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509 Rezensionen
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181 von 223 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schlacht endet hier und jetzt
Prolog:
Einige werden sich fragen, warum ich bereits jetzt eine Rezension zu diesem Buch abgeben kann, da selbiges ja erst am 19.11.2011 erschienen ist und mit einem festen Erscheinungstermin verknüpft war. Jedoch gibt es Berufe, in denen man Freiexemplare bekommen kann, um diese vorweg zu lesen und dem potenziellen Publikum dieses Buch schmackhaft zu machen. So...
Veröffentlicht am 19. November 2011 von Nicolai Wolf

versus
109 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Auftakt, flauer Abgang
Alles in allem fand ich, dass der vierte Teil der Eragon Reihe ein akzeptabler, aber dennoch nicht befriedigender Abschluss der Reihe ist (sofern es denn nicht noch eine Fortsetzung geben wird,was nicht ganz abwegig erscheint).
Es wird durchgehend Spannung aufrecht erhalten, es gibt viele kleine Höhepunkte und interessante Ideen. Es handelt sich um ein an sich...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2011 von Brimmsel


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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade, 11. Dezember 2011
Es wäre so viel mehr möglich gewesen. Vieles wurde hier schon geschrieben und ich will nicht wiederholen was schon gesagt wurde. Für mich gibt es ein paar Punkte, die mir das Werk wirklich verleidet haben:

- Die ersten 600 Seiten des Buches sind nicht nur sinnlos, sondern auch sehr langweilig. Mich beschleicht das Gefühl, dass sie nur deshalb entstanden sind, um einen vierten Band zu rechtfertigen.

- Die ganzen Schlachten wirken lieblos und bleiben ohne Tiefgang. Es ist wirklich nur ein sinnloses Gemetzel ohne Inhalt und beinahe jedes mal muss Eragon gerettet werden. Sei es von Angela oder jemand anderem. Er wirkt komplett unfähig.

- Der ganze Handlunsstrang um Roran ist langweilig und lächerlich. Roran der Bauer ohne Kampfausbildung metzelt die Gegner zu hunderten nieder. Er wundert sich doch tatsächlich, dass erfahrene Soldaten seine waghalsigen Plänen mit Skepsis begegnen (frechheit so etwas!). Er hat bedenken, weil ein Junge vor seinem Zelt ermordet wird und bekommt eine kleine Sinnkrise, aber schon in der nächsten Szene denkt er ernsthaft darüber nach einen anderen Hauptmann der Varden zu töten, weil dieser nicht seiner Meinung ist. Sehr konsequent. Allgemein wirkt die Figur von Roran eifnach nur lächerlich. Entsprungen einem schlechten Heldenepos aus dem Mittelalter, gespickt mit Widersprüchen und unlogischen Handlungen.

- Der Endkampf zwischen Eragon, Murtagh und Galbatorix ist auch nicht gerade ein highlight. Viel Gerede, wenig Handlung. Plötzlich ein ganz simpler Zauber und Galbatorix ist besiegt. So muss das doch sein... oder etwa nicht?

- Der Hort der Seelen. Spätestens nachdem das Geheimnis der Drachenseelen aufgedeckt wurde, war für mich mehr oder weniger klar, was in diesem Hort aufbewahrt wurde. Warum Eragon das nicht erkennt, ist mir unversäntdlich. Schliesslich ist der Name Programm. Die Frage bleibt aber: Hätten all diese Drachen damals gegen Galbatorix und die Abtrünnigen gekämpft, hätten sie vermutlich gesiegt. Zumindest muss man dies als Leser so annehmen, denn eine sinnvolle Erklärung für das Gegenteil bleibt aus.

Es gäbe viele weitere Punkten, aber die meisten wurden schon von in anderen Rezensionen genannt. Alles in allem ist das Buch für mich einfach eine grosse Enttäuschung. Schade, ws wäre viel mehr möglich gewesen.

Mein Ratschlag: Leiht euch das Buch in einer Bibliothek aus, lest es und gebt es danach zurück. Es zu kaufen lohnt wirklich nicht!
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Scherz ?, 27. Januar 2012
Als ich das Buch zuklappte musste ich erstmal lachen und mir überlegen ob der Autor mich ver*** will !
Es wird in 3 Büchern davor auf den schrecklichen alles entscheidenden Kampf mit dem ach soooo mächtigen Galbatorix hingearbeitet und dann !?

Achtung Spoiler..

Ein Zauber und er ist Tod ?
Nicht mal ein richtiger Kampf ?
Wo ist seine Macht ?
Ein so seichter Charakter obwohl er ja eigentlich die 2. wichtigste Person in dieser Geschichte sein sollte.
Seine Erbärmlichkeit wird nur noch von seinem Drachen getoppt der einmal übers Lager der Varden fliegt und später einfach getötet wird ohne großen Aufwand.
Es wurde so lang darauf hin gearbeitet und das eigentliche Zusammentreffen besteht nur aus ein paar Seiten...lächerlich

Ich müsste selbst einen Roman schreiben wenn ich mich über alles beschweren würde was ich schlecht fand.

Kurz:
Ein undurchdachter seichter Abschluss für eine Reihe mit der es nach dem ersten guten Buch stetig bergab geht...
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36 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hin- und Hergerissen.., 27. November 2011
Es ist wohl immer schwer ein Buch zu rezensieren, ohne viel vorweg zu nehmen, aber ich versuche es mal:

Endlich ist es so weit, das Ende des Drachenreiterzyklus, auf das so viele gewartet haben, ist da. Aber ich möchte auch mal einen Aspekt erwähnen, der oftmals untergeht. Es gibt einfach Bücher, mit denen man großwird. So wie sich die Charaktere weiterentwickeln, so entwickelt sich auch eine ganze Generation junger Leser weiter. Dieses Gefühl hatte ich bisher nur bei Rowlings "Harry Potter". Ich freue mich einfach allein schon darüber, dass die Geschichte nun zu ihrem Ende gekommen ist. Eragon und seine Gefährten haben ihre Aufgaben erfüllt und sind an ihnen gewachsen:
Doch trotzdem finde ich, dass C. Paolini eine Unsicherheiten im letzten Buch gezeigt hat. Es kommt so rüber, als ob er einen Mittelweg gewählt hat, der keinen so wirklich zufreiden stimmt.
Deutlich wird das am besten am Beispiel der Entwicklung von Eragon und Arya:

!!!SPOILER!!!
Es gab im Prinzip zwei Möglichkeiten.
a) Die Beziehung bekommt ihr Happy-End, eines das extremst klischeebelastet sein würde, allerdings auch genau das dastellt, was ein jeder Leser eigentlich haben möchte.
b) Die Beziehung scheitert, wie in Band 3, an den persönlichen Pflichten von Eragon als Drachenreiter und Arya als Botschaftlerin und Prinzessin.

Der Fehler Paolinis besteht meiner Meinung nach darin, die beiden sich im Verlaufe der Handlung sehr nahe kommen zu lassen. Man weiß eigentlich schon, worauf das ganze hinausläuft und denkt mehrfach im Buch "JAAA, jetzt küssen sie sich". Es scheint unausweichlich, aber auch gleichzeitig unlogisch. Dann wird Arya auch noch Drachenreiterin und das ist der Moment, in dem Paolini keine Wahl mehr hat, als dem Leser dann auch bitte alles zu geben, was er haben möchte. Aber nein, Eragon haut einfach ab! Bitte nicht falsch verstehen, ich finde die Ideen nicht schlecht und durchaus angemessen, solange man dann die Geschichte drum herum passend gestaltet.

Beispiel 2: Der "Kampf" mit Galbatorix. Hat man sich hier die "absolute Eskalation", den magischen, actionreichen Höhepunkt, das grandiose Finale, das ein neues Zeitalter einleitet, erwartet, so wird man enttäuscht. In einem Wort ausgedrückt: Es ist lächerlich (in Anbetracht der Erwartungshaltung). Das ist zumindest meine Meinung. Es zeigt sich vielleicht ein bisschen die Angst von Paolini, zu viel zu wagen und einen ordentlichen Kampf zu beschreiben.
!!!SPOILER AUS!!!

Darüber hinaus ist der Anteil von Roran viel zu hoch. Man denkt die ganze Zeit, Roran müsste eine viel größere Leistung erbringen (...vielleicht sogar der neuen Drachenreiter werden), um diesen imens großen Anteil in allen Bänden zu rechtfertigen. Aber Ende ist es einfach nur eine weitere Nebenfigur. Und nach diesem Schema gibt es einfach viel zu viele Ungereimtheiten am Ende. Es ist ebem nicht das hier so oft zitierte "epische Ende", sondern einfach nur ein Abschluss, der dem Leser was zum Grübeln mitgibt. Wie man das bewerten soll, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich habe meine Anwort noch nicht gefunden.

Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass das größte Problem wohl die Erwartungshaltung war, die ich hatte, aber gänzlich enttäuscht bin ich auf keinen Fall! Die Geschichte ist einfach wunderschön und das Ende im Groben und Ganzen auch nicht schlecht. Viele werden es anders sehen, da bin ich sicher und das ist auch gut so. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich im Laufe der Zeit noch den ein oder anderen Stern mehr vergebe!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen [2,5] Enttäuschend!, 4. Oktober 2012
Zur Aufmachung

Eigentlich gibt es dazu nicht viel zu sagen. Wieso zum Geier hier Firnen abgebildet ist und nicht Shruukan ist mir ein Rätsel. Aber das Buch ist mir generell ein Rätsel. Vielleicht spielt es auf das Erbe an, auf die Zukunft? Wenn man bedenkt, dass der Drache, der das Cover ziert nur in den letzten 90 Seiten ca. vorkommt...
Und ich gehe selten auf Preise ein, aber 19,99€ für ein ebook? Das ist ein Witz, oder? O.o

Zum Buch

Ich werde hier jetzt nur ganz kurz auf die Gründe hinweisen, warum man das Buch mögen kann, weil sie eigentlich auf der Hand liegen: Der Schreibstil, Charaktere wie Elva und Angela und ja auch Eragon, der stellenweise Humor, das Epische der Geschichte, die Drachen ♥ Eragon war mir in diesem Teil mal sehr sympathisch, weil er Arya nicht mehr ständig hinterhergerannt ist und anscheinend zu akzeptieren schien, dass sie sich keine Zukunft mit ihm vorstellen kann.
Aber trotzdem war dieser letzte Band nicht nur nicht besser als Teil drei, an dem ich ja schon einiges auszusetzen hatte sondern sogar sehr viel schlechter. Wieder gab es diese Roran-spielt-den-Helden-Szenen, die immer absolut gleich ausgehen und manchmal nicht einmal bedeutsam für den Verlauf der Handlung sind. Das große Problem dieser Saga ist und bleibt einfach Galbatorix. Er kommt auch hier kaum vor, nur in einigen wenigen Szenen und bleibt so leider unnahbar und damit kaum greifbar. Wer darauf hofft in diesem letzten Band endlich seine Beweggründe, sein ganzes Wesen, zu erfassen, der wird leider bitterlich enttäuscht. Man bekommt zwar einen Eindruck davon, wonach er strebt und kann das auch gut nachvollziehen, aber dass ein Mensch wie Galbatorix hier in diesen letzten paar hundert Seiten dargestellt wird, die gesamte Reiterschaft auslöscht? Erscheint völlig unglaubwürdig.
Im Prinzip gibt es viele Aspekte, die zwar während des Lesens Sinn ergaben, aber auch nur, wel man glaubte sie würden später näher aufgeklärt werden. So wie das jetzt war, waren viele Szenen einfach... seltsam und unvollendet.
Womit wir beim Ende wären. Ich dachte immer, dass die Leute damit übertreiben würden. Ich dachte, Paolini hätte sich ein Ende ausgesucht, das vielleicht ein wenig melancholisch, aber doch nicht offen endet. Aber das hier ist offen. Das ist zwar das Ende von Galbatorix (und das ist kein Spoiler, denn jeder weiß, dass Eragon siegen wird! Wie sollte es auch sonst sein), aber es ist nicht das Ende von Eragons Geschichte. Es bleibt offen, ob er all die Personen, die ihm etwas bedeuten je wieder sieht, es ist auch nicht nachvollziehbar, warum er denn nun Alagaësia FÜR IMMER verlässt, die Sache mit den Drachen macht keinen Sinn, denn statt für die neuen Drachenreiter von Beginn an da zu sein, wartet er irgendwo darauf, dass man sie zu ihm schickt. Wie die Sache mit Galbatorix gelöst worden ist, das fand ich ok, wobei ich aber auch da so einige Logikfehler erkenne, aber das war auch abzusehen und das ganze einfach zu leicht gewesen ist. Galbatorix ist der Endgegner, er ist der Überbösewicht, er ist... Es war einfach zu leicht.
Das Ende umfasst außerdem auch teilweise den Neuaufbau von Alagäsia und das war wieder so eine lieblose Aneinanderkettung von Ereignissen ala Eragon fliegt dorthin und hilft dabei dasunddas zu machen und dann fliegt Eragon dahin und hebt dieundie Zauber auf und dann... ARGH.
Hinzu kommt die Sache mit den wahren Namen. Eragon erfährt seinen wahren Namen, schön. Noch viel schöner wäre es gewesen, wenn man als Leser auch seinen wahren Namen erfahren hätte. Und dann DER wahre Name schlechthin, der das Schiksal aller entscheidet... Wird nicht erwähnt wie der lautet.
Und dann überall diese losen Enden. Die Frau, die Roran das Leben rettet, ist das die Mutter der Kinder, die Galbatorix als Geiseln nimmt? Und ist das die Frau, der Angela ihr Schicksal verraten hat, als auch Eragon bei ihr war, damals in Band eins (oder zwei?!)? Und wenn ja: Was ist mit ihr? Wieso hat sie diese Narben, warum kämpft sie in der Schlacht? Dann gibt es noch Eier der Ra'zac, aber wo sind sie? Werden sie schlüpfen? Und was passiert dann?
Ich bleibe bei meiner Meinung: Die Saga wäre 10 mal besser gewesen, wenn Paolini beim ursprünglichen Plan geblieben wäre, nur drei Bände zu schreiben und wenn er mal den Mut gehabt hätte, die Reihe endgültig abzuschließen und etwas Neues zu beginnen wie jeder normale Autor das tut. Denn das hier ist einfach feige und seinen Lesern gegenüber unfair. Je mehr ich darüber nachdenke desto schlechter finde ich das Buch als belassen wir es einfach mal hierbei.

Fazit

Schreibstil: 4 Sterne
Charaktere: 3,5 Sterne
Spannung: 3,5 Sterne
Emotionale Tiefe: 3,5 Sterne
Humor: 3 Sterne
Originalität: 2,5 Sterne
Logik: -10 Sterne

Ein einfach enttäuschendes Ende der Eragon Saga, das viel zu vieles offen lässt. Christopher Paolini ist entweder ein Feigling oder aber einfach geldgierig. Ich tippe auf Ersteres, denn jeder Roman, den er nach Eragon rausbringen würde, würde ordentlich Geld geben, egal, ob er gut ist oder nicht. Sollte es tatsächlich noch einen fünften Roman über Eragon geben, so weiß ich nicht einmal, ob ich diesen lesen wollen würde...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher 2,5 Sterne..., 2. Februar 2012
3 Sterne bedeuten überwiegend gut und 2 überwiegend schlecht. Doch mit dem Buch bin ich eher zwiegespalten, daher die gute Mitte.

Band zwei mochte ich am liebsten, aber drei und vier waren mehr Flop als Hopp - aber dennoch besser als manch anderes Buch, das als Bestseller gehuldigt wird.

Das Finale fängt ziemlich lahm und langweilig an. Es gewinnt nur extrem langsam an Spannung und Stärke - und ein phänomenales Ende fehlt trotzdem (auch wenn es gewisse spannende Momente gibt).

Paolini beschreibt manchmal unnütze und überflüssige Szenen.. Wären sie zumindest witzig oder erfrischend... Nein, manche Absätze ziehen sich quälend langsam dahin...

Liebesszenen? Grausamkeiten? Die Abgründe eines Menschen? - Fehl am Platz! Paolinis Schreibweise ist bestens auch für 10jährige geeignet (da war Harry Potter viel düsterer). Hier und dort gibt es brutale Momente, Tote, Folter und Trauer... aber so richtig herzzerreißend, leidenschaftlich und beängstigend wird es nie. Manchmal schreibt er derart belehrend, dass ich mir sagen muss: "Ey man, du bist noch nicht mal 30, Junge!". Und die Elektrizität zw. Arya und Eragon gleicht einem Kühlschrank - da versteht Saphira in Liebesdingen viel mehr!

Meistens habe ich Ronans Kapitel lieber gelesen als Eragons, ehrlich gesagt. Er ist ein spannenderer, facettenreicherer Charakter als sein Cousin. Er hat gekämpft bis zuletzt, hat sich seinen Respekt mit eigenen Händen verdient, musste sich allerlei Tricks ausdenken... Eragon hat eine zu große Bürde und Aufgabe, welches allein auf seinen Schultern lastet. Er muss immer perfekter werden und darf sich keine Schwächen erlauben. Roran ist da anders. Er muss zwar auch seine Schlachten gewinnen, aber er ist nur ein Mensch - wie wir.

Pluspunkte:
- Bei Mehrteilern haben es sich die meisten zur Gewohnheit gemacht gewisse Dinge während des Erzählens zu wiederholen, dass es nervt. Es dient einem guten Zweck, denn im nächsten Teil vergessen wir einiges, was im letzten passiert war.
Paolini hat es am besten gemacht, in dem er so eine Art "Was bisher geschah" zusammengestellt hat, sodass wir uns schnell an alles erinnern konnten und der spätere Lesefluss nicht mehr gestört wurde.
- Die Szene mit Ronan und Lord Barst gefällt mir irgendwie. Und auch seine trickreichen Schlachten.
- Auch wenn es sich wieder hinzog, sobald Eragons Scheitern oder Sieg kommt (ich will nicht verraten, wie es geendet ist), hört die Story nicht direkt auf- das finde ich gut.
- Die Geschichte hat viele Schwächen, aber zumindest keine auffälligen Logiklücken.
- Auch wenn ich das Ende nicht besonders toll finde, so bin ich trotzdem überzeugt, dass Paolinis Botschaft an sich gelungen ist.
- Das Böse ist nicht abgrundtief böse.. Es gibt Grauzonen.
- Auch wenn Paolini viel herumschwafelt und es jede Menge langweilige Textpassagen gibt, so hat der Autor trotzdem versucht viel Empathie für seine Figuren aufzubringen.

Fazit: Oft langweilig, zieht sich hin, hat aber einige gelungene Momente. Der Autor meint es gut, möchte einige Botschaften rüberbringen - allerdings hätte es einwenig fesselnder sein können. Trotz allem mag ich die Reihe und empfehle es an alle Fantasyliebhaber, die Fans von Drachen, Elfen, Zwergen und ähnlichen Fantasievölkern sind und gern über Zauberei lesen. Da die Reihe Paolinis Debütreihe ist und er noch ein sehr junger Autor, könnte er noch ein sehr guter Fantasyautor werden (aber ich hoffe, dass seine Geschichten nicht mehr inhaltlich nachlassen, wie es in Teil 3 und 4 der Fall war).

*******SPOLIER********

Einige Fragen wurden einfach aus Bequemlichkeit nicht aufgeklärt..

Die Sache mit Angela... Sie kennt alles, jeder kennt und fürchtet sie... sie hat so viel mysteriöses an sich, aber warum wurde nichts von ihrer Herkunft gelüftet?

Weshalb trauern sie alle und vorallem Eragon, weil Eragon geht? Er lebt fast unendlich und er wird spätestens in einigen Jahrzehnten zurückkehren können. Warum tun sie so, als würde er sich zum Mond schießen und hätte danach keine Kraft mehr wieder zurück zu kommen? Warum will Eragon nicht zurückkommen?

Arya und Eragon hätten zusammen sein können (für eine kurze Zeit)... So wie es mit Saphira und Firnen der Fall war. Wieso taten sie das nicht?

Murtagh und Nasuada hätten auch miteinander was erleben können..

Wieso gibt es nichts zwischen ihnen? Liebesbeziehungen werden extrem vage angedeutet oder existieren gar nicht... Wieso? Warum ist Eragon zu feige, um ihr endlich Wort für Wort alles zu gestehen oder sie einfach zu küssen?

Vieles wurde nicht weiterentwickelt und blieben in der Luft hängen.. sehr schade... da gab es mehr Potential!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abschluß mit Mängeln, 19. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Erbe der Macht: MP3 (MP3 CD)
Ich habe mit Freuden auf den vierten Teil der Saga gewartet und mich sehr gefreut als ich mein Paket in Händen hielt. Beim Öffnen gab es dann gleich die erste Enttäuschung:
Aus Gründen die mir nicht einmal ansatzweise klar sind, wurde das Format der Verpackung (Mp3 Audiobuch), welches für die ersten drei Teile verwendet wurde geändert. So stehen nun drei schön auf einander abgestimmte Kunststoff Hüllen in DVD Größe, neben einer vierten aus Pappe, die auch noch wesentlich kleiner ist und völlig anders aussieht.

Doch nun zum Inhalt (ohne zu viel zu verraten):
Der Anfang des Buches ist durchaus interessant und spannend. Eragon wächst an seinen Herausforderungen, lernt einiges über den Kampf, die Welt und sich selbst. Besteht Abenteuer, muss einstecken und teilt aus. Auch Roran entwickelt sich weiter, zeigt aber auch einige sehr dunkle Seiten. So droht er z.B. einer jungen Magd damit, ihr die Zähne mit seinem Hammer zu zertrümmern und sie so für immer zu verkrüppeln um Informationen zu erpressen. Das Zusammentreffen mit dem dunklen König ist spannend und überraschend, ein echtes Highlight. Danach jedoch scheint der Autor aber nicht recht gewusst zu haben, was er tun soll: Offenes Ende oder völliger Abschluss. Ich persönlich hätte das Buch vermutlich mit Murtaghs Abschied beendet und vielleicht einen Epilog angefügt, um die weiter Entwicklung zu umreißen.
Paolini hatte jedoch das Bedürfnis einen Rundum Abschluss zu schreiben. Eragon besucht noch einmal diverse Stationen seiner Reise, ändert die Inschrift in Broms Grab, legt den Grundstein für Frieden zwischen den vier Völkern. Arya wird Königin und Reiterin, Nasuada regiert das Imperium, Roran wird Fürst... Es wirkt als wenn Paolini hier eine Liste abhakt, dann aber doch einige nicht ganz unwichtige Punkte ignoriert und auch nicht für alles logisch Gründe hat.
Auch einige erst im Laufe dieses Bandes eingeführte Handlungsstränge, werden einfach fallen gelassen und nicht zu Ende geführt.
Das tatsächliche Ende ist dann eher unbefriedigend und zäh. Schade.
Fazit: Ich empfehle durchaus jedem, der die ersten drei Teile gelesen/gehört, hat auch das letzte Buch zu kaufen. Aber erwartet nicht zu viel und vielleicht ist es am besten, nach Murtaghs Abschied einfach aufzuhören.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trotz überbordender Phantasie einfallslos erzählt, 13. Januar 2012
Nach dem Lesen des Abschlußbandes kann ich die Rezensionen verstehen - die positiven wie die negativen. Das Buch ist echt nicht schlecht, wenn auch vieles von anderen geklaut ist, aber dafür bedankt er sich auch am Ende. Das finde ich nicht per se schlecht, es bettet sich in eine gut durchdachte eigene Welt - und nicht zuletzt ist auch zu berücksichtigen, dass Ch. Paolini noch sehr jung ist und das Buch als Jugendbuch einzustufen ist (erscheint ja auch im CBj).

Die vielen Schlachten sind notwendig und gut erzählt, die Nebenstränge sind doch auch ganz gut gelungen - auch wenn diese widerum nicht notwendig sind.

Was mich tatsächlich gestört hat ist eine recht hölzerne Erzählweise (kann aber auch an der Übersetzung liegen) und ein ständiges Wiederholen bekannter Tatsachen, wie oft wird die Herkunft seines Gürtels oder seines Schwrtes erwähnt, wie oft denken Eragon und Roran an das ungeborene Kind? So oft, das es im Lesefluss sehr unangenehm auffällt. Ich kritisiere hier nicht seinen Detailreichtum, auch wenn er hier manchesmal sein großes Vorbild Tolkien übertrifft.

Der Ausgang der großen Schlacht war vorhersehbar - die Guten gewinnen eigentlich immer, auch sein Fortgang am Ende des Buches - denn so wurde es ja von Angela vorhergesagt. Aber die einzelnen Charaktere enden früher oder später und meist ein wenig lieblos. Und was soll das mit Sloan in Ellesmera? Mit zwei Änderungen hätte sich Paolini vielleicht leichter getan: Eragon eremitiert nach Vroengard (die gewählten einsamen Länder/Inseln im Osten sind so an den Haaren herbeigezogen: es war noch niemand dort, von denen hat keiner berichtet, aber Drachen kann man da gut aufziehen und ihm fällt genau dort nicht "die Decke auf den Kopf" und kehrt nicht als attilawütender Wahnsinniger zurück, aha...) und seine Arya wird neben einer Reiterin (war ja sooo klar) nicht auch noch Königin. Schön hätte ich auch noch gefunden, über den Verbleib von Murtagh mehr zu erfahren, er muss ja nicht als geläuterter Ex-Volksfeind zurück kehren.

Die Geschichte hätte man also etwas spannender auf weniger Seiten erzählen können, und sich vielleicht ein Jahr weniger damit Zeit gelassen - wer weis was da alles verschlimmbessert wurde um irgendwelchen Marktanalysten gerecht zu werden...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie erwartet, 26. Dezember 2011
Ehrlich gesagt hätte ich lieber zweieinhalb Sterne gegeben. Das geht jedoch nicht.
Also erstmal habe ich natürlich viel vom letzten Teil erwartet. Und wurde leider enttäuscht.
Ich hatte den Eindruck dass der Autor, da es nun mal einen vierten Teil geben sollte, diesen versucht hat aufzubauschen. Der Anfang geht nur zäh voran. Es gibt meiner Meinung nach zu viele kleine Kampfhandlungen. Ab dem zweiten Drittel wird es dann richtig spannend. Es sind wirklich gute Ideen drin und auch die Story selber gefällt mir.
Das Ende ist nur leider nicht das Ende. Es plätschert danach einfach weiter vor sich hin. Man erhält noch so manche Infos zum späteren Geschehen, dass ist interessant, aber nicht wirklich aufregend.
Mein Fazit: vierhundert Seiten weniger hätten es auch getan. Trotz allem sollte man das Buch gelesen haben. Nur die Erwartungen am besten nicht zu hoch halten.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende verdirbt alles. (Spoiler), 28. November 2011
Was macht denn wirklich den Reiz eines guten Buches aus?
Die Charakterentwicklung, und eine Story in die man sich erstens hineinversetzen kann, und die zweitens nachvollziehbar ist.

Man sollte vergessen können das ein Autor dahintersteckt, eintauchen können.

Und das kann man auch, zumindest Anfangs. Das Buch ist durchweg eigentlich ganz gut, wenn da nicht das Ende wäre.

Denn am Ende sieht man einfach nur noch das Skript. Da passiert alles, weil der Autor im Hinterkopf hat das dies und das passieren muss.
Die innerweltliche Logik geht den Bach hinunter, die meisten Beziehungen zwischen den Charakteren nehmen ein völlig unlogisches und deprimierendes Ende, und am schluss sitzt man da und fragt sich wie, und vor allem WARUM, jemand eine eigentlich richtig fesselnde Reihe in ein paar hundert Seiten dermaßen zerstören muss.
Ich verstehe es einfach nicht.

Der gesamte Zyklus gründet sich doch auf 3 Hauptcharakteren: Eragon, Arya, Roran.
Während Rorans Story schon am Ende des zweiten Bandes abflacht und keinerlei weitere Entwicklung erfährt bis auf immer mehr Schlachten und heile Welt mit Katrina, fiebert man mit den anderen beiden bis fast zum Ende hin mit.
Nur um ihre Charaktere dann im Prolog zerstört werden zu sehen.

Dass die beiden jetzt einfach zusammenfinden hatte ich garnicht erwartet, auch wenn man es vor allem Eragon natürlich gegönnt hätte, aber darum geht es nicht.
Sondern darin dass beide nur noch spürbare Marionetten des Autors sind, um das Ende zum geskriptetem Schluss zu führen.

Königin Arya? Eine nach elfenmaßstäben nicht einmal ganz den Kinderschuhen entwachsene Frau, die den großen Teil ihres Lebens noch nicht einmal bei ihrem Volk verbracht hat muss plötzlich Herrscherin werden, obwohl es dazu noch ihrem kompletten Wesen widerspricht? Ja ne, ist klar.

Eragon im Exil? Warum?? Dass er sich Nasuada bezüglich der Magier widersetzt und sich etwas aus Alagäsia zurückzieht um die Reiter neu aufzubauen macht ja Sinn, aber warum ein Abschied auf immer? 3 Tage Drachenflug in egal welche Richtung sind doch kein ernstzunehmender Grund für einen Kontaktabbruch. Also wirklich.
Abgesehen davon dass sie auch einfach Vroengard hätten wieder aufbauen können - dass Strahlungsschäden magisch zu überwinden sind wurde ja sogar schon vorweggenommen.

Alles in allem macht das Ende schlichtweg keinen Sinn, und hinterlässt einen als Leser desillusioniert und enttäuscht.
Da hätte ein wenig mehr Fantasie nicht geschadet, ganz ehrlich.

Warum noch 3 Sterne? Bis auf das Ende ist das Buch gut und lässt einen mitfiebern, aber mehr halt auch nicht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Ende...., 20. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich den 3. Band dieser Reihe nicht so gelungen fand (1+2 waren gelungen) und ich Hoffnung hatte, dass der letzte Band, mit all den erhofften Auflösungen der Ereignisse, besser wird, wurde ich noch mehr enttäuscht. Leider ist dieses Ende genauso abrupt und offen wie alle Enden der anderen Bände, nur mit dem Unterschied, dass es keine Fortsetzung geben wird und somit ein richtiges Ende zu hoffen bleibt. Man erfährt wirklich nichts (z.B. was aus der Beziehung zwischen Eragon und Arya wird, wieso Eragon nun das Land Alagäsia verlässt usw.). Die Handlungsabläufe des Buches wirken auch wie ich schon bei dem 3. Band bemerkt hatte, sehr zusammengequetscht und undurchdacht: Etliche Städte werden erobert, was aber gar nich für die Handlung relevant ist. Es entstehen viel mehr Fragen, als Antworten gegeben werden und viele Fragen bleiben weiterhin offen. Man hat das Gefühl als wolle der Autor einfach nur über alles mögliche erzählen, was aber total uninteressant ist. Mal passiert dort was, dann passiert hier was... achja!... und sie wird nun Königin, und jener einfach so, ohne lesen und schreiben zu können, zum Kommandanten.
Was noch trauriger ist, ist die Tatsache, dass eine Menge Widersprüche entstehen, da gewisse vergangene Ereignisse einfach nicht berücksichtigt werden, weiterhin verändert sich der Charakter einiger Figuren schlagartig ganz ohne Grund (z.B. dass sich Saphira mit Fírnen, einfach nachdem sie sich 8 Seiten kennen, paart, was ihrem Charakter eigentlich total widerspricht.). Und wieso überhaupt? 200 Seiten zuvor wurde noch erwähnt, dass es noch hunderte Dracheneier gibt.
Weiterhin wird Galbatorix in all den Bänden als unvorstellbar mächtig dargestellt und dann kriegt er endlich in den letzten 100 Seiten seinen Auftritt in der letzten "großen" Schlacht und wurde dennoch, ohne zuvor einen Kratzer abbekommen zu haben, anhand eines einzigen Zaubers und nicht mal in einem richtigen Kampf von einem geschwächten Jungen besiegt. Dasselbe gilt für dessen Drachen, der in einem einzigen Kapitel vorkam und ebenfalls noch im selben Kapitel stirbt, ohne überhaupt etwas gemacht zu haben (abgesehen von einem "Warnangriff" auf ein Lager der Varden).
Eigentlich könnte ich so weitermachen, aber dies wurde schon in anderen Rezensionen wunderbar erfasst und zusammengetragen.

Nach dem Lesen des erstens Buches, dachte ich, dass diese Reihe echt gut werden könnte, leider wurde ich ab dem 3. Band zunehmend enttäuscht.
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Das Erbe der Macht: Eragon 4
Das Erbe der Macht: Eragon 4 von Christopher Paolini (Taschenbuch - 12. November 2012)
EUR 14,99
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