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39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderschöner Abenteuerroman...
Die 14-jährige Leevke wächst auf einer kleinen Insel in der Ostsee als Tochter eines wohlhabenden Kapitäns auf. Das mutige, selbstbewusste Mädchen und ihre kleine Schwester Ebba verbringen eine unbeschwerte Kindheit bis ihre Mutter und der neugeborene Bruder bei der Geburt sterben und ihr Vater auf der Suche nach Hilfe in den Fluten des Meeres...
Veröffentlicht am 22. September 2006 von kooks

versus
5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich bin sehr enttäuscht von diesem Buch...
Ich kann die vielen positiven Renzensionen zu diesem Buch nicht nachvollziehen, so dass ich mich sogar fragte, ob ich wirklich das gleiche Buch gelesen habe. Aber der Titel, der Name der Autorin und das Cover sind ja gleich... Ich fand das Buch furchtbar langweilig, ich musste mich jedes Mal, wenn ich das Buch in die Hände nahm, dazu zwingen, weiterzulesen. Ich liebe...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2010 von jennyliyah


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39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderschöner Abenteuerroman..., 22. September 2006
Die 14-jährige Leevke wächst auf einer kleinen Insel in der Ostsee als Tochter eines wohlhabenden Kapitäns auf. Das mutige, selbstbewusste Mädchen und ihre kleine Schwester Ebba verbringen eine unbeschwerte Kindheit bis ihre Mutter und der neugeborene Bruder bei der Geburt sterben und ihr Vater auf der Suche nach Hilfe in den Fluten des Meeres ertrinkt. Die beiden Mädchen werden von einer Nachbarsfamilie aufgenommen, begreifen jedoch schnell, dass ihr Leben ab jenem Zeitpunkt nie mehr so verlaufen wird, wie sie es kannten. Während die kleine Ebba sich eher an die neuen Verhältnisse anpassen kann, will Leevke sich mit den ungewohnten Situation nicht abfinden und gerät zusehends in Schwierigkeiten mit ihrer Pflegefamilie. Einzig bei ihrer unkonvetionellen Freundin Johanna, die auf der Insel einen zweifelhaften Ruf genießt, findet Leevke Zuflucht und Schutz.

Als ein Handelsschiff im Hafen anlegt, sehen Leevke und Johanna ihre Chance an ein wenig Geld zu kommen. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion begeben sich die beiden auf das Schiff, doch anstatt Handel zu treiben finden sie sich bald selbst als wertvollste "Ware" der vermeintlichen Händler wieder.

Nach einigen Tagen auf See wird ihr Schiff jedoch gekappert, und zwar vom eigentlichen Besitzer des Schiffes, dem reichen Kaufmannssohn Hanrib el Aniil. Die beiden Mädchen wollen nichts sehnlicher als auf ihre Insel, nachhause zurückzukehren, doch aus zweifelhaften Gründen wird ihnen dies immer wieder verweigert. Besonders Leevke kämpft für ihr Recht und gibt sich nicht eher zufrieden bis sie den wahren Grund ihrer "Entführung" erfährt, was zu einigen Konflikten mit dem gutaussehenden Kapitän Hanrib führt.

Schließlich läuft ihr Schiff in Rabat, der Hauptstadt Marokkos, ein, wo Leevke und Johanna vorerst bei Hanribs ebenso reichem wie zurückgezogenem Bruder wohnen sollen. Dort genießen die beiden zwar jeden erdenklichen Luxus, doch während Johanna sich schnell an ihr neues Leben gewöhnt, wird Leevke der monotone Eintag schnell zur unerträglichen Qual und sie verspürt mehr denn je Sehnsucht nach ihrer Heimat. Ihr einziges Ziel ist es nur noch dem goldenen Käfig zu entfliehen, in den man sie unfreiwillig gesperrt hat.

Ihr Weg führt sie von Rabat über die Küste Senegals bis hin nach Venedig und schließlich zurück nachhause, doch Leevke, inzwischen eine junge Frau, begreift das die kleine Insel in der Ostsee längst nicht mehr ihre Heimat ist, sondern ihr Herz schon lange woanders zuhause ist...

"Das falsche Herz des Meeres" ist eine wunderschöne Geschichte über die Entwicklung eines kleinen Mädchens zu einer jungen, selbstbewussten Frau, ebenso aber ein Abenteuer, dass von der großen Liebe, fernen Ländern, dem Leben auf See, Freundschaft, Verrat, verschiedenen Kulturen und der Sehnsucht nach Heimat erzählt.

Alles in allem ein überaus abwechslungsreicher und gelungener Roman, der den Leser/die Leserin in längst vergangene Zeiten entführt und ihm/ihr dabei einen vielschichtigen Einblick in die Welt des 19.Jahrhunderts gibt.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ozeane, ferne Länder und die große Liebe, 14. Dezember 2006
Die 14 jährige Leevke verliert zuerst ihre Mutter und den kaum geborenen kleinen Bruder und dann ach noch den Vater. Zusammen mit ihrer 8 jährigen Schwester wohnt sie nun bei einer anderen Familie auf ihrer Heimatinsel, doch ihr strahlendes Lächeln wurde ihr genommen. Für ihre Zukunft scheint alles schon festgelegt zu sein, sie soll den ältesten Sohn des Hauses heiraten und so ihr Erbe in die Familie des Zukünftigen einbringen. Doch damit ist Leevke nicht einverstanden und versucht mit ihrer Freundin Johanna ein wetvolle Bernsteinherz zu verkaufen, um mit dem erwonnenen Geld mit ihrer kleinen Schwester ein neues Leben in Hamburg anzufangen. Doch als sie sich auf dem Schiff der vermeintlichen Händler befindet, entpuppen sich diese als Entführer.

Mitten auf hoher See wird das Diebesschiff jedoch von dem rechtmäßigen Bezitzer Hanrib el Aniil, einem jungen und reichen Händler aus Marokko zurückerobert. Er verspricht die beiden Mädchen wieder auf ihre Heimatinsel zu bringen, doch irgendetwas bringt ihn davon ab und er bricht sein Versprechen Leevke gegenüber und nimmt die beiden Mädchen gegen ihren Willen mit in sein Heimatland. Nun beginnt eien Reise voller Abenteuer, fantastischer Länder und atemberaubender Städte.

Ob die bunte Welt Afrikas, oder das kanaldurchflutete Venedig - alles ist dabei.

In den 4 Jahren die Leevke von zu Hause fort ist muss ihr Hanrib öfter das Leben retten, als ihr lieb ist, doch auch er hätte ohne sie nicht überlebt. Und obwohl Leevke es sich nicht eingestehen will haben die beiden sich in einander verliebt. Doch ob ihre liebe glücklich sein wird, weis nur die Tiefe des Meeres.

Ein herausragender Jugendroman, den Frau Rosenboom hier vorgelegt hat, es ist alles enthalten, nachdem man sich sehnen kann. Es gibt ferne Länder und fremde Kulturen, sowie eine Heimat, wie unsereins sie kennt. Sie lässt der Faszination des Meeres freien Lauf, doch dabei kommt auch die Geschichte Leevkes, sowie ihre Liebe zu Hanrib nicht zu kurz.

Vielleicht hat mich das Buch deshalb so fasziniert, weil es fern und zugleich vertraut ist. Man bekommt richtig Lust ferne Länder zu erkunden und diese großartige Liebe, die sich entwickelt bringt einen zum Träumen und zum Schwäremen...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Gefühle, 20. Oktober 2006
Historische Romane schildern – ähnlich wie es der Science-Fiction macht – immer die Wirklichkeit ihres Autors. Legt man diesen Maßstab an Hilke Rosenbooms neuen Roman „Das falsche Herz des Meeres“ an, dann hat die Autorin über ein „freches Mädchen“ geschrieben, das zu ihrem Glück auf einen arabischen Super-Macho trifft, einen Geldprinzen, der im Jahr 1854 über die Weltmeere streift auf der Suche nach dem Bild einer Frau, das ihm einstmals sein Bruder – kurz – gezeigt hat: das Bild einer Ostfriesin.

Hanrib el Aniil findet dieses Bild in dem Mädchen Leevke wieder. Leevke selbst möchte aber nicht das Amulett eines reichen marokkanischen Kaufmannes werden, sondern es sucht sein eigenes Leben. Und letztlich gewinnt Leevke dieses Leben nach vielen Mühen gerade dort, wo sie es sich erwünscht hat: in den Armen von Hanrib, dem Kaufmann, der sie liebt und wartet, bis Leevke erwachsen geworden ist.

Leevke ist die Tochter eines Kapitäns von der Insel Wangerooge. Zusammen mit ihrer Schwester wird sie, nachdem ihre Mutter im Kindbett starb und der Vater auf seinem Schiff verschollen ist, in die Obhut der Familie Kattrepel gegeben, die ihre eigenen Pläne mit den beiden Waisen hat.

Bei dem Versuch, ihr Leben und das ihrer Schwester in die eigene Hand zu nehmen, wird Leevke zur Gefangenen eines Frauenhändlers, aus dessen schmierigen Händen Hanrib sie befreit. Von nun an aber beginnen erst Leevkes Schwierigkeiten. Denn sie erwartet von ihrem edlen Retter, dass er sie auf ihre Heimatinsel zurückbringt, was dieser strikt verweigert. Wir ahnen, dass er gute Gründe dafür hat: Leevkes Insel ist in einer Sturmflut untergegangen und Hanrib weiß nicht, wo er die geliebte Geisel unterbringen soll. Letztlich entscheidet er sich für den sichersten Standort seiner Welt: den Palast seines Bruders. Hanrib geht nun seinen Geschäften nach und wartet darauf, dass Leevke reif wird für die Beziehung, die er sich mit ihr erträumt. Aber diese Heldin wird er nur bekommen, wenn sie sich selbst gefunden hat.

Sie rebelliert gegen den goldenen Käfig, in den sie geraten ist. Sie will zurück in ihre Heimat, die für sie eine fixe Idee geworden ist. Ein Sklavenschiff bringt sie in den Senegal, sie strandet vor den Azoren und Hanrib rettet sie ein zweites Mal. Das aber bewirkt allein, dass Leevke ihre Pläne weiter verfolgt. Sie landet in Venedig, entzieht sich der entmündigenden Fürsorge von Hanrib und hilft einem Seidenhändler dabei, Stoffe auf ungewöhnliche Art zu falten, was ihr sehr bald den Ruhm der venezianischen Gesellschaft einbringt.

Selbst vermögend geworden, reist sie zurück nach Hause. Aber die Insel ist nicht mehr ihre Heimat. Als sie das vertraute Eiland wiederfindet, erkennt sie, dass sie sich selbst entwickelt hat – zur Frau, zur Bürgerin einer anderen Welt. Leevke kann nicht mehr an diesem Ort bleiben, zu dem sie zurückgekehrt ist und an dem sie nicht mehr wohl gelitten ist. Zudem hat sie sich verliebt – in den arabischen Kaufmann Hanrib, der erhofft hat, was er nun vorfindet: eine Leevke, die für die Liebe zu ihm bereit ist.

Hilke Rosenboom hat einen historischen Roman über ein sehr modernes Thema geschrieben. Ein Buch über die Reifung zweier Menschen, die einander sofort erkennen, die aber warten müssen, bis das Zeichen gegeben ist, dass sie erkannt worden sind.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein fesselnder Schmöker für windige Herbstabende, 4. November 2006
Von 
Christine Spindler (Auenwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die 14-jährige Kapitänstochter Leevke Magnussen hatte eine behütete Kindheit auf der Nordseeinsel Wangerooge. Ihre Mutter gab ihr Liebe und ihr Vater brachte ihr bei, das Meer zu lesen, Segel zu setzen und sich in einer Männerwelt zu behaupten. Von diesem emotionalen Reichtum zehrt Leevke, als das Leben an einem stürmischen Oktobertag im Jahr 1854 plötzlich rauere Seiten aufzieht. Ihre Mutter stirbt im Kindsbett, ihr Vater kehrt von der Fahrt zum Arzt nicht mehr zurück und gilt als verschollen. Ihre Pflegefamilie will sie wegen ihrer Erbschaft mit ihrem Sohn verkuppeln.

Leevke aber schmiedet längst eigene Zukunftspläne. Um die finanzieren zu können, will sie ein Schmuckstück aus Bernstein, das Herz des Meeres, das ihr Vater ihr geschenkt hat, an Händler verkaufen. Doch die stehlen ihr das Herz des Meeres und verschleppen Leevke auf ihrem Schiff. Zu Leevkes Glück hatten die schmierigen Händler nicht nur sie sondern auch das Schiff gestohlen, und so wird es samt ihr vom rechtmäßigen Besitzer, dem kultivierten marokkanischen Kaufmannsohn Hanrib el Aniil, zurückerobert.

Hanrib bringt es nicht übers Herz, Leevke zu sagen, dass Wangerooge von einer Sturmflut fast vollständig zerstört wurde. So „entführt“ er sie in seine Heimat, bringt sie nach einer abenteuerlichen Fahrt im Palast seines Bruders unter und geht danach anscheinend seiner eigenen Wege. So jedenfalls kommt es Leevke vor, die sich kaum eingestehen mag, dass sie Sehnsucht nach ihm hat.

Das Leben im Palast, die üppigen Mahle, die türkischen Bäder, und vor allem die riesige unterirdische Bibliothek: für Leevke eine faszinierende Welt, aus der sie doch nicht anders kann als zu fliehen, denn ihr Drang, nach Hause zu kommen, ist übermächtig. Auf Wangerooge, so glaubt sie, wartet ihre kleine Schwester auf sie, die alles ist, was ihr von ihrer Familie geblieben ist. Mit Leevkes Flucht beginnt das Abenteuer erst so richtig ...

Dieser sprachgewaltige historische Jugendroman ist ganz, ganz großes Kino! Die Schilderungen vergangener Zeiten und ferner Länder sind so lebendig, dass man meinen könnte, die Autorin wäre in einer Zeitmaschine ins 19. Jahrhundert gereist und hätte alles persönlich in Augenschein genommen.

Die Handlung erstreckt sich über 4 Jahre, in denen Leevke von einem verzweifelten, aber eigensinnigen Teenager zu einer zielstrebigen jungen Frau heranreift, und in der sich die Liebe zwischen ihr und Hanrib kulturellen Unterschieden, zahlreichen Missverständnissen und Intrigen zum Trotz als beständig erweist.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fantastisch, 13. Dezember 2006
Die Bücher von Hilke Rosenboom sind immer so gut , dass man abends ins Kinderzimmer schleicht , sie rausklaut und dann selber bis spät in die Nacht liest. Dieser Roman ist super spannend.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Buch!!!, 16. März 2008
Die 14-jährige Kapitänstochter,Leevke Magnussen, und ihre achtjährige Schwester Ella verlieren an einem Abend ihre Mutter, die bei der Geburt ihres Sohnes stirbt, ihren neugeborenen Bruder, und ihren Vater, der von einer Schifffahrt nicht mehr zurückkommt und daher als verschollen gilt.

Deshalb will Leevke ihr Leben und das ihrer Schwester selbst in die Hand nehmen und wird bei dem Versuch ein Schmuckstück an einen Seemann zu verkaufen, von diesem Mann entführt. Ihre Schwester bleibt alleine zurück.
Das geklaute Schiff des Seemannes wird von seinem ursprünglichem Besitzer,Hanrib el Aniil, zurückerobert. Hanrib bringt sie in die Villa seines Bruders nach Rabat, wo sie wohnen soll. Doch Leevke möchte zurück zu ihrer Schwester auf ihre Insel, was ihr jedoch nicht erlaubt wird. Doch als sie dem Bruder von Hanrib einen großen Gefallen macht, lässt der Bruder sie gehen.
Und so beginnt eine lange Reise,die in Venedig einen Zwischenstopp macht.
Doch als Leevke endlich wieder auf ihrer Insel angekommen ist, merkt sie das ihr Herz jemand anderes gehört...

Dieses Buch ist einfach wunderschön und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzten. Man kann sich gar nicht mehr losreißen. Es fesselt einen....
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie soll es besser gehen???, 2. Dezember 2007
Von 
Reimelt "Leseratte" (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Als ich das Buch angefangen habe, konnte ich es keine Sekunde mehr aus der Hand legen !! Jetzt bin ich fertig und sitze in einem tiefem schwarzem Loch . Ich denke ich will zurück in die leuchtende Welt, die Hilke Rosenboom so wundervoll fesselnd erzählt ,doch es ist aussichtslos .Wo soll ich nur ein Buch finden ,das so gut das Meer ,die fremden Länder ,die Naivität und die Liebe beschreiben. Ich frage mich,ob ich es noch mal lesen ,doch das kommt nicht in Frage .Es ist fertig, die Geschichte hat ihren Lauf genommen. Ich kann nur hoffen ,dass ich dieses Buch wieder in 5Jahren neuenddecken und mich nochmals von dem unbeschreiblichem Rauschen des Meeres und der Liebe fesseln lasse .
So wie beim ertsem Mals,als ich es las .

P.S : Wer einen Idee für mich hat , was ich als nächstes lesen könnte,dem wäre ich sehr dankbar.
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5.0 von 5 Sternen Wow!, 7. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das falsche Herz des Meeres (Kindle Edition)
Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen!

In diesem Buch geht es um Leevke, die mit ihrer besten Freundin Johanna von einem Schiff verschleppt wurde. Wie sich herausstellt gehört dieses Schiff nicht ihrem Entführer und sie werden von Hanrib el Aniil, dem Besitzer des Schiffes, gerettet. Leevke hofft nun zurück auf ihre Insel zu reisen aber Hanrib hat andere Ziele.

Das Buch beginnt ein wenig schleppend. Man erfährt ein wenig über Leevke und ihre Familie. Nach dem Tod ihrer Eltern ziehen sie und ihre kleine Schwester Ebba zu Freunden. Leevke soll ihren ältesten Sohn Willem heiraten, was ihr gar nicht gefällt.

Nach der Entführung reisen sie mit Hanrib in seine Heimat, in der Leevke und Johanna bei seinem Bruder "geparkt" werden. Johanna gefällt das Leben, umringt von Dienern, immer besser aber Leevke möchte diesem goldenen Käfig entfliehen. Was sie schließlich auch schafft.

Hanrib rettet Leevke auf vielen gefährlichen Situationen und fängt sie somit immer wieder ein. Doch dann entkommt sie ihm doch. Aber für wie lange?

Ein tolles Buch! Abenteuer, Liebe, Heimweh und Intrigen. Die perfekte Mischung, meiner Meinung nach. Etwas schwierig fand ich die ganzen Begriffe über das steuern eines Schiffes. Die ganzen Segel und Begriffe waren mir fremd aber das machte mir nichts wenn Leevke und Hanrib sich deswegen ständig in die Haare bekamen.

Das Buch gehört definitiv in mein Lieblingsregal. Schade fand ich nur das etwas, für meinen Geschmack, zu schwache Ende. Trotzdem verdient es 5 Sterne!
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5.0 von 5 Sternen Das muss man lesen!, 3. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Das falsche Herz des Meeres (Taschenbuch)
Nach dem Tod ihrer Mutter und dem Schiffbruch ihres Vaters steht Leevke allein mit ihrer Schwester da. Die Inselbewohner, die sich um sie sorgen sollen, haben nur das Geld der Beiden im Sinn und so macht sich Leevke eines Nachts auf, um ein Bernsteinherz auf einem Schiff zu verkaufen. Doch statt des Geldes für eine Flucht ans Festland, erwartet sie dort ihre beste Freundin Johanna ebenfalls in Gefangenschaft.
Sie werden befreit und trotz seines Versprechens lässt Hanrib el Aniil, der Kapitän des Schiffes, sie nicht zurückreisen. Daraufhin folgt eine Flucht aus der für Leevke nicht mehr ganz fremden Welt in ihre alte Heimat. Aber irgendwann muss Leevke einsehen, dass sie und ihre Freunde sich verändert haben und auch da wo sie hingehören.

Mir gefällt das Buch sehr, da es nicht nur an den gleichen Schauplätzen handelt.
Es ist abwechslungsreich und lässt den Leser mitfühlen. Man fiebert mit und kann das Buch kaum noch aus der Hand legen (egal wie spät es ist).
Außerdem geht es in dem Buch auch um Entfremdung von Freunden, die wahrscheinlich jeder schon einmal erlebt hat.

Schön ist, dass die Geschichte nicht wie eine typische Liebesgeschichte aufgebaut ist, die ja in vielen Büchern zu lesen ist. Denn diese Geschichten nach dem Schema "Sie kommen zusammen, sind glücklich, streiten sich, Eifersuchtsszenarien, sie vertragen sich" langweilen mich oft.

Fazit: Ich liebe dieses Buch und kann jedem in meinem Alter empfehlen es zu lesen! Eine unvergleichlich schöne Geschichte mit vielen Schauplätzen und der Selbstfindung eines Mädchens.
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit vielen Worten und doch ohne Worte, 2. Juni 2012
Von 
Ami Li Misaki (http://hybrid-library.blogspot.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das falsche Herz des Meeres (Taschenbuch)
Leevke Magnussen und ihre kleine Schwester Ebba verlieren in einer Nacht ihre Mutter (bei der Geburt des kleinen Bruders) und den Vater. Leevkes Vater ist Kapitän, die Familie wohlhabend - eigentlich. Doch Leevke ist minderjährig und so übernimmt der Landvogt die Vormundschaft und eine befreundete Familie nimmt Leevke und ihre Schwester auf.
Doch Leevke ist ein aufbrausendes, junges Mädchen, das sich von ihrer besten Freundin überreden lässt, auszubrechen. Weg von der kleinen Insel Wangerooge. Nach Hamburg soll es gehen. Eine Anstellung als Dienstmädchen gebe es dort zu Hauf. Wie gut, dass Leevke das Meeresherz, ein Stück Bernstein in Form eines Herzens, vor den raffgierigen Händen des Landvogts retten konnte.
Als Leevke eben jenes Stück an Händler verkaufen will, die vor Wangerooge anlegen, gerät sie in die Fänge von Piraten... und mit ihnen auf eine weite und lange Reise.

Das falsche Herz des Meeres ist genau das richtige Buch für Fernweh, für Interesse an andere Kulturen und für starke Mädchen.
Der Einstieg fiel mir etwas schwer. Denn Leevke ist ein richtiges Seemannsmädchen und es kommen im gesamten Buch so viele "Fachwörter" der Seemanssprache vor, die man sicherlich schon mal gehört hat, aber eben nicht genau weiß, was es ist. Leider gibt es auch kein Glossar, das ich an dieser Stelle wirklich etwas vermisst habe. Man braucht es jetzt zwar nicht zum Verständnis der Geschichte, aber es hätte sie noch eindringlicher gemacht, finde ich, noch bunter und lebendiger.
Auch mit Leevke hatte ich anfangs Probleme. Sie ist 14 und schon da ein starkes Mädchen mit Charakter. Mutig, wenn auch noch manchmal unsicher. Besserwisserisch (oft mehr als gerade gut für sie ist) und ihrer Zeit einfach meilenweit voraus. Sie ist ein bisschen wie das Meer, das sich nicht von den Menschen zähmen lässt, das keine Grenzen kennt und doch auf welche stößt. Doch nach und nach mochte ich Leevke immer mehr und bewunderte dieses harte, salzige Mädchen. Sie ist klug, vielleicht ein bisschen naseweis, ungestühm und furchtbar neugierig und wissbegierig. Außerdem hat Leevke die ganz besondere Gabe das Meer zu lesen - was ich aber etwas unrealistisch fand. Nicht, weil ich nicht glaube, dass es Menschen mit diesem Talent tatsächlich so gibt. Sondern weil Leevke zwar von ihrem Vater viel über Seefahrt, das Meer gelernt hat, aber eben nie selbst direkt auf dem Meer war. Zumindest wird das so nicht im Buch erwähnt.
Den rauen Charme der Nordsee hat Hilke Rosenboom sehr gut eingefangen. Die Geschichte beginnt ja auf Wangerooge. Die Menschen sprechen noch verständlich, aber eben auch mit dem 'typischen' Dialekt. Der Leser begleitet Leevke in Form des Er-Erzählers (Vergangenheit) und ich würde behaupten, dass selbst im Orient und später in Venedig immer ein bisschen von Wangerooge mitschwingt - nicht nur durch Leevkes Gedanken. Gleichzeitig ist auch Hanrib el Aniil immer präsent, auch wenn er als Charakter an sich nicht so präsent ist. Die zarte Liebesgeschichte, die sich hier entspinnt, ist eher... ich will nicht sagen nebensächlich, denn sie nimmt durchaus einigen Raum ein, aber eher unterschwellig. Ja, unterschwellig.
Die Autorin entführt Leevke - und mit ihr die Leser - in eine so wunderbare, duftende, bunte Welt, die alles vermischt: Kultur, Liebe, Sehnsucht, Fernweh, Heimweh, Freundschaft, Verrat, Graumsamkeit, Freundlichkeit, Abneigung, Zerrissensein. Man lernt sicherlich auch noch einiges über Schifffahrt, Marokkos Kultur, das Venedig des 19. Jahrhunderts. Alle Charaktere haben dabei - wie auch die Welt und die Geschichte, der Plot an sich - ihre Ecken und Kanten. Aber das macht für mich einen Roman immer so lebendig und realistisch. Auch wenn sich einige Stellen etwas ziehen, wird es nie langweilig.
Fragen bleiben zum Schluss an sich keine offen. Der Leser kann die Geschichte im Kopf gut weiterspinnen, aber im Endeffekt ist alles gesagt. Die Wendung zwischen Leevke und ihrer besten Freundin Johanna hat mich zum Schluss sehr erschreckt und ich konnte es nicht ganz nachvollziehen. Da hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht.

Kurz: Ein Buch mit vielen Worten und doch ohne Worte. Das falsche Herz des Meeres hat seine Macken und doch war es eine so wunderbare Reise, die ich jederzeit wieder mitmachen würde - ohne Umschweife.
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Das falsche Herz des Meeres
Das falsche Herz des Meeres von Hilke Rosenboom (Taschenbuch - 12. März 2012)
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