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5.0 von 5 Sternen Übersteigrter Personenkult
Hilmes

Übersteigerter Personenkult
Franz Liszt, Richard Wagner und Hans von Bülow waren zweifellos überragende Musikgenies. Genetisch entsprang aus dieser Ballung musikalischer Genialität über die Urmutter Cosima Wagner der ganze Wagner-Clan. Das war eine Familie, die kaum etwas mit dem normalen bürgerlichen Leben gemein hat...
Vor 6 Monaten von Jaroschek veröffentlicht

versus
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wiederholung
Wer schon das hervorragende Vorgängerbuch von Oliver Hilmes "Herrin des Hügels" gelesen hat, stellt verwundert fest, daß große Teile davon in "Cosimas Kinder" übernommen wurden, und das zum Teil fast wortwörtlich. Bei allem Respekt vor dem Autor, der Leser fühlt sich an dieser Stelle schon etwas verärgert und verschaukelt...
Veröffentlicht am 10. Januar 2010 von rwin


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wiederholung, 10. Januar 2010
Wer schon das hervorragende Vorgängerbuch von Oliver Hilmes "Herrin des Hügels" gelesen hat, stellt verwundert fest, daß große Teile davon in "Cosimas Kinder" übernommen wurden, und das zum Teil fast wortwörtlich. Bei allem Respekt vor dem Autor, der Leser fühlt sich an dieser Stelle schon etwas verärgert und verschaukelt. "Cosimas Kinder" muß man nicht kaufen, wenn man "Herrin des Hügels" kennt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übersteigrter Personenkult, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cosimas Kinder: Triumph und Tragödie der Wagner-Dynastie (Broschiert)
Hilmes

Übersteigerter Personenkult
Franz Liszt, Richard Wagner und Hans von Bülow waren zweifellos überragende Musikgenies. Genetisch entsprang aus dieser Ballung musikalischer Genialität über die Urmutter Cosima Wagner der ganze Wagner-Clan. Das war eine Familie, die kaum etwas mit dem normalen bürgerlichen Leben gemein hat. Hilmes hat ein ausgezeichnetes Buch über ‚Triumph und Tragödie der Wagner-Dynastie‘ geschrieben. Es ist schon erstaunlich, wie es Cosima gelang, sich selbst gleichsam als Herrscherin zu stilisieren, deren Meinung sich jeder zu unterwerfen hatte. Über ihr gab es nur noch ihren Mann Richard Wagner. Sie allein war in der Lage zu entscheiden, wie mit seinem Erbe umzugehen sei. Sie ist die Urmutter aller Wagnerianer, die sich auch heute noch in der ‚Weihestätte‘ des Bayreuther-Festspielhauses versammeln.
So abstoßend viele Fakten in diesem Buch sind, ist es doch spannend zu lesen. Wie nahe sind sich doch tatsächlich hier Genie und Wahn. Der Leser wäre kaum in der Lage, die große Zahl der Einzelschicksale auseinander zu halten, wäre der Autor chronologisch vorgegangen. Hilmes widmet jedem der einzelnen Kinder von Cosima Wagner einen eigenen Abschnitt. Und dankenswerter Weise gibt es auf den Innenseiten des Umschlags einen Stammbaum, so dass man leicht überprüfen kann, wie die familiären Zusammenhänge sind.
Natürlich ist das Buch ein ausgezeichnetes kultur - und zeitgeschichtliches Dokument. Hochinteressant ist die Verquickung der Wagners mit den nationalistischen und antisemitischen Spinnereien Houston Stewart Chamberlains. Die beeinflussten Cosima Wagner und gingen auf deren Schwiegertochter Winifred über. Die war Hitler sehr stark verfallen. Die Verquickung von Hitlers Wagner Begeisterung mit dem Werk Wagners wurden zu einem großen Problem für die Festspiele und letztlich für die Musik Richard Wagners. Nur eins der Kinder Winifreds, die Tochter Friedelind, emigrierte und wurde eine klare Gegnerin des Nationalsozialismus. Das Buch ist eine wunderbare Familien-Biographie.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Clan als Mikrokosmos der Welt, 1. August 2009
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Auf der letzten Seite angekommen, stellte ich mir erneut die Frage, ob die Wagner-Dynastie eine Ausnahmeerscheinung ist oder den Normalfall abbildet. Ich kam zur, für mich zumindest erstaunlichen Meinung, dass Oliver Hilmes beschreibt, was in sozialen Gemeinschaften eben so passiert. Nur wirkt die Komprimierung in einem überschaubaren Soziotop wie dem eines Familienclans anders, als wenn ich vom Olymp auf das Geschehen der Gattung Mensch blicke. Aber gerade weil die Wagners ein Ausnahmeobjekt sind, eignen sie sich zur Darstellung menschlicher Verhaltensmuster. Denn wie der Stammbaum auf den Innenseiten des Buchdeckels zeigt, findet sich in dieser Dynastie so ziemlich alles, was in Kategorien eingeteilt werden kann.

Oliver Hilmes hat die äußerst schwierige Aufgabe, ein ideologisch so befrachtetes Familienimperium möglicht moralinfrei zu beschreiben, hervorragend gemeistert. Eher braun gefärbte Leser hätten sich einige Gewichtungen anders gewünscht als rot angehauchte. Und umgekehrt. Aber mir ist es lieber, wenn sich ein Autor bei einem so heiklen Thema persönlich eher zurückhält und die Interpretation der Fakten seinen Lesern überlässt. Wer jemals so viele Quellen verarbeiteten und auf einem ideologischen Minenfeld in eine Form bringen musste, kann die Leistung von Oliver Hilmes nur bewundern.

Bewundert habe ich auch, dass der Autor keine psychologischen Ferndiagnosen stellt, obwohl er außer Geschichte und Politik auch Psychologe studierte. Selbstverständlich fließt sein beruflicher Hintergrund ein, wenn er die Verhaltensmuster seiner Protagonisten beschreibt. Und auch Oliver Hilmes gibt dem Leser seine Vermutungen preis, wenn er über seltsame, verletzende und im Nachhinein völlig unverständliche Aktionen von Cosima Wagner, Stewart Chamberlain oder anderer Familienmitglieder spricht. Aber immer lässt er genau so viel Offenheit an den Rändern seiner Ausführungen, dass der Leser auch mit seinen eigenen Ansichten andocken kann.

Nachdem mich die spannende Story und die eleganten Formulierungen bis ans Ende des Buches getragen hatten, sah ich nicht nur die Wagner-Dynastie vor mir, sondern auch Clans und Grossunternehmen der Gegenwart. Und das löste eine Art Heiterkeit aus, die an Beschreibungen Homers erinnern, wenn er das Gelächter griechischer Götter besingt, die beim Tafeln vom täglichen Treiben auf der Erde berichten. Wer in einem Stück mitmachen will, das seit Urzeiten nach den gleichen Regeln inszeniert wird und ein festes Ensemble vorsieht, muss sich diesen Regeln wohl oder übel unterwerfen. Oder die Bühne verlassen, wie es ja auch im Stück "Cosimas Kinder" vorkommt.

Mein Fazit: Ob Oliver Hilmes jede Quelle richtig gewichtete, einordnete und interpretierte, kann ich ebenso wenig beurteilen wie andere Leser. Aber der Autor lädt uns ja auch nicht zu einer Gerichtsverhandlung ein, sondern will uns einfach an einem Stück teilhaben lassen, in dem wir unsere eigene Rolle selber aussuchen dürfen. Ein starkes Buch, das ich gerne weiterempfehle.
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4.0 von 5 Sternen Sollte man als Wagner Fan gelesen haben, 26. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cosimas Kinder: Triumph und Tragödie der Wagner-Dynastie (Broschiert)
Da ich vom Autor kein anderes Buch gelesen habe, kann ich nicht beurteilen, ob der Vorwurf, er habe Teile aus anderen Büchern einfach übernommen, zutrifft. Jedenfalls sind die Biographien der fünf Wagner-Kinder (ob echt oder nicht) sehr spannend zu lesen und man ist froh, nicht diesem Clan anzugehören.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cosimas Kinder: jedes so verschieden!, 14. August 2010
Von 
Henri Oertli (Sud de la France) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Selten eine so sorgfältige multiple Biographie gelesen. Der gewählte Titel hätte zu Oberflächlichkeit verleiten können - hier das Gegenteil. Ausserordentlich gründliche Arbeit, meisterhafte Darstellung: das Buch ist spannend zu lesen wie ein erstklassiger Kriminalroman!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein dickes Lob an den Autor, 25. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als ich das Buch kaufte, war ich etwas skeptisch. Was könnte man Neues erüber die Familie erfahren, die noch immer eine der mächtigsten in Deutschland ist? Las ich doch (fast) alles über den Komponisten (Meister), seine Gemahlin, seine Schwiegertochter (die noch bis zum Tode zu AH nur USA sagte). Aber, wie schon der Rezensent vor mir geschrieben hat, es ist ein neues Buch, und sehr gutes dazu...
Eine ANDERE Perspektive, eigentlich wirklich nur aus der Sicht der "Kinder". Wie schwer musste das Erbe für Siegfied sein! Man erwartete förmlich von ihm, dass er mindestens so gut sein wird wie sein Vater. Ein Prinz wurde geboren, mit musikalischen Genen zweier Genies (Wagner und Liszt). Und dann die Selbsttäuschung in der Familie, die Verleugnung seiner Liebe zu Männer, die Negation bis zur Gehtnichtmehr. Der Prinz wäre vielleich ein ganz passabler Dirigent oder ein guter Musiker geworden, ein Meister konnte er nicht sein. Ich hatte mich oft gefragt: wäre er besser als sein Vater und Grossvater, was dann? Was hätte Cosima getan, konnte sie überhaupt zwei Meister neben sich tolerieren, wenn die ganze Familile alles getan hat, dass der tote Vater IMMER präsent war? Seine Sachen waren Reliqiuen, der Sohn war in erster Linie sein Schüler und seine Rollle sollte nur die Fortsetzung Vaters Arbeit sein. Damit wäre der Meister sozusagen am Leben, seine Arbeit nicht durch den Tod unterbrochen.
Die Töchter (von Büllow und Wagner) waren eigentlich nur im Dienste der Mamma und des Bruders. Alles andere wurde als Sakrileg empfunden und fuhr zum Vertreibung aus dem Paradies.
Bis heute sorgt die Familie für viel Wirbel. Dieses Jahr (zufällig?) haben etliche Musikliebhaber EIN Problem, am 25. Juli starten sowolhl Salzburg und Bayreuth mit Premieren.
Für uns, die eigentlich mehr an Musik interessiert sind, besteht die Hoffnung per DVD/CD die Inszenierungen ansehen und anhören.
Ein Vorhang ist gelüftet, viele hat die Familie Wagner noch zu. Vielleicht macht garade das (neben der Musik, natürlich) die ewige Frage: was ist noch dahinter?
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dynastiegeschichte aus dem Bereich der Kunst, 1. September 2009
Von 
Günter Nawe "Herodot" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Man kann die ausgezeichnete Arbeit von Oliver Hilmes sicher aus verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachten. Man kann sich am "Triumph" orientieren - und an der "Tragödie" sewr Patschwork-Family. Fesselnd ist das, was Oliver Hilmes - schon im besten Sinne auffällig geworden durch seine Cosima-Biografie "Herrin des Hügels" und seine Alma Mahler-Biografie "Witwe im Wahn" - zusammengetragen hat, allemal.

So zeigt sich die Familie des genialen Komponisten mit ihren Konflikten und ihren Anschauungen, mit den familiären Problemen und den Problemen mit der Kunst und der Weltanschauung. So tragen alle Kinder von Cosima schwer an der Last ihrer Herkunft, an den Anfoederungen, die an sie gestellt wurden und bis in die nachfolgenden Genertionen werden.

Damit ist dieses Buch - übrigens mit viel neuem Material, zum Beispiel über Franz Beidler und die Folgen - Homestory, Soup-Opera, Klatschmagazin und eine brillant geschriebene Dynastiegeschichte aus dem Bereich der Kunst.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen seltsam, 12. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
über den eigentlichen Inhalt wurde hier schon viel Positives geschrieben, dem ich mich gerne anschließe. Aber weshalb fehlen in der e-book Version sämtliche Abbildungen? Nur die Bildunterschriften lassen erkennen, dass hier wohl interessante Informationen unterschlagen wurden. Gerade bei einer doch recht verschachtelten Familiengeschichte helfen Bilder, die Zusammenhänge noch besser zuzuordnen. Kann man e-books eigentlich umtauschen oder zurückgeben? Wenn ja, wäre das hier meine Absicht und Bitte an amazon, denn mit dieser Ausgabe hat man dem jungen Medium e-book einen Bärendienst erwiesen. Bedauerlich!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wagner Clan, 18. November 2013
Von 
Eva Eitner "eiei" (Rückersdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Alles sehr gut recherchiert, man merkt den Historiker. Wie in allen Künstlerfamilien gibt es mehr oder minder schillernde Persönlichkeiten. Zum weiterempfehlen.
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Cosimas Kinder: Triumph und Tragödie der Wagner-Dynastie
Cosimas Kinder: Triumph und Tragödie der Wagner-Dynastie von Oliver Hilmes (Broschiert - 15. November 2010)
EUR 14,99
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