Kundenrezensionen


792 Rezensionen
5 Sterne:
 (407)
4 Sterne:
 (160)
3 Sterne:
 (106)
2 Sterne:
 (63)
1 Sterne:
 (56)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


244 von 267 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt"
Was sollte der Autor machen? Alle Welt hat doch von ihm erwartet, dass er nach seinem megaerfolgreichen "Hundertjährigen" mit dem neuen Buch mindestens genauso gut ist, sich am besten nochmals übertrifft. Und das hat er auch versucht, vielleicht sogar geschafft. Schließlich lässt er seine Hauptheldin Nombeko per Zufall ins südafrikanische...
Vor 13 Monaten von Falk Müller veröffentlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alberner Nonsens - einfach nur ÄRGERLICH!
Dieses Buch war eines der ganz, ganz wenigen, die ich nicht fertig lesen konnte, weil es so nervig war! Was beim 100jährigen charmant wirkt (die fantastische Lebensgeschichte) wirkt hier einfach nur ärgerlich! Der Abschnitt, wo der Agent mit seinem Hubschrauber zum Absturz gebracht wird und die Gedanken die sich Holger1 vorher macht, sowie sein wundersames...
Vor 4 Monaten von JuPe veröffentlicht


‹ Zurück | 1 280 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

244 von 267 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt", 16. November 2013
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman (Gebundene Ausgabe)
Was sollte der Autor machen? Alle Welt hat doch von ihm erwartet, dass er nach seinem megaerfolgreichen "Hundertjährigen" mit dem neuen Buch mindestens genauso gut ist, sich am besten nochmals übertrifft. Und das hat er auch versucht, vielleicht sogar geschafft. Schließlich lässt er seine Hauptheldin Nombeko per Zufall ins südafrikanische Atomwaffenprogramm stolpern, schickt sie dann mit Hilfe des Mossad-Geheimdienstes nach Schweden und lässt sie schließlich am ganz großen Weltenrad drehen. Mehr geht fast nicht. Seiner Heldin gönnt er dabei kaum eine Atempause - und dem Leser damit auch nicht. Es wird also nie langweilig - ständig bekommt man neue, skurrile Wendungen aufgetischt. Aber irgendwann stellt sich auch eine gewisse Art von "Reizüberflutung" ein - bei mir zumindest. Dem Plot geistig zu folgen, erfordert auch Anstrengung. Beim nächsten Roman wird sich der Autor etwas grundlegend Anderes ausdenken, und das Erzähltempo dabei drosseln müssen. Sonst hetzt er sich, sein Buch und die Leser womöglich noch zu Tode!

Jetzt mal zur Sprache, zum Erzählstil. Hier liegt aus meiner Sicht die große Stärke von Jonasson. Wer seine Fähigkeit mit Sprache umzugehen, witzig und unterhaltsam zu schreiben, schon beim "Hundertjährigen" schätzen gelernt hat, der wird auch bei dem neuen Buch nicht enttäuscht. Er kann es einfach. Ihm gelingt es, alle seine Figuren (bis in die Nebenfiguren hinein) glaubwürdig zu zeichnen und beim Leser Sympathie für sie zu erwecken. Das erreicht er mit einer Sprache, die unbekümmert, ja schon fast kindlich klingt. Und auch die Art, wie er seine Geschichte erzählt, hat schon etwas kindlich- naives. Manche Wendung im Roman wirkt vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen - aber gerade das macht andererseits die Geschichte irgendwie unberechenbar, spannend und gibt ihr eine Portion fröhlicher Anarchie. Fast könnte einem hier das Lied von Jonassons berühmter "Landsfrau" Pippi Langstrumpf in den Sinn kommen: "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt". Mit ihrer frechen, unbekümmerten Art erinnert mich die Heldin Nombeko auch irgendwie an Pippi Langstrumpf.

Hat das Buch einen literarischen Anspruch? Der Autor hat in einem Interview ja selbst erklärt: sein Roman soll vor allem eines: unterhalten. Und das tut er auch. Aber eben nicht mehr, wie ich finde. Gegen das Nichtvorhandensein von tieferer Bedeutung wäre an sich auch nichts einzuwenden. Aber der Autor wählt für seinen Plot eben teilweise Konstellationen (rassistische Gerichtsurteile, atomare Rüstung) oder auch Orte, die schon an die ernsten Dinge dieser Welt erinnern. Etwa wenn er seinen Roman im größten Slum Südafrikas beginnen lässt, oder wenn wenn er ganz beiläufig erwähnt, dass die Hauptheldin Nombeko ihren Vater nie kennengelernt hat und ihre Mutter starb, als sie zehn war. Das ist nun mal traurig und passt irgendwie nicht so recht zu einem unbeschwerten Unterhaltungsroman.

FAZIT
Der neue Roman ist sicher nicht schlechter als sein Vorgänger. Aber vielleicht ist jetzt doch schon eine Art Gewöhnungseffekt eingetreten an die durchaus grandiose Art Jonassons, den Leser mit ständig neuen Einfällen zu verblüffen. Es ist wie bei einem Zaubertrick, den man zum zweiten Mal sieht: mag er auch noch so genial sein - beim zweiten Mal hat man sich schon daran gewöhnt, dass das Auto von der Bühne verschwindet... Vielleicht kann man den Zauber des ersten Mals auch gar nicht vollständig reproduzieren - obwohl sich Jonasson sehr darum bemüht. Gleichwohl ist es aber natürlich wieder ein spannender Unterhaltungsroman geworden, der weit über dem Durchschnitt seines Genres liegt. Man hat das Bedürfnis (die Sucht) immer weiter zu lesen, auch wenn die Geschichten noch so weit hergeholt erscheinen - oder vielleicht gerade deswegen....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alberner Nonsens - einfach nur ÄRGERLICH!, 2. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch war eines der ganz, ganz wenigen, die ich nicht fertig lesen konnte, weil es so nervig war! Was beim 100jährigen charmant wirkt (die fantastische Lebensgeschichte) wirkt hier einfach nur ärgerlich! Der Abschnitt, wo der Agent mit seinem Hubschrauber zum Absturz gebracht wird und die Gedanken die sich Holger1 vorher macht, sowie sein wundersames Überlegen schießen den Vogel das erste Mal ab. Dann die offensichtliche Episode, in der Holger 1 die Doktorarbeit von Holger 2 vermasselt macht es immer schlimmer.

Ich habe es einfach nicht geschafft, diesen albernen Nonsens zu Ende zu lesen.
Schade...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


225 von 264 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, intelligente Reflexion mit leider wiederholtem Konzept, 17. November 2013
Von 
Andreas Camino (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman (Gebundene Ausgabe)
Leider bin ich hin und her gerissen.

Wenn ich "Die Analphabetin, die rechnen konnte" als ersten Roman von Jonas Jonasson gelesen hätte, würde ich wahrscheinlich eine euphorische Rezension schreiben. Ohne Zweifel: das Buch ist gut, die Geschichte ist originell, der Autor hat viel zu sagen und reflektiert vieles in interessanten Bildern. Allerdings ist die Geschichte vom Titel begonnen ein Spiegel seines ersten Überraschungserfolges "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Aus Mann wird Frau, aus alt wird jung und die Geschichte spielt jetzt in Afrika. Hier wirkt der Schwede, der aus Absurdität Geld macht. Nein, das ist übertrieben und dem Roman und Autor nicht angemessen. Aber nun etwas zum Inhalt.

Nombeko Mayeki, die junge Heldin, wächst in einem südafrikanischen Slum auf. Sie wird Waise, wird in einen Unfall verwickelt, aus dem sie (obwohl unschuldig) als Schuldige heraustritt und fortan als Putzfrau eines Atomwaffentechnikers arbeiten muss. Sie ist sehr klug und kann übermäßig gut rechnen. Die Geschichte entwickelt sich wie der Vorgängerroman absurd weiter, sie schmuggelt ungewöhnliche Dinge, kommt in Kontakt mit dem schwedischen König und vieles mehr. Im Detail will ich da nicht weiter darauf eingehen, der Roman und der Fortgang der Geschichte lebt von diesen skurrilen Einfällen. Ein Beispiel möchte ich allerdings nicht auslassen: mir haben besonders gut die drei chinesischen Schwestern gefallen, die beruflich Hunde töten. Das setzt sich später noch verrückter fort. Jonas Jonasson schreibt toll, er hat einen beiläufigen, harmlosen Erzählstil, der im extremen Kontrast zu den Absurditäten der Handlung steht. Genau das hatte mir im Vorgängerbuch auch schon so sehr gefallen. Dabei bezieht er sich auch oft oft die aktuelle Geschichte, Politik und Gesellschaftsstrukturen. Hinter dem geschickt geschriebenen Witz liegt also eine ernste und reflektierte Aktualität, die durchaus lesenswert ist.

Leider finde ich nur absolut schade, dass das Konzept fast identisch aus dem vorherigen Erfolgsbuch kopiert ist. Ich traue dem Autor weit mehr zu und frage mich, ob der Verlag nicht auf dieses Muster gedrängt hat. Wenn es so wäre, ist das schade. Da ist sicher mehr Potential. Aus dem Grunde bin ich enttäuscht. Eine Bewertung ist daher schwierig.

Grundsätzlich kann ich den Roman jedem sehr empfehlen, der sich von dieser Art Geschichten angezogen fühlt. Auch wer das vorige Buch gerne gelesen hat und nicht enttäuscht über das gleiche Konzept ist, wird Freude an dem Buch haben. Ansonsten hoffe ich auf etwas mehr Mut beim nächsten Roman von Herrn Jonasson.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade um Nombeko, 31. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Hundertjährige war/ist ein außergewöhnliches Buch, was Story, Schreibstil und Humor angeht. Es noch besser oder gleich zu machen ist sehr schwer und kaum zu schaffen. Was sich aber schon beim Hundertjährigen andeutete hat der Autor hier mit Erfolg geschafft. Eine Geschichte über 443 Seiten so lang zu ziehen, dass sie nur einfach nervt. Schade das Verlag und Autor nicht den Mut gehabt haben die Geschichte auf 220 Seiten zu begrenzen. Ich bin mir sicher, Nombeko hätte es gefallen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


67 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was für ein völliger Blödsinn / Die Putzfrau die mit der Bombe verschwand..., 21. November 2013
Von 
A. Zanker (CH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gerne erinnere mich an jenen alten Herrn zurück, jenen Hundert-Jährigen, der in seiner Verfolgungsstory mit allerlei Charakterraffinessen brillierte, eine Verfolgungskomödie mit vielen wunderbaren Überraschungen mit Krimitouch. Ein Roman, der manches Lächeln bis zum Lachen führte, spannend, unterhaltsam, lustig, ein Erfolgsrezept, dass den Autor über gut ein Jahr, aus die Spiegel-Bestseller-Liste katapultierte, ein Traum von einem Erfolg, den nur wenige Autoren geniessen, auch ein Zeichen dafür, wie Unterhaltungsliteratur ankommt und gefragt ist, klar ist man neugierig, was sich jener Schwede hat Neues einfallen lassen...

Der Spiegel schreibt in dieser Woche: "..so erweist sich sein Buch, das gern ein geistreicher Bomben-Bestseller wäre, als ausgesprochener Rohrkrepierer." Leider muss ich mich dieser Schlussfolgerung anschliesssen. Ich bezweifle, dass Leser, die den Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand: Roman mochten, den Nachfolger genauso empfinden und mögen werden, zumindest mir geht es so, dass ich selten soviel Blödsinn auf solch' einen Haufen gelesen habe. Klar ist es nicht literarisch, muss es auch nicht. Doch in diesem Buch kommt mir die Kombination von weltpolitischem Geschehen und der völlig abgedrehten Absurdität, die vor Skurrilem, Groteskem nur noch vor sich hinaus schreit, dermassen abstrus vor, dass zumindest ich keinen Unterhaltungswert für mich gewinnen konnte. Ist der Erfolg dem Autor zu Kopf gestiegen? Kann er sich nach einem solchen Erfolg, soviel weit Hergeholtes leisten, dass man im Grunde die seriösen Bezüge wie eine Stecknadel im Heuhaufen suchen muss?

Wir haben: Drei Chinesinnen, die Hunde vergiften, ein Saufkopp von einem Ingenieur der "eine ganze Kognakindustrie allein am Leben halten konnte," und mal kurz 7 Atombömbchen entwickelt, dann die zwölfjährige Nombeko, die wir bis zu ihrem 47. Lebensjahr begleiten, aus Soweto stammend, schwarze Hautfarbe und bei gefährlichen Männern mit einer Schere ausgerüstet, damit sie auch mal diese in so manchen Oberschenkel rammen kann, wenn jemand sich nicht benehmen kann, dann der Schwede Ingmar Qvist, der seine Frau schwängert, und Zwillinge bekommt, beide Zwillinge Holger (1+2) heissen, wobei es eigentlich nur einen gibt, den anderen gibt es eigentlich gar nicht...tja und da sind dann noch 2 israelische Agenten aus dem Mossad, die sich gerne 'mal so eine Atombombe besorgen würden, und wen wunderst, unsere Putzfrau Nombeko, die ursprünglich mal über den Haufen gefahren wurde, wird plötzlich zur Vermittlerin, der heissbegehrten Nuklearwaffe...denn sie ist eine ganz kluge, gerissene, die Bücher verschlingt, und rechnen kann wie ein Taschenrechner, nur schneller, abgedrehter geht es kaum noch, erstaunlich, wie das Jonasson alles aufeinander zulaufen lassen kann...Eine völlig abgedrehte Roadmovie mit einer Atombombe, mit einer Zornigen, einer Kartoffelbäuerin, einem König und einem Ministerpräsidenten...eine heisse Zusammenstellung..

Abgesehen davon, dass jetzt wirklich jedem Leser klar ist, dass das Erfolgsrezept 1zu1 hier wieder angewendet wurde, und dass nach einem solchen Erfolg, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ob wohl Jonas Jonasson genauso wieder verschwinden wird, wie er überraschend auf der Bildfläche erschienen ist? Ich zumindest bin mir sicher, dass der krampfhaft nachgemachte Nachfolger, auch nur annähernd an den Erfolg seines Vorgängers anschliessen wird. Interessant ist, wie vorsichtig manche Leser ihre Enttäuschung ausdrücken. Ich vermisse nicht nur den Humor, (dieses Buch ist nicht wirklich oder nur teilweise lustig) den ich im Erstling so genossen habe, auch der zusammenhängende Plot wie er dort war, fehlt mir hier. Was hier über das 1.Drittel völlig aus dem Ruder läuft, findet dann doch noch den Weg aus dem Chaos in eine verstehbare Plotausrichting. Ausserdem finde ich dieses Buch grottenschlecht und äusserst zäh geschrieben. Für mich hat dieses Buch über die ersten Kapitel keine wirkliche Handlung, keinen Sympathieträger, auch Nombeko nicht, nichts was mich wirklich packen würde. Ein ärmlicher Nachahmungsversuch, eines unnachahmlichen Vorgängers, der umso plumper scheitert. Ich habe selten, einen so schwachen Nachfolge-Roman gelesen, von einem Autor der mich einmal richtig begeistern konnte. Über weite Strecken musste ich mich durch die zähe Lektüre anstrengen, ohne dabei auf einen wirklichen Lesegenuss zu kommen. Schade.

Jonasson ist nun nicht der erste Schriftsteller, der aus dem Journalismus kommt. Leider habe ich immer wieder den Eindruck, dass Journalisten zum einen keine richtigen Schriftsteller sind, und zum Anderen auch anders schreiben, was vielleicht erklären lässt, warum gerade dieser Autor, Satire, Humor, Irrwitz irgendwie mit dem Weltgeschehen, mit Politik, Monarchie, Nuklearwaffen, Rassismus, Apartheid zu verknüpfen versucht, Themen die eben dann doch gerade in diesem Roman versucht werden. Wie man das finden mag, und ob das wirklich zusammenpassen kann, kann nur der Leser entscheiden, ich finde, dass es weniger gut zusammenpasst und: Mir gefällt das auch nicht.

Zitat: "Reichte es nicht, das sie tagein, tagaus S****** schleppen mussten, sollten sie sich jetzt auch noch S******* anhören?" (24)

Sie wissen ja, welches schöne Wort mit S beginnt, mit e aufhört und 8 Buchstaben hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Leser, der nicht mehr lesen konnte, 7. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch gerade weggelegt - dazu muss ich noch mal etwas loswerden:

Die Geschichte ist eine durch und durch emotionslose Aneinanderreihung von abstrusen Erlebnissen mit nicht besonders sympathischen Protagonisten. Was nach dem Hundertjährigen noch originell und besonders wirkte, nervt hier extrem. Ich habe es nicht geschafft, zuende zu lesen und bin jetzt nach der Hälfte ausgestiegen. Es ging einfach nicht mehr!!

Wie man an den Beurteilungen hier in Amazon sieht, gibt es auch andere Sichten - überzeugen Sie sich selbst. Mein Tipp ist jedoch: Erfreuen Sie sich besser an einem anderen Buch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


80 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Janosch für Erwachsene, 29. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman (Gebundene Ausgabe)
Gestern bin ich ja kaum in die heimische Buchhandlung gekommen, so breit war der Bestsellerstapel: eine Palette mit lauter janoschgelben Jonasson-Büchern. Und das trifft auch auf den Inhalt zu. Sozusagen Janosch für Erwachsene. Statt Tiger und Bär – Klofrau und Ingenieur. Hinaus geht’s mit einem Lachen in die Welt.

Das Erfolgsrezept wird noch einmal durchgekocht: Putzig werden die Lebensläufe ebenso liebenswürdiger wie am Rand stehender, dabei jedoch ausgesprochen kluger und gewitzter Menschen mit der großen Welt der Politik zusammengeschlossen. So bekommen die Ereignisse des 20. Jahrhunderts plötzlich ein ganz anderes Ansehen.

An die Stelle des schwedischen Sprengstoffexperten Allan Karlsson tritt in diesem Roman eine junge Frau aus Südafrika, Nombeko Mayeki, 1961 in den Slums von Soweto geboren und früh verwaist. Sie arbeitet als Latrinentonnenträgerin, was dem Roman gleich auf den ersten Seiten herzerfrischende Späße über üble Gerüche einträgt (haha!). Mit 15 wird Nombeko von einem Weißen überfahren. Für die Apartheidjustiz ist sie logischerweise die Schuldige und muss als Putzfrau eines alkoholabhängigen und begriffsstutzigen Ingenieurs, der Atombomben bauen soll (haha!), ihre Strafe abgelten.

Nombeko führt im Lauf des Romans den israelischen Geheimdienst mehrfach an der Nase herum. Eine Atombombe wird mit getrocknetem Antilopenfleisch verwechselt und muss in Schweden versteckt werden (haha!). Nombeko findet schließlich Unterschlupf bei einem schlauen Schweden namens Holger 2, den es eigentlich gar nicht gibt, weil nur sein eineiiger Zwillingsbruder (Holger 1) amtlich registriert ist (haha!). Schließlich kann nur ein anständiges Besäufnis (haha!) mit dem König und dem Ministerpräsidenten bewirken, dass die Weltpolitik wieder ins Gleichgewicht kommt.

Jonasson hat Humor. Ein Humor ist das allerdings, der sich meist auf Hallervorden-Niveau bewegt. Schmunzelnd erinnert man sich daran, wie im „Hundertjährigen“ ein Blödmann von einem breiten Elefantenhintern zu Tode gequetscht oder ein Rocker-Fiesling im Kühlhaus eingesperrt und „vergessen“ wird (haha!). So erwischt es immer die Richtigen, während die Guten gut sind und die Welt aufmischen.

„Ist das aber herrlich skurril!“, scheint hier jede Seite lauthals herauszurufen. Und: „Fanatiker haben keinen Sinn für Humor.“ Also sind wir Millionen Jonasson-Leser, die wir unseren Sinn für ach so viel skurrilen Humor beweisen, doch ganz wunderbar unfanatische Menschen. So könnte man die Jonasson-Botschaft zusammenfassen. Leider wird das Ganze nach einer Weile so schematisch, dass es mich langweilt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Das Buch muss man erlebt haben!, 1. Oktober 2014
Die Buchrückseite:

Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von
einem Auto überfahren. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass Nombeko
ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen und sehr früh
sterben würde.

Wenn sie nicht die gewesen wäre, die sie war - aber die war sie eben:
Nombeko war die Analphabetin, die rechnen konnte.

Meine Meinung:

Warum muss man das Buch erlebt haben? - Weil es ein einziges
Abenteuer ist. Zwischendurch wird immer mal wieder Politisches
eingestreut, wobei man, wenn man das positiv sehen möchte, auch noch
was dabei lernen kann.

Die Protagonistin Nombeko Mayeki hat mich allzu sehr an den
hundertjährigen Allan Karlsson aus Jonassons Debütroman erinnert. Sind die
beiden doch von ihrem Alter, Aussehen und ihrer Herkunft von Grund auf
verschieden, von ihrer Art, ihrem Verhalten und ihrem Charakter gleichen
sie sich jedoch wie ein Ei dem anderen. (Wären die beiden in einem Roman
zusammen - sie wären vermutlich das beste Team überhaupt.^^)
Naja, jedenfalls erlebt die eigentlich nicht lange Analphabetin Nombeko, die
einen scheinbar schlechten Start ins Leben hatte, auf ihrem Weg durch die
Welt wieder so einiges Unglaubliches und Zufälle, wo du dir denkst: "Das
gibt's doch nicht...". Begleitet wird das Ganze von einem Witz, der mir
unglaublich gut gefällt. Dieser freche, schwarze Humor ist absolut meins und
ich bin deshalb förmlich an den Seiten gehangen. Dementsprechend schnell
war ich durch mit dem tollen Buch. Genauso wie beim Hundertjährigen hatte
ich auch hier wieder viel zu schmunzeln und zu lachen. Nicht mal das viele
politische Zeugs, das eigentlich auch eine größere Rolle spielt, hat meinen
Lesegenuss trüben können. Für mich war jede Seite Unterhaltung pur.

Ich liebe die Charaktere, die Jonasson in seinen beiden Büchern geschaffen
hat. Die sind schon was ganz Besonderes und ich hoffe sehr, dass es zu
diesem Buch auch wieder eine Verfilmung geben wird. ;-)

Aus meiner Sicht ist "Die Analphabetin, die rechnen konnte" sehr zu empfehlen.
Ich habe jede Seite geliebt. Manch einer würde vielleicht sagen, dass das
Buch zu sehr von Jonassons erstem Buch "abgekupfert" ist. Ich beurteile jetzt
aber AUSSCHLIEßLICH dieses Buch. Steht das Buch also nur für sich und
denkt man sich den Hundertjährigen weg, wenn man ihn denn gelesen hat,
dann gibt es nichts zu bekriteln. Ich vergebe gerne 5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Ich find's gelungen, 14. September 2014
Von 
Honeybal Lektor (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman (Gebundene Ausgabe)
Meiner Meinung nach, ist auch "Die Analphabetin, dei rechnen konnte" wieder ein sehr gelungener Roman von Jonas Jonasson. Natürlich hat dabei jeder den "Hundertjährigen" im Hinterkopf und dabei eine entsprechende Erwartungshaltung, doch auch vor diesem Hintergrund hat mich das Buch trotzdem vollends überzeugt. Wieder ist es eine Geschichte, die irre Wendungen und Entwicklungen nimmt, deren Charaktere sehr gut gezeichnet sind und erneut gelingt diese herrliche Mischung aus realen Ereignissen und Fiktion. Je mehr man über die tatsächlichen geschichtlichen Abläufe weiß, umso mehr unterhält und amüsiert diese Verquickung aus Tatsachen und frei Erfundenem, auch wenn vieler dieser Ereignisse einen bitterbösen Hintergrund haben - aber gerade das macht für mich den Reiz von Jonassons Romanen aus.

Der Erzählstil ist unbekümmert und immer wieder blitzt dieser trockene Humor auf, den ich so schätzen und lieben gelernt habe. Die ganze Story ist einfach extrem "schräg", unberechenbar und für meinen Geschmack äußerst unterhaltsam. Natürlich ähneln sich die beiden Romen in gewisser Weise, aber wie auch viele Musikbands, hat eben auch jeder Autor seinen eigenen Stil. Die Erwartungshaltung den "Hundertjährigen" zu übertreffen finde ich persönlich übertrieben und auch der ständige Vergleich bringt nicht weiter. Wenn man das Buch ohne diese Einschränkungen betrachtet, ist es ein sehr unterhaltsamer Roman mit einer irren Story, der einfach zu sorglosen Lesestunden einlädt. Mehr sollte und kann man von diesem Buch nicht verlangen und für meinen Geschmack machen gerade die Unbekümmertheit des Erzählstils von Jonasson vor sehr ernsten historischen Ereignissen, gerade den Reiz seiner Bücher aus.

Kurzum: ich find's gelungen!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Skurril und witzig, 16. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass eine Analphabetin im Soweto der Siebzigerjahre aufwächst und eines Tages mit dem schwedischen König und dem Ministerpräsidenten des Landes in einem Lieferwagen sitzt, liegt bei eins zu fünfundvierzig Milliarden siebenhundertsechsundsechzig Millionen zweihundertzwölftausendachthundertzehn.
Und zwar nach den Berechnungen eben dieser Analphabetin.“

Statistisch gesehen hätte die junge Nombeko vermutlich nicht mal die Chance gehabt, jemals aus ihrem Armutsviertel herauszukommen, in dem sie schon als Fünfjährige anfangen muss, täglich mit dem Schleppen und Leeren von Latrinentonnen Geld fürs Überleben zu verdienen. An einen Schulbesuch ist nicht zu denken, aber Nombeko ist mit einer überdurchschnittlichen Intelligenz und einer angeborenen Gabe, die ihr die kompliziertesten mathematischen Zusammenhänge so leicht erscheinen lässt, wie anderen Menschen nur das Addieren im Zahlenraum von 1-10, ausgestattet.

Die Geschichte, wie sie es schafft, nicht nur den Latrinentonnen den Rücken kehren zu können, sondern mit einer Mischung aus Glück, Verstand, Wagemut und hin und wieder auch Skrupellosigkeit zu einigem Reichtum zu kommen und sich in höchsten politischen und Adelskreisen zu bewegen, ist absolut skurril. Dazu kommen einige sehr ungewöhnliche Charaktere, viele prominente und bekannte Namen und eine Anhäufung wirklich abstruser Zufälle, die nicht immer positiv sind und Nombeko auf ihrem Weg einige Steine in den Weg legen. Entschuldigung, ich meinte nicht Steine, sondern Atombomben…;)

Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Das Buch war witzig und brachte wieder eine tolle Kombination aus Absurditäten und Weltgeschichte. Die Respektlosigkeit, mit der die „Putzfrau“ jeglichen Staatsoberhäuptern begegnet und immer noch ein bisschen schlauer ist als der beste Geheimdienst, ist erfrischend. Und die Tatsache, dass sie das Ganze nicht nur überlebt, sondern letztlich als Siegerin daraus hervorgeht, ist zwar völlig unrealistisch, aber mal ehrlich: Wenn es sowas gäbe, das wäre schon schön!

Man muss skandinavische Romane mögen, das ist klar. Aber wer schon immer mal lesen wollte, wie ein Mossad-Agent versuchen muss, Shimon Peres zu erklären, wieso er zehn Kilo Antilopenfleisch statt einer Atombombe erhalten hat, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.:D
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 280 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman
Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman von Jonas Jonasson (Gebundene Ausgabe - 15. November 2013)
EUR 19,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen