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4.0 von 5 Sternen Ein kompetenter Versuch - aber die Menschheit hat noch mehr drauf
Golowin, Eliade und Campbell gemeinsam über Mythologie - das klingt für einen Fachmann ungefähr so vielversprechend wie ein gemeinsames Konzert von Jimi Hendrix, Eric Clapton und Django Reinhardt. Aber leider kann dieses Buch nicht alle Erwartungen erfüllen: Ein führender Mythologe ist nicht unbedingt ein guter Erzähler - und von den drei...
Veröffentlicht am 6. Februar 2009 von Hadmar Wieser

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ziemlich konfus
Das Buch wirkt völlig unstrukturiert. Man hat den Eindruck, hier wurden verschiedene Aufsätze von unterschiedlichen Autoren völlig lieblos und zusammenhanglos zusammgestellt. Das einzig positive ist aus meiner Sicht die optische Gestaltung. Alledings ist das Buch mit fast 2 kg extrem schwer und unhandlich. Inhaltlich handelt es sich um eine mittlere...
Veröffentlicht am 28. November 2008 von Philosoph


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein kompetenter Versuch - aber die Menschheit hat noch mehr drauf, 6. Februar 2009
Von 
Golowin, Eliade und Campbell gemeinsam über Mythologie - das klingt für einen Fachmann ungefähr so vielversprechend wie ein gemeinsames Konzert von Jimi Hendrix, Eric Clapton und Django Reinhardt. Aber leider kann dieses Buch nicht alle Erwartungen erfüllen: Ein führender Mythologe ist nicht unbedingt ein guter Erzähler - und von den drei Autoren fungiert leider ausgerechnet der sprunghafte Golowin als Herausgeber.

Rein materiell ist dieser Zwei-Kilo-Din-A4-Schmöker schon sehr beeindruckend. Die Themen sind vielfältig und weitreichend. Das Bildmaterial ist eine Sammlung, die selbst zu Zeiten des Internets ihresgleichen sucht.

Erst als ich mich durch die einzelnen Kapitel arbeitete, bemerkte ich die willkürlich anmutende Auswahl: Manche Themen werden mit einem ausgewogenen Überblick über indoeuropäische, asiatische und afrikanische Kulturen abgedeckt; manche Themen werden durch einige repräsentative Beispiele von drei Kontinenten umrissen; und in anderen Themen wird über die finnische und die arabische Perspektive fabuliert, als sei das repräsentativ für die Menschheit.
Ich glaube, dass ich die drei Autoren gut genug kenne, um beurteilen zu können, wo Eliade seine weltumspannenden Zusammenhänge beschreibt, wo Campbell sein erzählerisches Talent einsetzt, und wo Golowin seine hochintelligenten, aber chaotischen Assoziationen fließen läßt.
Golowin verliert häufig den Faden in seiner Argumentation. Und das wirkt sich beim Herausgeber natürlich auf die Struktur des ganzen Buches aus.

Im Endeffekt beschreibt dieses Buch nicht "Die großen Mythen der Menschheit", sondern "viele Mythen der Menschheit" - mit sichtbarer Liebe für die Vielfalt der spirituellen Bilder, aber ohne einen ordnenden Geist. Das Buch ordnet eben nicht die klassischen Themen der Mythologie, die universellen Archetypen und die immer wieder kehrenden Muster, wie es Eliade, Campbell und C.G.Jung (die drei meines Erachtens weltweit führenden Mythologen) getan haben. Vielmehr erscheinen die Beiträge von Eliade und Campbell als Inseln des Zusammenhangs in einem Werk, das ansonsten eher wie ein Ozean aus zusammengeschütteten Meeren, Flüßen und Pfützen wirkt.

Kurz: Dies ist ein Buch für Leser, die gerne schmökern und sich von der unvorstellbar vielseitigen Kreativität der Menschheit mitreißen lassen wollen. Aber wer gerne einmal die Seele des ganzen Planeten bereisen und sie verstehen will, wird beim Schließen dieses Wälzers das Gefühl haben, einige entscheidende Teile nicht gesehen zu haben.

Andererseits: Wenn es so einfach wäre, die großen Mythen der Menschheit in einem einzigen heiligen Buch zusammen zu fassen (was ja auch einige Religionen beanspruchen), dann wäre es ja nicht nötig, dass die Menschheit diese Mythen in der lebendigen Vielfalt aller Kulturen, Völker und Generationen LEBEN muss.

Für einen hochkompetenten, aber etwas zu ehrgeizigen Versuch: vier Sterne.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ziemlich konfus, 28. November 2008
Das Buch wirkt völlig unstrukturiert. Man hat den Eindruck, hier wurden verschiedene Aufsätze von unterschiedlichen Autoren völlig lieblos und zusammenhanglos zusammgestellt. Das einzig positive ist aus meiner Sicht die optische Gestaltung. Alledings ist das Buch mit fast 2 kg extrem schwer und unhandlich. Inhaltlich handelt es sich um eine mittlere Katastrophe: völlig konfuser Aufbau, sprachlich überhaupt nicht ansprechend und die Gedankenführung ist nicht überzeugend. Ich habe das Buch sofort zurück gebracht und vergebe zum ersten Mal nur einen Stern.

Ein viel, viel besseres Buch zu diesem Thema ist m.E. "Als die Welt entstand" von Tworuschka: sehr gut aufgebaut, klar strukturiert, mit vielen Schöpfungsmythen aus aller Welt. Diese werden gut kommentiert und analysiert und das Buch ist wunderschön bebildert. Und das alles für 14,95 EUR!
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21 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erinnerungen an die Zukunft, 1. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die großen Mythen der Menschheit (Gebundene Ausgabe)
Geschichten die aus den Einnerungen der Menschheit an die Zukunft erzählen - wer einmal Joe Campbell`s "follow your bliss"
gehört hat,spürt die Kraft,die im Code der Seele einer Kultur liegt.Schamanen,die ihr Sein und Werden mit den Geistern tanzen,
Heiler die ihre Energie auf die gestörten Balancen richten.Wer dieses Buch und seine Verfasser kennt,verliert die Angst vor der Fülle allen Lebens und überläßt sich dem Staunen des Unbegrenzten.Ohne die Lebendigkeit der Seele finden wir den Weg zur Einheit nicht.Hier begegnen wir spirituellen Lehrern des Universums,die uns zur Fülle führen - Erinnerungen zur Aufhebung aller von außen geschaffenen Begrenzungen.
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Die großen Mythen der Menschheit
Die großen Mythen der Menschheit von Joseph Campbell (Gebundene Ausgabe - 2002)
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