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Kundenrezensionen

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am 9. Mai 2011
Christina Bylow zeichnet ein sehr aktuelles und differenziertes Bild der Situation von Alleinerziehenden in Deutschland. Sie nutzt eine Vielzahl verschiedener Quellen: von Aussagen von Alleinerziehenden, Juristen, Politikern bis zu Zitaten aus Internetforen und zu Statistiken. Vor allem aber richtet Frau Bylow den Blick nach vorn: sie schreibt über Formen neuer Partnerschaft und über neue Wohnformen und entwirft eine Zukunftsvision, bei der Arbeit zwischen Vätern und Müttern gerecht verteilt ist.
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am 8. Dezember 2011
Wer sich als alleinerziehender Elternteil gelegentlich mit der "Restwelt" konfrontiert sieht, wird dieses Buch lieben. Doch auch - oder gerade - die, die nicht selbst alleinerziehend sind, sollten es lesen, denn es räumt mit gesellschaftlichen Vorurteilen auf (oder sollte ich sagen, er entlarvt mediale Ansichten als Vorurteile, welche die Gesellschaft nur allzugerne übernimmt). Es zeigt die Kleinigkeiten auf, mit denen Alleinerziehenden das Leben schwerer gemacht wird, als nötig - völlig unabhängig von der gesellschaftlichen Akzeptanz dieser Lebenform.

Vor allem zeigt es, dass es "die Alleinerziehende" nicht gibt, sondern dass jede dieser kleinen Familien anders ist, eine andere Basis hat, eine andere Geschichte und anders damit klar kommt.

Das Buch sollte als Pflichtlektüre im Bundestag vorgeschrieben werden ;-)
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am 8. Juni 2011
In diesem sorgfältig recherchierten Buch wird in einem angenehmen, klaren, manchmal ironischen Stil die Lebensrealität Alleinerziehender (v.a. Mütter, da alleinerziehende Väter faktisch eine Minderheit mit abnehmender Tendenz darstellen) treffend geschildert.

Es wird deutlich, dass alleinerziehende genauso gute oder schlechte Eltern sind wie verheiratete eben auch, sich aber mit vielfältigen Vorurteilen und gesellschaftlichen sowie finanziellen Benachteiligungen auseinander setzen müssen.

Christina Bylow zeigt auf, wie absurd der aktuelle Trend ist, alleinerziehenden Müttern allgemein zu unterstellen, "dem Kind den Vater vorenthalten" zu wollen, und wie fatal es sein kann, Vätern Rechte zuzusprechen, ohne diese an Pflichten zu binden.

Ein wichtiges Buch, für Alleinerziehende und für jeden, der beruflich mit Familien zu tun hat, ob als Lehrer, Sozialpädagoge oder Anwalt. Vor allem Entscheidungsträgern in der Politik, Justiz oder beim Jugendamt würde ich es sehr empfehlen.
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am 17. Oktober 2014
ohne zu polarisieren. Ich habe mir dieses Buch aus Neugier gekauft.Es ist neutral, beschreibt realistisch, was auf Alleinerziehende (zumeist Frauen) zukommen kann und fordert zu Recht in 12 Punkten Besserungen der jetzigen Situation für alleinerziehende Mütter. Es ist sehr gut recherchiert und verweist auf Quellen, die sich anbieten, sich weiter zu informieren. Es ist bedauerlich, dass sich in 30 Jahren wenig bewegt hat, obwohl es durchaus andere Länder gibt, wo die Situation für Alleinerziehende wesentlich besser ist (Steuerrecht, Krippenplätze, Ganztagsschulen, keine Vorurteile gegen arbeitende Mütter, etc.). Aber ich begegne immer wieder ehemals alleinerziehenden Frauen, die heute stolz zurückblicken, alle Hürden bewältigt haben, deren Kinder erfolgreiche Erwachsene sind und denen bewusst ist, dass alle Schwierigkeiten sie auch wachsen ließen.
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am 26. April 2013
Dieses Buch in seiner vorliegenden Form (Druck in Tschechien) dürfte nur als Mängelexemplar verkauft werden. Warum? Im Text befinden sich viele inhaltliche Fehler und Grammatikfehler. Das ist einfach nur ärgerlich beim Lesen. Man fragt sich wirklich, wer diese Ausgabe Korrektur gelesen haben mag. Für so ein schlampig gedrucktes Buch den vollen Preis zu verlangen ist schon happig. Also, wen sowas auch so stört lieber Finger weg.
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am 23. Januar 2012
Christina Bylows Buch 'Familienstand: Alleinerziehende' soll Verständnis für die schwierige Situation der alleinerziehenden Mütter wecken. Tatsächlich werden hier aber keine Brücken gebaut ' wie man erwarten würde - sondern Gräben ausgehoben: Auf der einen Seite gibt es die Alleinerziehenden, die ausnahmslos gute Menschen sind und auf der anderen Seite stehen alle Nicht-Alleinerziehenden, die letztlich immer auf die ein oder andere Art und Weise für die Probleme der Alleinerziehenden verantwortlich sind. Das Buch ist voller Stereotypen, steifen Behauptungen, die auch mal einen Beweis ersetzen, verdrehten Statistiken und beliebig interpretierten Zitaten. Am Ende schadet die Autorin vor allem ihrer Zielgruppe und es bleibt zu hoffen, dass der Leser nicht wirklich glaubt, die Alleinerziehenden würden die Welt genau so sehen, wie die Autorin den Leser glauben machen möchte.
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