holidaypacklist Hier klicken Sport & Outdoor foreign_books Cloud Drive Photos TomTom-Flyout Learn More HI_BOSCH_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen889
4,0 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Wer das Cover und den Titel zu „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ betrachtet, könnte auf den Gedanken kommen, dass sich im Vergleich zu Jonassons Erstling und Megaseller „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ nicht viel verändert hat.
Und wer das Buch aufschlägt und zu lesen beginnt, der wird feststellen, dass es sich genauso verhält, wie die Front des Buches impliziert.
Es geht um Nombeko, hyperintelligente Latrinenkraft aus Soweto, Zwillinge, von denen nur einer existiert, eine Atombombe, Mossadagenten, den schwedischen König und noch viel mehr.

Jonasson entfesselt von der ersten Seite an einen Erzählstrom, der mich manchmal an einen chaotischen Redner erinnert. Ständig verliert er sich in Nebenschauplätzen, kommt vom Hundersten ins Tausendste und prescht dann doch plötzlich wieder mit seiner Geschichte voran.
Das Wunder hierbei: Die Erzählstruktur funktioniert, man bleibt bei den parallelen Erzählsträngen von Nombeko und den janusköpfigen Zwillingen, die im Laufe des Buches zusammenfinden. Trotz der vielen Charaktere verliert man nicht den Überblick, da Jonasson seine Protagonisten liebevoll mit einer ungeheuren Masse an Schrullen und Macken zeichnet.

Wollte man „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ einem Genre zuordnen, so könnte dies nur das Fantasy-Fach sein. Die Geschichte ist so abgedreht, unwahrscheinlich und irre, dass man mit dem Kopf schütteln müsste, wäre Jonasson nicht ein solch guter Schriftsteller. Mit jeder Menge Augenzwinker und Humor lässt er seine Figuren durch die abstruse Handlung taumeln.

Wer Kritik üben möchte könnte sagen: Jonasson kopiert sich nur selber. Wer das Buch loben möchte könnte sagen: Abermals ist Jonasson eine skurrile und überbordende Geschichte nach bewährtem Muster eingefallen. Ich würde beiden Ansichten Recht geben und urteilen: Jonasson erfindet mit seinem zweiten Roman das Rad zwar nicht neu, unterhält mit seiner Geschichte aber sehr gut.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Dezember 2013
Nachdem mir bereits Jonas Jonassons Erstlingswerk "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" so gut gefiel, war ich natürlich neugierig auf sein neues Werk. Allerdings entschied ich mich für die Hörbuchvariante, um mal etwas Neues zu probieren, da ich normalerweise lieber lese als zuhöre.

Nun ja doch meine Entscheidung war mehr als nur richtig, denn mit Katharina Thalbach ist dieses Hörbuch einfach der reinste Spaß. Ihre Stimme passt einfach hervorragend zu diesem etwas anderen Buch.

Bei der Analphabetin, die rechnen konnte (und lesen kann sie natürlich auch) handelt es sich um das südafrikanische Mädchen Nombeko Mayeki, die bereits mit fünf Jahren zu arbeiten begann, als Latrinenmädchen. Fortan begleitet der geneigte Leser/ Hörer den Werdegang Nombekos und erlebt dabei die kuriosesten und verrücktesten Abenteuer, die man sich nur vorstellen kann (und weit darüber hinaus). Auch die zahlreich gestreuten Nebencharaktere wissen zu überzeugen, wobei Nombeko auf jeden Fall unerreicht und einzigartig dabei bleibt.

Das Hörbuch übte einen regelrechten Sog auf mich aus, denn die Geschichte nahm mich so dermaßen gefangen, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte. Und glaubte man noch verrückter könne es nicht kommen, da setzte der Autor schlagartig noch einen drauf.

Ich habe mich selten so gut unterhalten gefühlt und so herzhaft gelacht wie bei diesem amüsanten Hörbuch, welches seinesgleichen suchen wird. Ich weiß nicht, ob mir das Buch auch so gut gefallen hätte, wenn ich es selbst gelesen hätte.

Fazit: Der reinste Hörgenuss, der jede Menge Spaß, Action und Spannung liefert. Wer es nicht hört, der ist ganz klar selber schuld. Überaus hörenswert und sehr zu empfehlen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2013
Ich gebe der "Analphabetin, die rechnen konnte" nur 3 Sterne gegeben. Das lag jedoch nicht an der zugegebenermaßen polarisierenden Sprecherin Thalbach, sondern einfach an der beliebigen Willkürlichkeit der Geschichte. Katharina Thalbach hat jetzt nicht die angenehmste Stimme, aber sie hat diese irrsinnige Aneinandereihung von Unmöglichkeiten mit interessanten Ausflügen in die jüngere Geschichte und Politik die richtigen Stimmungen verliehen, nämlich gelassen, amüsiert, ungläubig und spitzbübisch. In Buchform hätte ich die Analphabetin vermutlich mittendrin weg gelegt und nicht mehr angerührt, aber als Hörbuch hat es mich unterhalten und das ist mit ein großer Verdienst der Sprecherin.

"Die Analphabetin die rechnen konnte" hätte besser "Eine Atombombe auf Abwegen" oder "Die Odyssee von Nummer 7" heißen müssen, was den Inhalt vielleicht sogar treffender beschrieben hätte, wenn man das so wollte. Die anfangs sehr interessante Figur der Analphabetin Nombeko verkommt im Laufe der Geschichte mittendrin immer wieder fast zur Nebenfigur und wird für den Hörer immer blasser anstatt greifbarer. Jonas Jonasson treibt seinen Stil unmögliche Dinge und Ereignisse mit viel augenzwinkernden Witz zu beschreiben auf die Spitze. Was ich im Hundertjährigen noch sehr unterhaltsam fand, war mir hier aber viel zu viel des Guten. Zudem lässt es nicht zu, dass man eine emotionale Verbindung zu den Figuren aufbaut, was für mich wichtig ist, wenn ich eine Geschichte gut finden soll. Gefühle kommen so gut wie nie zur Sprache und die emotionale Distanz der Erzählung hat mich zunehmend gestört. Das haben auch die interessanten Ausflüge in die Atompolitik der letzten Jahrzehnte und in die schwedische Geschichte nicht ausgleichen können.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. März 2014
also ich hab das buch nur bis zur hälfte geschafft. die geschichte wird elendslang und ist ziemlich fad. ich kann mich einfach nicht durchringen dieses öde buch fertig zu lesen
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Januar 2014
iich habe eine Rezension im Morgenmagazin gesehen, ich war überzeugt dass dies ein sehr gutes Buch ist und habe es , wie es mir öfter passiert direkt weiter verschenkt!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2013
Ein gutes Rezept kann man verhunzen oder fast. Das Buch hat Längen zum Einschlafen und lange nicht den Witz und die Situationskomik wie im "Hundertjährigen".
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2014
..nach dem 100 jährigen hatte ich mich sehr auf dieses Buch gefreut.
Was ich hier bekommen habe ist eine Storry ohne den Hauch von Spannung oder Spaß. Es wird nicht geschafft eine Beziehung zu den Hauptpersonen aufzubauen. Die wirre Story um eine Atombombe die irrtümlich nach Schweden kommt ist einfach nur schwach.
Es fehlt einfach der Witz und Charme des Vorgängers. Auf die Kritik das der Autor sich selbst kopiert kann ich nur sagen: hätte er es mal getan. Fazit: An alle nicht Analphabeten die rechnen können: Geld sparen - Buch nicht kaufen
33 Kommentare|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2014
Ich war von dem Buch sehr enttäuscht.Die Handlung ist völlig an den Haaren herbeigezogen und es fehlt jeglicher Sprachwitz.Ich kann es wirklich nicht weiterempfehlen .
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2013
Eine Rezension zu diesem Hörbuch zu schreiben fällt mir nicht leicht, da Jonas Jonasson einen sehr eigenen Humor und Erzählstil hat. Ich habe das erste Buch des Autors nicht gelesen bzw. gehört, daher war ich anfangs positiv überrascht von den skurrilen Ideen, die mich oft breit Grinsen ließen. Viel Pointen treffen ins Schwarze und manche berühmte Persönlichkeit wird überaus treffend durch den Kakao gezogen. Hier beweist Jonasson auch fundiertes historisches und politisches Wissen, so dass man ganz nebenbei die eine oder andere Kleinigkeit dazulernt. Das gefiel mir ausgesprochen gut.
Weniger angetan war ich davon, dass die Geschichte immer absurder wurde. Hatte ich zunächst noch gedacht, der erste Teil sei die Einleitung für eine wirkliche Handlung, so merkte ich bald, dass es eine solche irgendwie gar nicht gibt.
Die ganze Geschichte ist eigentlich eine Verkettung der absurdesten Umstände, die wiederum zur nächsten, noch verrückteren Absurdität führten. Ab einem gewissen Moment hat mich das Ganze nur noch genervt. Auch dass die talentierte Nombeko zwischenzeitlich fast zur Nebenfigur wird fand ich schade.
Katharina Thalbch als Sprecherin des Hörbuches macht ihre Sache ganz hervorragend. Ihre unverwechselbare Stimme passt zu der verrückten Geschichte und vor allem ihrem Leseralent ist es zu verdanken, dass ich im für meinen Geschmack etwas zu abstrusen Mittelteil des Hörbuches nicht abgebrochen habe.

Fazit: Ein Hörbuch mit Stärken und Schwächen, das mir sowohl ein vergnügtes Grinsen als auch ein genervtes Seufzen auf die Lippen gezaubert hat. Wer auf schrägen Humor steht ist hier gut bedient, ernsthaftere Natur sollten lieber Abstand nehmen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2014
Lässt sich gut weg lesen,skurrile Einfälle und völlig fern der Realität und darum weiter zu empfehlen. Wer das erste Buch mochte wird auch hier zufrieden sein.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden