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Kundenrezensionen

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am 1. Oktober 2013
Das Buch hat mir mal richtig getaugt.
Hatte es mir nach einer Empfehlung einer guten Freundin gekauft.
Wer mehr darüber Wissen will, wie unser Gehirn arbeitet und was so in unseren Köpfen vorgeht, für den ist das Buch sehr zu empfehlen.
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Viele große angesehene Verlage bringen aktuell Titel heraus die sich mit dem menschlichen Gehirn beschäftigen. Eaglemans "Inkognito" sticht in diesem Angebot heraus, weil er dicht am Lebensalltag seiner Leser verweilt und weil er das menschliche Gehirn als Inkognito - Lenkrad des Menschen darstellt. Wir können beispielsweise unseren Körper soweit trimmen wie wir wollen, aber bei unserem Gehirn haben wir ganz eindeutig nicht mitzureden.

Dies mag vielleicht auf den ersten Blick beängstigend klingen, aber David Eagleman zeigt, dass dies für uns wohltuend sein kann.

Der Autor ist nicht einer der superschlauen Alleswisser, er gesteht ein, dass wir heute vom menschlichen Gehirn nur sehr wenig wissen und das wir nicht einmal in der Lage sind präzise zu erklären warum der Fuß bereits auf der Autobremse ist, noch bevor der Fahrer das Hinderniss bewusst wahrgenomen hat.

Eagleman hat sein Buch clever und spannend geschrieben. Er verschafft nicht nur einen Überblick über die wissenschaftliche Seite unseres Gehirns, er vermag es auch die Wahrnehmung des einzelnen Lesers zu seinem Gehirn neu zu gestalten, so etwas wie Respekt oder Faszination zu entwickeln!
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am 24. Juli 2012
Galileo rückt die Erde aus dem Zentrum, Darwin stürzt uns vom Sockel der Schöpfungskrone, Heisenberg erklärt die physikalische Welt als zufällig-unscharf und nun kommt Eagleman und zeigt uns, dass wir auch noch vom Thron des bloß eingebildeten freien Bewusstseins klettern müssen. Nachvollziehbarer, lockerer aber nicht seichter und spannender Blick auf das menschliche Kognitionssystem als Ansammlung konkurrierender Kleinprogramme (Hirn-Apps?), deren Entscheidungsfindungsprozesse für uns unbemerkt unter der Oberfläche des Bewussten anlaufen: Wir glauben nur, dass wir frei entscheiden. Eagleman belegt dies anhand vieler Beispiele aus der Experimentalpsychologie.

Wissenschaftlich gehaltenes Buch mit erfrischend atheistischer Komponente, das die Genese der Kognition evolutionär herleitet. Da die Grenze zwischen Bewusstsein und reinem Zombieverhalten (wie bei einer Ameise) fliessend ist, kann auch die Entwicklung der hochkomplexen Psyche als Ergebnis evolutionaerer Optimierungsprozesse gesehen werden und höhere Tiere rücken uns näher. Da stellt sich für mich die Frage: Sollen wir das Schwein mit seiner Seele zu Wurst verarbeiten?

Schön gelungen ist, wie Eagleman religiöses Denken als bequemes Zurückziehen in rein emotionale Hirnregionen beschreibt, und dass die grossen Seher und Propheten offensichtlich unter einer Temporallappenepilepsie litten, einer Krankheit die religiös-halluzinatorisch-eiferndes Denken provoziert.

Hochinteressante Ergebnisse präsentiert Eagleman als Anekdoten: Wussten Sie übrigens, dass 15% der Frauen eine Farbe mehr sehen können? Spannend sind die Ausführungen zu den rechtlichen Konsequenzen der neuen Erkenntnisse: wenn die Biologie Verhalten so entscheidend determiniert, können wir dann überhaupt noch strafen? Der Autor schlägt einen an der neurologisch begründeten Therapie ausgerichteten "Straf"-vollzug vor.

Eagleman warnt am Schluss vor einer allzu reduktionistisch gehaltenen Erklärung des Gehirns, denn wenn man einen Verkehrsstau verstehen will, nuetze es nichts, den Kraftstoff im Motor zu untersuchen. Das Bewusstsein ist mehr als Die Summe seiner Kleinstprogramme. Der Autor schliesst mit einer eleganten Analogie zur Unschärferelation Heisenbergs: Vielleicht sind die Neurowissenschaften in ihrer ganzen Komplexität die neue Quantenphysik der Zukunft. Eagleman bewundert den vollendeten Aufbau des Gehirns mehr als jedes heilige Buch. Insofern bedarf man der Religion nicht mehr.

Zum weiterlesen: Steven Pinker: Wie das Denken im Kopf entsteht. Pinker geht westentlich detaillierter auf die neuronale Repräsentation und die Mechanismen der Kognition ein.
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"Der Mensch ist dem Menschen das Interessanteste und sollte ihn vielleicht ganz allein interessieren.", ist in Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" zu lesen. Seit der Antike beschäftigt homo sapiens sapiens sein eigenes Ich. Dazu wurde er philosophisch analysiert und "auf Herz und Nieren" untersucht. Man hat ihn verdrahtet, geröntgt, in Computertomografen geschoben und seziert. Jüngstes Ergebnis: die Entzifferung unserer eigenen Programmiersprache. Eigentlich, so meinte man, müsste damit auch das letzte Rätsel unseres so rätselhaften Ichs gelöst sein. Allerdings ist die Wissenschaft immer noch nicht dahinter gekommen, wie diese merkwürdige Rechensubstanz in unserem Schädel, die uns zu dem macht, was wir sind, tatsächlich funktioniert und woher diese flüchtigen und unfassbaren Gedanken kommen, die uns täglich durch den Kopf gehen. Sie haben weder Form noch Geruch noch irgendeine andere körperliche Gestalt. Und trotzdem basieren sie auf einer physischen Grundlage und hängen direkt vom Funktionieren dieses rätselhaften, anderthalb Kilogramm schweren Kontrollzentrums ab, als das unser "rosiger Wackelpudding" fungiert.

Eines scheint jedoch mittlerweile ziemlich sicher zu sein: Wir haben über die meisten unserer Handlungen, Gedanken und Empfindungen keinerlei bewusste Kontrolle. "Im undurchdringlichen Dickicht unserer Neuronen laufen eigenständige Programme ab. Unser Bewusstsein - das 'Ich' (...) - macht nur den kleinsten Teil dessen aus, was in unserem Gehirn abläuft.", erklärt David Eagleman. Da unser Gehirn ihm größtenteils den Zugang verweigert, kann man es eher mit einem blinden Passagier auf einem Ozeandampfer vergleichen, "der behauptet, das Schiff zu steuern, ohne auch nur von der Existenz des gewaltigen Maschinenraums im Inneren zu wissen." Blaise Pascal formulierte diese Kontroverse treffend: "Der Mensch ist gleichermaßen außerstande, das Nichts zu sehen, dem er entstammt, wie das All, das ihn umgibt."

Um diese erstaunliche Tatsache geht es in dem Buch des US-amerikanischen Neurowissenschaftlers und Schülers des legendären Biologen Francis Crick. Sind wir vielleicht doch mehr als nur ein Neuronenbündel, die Summe von einzelnen Bauteilen? Steuert das Gehirn unseren Laden wirklich inkognito? Und ist "in jedem von uns (...) auch ein anderer, den wir nicht kennen.", wie es Carl Gustav Jung schrieb? Eagleman führt den Leser auf äußerst unterhaltsame Art und Weise durch diese gewaltige und geheimnisvolle Fabrik, die im Hintergrund rattert. Mittels zahlreicher Fallbeispiele führt er vor, dass unser Bewusstsein tatsächlich nicht die Fäden in der Hand hält und das Geschehen bestenfalls als leises Flüstern registriert. Ganz nach dem Motto von Augustinus (354 - 430), der bekundetet: "Ich fasse selbst nicht ganz, was ich bin.", wirbelt David Eageman in seinem spritzigen, äußerst aufschlussreichen und interessanten Buch vermutliche Erkenntnisse gehörig durcheinander.

Auch wenn letztendlich ersichtlich wird, dass unsere Wahrnehmung nicht nur eine unvollständige bis falsche Rekonstruktion der Welt ist und wir nicht das sehen, was wir vor Augen haben, sondern nur dass, was uns unser Gehirn sagt, so verschaffen wir schon allein durch unseren Geist dem Gehirn Licht, das unweigerlich und lebenslang zum im Dunkeln sitzen verdammt ist. Nach der Lektüre jedenfalls muss die eingangs geäußerte Aufforderung "Erkenne dich selbst" in einem völlig neuen Licht betrachtet werden. "Zur Selbsterkenntnis gehört dann auch die Einsicht, dass unser bewusstes Ich im Schloss des Gehirns nur einen kleinen Raum bewohnt und kaum Einfluss auf die Realität hat, die das Gehirn präsentiert.", so der Autor. Und auch wenn unsere Wirklichkeit offensichtlich von unserer Biologie abhängt, haben wir diesen Zusammenhang noch lange nicht verstanden, obwohl wir die Bauteile bereits identifiziert haben. Denn wenn "unser Gehirn so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, dann wären wir nicht intelligent genug, um es zu verstehen." Eines ist jedoch unbestritten: Es ist das Erstaunlichste, was das Universum hervorgebracht hat.
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am 9. Dezember 2015
David Eagleman ist als Schriftsteller und Referent bekannt für seine fesselnden Vorträge und nachvollziehbaren Darstellungen komplexer Zusammenhänge; als Neurobiologe ist er ein später Schüler von Francis Crick, der für seine logisch stringente, materialistisch-biologische Sichtweise bekannt ist.
Was die Anschaulichkeit der Beschreibung der Erkenntnis über bzw. der Zusammenarbeit von Gehirn und Körper angeht, wird man auch in diesem Buch nicht enttäuscht.
Der Autor entwickelt den aktuellen Stand der Neurologie aus biologischer und medizinischer Sicht – mit Ausblicken in die Philosophie – anhand zentraler Experimente und der sich daraus ergebenden Interpretationen folgerichtig und unterhaltsam.
Am Beispiel Synästhesie – seinem Spezialgebiet – verdeutlicht Eagleman Strukturunterschiede, Zustände und damit verbunden unterschiedliche Qualia-Empfindungen menschlicher Gehirne.
Als Modell für die Organisations-Struktur des Gehirns bei der Vorbereitung von Entscheidungen und der Begründung der anfallenden Ergebnisse durch die narrativen Funktionen des präfrontalen Kortex verwendet er das System von Regierung und Opposition parlamentarischer Demokratien.
Zwischenzeitlich nimmt der Autor einen konstruktivistischen Standpunkt ein, wendet ihn aber nicht auf seine eigenen Aussagen an, sondern argumentiert weiter, als würde er objektiv berichten.
Das setzt sich mit der Behandlung philosophischer Fragen fort: Komplexität wird linear-kausal und allenfalls „polygenetisch“ betrachtet; das Phänomen „Emergenz“ wird ohne den System-Begriff nur angedeutet und – methodisch – zudem nur per Sprache behandelt; das kann m. E. nicht gut gehen, insbesondere wenn man den Reduktionismus als 1:1-Entsprechung zwischen Molekülen und Verhaltensweisen geradezu karikiert. Dementsprechend rückt Eagleman – nachdem er zunächst seine Vorteile stark zu machen schien - ohne Not vom materialistischen Reduktionismus ab, ohne dessen Grenzen ernsthaft auszuloten und letztlich ohne selbst Position zu beziehen: „Ich behaupte nicht, dass der Materialismus falsch liegt, und ich sage auch nicht, dass ich hoffe, dass er falsch liegt.“
In Bezug auf das „Bewusstsein“ zieht der Autor den Vergleich eines Vorstandsvorsitzenden heran, der eingreifen muss, wenn es Störungen bei den automatisch ablaufenden „Zombie-Prozessen“ gibt; eine überzeugende Erklärung, warum dieser Kontrollprozess „bewusst“ wahrgenommen werden muss, habe ich allerdings vermisst.
Irritiert hat mich die Art und Weise, Aspekte der Quantentheorie für die Hirnforschung nutzbar zu machen: „Ich behaupte nicht, dass eine Verbindung zwischen der Quantenmechanik und dem Bewusstsein besteht. Aber ich behaupte, dass es eine solche Verbindung geben könnte und dass es nicht im Sinne von Forschung und Fortschritt ist, wenn wir diese Möglichkeit von vornherein ausschließen.“
Ich meine, eine ähnliche Argumentation schon einmal im Zusammenhang mit der Verteidigung des Kreationismus gehört zu haben …
Wegen dieser Tendenzen hat mich dieses Buch von Eagleman etwas enttäuscht!
Wenigstens bleibt uns Menschen ein Alleinstellungsmerkmal – unser Gehirn als das komplexeste System des Weltalls - bis wir auch hier vom Sockel gestoßen werden und die nächste Kränkung pflegen können!
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am 19. Oktober 2015
Vorgänge, die in unserem Gehirn stattfinden, von denen wir nicht mal ahnen, dass alles so ist wie es ist. Warum reagieren wir so, wie wir es tun. Vieles, auch gesellschaftliche Strukturen sind für mich durch diese Literatur durchschaubarer geworden.
Für Interessenten der neurophysiologischen Grundlagen, für Mediziner und Neugierige unbedingt empfehlenswert, die (wenn auch kleines) Fachwissen mitbringen.
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am 29. Januar 2014
Bei all den "tollen Kritiken" hätte ich mir mehr Substanz und Inhalt von dem Buch erwartet, dessen Erkenntnisse elendslang ausgebreitet werden. Dabei hätten es 8 Seiten wahrscheinlich auch getan.
Die Idee hinter dem Buch, in unserem Gehirn arbeiten lauter kleine Programme (Apps) mehr oder weniger gegen oder miteinander und treffen Entscheidungen schon lange bevor das Bewusstsein, welches nur eine nachrangige Rolle zu spielen scheint, das überhaupt mitbekommt. Deshalb bin ich jetzt auch nicht ganz sicher ob "Ich" diese Rezession schreibe oder eine meiner Apps schon längst damit fertig ist bevor "Ich" es merke. Ansonsten viele längst bekannte Geschichten über Wahrnehmung und Sinnestäuschungen. Da hat Watzlawick schon vor Jahren viel aussagekräftigere Dinge publiziert (Wie wirklich ist die Wirklichkeit" ) Die ach so tollen Bewertungen kann "Ich" mir nicht erklären es seih denn, die Apps die diese verfasst haben, hatten sich vorher eine Virus eingefangen :-)
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am 18. März 2015
Das Buch beschreibt in gut verständlicher Form, weshalb wir Menschen nicht Herr im eigenen Haus sind und die Welt völlig subjektiv wahrnehmen. Es ist aber tröstlich zu erfahren, dass das Hirn die unglaublich komplexen Vorgänge, die unser Leben sichern, sicher und präzise, aber nicht bewusstseinsfähig steuert. Das Buch lieferte mir sehr viele Anregungen und auch Erklärungen, wie das Gehirn mit der "Aussenwelt" interagiert. Das Buchn ist für mich eine Perle!
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am 7. April 2014
Am Anfang war ich etwas abgeschreckt und wollte vorerst aufhörten zu lesen ( der Autor behauptet 10 Seite lang, wir hätten absolut keine Entscheidungskraft, alles würde vom Unterbewusstsein gesteuert werden . Dieses belegte er dauernd an Beispielen die meiner Meinung einfach nicht auf jeden Zutreffen bzw auf die wenigsten ? Bremst ihr auch alle nich bevor jemand aus einer Parklücke rausfährt ???
Bei mir persönlich ist's es eher gegensätzlich , ich erschrecke mich eher und reagiere verlangsamt als wenn ich bereits VOR dem ausparken des Autos meinen Fuß unbewusst auf die Bremse legen wuerde ...
Solche Beispiele kamen am Anfang dauernd, was unheimlich frustrierend war . )
nach diesem Abschnitt wird allerdings deutlich angenehmer .
Ich schwanke zwischen 4-5 Sternen bewerte aber mit 5 da Amazon keine 4.5 hat .

Inhalt : Es werden sehr viele zusammenhänge erklärt , diese aber nur ansatzweise hier wiederzugeben würde komplett den Rahmen sprengen
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am 11. Februar 2016
Ein spannendes Buch mit vielen neuen An/Einsichten! Ich finde ja Bücher, die ich, wenn ich sie ausgelesen habe, eigentlich gleich nochmal von vorn anfangen kann, gut. Da war einfach soviel Interessantes drin, das kann man sich (ich) nicht auf einmal merken.
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