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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kissinger gibt eine begeisternde Geschichtslektion
Was macht das Buch so lesenswert?
Einerseits sind es die tiefen Einblicke in die diplomatisch-verzwickten Feinheiten, die historischen Abläufe sowie deren Interpretationen, die mich begeistern und die zeigen, wie auf dem internationalen Parkett agiert wird.
Andererseits gelingt es Henry Kissinger durch fantastische Vergleiche und großes Sachwissen das...
Veröffentlicht am 8. August 2011 von Thomas Vogt

versus
35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Begegnung mit Chinas Führern von Mao Zedong bis Hu Jintao
China: Zwischen Tradition und Herausforderung -
Henry Kissinger hat ein Buch geschrieben mit dem Titel: China - Zwischen Tradition und Herausforderung. Das Buch ist spannend zu lesen und ein Gewinn, sofern man ihm einen anderen Titel verpasst, dem es dann ungefähr gerecht wird. Dieser Titel würde z.B. lauten: "Meine Begegnungen mit Chinas Führern von...
Veröffentlicht am 16. Juli 2011 von Gu Junde


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kissinger gibt eine begeisternde Geschichtslektion, 8. August 2011
Was macht das Buch so lesenswert?
Einerseits sind es die tiefen Einblicke in die diplomatisch-verzwickten Feinheiten, die historischen Abläufe sowie deren Interpretationen, die mich begeistern und die zeigen, wie auf dem internationalen Parkett agiert wird.
Andererseits gelingt es Henry Kissinger durch fantastische Vergleiche und großes Sachwissen das Interesse des Lesers für China und seine Jahrtausende alte Kultur und Tradition zu wecken. Er beschreibt die Akteure eines halben Jahrhunderts ausgesprochen lebendig, eindrücklich und bei bestimmten Personen mit warmherziger Wertschätzung, die ich bei einem solchen Politprofi ebenso wenig erwartet hätte wie die Tatsache, dass eine solch detailreiche Darstellung derart spannend sein kann. - unbedingt lesen!!!
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Begegnung mit Chinas Führern von Mao Zedong bis Hu Jintao, 16. Juli 2011
China: Zwischen Tradition und Herausforderung -
Henry Kissinger hat ein Buch geschrieben mit dem Titel: China - Zwischen Tradition und Herausforderung. Das Buch ist spannend zu lesen und ein Gewinn, sofern man ihm einen anderen Titel verpasst, dem es dann ungefähr gerecht wird. Dieser Titel würde z.B. lauten: "Meine Begegnungen mit Chinas Führern von Mao Zedong bis Hu Jintao". Dieser Teil des Buches ist nicht von ungefähr der ergiebigste und spannendste Teil des Buches, in dem Kissinger seine persönlichen Erfahrungen in Gesprächen mit Chinas Führen schildert. Es sind zwar im Wesentlichen Eindrücke aus offiziellen, politischen Gesprächen aber die Perspektive des persönlichen Eindrucks vor oder hinter den Kulissen machen das Buch auf jeden Fall lesenswert. Sie zeichnen Persönlichkeiten wie Mao Zedong, Zhou Enlai, Deng Xiaoping, Hu Yaobang, Jiang Zemin und viele andere aus Kissingers subjektiver Perspektive.
Es ist auch nötig, mindestens sinnvoll, dass Kissinger dem Buch einen historischen Überblick voranstellt, der für das Verständnis des heutigen China hilfreich ist , da man noch immer nicht davon ausgehen kann, dass diese historischen Zusammenhänge in den USA oder in Europa Allgemeinwissen sind.
Da das Buch ein zeitgeschichtliches, politisches Buch ist und kein historisches Werk, beginnt der historische Überblick, bezogen auf die heutige Zeit, ganz sinnvoll mit der Macartney Gesandschaft 1793 und endet dann auf Seite 102 mit dem Ende des Kaiserreiches. Diese Darstellung kann man sich so oder auch etwas anders vorstellen aber sie erfüllt bis hierher den Zweck für dieses Buch.
Die historische Kurzdarstellung weist nun allerdings eine auffallende Lücke bis zur Gründung der Volksrepublik China 1949 auf. Die für das heutige China so schwierige und doch auch wieder so wichtige Zeit wird nur in einigen Nebensätzen von Seite 102 bis 105 gestreift. Es ist ein deutlicher Mangel, dass wichtige Ereignisse insbesondere zwischen 1915 und 1925 nicht beleuchtet werden. Nur einige wenige Stichworte: Sprachreform (man schreibt ab jetzt in der Umgangssprache), Aufbau einer allgemeinen Schulbildung für alle, Aufbau eines Universitätswesens, Verdammung der klassischen chinesischen Kultur (Schlagwort: "Nieder mit dem Laden des Konfuzius), 'Neue Kulturbewegung', Proteste des 4. Mai 1919 (nicht zuletzt wegen des amerikanischen Verhaltens bei den Versailler Friedensverhandlungen), umfangreiche Auslandsstudien vieler chinesischen Studenten in Europa, Japan und den USA, Gründung der kommunistischen Partei Chinas 1921 und nicht zuletzt der japanisch chinesische Krieg und der Bürgerkrieg. Manche der damaligen Geschehnisse sind geradezu Voraussetzungen für das moderne China, das von Deng Xiaoping 1978 'gestartet' wurde. Vielleicht hat Kissinger die Bedeutung dieser Zeit wirklich nicht erkannt. Es ist jedenfalls ein deutlicher Mangel dieses Buches.
Wenn man den Titel und Untertitel des Buches ernst nimmt, fehlt darüber hinaus allerdings noch eine ganze Menge aber das ist keine Unwissenheit. Henry Kissinger schreibt weder als Historiker noch als Journalist, sondern als hochrangiger amerikanischer Politiker, d.h. er schreibt eben auch oder sogar hauptsächlich mit politischer Absicht. In dieser Beziehung erfährt man in Büchern von z.B. Peter Scholl-Latour oder Konrad Seitz sehr viel mehr über China und seine zentralasiatischen Nachbarn und die Situation zwischen ihnen.
Wenn man sich diese Randbedingung einmal bewusst gemacht hat, dann wird das Buch auch schon wieder spannend und liest sich wie ein Krimi. Man ist immer dem auf der Spur was er nicht schreibt oder 'sehr subjektiv' darstellt und das ist eine ganze Menge. Die Außenpolitik der USA kommt in seiner Darstellung doch sehr weichgespült daher, dass man sich manchmal schon auf den Arm genommen fühlt. Grob geschätzt wird ca. die Hälfte der Geschichte erzählt. Dass der 'Silk road strategy act' von 1999, der die chinesische Außenpolitik massiv beeinflusst hat oder eine der chinesischen Reaktionen darauf, die Gründung der 'Shanghai Cooperation Organisation' (SCO), gegründet 2001, nicht einmal Erwähnung finden ist allerdings schon fast dreist. Auch über den Paradigmenwechsel in der Afrikapolitik Chinas von Mao Zedongs 'politischem' zum heutigen 'wirtschaftlichen' Ansatz, der dann im Jahr 2000 zur Gründung des 'Forum on China-Africa Cooperation' (FOCAC) führte, verliert er kein Wort und es gibt noch wesentlich mehr Beispiele.
Wenn das Buch den von mir vorgeschlagenen Titel hätte, würden die Kritikpunkte weitgehend wegfallen. Sie gelten für den Anspruch, mit dem das Buch daher kommt. Kissinger kennt chinesische Politiker, die schildert er anschaulich und spannend aber China, die Chinesen und die chinesische Kultur sicher nicht in gleichem Maße.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen China aus der Perspektive eines Realisten, 24. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Oft wurde hier bemängelt, dass Kisinger zu wenig auf die Menschenrechtsverletzungen in China eingehen würde. Dabei wird aber übersehen, dass die Intention des Autors eine andere war.
Kissinger möchte mit seinem Buch die komplexen Beziehungen Chinas zu seinen Nachbarn und natürlich zu den vereinigten Staaten erklären. Das Buch sit größtetneils chronoligisch aufgebaut, was es dem Leser ermöglicht die Entwicklungen, von offener Feindscahft, über die taktische Zusammenarbeit bis hin zu einer ungewissen Zukunft nachzuvollziehen. Zwar geht Kissinger auch imer wieder auf innerchinesische Ereignisse, wie die Kulturrevolution oder das Massaker von 89 ein, für ihn spielen aber die internationalen auswirkungen eine viel größere rolle. Da es aber schon genug Bücher über die innere Entwicklung Chinas gibt, eines der besten wird Wilde schwäne sein, ist es einfach mal interessant zu erfahren, mit wem China wann wie verbündet war. Das bei solch einem komplexen Thema andere Dinge unter dne Tisch fallen, ist nciht verwudnerlich.
Schade war einzig und allein, dass Kissinger zu Beginn zwar chronologisch die Geschcihte ab dem ersten Opiumkrieg erklärt, nach dem Boxeraufstand aber einen waghlasigen Sprung zur Zeit anch der revolution Maos vollführt. Somit verpasst Kissinger die Chance eine Episode der chinesichen Geschichte zu erklären,d ie auch schon in vielen anderen Büchern nur unzureichend erklärt wurde, weshalb die ersten 100 Seiten im Rückblick wie ein Exkurs erscheinen, in einem Buch, welches sich primär mitd er zweiten Hälfte des 20. Jahrhudnerts beschäftigt. Dennoch wird durch diesen Exkurs sher gut die Chinesische Kulutr und das chinesiche Selbstverständnis erklärt, was vermutlich auch der primäre Grund für diese Kapitel war.
Auf den letzen 100 Seitenw ird das Buch leider auch etwas theoretisch und Kissinger verpasst es hier, einw enig detailierter auf die Beziehungen Chinas zu anderen Staaten außerd en USA einzugehen. Da er aber mit verschiedenen Zukunftsperspektiven abschließt, zeigt er sehr gut, wie sich das chinesich amerikanscihe Verhältnis entwicklen könnte.
Wenn man das Buch liest sit es aber wichtig, dass man weiß, dass KIssinger der realistischen Denkschule der außenpolitik angehört. Das erklärt nicht nur die Positionen, die er im Buch vertritt, teilweise verlgeicht er auch seitenweise die den institutionalissmus mit dem Realismus, ohne dabei das Kind beim Namen zu nennen. Somit gewährt Kissinger nciht nur einen guten Einblick in die Außenpolitik Chinas, sondern auch in den klassischen Realismus. In einer Zeit, in der die Deutsche Presse von der institutionalistsichen Theorie dominiert wird und in der Republikaner nur noch durch ihre ans absurde grenzende Unwissenheit Schlagzeilen machen, bietet dieses Buch einen ganz anderen Blick auf die Dinge, auch wenn man nciht die politische Haltung des Autors teilt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kissinger trifft Mao, Deng et al., 30. Dezember 2011
Von 
Handwerklich gut gemacht und interessant, manchmal in der Mitte etwas zu technisch/politisch ausschweifend. Ein knapper historischer Abriss von ca. 100 Seiten von der Kolonialisierung Chinas bis zur Gründung der VR China. Die wichtigen Hintergrundinformationen für das Verständnis des Hauptteils werden gelegt. Es ist kein historisch vollständiges Buch, sondern vielmehr ein diplomatisches welches die Details des politischen Handwerks beleuchtet. Als solches ist es interessant zu lesen und Kissinger führt einige interessante Informationen aus seiner persönlichen Perspektive von Treffen mit Mao und Deng aus. Der englische Titel "On China" ist vielleicht treffender da er weniger Erwartungen als der deutsche Titel weckt und generischerer Natur ist. Wer etwas über die Geschichte Chinas erfahren will ist mit diesem Buch nicht gut beraten, da gibt es besseres. Wer Details zur Öffnung Chinas zum Westen, die Geschichte des US-China Verhältnisses der Neuzeit oder das diplomatische Handwerk im Allgemeinen erfahren möchte findet sie hier. Insgesamt also ein gutes und interessantes Buch das seinem (deutschen) Titel inhaltlich nicht ganz gerecht wird.
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2.0 von 5 Sternen Henry Kissinger - China, 6. August 2014
Rezension bezieht sich auf: China: Zwischen Tradition und Herausforderung (Broschiert)
Zunächst Folgendes: Wer eine Abhandlung über chinesische Geschichte erwartet, ist bei Kissinger an der falschen Adresse. Hinter „China“ verbirgt sich (bis auf eine kurze historische Einführung) eine Geschichte des diplomatischen Austauschs zwischen den USA und der Volksrepublik China.

Obwohl es Kissinger gelingt die Unterschiede zwischen chinesischer und amerikanischer Politik unter Rückgriff auf chinesische Klassiker (v.a. Konfuzius und Sun Tzu) und die Brettspiele Go und Schach herauszuarbeiten und allerlei interessante Einblicke in vertrauliche diplomatische Diskussionen zwischen hohen Vertretern beider Regierungen zu geben, weist sein Werk einige grobe und ärgerliche Mängel auf, die eine bessere Bewertung verhindern.

Häufig werden kritische Themen ausschließlich von einer Perspektive (der Perspektive der KPCh) aus betrachtet. So merkt Kissinger beispielsweise lediglich kurz an, dass Tibet nach der Besetzung durch die Volksbefreiungsarmee unter Mao fester Bestandteil des Staatsgebietes der VRC wurde. Für ihn ist klar (so muss man die kurzen Anmerkungen wohl deuten), dass dies legitimer weise geschah, da (so Kissinger) Tibet zuvor Teil des chinesischen Kaiserreiches gewesen sei. Bitte nicht falsch verstehen: Es soll keineswegs behauptet werden, dass die offizielle chinesische Sichtweise zum Problem Tibet vollkommen aus der Luft gegriffen wäre. Tatsächlich handelt es sich um eine hochkomplexe Frage und beide Seiten können gute Argumente für ihre Forderungen vorbringen. Das Problem ist also nicht Kissingers Meinung, sondern vielmehr, dass er diese als Tatsache präsentiert ohne etwaige Gegenargumente vorzustellen (eine ausgeglichenere Darstellung bieten u.a. Goldstein „A History of Modern Tibet“ (Bd. 1) und Powers „History as Propaganda“).

Ähnlich verfährt Kissinger auch bezüglich der Ereignisse auf dem Tienanmen-Platz. Während die Argumente der chinesischen Führung ausführlich dargestellt werden, kommt kein einziger Oppositioneller zu Wort. So bleiben die Behauptungen der KPCh-Elite (die Demokratie-Bewegung hätte China und damit auch die Welt ins Chaos stürzen können; die KPCh habe ihrem Volk und auch den Völkern aller anderen Staaten einen großen Dienst erwiesen) letztlich unkommentiert, was eher wie Meinungsmache und Apologie als wie eine wissenschaftliche Vorgehensweise anmutet.

Ein drittes Beispiel bietet der kurze aber äußerst brutal geführte chinesisch-vietnamesische Krieg im Jahre 1979. Nachdem es zwischen Vietnam und dem von den Roten Khmer beherrschten Kambodscha wiederholt zu Ausschreitungen an der Grenze gekommen war, marschierten vietnamesische Truppen in Kambodscha ein und beseitigten das Pol Pot Regime. Die Roten Khmer hatten nie einen Hehl aus ihrem rassistischen Hass auf die Vietnamesen gemacht und gleichzeitig beinah ein Drittel der kambodschanischen Bevölkerung vernichtet. Grundlos war das vietnamesische Eingreifen also keineswegs. Kissinger ist allerdings der Ansicht, dass die vietnamesische Besatzung Kambodschas mit dem Ziel der vietnamesischen Hegemonie über die Staaten des ehemaligen Indochinas durchgeführt worden sei. Man habe der Sowjetunion (Vietnams mächtigstem Verbündeten) Tür und Tor öffnen wollen und versucht China einzukreisen. Beweise für diese Theorie liefert Kissinger keine. Der Leser soll ihm die Behauptung anscheinend unkritisch abnehmen. Beweise wären an dieser Stelle durchaus wichtig, da Kissinger die Begründung für die (seiner Meinung nach gerechtfertigte) Unterstützung eines der brutalsten und gefährlichsten Regime des zwanzigsten Jahrhunderts liefert. Sowohl China als auch die USA unterstützten die Roten Khmer diplomatisch und mit Waffenlieferungen. Für Kissinger ein klarer Fall: Moralische Vorstellungen mussten geopolitischen weichen. Es mag durchaus sein, dass die Führung um Deng Xiaoping die Bedrohung für real hielt und sich gezwungen sah Vietnam anzugreifen. Nicht annehmbar ist hingegen, dass Kissinger Jahrzehnte nach dem Krieg dieses Argument unkritisch aufgreift ohne einen einzigen Beleg zu liefern.

Kurz gesagt: Wer das Buch erwirbt sollte in keinem Fall vergessen, dass der Autor ein skrupelloser Machtpolitiker war, der wiederholt und ohne Bedenken die Weltöffentlichkeit belog. Auch hier versucht Kissinger mehr oder weniger geschickt die Meinung des Lesers zu beeinflussen. Kritische Stimmen kommen kaum zu Wort. So wirkt Kissingers Werk in weiten Passagen wie eine einseitige Apologie, nicht wie ein hochwertiges Geschichtswerk. Man merkt deutlich, dass Kissinger seine guten Beziehungen zur chinesischen Führung nicht riskieren wollte. Dennoch bleibt das Werk lesenswert und interessant – allerdings weniger als Buch zur chinesischen Geschichte als als historisches Dokument, das Aufschluss über die Sicht amerikanischer Machteliten auf die chinesisch-amerikanischen Beziehungen bietet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Hauch "Cold War", 2. September 2011
Ich fand das Beste an dem Buch einen kalten Hauch des (ziemlich geheimen/unzugänglichen) Kalten Kriegs von einem Hauptprotagonisten vermittelt zu bekommen. Das Buch ist nach einer kurzen aber durchaus stichhaltigen Einführung zum chinesischen Wesen ("Einzigartigkeit") eine chronologische Darstellung der chinesischen (Aussen-)politik der Neuzeit insbesondere der Beziehungen zu den USA. Am interessantesten sind die Einblicke ins "diplomatische Schlafzimmer" in den Zeiten dieser ständigen Bedrohungslage ("Wer ist jetzt hier eigentlich gegen wen?" / "Welches Land wird von wem unterstützt/mit Waffen beliefert und/oder bekriegt?"). Ebenso werden die historische Person Mao Zedong und weitere chinesische Führer sehr eindringlich charakterisiert. Leider sind diese Filet-Stückchen eher dünn gesäht. Die über 500 Seiten könnten auch auf die Hälfte ohne inhaltliche Verluste gekürzt werden. Kein Nachteil find ich die "voreingenommene" Haltung des Realisten Kissinger zu "seiner" Chinapolitik. Die relativ milde Kritik an Maos Kulturrevolution und der Niederschlagung des Aufstandes am Platz des himmmlichen Friedens war und ist eben das Wesen der eigentlich unideologischen amerikanischen Interessenpolitik und eben deshalb auch ein Erkenntnishöhepunkt dieses Buches.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Portrait eines Landes, 12. Juni 2011
Es lässt immer aufhorchen in der Gegenwart, wenn große und gewichtige Namen der jüngeren Vergangenheit sich noch einmal zu aktuellen Themen der Welt zu Wort melden.

Kissingers China Buch ist nicht der erste Blick eines gestandenen, ehemaligen Staatsmannes auf die Entwicklung eines der bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich stärksten Länder dieser Welt, auch Helmut Schmidt und andere haben sich an anderen Orten bereits zu einer Einschätzung geäußert. Als Fußnote nebenbei mag hier interessanterweise noch die enge Freundschaft zwischen Kissinger und Schmidt mitschwingen, die auch im (altersgemäß seltener werdenden) Abgleich der Meinungen zu Weltfragen beider Männer stehen.

Was das Buch Kissingers im besonderen allerdings auszeichnet ist die Nähe des Autors zu China. Über Jahrzehnte hinweg, in der aktiven Politik, aber auch im nachhinein als Persönlichkeit von Weltrang, hat Kissinger das Land häufig bereist und Kontakt zu allen der führenden Männer Chinas im engen Gespräch gestalten können. Aufgrund der langen Periode seiner Nähe zu China und Chinas Machthabern, aber auch zu den Verhältnissen im Land, gibt das Buch beredt und fundiert Auskunft über den Wandel vor allem, den das Denken und die Haltung Chinas im Lauf der letzten 40 Jahre genommen hat.

Die Öffnung zu wirtschaftlichem Denken und zu wirtschaftlichen Kontakten, die politische Einflussnahme allein schon durch das finanzmarkorientierte Handeln (China ist der größte Gläubiger der USA und stützt bis heute durch immense Dollarkäufe die amerikanische Wirtschaft). Daneben steht aber auch die Beschreibung der faszinierenden Bruchlinie zwischen jahrtausendealter Tradition, kommunistischer Prägung und modernere Gesellschaft im Handeln und Denken eindrucksvoll auf den Seiten des Buches vor Augen. Von einer Lebensart, die an das tiefste Mittelalter erinnert (im ländlichen China), über die feste Zügelführung der politischen Lenker (die an kommunistische Systeme erinnert), über Massenindustrien mit schwierigsten Verhältnissen für die Arbeiterschar (die an den frühen und ungehemmten Kapitalismus Europas erinnert) bis hin zur hoch technisierten Welt mitsamt einer wachsenden Schicht wohlhabender Menschen reicht der Bogen, den China in sich spannt. Manchmal fast bis zur Zerreißprobe.

Ein Bogen, den Kissinger zu beschreiben versteht und den er immer aus der faktischen Perspektive her betrachtet. Zeit seines Lebens hat Kissinger sich immer am Machbaren, am Realen, an den Fakten orientiert (noch ein Ähnlichkeit mit Helmut Schmidts Bemerkung, wo der Platz für Visionäre wohl wäre). Diese Sichtweise ermöglicht einen intensiven Blick auf die Hintergründe chinesischer Entwicklung, gerät allerdings in mancherlei Hinsicht, gerade auch im Blick auf all die Menschenrechtsverletzungen und Grausamkeiten der politischen Führung dem eigenen Volk gegenüber, äußerst neutral.

Im Ablauf des Buches folgt, nach einem charakterisierenden Kapitel auch der inneren Spannung chinesischer Mentalität zwischen 'Realpolitik' und 'Kunst des Krieges', ein chronologischer Blick von etwa der Mitte des 19. Jh. an (Opiumkriege) bis zur Gegenwart. Aufgrund dieser chronologischen Ordnung gelingt es Kissinger, die gesamte Entwicklung Chinas, äußerlich wie innerlich, mitsamt der entscheidenden Wendepunkte und deren Verankerung in den herrschenden Umständen, verständlich vor Augen zu führen. Empörung und moralische Bewertungen finden sich, wenn überhaupt im Buch, nur tief hintergründig. Das 'Machbare' ist die Dimension Kissingers, das Verstehen der Hintergründe, nicht die Wertefrage. Hier verbleibt mancherorts im Buch ein deutlich schwieriger Nachgeschmack.

Allerdings leitet sich ein Verständnis für den 'Nicht Umgang' mit Menschenrechten und die ständige Zensur in China im Buch durchaus aus der geschichtlichen Tradition und der besonderen Mentaltität Chinas her. Das muss der Leser natürlich noch lange nicht gut finden, zumindest aber eine einleuchtende Erläuterung und detaillierte Hintergrundbeschreibungen bekommt er durch das Buch an die Hand.

Henry Kissinger legt einen faktenorientierten, kompetenten und aufgrund seiner vielfachen persönlichen Begegnungen und Erfahrungen mit China authentischen und hochinteressanten Blick auf diesen politischen und wirtschaftlichen Koloss vor, der besonders im Blick auf das 'neue Jahrtausend' und die Betonung des 'friedlichen Augstiegs' einen intensiven Blick auf das Kommende zu werfen vermag.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kissinger ist lesenswert, 23. Juli 2011
Ein großer amerikanischer Politiker schreibt ein umfangreiches und aufschlussreiches Buch über Außenpolitik am Beispiel der Herstellung und Weiterentwicklung der diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und China, in dessen Prozess Kissinger persönlich fest eingebunden war, es gibt offensichtlich keinen besseren Kenner dieser Materie. So gewinnt man als Laie Einblicke hinter die Kulissen der Politik, die nicht alltäglich sind.

Nach Kissinger steuerten die USA nach dem Zerfall der Sowjetunion unaufhaltsam auf die Einführung einer Mehrparteiendemokratie und einer liberalen Marktwirtschaft in allen Ländern der Welt zu. Alles, was sich dieser kraftvollen Entwicklung entgegenstellte, sollte hinweggefegt werden. Deshalb betrachtete man Bestrebungen, die auf Regimewechsel in anderen Staaten zielten, als legitime Mittel der US-Außenpolitik und nicht als Einmischung in innere Angelegenheiten.

Kissinger kommt nach der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Chinas, die er über Jahre aus nächster Nähe verfolgt hat, zu dem Schluss, dass diese Strategie im China von heute nicht zum gewünschten Erfolg führen wird. Vielmehr ist er der Meinung, dass nun ein Wendepunkt in den chinesisch-amerikanischen Beziehungen erreicht ist. Die USA und China wissen, dass sie einander brauchen, weil beide zu groß sind, um von der jeweils anderen Seite beherrscht zu werden. Mit diesem Buch wendet sich Kissinger an Leser, die sich für die Hintergründe in der großen Politik interessieren, um ihnen den Paradigmenwechsel in der amerikanischen China-Politik bewusst zu machen.

Für ein besseres Verständnis der aktuellen Politik führt Kissinger seine Leser bis tief an die Wurzel der chinesischen Kultur und Geschichte. Was sich dabei wohltuend als roter Faden durch das gesamte Buch zieht, ist die Achtung Kissingers vor den Leistungen des chinesischen Volkes, vor seiner tausendjährigen Geschichte und seiner großen Kultur, aber auch vor den führenden chinesischen Politiker, von Mao Zedong bis Deng Xiaoping, mit denen er immer wieder im Gespräch war. Damit hebt sich das Buch wohltuend von den aktuellen Berichterstattungen über China ab, die oft durch Ignoranz und Feindseligkeit geprägt sind.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine ermüdende, einseitig machtpolitisch fokussierte Analyse über 50 Jahre US-chinesische Diplomatie, 20. August 2011
"Etikettenschwindel" ist der erste Begriff, der mir zu Henry Kissingers "China - Zwischen Tradition und Herausforderung" einfällt. Entgegen des Verlagstextes ist dieses Werk nicht primär der Darstellung des chinesischen Weges und seiner zukünftigen Herausforderungen gewidmet (Letztere werden kaum erwähnt), stattdessen schildert Kissinger 540 Seiten lang die Grundzüge der US-chinesischen Diplomatie im 20. Jahrhundert.

Dass ein Schwerpunkt dabei auf den von Kissinger geprägten Gesprächen in den 70er Jahren liegt, ist verständlich. Diesem Hauptteil seines Werkes stellt Kissinger eine sehr knappe Abhandlung wesentlicher historischer Zäsuren voran, wobei er z.B. die Gesamtheit des japanisch-chinesischen Krieges und der innerchinesischen Bürgerkriege in wenig mehr als einer halben Seite abhandelt und Maos großen Marsch gar nicht erwähnt. Dieses Hintergrundwissen hält Kissinger entweder für verzichtbar oder setzt es bei seinen Lesern voraus.

Kissigers "China" richtet sich an einen Leserkreis, der sich für die Details internationaler Diplomatie interessiert und anhand der amerikanisch-chinesischen Diplomatie ein Musterbeispiel für jahrzehntelanges Balancieren zwischen offener Konfrontation, vorsichtiger Annäherung und heimlicher Kooperation nachzuvollziehen vermag. Zwar bin ich durchaus Politik begeistert, selbst für mich waren die detaillierten Darstellungen der verschiedenen Gipfeltreffen jedoch ermüdend.

Kissinger verwendet den Großteil der 540 Seiten darauf, die Handlungsweisen der chinesischen Staatsführung in den letzten 60 Jahren zu erläutern, häufig mit Rückgriffen auf die kulturellen Traditionen im Reich der Mitte. Dies ist zwar durchaus erhellend, zugleich fällt aber auf, dass die nicht-regierungskonforme Sichtweise zu den Geschehnissen für Kissinger keine Rolle zu spielen scheint. Weder Dissidenten noch Studenten, die auf dem Platz des Himmlischen Friedens für ein anderes China eingetreten waren, kommen zu Wort. Sollte Kissinger sich in den inzwischen fast 40 Jahren seiner China-Diplomatie tatsächlich so einseitig nur auf Kontakte mit Regierungsstellen konzentriert haben? Und was ist eigentlich mit Tibet und dem Dalai Lama? Folgt man Kissinger, so ist die Besetzung Tibets eine aus der Historie ableitbare, rechtmäßige Entscheidung der chinesischen Führung gewesen. Die staatlich gelenkte Sinisierung Tibets, die an eine kulturelle Auslöschungspolitik der tibetischen Traditionen grenzt, scheint für Kissinger irrelevant zu sein. Es nährt sich mir der Verdacht, dass Kissinger seine exklusiven persönlichen Kontakte zur chinesischen Staatsführung nicht gefährden will und deshalb kritische Themen - wie z.B. Tibet - nicht thematisieren kann oder will.

Ebenso enttäuschend aus meiner Sicht, dass Kissinger den Blick nicht nach vorne wendet: Wie wird sich der zunehmende Widerspruch zwischen wirtschaftlicher und technischer Modernisierung bei gleichzeitigem Verharren in politischer Rückständigkeit im Alltag bewahren lassen? Wird die nach China zurückflutende, in den USA ausgebildete neue Führungselite auf Dauer mit Wohlstand auf Kosten individueller Freiheit ruhigzustellen sein? Wird die schon jetzt klaffende Schere zwischen lokalem Reichtum in den Sonderwirtschaftszonen und bitterer Armut in den Weiten des Hinterlandes auf Dauer auszuhalten sein? Werden die immer wieder aufflammenden nationalistischen Aufstände in den innerasiatischen Regionen Chinas an Vehemenz zunehmen und von Peking mit militärischen Mitteln beherrschbar bleiben?

Für Kissinger spielen diese Fragen offensichtlich eine nur untergeordnete Rolle in seinen macht- und wirtschaftspolitischen Betrachtungen, wobei er ausschließlich amerikanische Interessen als Leitmaß seiner Bewertungen und Empfehlungen heranzieht.

Und so stehen Kissingers freiheitliche Maximen, die er in der ersten Hälfte des Buches zum Ausdruck bringt, in eklatantem Widerspruch zu dem, was er im späteren Teil als chinesische Realität akzeptiert: "Fast alle Reiche entstanden durch Gewalt, aber keines kann durch Gewalt erhalten werden. Eine universale Herrschaft muß, wenn sie dauerhaft sein soll, Zwang letztlich in Pflicht übersetzen. Wenn dieses nicht gelingt, wird der Herrscher seine Energie an die Sicherung der Macht verschwenden und keine mehr für die Gestaltung der Zukunft übrig haben. (...) Reiche haben Bestand, wenn Repression durch Konsens ersetzt wird." (S26). Ist auch dieses ein Abbild Kissingers Diplomatie? Eine Wahrheit versteckt an anderer Stelle auszusprechen ohne den offensichtlichen Bezug zum Ist-Zustand herzustellen? Wenn dem so ist, muss der Leser "China" sehr aufmerksam lesen, um Kissingers tatsächliche Einschätzung hinter diplomatischen Nebelkerzen aufzuspüren.

Eine aktive Menschenrechtspolitik des Westens gegenüber China lehnt Kissinger dennoch rigoros ab: "Angesichts amerikanischer Supermacht, chinesischer Dynamik, einer globalisierten Welt und der allmählichen Verschiebung der Schwerpunkte der Weltpolitik vom Atlantik zum Pazifik war ein friedliches und kooperatives Verhältnis zwingend notwendig." (S493) Und: "Doch die Erfahrung hat gezeigt, dass der Versuch, die Menschenrechte durch Konfrontation durchzusetzen, in der Regel kontraproduktiv ist. Dies gilt ganz besonders für ein Land mit dem historischen Selbstbild Chinas." (S539)

Und so bleibt unter dem Strich wenig auf der Habenliste dieses Werkes zu subsumieren: Einige erinnerungswürdige Zitate (Mao: "Ich habe nur drei Aufgaben: essen, schlafen und scheißen"), zitierfähige Ausführungen Kissingers zu Leadership ("Führungspersönlichkeiten können sich das Umfeld nicht aussuchen, in dem sie operieren. Ihr eigener Beitrag besteht darin, die Grenzen der jeweiligen Situation voll auszuschreiten." S237) und die These, dass Außenpolitik Kontinuität über Parteibücher hinaus erfordert ("Aber als frisch gewählter Präsident legte er [Clinton] mehr Wert auf sein Ansehen in der öffentlichen Meinung in den USA als auf die subtilen Grundzüge der US-Außenpolitik gegenüber China." S483).
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5.0 von 5 Sternen China von Henry Kissingerr, 31. Dezember 2012
Von 
Beer, Curt "Curt Beer" (Bad Homburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: China: Zwischen Tradition und Herausforderung (Broschiert)
Die erste Hälfte des Buches ist etwas trocken und ich vermisse ein wenig die Brillianz von Henry Kissingers Buch " DIPLOMACY " . Aber die zweite Hälfte ist grandios und öffmet dem aufmerksamen Leser die Augen für die Schwierigkeiten in der Diplomatie von zwei so unterschiedlichen Kulturen, wie die der USA und der Volksrepublik China. Ich habe selber sechs Jahre für EVA AIR, der privaten internationalen Luftfahrtgesellschaft von Taiwan geflogen, war zur Zeit der Übergabe von Hongkong an die Volksrepublik China in Taiwan und habe ein wenig gelernt, wie man sich Mühe geben sollte, eine fremde Mentalität und Kultur kennen zu lernen und mit Menschen einer anderen Kultur zu leben. Dies Buch öffnet für den engagierten Leser ein wenig die Tür zu der chinesischen Denkweise und Mentalität. Ich habe dies Buch meinem ältesten Sohn zu Weihnachten geschenkt.
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China: Zwischen Tradition und Herausforderung
China: Zwischen Tradition und Herausforderung von Henry A. Kissinger (Broschiert - 22. Oktober 2012)
EUR 16,99
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