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194 von 210 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie unser Denken funktioniert
Kahnemann stellt im Buch die Frage, wie Menschen heute Entscheidungen treffen und welchen Irrtümern und Fehleinschätzungen sie dabei unterliegen. Er geht dabei von einem Zusammenspiel zweier Denk-Systeme aus: einem schnellen, intuitiven, dass häufig zu falschen Entscheidungen führt, und einem zweiten, analytischerem , dass wir erschütternd oft...
Veröffentlicht am 23. Mai 2012 von Falk Müller

versus
92 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kahnemanns Lieblingskritiker behauptet, daß dieses Buch nur Verwirrung stiftet
Der prominenteste und erklärteste Kritiker Kahnemanns ist Gerd Gigerenzer, Direktor des Center for Adaptive Behavior and Cognition (ABC) am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Gigerenzer, wie Kahnemann Psychologe, hat sich mit Forschungen zum heuristischen Denken und Entscheidungen bei Risiken und Unsicherheiten einen Namen gemacht und mit einer...
Vor 23 Monaten von Benedictu veröffentlicht


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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rationalismus versus Intuition, 20. November 2012
Von 
H. Schneider (Aichtal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
"Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust!", so lässt Goethe seinen Faust aufstöhnen; und zwei Denkungsweisen bestimmen, ach, all unsere Entscheidungen.
Diese beiden namensgebenden Denkverfahren sind das "schnelle Denken", im Buch so genannte "System 1", das für automatische und intuitive Interpretations- und Bewertungsprozesse zuständig ist, und das "langsame Denken" oder einfach nur "System 2", welches die "Vorgaben" von System 1 zu prüfen hat oder bei schwierigeren kognitiven Aufgaben, bei welchen System 1 überlastet ist, aktiv wird. Evolutionär bedingt sind die meisten der von System 1 getroffenen Entscheidungen selbstverständlich richtig (sonst könnten wir nicht überleben), aber v. a. in unserer heutigen immer komplexer werdenden Welt sieht es sich allzu oft mit Aufgaben konfrontiert bei denen es schlicht an seine Grenzen stößt. Nun müsste eigentlich immer das bereits erwähnte System 2 eingreifen, aber leider verbraucht dieses im direkten Systemvergleich große Mengen sogenannter "mentaler Energie", weshalb es faul ist und nur wenn irgend nötig aktiv wird.
So kommt es, dass wir v. a. bei komplexeren Problemstellungen oft den Überblick verlieren und, bedingt durch Heuristiken, logische Inkonsistenz, Kohärenzillusionen usw. eine verzerrte Sicht der Dinge gewinnen, welche uns oftmals die falschen Entscheidungen treffen lässt.
In seinem Vergleich zwischen dem rational agierenden "Econ" der klassischen Wirtschaftswissenschaften gegen den subjektiv beeinflussbaren "Human" der modernen Psychologie zeigt Kahneman dabei die Grenzen der menschlichen Fähigkeit zur rationalen Entscheidungsfindung auf.

Ein sehr spannendes Sachbuch, nur leider manchmal für meinen Geschmack etwas zu langatmig und umständlich geschrieben.
Aber trotzdem sehr empfehlenswert für jeden an der Thematik interessierten.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch zum Nachdenken, 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schnelles Denken, langsames Denken" habe ich in der englischen Kindle Ausgabe und in Deutsch als Buch. Die englische Originalfassung übersteigt meine Englischkenntnisse. In der deutschen Übersetzung gab es immer wieder Stellen, wo ich im Original den genauen Wortlaut nachgeschlagen habe. Im Ganzen finde ich die deutsche Übersetzung gelungen.
Man kann nicht sagen, dass das Buch verständlich geschrieben wurde, schon aufgrund der vielen empirischen Daten, die die Thesen untermauern. Man muss sich Zeit nehmen und langsam lesen. Ich habe für mich die richtigen Checklisten mit den schlüssigen Empfehlungen für das tägliche Leben zusammengestellt. Es ist immer so eine Sache mit den guten Vorsätzen, das Kapitel über die Hilfsbereitschaft hat mich aber richtig vom Hocker gehauen.
FAZIT: "Schnelles Denken, langsames Denken" kann ich nicht in den Kategorien "gefallen" oder "mögen" beurteilen. Es hat mich persönlich in meinem Selbstverständnis weiter gebracht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Anleitung zur Reflexion des eigenen Denkens, 21. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man glaubt ja gerne, dass das eigene Denken richtig ist und versteht oft die Entscheidungen anderer nicht. Sie sind nicht nachvollziehbar, man kann nicht verstehen wie jemand zu einer solchen Entscheidung kommt. Die Lektüre dieses Buches erhellt viele Bereiche, die bisher eher im Nebel verborgen waren.

Die Unterscheidung in die Systeme 1 (schnelles Denken) und 2 (langsames Denken) ist genial. Wichtig ist die Erkenntnis, dass man die Alarmzeichen erkennen sollte, wenn man einen Gang langsamer und das eher träge System 2 dazu schalten sollte. Interessant sind auch die vielen Beispiele, die zeigen, wie wir zu falschen Entscheidungen kommen - immer wieder - weil der Mensch eben so denkt. Man sollte deshalb sogenannte Bauchentscheidungen gründlich mit System 2 (langsames Denken) analysieren und verifizieren, insbesondere dann, wenn viel auf dem Spiel steht, sofern Zeit vorhanden ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochinteressant!, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Warum Menschen welche Entscheidungen treffen, ist meist unergründlich. Kahnemann erklärt und beweist mit seinen Studien, welche Mechanismen wirken. Das Buch liest sich sehr flüssig, verzichtet auf dem Laien unverständliche Begriffe und Formeln. Angenehm, man kann es tage und Wochen weglegen und ist dann ohne Umschweife wieder im Thema.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiges Buch, 4. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit einer unfassbaren Wucht zeigt dieses Buch auf, wie wir wirklich ticken. Danach kann man gar nicht anders, als sich selbst bei seinen Handlungen zu beobachten und sich zu fragen, warum man so gehandelt hat. Großartig!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant, ich hätte mir jedoch mehr Theorie gewünscht, 21. Juli 2012
Von 
Lulu "Penny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Das Buch beschreibt eine Unmenge an Studien, die offenlegen sollen, wie unser Denken funktioniert. Gemäß Kahnemann existieren in unserem Gehirn zwei unterschiedliche Denksysteme, ein schnelles assoziatives und emotionsbetontes System 1, das schnelle Entscheidungen ermöglicht, und ein langsameres, anstrengenderes und energieaufwendigeres System 2, welches bei sachlich logischen Entscheidungen im Vordergrund steht (stehen sollte). Bei der Frage nach der Lösung von 1+1 regiert üblicherweise System 1, bei der Entscheidung für das nächste Auto (langfristige, teure Investition) eher System 2. Da das langsamere System mehr Ressourcen benötigt, wird es oft umgangen. Hierdurch soll es zu häufigen Fehlentscheidungen kommen. Unabhängig davon wird gleichfalls belegt, dass auch das langsamere System Täuschungen unterliegt und Fehlentscheidungen verursachen kann.

Hier fragte ich mich, warum wir überhaupt denken. Gemäß Kahnemann könnte man meinen, dass wir lieber nicht denken, jedenfalls würden wir häufig das anstrengendere Denksystem umgehen.

Gemäß der Systemischen Evolutionstheorie dient Denken (und Entscheiden) der Reproduktion (dem Erhalt) von Kompetenzen. In menschlichen Gesellschaften sind dies häufig Kompetenzen, die in sozialen Kontexten eine Rolle spielen. Mit anderen Worten: Denken und Entscheiden sind stark Interessen geleitet. Dies macht auch das Beispiel mit den Richtern vor dem Mittagessen deutlich: Sie werden hungrig, ihnen fehlt es an Energie, wodurch ihre Kompetenzen beeinträchtigt werden, und schon wird das Verfahren schnell beendet. Hätten sie einen Fall zu behandeln gehabt, bei dem eine Privatperson gegen eine attraktive Rechtsanwaltin klagt (z. B. wegen einer überhöhten Rechnung), dann würden sie die Klage mit hoher Wahrscheinlichkeit rasch zurückweisen, damit es zu keinen Irritationen in der Juristen-Community kommt, schließlich möchten sie beim nächsten Juristenball wieder mit der schönen Juristin das Tanzbein schwingen ("habe ich Ihren Fall nicht elegant zu Ende gebracht?" *zwinker*). Wie stark sie dabei mit System 1 oder System 2 gedacht haben, spielt letztlich keine Rolle. Ihr Interesse siegt ohnehin.

Wie wollte man auch sonst erklären, dass in den Wissenschaften neue bahnbrechende Erkenntnisse oftmals auf den erbitternden Widerstand der etablierten Forscher stoßen. Denken Forscher beim Begutachten von Forschungsergebnissen vorwiegend mit dem fehlerhaften System 1? Nein, sie wollen ihre Kompetenzen bewahren, das ist schon alles. Und deshalb werden Forschungsergebnisse, die ggf. die Grundlage der eigenen Arbeiten infrage stellen, wesentlich kritischer betrachtet und behandelt, als irgendein nichtssagendes und schludrig erzeugtes Ergebnis aus dem gleichen Wissenschaftslager.

Unabhängig davon ist das Buch sehr interessant und lesenswert. Es bietet eine Fülle an Studien, die zum Nachdenken anregen und auf die man sich beziehen kann. Auch dürften die Ergebnisse für Politiker und sonstige Machtpersonen sehr aufschlussreich sein. Beispielsweise könnte der Rat lauten: "Gestalte deinen Wahlkampf so, dass die potenziellen Wähler ein schönes Gefühl haben und nur ja nicht nachdenken müssen. Vermeide unbedingt Themen, die vorwiegend System 2 ansprechen!" Aber ich glaube, das wissen die schon.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schon gut (für Geophysiker) aber zu lang, 20. Januar 2013
Gerda habe ich die 517 Seiten fertig und das Fazit ist: viel gelernt, aber man hätte das auf 250 Seiten genauso sagen können. Der Scheibstil ist recht schwer und es gibt viele Wiederholungen (die natürlich auch zum lernen beitragen :-).

Alles in allem recht schwere Kost, die aber mein Weltbild schon erweitert hat. Wer schnell ließt, sollte sich das durchaus mal "rein tun". Alleine schon das kalte-Hand-Experiment ist irre. Aber wie gesagt 250 Seiten hätten gereicht um das spannendste zu sagen; ich wiederhole mich.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dr. Hans W. Wieczorrek Schnell oder langsam, das ist hier die Frage!, 15. Juli 2012
Von 
Dr. Hans Wilhelm Wieczorrek "Hans" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
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Zunächst möchte ich eine kleine Ungenauigkeit im Cover diese Buches aufklären: Kahnemann war nicht der erste Nichtökonom, der den Wirtschaftsnobelpreis erhalten hat. Der geniale Mathematiker John Nash hat bereits 1994 für seine Arbeiten über Spieltheorie diesen Preis erhalten.Da es fatalerweise keinen Nobelpreis für Mathematik gibt und Nash die unter Mathematikern durchaus äquivalente Alternative, die Fields-Auszeichnung, nicht erhalten hat, immerhin eine wissenschaftliche Anerkennung seiner Leistungen. Aber das nur nebenbei.
Dies ist ohne Zweifel ein Buch, das es lohnt gelesen zu werden, obwohl die Psychologie nicht so ohne Weiteres mein Ding ist. Diese Buch dokumentiert auf eindrucksvolle Weise die mühsame Vorgehensweise dieser Wissenschaft. Vermutung und dann mühsame Erhärtung durch Versuche. Kahnemann und seine Mitarbeiter müssen zigtausende gemacht haben. Was ist der Erklärungsansatz dieses Buches? Nun, Kahnemann versucht zu klären, wie unser menschliches Denken und unsere Entscheidungsfindung funktioniert. Er unterscheidet dabei durchaus originell in 2 Systeme. Das schnelle intuitive System, das er System 1 nennt und das langsamere System 2, mit dem wir komplizierte Aufgaben lösen. Beide Systeme, die natürlich Fiktion sind, interagieren miteinander. Humorvoll erinnert er daran, dass wir Menschen i.d.R. faul sind und das mühsame System 2 nur aktivieren, wenn System 1, das er als sehr leistungsfähig apostrophiert, nicht weiterhilft. Er erweitert Bernoullis Nutzentheorie, indem er etwas übertrieben eine sogen. "Neue Erwartungstheorie" einführt. Das halte ich für wissenschaftlich etwas übertrieben, denn ich bin sicher,dass eines der vielen Genies aus der Bernoulli-Dynastie, sich der Schwachstellen seiner damals revolutionären Theorie durchaus bewusst war. Aber Kahnemann ist ein bescheidener Mensch, indem er sein Auffinden diese zentralen Schwachstelle in Bernoullis Ansatz, der übrigens immer noch ein zentraler Aspekt fast aller moderner wissenschaftlichen Bücher über Nutzentheorie ist, als Ergebnis eine glücklichen Kombination aus Können und Unwissenheit darstellt. Übrigens stellt er niemals die Hilfe seiner Mitarbeiter in den Hintergrund. Die vielen Versuche, die in dem Buch dargestellt sind, sind nicht immer im ersten Ansatz zu greifen. Oft muss man schon Nachdenken. Das Buch erklärt durchaus gekonnt und immer wissenschaftlich korrekt, wie und warum wir manchen Trugschlüssen unterliegen. Meines Erachtens ist Kahnemann ein starker Empiriker, seine theoretische Begabung ist weniger stark. Fazit: Ein Buch, dass durchaus interessant zu lesen ist, aber natürlich ein gewisses Durchaltevermögen verlangt. Ich weiß nicht, ob es Wirtschaftswissenschaftlern gefallen wird, da es doch zumindest viele ihrer Annahmen ad adsurdum führt. Mir hat es gefallen und ich würde es vielen weiter empfehlen.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das mit Abstand wertvollste Buch seit langem, 7. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wow. Dieses Buch ist
a) extrem kompetent (Nobelpreisträger)
b) extrem gut zu verstehen
c) extrem nützlich - ich konnte aus praktisch jedem Artikel die eine oder andere Erkenntnis ziehen, die ich sofort in meinen beruflichen ([...]) oder privaten Alltag einbauen konnte.

Man fühlt sich an die Fische/Angeln-Geschichte erinnert: Wo andere Bücher einem den einen oder anderen interessanten Fakt / Fisch vorsetzt, bringt Kahnemann einem das Angeln bei. Sprich: er nennt nicht nur Phänomene, sondern erklärt die Mechanismen dahinter, so dass man die Theorie in eigene Praxis umsetzen kann.

Unbedingt lesen. Unbedingt.
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81 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen System 1 und System 2: episch breitgewalzt auf über 600 Seiten, 28. September 2012
Der von mir geschätzte Daniel Kahneman, Träger des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften gilt als renommierter Psychologe und viel zitierter Fachautor. Das Thema des Buches ist prinzipiell auch für Laien (an die es sich nicht explizit richtet) nicht uninteressant.

Der betont wissenschaftliche Schreibstil Kahnemans wirkt über lange Strecken umständlich, anstrengend und sehr ermüdend, vor allem, da sich Kahneman vielfach wiederholt. Ein kompetentes Lektorat hätte hier Abhilfe schaffen müssen.

Die bessere Alternative zu dem auf zahllosen Seiten zwischen zwei Buchdeckeln langatmig aufgeblähten Monolog wäre gewesen, die Aussagen lesefreundlich in Form eines kurzen prägnanten Essays herauszugeben.

FAZIT: Auch kluge Menschen können langweilen - und wie!
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Schnelles Denken, langsames Denken
Schnelles Denken, langsames Denken von Daniel Kahneman (Broschiert - 24. Februar 2014)
EUR 16,99
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