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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2 unterschiedliche Brüder
Dieses Buch umfasst die zwei Geschichten "Vorstadt-Fighter" und "Underdog". Im ersten Band geht es um die Brüder Ruben und Cameron. Letzterer ist ein Jahr jünger als Ruben und ganz anders. Er erzählt die Geschichte dieser engen Freundschaft. Denn Ruben und er sind immer zusammen, können nicht ohne einander, obwohl sie das nie zugeben würden. Dabei...
Veröffentlicht am 22. August 2010 von Villette

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wilde Hunde
Ruben und Cameron Wolfe leben zusammen mit ihren Eltern und ihrem älteren Bruder Steven sowie der Schwester Sarah in eher bescheidenen Verhältnissen in New York. Der Vater, ein Klempner, ist bereits seit einigen Monaten ohne Arbeit, ist jedoch zu stolz, um Hilfe von staatlicher Seite anzunehmen. Derweil verdient die Mutter durch Putzen den Familienunterhalt...
Vor 19 Monaten von Kerry veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2 unterschiedliche Brüder, 22. August 2010
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wilde Hunde (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch umfasst die zwei Geschichten "Vorstadt-Fighter" und "Underdog". Im ersten Band geht es um die Brüder Ruben und Cameron. Letzterer ist ein Jahr jünger als Ruben und ganz anders. Er erzählt die Geschichte dieser engen Freundschaft. Denn Ruben und er sind immer zusammen, können nicht ohne einander, obwohl sie das nie zugeben würden. Dabei sind sie ganz verschieden. Cameron ist nach Innen gekehrt, Ruben nach Außen. Als beide regelmäßig an Boxkämpfen teilnehmen, wird das noch deutlicher. Cameron hat Angst und kämpft nur, um seinem Bruder gerecht zu werden. Ruben ist ein Killer, der sich nie eine Blöße gibt. Er muss gar nicht kämpfen, weil er schon vorher weiß, dass er gewinnen wird. Sein großes Ziel ist es, endlich mal wie sein Bruder einen Kampf ausfechten zu müssen. Das kommt, als die beiden gegeneinander boxen müssen. Denn hier muss Ruben zeigen, dass es auch auf etwas anderes ankommt, als den Gegner einfach niederzuschlagen und weiterzugehen.
Zusaks erster Roman ist fesselnd und ehrlich geschrieben. Er spart die alltäglichen Milieuprobleme der Arbeiterfamile nicht aus (Arbeitslosigkeit, Alkohol etc.), zeigt aber, dass es auch oder besonders dort Gewinner gibt. Ab 11.

Im zweiten Band sind die Brüder etwas älter geworden -- und noch verschiedener. Ruben hat eine Freundin nach der anderen, ohne sich um eine von ihnen wirklich zu scheren. Cameron ist allein. Allabendlich steht er vor dem Haus des Mädchens seiner Träume, die sich nicht für ihn interessiert. Eines Abends steht die Ex-Freundin seines Bruders hinter ihm und bittet ihn, von nun an vor ihrem Haus zu warten. Für Cameron öffnet sich eine neue Welt. Doch alles stürzt in sich zusammen, als Ruben von der neuen Liebe erfährt. Auch wenn ihm nichts an dem Mädchen lag, kann er es nicht akzeptieren, dass sie Cameron ihm vorzieht. Schließlich ist er ein Gewinner. Die Beziehung der Brüder steht auf einem harten Prüfstand und muss neu definiert werden, wie sich auch die Brüder selbst neu definieren müssen.
Der zweite Band ist schon ziemlich grandios geschrieben und deutet an, was mit "Der Joker" und "Die Bücherdiebin" aus Zusak geworden ist: Ein wahres Schreibgenie. Die Sprache ist hervorragend. Zwar ist sie authentische Straßensprache, aber Camerons Gedanken sind voller Poesie. Sie auszudrücken gelingt ihm hier nach und nach erstmals in kleinen Tagebuchnotizen, die überall im Buch eingestreut sind. Eine schöne Geschichte ab 12.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht um die Worte, 21. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilde Hunde (Gebundene Ausgabe)
Okay, ich geb es zu, ich habe nicht die Deutsche Version gelesen, aber das ändert nichts daran, dass Markus Zusack ein ganz und gar außergewöhnlicher Autor ist, und meine Vor-rezensionistInnen ohne Zweifel einen an der Waffel haben!

Persönlich finde ich, dass zumindest "Getting the Girl/When Dogs Cry" in der Erzählweise eher an "I'm the Messenger" denn an "The Bookthief" erinnert,
es ist direkt, hart aber auch poetisch geschrieben, und bringt dem Leser das Innenleben des Protagonisten auf eine Weise nah, dass es so ist, als passierte es einen selbst, - Geschehnisse, Erkenntnisse, Gefühle...nicht als sei man nur der Leser.
M.Zusack führt uns mit seinen Geschichten durch eine evolutionäre emotionale Entwicklung, und jedes Buch hinterläßt in mir ein Strahlen, eine Weite, ein Verstehen, einen Glauben an das fundamental Richtige und an die Fähigkeit des Menschen es auch zu tun...zumindest theoretisch...naja, eine Hoffnung eben...
Also geht und lest gefälligst jedes Buch von ihm! Und kein Gemecker!
Oh, und fangt mit "I'm the Messenger" an.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringlich und fesselnd erzählt Zusak uns eine Geschichte von zwei Brüdern auf dem Weg des Erwachsenwerdens., 30. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Wilde Hunde (Gebundene Ausgabe)
Ruben und Cameron Wolfe sind mehr als Brüder, sie sind Freunde. Wie Wölfe (oder wilde Hunde) streifen sie durch die Straßen der Stadt. Cameron ist hungrig. Hungrig auf Antworten, auf eine Chance und auf die Liebe. Während Ruben sich das nimmt, wonach ihm gelüstet, steht Cameron daneben und träumt davon. Wolfe-Brüder, wie sie unterschiedlicher und gleichzeitig ähnlicher nicht sein könnten. Zwei Überlebenskünstler, die ihr Leben entdecken. Wilde Hunde vereint die beiden Bände der Wolfe-Brüder: Vorstadt-Fighter und When Dogs Cry.
Im Leben der Beiden läuft einiges schief: der Vater durch einen Unfall ohne Aufträge, die Schwester abgedriftet in Alkoholexzesse. Doch dann wird Schwester Sarah beleidigt und Ruben dreht durch - der Einstieg in illegale nächtliche Boxkämpfe. Fünfzig Doller für einen Sieg oder das 'Fan'-Geld bei Niederlage. Ruben und Cameron steigen ein, für ein paar Doller, für ihren Stolz, um Antworten zu finden und füreinander. Bis sie zu Gegnern werden - im Ring und in der Liebe.

Zusaks Sprache beeindruckt von der ersten Zeile an. Knapp. Direkt. Bildreich. Er spielt mit Worten, jongliert und webt eine Geschichte. Jedes Wort ein Treffer, jede Zeile mit Biss. Am Ende hält man ein Buch in den Händen, in dem jeder Satz passt. Zusak fügt sich der Echtheit der Charaktere und überzeugt mit einer Sprache, die den Leser glauben lässt, er stehe genau daneben und würde die beiden Wolfe-Brüder belauschen. Dialoglastig schubst Zusak uns in eine Geschichte vom Verlieren und Siegen. Vom sich selbst finden und sich selbst besiegen.

Zwei Brüder, die in alles andere als Luxus aufwachsen und dennoch ihren Weg finden, ist nicht neu. Auch das beste Freunde auf einmal zu Rivalen werden, gab es schon oder dass sich ein Mädchen dazwischen drängt. Es ist eine Idee, die man vielleicht schon kennt. Und dennoch oder gerade deswegen überzeugt die Umsetzung von Anfang an. Die Nähe zum Protagonisten ohne jegliche Verheimlichung macht aus einer schon dagewesenen Idee ein Schmankerl.
Markus Zusak setzt dem im zweiten Teil noch ein Krönchen drauf, als Cameron das Schreiben entdeckt und uns tiefer in seine Gedankenwelt hinein bittet.

Cameron erzählt uns seine Geschichte, lässt uns in seinen Kopf blicken und gibt alles preis. Er lebt ziellos in den Tag hinein, ohne zu wissen, was als Nächstes passiert. Er ist nicht der Gewinnertyp wie sein Bruder Ruben, hat kein klares Ziel vor Augen wie sein Bruder Steve, sondern lässt alles auf sich zukommen. Er weiß nicht wohin mit sich und nicht wozu. Still und eher zurückgezogen sucht er dennoch nach Antworten, streift durch die Straßen, um sie zu finden. Sein größter Halt ist sein Bruder, der ewige Gewinner zu dem er aufsieht. Vielleicht ist das seine größte Stärke, die ihn immer wieder aufstehen lässt. Nicht nur im Ring, sondern im wahren Leben. Und dann entdeckt er das Schreiben. Etwas, das nur ihm gehört und in ihm etwas weckt: den Hunger auf Leben. Er handelt nicht mehr einfach nur, weil was getan werden muss oder er irgendwo mitläuft. Er handelt, weil er von innen heraus handeln muss. Das Schreiben macht ihn hungrig, und wie er und der Hund in seiner Geschichte sich auf die Suche machen, macht Cameron sich selbst auf die Suche nach seinem eigenen Ich.
Ruben ist im Gegensatz zu seinem kleineren Bruder der ewige Sieger. Er gewinnt sie alle: die Mädels, die Kämpfe, sogar die Lehrstelle, trotz mieser Noten. Doch die ganze Zeit über nagt etwas an ihm. Er sieht seine Familie, sieht, wie sie kämpfen, und fragt sich, ob er - als ewiger Sieger - überhaupt fähig wäre zu kämpfen. Ein Kämpfer kann ein Sieger sein, aber das macht aus einem Sieger noch keinen Kämpfer (S. 136). Erst als er zusammengeschlagen wird und Cameron ihn zum Aufstehen ermutigt, erkennt er, dass er ein Wolfe ist: ein Kämpfer!

Das Cover ist unspektakulär und schlicht. Ich mag das. Auch der Zusammenhang zur Geschichte wird geknüpft, wenn Cameron und Ruben in den Morgenstunden joggen gehen.
Beim Rückentext bin ich zwiegespalten. Ich mag keine Textstellen auf dem Buchrücken. Erst recht nicht, wenn sie wie diese Stelle so viel verraten. Nichtsdestotrotz muss ich aber ehrlich zugeben, dass dieses Zitat wunderbar gewählt ist. Es spiegelt den Zusammenhalt der Wolfe-Brüder, die Stärke Camerons und seine Art zu kämpfen.
(C. Funkes Aussage über seine Sprache kann ich übrigens nur bestätigen!)

Markus Zusak entführt uns in eine Vorstadt und in eine Gedankenwelt aus Poesie und Straßensprache. In eine Geschichte, in der es ums Erwachsen werden geht, um die erste Liebe und versteckt eine Botschaft geschickt zwischen den Zeilen: Steh auf, und mach was! Mach was aus deinem Leben, denn es liegt in deinen Händen. Inmitten einer Welt aus Schmutz und Geldnot steht ein Batzen Hoffnung, der es am Ende schafft. Weil er hungrig wird.

(c)Kristin
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 15. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Wilde Hunde (Taschenbuch)
Es ist mir unbegreiflich wie man bei diesem Buch nur 1 oder 2 Sterne geben kann .. sicher, man ist von dem Autor atemberaubende Bücher gewohnt und ich muss auch zugeben das die ein oder andere stelle relativ langatmig ist. Doch im Endeffekt hat mich das buch fast so gefesselt wie es z.B. "Der Joker" es getan hat (das manchmal übrigens auch etwas langatmig war). Die einzelnen Geschichten der Familienmitglieder der Wolfes und ihre enge Bindung zu einander (vor allem bei den 3 Brüdern) haben mich tief berührt. Die Story hat meiner Meinung nach ein ganz großes Lob verdient.. 3 Sterne hätte ich vielleicht noch verstanden (wenn man nicht auf diese Art von Geschichte steht) aber darunter ist irgendwie bösartig. Aber das ganze scheint Geschmacksache zu sein.

Ich persönlich kann das Buch nur jedem empfehlen der auf tief empfundene Geschichten steht, wahre Freundschaft und Brüderlichkeit, der es abkann wenn sich der Autor wahrhaftig mit den Gefühlen der Charaktere und vor allem dessen Gedanken auseinandersetzt, wirklich das schreibt was Leute denken und nicht das was man von ihnen erwartet. Ein tolles und unterschätztes Buch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer hat eigentlich diesen Klappentext geschrieben??, 6. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilde Hunde (Taschenbuch)
"Bis sie sich in dasselbe Mädchen verlieben und zu Gegnern werden, im Ring wie in der Liebe" So steht es auf dem Klappentext und dies hielt mich beinahe davon ab, dieses Buch zu erwerben, denn es klang so überaus seicht. Da ich bereits die fantastische "Bücherdiebin" und den hinreissenden "Joker" gelesen hatte, konnte ich mir nicht vorstellen, dass dies Buch so seicht ist wie der zitierte Klappentext vermuten lässt. Die Wahrheit ist: der Klappentext ist Blödsinn. Wer auch immer ihn verfasste hat das Buch nicht gelesen.
Zum Inhalt des Buches wurde bereits ausführlich geschrieben. Faszinierend finde ich am Schreibstil von M.Zusak, dass dieser von Buch zu Buch sehr stark variiert. Dies habe ich bislang bei keinem Autor entdeckt. Die Sprache ist überaus kraftvoll. Trotz der extremen Kürze der Sätze und der vielen vielen Wortwiederholungen (z.B. Irgendwie ist er genauso allein wie ich. Er ist allein. Ich bin allein.) lässt sich das Buch flüssig lesen. Auch finde ich es bemerkenswert, dass die von Cameron geschriebenen Seiten, die jeweils das vorangegangene Kapitel zusammenfassen, zwar sehr poetisch sind, aber zweifelsfrei von einem stark pubertierenden Jüngling geschrieben wurden (ich habe so einen zu Hause, ich weiss Bescheid :)) Da ich davon ausgehe, dass Herr Zusak KEIN stark pubertierender Jüngling sein dürfte, komme ich immer mehr dazu, den Autor als wahren Meister seines Faches zu bezeichnen.
Es ist völlig unerheblich, ob man sich für Boxkämpfe interessiert. Lest dieses Buch (und alle anderen des Autors); sie suchen allesamt ihresgleichen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wilde Hunde, 1. Dezember 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wilde Hunde (Taschenbuch)
Ein hervorragendes Buch, das nicht nur mir ( 50J) sondern auch meinem Sohn (20J) und meinem Patenkind (15J) sehr gut gefallen hat. Guter Beginn, tolle Story und Spannung bis zum Ende.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch., 13. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Wilde Hunde (Taschenbuch)
Ein wunderbares Buch. Insbesondere durch Zusaks unglaublich schöne Sprache. So richtig etwas für Herz und Geist.
Auf jeden Fall auch für Erwachsene geeignet.
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4.0 von 5 Sternen Ich fand es gar nicht übel, 8. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Wilde Hunde (Taschenbuch)
Es war sicherlich nicht sein bestes Buch, aber mir haben die Charaktere und der Schrebstil sehr gut gefallen. Auch die Darstellung vom Gewinnner und vom Verlierer sind doch sehr ansehnllich gewesen. Also nett zu lesen ist dieses Buch auf jeden fall :o)
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5.0 von 5 Sternen lesenswert, 14. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilde Hunde (Taschenbuch)
die Geschichte zweier Brüder ist sehr empfehlenswert zu lesen sowohl für Erwachsene als auch für Teenager. In gut lesbarer Sprache wird die Geschichte spannend und mitreißend erzählt.
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit Höhen und Tiefen. Man muß ihm etwas Zeit geben, aber dann wird man mit vielen tollen Worten belohnt, 7. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Wilde Hunde (Taschenbuch)
Dieses Buch war nach "die Bücherdiebin" und "der Joker" mein drittes von Markus Zusak.
Ich fand hier den ersten Teil sehr gelungen, den Mittelteil eher etwas uninteressant, aber im letzten Teil steigert sich die Wortgewaltig des Autors mit jeder Seite und die sehr starke Geschichte gerät fast in den Hintergrund.

Obwohl auch diese Geschichte etwas ganz besonderes ist. Zum Glück darf man in diesem Fall dem Klappentext nicht trauen.
Erzählt wird in der Ich-Perspektive des jüngsten Sohnes, Cameron, einer eher armen Familie, die ziemlich strampeln muß, um über die Runden zu kommen. Hauptsächlich geht es um die Freundschaft und den Zusammenhalt zwischen den beiden Brüdern Cameron und Ruben Wolfe.
Die Charaktere sind erstklassig gelungen, auch das Milieu, aus dem die Familie stammt.

Also eine Autoren-Leistung mit Höhen und Tiefen, Ecken und Kanten.
Man muß dem Buch wirklich etwas Zeit geben, sich zu entwickeln.
Wenn man dann aber den etwas langatmigen Mittelteil überstanden hat, wird man einfach mit tollen Worten belohnt.
Ich war zum Schluß froh darüber, nicht meiner Ungeduld nachgegeben zu haben und dem Drang,das Buch querzulesen, nachgegeben habe.

Markus Zusak werde ich auf jeden Fall sehr genau im Auge behalten.
Denn auch wenn mir "der Joker" nicht übermäßig gefallen hat, hat er einen ganz besonderen Schreibstil. Und eine ganz besondere Art mit Wörtern umzugehen. Da werden wir hoffentlich noch einiges geboten bekommen.
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When Dogs Cry
When Dogs Cry von Markus Zusak (Taschenbuch - 11. Februar 2013)
EUR 6,99
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