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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 25. Oktober 2011
"Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" ist das erstklassige Debüt des schwedischen Autors Jonas Jonasson.

Zum Inhalt: An seinem einhundertsten Geburtstag, dem 2. Mai 2005, klettert Allan Karlsson aus dem Fenster seines Zimmers im Altenheim und drückt sich so vor der eigenen Geburtstagsfeier. Sein erstes Ziel ist der Busbahnhof, an dem er mit dem erst besten Bus fährt soweit ihn seine 50 Kronen bringen - und da der ungepflegte junge Mann, dessen Koffer Allan in der Zwischenzeit beaufsichtigt, nicht rechtzeitig von der Toilette zurückkehrt, nimmt Allan das Gepäckstück gleich mit. Unglücklicherweise ist "Bolzen", der junge Mann, Mitglied einer kleinen Gangstergruppe und der Koffer prall gefüllt mit Geld. Die Verfolgung beginnt und da leider auch nicht jeder Kleinkriminelle, der sich auf die Suche nach Allan und seiner wachsenden Reisegemeinschaft (inklusive Elefant Sonja) macht, das Zusammentreffen überlebt, ist bald auch die Polizei an Allan interessiert.

Neben der Flucht quer durch Schweden springt der Roman immer wieder in die Vergangenheit und schildert chronologisch Allans bisheriges Leben. Schon in jungen Jahren begeistert von Sprengstoff (und dadurch verantwortlich für die ein oder andere Kuhfehlgeburt), bereist der politisch eigentlich uninteressierte und überaus gutmütige Allan die ganze Welt, ist "zufällig" beteiligt an diversen historischen Ereignissen und trinkt Schnäpse mit (unter anderem) General Franco, Präsident Truman und Stalin...

Mit diesem Roman ist es dem Autor gelungen auf über 400 Seiten ein unterhaltsames Lesevergnügen mit einer sehr detailverliebten Handlung, einer guten Sprache und jeder Menge trockenem Humor zu schreiben. Auch seine Charaktere bekommen eine liebevoll ausgeschmückte Hintergrundgeschichte. Der Autor schreibt mit einer bemerkenswerten Kreativität und konstruiert glaubhafte Zusammenhänge in einer gänzlich unglaublichen Handlung.

Fazit: Sprachlich und inhaltlich ein mehr als gelungenes Buch über einen ganz schön munteren Hundertjährigen, das für viele Stunden fesselt und unterhält. Klare Leseempfehlung!
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am 11. Dezember 2011
Über den Inhalt haben sich bereits andere hinreichend geäußert. Daher möchte ich nur meine Meinung dazu abgeben, warum das Buch so lesenswert ist.

Der Roman enthält sehr viel Situationskomik und Wortwitz, sicher. Aber er scheint mir auch eine Botschaft zu vermitteln, nämlich das Leben leicht - und nicht zu ernst- zu nehmen, es zu entschleunigen. Wir leben in einer Zeit, wo immer alles noch schneller, noch besser, noch effizienter, noch jugendlich-dynamischer... sein soll. Dieser Roman ist eine Art Anti-Buch. Die Figuren lassen sich alles andere als vom Leben hetzen, sie haben sich in der Vergangenheit oft dem normalen Leben entzogen, selten versucht, bewusst und mit viel Einsatz etwas zu erreichen und haben am Ende alles bekommen und oft mehr, als sie zu hoffen wagten. Die Figuren stolpern ausnahmslos zufällig in die nächste Situation. Sie machen selten längerfristige Pläne, sondern agieren entsprechend der augenblicklichen Situation und sind bereit, die Dinge und Personen so zu akzeptieren, wie sie in dem Moment nun einmal sind. Das Buch sagt m. E.: Öffne Dich dem Wunder des Lebens. Genieße das Leben (auch indem Du seine Skurilität erkennst und akzeptierst). Gleichzeitig führt es, mit leichter Hand gezeichnet, die Absurdität der politischen Ereignisse des 20.Jahrhunderts und der "wichtigen politischen" Personen dieser Zeit vor.

Wer ein unterhaltsames, lustiges und gleichzeitig weises, herzwärmendes Buch lesen möchte, ist mir diesem Buch sehr gut bedient.
Ich lächle schon, wenn ich das Buch nur sehe, meine Stimmung hebt sich. Von wie vielen Büchern kann man das schon sagen?
66 Kommentare|598 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Dezember 2011
Jonas Jonassons "Der Hundertjährige ..." ist ein Gute-Laune-Buch, ein Buch für einen Strandurlaub. Ein Buch, welches man in zwei Tagen durchlesen kann, allerdings auch jederzeit ohne Spannungsbruch zur Seite legen könnte. Ohne Zweifel ein Buch das Lesespaß garantiert, von dem allerdings auch wenige Tage nach dem Lesen der letzten Seite nichts zurückgeblieben ist. Gewissermaßen ein Jugendbuch für Erwachsene, nicht mehr aber auch nicht weniger.

Allan Karlsson wird 100 Jahre alt, seine Tage im Altersheim und seine Privatfede mit Schwester Alice sind nicht dazu angetan, Allan von der Teilnahme an der anberaumten Feierlichkeit mit dem Bürgermeister zu überzeugen. Allan zieht es vor durch das Fenster reißaus zu nehmen. In Hausschuhen macht er sich auf den Weg und entwendet am nahegelegenen Busbahnhof dem Mitglied einer Rockerbande einen Koffer, in dem sich allerings nicht die erhoffte Kleidung, sondern einige Millionen Kronen aus Geschäften mit der Russenmafia befinden.

Ehe Allan sich umsehen kann, ist nicht nur die schwedische Polizei und diverse Journalisten hinter ihm her, sondern auch die "Never Again" Rocker auf der Suche nach ihrem Geld. Allan bleibt nicht lange allein, ihm schließt sich zunächst ein Gelegenheitskrimineller an, dann ein Imbissbudenbesitzer und ehemaliger Dauerstudent und schließlich "die schöne Frau" mit ihrem Hund und ihrem zugelaufenen Zirkuselephant. Dass unterwegs noch ein paar Rocker auf der Strecke bleiben sei hier nur am Rande erwähnt, da schnell klar wird, dass sich in diesem Roman sowieso immer alles zum Guten wendet. Und so ist auch früh absehbar, dass am Ende alle Freunde sein werden, Rocker, Flüchtige und Polizisten. Soweit ist Jonas Jonassons Roman tatsächlich ein Kinderbuch mit Schmunzelgarantie, welches auch sprachlich den Leser mit seinem naiv-kindlichen Erzählstil nicht zu überfordern droht.

Erfreulicherweise beläßt es Jonasson aber nicht bei dieser rosaroten Roadmovie-Parodie, sondern verdoppelt den Umfang des Romans dadurch, dass er reichlich Seemannsgarn einflechtet. Allan Karlsson ist schließlich nicht durch Nichtstun 100 Jahre alt geworden. So hat er reichlich zu erzählen und tut dies auch mit großer Begeisterung. Schließlich hat Karlsson nicht nur die Entwicklung der amerikanischen Atombombe entscheident vorangebracht, sondern wenig später auch die wesentlichen Details an die Sowjets verraten. Er hat abwechselnd mit Franco, Trueman, Stalin, Lyndon B. Johnson, Mao, den koreanischen Kims und diversen anderen Staatsmännern um die Wette gesoffen und dabei das Weltgeschehen mehr als einmal beeinflußt. Nebenbei hat er noch Wladiwostok niedergebrannt, ist über das Himalaya gewandert, hat eine indonesische Politikerkarriere angestoßen, die 68er Unruhen in Paris beendet und anderthalbe Jahrzehnte als CIA Spion dem Weltfrieden gedient.

Jonas Jonasson erschafft mit Allan Karlsson einen zweiten Forrest Gump und führt seine Leser durch das zurückliegende Jahrhundert. Ähnlich der berühmten Roman und Filmvorlage erschließen sich dem Leser ganz neue, ersponnene Hintergründe für scheinbar bekannte Weltereignisse. Jonasson reduziert seine Romanfigur allerdings auf den Schmunzelaspekt und vermeidet jegliche tragischen Züge. So bleiben alle Figuren Jonassons in der bloßen Liebenswürdigkeit stecken, es fehlt jegliche Vielschichtigkeit. Aber wie zu Beginn bereits beschrieben ist das auch offensichtlich nicht Karlssons Anspruch. "Der Hundertjährige ..." ist ein Buch für beschwingte Lesestunden, kein nachdenkliches Buch, einfach ein guter Unterhaltungsroman. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
2727 Kommentare|271 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2015
Ein Buch für abends im Bett oder am Strand: wenn man mit geringer Aufmerksamkeit ein Buch konsumieren möchte.
Wenig Inhalt, wenn man den ein oder anderen Witz verpasst, ist es auch egal. Ansonsten ist das Buch m.E. komplett overrated und von der Presse sinnfrei gehyped.
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Na ja, zuerst weiß man nicht genau was einen erwartet wenn ein 100jähriger aus dem Fenster steigt und einfach vor der Jubiläumsfeier verschwindet. Doch es kommt ganz dick bei diesem Roadmovie der Extraklasse aus der Feder von Jonas Jonasson DER HUNDERTJÄHRIGE DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND ist ein echter Ohrwurm, eine Geschichte die man nicht vergisst und die trotz aller Kritik am Rande und zwischen den Sätzen das Herz erfreut und die Seele aufblühen lässt. Falls dieser Stoff einmal verfilmt werden sollte, würde ich gespannt auf die Besetzungsliste warten, 100jährige Schauspieler kommen ja nicht oft vor - Johannes Heesters ist noch verfügbar, oder.

Der alte Mann steigt aus dem Fenster des Altenheims, geht in ein Reisezentrum, klaut einen Koffer und fährt weg - Nein, sie haben sich nicht verhört.

Er trifft auf einen anderen Kriminellen, auch schon über 70 Jahre und beide stehen einen Trip durch Schweden durch, welcher seines Gleichen sucht.

Ja, es gibt sogar einen Toten und was im Koffer ist - jeder will es wissen, werde ich nicht verraten.

Wir erleben mit dem 100jährigen seine ganze Lebensgeschichte, immer in Rückblicken erkennen wir wie ereignisreich so ein großes Leben sein kann und was für komische Verrenkungen das Leben auf Lager hat.

Krieg, Revolutionen, verschiedene Jobs und immer wieder fügt sich alles so wie es sein sollte oder wollte.

100 Jahre und kein Kind von Traurigkeit - in Ordnung - ein wenig gebrechlich und die Gelenke wollen nicht mehr so ganz aber er beschwert sich nicht.

Otto Sander liest die Geschichte so vortrefflich das es mir ein ganz großes Bedürfnis ist diesem Ausnahmeschauspieler und sehr gutem Sprecher dafür zu danken. Die Leistung für dieses Hörbuch würde ich mit mehr als 100% bewerten, exzellent!

DER HUNDERTJÄHRIGE DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND von Jonas Jonasson hat mir sehr, sehr viel Freunde beim zuhören gemacht - ich habe viel gelacht und mir wieder einmal Gedanken gemacht über die Geschichte Europas, die Menschen und unseren Platz darin.

Sehr empfehlenswert!
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am 10. September 2015
Ich habe mir das Buch wie wohl viele aufgrund der extrem positiven Besprechungen und den ganzen Hype überall gekauft. Hatte es schon einmal angefangen und kurz zurückgelegt, jetzt für den Urlaub aber mitgenommen.
Mein Fazit kurz und knapp: Kann man lesen, man verpasst aber definitiv auch nichts, wenn man es nicht tut. Wie viele andere Rezensionen, die ich jetzt im Nachhinein gelesen habe, muss ich auch sagen: am Anfang fand ich es noch ganz nett und witzig, irgendwann überholt sich die Idee aber und verliert definitiv seinen Charme bzw. wird für meinen Geschmack so sehr überzeichnet, dass es irgendwie auch nicht mehr witzig ist. Die final-auflösende Szene, wie alle Beteiligten sich schließlich bei Polizei und Staatsanwaltschaft rausreden, war so abstrus - ich fand es regelrecht enttäuschend und dümmlich. Ehrlich gesagt, hab ich da dann auch nicht mehr vertiefend reingelesen.
Also für den Urlaub und leichte Lektüre so nebenher mit weniger ambitionierten Erwartungen kann man das Buch gelesen haben, der ganze Hype um das Buch ist aus meiner Sicht aber völlig unnötig:).
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am 13. August 2014
Von der Idee her ist das Buch nicht schlecht, die Hauptfigur wächst einem schnell ans Herz. Ich habe dieses Buch mit nach Italien genommen, und die Geschichte ist auch spannend jedoch viiiel zu langatmig, ich habe nach ca. 50 Seiten aufgehört und irgendwann hat mich sogar die Hauptfigur mit seiner "ich bin jetzt 100 und mir darf alles egal sein"-Art genervt. Der schreibstil erinnert von Zeit zu Zeit an einem 10-jährigen.
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am 9. Dezember 2013
Zwei Sterne gebe ich für den Titel und das Cover - beides wohl auch der Grund, warum dieses Buch seit seiner Erscheinung so reißenden Absatz findet. Entgegen allen Erwartungen einmal ausbrechen, dem Alltag und seinen öden Repräsentanten (hier dem Pflegepersonal des Altersheims) ein Schnippchen schlagen, noch einmal richtig auf die Sahne hauen - wer wünscht sich das nicht hin und wieder?

Leider bleibt das Buch hinter den Erwartungen stark zurück. Inhaltlich lässt es nach einem furiosen Beginn spätestens nach etwa dem ersten Drittel der fast 400 Seiten schwer nach. Die eingeblendeten Rückblicke auf Allan Karlssons Leben sind anfangs im Ansatz noch witzig, später ermüden sie, weil sich dieselben Muster ständig wiederholen. Allan kommt auf seine naive Weise immer wieder in Gesellschaft namhafter Diktatoren des 20. Jahrhunderts, denen er seine Dienste als Sprengstoffexperte zuteil werden lässt und dabei ganz zufällig Weltgeschichte schreibt. Dies ist eine nette Idee, aber dem Autor gelingt es nicht, sie wirklich intelligent und spritzig auszubauen. Viele Seiten habe ich überschlagen, weil sie mich langweilten und nicht im Zusammenhang mit dem eigentlichen Plot standen. Dazu kommt eine einfache Sprache, die sich um Humor und Kreativität bemüht, diese aber selten erreicht.

Mein Fazit: Ein Buch, das die Welt nicht braucht.
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am 26. November 2013
Um dieses Buch war in den letzten Monaten kein herumkommen. Egal wo man war, überall schaute einem der Elefant von den Buchcovern entgegen. Dennoch hat mich die Geschichte nicht so beeindruckt, dass ich nicht warten konnte, bis es meine Bibliothek vorrätig hatte. Nun war es soweit. Jonas Jonassons Erstlingswerk war auf Besuch bei mir.

Inhalt:

Allan Karlsson wird einhundert Jahre alt und hat einfach keine Lust seinen Ehrentag im Altenheim zu verbringen. Deshalb entscheidet er sich kurzerhand aus seinem Fenster zu steigen und sich in Richtung Bahnhof zu bewegen. Dort bittet ihn ein junger Mann auf einen Koffer aufzupassen, während er sich eben kurz auf der Toilette erleichtere. Damit nimmt das "Abenteuer" seinen Lauf. Allans Bus kommt nämlich noch vor dem Mann zurück, weshalb er kurzentschlossen den Koffer mit auf Reisen nimmt. Es dauert nicht lange, bis Allan Unterschlupf findet. Bald befinden sich er und sein neuer Freund auf der Flucht, da sich in dem Koffer Drogengeld befindet. Eine kleine Clique findet sich zusammen, die gemeinsam durch dick und dünn gehen.

Während die Haupthandlung in der heutigen Zeit vorangeht, wird in Rückblicken Allans äußerst spannendes Leben geschildert. Atombomben, Revolutionen und und und ......

Zum Buch:

Jonas Jonasson hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Bald war ich der Geschichte drin und fand diese ebenfalls äußerst ansprechend. Allerdings gab es dann ein Problem: Allans Rückblicke. Zwar machen diese auf der einen Seite den Charme dieses Buches aus, aber andererseits fand ich sie oft einfach nur nervtötend. Mich hat die "aktuelle" Geschichte mehr interessiert, dennoch war es für das Verständnis wichtig auch die Rückblenden "ordentlich" zu lesen. Die Tatsache, dass Allans Leben in der Vergangenheit einfach nur unrealistisch wurde, fand ich nicht gelungen.

Fazit:

Auch wenn mich die Rückblicke nicht sonderlich interessierten, fand ich dieses Buch lesenswert. Ein wahres "Must-read" ist es in meinen Augen zwar nicht und aufgrund des Hypes war ich auch ein wenig enttäuscht. Die Geschichte um Allan Karlsson und seine Freunde konnte mich dennoch gut unterhalten.

Viel Spaß beim Lesen!

Bis bald!
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am 3. August 2014
Mir wurde dieses Buch von mehreren Seiten empfohlen, jedoch konnte es mich leider nicht begeistern.

Der Titel fasst die Geschichte eigentlich sehr gut zusammen: Ein Hunderjähriger namens Allan beschließt an seinem Geburtstag spontan, dass er keine Lust hat sich feiern zu lassen und flüchtet kurzerhand aus seinem Altersheim. Auf seiner Reise trifft er immer wieder auf neue interessante Weggefährten und gemeinsam geraten sie in sehr bizarre Situationen, während Allan sein ungewöhnliches Leben Revue passieren lässt.

Die Geschichte lässt sich sehr gut mit dem Kultfilm "Forrest Gump" vergleichen, da viel von der Vergangenheit des alten Mannes erzählt wird, der in seinem Leben schon der ein oder anderen berühmten Persönlichkeit über den Weg gelaufen ist. Diese Passagen waren teils sehr amüsant und ich fand die geschichtlichen Einflüsse wirklich sehr gut und lustig zu lesen.

Ich konnte mich jedoch nicht richtig auf die Geschichte einlassen, weil ich Allans Verhalten leider zu...übertrieben fand. Es wird nie erwähnt, ob er eine Behinderung hat oder einfach nur einen eher geringen IQ, jedoch verhält er sich selbst in lebensbedrohlichen Situationen SEHR unvernünftig und dumm, und das verdarb mir die ansonsten wirklich amüsanten Episoden aus Allans Lebensgeschichte. Die Sichtweise eines eher einfach gestrickten Menschen auf die politischen Geschehnisse früherer Zeiten ist wie schon in Forrest Gump herrlich, aber wenn man selbt bei Drohungen mit dem Tod nur einen lustigen Spruch auf den Lippen hat, finde ich das nicht mehr realistisch und vorstellbar. Natürlich ist klar, dass es sich um reine Fiktion handelt, jedoch habe ich bei Forrest Gump so geliebt, dass man sich vorstellen konnte, dass alles durchaus so passiert sein KÖNNTE, und das war bei diesem Buch einfach nicht mehr der Fall.

Außerdem habe ich mich dabei ertappt, wie ich gegen Ende ganze Absätze nur noch überflogen habe. Ich fand die Geschichte nicht spannend genug, um mich so lange zu fesseln und ich glaube mir hätte sie besser gefunden, wenn sie um 100 Seiten kürzer gewesen wäre.
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