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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist hier mit den Rezensionen los?
Matthias Horx ist ein großartiger Redner und ein wunderbarer Schreiber. Sein "Buch des Wandels" liest sich noch schwungvoller und ermunternder als seine bisherigen Bücher, und ich falle aus allen Wolken, als ich hier die miesepetrigen Ein-Stern-Rezensionen lese. Matthias Horx macht Mut zur Zukunft. "Fürchtet euch nicht!" ist seine Botschaft, und die belegt...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2010 von W. T. Kuestenmacher

versus
103 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Umfassende Halbbildung
Matthias Horx, Das Buch des Wandels.

Wenn Sie dieses Buch so flüchtig lesen, wie es geschrieben wurde, dann werden Sie überrascht sein von der Fülle des erzählten Materials. Ich empfehle mit S. 302, das kreative Manifest, zu beginnen.
Geht man in Details, wird es ärgerlich. Auf S. 9, auf die Wiener Hofburg verweisen schreibt er:...
Veröffentlicht am 5. Januar 2010 von Dr. Walter Molt


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103 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Umfassende Halbbildung, 5. Januar 2010
Von 
Dr. Walter Molt "obelix" (Immenstadt/Allgäu) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Matthias Horx, Das Buch des Wandels.

Wenn Sie dieses Buch so flüchtig lesen, wie es geschrieben wurde, dann werden Sie überrascht sein von der Fülle des erzählten Materials. Ich empfehle mit S. 302, das kreative Manifest, zu beginnen.
Geht man in Details, wird es ärgerlich. Auf S. 9, auf die Wiener Hofburg verweisen schreibt er: ... wurde Jahrhunderte lang das größte europäische Imperium, Österreich-Ungarn regiert.' Österreich-Ungarn gab es gerade einmal von 1867 bis 1918. Wahrscheinlich dachte er an Karl V, der auch König von Spanien war, welches allerdings niemals von Wien aus regiert wurde.

S. 33: 'Das römische Imperium überdauerte mehr als 500 Jahre (mehr als 10 mal so lang wie das amerikanische in der Neuzeit), bevor es sich in Ost-Rom neu gründete und nochmals einige hundert Jahre Bestand hatte.' Die USA bestehen als Imperium also seit weniger als 50 Jahren ' Ups! ' und Ostrom überdauerte Westrom um 1000 Jahre.

S. 113: 'Beim 560 Meter hohen Wüstenwahnsinnsturm The Burj...'; er ist allerdings 824 m hoch.

Auf S. 100 schreibt er: 'Frech schlägt Römer ... der kubanischen Regierung vor, aus dem verlassenen Guantanamo ein neues Singapur zu machen'. Im Zitierhinweis heißt es richtig: 'Could Guantanamo Bay become the next Hongkong?' Singapur oder Hongkong? Egal, beides prosperierende britische Exkolonien wo fleißige Chinesen wohnen. Romer, der den Vorschlag nicht der kubanischen Regierung machte, sondern als Gedankenspiel vortrug, hat aber intelligenterweise an Hongkong gedacht, das zu China gehört, während der souveräne Staat Singapur sich aus der malaysischen Föderation herausgelöst und selbstständig gemacht hat.

Auf S. 110: 'Finanzkrisen folgen dem Impuls der 'animal spirits', wie Keynes diesen Trieb der opportunistischen Vermehrung genannt hat: animalische Leidenschaften'. Falsch geraten. Für Keynes ist dies so viel wie Vertrauen ' confidence ' ein naiver Optimismus, das man wörtlich als Lebensgeister übertragen könnte. Animal im Englischen übersetzt man besser mit Lebewesen als mit Tier.

Zum Ausführlichen Keyneszitat auf S. 92, das aus dem Aufsatz 'Economic possibilities for our grandchildren', 1930, stammt: es ist keine Elegie auf die Langsamkeit des Fortschritts, sondern die Konstatierung, dass von etwa 2000 vor Christus bis zur industriellen Revolution sich die Lebensbedingungen des Durchschnittsmenschen gegeben habe. Man beachte zwei Abweichungen zum Text von Keynes: bei Horx heißt es, 'Seit den frühesten Zeiten bis etwa zum 19. Jahrhundert',bei Keynes: 'From the earliest times...say the 2000 years before Christ down to the beginning of the 18th century', 'no progressive violent change', was bei Horx zu 'keinen tiefgreifenden fortschrittlichen Wandel' wird. Keynes, so dürfen wir unterstellen, war sich bewusst, dass die neolithische Revolution vor 10 000 Jahren ein revolutionärer Umbruch war. Er dürfte auch zustimmen, dass die Erfindung des Rads und der Hochseeschifffahrt, die zur Entdeckung Amerikas und dem Entstehen des Welthandels führte, bedeutend waren, aber eben nicht zu einer umstürzenden Veränderung des Lebensstandards des Durchschnittsmenschen führten. Diese Veränderungen setzen im 18. Jahrhundert ein.

Auf S. 173 führt Horx Piaget an und behauptet, er habe sich 'vor allem mit den frühesten Entwicklungsstufen des Menschen, der Säuglings- und Kleinkindphase beschäftigt.' Weit gefehlt. Piaget hat die genetische Epistemologie entwickelt. Er untersucht vor allem die Ontogenese der kognitiven Fähigkeiten, mit andern Worten er ist Evolutionstheoretiker. Es gibt keinen Grund, Piaget zu erwähnen, aber wetten, dass Horx niemals ein Buch von Piaget in der Hand hatte, geschweige denn etwas von oder über ihn gelesen hat.

Was er auf Seite 230 über die Rechtsform der Allmende schreibt ist kompletter Unsinn. Er verwechselt die Verhältnisse in seiner studentischen Kommune mit den Problemen der 'commons', zitiert einen Artikel den, falls er ihn gelesen haben sollte, nicht versteht und referiert daraus die Zahlenspiele eines Mathematikers aus dem 19. Jahrhundert, die die Spieltheorie angeregt haben, das 'commons dilemma' zu behandeln. Als Zeitungsleser hätte ihm jedoch auffallen müssen, dass im Jahr 2009 Elinor Ostrom den Nobelpreis für Wirtschaft erhalten hat, wegen ihrer Analyse dieser Rechtsform.

Seine Erzählung auf S.53 ff über die Maya ist eine Märchenstunde, die eine seiner Kernaussagen belegen soll. Sie ist angeregt durch Mel Gibsons Film Apocalypto. So ersetzt Kunst historisches Wissen. Horx zitiert als Quelle seines Wissens Stephens, Bartsch. Bartsch ist der Herausgeber der deutschen Übersetzung des Reiseberichts von Stephens(1805-1852). Dieser besuchte als Sonderbotschafter des amerikanischen Präsidenten Hamilton Mittelamerika. Dieser Bericht erweckte großes Interesse für die Kultur der Maya in den USA. Er inspirierte schon Edgar Allan Poe. Die verschwundene Stadt Tikal hat er nie besucht, aber von Einheimischen hörte er über deren Existenz, was die Expedition, die zu ihrer Entdeckung führte, auslöste. Seine andere zitierte Autorität ist Diego de Landa (1524-1579). Der Franziskaner war der erste Bischof von Yukatan, der dort die Inquisition durchführte, die Schriften der Maya vernichtete und die Religion der Maya für Teufelswerk hielt. Die Ergebnisses der Mayaforschung erwähnt Horx nicht, aber er weiß, eine seiner zentralen Thesen, dass dies eine Kultur der Angst gewesen sei.

Angesichts der zahlreichen Fehler und Verdrehungen, verdienen auch die Ausführungen zu andern Themenbereichen, z.B. der Psychologie wenig Vertrauen. Das Buch von Horx ist ein Beispiel für umfassende Halbbildung.

Angetan ist er vom kreativen Wien der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Er listet mehrere bedeutende Persönlichkeiten, die damals in Wien wirkten und dachten. Zwei hat er vergessen. Im damaligen Wien brodelte auch der Antisemitismus. Dies veranlasste Theodor Herzl die Forderung nach einem Judenstaat zu erheben und den Zionismus zu begründen. In einem Männerwohnheim malte derweilen Adolf Hitler Postkarten und brütete über seinem Hass auf die Juden und deren Vernichtung. Die Wiener Gesellschaft und Regierung tanzte (Horx will die tanzende Politik) und taumelte dem ersten Weltkrieg und dem Ende des österreichisch-ungarischen Imperiums entgegen. Bei aller Wertschätzung der Kreativität, sie ist nicht ausreichend, gesellschaftliche Probleme zu lösen, insbesondere jene nicht, die sie selbst hervorbringt.
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65 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein echtes Mainstream-Buch - Hipp, aber flach!, 22. Dezember 2009
Dieses Buch als wissenschaftlich zu bezeichnen, ist nur auf den ersten Blick haltbar. Statt dessen liefert Matthias Horx hier nicht mehr als eine muntere Plauderei über wissenschaftliche Themen, die aber ohne jede Tiefe und fast ohne brauchbare Belege auskommt. Das wäre möglicherweise nicht so ärgerlich, wenn diese Abhandlung nicht mit einer unglaublichen Penetranz den Anschein von Wissenschaftlichkeit erwecken wollen würde.

Im folgenden möchte ich kurz darlegen, warum mich dieses Buch von Seite zu Seite mehr enttäuschte. Denn es fing eigentlich ganz witzig und interessant an...

Zu Beginn liefert Matthias Horx eine interessante historische Darstellung des gesellschaftlichen Wandels angefangen mit den früheren Jäger- und Sammler-Kulturen. Doch es dauerte nicht lange, dass ich zum ersten Mal angesichts der Ausführung schlucken musste. Denn da kommt Horx erstmals auf seine Theorie der Meme zu sprechen, ohne diese höchst umstrittene soziobiologische Annahme auch nur im geringsten zu hinterfragen (oder auch nur zu erklären). Gut, da ich durchaus Sympathien für diese Theorie habe, hat mich das nur im Hinblick auf die Redlichkeit der Argumentation gestört.
Aber immer stärker sah ich mich mit wirklich störenden Aspekten dieser Abhandlung konfrontiert. Denn es wird tatsächlich nichts wirklich gut und schlüssig erklärt, sondern nur behauptet. Als "Beleg" werden dann oft ungeeignete Graphiken und kontroverse Theorien angeführt (s. die Memtheorie).
Zudem führt Horx andauernd die Namen und Zitate großer Philosophen, Psychologen und Naturwissenschaftler im Mund, ohne diesen Beiträgen auch nur entfernt gerecht zu werden. Besonders geärgert hat mich die völlig oberflächliche und falsche Darstellung von John RawlsŽ Gerechtigkeitstheorie, die vom Autor nur zum Anlass für banales BlaBla verschandelt wird. Einen Höhepunkt der Unwissenheit zeigt sich übrigens anhand der Auslassungen zur Spieltheorie. Das Gefangendilemma wurde vom Autor leider nicht verstanden oder bewusst verkürzt und falsch dargestellt (Dass es Unterschiede zwischen der Rationalität im Hinblick auf einfache und wiederholte Spiele gibt, ist bei Horx nicht wirklich angekommen.). Hinzu kommen hilflos scheinende Anmerkungen über die Liebe (Hier sei Horx die Lektüre von Erich Fromm empfohlen.) und zahlreiche andere Themen.

Dass ich mit der Argumentation nicht wirklich zufrieden bin, dürfte nun hinlänglich deutlich geworden sein, doch wie sieht es mit den Schlussfolgerungen aus?

Die bleiben äußert dürftig und mit sehr wackligen Hinweisen auf Dänemark, die USA oder Island gestützt. So entwirft - wenn man das so nennen darf - Horx das KREATIVE MANIFEST, das sprachlich bewusst in die Nähe von Karl Marx - einen Jugendheld von Horx - gerückt wird. Kreativität heißt also die Zauberformel für alle gesellschaftlichen Probleme. Dass ein grundlegendes Umdenken oder eine ethische Neubestimmung dringend geboten sein könnte, ist für diesen Autor bestenfalls Gewäsch. Und ich wäre seiner Wortwahl gemäß ohnehin nur ein "Alarmist" mit einer angsterfüllten und pessimistischen Weltsicht. Doch lieber das, als der Herr der einfachen Antworten auf komplexe Probleme und der monokausalen Scheinerklärung.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eklektizismus pur, 25. Dezember 2009
Was immer man dem Autor vorwerfen kann, über den Stand der Diskussion ist er informiert. Die derzeit gängigen -meist amerikanischen Titel - hat er gelesen und zitiert mit ordentlichen Quellenangaben.
Darüber hinaus breitet er einen flott geschriebenen Bilderbogen für den Leser auf. Da geht es von den Jägern und Sammlern der afrikanischen !Kung über den Untergang der Maya (deren abstrusen Kalender er schön ad absurdum führt) in die Feudalgesellschaft und aus dieser schnur-straks in die Industrielle Revolution, deren Strukturen er durchaus überzeugend darstellt. So knapp und treffend, wie er den Untergang der amerikanischen Autoindustrie am Beispiel der Werke in Flint umreißt, hatte man es bislang bestenfalls von Michael Moore erfahren.
Krisen, das ist inzwischen ein Allgemeinplatz, ereignen sich immer wieder. Danach geht es natürlich bis die Menschheit erledigt ist, immer wieder weiter.
Leider wendet der Autor auf die Maya sowie die !Kung mehr Sorgfalt und Gewicht als auf die Darstellung der tatsächlichen Ursachen der längst nicht überwundenen zweiten Weltwirtschaftskrise, die dem schrankenlosen Wachstum einer mehr oder weniger betrügerischen Finanzindustrie anzulasten ist. Ruhrend, wenn er die Bewältigung der Zukunft in Island nahezu euphorisch durch Handwerk und Kleingewerbe für möglich hält. Und durch Fischfang, selbstverständlich.
Bedauerlich, daß von der Korruption, der Verflechtung der Politik mit der Finanzindustrie, die derzeit zu riesiger Staatsverschuldung führt, die in Inflation enden dürfte, nie die Rede sein kann.
Dafür hält der Autor die kapitalistische offenbar für die beste aller Welten. Vielleicht ein Erbleiden der Futurologen, die mir vielfach so ähnlich vorkommen wie Voltaires Pangloss, der unsere für die "die beste aller Welten" hält.
Dass gleich bei Beginn des Textes Schmetterlinge aus dem Kokon schlüpfen und erst später von Raupen die Schreibe ist, ist ein Lektoratsfehler. Dass Bhagwan Shree Rajneesh als bloßer Sexguru bezeichnet wird, ist eine arg verkürzte Diffamierung. Hier könnte Großmeister Sloterdijk Herrn Horx mal erklären, was in Poona wirklich los war.
Insgesamt ein informatives Werk, das zwar eine Menge Platituden enthält, aber auch einige durchaus wertvolle Informationen. Für Leser, die Res Moog/Davidsons "The Great Reckoning" nicht kennen, eine durchaus nützliche Lektüre. Dennoch nur zwei Sternchen: zu viel Angelesenes, zu wenig eigene Überlegungen.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist hier mit den Rezensionen los?, 16. Oktober 2010
Matthias Horx ist ein großartiger Redner und ein wunderbarer Schreiber. Sein "Buch des Wandels" liest sich noch schwungvoller und ermunternder als seine bisherigen Bücher, und ich falle aus allen Wolken, als ich hier die miesepetrigen Ein-Stern-Rezensionen lese. Matthias Horx macht Mut zur Zukunft. "Fürchtet euch nicht!" ist seine Botschaft, und die belegt er profund und fair. Er analysiert blitzgescheit und mit immer wieder verblüffenden Metaphern und Geschichten die unkreativen Uralt-Alternativen unserer Zeit: rechts contra links, Wachstum contra Ökologie, Privatinitiative contra Staat usw. Er hat natürlich und zum Glück keine neuen Patentlösungen, aber er führt einen heraus aus der Enge der immer absurder werdenden Argumentationssackgassen. Matthias Horx denkt "gelb" (im Sinne der Stufe 7 von Gott 9.0), und zwar schon lange. Es ist eine Lust, das zu lesen.

Offenbar wollen manche Menschen genau das nicht und sind sauer über einen fröhlichen Querdenker. Es gibt einen Haufen apokalyptischer Zukunftsbücher, die weit unwissenschaftlicher sind als Horx' Werke, aber hymnisch gefeiert werden von der Kritik. Doch was helfen all die Warner und Untergangsprediger? Wir brauchen Menschen, die clever und liebevoll die Zukunft gestalten. Deshalb gebe ich diesem Mutmachbuch 5 Sterne und verspreche jedem, der es liest, dass er sich danach besser und zukunftsfitter fühlen wird. Er wird Lust haben auf dieses Leben und seine Zukunft.
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5.0 von 5 Sternen Inspirierender Panoramablick über das Wollen und Werden von Gesellschaft., 2. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Smarte, visionäre, z.T. humorvolle Bögen, über Anlass, ungebrochene Aktualität und Potentiale menschlichen Miteinanders. Mag das eine oder andere verzerrt, übertreibet oder gar unwahr sein - jeder der will findet in dem Buch ein schöne Sammlung an Visionen und Gedanken für eine alternative Sicht des Heute und eine nicht zwingend graue Zukunft. Erfrischend!
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5.0 von 5 Sternen Gut für neue Blickwinkel, 7. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Buch des Wandels: Wie Menschen Zukunft gestalten (Broschiert)
Neue Perspektiven von einem interdisziplinären Wissenschaftsallrounder, der in diesem Buch mit einer Analyse der menschlichen Historie gleichzeitig eine positive Perspektive für den eigenen und kollektiven Wandel gibt. Allerdings haben einige Thesenführung durchaus im Einzelnen ihre Stringenzschwächen. Macht nix - die Botschaft kommt auf alle Fälle an!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..., 8. Februar 2011
Die Schlüsselfrage unserer Zeit lautet für Matthias Horx: Wie können Menschen den Wandel, der durch Technologien, Globalisierung oder Umwelteinflüsse entsteht, bewusst gestalten statt ihm zu erliegen?

Zu seiner Geschichte" des Wandels von Menschen und Kulturen erarbeitet der Autor faszinierende Verknüpfungen zwischen den Erkenntnissen vielfältiger Forschungsrichtungen." Zugleich zeigt er auf, weshalb die Zivilisation der Gegenwart viel besser darin ist, auf Veränderungen zu reagieren und Neues auszuprobieren, als die Massenmedien befürchten bzw. uns glauben machen wollen. M. Horx versteht es (wieder) Gegebenheiten einzubringen und vorzustellen. Er berichtet von den Mayas, vom Human Genom Projekt", von Kriegen, von Spiegelneuronen, vom Bruttoglücksprodukt", von fortschrittlichen Arbeitspolitiken" der Holländer. Damit nicht genug, wirft er auch noch einen Blick auf die Evolutionsstadien des Menschen, die Stufenleiter des Lebens und auch auf die Grundlagen eines neuen Zivilisationscodes".
Diese Veröffentlichung ist insofern mitvollziehbar geschrieben, weil der Autor mich, den Leser, als den Alltagsmenschen für sich gewinnt und Haltepunkte" liefert.
Ich bekam einen Einblick in HorxŽs Gedankenwelt und Vorstellungen, die mich für das eine oder andere Projekt inspirierten. Ich bin darauf eingestellt, auf die Implementierung diverser Innovationen zu achten. Für mich bleibt weiterhin im Mittelpunkt, Antworten auf folgende Fragen zu finden: Welche Wirkungen zeigen Innovationen auf den Einzelnen und auf Gesellschaften? Nutzen Menschen Innovationen bzw. den Wandel für ihre persönliche wie berufliche Planung und welche Zufriedenheit generieren Wandel bzw. Innovationen in Menschen, in Unternehmen, in Schulen und in Gesamtgesellschaften?
M. Horx greift den Impuls einer Aussage auf: Alles Leben begann mit einem Ja". Ein Molekül sagte: Ja" zu einem anderen Molekül, und das Leben begann." (C. Lispector). Er zeigt, wie der Einzelne und die Gesellschaft Potenzial ausschöpfen und außergewöhnliche Erfolge, Leistungen und Veränderungen erreichen, d.h. wie Menschen Zukunft gestalten können.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis
- Ouvertüre: Im Haus der Schmetterlinge
- Die große Transformation
- Kulturen der Angst: Wie Wandel scheitern kann
- Die Zyklen des Fortschritts: Über schnellen und graduellen Wandel
- Die Weisheit der Krise: Wie Brüche uns weiterbringen
- Die Psychologie des Wandels: Wie wir zu neuen Wegen kommen
- Helden des Selbst: Wachstum und Entwicklung unserer Persönlichkeit
- Dynamisches Denken: Vom kausalen zum komplexen Bewusstsein
- Die Politik der Zukunft: Auf der Suche nach einem neuen Zivilisationscode
- Ausklang: Yes, We can!"

Für die EG-BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Umfassende Halbbildung trifft es sehr genau, 22. April 2010
Dieses Buch ist wirklich eine Enttäuschung. Fragmente aus der Wissenschaft werden teilweise völlig zusammenhangslos dargestellt. Daraus werden dann teilweise als allgemein gültig dargestellte Schlüsse präsentiert für die Herr Horx jedoch jeglichen Beleg schuldig bleibt. Wenn die Wissenschaft nichts parat hat muss eben mal ein Medienevent oder ein kurzer Beitrag aus der Historie herhalten. Ein roter Faden oder verständlich Struktur ist, mir zumindest, nicht erschienen. Dass Herr Horx von Wissenschaft nicht zu viel hält zeigt sich spätestens, wenn er behauptet, in einer Gruppe von fünf Menschen würden 25 Verbindungen existieren... Nach der Gauss'schen Summenformel sind es aber nur zehn... Für eine Gruppe von zehn Personen wird dann wieder richtig gerechnet, für die Gruppe von 40 muss dann wieder die Quadratur herhalten. Ich bin mir sicher, jedem anderen Wissenschaftler würden in seinem Fachgebiet ähnliche Fehler in dem Buch auffallen. Einfach enttäuschend, wie schon mehrfach erwähnt pseudo-wissenschaftlicher Mainstream!
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo "Zununft" drauf steht sollte auch "Zukunft" drin sein, 8. Februar 2010
Horx: "Buch des Wandels". Spontan wollte ich dieses Buch kaufen. Ist doch aktuell, oder? Aber: erfahre ich etwas Neues? Ist es handlungsorientiert?
Sein Ansatz: die Krise war, ist und wird sein. Die Krise funktioniert in der Gesellschaft als Kreativitätsstachel. Das ist nicht wirklich neu, oder? Wieso also dieser Hype um sein Buch?
Gut, weiter. Horx gibt Schlüsselwörter vor: "Wandel von einer produktionsorientierten zu einer wissensgestützten Ökonomie". Gut. Auch spricht er von einem Kapitalismus "soft", und meint, dass Leute nicht mehr so viele Leute wie früher entlassen würden, weil der "Faktor Mensch" wichtig wird. Wäre nicht schlecht. Er sieht einen Trend zu "qualitativem Wachstum" und sieht Zukunft als "gestaltbare Aufgabe". Schöne, aber keine neuen Schlagwörter. Sie reizen mich nicht, dass ich deshalb das Buch kaufen würde.

Andererseits: wenn nicht neu, denn vielleicht gut für einen "praktischen Nutzen"? Wie kann sich die Gesellschaft, der/die Einzelne auf die Zukunft vorbereiten? Mich interessiert der Gesataltungsbereich Gesundheit, z.B. unter dem Stichwort "Selfness". Dabei soll es um die Vorsorge als einem Schlüssel zur guten Zukunft gehen.
Horx: Wie seinerseits die Autoindustrie wird jetzt die Gesundheitsindustrie eine neue Schlüsseltechnologie darstellen. Das Verhalten der Menschen ist immer mehr vom Streben nach Gesundheit geprägt". Stimmt das für unsere Gesellschaft denn? Sind uns da nicht andere überlegen? Die Japaner zum Beispiel? Nirgendwo gibt es mehr Senioren-Sport-Kurse als dort. Nur zum Beispiel.
Aber darüber handelt sein Buch nicht. Er sprach davon nur in einem Interview. Schade. Wenn so auch die anderen Stichwörter derart behandelt werden, dann dürfte es auch wenig praktischen Nutzen aufweisen.
Fazit: kein Kauf.
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9 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissens-Bank der Entwicklung, 8. Januar 2010
Diese Buch kommt zur Unzeit. Denn je schlechter in der Vergangenheit die Wirtschaft lief, um so eiserner hielten Menschen an den bisherigen Erfolgsmustern fest und machten lieber noch mehr von demselben, das nicht mehr im selben Maße funktionierte, als sich zu ändern - lange Abschwünge waren immer strukturkonservative Zeiten. Lieber glorifiziert man Ludwig Erhard, der im Alleingang das Wirtschaftswunder geschafft habe und schlägt die Schlachten der 50er oder 70er Jahre (Marx, Keynes), als in die Zukunft über die weitere Entwicklung nachzudenken. Der öffentlichen Debatte mit ihrer Kurzsichtigkeit täte es gut, sich klar zu machen, wie relativ alles ist, was sie für unumstößlich hält, dass der Wandel kommt, aber es eine Gesellschaft in der Hand hat, ob sie durch den Wandel untergeht oder ihn gestaltet und neue Ressourcen freisetzt. Während in den Medien Zukunft vor allem eine technologische Angelegenheit ist, wird in Horx` Buch des Wandels einmal mehr deutlich, dass Wandel im Kopf stattfindet und eine gesamtgesellschaftliche, kulturelle Kompetenz ist. Verblüfft hat mich, dass sich im Stil kein Horx-Buch gleicht - dieses hier ist weniger prosaisch als andere, dafür eine gigantische, historisch geordneter Wissens-Bank samt Seiten langer Literaturverweise zum Thema. Bei der Menge an wissenschaftlichen Theorien der jeweils gängigen aktuellen Debatten wird sich aber auch so mancher in seiner Deutungshoheit angegriffen fühlen. Wer keine Lust und vor allem keine Zeit hat, ein paar hundert dicke Sachbücher zu lesen, wie der Mensch sich und seine Umwelt entwickelte, der kann hier auf mehr als zwei Jahrzehnte Rezeptionsarbeit von Matthias Horx zurückgreifen. Was übrigens, da jedes Buch immer Stückwerk bleiben muss, das eigene Lesen und kritische Hinterfragen, wie es Konsumorientierte gerne hätten, nicht ersetzt.
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Das Buch des Wandels: Wie Menschen Zukunft gestalten
Das Buch des Wandels: Wie Menschen Zukunft gestalten von Matthias Horx (Broschiert - 11. April 2011)
EUR 14,99
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