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Kundenrezensionen

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3,9 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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Wolldecken und ein heißer Kakao sind unverzichtbare Utensilien für den gelungenen Lesegenuß dieses Jugendbuches. Roddy Doyle schafft es, die Kälte der finnischen Wildnis ins eigene Wohnzimmer zu bringen, sie beißt im Gesicht und man kann den Fahrtwind spüren, der den Schlittenfahrern um die Nase weht. Tom und Johnny fliegen mit ihrer Mutter nach Finnland und erleben das größte Abenteuer ihres bisherigen Lebens. Die Kälte, die Atmosphäre und vor allem die Huskys beeindrucken die beiden Jungen sehr, und sie vergessen sogar, sich zu streiten - zumindest meistens. Gleichzeitig versucht zuhause ihre Stiefschwester Grainne den Kontakt zu ihrer Mutter wieder zu finden, die sie als Baby bei ihrem Vater gelassen hat. Schnell schließen die beiden Jungen Freundschaft mit den Hunden und dem Hundeführer, sie dürfen bei ihm im Schlitten mitfahren, da sie noch nicht kräftig genug sind, um auf der Bremse stehen zu können. Alle anderen mitfahrenden Erwachsenen bekommen ihren eigenen Schlitten, so auch ihre Mutter. Erst bei einem abschließenden Halt in einer Berghütte stellen sie fest, dass ihre Mutter sich nicht unter den restlichen Erwachsenen befindet. Als die Führer die Suche wegen der Dunkelheit einstellen wollen, schirren sie heimlich Hunde vor einen Schlitten und suchen auf eigene Faust.

Grainne, die 18jährige Schwester, hat es im Moment nicht leicht mit ihrer eigenen Persönlichkeit. Sie ist aufmüpfig, redet kaum, kleidet sich provozierend und hört laute Musik - ein ungenießbarer Teenager. Ihre Mutter hat sie und ihren Vater verlassen, als sie zwei Jahre alt war und ist nach Amerika gegangen. Jetzt hat sie sich wieder angekündigt und Grainne weiß einfach nicht, wie sie damit umgehen soll. Will sie überhaupt mit ihr reden? Kann ihre Mutter überhaupt irgendetwas sagen oder tun, um ihr Handeln rechtfertigen zu können? Gibt es überhaupt eine Rechtfertigung? Doyle schleust die Geschichte ganz behutsam in die andere Geschichte mit ein, anfangs sind es nur ein paar Zeilen, dann eine halbe Seite, dann eine ganze und dann wird es immer ausführlicher. So hat man am Ende zwei Geschichten gelesen, die der Jungen in Finnland und die eines verunsicherten Mädchens, das ihre Gefühle einordnen und sich ihrer Mutter wieder annähern möchte, aber immer noch grenzenlos wütend ist.

Als Erwachsener merkt man natürlich sofort, dass Wildnis für Jugendliche geschrieben wurde. Kurze knappe Sätze, einfache Worte und Satzbau und eine nicht zu sehr ins Detail gehende Handlung. Aber das schmälert den Lesespaß in keinster Weise, trotz der knappen Handlung bekommt man ein Gefühl für alle Personen und die eindrucksvolle Landschaft Finnlands. Kinder und Jugendliche werden sich bestimmt auf das Abenteuer stürzen und das Handeln der beiden Jungen mutig finden. Ältere Jahrgänge sehen eher die Schwäche der Handlung, der bodenlose Leichtsinn der beiden, fiebern jedoch ebenso mit den Jungen mit, die zwar durch eine Hölle gehen, aber trotzdem mit Erfolg belohnt werden. Es gibt auch noch so manch andere Schwächen, aber mit einem Augenzwinkern kann man auch darüber hinwegsehen. - Jugendliche machen sich bestimmt keine Gedanken über Toilettengänge oder die Unzulänglichkeiten in der Zusammensetzung der Schlittenhunde. Sie werden die Fahrt genießen, ebenso wie Erwachsene und das Buch erst aus der Hand legen, wenn die letzte Seite umgeblättert wurde. Anschließend wird jeder Leser auf das wunderschöne Cover mit den eindringlichen Hundeaugen starren und sich so einen wundervollen Gefährten für das eigene Zuhause wünschen.

Fazit

Roddy Doyle hat ein wunderschönes Abenteuerbuch mit einem außergewöhnlichen Setting geschrieben. Die Schlittenfahrt ist einmalig geschildert, die Kälte dringt durch das Buch und jeder wird sich insgeheim wünschen, die Stelle der Kinder einzunehmen. Der Autor hätte sich allerdings für eine Geschichte entscheiden sollen. Grainnes Probleme sind nachvollziehbar und regen zum Nachdenken über aufmüpfige Teenager an, denn sie können nicht jedes Problem alleine lösen. Doyle verurteilt nicht, er zeigt sensibel Lösungsmöglichkeiten aus einer verfahrenen Situation. Trotzdem interessiert die Schlittenfahrt eher Jungen, Grainne und ihre Mutter ist etwas für Mädchen. Wenn man sich aber darüber im Klaren ist, sollte man sich dieses leider etwas zu kurze Abenteuer auf keinen Fall entgehen lassen.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Februar 2012
Familie Griffin wohnt in Dublin. Zur Familie neben Frank und Sandra gehören der 12jährige Johnny, der 10jährige Tom und ihre 18jährige Halbschwester Cràinne. Cràinnes Mutter hat die Familie verlassen, als das Mädchen noch sehr klein war, und ist nach Amerika gegangen.
Seit Cràinnes Pubertät gibt es Probleme. Sie lässt sich von Sandra nichts mehr sagen und rastet häufig aus. Nun hat sich ihre leibliche Mutter zu Besuch angekündigt.
Sandra und Frank beschließen, dass Sandra mit den beiden Jungen für einige Tage in den Urlaub nach Finnland fährt.
Das Buch erzählt zwei Geschichten nebeneinander. Zum einen geht es um die Begegnung von Sandra mit ihrer Mutter, zum anderen werden die Erlebnisse in Finnland erzählt.
Dem Autor ist ein beeindruckendes Jugendbuch gelungen. Das zeigt sich in den Gesprächen von Cràinne mit ihrer Mutter. Es ist ein Abtasten, ein sachtes aufeinander zugehen. Die inneren Konflikte des Mädchens werden exakt herausgearbeitet. Die Gründe der Mutter, die Familie zu verlassen, bleiben allerdings weitgehend im Dunkeln. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, steht selbstverständlich auch die Jugendliche im Mittelpunkt.
In Finnland erlebe ich als Leser, wie die beiden Jungen über sich herauswachsen. Sie entwickeln sich von sich neckenden Brüdern zu verantwortlich handelnden Menschen. Brüderliche Eifersucht verschwindet angesichts der Gefahr. Dafür entsteht Achtung voreinander. Gerade die kritischen Situationen der Handlung sind sehr genau gezeichnet. Jedes Tun wird plausibel.
Der Umgang mit Hunden, speziell mit Huskys, lehrt sie Verantwortungsbewusstsein. Die Beschreibung der Hunde, ihres Verhaltens und ihrer besonderen Begabungen, ist dem Autor ausgezeichnet gelungen. Beeindruckend waren auch die Naturschilderungen. Die Kälte des finnischen Winters war mit den Fingern spürbar. Nicht zu unterschätzen ist der Einfluss der Einheimischen auf die beiden Jungen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es gibt nicht viele gute Jugendbücher, die speziell Jungen als Leser ansprechen können. Dieses Buch gehört dazu. Der Leser wird mit Tom und Johnny fiebern und die Wildnis durchqueren.
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Einen Urlaub in Lappland, dies plant die Mutter von Tom und Johnny dieses Jahr für ihre Söhne und beide Söhne finden insbesondere die Hundeschlittentour in Schnee und Eis cool und abenteuerlich. Doch es kommt anders, denn einige Hunde reißen aus und ihre Mutter verschwindet, als die Erwachsenen die Suche nach ihrer Mutter einstellen wollen, machen sich Tom und Johnny alleine auf die Suche - sie wollen ihre Mutter um jeden Preis finden und retten - ein fulminantes und rasantes Abenteuer bahnt sich an. WILDNIS von Roddy Doyle entführt die Zuhörer in eine Welt aus Schnee und Eis, welche von Hundeschlitten und der Natur dominiert wird - wer beim zuhören selbst nicht vom Fieber des Hundeschlittenrennens gepackt wird, dem ist nicht mehr zu helfen.

Das Hörbuch umfasst eine kleine Geschichte, die der Tochter aus erster Ehe, welche Ihre leibliche Mutter wieder trifft und eine große Geschichte um die beiden Jungs Tom und Johnny, welche mit ihrer Mutter (die Frau in zweiter Ehe) nach Lappland gefahren sind, um dort Abenteuer zu erleben.

Zwei Jungs im Schnee, mit Huskies und einem wortkargen wie auch einem witzigen Finnen zusammen, das muss einfach cool sein und daher kommt es nicht von ungefähr, wenn das Wort COOL öfters im Hörbuch auftaucht.

Gesprochen von Jacob Weigert, wenn es um die Jungs geht und von Isabell Giebeler wenn es um das Mädchen (deren Schwester) geht - beide Sprecher schaffen eine glaubwürdige und lockere Atmosphäre, für eine Jugendhörbuch angemessen in echt cool.

Also alles in allem jede Menge Abenteuer, ein wenig Herz-Schmerz bei der Familienzusammenführung zwischen Tochter und Mutter und ein echter Thriller als die Mutter der beiden Jungs im Schnee verschwindet.

Klar doch suchen die beiden Jungs nach ihrer Mutter - was anderes hatte ich auch nicht erwartet! WILDNIS von Roddy Doyle ist ein gut gemachtes Jugendabenteuer mit Spannung auf 3 CDs, klar strukturiert und gut anzuhören.

Empfehlenswert!
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am 23. Dezember 2014
Also erstmal ist zu sagen, dass das Buch eindeutig für Jungs im Alter zwischen 8-12 (ungefähr) geschrieben ist. Gerade dann verstehe ich aber nicht, warum es in über der Hälfte des Buches um das Gefühlschaos einer Teenagern geht, welche nach Jahren ihre Mutter wieder trifft, welche sie als Kind verlassen hat. Diese Teile des Buches sind (v.a. für die besagten Jungs) extrem langweilig und tragen auch nicht zur Gesamthandlung bei, es ist einfach eine Parallelhandlung die hier (meiner Meinung nach) überhaupt nicht richtig rein passt.

Außerdem geht es nur auf ca. 5% der Seiten um das Überleben in der Wildnis, wobei ich (vielleicht fälschlicherweise) gedachte hatte, dass es wesentlich mehr um das Überleben zweier Jungen in der Wildnis geht. So wie es im Buch ist, ist es zwar wahrscheinlich realistischer, trotzdem ist die Geschichte ziemlich unspektakulär und nicht spannend (weder für erwachsene noch Kinder). Deswegen kann ich hier keine Empfehlung geben, wer etwas spannendes zu dem Thema sucht kann ich eher Gary Pausen empfehlen.
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am 16. Mai 2013
"spannungsvoller, meisterhaft erzählter Abenteuerroman", "wunderschönes Abenteuerbuch mit einem außergewöhnlichen Setting" usw. lese ich hier in den verschiedenen Rezensionen.

Ich kann mich dem in keiner Weise anschließen. Ich habe das Buch mehrere Male gelangweilt zur Seite gelegt, mich immer wieder gezwungen, doch noch mal weiterzulesen in der Hoffnung, das Buch könnte doch noch mal spannend werden. Aber ich wurde enttäuscht.

Mag ja sein, dass das Buch für Kinder und Jugendliche bewusst in kurzen, knappen Sätzen in verständlicher Sprache verfasst wurde. Aber man sollte unseren Kindern und Jugendlichen etwas mehr zutrauen. Sie können auch mit längeren Sätzen umgehen...

Dieses Buch ist ein Langweiler. Kein Vergleich zu Büchern aus meiner Jugend (60-iger Jahre), wie Fury, Blauvogel, die wunderbare Reise des Nils Holgersson und viele andere, die ich verschlungen habe.

Wer Spannung sucht, für den ist dieses Buch die falsche Wahl. Zusätzlich wird die möglicherweise geringfügig aufkommende Spannung durch Brüche in der Geschichte zunichte gemacht, weil der Autor von der einen Geschichte (zwei Jungen, die auf der Schlittenfahrt ihre Mutter verlieren) zur anderen (Stiefschwester, die ihre leibliche Mutter nach langen Jahren wiedertrifft) springt. Beide Geschichten verlaufen parallel und haben kaum Berührungspunkte.

Im Übrigen beginnt das "spannende" Abenteuer erst auf der 132. von 205 Seiten, ein wenig spät, wie ich finde. Bis dahin kämpft man sich durch die Geschichte mit der spannenden Frage, wann es denn nun endlich mal spannend wird... Das Buch liest sich eher wie die Bedienungsanleitung eines Fernsehers...

Tut mir echt leid, dass meine Kritik so hart ausfällt - aber so hab ich's eben empfunden...
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am 27. Mai 2015
Leider erweckt der Klappentext Erwartungen beim Leser, die das Buch nicht erfüllen kann.
Das versprochene "Abenteuer", nämlich die Suche nach der verschwundenen Mutter, nimmt nur einige weniger der letzten Seiten ein. Dagegen werden Ausflüge mit den Schlittenhunden in ziemlich epischer Breite beschrieben, für jugendliche Leser*innen eher langweilig. Sehr spannend ist dagegen die Parallelgeschichte der Halbschwester Gràinne, die nach 10 Jahren zum ersten Mal wieder auf ihre leibliche Mutter trifft.
Diese Geschichte findet im Klappentext keinerlei Erwähnung.
Unter diesen Gesichtspunkten sicher ein geeignetes Buch für Jungen und Mädchen - aber auf keinen Fall die versprochene Abenteuergeschichte.
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am 2. November 2012
Familie Griffin,zu der Sandra und Frank,so wie die Kinder Tom,Johnny und Cràinne,dazugehören,wohnt in Dublin,Irland.Cràinnes Mutter hat Frank,als Cràinne noch sehr klein war,verlassen und ist nach Amerika ausgewandert.Doch plötzlich nach ca.15 Jahren will Cràinnes Mutter sie wieder sehen.Schließlich beschließen Frank und Sandra,dass Sandra mit den Jungs eine Reises nach Finnland macht.
Meine Meinung:
In diesem Buch werden eigentlich parallel zwei Geschichten erzählt.Zuerst die Begegnung Cràinnes mit ihrer leiblichen Mutter und das Abenteuer Sandras mit ihren Söhnen.
Mir hat diese Geschicht sehr gut gefallen,da es spannend und einfach nur eine sehr gelungene Geschichte ist.
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am 30. Mai 2012
Dieses Buch ist nett. Es zählt nicht zu den Büchern, die ich unbedingt wieder lesen muss,
aber es war relativ unterhaltsam.
Zumindest, sofern man sich nicht daran stört (was ich nicht tat, aber es fiel schon sehr auf),
dass der Übersetzer (ich vermute mal, dass es an ihm lag), das Wort "sagen" als eins seiner
Lieblingswörter outet. Es kommt ständig vor und er schien einfach kein anderes Wort für diese
Tätigkeit zu kennen.
Ich fand es eher amüsant, aber für Menschen, die etwas gehobenere Ansprüche haben, soll das
einfach eine kleine Vorwarnung sein.
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am 1. Februar 2015
Ich kann mich der Meinung von Mattin nur anschließen. Wir (meine Tochter 11 Jahre und ich) haben uns noch nicht so durch ein Buch quälen müssen. Spannend ist das Buch nur auf wenigen Seiten. Bereits der Schreibstil ist mangelhaft. Zum Beispiel: Auf Seite 158 beginnen sechs Sätze in Folge mit "Er". " Er schaffte es Er spürte Er drückte " usw. Insgesamt fangen 21 ! Sätze auf der Seite mit "Er" an. Diese Erzählweise zieht sich durch das ganze Buch. Bei der Lektüre der "Pressestimmen" Frage ich mich, ob wir von dem selben Buch sprechen.
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am 13. März 2013
Dieses Buch ist eines der spannendsten und schönsten geschriebenen Jugendbücher die ich kenne. Sehr empfehlenswert auch als "Gute-Nacht"-Buch, da nicht nur die Kinder und Jugendlichen mitfiebern, sondern auch die Erwachsenen.Es ist ein richtiger Lesegenuss mit Spannungs- und Abenteuergarantie. Auch junge Lesemuffel werden angesteckt selbst das Lesen zu beginnen. Man kann es kaum zur Seite legen. Kann es nur empfehlen.
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