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925 von 994 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit hundert Jahren ganz schön fit
"Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" ist das erstklassige Debüt des schwedischen Autors Jonas Jonasson.

Zum Inhalt: An seinem einhundertsten Geburtstag, dem 2. Mai 2005, klettert Allan Karlsson aus dem Fenster seines Zimmers im Altenheim und drückt sich so vor der eigenen Geburtstagsfeier. Sein erstes Ziel ist der...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2011 von Sarah O.

versus
259 von 298 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung, allerdings ohne Tiefgang.
Jonas Jonassons "Der Hundertjährige ..." ist ein Gute-Laune-Buch, ein Buch für einen Strandurlaub. Ein Buch, welches man in zwei Tagen durchlesen kann, allerdings auch jederzeit ohne Spannungsbruch zur Seite legen könnte. Ohne Zweifel ein Buch das Lesespaß garantiert, von dem allerdings auch wenige Tage nach dem Lesen der letzten Seite nichts...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2011 von W. Öschelbrunn


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925 von 994 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit hundert Jahren ganz schön fit, 25. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Broschiert)
"Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" ist das erstklassige Debüt des schwedischen Autors Jonas Jonasson.

Zum Inhalt: An seinem einhundertsten Geburtstag, dem 2. Mai 2005, klettert Allan Karlsson aus dem Fenster seines Zimmers im Altenheim und drückt sich so vor der eigenen Geburtstagsfeier. Sein erstes Ziel ist der Busbahnhof, an dem er mit dem erst besten Bus fährt soweit ihn seine 50 Kronen bringen - und da der ungepflegte junge Mann, dessen Koffer Allan in der Zwischenzeit beaufsichtigt, nicht rechtzeitig von der Toilette zurückkehrt, nimmt Allan das Gepäckstück gleich mit. Unglücklicherweise ist "Bolzen", der junge Mann, Mitglied einer kleinen Gangstergruppe und der Koffer prall gefüllt mit Geld. Die Verfolgung beginnt und da leider auch nicht jeder Kleinkriminelle, der sich auf die Suche nach Allan und seiner wachsenden Reisegemeinschaft (inklusive Elefant Sonja) macht, das Zusammentreffen überlebt, ist bald auch die Polizei an Allan interessiert.

Neben der Flucht quer durch Schweden springt der Roman immer wieder in die Vergangenheit und schildert chronologisch Allans bisheriges Leben. Schon in jungen Jahren begeistert von Sprengstoff (und dadurch verantwortlich für die ein oder andere Kuhfehlgeburt), bereist der politisch eigentlich uninteressierte und überaus gutmütige Allan die ganze Welt, ist "zufällig" beteiligt an diversen historischen Ereignissen und trinkt Schnäpse mit (unter anderem) General Franco, Präsident Truman und Stalin...

Mit diesem Roman ist es dem Autor gelungen auf über 400 Seiten ein unterhaltsames Lesevergnügen mit einer sehr detailverliebten Handlung, einer guten Sprache und jeder Menge trockenem Humor zu schreiben. Auch seine Charaktere bekommen eine liebevoll ausgeschmückte Hintergrundgeschichte. Der Autor schreibt mit einer bemerkenswerten Kreativität und konstruiert glaubhafte Zusammenhänge in einer gänzlich unglaublichen Handlung.

Fazit: Sprachlich und inhaltlich ein mehr als gelungenes Buch über einen ganz schön munteren Hundertjährigen, das für viele Stunden fesselt und unterhält. Klare Leseempfehlung!
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576 von 631 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiser Roman, 11. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Broschiert)
Über den Inhalt haben sich bereits andere hinreichend geäußert. Daher möchte ich nur meine Meinung dazu abgeben, warum das Buch so lesenswert ist.

Der Roman enthält sehr viel Situationskomik und Wortwitz, sicher. Aber er scheint mir auch eine Botschaft zu vermitteln, nämlich das Leben leicht - und nicht zu ernst- zu nehmen, es zu entschleunigen. Wir leben in einer Zeit, wo immer alles noch schneller, noch besser, noch effizienter, noch jugendlich-dynamischer... sein soll. Dieser Roman ist eine Art Anti-Buch. Die Figuren lassen sich alles andere als vom Leben hetzen, sie haben sich in der Vergangenheit oft dem normalen Leben entzogen, selten versucht, bewusst und mit viel Einsatz etwas zu erreichen und haben am Ende alles bekommen und oft mehr, als sie zu hoffen wagten. Die Figuren stolpern ausnahmslos zufällig in die nächste Situation. Sie machen selten längerfristige Pläne, sondern agieren entsprechend der augenblicklichen Situation und sind bereit, die Dinge und Personen so zu akzeptieren, wie sie in dem Moment nun einmal sind. Das Buch sagt m. E.: Öffne Dich dem Wunder des Lebens. Genieße das Leben (auch indem Du seine Skurilität erkennst und akzeptierst). Gleichzeitig führt es, mit leichter Hand gezeichnet, die Absurdität der politischen Ereignisse des 20.Jahrhunderts und der "wichtigen politischen" Personen dieser Zeit vor.

Wer ein unterhaltsames, lustiges und gleichzeitig weises, herzwärmendes Buch lesen möchte, ist mir diesem Buch sehr gut bedient.
Ich lächle schon, wenn ich das Buch nur sehe, meine Stimmung hebt sich. Von wie vielen Büchern kann man das schon sagen?
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259 von 298 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung, allerdings ohne Tiefgang., 27. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Broschiert)
Jonas Jonassons "Der Hundertjährige ..." ist ein Gute-Laune-Buch, ein Buch für einen Strandurlaub. Ein Buch, welches man in zwei Tagen durchlesen kann, allerdings auch jederzeit ohne Spannungsbruch zur Seite legen könnte. Ohne Zweifel ein Buch das Lesespaß garantiert, von dem allerdings auch wenige Tage nach dem Lesen der letzten Seite nichts zurückgeblieben ist. Gewissermaßen ein Jugendbuch für Erwachsene, nicht mehr aber auch nicht weniger.

Allan Karlsson wird 100 Jahre alt, seine Tage im Altersheim und seine Privatfede mit Schwester Alice sind nicht dazu angetan, Allan von der Teilnahme an der anberaumten Feierlichkeit mit dem Bürgermeister zu überzeugen. Allan zieht es vor durch das Fenster reißaus zu nehmen. In Hausschuhen macht er sich auf den Weg und entwendet am nahegelegenen Busbahnhof dem Mitglied einer Rockerbande einen Koffer, in dem sich allerings nicht die erhoffte Kleidung, sondern einige Millionen Kronen aus Geschäften mit der Russenmafia befinden.

Ehe Allan sich umsehen kann, ist nicht nur die schwedische Polizei und diverse Journalisten hinter ihm her, sondern auch die "Never Again" Rocker auf der Suche nach ihrem Geld. Allan bleibt nicht lange allein, ihm schließt sich zunächst ein Gelegenheitskrimineller an, dann ein Imbissbudenbesitzer und ehemaliger Dauerstudent und schließlich "die schöne Frau" mit ihrem Hund und ihrem zugelaufenen Zirkuselephant. Dass unterwegs noch ein paar Rocker auf der Strecke bleiben sei hier nur am Rande erwähnt, da schnell klar wird, dass sich in diesem Roman sowieso immer alles zum Guten wendet. Und so ist auch früh absehbar, dass am Ende alle Freunde sein werden, Rocker, Flüchtige und Polizisten. Soweit ist Jonas Jonassons Roman tatsächlich ein Kinderbuch mit Schmunzelgarantie, welches auch sprachlich den Leser mit seinem naiv-kindlichen Erzählstil nicht zu überfordern droht.

Erfreulicherweise beläßt es Jonasson aber nicht bei dieser rosaroten Roadmovie-Parodie, sondern verdoppelt den Umfang des Romans dadurch, dass er reichlich Seemannsgarn einflechtet. Allan Karlsson ist schließlich nicht durch Nichtstun 100 Jahre alt geworden. So hat er reichlich zu erzählen und tut dies auch mit großer Begeisterung. Schließlich hat Karlsson nicht nur die Entwicklung der amerikanischen Atombombe entscheident vorangebracht, sondern wenig später auch die wesentlichen Details an die Sowjets verraten. Er hat abwechselnd mit Franco, Trueman, Stalin, Lyndon B. Johnson, Mao, den koreanischen Kims und diversen anderen Staatsmännern um die Wette gesoffen und dabei das Weltgeschehen mehr als einmal beeinflußt. Nebenbei hat er noch Wladiwostok niedergebrannt, ist über das Himalaya gewandert, hat eine indonesische Politikerkarriere angestoßen, die 68er Unruhen in Paris beendet und anderthalbe Jahrzehnte als CIA Spion dem Weltfrieden gedient.

Jonas Jonasson erschafft mit Allan Karlsson einen zweiten Forrest Gump und führt seine Leser durch das zurückliegende Jahrhundert. Ähnlich der berühmten Roman und Filmvorlage erschließen sich dem Leser ganz neue, ersponnene Hintergründe für scheinbar bekannte Weltereignisse. Jonasson reduziert seine Romanfigur allerdings auf den Schmunzelaspekt und vermeidet jegliche tragischen Züge. So bleiben alle Figuren Jonassons in der bloßen Liebenswürdigkeit stecken, es fehlt jegliche Vielschichtigkeit. Aber wie zu Beginn bereits beschrieben ist das auch offensichtlich nicht Karlssons Anspruch. "Der Hundertjährige ..." ist ein Buch für beschwingte Lesestunden, kein nachdenkliches Buch, einfach ein guter Unterhaltungsroman. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Forrest Gump nach Art von Ken Follett? Weit gefehlt., 7. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Broschiert)
Mir wurde das Buch von einer Freundin empfohlen. Erzählt wird auf humorvolle Art und Weise das Leben eines Hundertjährigen, der im Laufe ebendessen viele bekannte Persönlichkeiten der Weltgeschichte trifft. Also Forrest Gump quasi von Ken Follett erzählt. „Das Buch musst Du lesen – Dir als Geschichtsfan wird es bestimmt gefallen…“.

Soviel zu meinen Erwartungen. Tatsächlich wurde ich bitter enttäuscht. Dies beruht maßgeblich auf vier Faktoren: Mangelnder Geschichtsbezug, individueller Humor, fehlende Spannung und Schreibweise des Autors.

Tatsächlich, Allan Karlsson trifft in seinem Leben unglaublich viele bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft. Die Umsetzung finde ich jedoch enttäuschend. Während ein Autor wie Ken Follett es versteht, die Handlungen seiner Bücher wunderbar in den geschichtlichen Kontext einzubauen, beschränkt sich Jonas Jonasson weitestgehend auf Allgemeinplätze wie Stalin – Russland – Wodka. Einen tieferen Anspruch sollte man mit dem Buch nicht verbinden, weder was die geschichtliche Handlung, noch die beteiligten Personen anbelangt. Allerdings muss das ja auch nicht sein. Man kann es noch immer zur puren Unterhaltung lesen, womit wir beim Humor wären.

Dieser ist bestimmt höchst subjektiv und es ist es ganz klar, dass andere Leser diesbzgl. eine total andere Meinung vertreten als ich. Meinen Humor hat der Autor jedoch überhaupt nicht getroffen. Ich finde das Buch nicht witzig, sondern überwiegend albern und phasenweise total lächerlich. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Bösewicht zuerst auf Elefantenscheiße ausrutscht und anschließend vom Verursacher des Missgeschicks auch noch zerquetscht wird. Keine Sorge, ich verrate hier bestimmt nicht das Highlight des Buches, denn solche Situationen gibt es zur Genüge. Wie lustig…

Dadurch, dass in Allans Leben einfach alles möglich scheint, kommt der dritte Punkt ins Spiel. Die Spannung geht komplett verloren, sofern sie überhaupt jemals existiert hat. Die Frage, wie es wohl weitergeht, habe ich mir mit der Zeit überhaupt nicht mehr gestellt, denn es ist jede auch noch so absurde Wendung denkbar. Irgendetwas wird sich der Autor schon einfallen lassen, bedauerlicherweise in Fortführung der bereits erwähnten Punkte.

Wozu natürlich auch die Art zu Schreiben gehört. Hierzu ein Beispiel. Allan trifft am Bahnhof einen „schmächtigen jungen Mann mit langen, fettigen blonden Haaren, struppigem Bart und einer Jeansjacke mit der Aufschrift Never Again auf dem Rücken“. Nun ist es leider so, dass wenn von diesem Mann die Rede ist, nicht einfach nur vom jungen Mann, Gammler, Rocker oder wie auch immer gesprochen wird, sondern vom „schmächtigen jungen Mann mit langen, fettigen blonden Haaren, struppigem Bart und einer Jeansjacke mit der Aufschrift Never Again auf dem Rücken“. Mehrfach absolut inhaltslose Wiederholungen, es nervt.

Fazit: Ich denke insbesondere beim Thema Humor scheiden sich die Geister. Dies ist Geschmackssache und ich kenne mittlerweile zahlreiche Leute, denen das Buch sehr gefällt. Vielleicht werden auch Sie dazugehören. Ich kann Ihnen wirklich empfehlen, sich vor dem Kauf in einer Buchhandlung die ersten drei Kapitel durchzulesen. Wenn Ihnen gefällt, was Sie lesen, dann greifen Sie zu. Wenn nicht, sollten Sie es definitiv bleiben lassen, denn besser wird es in dessen Verlauf nicht werden.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen War mir deutlich zu flach, 14. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mir viel von diesem hochgelobten Roman versprochen. Ich lese viel, ich mag Schweden und ich mag auch eine gute Portion schwarzen Humor. Ich mag sogar Finnland und finnische Geschichten, die ja auch ganz gerne ins Skurrile abdriften. Insofern hatte der Roman also bei mir beste Voraussetzungen. Dennoch hat er mich nicht überzeugen können.

Der Anfang war super. Ein Hundertjähriger, der keinen Bock mehr auf das Altersheim hat und sich vor der eigenen Geburtstagsfeier drückt, indem er aus dem Fenster klettert und sich davonmacht. Ohne Ziel oder Plan läuft er erst einmal zum Reisezentum, um mit dem Bus irgendwohin zu fahren. Dabei klaut er beinahe ohne es richtig zu wollen einen mysteriösen Koffer. Soweit so gut, daraus hätte man eine Menge machen können.

Natürlich sind bald schon Gangster hinter dem alten Mann her und er wird mehr oder weniger durch Zufall immer mehr in eine skurile Road-Movie-Geschichte geworfen, die zwischendurch mit Rückblenden auf Allans nicht minder skurile Lebensgeschichte gewürzt wird. Soweit so gut, allerdings fand ich den Humor deutlich zu flach. Krieg und Revolutionen sollen wohl als absurd dargestellt werden, indem Allan eine entscheidende Rolle in historischen Ereignissen spielt, obwohl er eigentlich völlig unpolitisch ist und nur seinen eigenen Neigungen nachgeht - namentlich: Dinge in die Luft sprengen, gut essen und saufen. Ein wenig erinnerte dieses "unfreiwillig in bedeutende Ereignisse verstrickt werden" an Forest Gump, aber da war die Hauptfigur sympathischer. Eigentlich ist Allan sowas wie ein Soziopath, der keinerlei Anteilnahme oder Gefühlsregung zeigt und der durch Zufälle und seine Vorliebe für Sprengstoff und Schnaps durchs Leben getrieben wird. Ich kann da keine tieferliegende Philosophie oder Lebensweisheit erkennen und finde daher die Hauptfigur auch nicht sympathisch.

Ob man es besonders lustig findet, dass jemand quasi "aus Versehen" in einer Kühlkammer vergessen wird und darin umkommt oder von einem Elefanten plattgesessen wird, ist dann noch eine andere Sache. Ich fand es nicht so besonders witzig, obwohl ich wie gesagt durchaus eine gute Portion schwarzen Humor vertragen kann.

Ich habe das Buch noch nicht zuende gelesen und weiß nicht, ob ich es tun werde. Ich glaube eher nicht. Da kann ich Liebhabern skuriler Geschichten eher "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna empfehlen. Der Autor wird sogar in diesem Buch erwähnt. Das fand ich wesentlich unterhaltsamer und lebensbejahender (trotz des Titels).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber ...., 11. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Inhalt dieses Titels ist nur eine amüsante Randgeschichte. Im Wesentlichen erzählt das Buch über
Kommunismus/Marxismus und Maoismus. Mit einer entsprechenden Headline hätte mich dieses Buch gar
nicht interessiert. Es sind eigentlich 2 Geschichten: die Titelgeschichte ist amüsant, die andere langatmig.
Leider überwiegt hier die letztere.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein monotoner Forrest Gump, 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Broschiert)
Ich muss zugeben, auch ich wurde von dem Hype des Bestsellers mitgenommen. Lange schlich ich um das Buch herum und überlegte, fand die Geschichte doch irgendwie witzig ... und an der Kasse meinte auch die Verkäuferin, dass das Buch super wäre. - Ich glaube, ich werde nie wieder dem Urteil einer Buchverkäuferin vertrauen...

Zugegeben, war ich bei der Hälfte des Buches am Überlegen, es einfach zurück ins Regal zu stellen und dort vergammeln zu lassen. Endlos werden Dinge wiederholt und die einzelnen Erlebnisse von Allan wirken wie Puzzleteile, die durch seichte, oftmals unlogische Handlungsstränge zusammengefügt werden.

Als ich tapfer am Ende des Buches angelangt war, war mein erster Gedanke: "Forrest Gump" war deutlich besser. Denn nichts anderes ist letztendlich dieses Buch.

Schade, dass dieses Buch jetzt auch noch verfilmt wurde. Aber war auch irgendwie logisch, denn es wird ja zur Zeit alles verfilmt, was auch nur irgendwie einmal in einer Bestseller-Liste vertreten war. Der Film ist schnell und sparsam produziert wurden, denn die Leistung der Schauspieler kann man jetzt nicht wirklich hochloben und der ohnehin erzwungeen Humor, der im Buch schon nicht lustig war, ist im Film noch viel weniger lustig. Es wirkte alles so erzwungen und man wartete nur noch auf Schilder, die hochgehalten werden, auf denen "Bitte jetzt lachen" steht.
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123 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skandinavischer Roadmovie (zum zuhören) der Extraklasse / HÖRBUCHREZENSION!, 31. August 2011
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Na ja, zuerst weiß man nicht genau was einen erwartet wenn ein 100jähriger aus dem Fenster steigt und einfach vor der Jubiläumsfeier verschwindet. Doch es kommt ganz dick bei diesem Roadmovie der Extraklasse aus der Feder von Jonas Jonasson DER HUNDERTJÄHRIGE DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND ist ein echter Ohrwurm, eine Geschichte die man nicht vergisst und die trotz aller Kritik am Rande und zwischen den Sätzen das Herz erfreut und die Seele aufblühen lässt. Falls dieser Stoff einmal verfilmt werden sollte, würde ich gespannt auf die Besetzungsliste warten, 100jährige Schauspieler kommen ja nicht oft vor - Johannes Heesters ist noch verfügbar, oder.

Der alte Mann steigt aus dem Fenster des Altenheims, geht in ein Reisezentrum, klaut einen Koffer und fährt weg - Nein, sie haben sich nicht verhört.

Er trifft auf einen anderen Kriminellen, auch schon über 70 Jahre und beide stehen einen Trip durch Schweden durch, welcher seines Gleichen sucht.

Ja, es gibt sogar einen Toten und was im Koffer ist - jeder will es wissen, werde ich nicht verraten.

Wir erleben mit dem 100jährigen seine ganze Lebensgeschichte, immer in Rückblicken erkennen wir wie ereignisreich so ein großes Leben sein kann und was für komische Verrenkungen das Leben auf Lager hat.

Krieg, Revolutionen, verschiedene Jobs und immer wieder fügt sich alles so wie es sein sollte oder wollte.

100 Jahre und kein Kind von Traurigkeit - in Ordnung - ein wenig gebrechlich und die Gelenke wollen nicht mehr so ganz aber er beschwert sich nicht.

Otto Sander liest die Geschichte so vortrefflich das es mir ein ganz großes Bedürfnis ist diesem Ausnahmeschauspieler und sehr gutem Sprecher dafür zu danken. Die Leistung für dieses Hörbuch würde ich mit mehr als 100% bewerten, exzellent!

DER HUNDERTJÄHRIGE DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND von Jonas Jonasson hat mir sehr, sehr viel Freunde beim zuhören gemacht - ich habe viel gelacht und mir wieder einmal Gedanken gemacht über die Geschichte Europas, die Menschen und unseren Platz darin.

Sehr empfehlenswert!
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nette Idee, wenig Gehalt, 9. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Broschiert)
Zwei Sterne gebe ich für den Titel und das Cover - beides wohl auch der Grund, warum dieses Buch seit seiner Erscheinung so reißenden Absatz findet. Entgegen allen Erwartungen einmal ausbrechen, dem Alltag und seinen öden Repräsentanten (hier dem Pflegepersonal des Altersheims) ein Schnippchen schlagen, noch einmal richtig auf die Sahne hauen - wer wünscht sich das nicht hin und wieder?

Leider bleibt das Buch hinter den Erwartungen stark zurück. Inhaltlich lässt es nach einem furiosen Beginn spätestens nach etwa dem ersten Drittel der fast 400 Seiten schwer nach. Die eingeblendeten Rückblicke auf Allan Karlssons Leben sind anfangs im Ansatz noch witzig, später ermüden sie, weil sich dieselben Muster ständig wiederholen. Allan kommt auf seine naive Weise immer wieder in Gesellschaft namhafter Diktatoren des 20. Jahrhunderts, denen er seine Dienste als Sprengstoffexperte zuteil werden lässt und dabei ganz zufällig Weltgeschichte schreibt. Dies ist eine nette Idee, aber dem Autor gelingt es nicht, sie wirklich intelligent und spritzig auszubauen. Viele Seiten habe ich überschlagen, weil sie mich langweilten und nicht im Zusammenhang mit dem eigentlichen Plot standen. Dazu kommt eine einfache Sprache, die sich um Humor und Kreativität bemüht, diese aber selten erreicht.

Mein Fazit: Ein Buch, das die Welt nicht braucht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spinnerei, 29. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Broschiert)
Es ist viel und unterschiedlich bewertet worden. Vielleicht bin ich ein Literatur-Muffel : den gesamten Inhaltn des Buches halte ich für spinnerigen Quatsch. Ein Stern gebe ich zu, weil es sich hin und wieder unterhaltend lesen läßt. Ich trauer den Buchkosten nach.
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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson (Broschiert - 29. August 2011)
EUR 14,99
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