verstorben ist, erhält dieses Buch noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Lebenskriesen zu meistern, dass zeigt Joachim Fuchsberger jetzt auch bei seinen Fernsehauftritten. Es ist bewundernswert, dass er jetzt schon wieder so festen Boden unter den Füßen hat, um der Presse standzuhalten. Wenn man dieses Buch gelesen hat, weiß man auch warum.

Ich wünsche Joachim Fuchsberger weiterhin viel Kraft und hoffe, dass er noch genug Zeit hat auch die frischen Wunden heilen zu lassen.
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am 13. April 2011
Der pfiffige Titel hat mich zum Kauf des Buches veranlasst. Das war dann aber auch wirklich schon das Interessanteste daran. Ich habe mich nun über 102 Seiten gequält, immer in der Hoffnung, dass doch noch etwas Interessantes kommen könnte. Ich habe das Buch gerade enttäuscht und ermüdet weggelegt. Der Autor ist ja immerhin ein lebenserfahrener Mann der schon viel gesehen hat. Aufgrund des Eindrucks, den er aus öffentlichen Auftritten hinterlässt, Stichwort "Sympathieträger", hätte ich mir auf jeden Fall mehr erwartet. Zum Einen lässt der Titel doch etwas Tiefgang in der Beschreibung des Prozesses des Älterwerdens erwarten. Zum Andern hätte ich mir auch mehr Substanz im Rückblick auf das Leben des Autors erwartet.
Alles was ich bisher gelesen habe würde ich als seicht und inhaltsleer bezeichnen. Irgendwie lieblos und oberflächlich zusammengeschustert, sprunghaft, ohne einmal etwas konkreter zu werden. Sprachlich mehr als amateurhaft. Das Lesen macht weder Spaß, noch bietet es irgendwelche nützlichen Informationen für die Generation die es offensichtlich ansprechen soll. Auch der zu erwartende "augenzwinkernde Humor"....Fehlanzeige ! Vielleicht hätte Herr Fuchsberger vor der Veröffentlichung doch nochmal mit jemanden reden sollen, der sich auskennt. Zumindest sprachlich und aufbautechnisch hätte man dann den dünnen Inhalt noch etwas aufpimpen können.
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am 1. Februar 2015
Ich hatte mir dieses Buch zusammen mit der"Zielgerade" gekauft weil ich immer ein Fuchsberger - Fan war. Jetzt hinter wünschte ich, ich hätte beide Bücher besser nicht gekauft.
Fuchsberger war ein wesentlich besserer Schauspieler und vor allem Showmaster. Seine "Heut' aben" Sendungen waren einfach Klasse. Zum Schreiben fehlt ihm, bzw. fehlte ihm einfach jegliches Talent. Immer wieder werden uralte Szenen von ihm aus dem Sumpf gezogen die niemanden interessieren und auch jegliche Spannung oder sonstwas hochkommen lassen. Das Ganze erinnert eher an das Geplappere eines gealterten Gesellen, der meint sich mal noch ein letztes Mal in Erinnerung bringen zu müssen. Schade, denn vom Geld her sollte er es eigentlich nicht notwendig gehabt haben. Das Buch macht aber genau diesen Eindruck. Mein Tipp daher..........NICHT kaufen.
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am 13. Februar 2011
Dieses Buch hatte ich in zwei Tagen verschlungen. In bescheidener Manier, ohne den Zeigefinger zu heben, erzählt Joachim Fuchsberger (Blacky) aus seinem Leben. Er beschreibt liebevoll sein Verhältnis zu seiner Frau (seine Regierung) und zu seinem (leider so früh verstorbenen) Sohn. Dabei blieb und bleibt er immer auf dem Boden der Tatsachen. Die Vergleiche vom Früher und Heute fallen nicht verbissen aus, sondern er kann allem Geschehen etwas letztendlich Positives abgewinnen, nach dem Motto "Steh auf, wenn Du gefallen bist!". Mach das Beste aus der aktuellen Situation und schau nicht nach hinten....
Er verteufelt nicht die Jugend, sondern versucht ein Vermittler zwischen Jüngeren und Älteren zu sein und auch von den Jüngeren "zu lernen".

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, bin ich doch mit Fuchsberger als Entertainer und Schauspieler (Das fliegende Klassenzimmer habe ich als Kind sehr gerne gesehen) "aufgewachsen", zähle mich zur Mittleren Generation und wagte mich trotzdem an das Buch heran.

Was ich nicht wußte, Fuchsberger ist ein leidenschaftlicher Koch (und natürlich Genießer) und hat in der Familie (Ehe) die Küche unter seiner Führung. Auch das zu lesen hat mir imponiert.

Das Buch ist in einer etwas größeren Schrift als gewöhnlich aufgelegt.
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am 19. September 2014
Als ich vom Tod von Joachim Fuchsberger erfuhr und Vieles von ihm noch einmal im Fernsehen erlebte, bestellte ich gleich seine zwei Bücher. Dieses Buch habe ich nur angefangen zu lesen und bin schon begeistert. Seine Art zu schreiben ist wie er sein Leben lebte, ehrlich, spaßig, würdevoll, er hat einfach Stil. Freue mich, wenn ich Zeit finde, um es weiter zu lesen.
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