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am 12. Dezember 2009
Die erste Auflage des Bestsellerbuches von Richard Heinberg "Öl-Ende" (aus dem Englischen Buch 'The Party's Over') erschien im Jahre 2003. Die von Heinberg damals aufgestellten Behauptungen wurden teilweises heftig kritisiert. Inzwischen sind ein Teil von Heinbergs Behauptungen eingetreten und die Skeptiker werden leiser.

Bei der Frage, wann das Fördermaximum (hier sind sich alle Fachleute einig, dass das Fördermaximum (Peak Oil) eintreten wird, da es sich bei dem Rohstoff Erdöl um eine endliche Ressource handelt) eintreten wird oder schon eingetreten ist, stehen sich einerseits die Optimisten (hauptsächlich die Opec-Staaten, Förderländer, ...) und die Pessimisten (Hubbert-Geologen) gegenüber. Mit welchen Argumenten versuchen die beiden Lager ihre Auffassungen zu unterstützen? Lesen Sie es selbst.

Festzuhalten bleibt: Die Zeiten leicht verfügbarer Energie sind vorüber. Auch eine massive Förderung regenerativer Modelle wäre nicht ohne weiteres in der Lage, den Energiebedarf einer zunehmend energiehungrigen industrialisierten Welt zu decken. Was für Möglichkeiten bleiben uns aber, wenn wir uns nicht auf den geopolitischen Kampf ums Öl einlassen wollen? Diese und weitere spannende Fragen werden in dem erstklassig recherchierten Buch diskutiert.

Das Buch von Richard Heinberg bietet in der aktualisierten Auflage auf der Grundlage gesicherter Fakten Informationen auf dem neuesten Stand. Im Hinblick auf Energieverbrauch, Erdölabhängigkeit und Erdölsubstitution in Deutschland und Europa ist aktuelles Material von Experten der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH integriert.

Richard Heinbergs Buch kann ich nur empfehlen, egal ob Sie Hausfrau/-mann, Student/in, Geologin/e, Jurist/in, Beamter, Lehrer/in, Interessiert/e, ... oder jemand sind, der ein packendes Buch selbst lesen oder verschenken möchte.
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am 27. Januar 2011
Gibt es heute tatsächlich noch Anhänger der Theorie, dass das Ende der fossilen Energieträger bei weitem nicht in Sicht ist? Ganz sicher ja und ohne Frage findet man diese Meinung nicht nur bei Vertretern der OPEC. Und vielleicht sieht die Lage wirklich nicht so düster aus, wie sie Richard Heinberg bereits 2003 in der ersten Auflage dieses Buches beschrieben hat. Gleichwohl sind viele seiner damaligen Prognosen eingetroffen, der Ölpreis hat 2008 einen nie für möglich gehalten Preis von 140$ pro Barrel erreicht und hat sich nach einem dramatischen Absturz Ende 2008 trotz krisengeschüttelter Wirtschaft wieder auf ein Niveau im Bereich von derzeit 100$ pro Barrel eingependelt. Es mag sein, dass man das schwarze Gold womöglich länger fördern kann wie Anhänger des Peak Oils vorhersagen, billig wird man es wegen der stetig steigenden Nachfrage sicher nicht mehr bekommen.
Diese erweiterte und aktualisierte Auflage beginnt mit einer hochinformativen Einleitung zu den Fragen was Energie ist, wie der Mensch gelernt hat sie sich zu Nutze zu machen und wie sie die Entstehung und möglicherweise auch das Ende ganzer Kulturen beeinflusst hat. Das ist manchmal etwas trocken, zeigt aber einige faszinierende Aspekte und Zusammenhänge auf, die mir bis dahin nicht bewusst waren.
Im zweiten Abschnitt werden Meilensteine der Energienutzung wie z.B. die Kohlerevolution oder der Beginn der Elektrifizierung erläutert und analysiert. Das dritte Kapitel ist dem Peak Oil gewidmet, jenes nach dem Entdecker dieses Zeitpunktes King M. Hubbert auch Hubbert Peak genannte Maximum der Ölförderung, nach welchem die Förderquote nur noch rückläufig ist. Wie dieser Peak berechnet wird und welche Daten ihm zugrunde liegen, wird ausführlich dargestellt. Hier erfährt man auch, dass es Anhänger einer Gegentheorie zum Peak Oil gibt, die die Meinung vertreten, dass es Energie im Überfluss gibt, da die Menschheit durch ständige technische Innovationen in der Lage sein wird, Ölfelder zukünftig besser auszubeuten als die heute in etwa möglichen 50%. Zudem wird sie in der Lage sein, so behauptet der Dänische Statistikprofessor Björn Lomborg, jederzeit Ersatzstoffe für die zu Ende gehenden Ressourcen zu finden.
Diesem Argument geht Richard Heinberg im 4. Kapitel nach, in dem er andere Energiequellen unter den Aspekten des EROEI (Energy Returned on Energy Invested), dem Erntefaktor und der energetischen Amortisation untersucht und mit denen des Erdöls vergleicht. Es gibt zahlreiche Alternativen, aber weder haben sie die hohe Energiegewinnrate die dem Erdöl lange Zeit zu Eigen war, noch ähnlich gute Eigenschaften was Transport und Umwandlungspotential betrifft. So kommt der Autor zu dem Ergebnis, das andere Energieträger, Sparmaßnahmen und die Steigerung der Energieeffizienz bestenfalls einen Zeitgewinn bringen.
In den folgenden beiden Kapiteln, die, um es vorsichtig zu formulieren, durchaus geeignet sind, bis dahin noch positiv gestimmten Lesern die Laune zu verhageln, geht es zunächst um die Auswirkungen einer abnehmenden Verfügbarkeit des Erdöl auf alle Bereiche des täglichen Lebens um dann abschließend ein relativ düsteres Szenario einer Welt ohne Erdöl zu zeichnen. Jedoch versäumt es Richard Heinberg nicht für viele der betroffenen Bereiche durchdachte und mögliche Handlungsstrategien und Empfehlungen aufzuzeigen.
Öl-Ende ist ein mit profunden Informationen gespicktes und von der ersten bis zur letzten Seite lesenwertes und meiner Meinung nach sehr gut recherchiertes Buch zu einem wichtigen Thema, das früher oder später jeden von uns betreffen wird. Ergänzt wurde es für die vorliegende Ausgabe mit aktuellen Zahlen und Fakten von Energieexperten der Ludwig Bölkow Stiftung. Es muss natürlich alles nicht so dramatisch verlaufen wie im Buch geschildert, aber es kann wohl kaum Schaden sich darauf vorbereiten. Nach diesem Buch ist man dem Ziel ein gutes Stück näher gekommen.
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am 25. Oktober 2010
Das Buch eignet sich hervorragend zur Recherche und zum Einstieg in das Thema Energieversorgung. Es bietet einen fundierten Überblick über alles, was man dazu wissen muss. Der Titel hält, was er verspricht und bietet sogar noch mehr. Außer den penibel recherchierten Fakten, die auch noch unterhaltsam dargeboten werden, gibt der Autor ein Statement zu den dringenden Erfordernissen zukünftiger Energiepolitik, die in alle Bereiche des Lebens greifen werden. Es macht Mut dazu, die Probleme anzupacken und malt nicht schwarz. Das Buch ist ein Muss für alle Energiefreaks und solche, die es werden wollen.
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am 20. Juli 2013
Sehr empfehlendwertes Buch, es ist klar und verständlich geschrieben.

Ein Buch für jeden, der etwas über unsere kommende Energiekrise erfahren will und Alternativen sucht.
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am 28. Februar 2012
Das definitive Buch zu all den Themen, die uns heute beschäftigen müssen.
Sachlich, nüchtern, fundiert - und es werden Chancen und Risiken gleichermaßen aufgezeigt.

Ich hoffe, unsere Bundestagsabgeordneten (besonders die schwarz-gelbe Ecke) haben alle inzwischen
ein Exemplar auf dem Nachttisch liegen. Sonst wirds ganz übel...
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am 16. August 2013
bei Büchern bin ich sehr vorsichtig weil jeder einen anderen Geschmack hat aber dieses war schon lahm, hatte beim lesen das gefühl das er immer wieder das selbe erzählt, klar ich habs trotzdem durchgelesen, steht aber auch nix drin was man nicht schon weis, und meiner Meinung nach etwas viel Panik mache, die Steinzeit ging auch nicht vorbei weil es keine Steine mehr gab oder ?
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