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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen! Lesen! Es sind nur 900 Seiten! (Elke H.)
Bei diesem Buch erfasste mich schon nach vier Seiten ein Bedauern - nämlich, dass ich nur noch 900 Seiten vor mir hatte! Es ist spannender als die meisten Romane und eine großartige Sicht auf das vergangene Jahrhundert mit einer Vielzahl überraschender Erkenntnisse - wer z.B. wissen will, woher die Bolschewiki das Geld hatten, um innerhalb weniger Wochen...
Veröffentlicht am 4. April 2007 von Tom Kadi

versus
2 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen In Europa jetzt im holländischen Fernsehen
Dem umfangreichen Spürwerk von Geert Mak folgt jetzt die Verfilmung im 2. Programm des holländischen Fernsehens. Seit dem 11. November 2007 wird jeden Sonntagabend gesendet. Insgesamt 35 mal 30 Minuten lang folgen wir Geert Mak auf seiner Spur durch das 20. Jahrundert. Die Reihe wurde bereits an das belgische Fernsehen verkauft, so dass sie nachher auch dort...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2007 von A. Berentsen


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen! Lesen! Es sind nur 900 Seiten! (Elke H.), 4. April 2007
Von 
Tom Kadi (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert (Taschenbuch)
Bei diesem Buch erfasste mich schon nach vier Seiten ein Bedauern - nämlich, dass ich nur noch 900 Seiten vor mir hatte! Es ist spannender als die meisten Romane und eine großartige Sicht auf das vergangene Jahrhundert mit einer Vielzahl überraschender Erkenntnisse - wer z.B. wissen will, woher die Bolschewiki das Geld hatten, um innerhalb weniger Wochen aus dem Nichts eine Presseproduktion aus dem Boden zu stampfen, mit der sie Millionen erreichen konnte, wird hier Interessantes erfahren. Übrigens: Es gibt ein in der Anlage und souveränen Erzählform durchaus ähnliches Buch über das ausgehende 19. Jahrhundert: Barbara Tuchmans "Der stolze Turm".
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine faszinierende Reise durch einhundert Jahre europäischer Geschichte, 2. Mai 2008
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert (Taschenbuch)
Im letzten Jahr des letzten Jahrtausends, genau gesagt am 4. Januar 1999, bricht der holländische Autor Gert Mak zu einer einjährigen Reise auf, die ihn nicht nur geographisch kreuz und quer durch Europa sondern auch chronologisch durch nicht weniger als einhundert Jahre europäischer Geschichte führen sollte. In 12 Kapiteln, analog zu den 12 Monaten des Jahres, reist Mak auf fast 1000 Seiten (!) von der Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 (Januar) bis in die unmittelbare Vorgeschichte der Euro-Einführung im Jahre 1999(Dezember). Jedem Monat, sprich jedem Kapitel, ist eine Karte vorangestellt, die den Reiseweg des Autors und die die Schauplätze kennzeichnet, die er aufsucht( im Januar bereist Mak z. B. der Reihe nach Paris, London, Berlin und Wien, die Zentren der kontinentalen Mächte, wobei man sich allerdings fragt, warum er St. Petersburg ausgespart hat). Dabei verwebt Mak Gespräche, die er vor Ort mit Augenzeugen führte, Reiseeindrücke, Ortsbeschreibungen, Stimmungsschilderungen, geeignete Passagen aus der biographischen und historischen Standardliteratur mit flashbacks zur konkreten Geschichte Europas im Jahre 1999/2000. Herausgekommen ist eine bislang jedenfalls einzigartige europäische Geschichte des 20.Jhdts. eine Kombination von historischer Darstellung, Geschichtsphilosophie und Reisefeuilleton auf sprachlich brillantem und gedanklich staunenswertem Niveau - geschrieben von jemandem, der am Ende des Jahrhunderts seine Leser an die Hand nimmt und all die Stationen dieses Säkulums auf dem Hintergrund einer stauenswerten Gestaltungskraft und Kompetenz noch einmal abschreitet und bewertet.
Auch wenn man über die einzelnen Schwerpunktsetzungen ( warum war Mak in dem Februar Kapitel, das das Jahr 1914 behandelt, nicht in Sarajewo?) und Wertungen durchaus streiten könnte (etwa die Sichtweise der 68er-Revolte), wird es kaum jemandem geben, der in dem vorliegenden Geschichtsmassiv nicht seine Nuggetts finden wird. Mir persönlich hat die die kurze Geschichte Jugoslawiens, die der Autor ab S. 847ff. skizziert besonders imponiert, ebenso die knappen Betrachtungen zur Struktur der Außenpolitik an sich ( S. 684ff.), weiter die so noch nicht veröffentlichte Auflistung all der Menschen in Europa, die im zweiten Weltkrieg größere Gruppen von Juden unter Lebensgefahr gerettet haben ( 446ff.) sowie die schlaglichtartige Beleuchtung der "sozialistischen Gretchenfrage", die auf einer viertel Seite erklärt, warum möglicherweise freie und liberale Gesellschaften gegen den sozialistischen Bazillus den Kürzeren ziehen werden ( S. 858).
So weit so gut - aber gibt es dann gar nichts zu meckern an dem vorliegenden Werk? Nichts von Belang - wenn man vielleicht davon absieht, dass das Buch immer besser und spannender wird, je mehr es sich der Gegenwart nähert (dass es also selbst auf sehr hohem Standard noch einen Niveaunterschied aufweist) und etwa dem Umstand, dass es ganz und gar unmöglich ist, das Buch in einem einzigen "Rutsch" zu lesen. Es ist sogar unnötig, denn das geradezu gigantische Register am Ende des Werkes ermöglicht eine schnelle Orientierung zu nahezu jeder Frage von europageschichtlichem Rang über einen Textkorpus von sage und schreibe 900 Seiten! Vielleicht ist der Schluss des Werkes ein wenig zu blauäugig geraten, denn der Autor behauptet am Ende seiner transkontinentalen Reise allen Ernstes "Europa sei das gigantische Laboratorium geworden, in dem die Zukunft des Menschen neu gedacht werde," weil hier "nachhaltige Entwicklung, Lebensqualität und Gemeinwohl" im Mittelpunkt ständen (S. 890). Wenn man an die Vergreisung Europas, an seine inkompetenten politischen Eliten, die Staatsverschuldung und die ausufernde Kriminalität zur Jahrtausendwende denkt, kann man da allerdings seine Zweifel haben, aber bei einem Kontinent, der solche Bücher hervorbringt, ist natürlich alles möglich.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz fantastisches Buch, 10. Juli 2009
Von 
C. Pöppelmann (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert (Taschenbuch)
Geert Mak ist mit "In Europa" wirklich ein außergewöhnliches, fesselndes und wichtiges Buch gelungen. Die Idee: Er reiste im Laufe des Jahres 1999 die Schauplätze der europäischen Geschichte ab. Im Januar war er also an den Orten, die für den Beginn des 20. Jahrhunderts entscheidend waren, im Dezember bei denen der jüngsten Geschichte nach der Wiedervereinigung Europas. Im Buch ist dann beides verwoben: die geschichtlichen Ereignisse und die Spuren, die sie bis heute hinterlassen haben. Mak nimmt seine Leser gleichsam mit auf die Reise durch Raum und Zeit. Dabei gräbt er viele wunderbare, berührende und interessante Einzelschicksale aus, lässt seine Leser an interessanten Gesprächen vor Ort teilhaben und vermittelt ihnen viel Atmosphäre von den verschiedensten Teilen Europas. Mit seinen Reisen kreuz und quer über den Kontinent gelingt es ihm wirklich ein Netz zu spannen, das Verbindungen herstellt und dem Leser ein Gefühl für Gesamteuropa gibt.

Wir haben festgestellt, dass sich dieses Buch auch ganz wunderbar vorlesen und so gemeinsam genießen lässt. Wir haben damit auf einer Reise durch Polen und Litauen begonnen. Zufällig haben wir am Abend, bevor wir Vilnius erreichten, auch das entsprechende Kapitel gelesen. Aber das war nicht das Entscheidende. Die abendliche Lektüre über Maks Entdeckungsreise bildete einfach einen sehr anregenden Kontrast zu der Entdeckungsreise, die wir tagsüber in (meist) anderen Teilen Europas machten. Aber auch, weil es den Lesegenuss fördert, wenn man den 900-Seiten-Wälzer nicht mit allzu großen Pausen liest, stellt "In Europa" eine ganz wunderbare Urlaubslektüre dar.

Natürlich fasziniert einen bei einem derart dicken und voll gepackten Buch nicht jeder Teil gleichermaßen. Natürlich kann man Kritik daran üben, warum Mak ausgerechnet dieses Beispiel ausgewählt hat und nicht jenes, warum er diesem Ereignis bzw. Land viel Raum widmet und nicht jenem. Aber diese Subjkektivität macht andererseits auch viel vom Charme des Buches aus, das nun mal kein Standardwerk über die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts ist. Naturgemäß fallen auch manche Passagen des Buches etwas zäher aus. Der Zweite Weltkrieg erscheint irgendwann nicht endend wollend, aber er ist eben auch das einschneidende Ereignis dieser Epoche. Auch die Informationen zur Geschichte des eigenen Landes sind oft natürlich nicht ganz so spannend, weil man sie schon kennt. Doch dies muss man einfach hinnehmen, da das Buch ja nicht für den deutschen Markt, sondern für ganz Europa geschrieben ist. Man muss sich nur vor Augen halten, wieviel Überraschendes Mak aus der Geschichte unserer Nachbarländer erzählt, um sich von der Illusion zu verabschieden, all die uns teilweise so wohlbekannten Fakten, die er über Deutschland liefert, müssten jedem halbwegs Gebildeten europaweit bekannt sein.

Mak endet sein Buch mit dem Appell, dass rasch ein gemeinsamer kultureller, politischer und vor allem demokratischer Raum entstehen müsse, wenn das europäische Projekt nicht zum Scheitern verurteilt sein soll. Sein Buch ist ein Beitrag zum Entstehen eines solchen gemeinsamen Raumes.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fakten und Geschichten, 10. November 2008
Von 
Florian Fuchs (København) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert (Taschenbuch)
Als das Buch "In Europa" in meine Hände fiel kamen mit spontan zwei Gedanken: Interesse an der Vertiefung meines Wissens über das letzte Jahrhundert Europas aber auch Sorge ein zu trockenes, zu sachliches Geschichtsbuches in meinen Händen zu halten.

Das Buch erzählt in der Tat weite Teile der Europäischen Geschichte. Sehr informativ, sehr lehrreich. Ich empfinde es als keineswegs langatmig. Geert Mak schafft es immer wieder kleine Geschichten zu erzählen und sie sinnvoll zu verknüpfen. Viele Szenen aus einer anderen Welt, die es mir als Leser ermöglichen ein Bild der Zeit, des Ortes zu entwickeln. Sei es, ein Spaziergang durch die Straßen von Paris im Jahre 1905, eine Momentaufnahme des Lebens einer türkischen Familie in Istanbul, nur einen Augenblick bevor der erste Weltkrieg seine Schatten wirft, Anekdoten von der Front im zweiten Weltkrieg oder das Leben in einem kleinen ostdeutschen Städtchen in den Jahren nach der Wende. Die Vielseitigkeit ist unbeschreiblich. Auch die Berichte, Erzählungen einiger wichtiger Zeitzeugen sind unglaublich gut eingearbeitet.

Das Buch "In Europa" hat mir geholfen einen guten Teil der europäischen Geschichte des letzten Jahrhunderts zu umreißen. Geert Mak schafft es dabei eine exzellente Balance zwischen Fakten und Geschichten zu halten. Ein spannendes als auch lehrreiches Buch.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mitreißend und bedrückend, 24. April 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert (Taschenbuch)
Geert Maks Zusammenschau vieler im 20.Jahrhundert bedeutender Orte und der Geschichten dazu ist packend zu lesen und unheimlich bedrückend, was die Dichte der Gräueltaten und Massenmorde im 20.Jahrhundert allein in Europa betrifft. Leider sind manchmal Einzelheiten ungenau und oder gar falsch, was man bei diesem Werk eigentlich nicht erwarten würde.

So z. B. wird F.Jägerstätters Heimatort St. Radegund zu einem österreichischen Gebirgsdorf, das man nur über schmale Pfade erreicht.

Tatsache ist, dass St. Radegund in einer ebenen waldreichen Landschaft im oö. Innviertel liegt, der Autor war daher nie dort. Oder es wird Berlin an die Elbe verlegt oder Wien zu den Städten im Ostblock gezählt.

Das trübt das Bild ein bisschen, weil ein wenig Vertrauen verlorengeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichten in der Geschichte, 19. Januar 2009
Von 
Günter Nawe "Herodot" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert (Taschenbuch)
Ein Geschichtsbuch der ganze anderen Art - faszinierend von der ersten bis zur letzten Seite - und eine brillante Dokummentation historischer Ereignisse des 20. Jahrhunderts, quer durch Europa. Das ist Historiografie wie wir sie lesen wollen.
Mak notiert nicht nur Daten und Fakten. Seine Geschichten in der Geschichte haben ein Gesicht. Sie sind vorstellbar in vielen Details, aus Gesprächen mit Schriftstellern und Politikern, mit Militärs, Künstlern und Bauern entsteht ein sehr lebendiges Bild deines Geschehens, das dann wiederum seine Auswirkungen in der Zeit und über die Zeit hinaus hat.
Ein Jahr lang ist der niederländische Autor gereist - von Amsterdam über Paris und London nach Sarajewo; über Dresden, Barcelona und Guernica nach Auschwitz, Leningrad und Bielefeld und, und, und.... Und er schildert "Träume jener Zeit, die Augenblicke des Mutes und des Verrats, die Erinnerungen voller Angst und Schmerz, die Bilder des Glücks."
Geschichte als eine lebendige Reise - durch das 20. Jahrhundert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Langes, spannendes Lesevergnügen für jede Generation, 11. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert (Taschenbuch)
Dieses Buch ist spannend, voller - für den Geschichtslaien unbekannter - Details, Erlebnisberichte und Ortsbeschreibungen und bietet verschiedene Blickwinkel auf dieselben Geschehnisse.

Im letzten Kapitel beschreibt der niederländische Journalist Mak ("In Europa" war ursprünglich eine Zeitungsserie) nach seiner einjährigen Reise eine eigene Vision Europas. Europa ist viel mehr als die Brüsseler Bürokratie, und vielleicht ist die ein geringer Preis für nie dagewesenen Frieden und Wohlstand.

Ich fühle mich seit der Lektüre mehr Europäer denn je.
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4.0 von 5 Sternen Der empfehlenswerte Reiseführer Geert Mak, 28. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert (Taschenbuch)
Ohne Frage, mit dem Holländer kann man schon gut unterhaltend durch das Europa im vergangenen Jahrhundert reisen. Ich behaupte jede/r Leser/in wird noch was neues Erfahren und die Erzählweise trägt bei diesem umfangreichen Buch (fast) bis zum Ende. Ein ähnlich aufgebautes Buch des Autors über US-Amerika werde ich gern auch lesen. Einziger Kritikpunkt - zum Ende des Buches waren mir das Augenmerk zu sehr auf den kriegerischen Auseinandersetzungen in den jeweiligen Regionen gerichtet, was beim Autor auch zu einer eher skeptischen Analyse über die Zukunft Europas führt. Hier hätte ich mir etwas weniger Geschichte, dafür mehr aktueller Reisebericht (was Mak gut kann) über die jeweiligen Regionen gewünscht.
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5.0 von 5 Sternen Ein Mammutwerk über europäische Geschichte!!!, 1. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert (Taschenbuch)
Geert Mak bringt in seinem Werk so viele Fakten, bestätigt oder erzählt durch Zeitzeugen, dass man das Buch durchaus 2 bis 3-mal lesen muss, um diese Fakten halbwegs in sich aufzunehmen. Eine Aufzählung von Fakten wäre sehr öde aber das ist hier nicht der Fall, die einzelnen Länder und Regionen sind sehr spannend beschrieben und beteiligte Personen kommen ausreichend zu Wort.
Ich war schon von dem "Amerika" begeistert aber dieses Werk ist fast noch besser. Eine uneingeschränkte Lese Empfehlung für alle die sich für europäische Geschichte interessieren!!!
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5.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich, 3. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert (Taschenbuch)
Ich kann mich all dem Positiven anschließen, das hier bereits geschrieben wurde. Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Am Ende hat man einen Blick auf das letzte Jahrhundert, wie man ihn nie vorher hatte (trotz meiner 61 Jahre, davon ca. 54 als eifriger Leser). Eine Aussage habe ich unterstrichen, ziemlich am Ende: Dass dem Autor das Verschwinden der bäuerlichen Kultur auffiel, wie sie in Europa am Beginn des 20. Jhdt. überall dominierte. Einen Teil dieses Untergangs habe ich selbst im Kleinen beobachtet. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was dieses Buch an Stoff zum Nachdenken bietet. Kaufen, Verschenken, vor allem: Lesen !
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In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert
In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert von Geert Mak (Taschenbuch - 27. Februar 2007)
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