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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wegbereiterin für Hitlers Bayreuth!
Oliver Hilmes hat schon mit seiner Alma Mahler-Werfel - Biographie "Witwe im Wahn" bewiesen, dass er sich auf umstrittene Persönlichkeiten versteht. In seinem neuen Buch "Herrin des Hügels" über Richard Wagners Frau Cosima widmet er sich einer "Frau an seiner Seite", die viel mehr als nur Muse war. Einerseits erwarb Cosima Wagner große Verdienste um...
Veröffentlicht am 13. Mai 2007 von zeilensprung

versus
22 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig
Cosima Wagner kommt zweifellos das Verdienst zu, die Bayreuther Festspiele nach Wagners Tod erst wirklich etabliert zu haben. Andererseits hat sie der Sache Wagner/Bayreuth unendlichen Schaden zugefügt, indem sie die Festspiele in erzreaktionäres, nationalistisches Fahrwasser lenkte und so den Boden dafür bereitete, dass Hitler ein allzu gern gesehener Gast...
Veröffentlicht am 26. Mai 2007 von Amazon Customer


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4.0 von 5 Sternen Eine undurchsichtige Frau, 22. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Herrin des Hügels: Das Leben der Cosima Wagner (Broschiert)
Ja, das Buch ist lesenswert: man erfährt viel über Richard Wagner, über seine Kinder, über die Entwicklung der Festspiele in Bayreuth; und... über Cosima?
Es ist schon ein schwieriges Unterfangen, über jemanden eine Biographie zu schreiben, der sein Leben und sein Tagebuch zensiert, keine Gefühle nach außen hin zuließ und zum Ende der doppelten Zensur unterlag: nämlich der eigenen und der der Familie, die bestimmte, was an die Öffentlich gelangen sollte und was nicht. Die alte ehrwürdige Dame nimmt man Frau Cosima kaum ab, wo sich doch das Leben der Familie um sie drehte. Kaum glaubhaft ist die Fürsorge der Kinder, wo sie doch die eigenen Töchter praktisch verstieß indem sie sie nicht als Richard Wagners Kinder anerkennen ließ, einzig den Sohn Siegfried.
Da bleibt dem Biographen halt nichts anderes übrig, als Mutmaßungen anzustellen und eigene Interpretationen einzuflechten um Cosimas Leben einen interessanten Verlauf zu geben. Trotzdem: das Buch ist sehr interessant und gut lesbar.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben der Cosima Wagner, 4. Juni 2007
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Detaiert recherchiert, entfaltet sich mit dem Buch HERRIN DES HÜGELS eine bedeutende Persönlichkeit im Umfeld des Genies Richard Wagner. Der Autor Oliver Hilmes entwirft nach genauem Quellenstudium ein Portrait einer ungewöhnlichen Frau, unter ungewöhnlichen Männern mit einer nicht all zu täglichen Lebensgeschichte. COSIMA WAGNER - in der Tat - die Herrin des Hügels.

Als Tochter des Genies Franz Liszt zur Welt gekommen, aufgewachsen unter Gouvernanten ohne Liebe aber mit viel Ehrgeiz und oft vom Leben und dem Schicksal geschlagen, entwickelte sich Cosima zu einer ungewöhnlich intelligenten und zielstrebigen Frau.

Verheiratet in erster Ehe vielleicht mit dem falschen Mann, aber dem richtigen nach Maßgabe ihres Vaters, entbrannte sie in Liebe zu dem Genie Richard Wagner und betrog ihren Ehemann mit ihm über lange Jahre.

Diese Frau hatte es nicht im Umfeld von Königen, Genies und Wahnsinnigen ein völlig normales Leben zu führen, doch das wollte sie auch nicht. Als Manager ihres zweiten Manns führte sie dessen Kunst und Anliegen zu wahrer Größe aus. Verantwortlich für das was sie tat, war und ist sie selbst, doch ist und bleibt sie ein Geschöpf all der widrigen Umstände innerhalb ihres Lebens.

Der Autor Oliver Hilmes hat gut recherchiert und dem Leser wird ein Familiendrama offenbart, welches so und in diesem Ausmaß sicherlich bisher nicht bekannt war.

Dass sie so wie sie es tat, durch ihr Leben ging, verdient Respekt. Für all die kleinen und großen Katastrophen in ihrem Umfeld, mag man sie aber nicht mehr zur Rechenschaft ziehen, denn auch sie war getrieben von Liebe, Begehren und einer Familie die alles aber nicht gewöhnlich war. Die Schicksalsschläge, welche sie schon zu Lebzeiten verkraften mussten, führten sie weiter auf dem Weg zum Hügel - COSIMA WAGNER eine außergewöhnliche Frau und Persönlichkeit - die Geschichte spricht dereinst das Urteil.

Sehr empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Rhetorisch und inhaltlich wunderbar - auch als Hörbuch, 27. März 2015
Wenn man sich mit Richard Wagner befasst, kommt man um Cosima Wagner nicht herum. Sie war seine Inspiration (siehe Impulse für Parsifal), Haushälterin, Sekretärin, Ehefrau, Vermittlerin bei Vermittlungen mit Ludwig II. von Bayern und mit ziemlicher Sicherheit auch seine größte Verehrerin. Sie hatte sich Seiner so angenommen, dass er in ihr weiterlebte und vor nichts zurückschreckte um ihrer strengen Auffassung von Werktreue Ausdruck zu verleihen. Auch als Hörbuch ist dieses Werk ein einzigartiger Genuss, rhetorisch gesehen wunderbar (ich schätze Bücher, welche sich einer angenehmen und gehobenen Sprache bedienen), inhaltlich kann man sehr gut folgen. Eignet sich hervorrangend zum Hören auf Zugfahrten oder am ruhigen Abend im Sessel. Ich empfehle dieses Buch wärmstens weiter...auch das Hörbuch!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur für Wagner-Fans..., 27. Juni 2007
Der Autor Oliver Hilmes schildert in seiner Biographie "Herrin des Hügels" unterhaltsam und gut recherchiert das widersprüchliche Leben der Cosima Wagner.

Nach einer dramatischen Kindheit und der daraus resultierenden frühen Ehe mit Hans von Bülow fand Cosima ihre Bestimmung an der Seite von Richard Wagner.

Sie war es, die trotz vieler Widerstände den Bayreuther Festspielen zu ihrem heutigen Ruf verhalf.

Cosima Wagners faszinierendes Leben war nicht frei von Irrwegen.

Ihr Ziel war es aber immer, die Musik Richard Wagners bekannt zu machen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Copyright by Cosima Wagner, 18. November 2007
Von 
F. Linz (Potsdam) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wer sich für Familientragödien oder gar familiäre Kriminalfälle interessiert, wurde bisher bei den Königsdramen Shakespeares fündig - der große Brite spürte fast allen Morden und Intrigen nach, die Menschen - oder eben auch Könige! - anstellen, um Macht zu erringen oder zu erhalten, um den eigenen Machtbereich auszudehnen und andere Menschen für eigene Zwecke zu benutzen oder sich dienstbar zu machen. Shakespeare fand in der Geschichte der englischen Königshäuser dazu ausreichend spannenden Stoff. Hätte er damals die Wagner-Dynastie gekannt, wäre ihm das sicher einige Dramen wert gewesen; nun wird es - in zufälliger Reihenfolge - von seriösen Wissenschaftlern aufgearbeitet und als Biographie quasi nachgereicht. Nachdem fast jedes Mitglied dieser Dynastie die Sache bereits aus eigener Ansicht" dargestellt hat und auf diese Weise die Wahrheit nicht immer im rechten Lichte erschien, folgten - wie konnte es anders sein - Entgegnungen und Richtigstellungen, die - bei allem Wahrheitsgehalt - dennoch ein hohes Maß an Subjektivität behielten. Nun gibt es zwei Bücher, die nicht nur hohe wissenschaftliche Maßstäbe, sondern gleichsam auch hohe Objektivität walten lassen und den dankbaren, aber schwierig-ausschweifenden Stoff komprimiert bearbeitet haben: nach Brigitte Hamanns Biographie über Winifred Wagner folgt Oliver Hilmes mit Herrin des Hügels - Das Leben der Cosima Wagner. Und um es gleich im Voraus zu sagen: ein gutes und wichtiges, weil hervorragend recherchiertes Buch, das sich spannend liest, wie ein Krimi, ohne reißerisch zu sein.

Der Autor hat weder Zeit noch Mühe gescheut, um viele Dokumente, die im Nationalarchiv von Bayreuth wohl vorhanden sind, bisher aber kaum genutzt werden konnten oder durften, zu studieren und in seine Arbeit einfließen zu lassen. So entsteht nicht nur die Kulturgeschichte einer ganzen Epoche - Cosimas Lebensraum umschließt immerhin die Jahre 1837 bis 1930! - sondern auch ein wichtiges Dokument über Wagners Werke und ihre Wirkungen, das man kennen sollte, will man heutige, oft unnötige Dispute, verstehen. Gleichsam ist das Buch eine notwendige Voraussetzung für das Verständnis der von Brigitte Hamann geleisteten Arbeit über Winifred Wagner. Beide Bücher umspannen das Thema Bayreuth" von den Anfängen bis in die unmittelbare Vergangenheit.

Oliver Hilmes geht mit seiner Protagonistin hart ins Gericht, versagt ihr aber nirgendwo den notwendigen Respekt für ihre Lebensleistung und arbeitet - und in dieser Form durchaus zum ersten Male - die hohe Kompetenz heraus, die diese Frau besessen hat. Cosima hatte als Tochter Franz Liszts nicht nur eine schwere Kindheit und Jugend, sondern auch eine außerordentliche humanistische und musikalische Ausbildung zu absolvieren, die es ihr ermöglichte, fundiert zu urteilen und kompetent zu entscheiden. Die Unbedingtheit, mit der sie sich schon nach wenigen Ehejahren an der Seite von Hans von Bülow für ihre Lebensaufgabe" - Richard Wagner - entschied, der Fanatismus, der sie leitete, um diese sich selbst gestellte Lebensaufgabe zu erfüllen, sie haben in der Konsequenz durchaus auch tragische, verwerfliche Ziele verfolgt, die das Buch schonungslos beim Namen nennt - z. B. hinsichtlich der Verstoßung ihrer Tochter Isolde und der verhängnisvollen Nibelungentreue zu ihrem Schwiegersohn Houston Stewart Chamberlain. Auch ihr Glaube an die kompositorische Kraft des eigenen Sohnes, Siegfried Wagner, wird eindrucksvoll beschrieben, allerdings wohl doch - was das kompositorische Werk betrifft - zu negativ beurteilt. Einzelne Werke Siegfried Wagners, die in den letzten Jahren auf den Bühnen und auch über CDs einer kritischen Überprüfung unterzogen werden konnten, sind wohl doch nicht so negativ zu sehen, wie die Zeitgenossen und das offizielle Bayreuth (insbesondere auch der Zeit nach Cosimas Tod) das vermitteln zu müssen glaubten. Hier wartet weiterer Stoff für künftige Arbeiten, die eben auch zum Thema gehören. Meines Erachtens schließt sich der Autor in dieser Frage zu kritiklos der allgemeinen Meinung an, die die Musikgeschichte zu diesem Thema gesprochen hat; indessen gibt es auch in diesen Fragen Wandlungen, - nicht nur Siegfried Wagner wurde von der Allmacht der Werke seines Vaters und ihrer Vorherrschaft auf den deutschen Bühnen, die nicht zuletzt Cosima mit initiiert hatte, erschlagen.

Und das Buch ist wichtig und aufschlussreich für jene, die in den nächsten Wochen oder Monaten Entscheidungen zu treffen haben hinsichtlich der künftigen Leitung der Bayreuther Festspiele. Cosima Wagner, die die Institution Bayreuth" geschaffen hat - und diese historische Leistung stellt der Autor zu keiner Zeit infrage! - war eben nicht nur ein Mitglied der Familie, sondern auch in hohem Maße kompetent. Das sollte beispielhaft bleiben, für alle Entscheidungen, die in der Sache anstehen. Mit Sicherheit ist dies nicht das letzte Buch zur Geschichte unseres Königshauses"! Mit Sicherheit bleibt die Sache spannend - gelegentlich sollte man nicht vergessen, dass die Werke Richard Wagners, die mit diesen Kabalen nichts zu tun haben, der Quell sind, aus dem das alles fließt; es darf nicht der Eindruck entstehen und vermittelt werden, dass die Herrscher des Hügels bewirkt haben, dass Richard Wagner ein erfolgreicher Opernkomponist wurde - umgekehrt wird ein Schuh daraus: wenn es die Werke Wagners nicht gäbe, die frei sind von Antisemitismus und Chauvinismus, würden wir über diejenigen, die über die Hügelfähigkeit" von Werken und Künstlern befinden, kein Wort verlieren.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch psychologische Informationen angeführt, 16. Juli 2007
Von 
Klaus Grunenberg (97447 Gerolzhofen, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Es ist schon bemerkenswert, wie Oliver Hilmes, der ja auch über Alma Mahler-Werfel geschrieben hat, dieses Objekt und dessen Thema angeht.
Schon allein das Titelbild, meine ich, gibt Aufschluß über das Wesen dieser Frau.
Herrische Herrin des Hügels, so könnte man sagen, das strahlen die Gesichtszüge aus.

Und es ist da so etwas Erhabenes, so bewußt sich ausdrückendes Etwas. Wir erfahren z.B. von ihrer liebenden Einstellung zum Deutschen, zum Deutschtum, was immer das sein mag, und somit ist es klar, sie konnte auf mindestens zwei Fährten dem Meister (Wagner) folgen, auf der künstlerischen und auf der politischen.
Wohin das führte (und hoffentlich!) nicht mehr führen mag, dafür sollten wir alle, die es angeht etwas tun, aber wirklich in Worten und im Wirken.

Bleiben wir beim Künstlerischen, bei den Musen und beim Management.
Hier, das ist ganz sichtbar und auch klar, hier hatte diese Frau, um die es geht, das sichere Gefühl (und das trügt meist nicht!), Wagners Genie zu sehen, zu fühlen, vor und vor allem nach seinem Tod zu betreuen.

Ja, das ist der wohl geziemende Ausdruck dieser Einstellung, daß sie sich mit ganzer Kraft dem Wohl dieser herrlichen Kunst widmete, aufopferte bis hin zu Eigenartigkeiten beim Tode ihres Vaters Liszt während der ersten erfolgreichen Festspiele unter ihr.

Die anfangs erwähnten psychologischen, vor allem kindlichen Eindrücke, Erschwernisse, die harte Erziehnug, das "globale" Aufwachsen in, sagen wir mal, herrschaftlicher Umgebung, das ererbte Gut von ihrem Vater Franz Liszt, von ihrer Mutter Marie d`Agoult, prädestinierte sie für eine solche Aufgabe, wie sie sie verstand.

Dadurch haben wir heute, hat alle Welt heute die Möglichkeit, Wagners Kunstgattung in vollen Zügen auf dem Bayreuther Hügel zu genießen.
Deshalb ist dieses Buch so inhaltsreich, es beinhaltet ja auch fast alle Fehler der Herrin des Hügels und ist daher ziemlich ehrlich und wahrhaftig.
Wer heute vor einer Premiere oder überhaupt einmal nach Byreuth kommt, vielleicht an der "Scheune" vorbeifährt und die älteren und vor allem jungen Menschen betrachtet, die sich für Wagner interessieren, sollte daran denken, daß ja alles weitergeht. Wenn es der Zufall will, läuft einem oben vor dem Festspielhaus schon mal ein älterer freundlicher Herr im eifrigen Schritt über den Weg und seine junge Tochter wird weiterführen, was die damalige "Herrin des Hügel" einleitete.
Politische Fehler hin oder her, Wagner vereint sie alle, diese und jene Befürworter, alle geben sich wohl seiner Musik hin, einige auch den Texten oder dem Gesamtwerk, einige aber kommen, um nur zu schauen und nebenbei ein gutes Bier zu trinken.
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5.0 von 5 Sternen Herrin des Hügels: Das Leben der Cosima Wagner Oliver Hilmes, 7. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Herrin des Hügels: Das Leben der Cosima Wagner (Broschiert)
Das Buch enspricht meinen Erwartungen. Es ist gut rechergiert und mit liebe zum Detail sehr einfuehlsam geschrieben. eine sehr gute Ergaenzung zu den bereits veroeffentlichten Buechern von Renate Schostack (Hinter Whnfrieds Mauern), Gottfried Wagner (Wer nicht mit dem Wolf heult) und Nike Wagner (Wagner Theater) Oliver Hilmes werde ich im Auge gehalten.
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5.0 von 5 Sternen Herrin des Hügels, 4. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine durchweg interessante Biographie. Oliver Hilmes schafft es die politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge in einem verständlichen und flüssigem Stil zu beschreiben.Wer sich nur ein bißchen für Wagner und die Geschichte des Hügels interessiert wird mit diesem Buch Zugang finden und es sicherlich bis zum Ende lesen.
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22 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 26. Mai 2007
Cosima Wagner kommt zweifellos das Verdienst zu, die Bayreuther Festspiele nach Wagners Tod erst wirklich etabliert zu haben. Andererseits hat sie der Sache Wagner/Bayreuth unendlichen Schaden zugefügt, indem sie die Festspiele in erzreaktionäres, nationalistisches Fahrwasser lenkte und so den Boden dafür bereitete, dass Hitler ein allzu gern gesehener Gast in Wahnfried und auf dem Grünen Hügel werden konnte.

Das Buch ist leicht und unterhaltsam geschrieben, der Autor verschweigt auch nicht die abstoßenden Seiten von Cosimas Charakter wie zum Beispiel ihr krankhafter Antisemitismus; allerdings sind mir diese in einem für meinen Geschmack allzu harmlosen Plauderton vorgetragen. Hier hätte der Autor deutlichere Worte finden können. Zunehmend stört einen während der Lektüre auch der ein wenig ins Naive spielende Schreibstil. Man gewinnt den Eindruck, der Autor wendet sich vor allem an "Erstleser" in Sachen Wagner/Bayreuth. Dem in der Materie auch nur ein wenig bewanderten hat das Buch kaum neues zu bieten.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen trägt viel zum Wagner-Verständnis bei!, 31. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
was für eine Frau - was hätte die in den Zeiten der Emanzipation und der Pille alles gemacht?
mir fallen aber keine 2 weiteren Wörter, die hier gefordert werden mehr ein.
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Herrin des Hügels: Das Leben der Cosima Wagner
Herrin des Hügels: Das Leben der Cosima Wagner von Oliver Hilmes (Broschiert - 3. November 2008)
EUR 14,99
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