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425 Rezensionen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu recht ein umstrittener Roman...
Zur Aufmachung

Also ich fand ja schon immer, dass die deutschen Titel einfach besser sind als die englischen. Erstmal die Tatsache, dass es so einen schönen Hauptitel gibt. ERAGON klingt doch so schön episch. Bei Buch zwei machte das noch keinen großen Unterschied, da auch "Eldest" sehr gut klingt. Aber "Brisingr"?! Erst einmal kann man das kaum...
Veröffentlicht am 19. September 2011 von Amelie

versus
442 von 514 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwere Enttäuschung....
Leider muss ich sagen, dass dieser dritte Band der von einer Trilogie zu einem Ring ausgeweiteten Saga eine herbe Enttäuschung für mich ist.

Ich habe den ersten Band und selbst den zweiten, der bereits einige Längen hatte, sehr gemocht. Trotz sicherlich vieler Kritikpunkte (eindimensionale Charaktere, grausige Dialoge, Klischees etc) haben mich...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2008 von the dying poet


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442 von 514 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwere Enttäuschung...., 31. Oktober 2008
Leider muss ich sagen, dass dieser dritte Band der von einer Trilogie zu einem Ring ausgeweiteten Saga eine herbe Enttäuschung für mich ist.

Ich habe den ersten Band und selbst den zweiten, der bereits einige Längen hatte, sehr gemocht. Trotz sicherlich vieler Kritikpunkte (eindimensionale Charaktere, grausige Dialoge, Klischees etc) haben mich diese Bücher unterhalten und ich habe mit dem Protagonisten Eragon gefiebert. Ein solides Stück Fantasy. Sicherlich kein Meisterwerk, aber eben unterhaltsam und sympathisch.
Ich habe Band zwei als Versatzstück und Bindeglied zum großen Finale gesehen und daher die Längen in dem Buch verziehen und dann kam der dritte Band...

Ich habe mich die ganze Zeit während des Lesens bis einige Seiten vor Ende gefragt: Wann geht die Geschichte endlich los bzw. weiter?
(Ausgenommen die Befreiung Katrinas, die am Anfang ja konsequenterweise stattfinden musste).
Paolini führt die Geschichte nicht weiter fort, es gibt keine neue Entwicklung und das ist sehr enttäuschend für mich. Es gibt keinen Spannungsbogen der sich durch das gesamte Buch zieht, nur ab und zu punktuelle Spannung, reichlich "Action". Das ist aber nur Strohfeuer. Die Spannung fehlt, die den Leser dazu treibt atemlos die Seiten weiter zu blättern. Der Handlungsmotor stottert. Es baut nicht eins auf das andere auf. Keine Handlung die eine weitere Handlung zur unweigerlichen Konsequenz hat.
Der Protagonist stolpert ziellos durch den Roman. "Och jetzt war ich gerade bei den Zwergen, dann geh ich jetzt mal wieder zu den Elfen. Die Schlacht an dem Ort ist vorbei, OK geh ich zur nächsten Stadt". Der Protagonist ist oft viel zu passiv. Man hat nach dem Lesen des Buches nicht das Gefühl, dass er der unausweichlichen Begegnung mit Galbatorix ein Stück näher gekommen ist.
Ich führe das mal auf die fehlende Kompetenz des noch jungen Autors zurück, der scheinbar nicht weiß, wie man Geschichten konsequent weiter entwickelt. Ansonsten käme man wohl zu dem Schluss, da hat ein Erfolgsautor mit dem Verlag und Managern im Rücken mal wieder mächtig Buchstaben ausgespuckt um die Kuh zu melken solange sie Milch gibt, wie es leider so oft in naher Vergangenheit passiert ist.

Zudem hat mich sehr gestört und das wirkt wirklich wie Füllmaterial, dass Nebenfiguren zu Hauptfiguren werden. Insbesondere im Falle Rorans und Nasuadas. Ich weiß nicht, was der Autor mit diesen meines Erachtens für die Geschichte unerheblichen Heldenstories bezweckt. Es ist sehr mühsam sich jedes Kapitel wieder an eine andere Perspektive zu gewöhnen und es hat mir gründlich den Lesespaß verdorben. Zumal der Autor hier leicht übertreibt, die Helden sind zu heldenhaft (Roran (trotz obligatorischer Zweifel)). Es wird nichts wesentliches über Roran berichtet, nur Schlachten, unzählige Schlachten und Tote. Für die Story selbst bringt das aber leider nichts.
Wahrscheinlich hatte Paolini hier Tolkiens Werke im Sinne. Nur hatte Tolkien nie vor ein unterhaltsames Fantasy-Werk zu schreiben, sondern eine Sage im altertümlichen Sinne.

Zumal fällt auf, dass der Autor Streckenweise viel zu sehr Vorgänge beschreibt, die man auch zusammenfassen oder überspringen hätte können (Reisebeschreibung, Kochkünste, Schwertschmiedung etc.). Und manchmal wird zuviel wie in den Bänden zuvor auch (nur hier fällt es mehr auf) ins blaue philosophiert, nur dass es eher Glückskeksartig wirkt, als tiefsinnig.

Was bleibt vom Buch?

Zwei wichtige Informationen, nämlich die Hintergrundgeschichte um Eragons Familie und das Geheimnis von Galbatorix Macht. Der Rest ist letztlich für die Geschichte als ganzes ohne Belang und hätte auch verdichtet werden können.

Die Entscheidung aus der Trilogie ein Ring zu machen war meines Erachtens falsch. Ich werde mir das Finale dennoch zulegen, da ich schließlich wissen will, wie es weiter geht. Ich hoffe inständig nicht wieder enttäuscht zu werden.

Hardcore Fans dieser Saga werden meiner Rezension natürlich nicht zustimmen, die sind froh über jeden Buchstaben aus Alagäesia. Ich für meinen Teil bin der Meinung ein schlecht konzipiertes Buch gelesen zu haben. Das mit Abstand schlechteste der drei. Ich kann den Lesern, die nicht unbedingt Eragon Fans sind nur empfehlen auf Band 4 zu warten und sich den Inhalt von Band 3 aus der anfänglichen Zusammenfassung zu besorgen.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwächelst du?, 4. April 2009
Von 
Ich habe mir natürlich Eragon Band 3 sofort bestellt, da ich den ersten Teil vor Begeisterung in 2 Tagen durch hatte und für den nächsten auch nicht viel länger brauchte. Und was muss ich nun sehen? Es kommt mir vor, als fänge Paolini an zu schwächeln. Vom ersten bis zum lezten werden die Teile immer schlechter. Und auch die bereits von anderen angesprochenen Logikfehler kann ich nur bestätigen. Christopher scheint sich in seiner eigenen Geschichte zu verlaufen. Was mich an diesem Band aber am meisten nervt ist, dass es nur noch um Politik zu drehen scheint. Hallo? Wo ist die Spannung vom ersten Teil hin? Wo man noch wissen wollte, was als nächstes passiert. In Band 3 habe ich mich mit dem Buch hingesetzt und mir kam nur der Gedanke: Och ne, jetzt kommt der Teil, wo er bei den Zwergen verhandelt. Und dann bei den Elfen. Politik, Politik,Politik. Roran als unbesiegbaren Kriegergott hinzustellen, der, ich weiß nicht mehr, 241 Krieger allein in einer Schlacht tötet, macht die Sache noch schlimmer. Wozu brauchen wir Eragon und Drachen? Wir haben doch power Roran. Mein Fazit, und ich bin wirklich eigentlich ein riesen Fan von Eragon: Den ersten Teil hab ich geliebt, den zweiten gelesen und den dritten ertragen. Hoffen wir, dass Paolini mit dem letzten wieder die alte Qualität in die Läden bringt, wär schade um einen wirklich guten Schriftsteller.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Reiner Übergangsband, 29. Dezember 2008
Kinder-Rezension
Eine Fortsetzung mit Pros und Kontras, wobei sie weniger gut ist als die Vorgänger. Erstmal findet kein richtiges, spannendes, aufregendes, großes Finale statt wie in Band 1 die Schlacht um Farthen Dûr und in Band 2 die Schlacht auf dem Brennenden Steppen. Wirklich los geht es erst ab Seite 800.
Davor geschieht nicht viel, das Buch hat keinen richtigen Sinn wie in Band 1 die Reise zu den Varden und in Band 2 die Ausbildung in Du Weldenvarden. Dennoch bringt es Paolini fertig, immer wieder für unvorhergesehene Überraschungen zu sorgen.

PROS

- Die Handlung ist interessant und zu ihr gehört das Typische an Fantasie: Magie, Elfen, Zauberer, Drachen,Zwerge und Monster.

- An lediglich zwei Stellen des Buches kommt Langeweile auf.

KONTRAS

- Wie bereits erwähnt gibt es kein atemberaubendes Finale, und auch sonst passiert nicht viel.

- Die ständigen, unnötigen Wortwiederholungen nerwen! Wieso kommt auf zwei Seiten viermal dasselbe Adjektiv vor? Oder in zwei Satzen zweimal dasselbe? Weshalb steht so oft nach wörtlicher Rede "sagte..." und kein anderes Verb? Und das ist ja noch längst nicht alles.
Doch dafür kann Paolini nichts, denn das ist Sache des schlechten Übersetzers - es verschandelt das Werk.

- Weshalb kommen ab und zu englische Wörter wie "Tour" vor? Wenn die Geschichte in einer anderen Welt in einer alten Zeit spielt, kann es die englische Sprache dort nicht geben. Wenn man dann schon in der Sprache unseres Landes schreibt, sollte das auch einheitlich sein.

Beinahe hätte ich nur zwei Sterne gegeben.

T. Ebers
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht zu vergleichen mit den beiden anderen Teilen!, 7. Januar 2009
Kinder-Rezension
Ich habe die ersten beiden Bücher verschlungen und war dementsprechend enttäuscht vom 3 Band. Wenn mich jemand fragt, worum es in dem Buch ging, kann ich nur sagen, er reist viel durch die Gegend! Irgendetwas spannendes ist leider gar nicht passiert! Das Buch war viel zu dick für das was eigentlich passiert ist. Ärgerlich für das Geld, das man dafür investiert hat. Ich hoffe jetzt auf den letzten Teil und dass die Geschichte nochmal richtig Schwung bekommt!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fürchterlich!, 22. Februar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Die Weisheit des Feuers (Audio CD)
Ja, sie haben richtig gelesen - dieses Buch ist ein Beispiel par excelance für die Entwicklung eines jungen, motivierten Autors zu einem offensichtlich, die angenehmen Seiten des Bestseller-Autor-Daseins genießenden und ausnutzenden Schriftstellers. Dieses Hörbuch umfaßt mehr als zwanzig CD's und alles was wirklich interessant ist für den Fortgang dieser -grundsätzlich tollen- Geschichte passiert auf den letzten drei Silberlingen. Als Fan bin ich enttäuscht von der Qualität des Buches, als Kunde finde ich es eine Unverschämtheit eine -so geplante- Trilogie zu einer Quadrologie auszubauen und dies mehr als offensichtlich aus eher finanziellen denn aus literarisch nachzuvollziehenden Gründen.

Einen Stern, weil weniger nicht geht und einen für die Entwicklung von Rorans Charakter. Ich stimme meinem Vor-Rezensenten zu: Empfand ich die Handlungsabschnitte mit Roran im Vorgänger-Roman eher uninteressant, entwickelt sich dieser Charakter mehr und mehr zu einer immer interessanteren Figur. Aber alles in allem fühle ich mich nach dem Hören dieses Buches als hätte ich ein Fragezeichen auf dem Kopf...
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99 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine reine Überbrückung zum Showdown in Band 4, 25. Oktober 2008
Von 
Nicolai Wolf "Leseratte" (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Inhalt:
Eragon findet sich nach der für ihn verloreren Schlacht auf den Burning Plains gegen Murtagh, seinem Bruder, hilfslos und stellt fest, dass er keine Chance hatte. Zudem hat er auch noch das Versprechen an Roran gegeben, seine Geliebte Katrin aus den Händen der RaZac zu befreien. Doch die Varden und Elfen ziehen weiter voran, und erobern eine Stadt nach der anderen. Zu dem gastiert Eragon bei den Zwergen, um dort mit Orik den neuen König zu berufen. Doch auch Eragon hat Pläne; er muss nochmal zu seinem Meister, um seine Ausbildung endgültig zu beenden und herauszufinden, wie es möglich ist, die Kräfte von Murtagh und Galbatorix zu toppen. Sein Meiter untersützt ihn so gut es geht, doch etwas unerwartetes geschieht...
Roran hingegen strebt eine Kariere als Soldat an, doch auch er findet sich in unüberwindbaren Situationen wieder, die ihn auf eine harte Probe stellen, denn auch er hat sich in den Dienst der Varden und somit zu Diensten der Königen gestellt.

Rezension:
Die Covergestaltung ist wirklich schön gemacht, und der Drache Glaedr sieht echt klasse aus. Der Inhalt dieses Bandes jedoch wird wohl auf eine harte Probe gestellt, denn die Meinungen darüber, ob es Not getan hätte, einen Vierling draus zu machen oder es bei einer Trilogie zu belassen ist hin- und hergerissen.
Der Schreibstil von C. Paolini ist allemal lesenswert und beachtlich, doch stellt man fest, dass die Magie, der gewisse Funke, nicht mehr vorhanden ist, wie in den ersten beiden Teilen. So denkt man, dass die Fantasie des Paolini teilweise verschwunden oder zurückgedrängt wurde. Es mag wohl auch daran liegen, dass die Geschichte selbst, immer blutiger wird und nichts mehr mit dem Alles-Ist-Gut zu tun hat. Dadurch verliert die Geschichte um Eragon, Roran und Saphira den Funken und man findet sich teilweise in langatmigen Konfrontationen im verbalen Sinne wieder und wenn es denn mal spannend werden sollte, sind diese Sequenzen viel zu kurz dargestellt. Somit ist die Meinung, dass der Teil in dem Eragon sich bei den Zwergen befindet und dass diese Sequenz viel zu langatmig dargestellt wurde, eindeutig berechtigt.
Was aber wahrscheinlich jedem Leser auffallen wird; was ist mit der Beziehung von Eragon und seiner Angebeteten Arya? Nichts! Gar nichts! Schade.

Man wird aber auch wohl oder übel auf die Frage stoßen, ob es nun notwendig war, einen vierten Teil zu schreiben oder nicht. Ich persönlich (und ich versuche mich weitgehend aus diesen ambivalten Fragen rauszuhalten) bin der Meinung, dass der dritte Teil von Eragon eine reine Überbrückung zum vierten Teil war, obwohl dieser stellenweise einfach übertrieben langatmig dargstellt wurde und man sich ehrlich fragt; Hätte man es nicht einfach bei einer Trilogie belassen können?
Desweiteren ist es ja leider immernoch so, dass nur eine Sache die Welt regiert und das ist Geld. Deswegen im Titel auch "Wucherei", denn ebenfalls werden wohl viele Fans von Eragon, wenn sie den Teil gelesen haben bitter enttäuscht sein, und den 24,95Euro (!!!) ein wenig hinterhertrauern, auch wenn den "Hardcore-Fans" das wohl ziemlich egal ist.

Fazit:
C. Paolini hätte ruhig die Geschichte in diesem Band mit vielleicht 900Seiten zu Ende bringen, und die langatmigen Phasen und Szenen um einiges Kürzen sollen, dann werden viele Leser (und ich meine viele) vielleicht nicht so enttäuscht, erstens über den Inhalt und zweitens über die Wartezeit auf den nun hoffentlich letzten Teil von Eragon, denn, wenn man bedenkt, wie lange man hatte warten müssen auf den dritten Teil, wie lange soll man denn wieder auf den letzten Teil warten?

3 Sterne
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langeweile und schlechter Stil, 9. Dezember 2008
Ich weiß zwar nicht ob's an der Übersetzung liegt oder ob auch das englische Original so geschrieben ist, aber feststeht: was hier stilitisch vom Autor geliefert wird erinnert eher an einen Schulaufsatz als an einen ausgewachsenen Roman eines Mittzwanzigers! Zudem ist das Buch unglaublich langweilig, die Seiten ziehen sich mit sinnlosen Beschreibungen und Dialogen (bzw. Monologen) unendlich dahin und ich hatte schon nach nur 50 Seiten Mühe mich durch das Buch zu quälen. Außerdem geht das schamlose kopieren von Tolkien auch im Band 3 munter weiter.

Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, wird wohl auch Band 3 kaufen und lesen, ich bin allerdings skeptisch ob sich viele von denen auch noch Band 4 antun werden. Zumal die Verlängerung der ursprünglich als Trilogie geplanten Reihe ganz einfach und durchsichtig finanzielle Gründe haben dürfte!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wi(e)der die alten Schwächen, 8. Januar 2009
Paolinis dritter Streich, Eragon ' Die Weisheit des Feuers, beginnt direkt nach der Schlacht gegen Murtagh und die Armee des Königs. Die Varden haben zwar gesiegt, doch Eragon wurde von Murtagh niedergerungen und nur dank der Gnade des Roten Drachenreiters ist er nicht in die Hände Galbatorix' gefallen.
Doch anstatt sich dem neugewonnenem Wissen über seine Schwäche und dieser zu widmen, hat Eragon ein Versprechen einzulösen. Zusammen mit Roran und Saphira machen sie sich auf um die Liebste Rorans aus den Fängen der Ra'zac zu befreien. Was unter einigen Verlusten auch gelingt. Wieder zurück in Surda heiraten die beiden dann auch, doch Eragon trägt ein dunkles Geheimnis in sich und sein Unmut über seinen Mangel an Macht und seine Beunruhigung darüber steigt. Ihn verlangt es die Elfen und im Speziellen seinen Meister wiederzusehen um für den Kampf gegen den dunklen König und seinen Bruder gewappnet zu sein. Doch ein drohender Bürgerkrieg unter den Zwergenvölkern hält ihn ein weiteres Mal zurück. Ohne Saphira und unter höchster Geheimhaltung macht er sich auf zu den Hallen aus Stein um bei der Wahl über die Zukunft der Zwerge bzw. über die von ganz Alagaesia dabei zu sein. Doch Galbatorix schmiedet bereits wieder dunkle Pläne und Eragon beginnt die Zeit durch die Finger zu rinnen.
Paolini versucht in seinem dritten Streich Altbewährtem treu zu bleiben und Liebgewonnenem ein Mehr an Seele einzuhauchen. Mancherorts gelingt das auch, doch mancherorts auch nichts. Vieles klingt immer noch aufgesetzt und so manche schöne Passage wird durch irgendein Klischeebild zersetzt, zwar ist Eragon mittlerweile um vieles erwachsener geworden, nichts desto trotz wirkt er ab und an immer noch wie ein Kind. Wo wir auch gleich beim Haken an der Geschichte sind, sie wirkt vorne und hinten nicht ganz schlüssig, so sehr man sie auch beleuchtet. Zwar ist die Reise durch Alagaesia wieder mal unterhaltsam, doch zeitweise auch etwas langatmig, speziell die Mitte des Buches zieht sich doch ein wenig. Alles in allem ein solider dritter Teil, nicht so gut wie Teil 2 aber besser als der erste. Für Fans lesenswert!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen echt enttäuschend!, 14. Dezember 2009
Kinder-Rezension
Vom ersten Teil, muss ich sagen, war ich ja wirklich begeistert. Ich war zu dem Zeitpunkt ja sowieso gerade im absoluten Drachenfieber und die Welt von Eragon gefiel mir sehr. Der erste Teil war noch recht spannend und auch wenentlich kürzer als die folgenden Bände, was dem Buch, meiner meinung nach, wirklich gut tut. Dementsprechend erwartungsvoll ging ich dann an den zweiten teil heran und... wurde schwer enttäuscht. Das Buch bestand aus jeder Menge Gelaber und vor allem die "Roran Szenen", waren kaum zu ertragen. Hier triefte es nur so von Sentimentalitäten. (Ich bin nicht unbedingt jemand der nur auf Action steht...) Hier hätte man auf jeden Fall kürzen MÜSSEN. Nach dieser derben Enttäuschung hoffte ich, der dritte Teil, würde meine Erwartungen endlich erfüllen. Pustekuchen! Es wurde sogar noch schlimmer. Der Schreibstil ließ absolut zu wünschen übrig und nun fehlten sogar die hallbwegs abwecklungreichen und spannenden Eragonszenen, die im zweiten teil immer einen kleinen Lichtblick geboten hatten, völlig, sodass das Lesen fast zur Qual wurde. Ich lese eigentlich gern und schnell, aber für deises Buch habe ich ewig gebraucht.
Das Ende hat dann alles übertroffen. Ich hätte den Autor mit seinem Buch am liebsten geschlagen, als es hieß, Christopher Paolini hätte nicht all seine Idenn und die ganze Handlung in seinen dritten Teil hineinbekommen und aus diesem Grund wir aus der Trologie ein Zyklus. Entschuldigung... GEHTS NOCH???? Man hätte sowohl im zweiten als auch im dritten 300 Seiten komplett rauskürzen können. Ich möchte nicht jede Belanglosigkeit über fast zehn Seiten beschrieben bekommen!!!!
Für meinen Geschmack hat sich der Autor völlig übernommen. Zu viele Personen mit unausprechlichen Namen tummelten sich und ich hatte reichlich wenig Lust bei jedem neuen "Gjiahs" auf den hinteren Seiten im Ausspracheregister nachzusehn!! Ausgedachte Namen sind völlig okay, das macht eine Fantasygeschicte glaubwürdiger, aber dann doch bitte Namen die man auch ausprechen kann und nicht gleich hundert Stück auf einmal. Zudem beinhaltet das Buch viel zu viel "politisches Geschwätz", und man bekommt dennoch keinen rechten Einblick in die Welt der Varden.
Meiner Meinung nach ist dieses buch alles andere als spannend und abwechslungsreich. Dem regierenden Tyrann werden völlig übernatüprliche Fähigkeiten zugesprochen und er ist völlig ohne jede Schwachstelle. Jede noch so kleine Lösungsmöglichkeit wir mit magischen Schutzwällen oder magischen Armeen abgewehrt.
Abwechslung ist hier, wie gesagt, fehl am platz! Laufen die Figuren nicht irgentwo herum und hängen ihren (sehr sentimentalen) gedanken nach, gibt es übermäßig Brutale Kampfszenen bei denen abgehackte Gliedmaßen durch die Gegen fliegen und das Blut nur so spritzt! Natürlich ist Krieg brutal und unschön, aber grausame rituelle Opferungen, gleich im Prolog, bei denen das Knochenknacken und die Schreie in allen einzelheiten beschrieben werden, sind für ein Jugendbuch einfach zuviel!!!
Ich empfehele es, das Buch nicht zu kaufen. ich kenne viele denen es ebenfalls nicht gefallen hat und ich bin stark am überlegen ob ich mir den vierten Band wirklich antun möchte!!
KEINE KAUFEMPFEHLUNG!!!!!!!!!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Halbwegs spannend aber holprig wie eh und je, 9. März 2009
Nachdem ich las, dass Eragon nicht wie geplant mit dem dritten Band endet kam auch bei mir der leise Verdacht auf, dass Paolini hier seine Erfolgsgeschichte noch eine Runde verlaengern wollte.
Gleich vorweg kann ich sagen, dass sich dieser Verdacht fuer mich nicht bestaetigt hat.

Dennoch bleiben wie ich finde wesentliche Mankos:

- Ich moechte hier noch erwaehnen, dass sich alle meine Aussagen auf die deutsche Uebersetzung beziehen, es mag also Einiges davon nicht auf das Original zutreffen.

1)
Der Schreibstil hat sich nicht weiterentwickelt sondern scheint im Gegenteil noch etwas an Holprigkeit gewonnen zu haben. Ich brauche jedes mal zwei bis drei Kapitel um mich daran zu gewoehnen.

2)
Die Stellen an denen er versucht aus Sicht der Drachen zu schreiben finde ich so schaurig, dass ich sie stets so schnell wie moeglich ueberflogen habe. Gluecklicherweise taucht dies nur ein paar mal im ganzen Buch auf und ich hoffe, dass das auch beim Vierten so bleibt (oder lieber ganz aufhoert, ich befuerchte aber es wird auf Grund eines bestimmten Umstandes eher haeufiger werden).
Hier hat man nicht den Eindruck in den Geist dieser uralten Spezies abzutauchen, derne Moralvorstellungen und Wertesystem voellig von dem menschlichen abweicht.
Namen von Personen, Orten und Dingen werden einfach durch Formulierungen ihrer Eigenschaften ersetzt, dabei scheint sich der Autor jedoch (zurecht) derart unsicher darueber zu sein ob diese Beschreibungen ausreichend sind, dass er kurzerhand dennoch den eigentlichen Namen an die Formulierung haengt.
In viel mehr unterscheiden sich diese Passagen dann auch schon nicht mehr von den Gedanken der normalen Charaktere.
Die Idee ist eigentlich gut, aber die Umsetzung leider nicht geglueckt.

3)
Das Buch hat seine Laengen und interessanter Weise treten die teilweise in eigentlich Spannenden Situationen auf.
Der Anfang des Buches ist ein solcher Fall, eigentlich ein hochspannendes Szenario, musste ich mich doch ziemlich durch die ersten Seiten quaelen.
Die Geschehenisse sind von Dialogen und Charakterentwicklungen durchzogen, die eigentlich nicht an so eine Stelle gehoeren wenn man nicht den Fluss aus dem geschehen nehmen moechte.

4)
Der Hauptcharakter wirkt auf mich sehr unglaubwuerdig. Er schwankt extrem zwischen welterfahrenem Philosophen und aufbrausendem unerfahrenen Juengling. Es ist keine richtige Entwicklung zu erkennen und wenn er zum zehnten mal feststellt, er haette sich fast umgebracht, weil er den gleichen leichtsinnigen Fehler schon wieder begangen hat, zweifelt man so langsam an seinem Ueberlebensdrang.

Nun aber auch zu den guten Seiten, mit denen sich das Buch fuer mich immer noch 3 Sterne verdient:

1)
Es bleibt insgesamt trotz allem relativ spannend.

2)
Die Nebencharaktere sind sehr interessant und wirken in sich viel schluessiger als Eragon selbst. Das liegt wahrscheinlich an ihrer einfacheren Struktur und ihren klaren Zielen.

3)
Ich erhielt den Eindruck es war Paolini tatsaechlich ein Anliegen sich noch um das Eine oder Andere zu kuemmern, bevor es ins grosse Finale geht. Das Weniger oft tatsaechlich Weniger ist hat immerhin schon der Film bewiesen, den ich in der Videothek in der Kategorie Horror suchen wuerde.

Fazit:
Man kann sich das Buch durchaus mal zu Gemuete fuehren, wenn man ueber einige Maengel hinwegsehen kann um etwas tiefer in die Welt der Drachenreiter einzutauchen.
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Die Weisheit des Feuers: Eragon 3
Die Weisheit des Feuers: Eragon 3 von Christopher Paolini (Taschenbuch - 19. September 2011)
EUR 9,99
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