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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 14. November 2001
Was ausgerechnet Ober-Small-Talker Bio zum Gourmet-Experten qualifiziert, bleibt rätselhaft. Aber: Beurteilt man die Qualität eins Kochbuches danach, wie häufig daraus gekocht wird, so gibt es für die drei bisherigen Werke von Bio von meiner Warte aus nur ein mögliches Prädikat: Absolute Spizenklasse I. Denn trotz der Ausgefallenheit seiner Rezepte, wird doch immer auf Bodenständigkeit geachtet, d.h auch, daß die Zutaten leicht erhältlich und bezahlbar sind und das der Massengeschmack nicht zu sehr mit Ungewöhnlichem strapaziert wird. Für sein neuestes Werk hat sich Bio nun mit einem der weltbesten Köche verstärkt und die daraus entstehende Mischung aus Bodenständigkeit und Haute-Couisine funktioniert ganz hervorragend. Der Leser erhascht einen Zipfel von Witzigmanns Gourmet-Kosmos ohne auf Bios 'anspruchsvolle Einfachheit' verzichten zu müssen. Das Thema, dem sich die beiden angenomen haben, ist heikel: Vegetarisches. Wer denkt dabei nicht an die im Bücherregal vestaubenden Schinken, die nichts weiter bieten, als Fleischgerichte, bei denen einfach das Fleisch weggelassen wurde? Bei Bio/Witzigmann liegt die Sachlage natürlich anders: Hier kommen schon beim Lesen Appetit und Lust zum Nachkochen und die Frage nach dem Fleisch kommt angesichts der originellen Kreationen gar nicht erst auf. Die über 100 Rezepte sind so einfach gehalten, daß sie auch von Ungeübten problemlos bewältigt werden dürften - hier kommt Bio's Einfluß voll zum tragen.
Fazit: Sinnlich trift Bodenständig. Bio macht Witzigmanns 3 Sterne-Gourmet Welt für alle Hobby-Köche zugänglich und das ganz ohne Fleisch. Kompliment!
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am 15. November 2002
Mein erstes Biolek-Rezept war seine improvisierte Mitternachtssuppe aus weißen Bohnen und Ketchup. Sie wurde zu einem absoluten Party-Renner. Seither weiß ich, daß Bio es versteht, die Waage zwischen Feinschmeckertum und Machbarkeit ideal auszubalancieren. Kongenial seine Zusammenarbeit mit Starkoch Witzigmann: Echt raffinierte Alternativen zu den geschmacklosen Gemüseaufläufen, die dem Vegetarier viel zu oft präsentiert werden. Stattdessen wird man verführt zu Orientalischem Spinatstrudel mit Rosinen und Pinienkernen, Feta-Käse und vielen Gewürzen oder Radicchiosalat mit lauwarmer Linsenvinaigrette. Toll dabei sind die Tricks + Kniffe, z.B. den Radicchio in Zuckerwasser einzuweichen, um ihm die Bitterkeit zu nehmen.
Ein ausgefallenes Rezept wie der Feldsalat mit Fenchel, Chicoree, Avocado und kleingeschnittenen Datteln in einer Vinaigrette aus Grapefruit- und Orangensaft läßt die Gastgeberin als Gourmetköchin dastehen und die Rezepte sind so getestet, daß das Gelingen eigentlich garantiert ist. Meine Lieblingsrezepte für Gäste sind aber Pilzgulasch mit Lauch-Semmelknödeln oder Käseknödel im Wirsingblatt - und das unvergleichliche Dessert überbackenes Himbeer-Kirschragout. Das Kochbuch soll laut Kommentar der Köche erklärtermaßen "einfach und schweinelecker" sein - das ist hundertprozentig gelungen.
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am 4. Februar 2002
Ich gebe zu, dass ich Alfred Biolek nicht mag. Seine Kochsendung reduziert alles auf: "Es muss einfach und schnell gehen", hat also mit wirklichem Kochen nicht viel gemein. Trotzdem habe ich mir das Buch gekauft, da Eckart Witzigmann für Qualität bürgt und ich ein wirklich gutes vegetarisches Kochbuch gesucht habe. Nachdem ich nun einige Rezepte nach gekocht habe, muss ich sagen: Ein tolles Buch. Die Gerichte sind wirklich super. Ich kann das Buch daher jedem, der an hochwertiger vegetarischer Küche interessiert ist, empfehlen. Allerdings sollten hart gesottene Biolek-Fans vorsichtig sein. Die Zubereitung vieler Gerichte geht weder schnell noch sehr einfach. Dies war jedoch zu erwarten, da wirklich gute Küche immer mit Aufwand verbunden ist. Wen dies nicht schreckt, der ist mit diesem Buch bestens bedient.
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am 7. Februar 2002
Zuerst hat mich abgeschreckt, dass relativ wenig Bilder von den Gerichten im Buch sind - ich finde das auch nach wie vor schade. Aber was ich bis jetzt ausprobiert habe, liess sich gut nachkochen und war wirklich superlecker! Es gibt Altbewährtes und viele interessante neue Rezepte. Einiges klingt etwas exotisch - z.B. die Buchweizenplätzchen auf Rote Bete mit Ingwer-Kokossauce - waren aber auch prima beschrieben und gehören jetzt zu unseren Lieblingsrezepten. Es wurde leider vergessen, anzugeben für wieviel Portionen die Rezepte jeweils sind - hier muß man einfach schätzen und ausprobieren. Guten Appetit!
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am 16. November 2001
Man muss dieses Buch wirklich loben! Raffinierte Rezepte, ohne Fleisch, einfach zu kochen und nicht teuer und dabei super-wohlschmeckend. Die Kombinationen der Zutaten klingen manchmal etwas überraschend und man würde selbst nie auf den Gedanken kommen, eine solche Zusammenstellung zu wagen, aber das Resultat ergibt tatsächlich eine geschmacksintensive aber auch elegante Speise! Meine (bisherige) Empfehlung: Rote-Beete-Suppe mit Meerettich und Äpfeln!!!
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am 6. November 2003
Ich habe mir dieses Buch nicht selber gekauft, sondern habe es von meinem Chef zu Weihnachten geschenkt bekommen. Das einzige Manko an dem Buch ist, dass es für meinen Geschmack, da ich bei Rezepten aus Kochbüchern sehr visuell orientiert bin, zu wenig Fotos von den fertigen Gerichten gibt. Ansonsten ist das Buch hervorragend und sicherlich finden auch Nicht-Vegetarier gefallen hieran.
Es macht alleine schon Spass, das "Küchen-Talk"-Vorwort von Biolek und Witzigmann zu lesen. Die Rezepte an sich sind eine gute Mischung aus einfachen und etwas aufwendigeren Rezepten.
Am Anfang gibt es Grundrezepte, wie Bechamelsauce, Tomatensugo, Gemüsesud, Nudelteig. Bei den kleinen Gerichten hat es mir besonders die Olivenpaste angetan, die man in einigen Lokalen als Vorspeise mit frischem Baguette bekommt oder man backt gleich das Vollkornbrot mit Schafskäse und Oliven auf der vorherigen Seite mit dazu.
Schon Appetit bekommen?!
Weitere Highlights:
- Melonen Chutney
- Auberginen Tartar
- Brokkoli-Flan mit Butter und Parmesan
- Grüner Couscous Salat
- Spaghetti mit Kürbiskern-Minz-Pesto
- Weisser Spargel mit Brokkoli-Mousse
- Oliven Gnocchi
- Karamellisierter Chicorée mit Egerlingen
- Gemüsepaella
- Rotwein-Linsen-Gemüse
- Orientalischer Spinatstrudel mit Rosinen und Pinienkernen
Und für Naschkatzen:
- Milli-Rahmstrudel
- Überbackenes Himbeer-Kirsch-Ragout
- Apfelmichel mit Vanillesauce
- Schokaladentorte
Es ist für jeden Geschmack was dabei: Salate, Suppen, Aufläufe, selbstgemachte Nudeln, Kartoffelgerichte und Gemüse, Gemüse, Gemüse. Alles super lecker und zudem noch gesund.
Ein sehr empfehlenswertes Buch!
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am 9. Januar 2006
...lautet eine Überschrift in diesem Buch und Recht haben die beiden Köche damit. Für meinen Geschmack ein bisschen zuviel "Kartoffel"-Rezepte, aber allein die Pesti und der orientalische Spinatstrudel lohnen den Kauf dieses Buches. Es handelt sich tatsächlich um einfache Gerichte, die "Geschmacksexplosionen" (Biolek) auslösen. Sehr empfehlenswert!
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am 8. Januar 2003
Auf dem Klappentext heißt es so schön: Geschmacksexplosionen im Gaumen. Das trifft den Kern des Buches! Denn es ist in der Tat erstaunlich, welche Geschmacksnuancen sich dank vieler kreativer Rezepte erzeugen lassen. Wer die Offenheit mitbringt, sich auf Neues und Ungewohntes einzulassen, der ist hier genau richtig. Mit diesem Buch stellen die beiden Autoren eindrucksvoll unter Beweis, dass es eben nicht immer eines fleischlichen Anteils bedarf, um Geschmack an die Speisen zu bekommen. Das sollte sich manch eingefleischte (sic!) Köchin mal zu Herzen nehmen!
Besonders hervorheben möchte ich, dass sich der Arbeitsaufwand für die Mehrzahl der Rezepte in Grenzen hält. OK, wer nicht bereut ist, sich für ein, zwei Stunden in die Küche zu stellen, der sollte von einem Kauf besser absehen. Aber trotz Phantasie und Kreativität sind die Rezepte am eigenen Herd problemlos nachkochbar. Manchesmal hätte ich mir gar ein wenig mehr Aufwand gewünscht (wo, bitte, gibt es tiefgekühlten Strudelteig? Der lässt sich doch einfachst selbst herstellen).
Fazit: Es gibt wohl derzeit kaum ein zweites Kochbuch, das einem dermaßen vor Augen führt, wie überflüssig manch anderes Buch ist, das der Markt zu bieten hat.
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am 1. Oktober 2005
Liest mein Vorrezensent die Bücher, die er bewertet? Es handelt sich hier um Rezepte OHNE Fleisch. Übrigens sehr gute, wie die erste Ausgabe dieses Buches beweist. Ich nehme an, es handelt sich hier um eine Neuausgabe und wenn dem so ist, kann ich es nur empfehlen, denn hier findet man tatsächlich Alternativen zu Fisch und Fleisch. Das Versprechen wird eingelöst. Ein Muss für Vegetarier und solche, die weniger Fleisch essen und trotzdem nichts vermissen wollen.
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am 20. Februar 2009
Biolek, der schnell zuzubereitende Gerichte bevorzugt und Witzigmann der Meisterkoch - eine riskante Kombination. Doch manchmal auch lohnend: So bietet das Kochbuch dort wo es gelungen ist ausgefallene und doch nicht zu komplizierte Gerichte. Weg von der vegetarischen Küche, die nur "alleine gelassene Beilagen" kennt wollten die Autoren, und greifen zu exotischen Gewürzen und ausgefallenen Kombinationen.
Jedoch: Raffiniert aber einfach, aber höchsten Ansprüchen genügend, aber nicht zu exklusive Zutaten - bei manchen Gerichten konnte man sich scheinbar nicht auf die Ziele einigen. So sind einige Rezepte für mich schlicht aufwendigere Version einfacherer, allgemein bekannter Rezepte. Das beste Beispiel dafür ist ohne Zweifel der "Rahmspinat mit Spiegelei und weißen Trüffeln". - letztere sehr teure Zutat würde ich wirklich anderen, ausgefalleneren Gerichten vorbehalten.
Ein weiterer Nachteil für mich war auch, dass zu den Rezepten nur wenig Abbildungen vorhanden sind. Viele der größtenteils schwarzweißen, ganzseitigen Abbildungen zeigen dagegen Biolek und Witzigmann.

Nicht alle Rezepte fand ich gelungen: Die von Biolek geforderten Geschmacksexplosionen sind da, nur die Geschmackskomposition stimmt eben nicht immer. Hartgesottene Witzigmann-Anhänger könnten ebenfalls entäuscht sein, und sollten eher zu den in Eigenregie des Meisters produzierten Werken greifen. Von mir insgesamt keine Kaufempfehlung, wer es dennoch haben möchte - ich hätte da ein Gebrauchtexemplar abzugeben. Jedoch sind durchaus einige lohnende Rezepte in denen kreativ und ausgefallen kombiniert wurde enthalten. Und das Buch regt gerade dadurch zum eigenen Experimentieren an.
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