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5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch!
"'Immer, wenn Papa an mich denkt, weint er. Papa ist nur dann glücklich, wenn er an mich denkt. Papa ist also jedes Mal glücklich, wenn er weint'."

Ein wirklich bewegender, wunderbarer autobiografischer Roman, der zwar den Tod als Hauptthema hat, gleichzeitig aber das Leben aus vollem Herzen bejaht.

Ein Buch, das nicht aus der Sicht der...
Veröffentlicht am 24. April 2012 von josbookcorner

versus
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1.0 von 5 Sternen für diejenigen, die selbst
ein Kind verloren, ist das Buch alles andere als ein Trost, es ist vielmehr eine Enttäuschung, ich dachte hier einen klitzekleinen Trost zu finden, das war leider nicht der Fall.
Veröffentlicht am 13. Januar 2013 von Monika Kloess


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch!, 24. April 2012
Von 
josbookcorner (Espa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Als ich meine Eltern verließ: Roman (Gebundene Ausgabe)
"'Immer, wenn Papa an mich denkt, weint er. Papa ist nur dann glücklich, wenn er an mich denkt. Papa ist also jedes Mal glücklich, wenn er weint'."

Ein wirklich bewegender, wunderbarer autobiografischer Roman, der zwar den Tod als Hauptthema hat, gleichzeitig aber das Leben aus vollem Herzen bejaht.

Ein Buch, das nicht aus der Sicht der trauernden Eltern geschrieben ist, sondern aus Sicht des toten Sohnes, der sie beobachtet und ihre Handlungen nachdenklich, mitleidig, teilweise auch mit einem gewissen Humor und reichlich pietätlos kommentiert. 'Mein Gott Papa, stell Dich nicht so an!'

Michel Rostain verliert seinen 21jährigen Sohn innerhalb weniger Tage. Lion stirbt an Gehirnhautentzündung, für die Eltern so plötzlich, dass sie mit seinem Tod kaum fertig werden können. Immer wieder geht vor allem der Vater die letzten Tage vor dem Tod des geliebten Kindes durch, verliert sich in Kleinigkeiten, macht sich Vorwürfe, dass er nicht genug Zeit mit ihm verbracht hat, überlegt, was er hätte anders machen können, warum Lion hat sterben müssen, er sucht nach mehr Informationen, saugt alles auf, was ihm Andere über seinen Sohn erzählen können, deutet Zeichen und seien sie noch so klein und versucht verzweifelt einen Weg zu finden, um mit dem Verlust umzugehen, um trotzdem weiterzuleben, das Unvorstellbare verständlich zu machen.

"'Die nicht in Worte zu fassenden Glücksmomente ihres Mutter- und Vaterdaseins haben sie, als ich ein Baby war, bis in die Haarspitzen genossen. Welch ein Glück, mit dem Leben zu leben. Jetzt müssen sie mit dem Tod leben. Die Momente der Trauer lassen sich in Worte fassen. Die Zeit des Todes ist entsetzlich gut mit Worten zu beschreiben. Papa steckt mitten drin.'"

Unsentimental, fast sachlich und doch so bewegend und zuversichtlich erzählt Rostain von den Wochen und Monaten nach dem tragischen Ereignis.
Das Schreiben hat ihm den Halt gegeben, mit dem Verlust umzugehen, so Rostain ' ihm begreiflich zu machen, was geschehen ist und ihm gleichzeitig zu zeigen, dass das Leben weiter geht ' trotz allem.

"'Ein Toter, eine Zeremonie, ein vorbeiziehender Sarg, da bleibt der Fuß einen Moment lang in der Tür des Unvorstellbaren stecken: Das Leben wird bald weitergehen, als wäre nichts geschehen, aber trotz allem wird man eine Unruhe verspüren, ein Beben, ein Zögern, einen vorbeiziehenden Schatten, vielleicht auch bloß den Schatten eines Schattens. Diese Verwirrtheit ist furchtbar, menschlich, ein Zeichen von Leben. "

"'Es lebe des Leben, trotzdem!" ' ruft er bei der Beerdigung seines Sohnes immer wieder '"Es lebe das Leben!'," denn 'Man kann damit leben' erzählt er ihm Nachwort, man kann es lernen. Auch wenn es das Schlimmste ist, ein Kind zu verlieren, es ist nicht das Ende.
Einen Teil von Lions Asche verstreuen die Eltern schließlich an den Hängen des Vulkans Eyjafjallajökull in Island. Als dieser 2010 ausbricht, den Flugverkehr über Europa lahmlegt und Lions Asche nach Hause zurückweht, haben sie die Freude an einem Leben, in dem es Lion einmal geben hat, wiedergefunden.

Ich musste bei dem Buch abwechselnd weinen und lachen.
Rostain hat sich seiner Trauer gestellt, sich aber von ihr nicht besiegen lassen. Seine Erzählung gibt Kraft und Mut. Hut ab vor diesem Mann und der Leistung dieses feinfühlige Buch zu schreiben.

Der Autor und Vater hat mit seinem Debutroman 2011 den renommierten französischen Buchpreis 'Prix Goncourt' erhalten, obwohl sein Buch nicht einmal in der offiziellen Nominierten Liste zu finden war ' völlig zu Recht, denke ich und vergebe 5 bewegte Sterne!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch voller Liebe für den verstorbenen Sohn, 4. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Als ich meine Eltern verließ: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
"'Am elften Tag nach meinem Tod brachte Papa meine Bettdecke in die Reinigung, die Arme voll Bettwäsche, in der seine Nase steckt. Er meint, sie riecht nach mir. In Wahrheit stinkt sie, schließlich habe ich weder die Bezüge noch das Federbett jemals gewaschen''."
Michel Rostains 21jähriger Sohn wird unerwartet und plötzlich durch eine Meningitis aus dem Leben gerissen. In diesem Roman lässt der Vater seinen Sohn die Trauerarbeit seiner Eltern kommentieren und begleitet sie, bis sie ihre Freude am Leben wiedergefunden haben.

Meine Meinung:
"Als ich meine Eltern verließ" ist eines der großartigsten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Es ist ein Buch, im Mittelpunkt den Tod, aber ein Loblied auf das Leben. Wenn Kinder vor ihren Eltern gehen, bleibt viel Schmerz zurück und viele Fragen, auf die keine Antworten gefunden werden können. Zum Beispiel, ob der Tod nicht alle Momente, vor Lions Ableben, bereits überschattet hatte. Ahnte der Sohn etwas von dem bevorstehenden Ende? Wie konnte er sonst die Bakterien zulassen, die seinem Leben ein Ende setzten? Gegenstände, Gedanken und Beziehungen des Sohnes werden abgesucht nach jedem kleinsten Detail, jeder kleinsten Antwort auf die Fragen, die sich die Eltern stellen. Es ist eine Wut zu spüren, darüber, dass der Sohn sterben musste, darüber, dass man so vieles anders gemacht hätte, hätte man von den Geschehnissen bereits gewusst. Vorwürfe, und viele Tränen. Zu Beginn. Gleichzeitig spürt man die Überforderung, und den fehlenden Platz für den Schmerz über den Tod. Denn wenige Stunden nach dem Ableben müssen Entscheidungen getroffen werden: über die Beerdigung, über den geeigneten Thanatologen, über eine Bestattung oder Einäscherung, über die gewünschte Zeremonie und über den besten Sarg und Friedhof. Dann der Abschied, den die Eltern gemeinsam mit Verwandten und Freunden vom Sohn nehmen (müssen) und schließlich ist er doch da: Der Platz für die Trauer. Die Fragen lassen nach. Die Tränen nicht. Ein paar Monate nach dem Tod verreisen die Eltern nach Island um die Asche, die sie aus der Urne für eigene Zwecke sicher gestellt haben, im Vulkan Eyjafjallajökull zu verstreuen. Dieser Vulkan wird wenige Jahre später in aller Munde sein, wenn er den Flugverkehr Europas lahmlegt. Zeichen für die Eltern, die sie an ihren Sohn voller Glück und Freude zurückdenken lassen und das gemeinsame Leben, das sie mit ihm führen durften.

Jedes Wort in diesem Roman strahlt vor Liebe. Die Liebe zu dem Sohn, der nachsichtig und mit leichtem Humor seine Eltern beobachtet beim Abschied nehmen und dabei, das Leben wieder als etwas Wertvolles wahrzunehmen. Genau diese Liebe ist es, die dem Roman die Kraft gibt und diesen wundervollen Gedanken "Es lebe das Leben" - trotz dem Verlust. Ohne jeden Pathos geschrieben, nicht aus der Sicht eines Verlassenen, sondern aus der Sicht desjenigen, der verlassen hat. Auch mit einem Blick auf unsere Kultur, und wie wir mit dem Tod umgehen.

Mein Fazit:
"Als ich meine Eltern verließ" sprüht vor Lebenslust, trotz der Trauer und Verzweiflung, die von Beginn an mit jedem Wort mitschwingt. Doch sie verändert sich in dem Buch in eine freudvolle Trauer. Über den Verlust, mit dem die Eltern zu leben gelernt haben, über den Schmerz, der sie begleitet, aber nicht mehr bestimmt und der es zulässt, dass sie glücklich sind, gemeinsam mit den Erinnerungen an ihren Sohn.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegendes 'Trauer-Buch, 3. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Als ich meine Eltern verließ: Roman (Gebundene Ausgabe)
'Papa macht Entdeckungen. Die tränen versiegen, fließen, versiegen erneut, und es geht wieder von vorne los. Eine reiche Vielfalt an Schluchzern, aber keinen Tag ohne'.

'Komm schon, Papa, Du übertreibst'! Oder auch nicht, wenn man sich auf das emotionale Erleben dieses Buches einlässt.

Der Tod ist für die Hinterbliebenen zumindest in den meisten Fällen ein schmerzhaftes Ereignis. Von einfacher über tiefe Trauer bis hin dazu, ganz aus dem Tritt zu geraten reichen die schmerzhaften Gefühle, die Menschen im Angesicht des Todes von Angehörigen zu tragen haben.

Du ganz besonders traumatisch, zerreißend ist es, wenn eines der eigenen Kinder stirbt. Ds muss man gar nicht näher erläutern, warum und wie sich dann das eigene Leben als 'verwaiste' Eltern ändert und wie zu einer offenen Wunde wird. Hier eine Sprachmöglichkeit zu finden, eine Chance auf eine gute und konstruktive Trauerarbeit, das ist schwer und eine echte Herausforderung.

Michel Rostain ist genau dies gelungen, wie nun jeder in seinem eher schmalen Buch nachlesen, eigentlich eher nacherleben kann. Mit liebevoller Ironie, mit 'dem Herzen auf dem rechten Fleck', mit dem Mut, sich nicht in der eigenen Trauer mit zu begraben, sondern einen ganz andere, sehr kreativen Weg zu gehen, greift Rostain sicherlich zunächst, aber bei weitem nicht nur, für sich, in der Trauer wieder nach dem eigenen Leben.

Rostains Sohn Lion ist im Alter von 21 Jahren gestorben und darüber schreibt Michel Rostain. Nicht mit depressiven, schicksalsschweren Worten (obwohl erkennbar ist, wie tief ihn dieser Tod getroffen hat), sondern mit einer liebevollen, teil fast heiteren Sprache. Er schreibt auch nicht aus seiner Sicht als 'verwaister' Vater, sondern er setzt seinen Sohn Lion als 'Beobachter und Kommentatoren' in die Mitte des Buches.

Lion, der seinen Vater liebevoll ironisch bei dessen Versuchen der Trauerbewältigung begleitet, der das Geschehen immer wieder unnachahmlich zurecht zu rücken versteht. Da, wo der Vater sich an allem, auch an der dreckigen Bettwäsche des Sohnes, irgendwie versucht, festzuhalten, seinen verstorbenen Sohn 'im Leben', ins einem väterlichen Leben, halten will. Und doch irgendwie, auf irgendeine Weise, die Realität des Todes verstehen lernen muss. Wie so manche andere auch neben Michel Rostain.

Ein buch, dass genau für diese Trauerarbeit in seiner ganz anderen Art eine tiefe, echte und sensible Hilfe sein kann. Die helfen, 'nach Worten zu suchen, die etwas sagen wo man nach Menschen sucht, die nichts mehr sagen'. Wie ungeheuer tröstlich ist es demgegenüber, welche Worte Rostain seinem Sohn in den Mund legt, die dieser sprechen würde, wenn er noch etwas sagen könnte.

Es gibt wenige Bücher, die emotional so bewegen wie diese Liebeserklärung an den Sohn (und an den Vater) in tiefster Traurigkeit, die ironisch, humorvoll, aber nie unsensibel, vor allem aber mit ganzem Herzen geschrieben wurden. Gut, dass Rostain es geschrieben hat. Nicht nur für ihn.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tod und Trauer einmal anders erlebt, 30. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In dieser Erzählung wird viel geweint.

Der plötzliche Tod seines Sohnes Leon hat den Vater und Autor dieses kleinen Büchleins, Michel Rostain, ins Mark getroffen. Der Sohn war erst 21 Jahre alt, als ihn eine aggressive Hirnhautentzündung beinahe über Nacht dahin gerafft hat.
Tränen über Tränen weint der Vater und kann den Tod nicht fassen. Er klammert sich an die benutzte Wäsche, um den Geruch des Sohnes festzuhalten, er liest E-Mails und Notizen und versucht, restliche Lebenszeichen des Sohnes zu erhaschen. Kannte er ihn denn noch wirklich?

Mit 21 Jahren ist der Mensch in der Regel auf dem Absprung aus dem warmen Elternnest. So auch Leon. Er hat gekifft und Fahrten vorgetäuscht, die ihn in Wirklichkeit nach Amsterdam führten.
Doch seine Eltern lieben ihn über alles und hängen aus vollem Herzen an ihrem einzigen Kind. Sie sind beide Künstler und in der Theaterwelt zu Hause.

Die Trauerfeier für den Sohn wird denn auch zu einem außergewöhnlichen Event. Nicht die üblichen klischeehaften Verfahrensweisen sollen den Tag des Abschieds markieren! Alle, die gekommen sind, Freunde und Verwandte, reden und erzählen von ihren Erlebnissen und Erinnerungen, die sie mit Leon verbinden. Zwischendrin erklingt Musik und immer wieder weinen die Menschen und nehmen sich gegenseitig in den Arm.

In ungewöhnlicher Weise hat Michel Rostain seiner Trauer, seiner Verzweiflung und seinen Schuldgefühlen über verpasste Gelegenheiten in der Beziehung zu seinem Sohn Ausdruck gegeben.
Erst aber, als der Autor die literarische Form der direkten Ansprache durch seinen verstorbenen Sohn gefunden hat, wird sein Buch zu einem wahren Bestseller.

In seiner Fiktion spricht Leon begütigend, verständnisvoll, liebevoll und nachsichtig mit seinen Eltern.

Dieses sehr emotional verfasste Nachwort zu einem unvollendeten Leben rührt tief ans Herz des Lesers. Es ist ohne Pathos mit Liebe und zuletzt fast mystifizierender Freude verfasst, wenngleich sich der Autor als einen durch die Vernunft gesteuerten Atheisten bezeichnet. Erst mit diesem Werk, so hat es den Anschein, kann auch Rostain wieder selber leben, indem er den Sohn in seine Gedanken und seine Gefühle mit einbezieht und weiterleben lässt.

Michel Rostain wurde für seinen Debütroman, den er mit 68 Jahren schrieb, mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Wie es heißt, hat er durch dieses Buch ins Leben und zu einer gewissen Heiterkeit zurückgefunden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar gelesen von Tom Schilling, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine gute nahe Geschichte, sehr vorstellbar für alle Eltern. Traurigkeit und Glück, manchmal zeitlich versetzt und dann doch zugleich. Und Tom Schilling liest so gut und verleiht den unterschiedlichsten Gefühlen eine unverwechselbare wahre Stimme.
Ich werde noch öfter zu diesem Hörbuch zurückkehren. Meine absolute Empfehlung.
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5.0 von 5 Sternen Ergreifendes Buch, 31. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Als ich meine Eltern verließ: Roman (Gebundene Ausgabe)
Habe das Buch schon zweimal gelesen und geweint und gelacht. Es ist sehr ergreifend.Ging schon durch einige interessierte Leserhände mit positiven Kommentaren.
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1.0 von 5 Sternen für diejenigen, die selbst, 13. Januar 2013
Von 
Monika Kloess (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Als ich meine Eltern verließ: Roman (Gebundene Ausgabe)
ein Kind verloren, ist das Buch alles andere als ein Trost, es ist vielmehr eine Enttäuschung, ich dachte hier einen klitzekleinen Trost zu finden, das war leider nicht der Fall.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade ..., 6. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Als ich meine Eltern verließ: Roman (Gebundene Ausgabe)
..., der Versuch, den Verlust des eigenen Kindes aus dessen Perspektive zu beschreiben, ist ebenso interessant wie meines Erachtens misslungen.

Ich habe vor drei Jahren eines meiner drei Kinder verloren. Aufgrund dessen hoffte ich, mich irgendwo in diesem (Hör-)Buch zu entdecken, irgendetwas zu finden, was mir bekannt vorkommt oder schlicht mich bewegt. Leider nichts dergleichen; das Buch wurde zu einer einzigen Enttäuschung. Es ist durchzogen von einer alles Wesentliche verdrängenden Detailverliebtheit (so wird u.a. der Preis eines Einkaufs des Vaters in Euro und alten französischen Franc angegeben), eingebetett in einen Schreibstil irgendwo zwischen Schulaufsatz und Poesiealbum, gespickt mit mehr oder weniger passenden Zitaten anderer Künstler. Das Werk nimmt den Leser nicht mit, stellt ihm keine Fragen, rührt ihn nicht an; es ist leider noch nicht einmal unterhaltend.

Ist das Buch selbst schon frei von jeglichen emotionalen oder auch nur literarischen Höhepunkten; verleiht die monotone Stimme des Sprechers, welche auf mich regelrecht unangenehm wirkt, dem Hörbuch das Prädikat "ungenießbar".

Wie eingangs bereits gesagt: Schade!
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Als ich meine Eltern verließ: Roman
Als ich meine Eltern verließ: Roman von Michel Rostain (Gebundene Ausgabe - 19. März 2012)
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