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41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Analyse der Weltökonomie in hoher Qualität,
Von
Rezension bezieht sich auf: Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft (Gebundene Ausgabe)
Die Analyse der Finanzkrise hat so viele Aufsätze, Bücher und Fachbeiträge hervorgebracht, dass es schwierig ist, die interessanten und qualitativ guten herauszufiltern. Das Buch von Stieglitz gehört zweifelsohne dazu. Und das nicht nur, weil es von einem Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften geschrieben worden ist. Eine ernsthafte Bestandsaufnahme und ein wirtschaftspolitischer Ausblick muss der Ökonomie wie auch der historischen, politischen und sozialen Komponente gerecht werden. Und das gelingt Stieglitz in hoher Qualität! Und als eine der gewichtigen Stimmen, die schon Jahre vorher vor dem Absturz gewarnt haben, ist er heute nicht von der Genugtuung frei, richtig gelegen zu haben. Man mag es ihm verzeihen; aufgrund des durchaus berechtigten und belegbaren Hinweises darauf und der hohen Qualität des Buches.Wie schon in seinem Buch "Die Schatten der Globalisierung" (eine gravierende Kritik an der Politik der Weltbank), wird er auch in seinem neuen Werk "Im freien Fall" sehr deutlich und spart nicht mit Kritik; eröffnet aber auch Perspektiven durch Ideen, die durch Nachhaltigkeit geprägt sind. Die Wochenzeitung "Die Zeit" beschreibt ihn als bedeutendsten und kreativsten Wirtschaftswissenschaftler" zur Zeit. Ein interessantes Wortspiel, das aber viel Wahrheit mit sich bringt. Joseph Stieglitz scheint keinesfalls einer zu sein, der auf aktuelle Meinungsführerschaft vertraut, sondern auf zukunftsfähige Ideen und Kompetenz. Sein Werk gibt sich nicht damit zufrieden, falsche und schwierige ökonomische Anreize für Banken und Menschen im Finanzsystem zu beschreiben. Evident wird Joseph Stieglitz dort, wo er erklärt, inwiefern das ganze System global - aus seiner Sicht - falsch gestaltet ist und seltsame - weltfremde - Ansätze in der näheren Vergangenheit geboten hat. Das ist mehr als nur eine Lektion der politischen Ökonomie durch den ehemaligen Chefvolkswirt der Weltbank. Es ist die Eröffnung einer Plattform" auf der das Diskussionsniveau statt finden sollte. Er macht sich nicht frei von seiner Beratertätigkeit der "Clinton-Regierung" und geht offen mit seinem ambivalenten Verhältnis zur Bush-Administration" um. Und er äußert Kritik an dem Krisenmanagement der Obama-Regierung!" Das ehrt ihn und zeigt seine Klasse! In dem Buch wird aufgezeigt, dass die US-Banken sich sehr entfernt haben von den Aufgaben, die sie für die Realwirtschaft zu erfüllen gehabt hätten. Stiglitz diskutiert die Finanzkrise mit sinnvollen sozialen und ökonomischen Komponenten und Kriterien. Die Funktion des Staates, der soziale Zweck der Marktwirtschaft, die anstehenden nötigen globalen Strukturreformen bilden die Eckpfeiler für seinen Blick auf die Zukunft. Und es lassen sich Lehren viele Lehren aus seinem Werk ziehen. Es gehört auf den Lesertisch eines jeden, der sich für die globale Ökonomie der Zukunft interessiert und auf den Lesertisch der Entscheidungsträger. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Klartext,
Von
Rezension bezieht sich auf: Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft (Gebundene Ausgabe)
Stiglitz liefert eine Analyse der Finanzkrise, ihrer Ursachen und der Lehren, die daraus zu ziehen sind. Er versteht es, seine Gedanken in einer wohltuend einfachen und klaren Sprache darzulegen. Auch inhaltlich redet er Klartext. Die fatale Rolle der Banken, der Fed und der Politik bei der Entstehung der Immobilienblase werden nüchtern und schonungslos analysiert, ebenso wie die Fehler bei deren "Bewältigung" und deren Konsequenzen für die Zukunft.Es entsteht das Bild einer fundamental fehlorientierten Bankenszene, in der das trickreiche Streben nach kurzfristigen Gewinnen auf Kosten der Seriosität und der langfristigen Solidität mit Methode und mit freundlicher Unterstützung durch die Politik betrieben wird. Die staatlichen "Rettungspakete" sind Teil der Beute und verhindern eine Reform des Finanzsystems. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit der neoliberalen Theorien und Praxis,
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft (Gebundene Ausgabe)
In der nun seit 2008 schon andauernden Finanzkrise, in deren Verlauf die dramatischen Rettungsaktionen eines ganzen Landes, Griechenland, und des Euros vor einiger Zeit nur die letzten Höhepunkte einer noch lange nicht abgeschlossenen Entwicklung darstellten, ist die Zahl der in Aufsätzen und Büchern veröffentlichten Reaktionen, Erklärungen und Deutungen schon so groß geworden, dass man mit Fug und Recht auch hier schon von einer Blase sprechen kann...Der Autor des vorliegenden Buches, 2001 mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet, war lange Jahre Chefvolkswirt bei der Weltbank und leitet aktuell die UN-Kommission zur Reform der internationalen Geld- und Finanzmärkte. Er legt hier eine grundlegende Ursachenanalyse der jüngsten Krise vor, die ihm zu einer Generalabrechnung mit der Ideologie wird, die er vor allen Dingen mit den Namen Thatcher und Reagan in Verbindung bringt. Die Entfesselung der Märkte, schon vor vielen Jahren auch von deutschen Politikern als "Deregulierung" schön geredet und die daraus folgende ungleiche Verteilung von Wohlstand waren ja tatsächlich kein Betriebsunfall einer sich als neoliberal verstehenden Wirtschaftspolitik, sondern darin bestand ihr ausdrückliches Ziel. In den ersten Kapiteln seines Buches beschreibt Stiglitz die Entstehung und die Auswirkungen der amerikanischen Hypothekenkrise als regelrechte Anstiftung zum Schuldenmachen. Allen war klar, dass die Menschen diese Kredite aus ihren knappen Einkommen nie würden zurückzahlen können. Dennoch wurden Häuser zu stellenweise Werten bis zu 130 % finanziert. Stiglitz zieht Parallelen zwischen der Verschuldung von Einzelpersonen und ganzen Staaten und berechnet genau die Vernichtung von Vermögenswerten ganzer Bevölkerungsschichten und armer Völker, die niemals auch nur die Chance hatten, von deregulierten Märkten zu profitieren. In einem zweiten Teil beschreibt Stiglitz zum Teil sehr visionär eine "neue" Marktwirtschaft, in der Staaten und internationalen Institutionen wieder wirklich regulierende Aufgaben zukommen. Wenn die Finanzmärkte an die Kette gelegt würden, so Stiglitz, wäre ein globaler Wohlstand sehr wohl möglich. Das bisherige Krisenmanagement sei dazu allerdings nicht geeignet, sagt er, weil es immense öffentliche Mittel in Strukturen geleitet hätte, die nicht erhaltenswert seien. Die gegenwärtige Krise bezeichnet er als "Nahtoderfahrung", aus der vielleicht gelernt werden könne, so seine Hoffnung. Das Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit der neoliberalen Theorien und Praxis. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit der neoliberalen Theorien und Praxis,
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft (Gebundene Ausgabe)
In der nun seit 2008 schon andauernden Finanzkrise, in deren Verlauf die dramatischen Rettungsaktionen eines ganzen Landes, Griechenland und des Euros vor einiger Zeit nur die letzten Höhepunkte einer noch lange nicht abgeschlossenen Entwicklung darstellten, ist die Zahl der in Aufsätzen und Büchern veröffentlichten Reaktionen Erklärungen und Deutungen schon so groß geworden, dass man mit Fug und Recht auch hier schon von einer Blase sprechen kann'Der Autor des vorliegenden Buches, 2001 mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet, war lange Jahre Chefvolkswirt bei der Weltbank und leitet aktuell die UN-Kommission zur Reform der internationalen Geld- und Finanzmärkte. Er legt hier eine grundlegende Ursachenanalyse der jüngsten Krise vor, die ihm zu einer Generalabrechnung mit der Ideologie wird, die er vor allen Dingen mit den Namen Thatcher und Reagan in Verbindung bringt. Die Entfesselung der Märkte, schon vor vielen Jahren auch von deutschen Politikern als 'Deregulierung' schön geredet und die daraus folgende ungleiche Verteilung von Wohlstand waren ja tatsächlich kein Betriebsunfall einer sich als neoliberal verstehenden Wirtschaftspolitik, sondern darin bestand ihr ausdrückliches Ziel. In der ersten Kapitel seines Buches beschreibt Stiglitz die Entstehung und die Auswirkungen der amerikanischen Hypothekenkrise als regelrechte Anstiftung zum Schuldenmachen. Allen war klar, dass die Menschen diese Kredite aus ihren knappen Einkommen nie würden zurückzahlen können. Dennoch wurden Häuser zu stellenweise Werten bis zu 130 % finanziert. Stiglitz zieht Parallelen zwischen der Verschuldung von Einzelpersonen und ganzen Staaten und berechnet genau die Vernichtung von Vermögenswerten ganzer Bevölkerungsschichten und armer Völker, die niemals auch nur die Chance hatten l von deregulierten Märkten zu profitieren. In einem zweiten Teil beschriebt Stiglitz zum Teil sehr visionär eine 'neue' Marktwirtschaft, in der Staaten und internationalen Institutionen wieder wirklich regulierende Aufgaben zukommen. Wenn die Finanzmärkte an die Kette gelegt würden, so Stiglitz, wäre ein globaler Wohlstand sehr wohl möglich. Das bisherige Krisenmanagement sei dazu allerdings nicht geeignet, sagt er, weil es immense öffentliche Mittel in Strukturen geleitet hätte, die nicht erhaltenswert seien. Die gegenwärtige Krise bezeichnet er als 'Nahtoderfahrung', aus der vielleicht gelernt werden könne, so seine Hoffnung. Das Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit der neoliberalen Theorien und Praxis. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Vision einer neuen Gesellschaft,
Von Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft (Gebundene Ausgabe)
Der weltweit hochdekorierte Joseph Stiglitz, unter anderem ist er Nobelpreisträger und war Wirtschaftsberater der Clinton - Regierung, tritt in diesem Buch für eine wesentlich aktivere Rolle des Staates in der Wirtschaft ein.Der Autor dieses Buches hält die Zeit für günstig, jetzt in diesem Moment nicht national sondern global zu denken und eine grundlegend neue Wirtschafts - und Finanzpolitik zu schaffen. Joseph Stiglitz ist für Leser ein Glücksfall. Er vermittelt viel an Fachwissen über Märkte und Ökonomie, schaut für uns hinter die Kulissen und schreibt dabei so spannend, als handelte es sich um einen Krimi. Er beginnt mit der Krise vom Herbst 2008 und setzt sie geschickt in einen Kontext mit der großen Depression 80 Jahre vorher. Der Autor benennt, ohne Rücksicht nehmen zu müssen, klar Fehler beim Krisenmanagement. Er erklärt Mechanismen und erläutert seine Vorstellungen von einer neuen Marktwirtschaft. Das für mich wesentliche an diesem Buch hat Joseph Stiglitz in den Kapiteln 9 und 10 verpackt. Was vielen Politikern fremd ist, dass beschreibt Stiglitz: Seine Vision von einer neuen Gesellschaft. Er sagt ganz deutlich, dass der Markt wie er noch immer besteht, unsere Denkweise und Wertvorstellungen deformiert hat. Wir brauchen also eine neue Gesellschaft. Sehr eindrucksvoll beschreibt Joseph Stiglitz diese. Für Politiker sollte dieses Buch Pflichtlektüre werden. Der Autor blickt nicht im Zorn auf sie herab, er blickt voller Sorge in die Zukunft und hält uns seine Vision von einer neuen Gesellschaft entgegen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Wie das Kartenhaus zusammenfiel,
Von
Rezension bezieht sich auf: Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft (Gebundene Ausgabe)
Stiglitz nennt es die große Rezession. Er möchte uns einige Ratschläge für die Nachwehen in der Weltwirtschaftskrise geben. Dabei beschränkt er sich auf die neuen Rahmenbedingungen und die zukünftigen Beschäftigungsfelder, um ein weltweites Wachstum zu ermöglichen. Es ist an der Zeit auf die neuen Bedingungen einzugehen und ein neues Gleichgewicht zwischen Staat und Markt aufzuzeigen. Es ist eine Mischung aus NGO und Wirtschaftsorganisationen, die nicht vom Markt bestimmt werden. Sein ökonomisches Denken ist in der Tradition von John Maynard Keynes. Das Hauptproblem der aktuellen Krise ist die Risikofreudigkeit der Banken. Die Investition in einem verbrieften Wertpapier (CDO/CDS) war für lange Zeit das bessere Investment, als die Kreditherauslage an einem mittelständischen Unternehmen. Die Bankboni sind nach der Krise wieder auf das alte Niveau gestiegen. An diesem Beispiel sieht man, dass sich an dem Managerverhalten nichts geändert hat. Ich denke, dass die Trennung zwischen Geld- und Warenwirtschaft der Auslöser für das Problem ist. Die Wertpapiermärkte haben sich in den letzten zwanzig Jahren verselbständigt. Heute kann man an einem einzigen Börsentag mehr Geld verdienen und verlieren, als durch eine normale Beschäftigung.Seine Analyse trifft den Kern des Problems. Es beginnt mit dem Immobilienmarkt. Niedrige Zinsen und eine lockere Regulierung der Federal Reserve haben den Boom angetrieben. Immobilienkredite wurden verkauft wie Brötchen. Dabei wurden sie mit den besten Note der Rating-Agenturen versehen. Die Banken und Wertpapierbörsen haben in der effizienten Bereitstellung von Finanzmitteln versagt. Sie haben nur nach kurzfristigen Gewinnen geschaut. Dies hat uns in eine Katastrophe geführt. Die Trennung von Anteilseigner und Management eines Unternehmens hat uns in eine Prinzipal-Agenten-Beziehung geführt. Die Kurzsichtigkeit im Hinblick auf die Gewinne und die Verbriefungstechnik haben die Wertanlagen zu einer undurchsichtigen Anlageklasse werden lassen. Von diesem Ausgangspunkt geht Stiglitz auf die ökonomischen Voraussetzungen zu einem neuen Wachstum aus. Dabei beschreibt er die vergangene Krise zu lange. Er verharrt bei dem was jeder kennt und kümmert sich zu wenig um die Erklärungsansätze des Keynesianismus. Welche Lösungsansätze aus dieser Theorie könne heute für das entstandene Problem hilfreich sein, wie können sie umgesetzt werden. Er geht auf den Arbeitsmarkt einen und was Bush und Obama für die Wirtschaft geleistet haben. Nach seiner Ansicht waren die Programme zu engstirnig. Bei seiner Analyse über die Veränderungen beschränkt er sich auf die Weiterentwicklung der Keynesianischen Theorie. Sie sind für den Ökonomen bekannt, aber für den normalen Leser nicht nachvollziehbar, da er mit diesen Ansätzen nichts anfangen kann. Er hätte mehr über das wirtschaftliche Verhältnis zwischen den USA und Asien schreiben können, über den Dollar als Leitwährung und die neue Ressourcenökonomie. Diese Ansätze sind ihm gelungen und hätten einer ausführlicher Betrachtung bedurft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Stieglitz ist top,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft (Gebundene Ausgabe)
Habe das Buch einem Emeritus für Ökonomie aus Afghanistan zu Weihnachten geschenkt. Das ist sehr gut angekommen. Prima Diskussion darüber.
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4.0 von 5 Sternen
Wirtschaftsphilosophie for Dummies,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft (Kindle Edition)
Hinreichend einfach werden die Zusammenhänge dargelegt, auch mit den notwendigen Rundumblick! Dieses Buch läßt jeden Unbedarften erahnen, welche Aufgaben der Politik zukämen und welche Aufgaben die Politik tatsächlich grob fahrlässig vernachlässigt.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ökonomische Grundlagenliteratur,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft (Gebundene Ausgabe)
Intention dieses Buches ist es, Zusammenhänge zwischen makroökomischen Grundlagenwissen und praktischer Anwendung in der Finanzkrise aufzuzeigen.Die Kapitel des Buches sind klar strukturiert und folgen einer Beschreibung der Geschehnisse, einer Analyse der Probleme und vor allem der politischen und ökonomischen Reaktion auf die Probleme und schlußendlich werden von Hr. Stieglitz andere Wege zur Problemlösung aufgezeigt, die vom Autor als effektiver und effizienter klassifiziert werden. Von Joseph Stieglitz läßt sich keine Lektüre erwarten, die die Finanzkrise wie viele andere Bücher nur oberflächlich behandelt. Vielmehr werden viele Details diskutiert. Ab und zu hätte ich mir vom Autor aber ein wenig Hintergrundwissen für ökonomische Grundlagen gewünscht. An vielen Stellen wird von Hr. Stieglitz vorausgesetzt, dass grundlegene Theorien wie inflationäres Verhalten, Zinspolitik etc. beim Leser bekannt sind. Dies ist aber nicht förderlich, wenn man nicht nur einen limitierten Leserkreis ansprechen möchte. Andere Bücher zu dem Thema geben an der Stelle mehr Unterstützung. Die Kritik die an der Regierung der USA vorgenommen wird klingt plausibel, wie auch die vorgeschlagenen eigenen Ideen wie bspw. die Umschichtung des Kapitalvermögens an den Endverbraucher an Stelle der Banken, zur gesamtwirtschaftlichen Unterstützung des Geldkreislaufs. Es werden eine Reihe interessante Ansätze genannt, die einleuchtent und nachvollziebar sind und parallel dazu eine Erschütterung über die naive und lobbyistische Arbeit der amerikanischen Politker und ihrer Berater auslösen. Ggf. hätte Herr Stieglitz an Stelle manch zu vieler Details beim amerikanischen Markt, die das Buch hier und da ein wenig langweilig wirken lassen, auch mehr auf globale Zusammenhänge eingehen können. Jene sind viel zu wenig angesprochen, wobei doch immer wieder darauf verwiesen wird, dass die Krise eine globale Ausprägung hatte. Das Buch kann ich mit kleinen Einschränkungen wie oben benannt, allen Wirtschaftsinteressierten empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Populärwissenschaftliches Buch von Joseph Stiglitz,
Von
Rezension bezieht sich auf: Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft (Gebundene Ausgabe)
Leider bin ich von dem vorliegenden WErk von Joseph Stiglitz ein wenig enttäuscht, da ich mir von dem hervorragenden Ökonom und Nobelpreisträger mir wissenschaftlich fundiertere Aussagen zur Weltwirtschaftskrise 2008 + Auswirkungen erwartet hätte.Es wird vor allem auf die US-amerikanische Situation eingegangen, die Hypothekarkrise wird mehrmals im Buch nicht nur an einer Stelle sehr ausführlich beschrieben. Eigentlich müßte der Buchtitel meiner Meinung nach umbenannt werden in die "US-amerikanische Hypothekarkrise". Für Nicht-Ökonomen auf jeden Fall ein sehr interessantes und übersichtliches Buch, für fortgeschrittene Wirtschaftswissenschafter eine nette Lektüre mit nicht sehr viel neuen Erkenntnissen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Im freien Fall: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft von Joseph Stiglitz (Broschiert - 22. August 2011)
EUR 14,99
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