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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr düster, aber genial umgesetzt und einfach fesselnd!
Die sechzehn Jahre alte Evangeline Greene würde eigentlich ein ganz normales, glückliches Leben führen, - ihre Familie ist reich, sie ist beliebt, hat viele Freunde und ihre Beziehung mit Schulschwarm Brandon läuft sehr gut - wären da nicht die merkwürdigen, lebensechten Visionen, die sie seit Monaten quälen und ihre Mutter sogar dazu...
Vor 6 Monaten von Golden Letters veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In Ordnung
Inhalt:
Die rote Hexe, der Tod, ein Heer aus Blüten und Dornen … düstere Bilder und Stimmen suchen Evie vor ihrem sechzehnten Geburtstag heim – und nach einer Katastrophe werden diese Visionen wahr. Als eine der wenigen Überlebenden bleibt sie zurück in einer öden Welt aus Asche und Verderben, an ihrer Seite der undurchsichtige...
Vor 5 Monaten von Sunshine veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr düster, aber genial umgesetzt und einfach fesselnd!, 12. Mai 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Poison Princess (Taschenbuch)
Die sechzehn Jahre alte Evangeline Greene würde eigentlich ein ganz normales, glückliches Leben führen, - ihre Familie ist reich, sie ist beliebt, hat viele Freunde und ihre Beziehung mit Schulschwarm Brandon läuft sehr gut - wären da nicht die merkwürdigen, lebensechten Visionen, die sie seit Monaten quälen und ihre Mutter sogar dazu gebracht haben, sie in eine psychiatrische Klinik einzuweisen.
Nie hätte Evie geglaubt, dass diese Visionen ihr die Zukunft zeigen.

"Poison Princess" konnte mich wirklich überraschen, denn mit so einer düsteren, apokalyptischen Thematik hätte ich nicht gerechnet. Kresley Cole führt den Leser in die Welt von Evie, die nach ihrem Aufenthalt in einer Psychatrie versucht ihr normales Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Doch kurz nach ihrer Rückkehr beginnen die Visionen von neuem und werden sogar noch lebensechter. Bis sich eine Woche nach ihrer Rückkehr zeigt, dass die Visionen ihr die Zukunft gezeigt haben. Innerhalb nur einer Nacht wurde die gesamte Erde vom Sonnenlicht zerstört. Es gibt keine Pflanzen mehr und auch kein Wasser, die Ozeane sind ausgetrocknet. Und die Menschen, die nicht sofort gestorben sind, versuchen zu überleben, was angesichts des Nahrungs- und Wassermangels nicht so einfach ist.

Neben der apokalyptischen Welt hat Cole ein sehr spannendes Fantasyelement in "Posion Princess" eingebaut. Basierend auf der großen Arkana eines Tarotdecks, gibt es auch in der Welt von Kresley Cole Personen, wie den Tod, oder den Narren, die allerdings sehr lebensecht sind und übermenschliche Fähigkeiten besitzen. Evie nimmt in diesem Spiel die Rolle der Herrscherin ein und muss ihre Fähigkeiten erst noch entdecken und zu kontrollieren lernen, während andere Spieler deutlich fortgeschrittener sind.
Das Tarot hat mich schon immer fasziniert. Aus diesem Grund war ich sehr gespannt wie Kresley Cole dieses Element in ihrer Geschichte umsetzen wird, aber auch hier wurde ich positiv überrascht!

Als ich begonnen habe "Posion Princess" zu lesen, war ich überrascht wie düster und blutig die Handlung ist. Der krasse Gegensatz dazu war Evie, die das Buch aus der Ich-Perspektive erzählt. Sie trägt eine Dunkelheit in sich, die von ihren Visionen herrühren, aber an der Oberfläche zeigt sie davon nichts. Im Gegenteil, denn sie ist das wohlerzogene Südstaatenmädchen, das immer höflich, zu jedem nett ist und einfach von allen gemocht wird. Ich konnte mich am Anfang überhaupt nicht mit ihr identifizieren, weil sie mir einfach zu verzogen und von sich selbst überzeugt war. Im Laufe der Handlung musste sie aus der Not hinaus wachsen und das hat sie auch getan. Letzten Endes mochte ich Evie sogar sehr, weil sie zwar stärker geworden, sich aber immer noch treu geblieben ist. Eine Mischung, die mir sehr gut gefallen hat.

Fazit:
Ich habe lange gebraucht um wirklich in das Buch hineinzukommen. Ich war erst sehr überrascht davon, dass das Buch sehr düster und blutig ist, dann hatte ich Schwierigkeiten mit Evie. Aber je mehr ich gelesen habe, desto mehr fesselte mich das Buch und besonders zum Ende hin wurde es immer spannender!
Der einzige Kritikpunkt, den ich jetzt noch habe, ist der, dass das Buch zwar spannend war, aber trotzdem nicht sehr viel passiert ist. Es kam mir eher wie eine lange Einleitung vor, in der die Personen ihre zugewiesenen Plätze einnehmen. Außerdem hätte ich mir gewünscht, noch mehr Hintergrundwissen über die Arkana zu bekommen.
Trotz allem war "Poison Princess" für mich eine echte Überraschung, weil es mich zum Schluss hin wirklich von sich überzeugen konnte. Die Ideen mir der apokalyptischen Welt und der großen Arkana fand ich großartig und auch die Umsetzung hat gepasst!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Serie hat Suchtpotenzial, 15. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Poison Princess (Taschenbuch)
Kresley Cole kannte ich bisher nur aus dem Bücherschrank meiner Mom, als eine Autorin, die gerne Fantastic Romance mit viel Erotik schreibt. Kein Wunder also, dass ich nun neugierig war, ob sie auch Jugendbücher schreiben kann, oder?

Poison Princess ist eine unglaubliche dichte und atmosphärische Geschichte, die viel mehr Elemente vereint, als ich für möglich gehalten habe - auf eine Art und Weise, die funktioniert, anstatt überladen zu wirken. Zum einen ist da postapokalyptische Stimmung in der Zeit nach dem Blitz. Die meisten Menschen, die sich während des Blitzes, am Tag 0, draußen aufgehalten haben, sind verbrannt. So auch alle Pflanzen und alles Wasser ist verdunstet. Wiedergänger, widerliche schleimige Kreaturen, die immer durstig sind, bevölkern die Erde und jagen die letzten verbliebenen Menschen.

Die Geschichte beginnt, als Protagonistin Evie das Haus eines gewissen Arthur betritt. Ihm erzählt sie ihre Geschichte, die 253 Tage zuvor beginnt, eine Woche vor dem Blitz. Zu Beginn ihrer Erzählung haben wir das Element der Teenie-High School-Lovestory. Evie schildert zunächst die typischen Probleme eines fast 16-jährigen Mädels, das nicht weiß, ob es mit seinem Freund schlafen will oder nicht. Grund für ihre Zweifel ist unter anderem auch Jackson, einen Cajun-Jungen, gegen den sie sofortige Abscheu hegt, der sie aber trotzdem fasziniert.

Das dritte Element sind Tarotkarten, Esoterik und alles, was damit zu tun hat. Es geht um Visionen, um Albträume von einer roten Hexe, einem Jungen namens Matthew, vom Tod höchstpersönlich auf einem weißen Ross. Es geht um die großen Arkana und ihre Verkörperung. Evie hat gedacht, ihre Halluzinationen seien tatsächlich eine Geisteskrankheit gewesen, sie ist dafür extra in eine Art Nervenheilanstalt für Jugendliche gegangen. Doch je näher der Blitz rückt, desto stärker werden ihre Halluzinationen. Und plötzlich hört sie auch Stimmen...

Die Geschichte ist so komplex, das ich nicht einmal ansatzweise zusammenfassen kann, was passiert und wie alles miteinander verwoben ist. Auch die besondere Rolle der Pflanzen haben mich hier fasziniert. Tarotkarten haben in Mystery oder Fantasy schon öfter eine Rolle gespielt, aber noch nie so wie hier. Die Idee ist frische, neu und aufregend. Die Charaktere sind starke Persönlichkeiten und erfrischend. Sie entwickeln sich entgegen des altbekannten Schemas und bringen frischen Wind ist fantastische Jugendbuch.

Poison Princess ist auf dem besten Wege, sich in die Liste meiner Lieblingsserien einzureihen, mit guten Chancen auf den zweiten Platz gleich unter My Soul to Take. Im Oktober diesen Jahres erscheint (voraussichtlich) der zweite Band Poinsin Princess - Der Herr der Ewigkeit.

Diese Serie macht süchtig! Ein absolutes Lesehighlight.

5 von 5 Punkten

Cover 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1 Punkt

~*~ cbt ~*~ 605 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-570-30898-1 ~*~ Taschenbuch ~*~ 9,99€ ~*~ Mai 2014 ~*~
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dystopische Welt & neuartige Grundidee, 17. Juni 2014
Von 
sternchen - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Poison Princess (Taschenbuch)
Kresley Cole ist hierzulande für ihre Immortals after Dark Serie bekannt. Nun kommen wir auch in den Genuss ihrer Jugendbuchserie, die mit Poison Princess startet.

Zum Inhalt:
Die 15-Jährige Evie plagen schreckliche Albträume und Visionen von einer roten Hexe, die Menschen kaltblütig tötet, von schrecklichen Blitzen und einem Meer aus Wiedergängern. Zudem hört sie Stimmen in ihrem Kopf flüstern.
Doch nach einem schrecklichen Sommer wünscht sich Evie nur eines zum Schulbeginn: Normalität. Doch diese scheint trotz ihres Freundes Brandon, ihrer Freundinnen und des geheimnisvollen Cayoon-Jungen Jackson unerreichbar...denn ihre Visionen werden Wirklichkeit!!!

Sie überlebt als eine der wenigen, doch Evie wird eines klar: Die Visionen werden immer intensiver und so macht sie sich mit Jack auf eine ungewisse gefahrvolle Reise, um mehr über sich und ihre Fähigkeiten herauszufinden. Dabei versucht sie, ihre aufkeimenden Gefühle für Jack zu unterdrücken, denn er weiß nichts von ihren Kräften...

Meine Meinung:
Der Beginn des Buches hat mich erst einmal an ein "typisches" Jugendbuch erinnert, denn das Setting ist klassisch mit High School, dem Football Freund und einem geheimnisvollen Neuen an der Schule.

Doch Kresley Cole "belehrte" mich schnell eines Besseren, denn Evies Visionen und Zeichnungen, die sie anfertigt, sorgen von Anfang an für eine unheimliche Note. Was langsam beginnt, steigert sich noch mal exponentiell, wenn Evies Albträume Realität werden und der Kampf ums nackte Überleben beginnt.

Die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, war für mich einzigartig und sehr sehr düster. Führung gibt es nicht mehr und Nahrung, aber auch Frauen sind eine Rarität geworden. So herrscht das blanke Chaos.
Für mich lebt Poison Princess vor allem von dieser kreierten dystopischen Welt. Nur sehr langsam wird dem Leser enthüllt, woher Evies Kräfte in dieser Welt kommen und was ihre Aufgabe zu sein scheint. Hier hat die Autorin für mich ebenfalls viel Fantasie bewiesen und sich etwas komplett Neues einfallen lassen.

Evie zur Seite steht Jack. Er kommt aus ärmlichen Verhältnissen, seine Mutter hat ihre Probleme im Alkohol ertränkt und für Jack lassen sich Probleme mit Fäusten regeln. Aber er ist auch ein Überlebenskünstler. Ohne ihn wäre Evie trotz ihrer gerade erwachenden Kräfte verloren gewesen. Trotzdem finde ich, dass er eine schwer einschätzbare Person ist. Evie gegenüber ist er mal total flirty, dann wieder sehr grob oder beleidigend. Was er genau für Evie empfindet, war mir bis zum Ende ein Rätsel.
Evie als Hauptperson bleibt manchmal etwas blass. Auch sie ist schwer einzuschätzen. Anfangs ist sie sehr beliebt und zu jedem freundlich. Später wird das ganze diffuser. Was sie antreibt, wird schon sehr deutlich, doch was sie wirklich als Person ausmacht, ist für mich unklar geblieben. Vor allem gegen Ende zeigt sie eine Seite, die ich so nicht von ihr erwartet habe.

Ich bin trotzdem sehr gespannt wie es weiter geht!

Fazit:
Eine tolle Idee & eine hervorragend gestaltete dystopische Welt zeichnen für mich Poison Princess aus und machen das Buch zu etwas Besonderem. Leider bleiben Evie und Jack als Charaktere für mich stellenweise etwas blass. Daher vergebe ich insgesamt 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In Ordnung, 10. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Poison Princess (Kindle Edition)
Inhalt:
Die rote Hexe, der Tod, ein Heer aus Blüten und Dornen … düstere Bilder und Stimmen suchen Evie vor ihrem sechzehnten Geburtstag heim – und nach einer Katastrophe werden diese Visionen wahr. Als eine der wenigen Überlebenden bleibt sie zurück in einer öden Welt aus Asche und Verderben, an ihrer Seite der undurchsichtige Bad Boy Jack. Als klar wird, dass in Evie der Schlüssel zu neuem Leben verborgen liegt, müssen sie fliehen. Doch Evie ahnt, es ist nicht nur ihre Bestimmung, Leben zu geben, sondern auch den Tod zu säen. Nie darf Jack davon erfahren, denn längst hat sich Evie unsterblich in ihn verliebt … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover war jetzt nicht ganz so meins, aber es kommt ja auch bekanntlich auf den Inhalt an!

Titel:
Schön, dass wir mal einen englischen Titel beibehalten haben. Passt sehr gut!

Schreibstil:
Der Schreibstil ist in Ordnung. Durch die 600 Seiten hatte das Buch aber auch ein paar Längen, in denen ich mich dabei erwischte, ein paar Zeilen zu überfliegen. Auch fiel es mir schwer in das Buch hereinzukommen, da der Schreibstil doch recht hart und gewöhnungsbedürftig ist, allerdings kommt man dann ab ca 100 Seiten doch gut damit zurecht.

Charaktere:
Evie hat mir ganz gut gefallen, denn sie hat sich benommen, wie es sich für eine 15 Jährige mitten in der Pubertät gehört. Von total verzweifelt/kindisch, bis hin zu sehr erwachsen in den richtigen Situationen. Allerdings war es schwer für mich, eine Bindung zu ihr aufzubauen. Letzten Endes hat dann doch etwas packende Persönlichkeit gefehlt. Jack dagegen hätte mir ganz gut gefallen können, denn er ist der undurchsichtige, dunkle Held, was aber auch genau sein Minuspunkt ist. Oft kommt er mir vor wie ein Katalogtyp, mit den typischen Klischees. Die Nebenfiguren waren allerdings wirklich gut, was allerdings den Gesamteindruck nur leicht retten konnte.

Erwähnenswert:
Es handelt sich um eine Reihe. Wer Tarot-Karten mag, kommt hier übrigens voll auf seine Kosten!

Stuck in my Head:
“Wenn ihm unser nächtlicher Unterschlupf einigermaßen sicher vorkam, schlief er ohne Shirt. Diese verlockenden kurzen Blicke auf seine Brust - Ich sah jedes Mal gleich wieder weg -, verwirrten mich und machten das Einschlafen schwierig.” (S. 337)

Kriesenreif:
Viel zu viele Klischees ...

Fazit:
Achja, ich weiß nicht, woran es gelegen hat, das Buch ist nicht schlecht, aber auch nichts, was mich vor Begeisterung jubeln ließ. Es ist nett für Zwischendurch, aber dafür hat es dann eigentlich doch wieder zu viele Seiten. Vielleicht ist es eher etwas für eingefleischte Fantasyleser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders und sooo gut, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Poison Princess (Taschenbuch)
Cover:
Das Cover ist einfach, man sieht eine Frau und eine Blume vor einem schwarzen Hintergrund. Treffender könnte das Cover für die Story kaum sein und mir gefällt es. :)

Erster Satz:
Sie ist so schön, so zerbrechlich.

Meine Meinung:
Evangeline, kurz Evie, wohnt mit ihrer Mom auf einer Zuckerrohrplantage und es geht ihnen nicht schlecht. Außerdem ist sie beliebt, eigentlich mit allen befreundet und mit dem heißesten Typen der Schule zusammen.
Soweit, so normal.
Doch Evie war den Sommer über in einer „Irrenanstalt“. Sie hört Stimmen und hat „Visionen“ vom Weltuntergang. Sie hat Angst, wirklich verrückt zu werden und sagt sich immer wieder, dass sie nur die Schulzeit überstehen muss und dann kann sie weg. Doch die Visionen des Weltuntergangs waren gar nicht so verkehrt, denn die Apokalypse tritt wirklich ein. „Der Blitz“ löscht Pflanzen, Wasser und viele Erdenbewohner einfach aus. Manche mutieren zu „Wiedergängern“, Wesen die sich an den Lebenden vergreifen, vor allem bei Nacht. Evie und ihre Mom konnten überleben, doch das ist nicht ihr einziges Problem, denn die Visionen und Stimmen sind noch da und werden immer schlimmer. Dazu stellt sich die Frage, was Evie ist, denn so ganz verrückt kann sie ja nicht sein, wenn alles wahr geworden ist, was sie gesehen hat…

Evie ist ein unsicheres junges Mädchen, das von ihrer Mutter ziemlich herumkommandiert wird und unter ihren Visionen sehr zu leiden hat. Sie hat Angst, dass jemand mitbekommt, dass sie nicht normal ist und tatsächlich in eine Irrenanstalt weggesperrt wird. Doch nach und nach entdeckt sie Dinge an sich, die besonders sind und doch weit mehr als verrückt. Nach dem „Weltuntergang“ ist der große Bad Boy Jackson ihr größter verbündeter und wird langsam immer mehr für sie. Sie beginnt sich in ihn zu verlieben, auch wenn sie Angst hat ihm die Wahrheit über alles zu erzählen. Über sich.

Jackson kommt aus dem Bayou und kann mit der reichen Evie nicht viel anfangen. Er hält sie für verwöhnt und nichtsnutzig. Aber trotzdem kann er nicht von ihr ablassen, denn irgendetwas an ihr zieht ihn an und außerdem sieht sie wirklich gut aus. Nachdem er als einer der wenigen überlebt hat, macht er sich auf die Suche nach ihr und gemeinsam schlagen sie sich durch.
Hach ja, ich liebe Jackson, denn unter seiner rauen Schale befindet sich ein charmanter, weicher Kern.

Kresley Cole’s Schreibstil ist spitze und lässt sich total flüssig lesen. Die 600 Seiten fliegen nur so dahin. Ich bin berauscht von der einzigartigen Geschichte, die so viel mehr zu bieten hat als nur ein Endzeit-Szenario in dem die Charaktere gegen Zombies kämpfen müssen um zu überleben. Es geht quasi um ein lebendiges Tarotspiel. Die Karten (Arkana) sind die Jugendlichen selbst und deren Handeln hat Auswirkungen auf vieles. Evie ist dabei etwas besonderes, sie ist die Herrscherin und muss herausfinden um was es in diesem „Spiel“ geht und was sie tun muss.
Nach und nach finden sich immer mehr Charaktere zusammen, die alle irgendwie ihren eigenen Charme besitzen und nicht ganz normal sind. Einerseits haben sie ihre eigenen Kräfte, andererseits sind sie aber auch einfach interessant, weil jeder nach seinem eigenen Kopf tickt. Hach, lest es einfach, es ist so wundervoll anders & erfrischend.

Lange Zeit habe ich mich auch gefragt warum es Poison Princess heißt, aber auch das wird gegen Ende aufgeklärt. Ebenso darf man das ganze Buch über den Prolog nachdenken und wie dieser in die Geschichte passt. Da das erst auf den letzten Seiten aufgeklärt wird steigert die sich die Spannung enorm!

Fazit:
„Poison Princess“ ist anders als ich anfänglich gedacht und erwartet hatte. Viel, viel besser! Den Leser erwartet eine interessante Hauptprotagonistin, die sich anfänglich wirklich ziemlich „irre“ gibt, nachdem aber die Welt sprichwörtlich untergegangen ist, gar nicht mehr so verrückt ist. Denn es spielen übersinnliche Kräfte mit rein und auch Tarotkarten haben eine große Bedeutung. Die Autorin nimmt bei den Beschreibungen kein Blatt vor den Mund, deswegen ist die Geschichte nichts für zartbesaitete die Abneigungen gegen offenes Fleisch oder Blut haben. Allen anderen Fantasy / Dystopieliebhabern, die Lust auf eine besondere und spannende Geschichte mit wirklich einzigartigen Hauptcharakteren haben, kann ich das Buch nur ans Herz legen! Lest es und seid bereit für ein tödliches Spiel!

Reihe:
Poison Princess
Poison Princess 2 - Der Herr der Ewigkeit (erscheint Februar 2015)
The Arcana Chronciles 3 - Dead of Winter (engl. Titel, Original erscheint Januar 2015)

Ⓒmichasbuechertraeume.blogspot.de
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3.0 von 5 Sternen Interessante Grundidee, die Umsetzung jedoch nicht ganz optimal gelungen., 20. Oktober 2014
Von 
Kate - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Poison Princess (Taschenbuch)
„Poison Princess“ von Kresley Cole bietet eine interessante und durchaus unterhaltsame Grundidee, die Umsetzung dieser ist jedoch nicht ganz gelungen.

Der schwierige Start hat „Poison Princess“ leider zu einem etwas langatmigen Lesevergnügen gemacht. Es hätte der Geschichte sehr gut getan, wenn zu Anfang ein gutes Stück gekürzt worden wäre. So war es lange Zeit einfach sehr verwirrend, sodass es recht schnell sehr langatmig geworden ist. Dadurch hat natürlich auch die Leselust gelitten und ich musste zu Anfang doch recht kämpfen um weiter zu lesen.

Im Allgemeinen hätte es die Geschichte runder gemacht, wenn „Poison Princess“ um gute zweihundert Seiten gekürzt worden wäre. Es hätte viel mehr Biss und Feuer in die Geschichte gebracht. Erst ab gut der Hälfte des Buches und dem Einbringen weiterer Charaktere wurde es dann spannender, lebhafter und auch interessanter.

Evie ist eine Figur, die bei mir zu Anfang sehr unterschiedliche Gefühle hervorgerufen hat. Auf der einen Seite haben ihre Träume und Visionen es generell schwer gemacht, in die wirren Gedanken ein wenig Struktur herein zubringen. Erst mit der Zeit zeigt sich, wie alles genau zusammen hängt. Bis dieser Punkt erreicht ist, dauert es jedoch recht lange.

Die anderen Figuren sind da in meinen Augen runder und Kresley Cole einen Hauch besser gelungen. Insbesondere natürlich Jack, ein typischer Bad Boy, der im Verlauf jedoch nicht verweichlicht. Aber auch der böse Gegenpart ist, wenn auch nur eher angedeutet, eine durchaus interessante Figur, die wohl im zweiten Band eine noch größere Rolle einnehmen wird.

Die Grundidee von Kresley Cole und „Poison Princess“ ist durchaus interessant und es steckt noch einiges an Potenzial in dieser. Dies hat der Spannungs- und Actiongeladener Schlussteil deutlich gezeigt. Und auch wenn es zu Anfang einige Schwierigkeiten gab, so hat mich das Ende dann doch wirklich gut unterhalten und mich sehr neugierig auf den Folgeband „PoisonPrincess - Der Herr der Ewigkeit“ gemacht, sodass ich diesen auch lesen möchte.

Fazit
„Poison Princess“ von Kresley Cole bietet eine interessante Grundidee, die Umsetzung dieser ist hier jedoch nicht ganz optimal gelungen. Ein schwieriger und etwas langatmiger Start haben es erschwert in die Geschichte hineinzufinden. Zum Ende hin wurde es jedoch lebhafter und spannender, sodass die Neugier auf den Folgeband geweckt wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 30. Mai 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Poison Princess (Taschenbuch)
Ich hab hier einige sehr negative Bewertungen gelesen.
Ich kenne viele Bücher von Kresley Cole, Werwölfe, Vampire usw. Alle Bücher sind super, erotisch, immer happy end.
Das dieses hier komplett anders ist stört mich überhaupt nicht, düster und totbringend.
Ich bin sehr begeistert von dem Buch und freue mich schon auf den nächsten Band!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ausbaufähig, 14. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Poison Princess (Taschenbuch)
"Poison Princess" ist mit seinen über 600 Seiten alles andere als mal eben eine kleine Lektüre für Zwischendurch. Ein paar hundert Seiten weniger hätten es hier aber auch getan, oft hat man das Gefühl, nur sehr schleppend voran zu kommen. Inhaltlich erinnert das Buch mich stark an "Ashes" mit einem Touch "Bittere Wunder", "Tor der Dämmerung" und "Panem". Bekannte Aspekte, neu verknüpft, mit einer sehr düsteren Grundstimmung.

Der Titel wurde einfach übernommen, etwas anderes hätte hier auch nicht gepasst. Von demher die beste Wahl, die getroffen werden konnte.
Optisch ist das Cover ein echtes Highlight, das Motiv und die Farben haben es mir angetan. Als Evie geht die junge Frau allerdings absolut nicht durch.

Protagonistin ist die anfangs 15-, später 16-jährige Evangeline, kurz Evie. Ich muss zugeben, dass ich mit ihr leider nicht warm geworden bin, weil ihr Charakter mir oft widersprüchlich erscheint und sehr schwer zu fassen ist. Oft verhält sie sich wie ein kleines Kind, dann ihrem Alter entsprechend, um direkt im Anschluss extrem reife und erwachsene Züge an den Tag zu legen. Man springt ständig zwischen völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten hin und her, die einfach nicht so recht zusammenpassen wollen. Auch hier ein Mix aus verschiedenen anderen Büchern: Alice aus "Alice im Wunderland", Elena aus "Tagebuch eines Vampirs" und "Aria" aus Eragon. Eine wirkliche eigenständige und authentische Person sieht für mich anders aus.
Etwas besser kommt der männliche Part daher. Aber auch nur ein Wenig. Jack ist der typische düstere Macho, schwer zu durchschauen, ein wahrer Bad Boy, aber der süßen kleinen Evie natürlich mit Haut und Haaren verfallen. Auch nicht gerade ein Highlight.
Umso besser sind dafür überraschenderweise die Nebenfiguren, die zumeist sehr unheimlich sind, aber ausgesprochen faszinierend. Hier ballt sich die Authentizität, an der es Evie und Jack mangelt und man kann wirklich gespannt sein, was es mit den einzelnen Figuren auf sich hat, denn wirklich schlau wird man aus den meisten nicht.
Hier ist zu erwähnen, dass sich alles um Tarotkarten dreht, das Große Arkana um genau zu sein. Evie ist eine dieser Karten, die Herrscherin. Und auch die anderen Karten sind als reale Menschen vertreten. Was genau es damit auf sich hat, würde allerdings zu viel verraten.

Nach einem schrecklichen Sommer in der Irrenanstalt kommt Evie endlich wieder nach Hause und ist bereit, sich wieder in ihr Schulleben zu stürzen. Ihr Freund Brandon ist ihr nach wie vor treu und auch ihre beste Freundin Mel kauft ihr die Geschichte der "Höheren Töchter Schule" ab.
Alles läuft super, bis Evie in der Schule Jack begegnet, und sofort die Funken fliegen. Allerdings nicht gerade im positiven Sinn. Zudem wird Evie nach wie vor von Albträumen geplagt, und auch ihre Visionen kehren, trotz Medikamenten, wieder zurück. Und sie werden wahr...
Ein verheerender Blitz zerstört die Welt, alles verbrennt, Flüsse, Seen, ganze Meere verdampfen, Menschen zerfallen zu Asche. Nur wenige überleben die Katastrophe, so auch Evie und ihre Mutter, doch nur wenige Monate können sie halbwegs sicher in ihrem Zuhause überleben. Evies Visionen werden immer schlimmer, die Stimmen in ihrem Kopf immer drängender.
Eines Tages steht Jack vor ihrer Tür und bietet ihr einen Handel an. Und seinen Schutz. Und den hat Evie bitter nötig, den es wimmelt nur so vor Kannibalen, grausamen Soldaten und den Wiederkehrern, zombiehaften Menschen, die nach ihrem Blut trachten.
Evie sieht nur eine Lösung: Sie muss zu ihrer Großmutter, die ebenfalls hellseherische Fähigkeiten besitzt, doch dazu muss sie nach North Carolina gelangen. Gemeinsam mit Jack macht sie sich auf eine gefährliche Reise, die sie vollkommen verändert. Denn in Evie schlummert eine mächtige Kraft. Und sie ist nicht die Einzige. Ein uralter Kampf ist dabei sich zu wiederholen und Evie steht mitten in seinem Zentrum.
Die Idee ist ansich nicht unbedingt neu, zumindest sind viele Elemente aus bekannten Büchern übernommen, aber auf eine ganz neue Art zusammengesetzt. Was allerdings sehr stört, sind die vielen Längen, die das Buch einfach hat. Die Story zieht sich wie Kaugummi, die Spannung ist zwar da, aber kann sich nicht richtig entfalten, da vieles viel zu schleppend verläuft.
Auch die Lovestory hat mich nicht wirklich überzeugt, hier geben sich alle Klischees fröhlich die Hand.
Alles in Allem eine gute und origienelle Idee, aus bekannten Stories zusammengepuzzelt, aber etwas schleppend in der Umsetzung.

Die Erzählung der Geschichte ist interessant aufgebaut. Evie erzählt alles, was passiert ist, einem Jungen, bei dem sie anscheinend auf einen Unterschlupf hofft, denn sie ist völlig allein unterwegs. Nur an manchen Stellen springt man in die Gegenwart zurück, sodass der Großteil des Buches aus Evies Erzählungen der Vergangenheit besteht. Erst am Ende fließen die beiden Stränge ineinander.
Eine nicht ganz einfach Art, eine Geschichte zu erzählen, hier aber super umgesetzt.
Auch die düstere Stimmung wird perfekt rübergebracht, Charaktere und Erzähltempo sind aber ausbaufähig.
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4.0 von 5 Sternen schwer zu verstehen aber sehr lesenwert, 18. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Poison Princess (Taschenbuch)
also ich habe mir das buch eigentlich nur gekauft weil mich das cover angesprochen hat und ich die inhaltsangabe ganz interessant fand.
bei den ersten seiten war ich noch sehr skeptisch ob das buch wirklich gut ist da evie eine reiche göre ist die alles hat. dann aber fingen die ganzen fragen warum zeichnet sie solche bilder? warum darf sie nicht mit ihrer grandma sprechen was genau sind die großen arkanen und so weiter.
ich hatte befüchrtet am ende des buches immer noch nicht zu wissen was jetzt wirklich grade passiert. weil ich viele sachen zuerst nicht verstanden habe. dann kam ich immer etwas durcheinander wegen der französichen wörter. aber zum schluss fand ich es sehr spannend und konnte einiges wieder nach volziehen und habe auch wieder einiges verstanden. ich bin sehr gespannt auf den nächsten teil.

also leute das buch hat was sollte man zumindest mal durchgebättert haben
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4.0 von 5 Sternen Vielschichtig, 2. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Poison Princess (Kindle Edition)
Nachdem ich alle anderen Bücher dieser Autorin kenne, hab ich mir auch ihren ersten
Jugendroman geholt.
Ich war beeindruckt, wie vielschichtig sie die Geschichte aufgebaut hat. Die ganzen Verknüpfungen
der einzelnen Personen sind sehr interessant.
Die Umgebung und die Welt die sie beschreibt kann man sich gut vorstellen.
Manchmal waren mir die Beschreibungen und einzelnen Szenen zu lang, aber dadurch wird
die Geschichte vielleicht auch so "einsam".
Für einen Jugendroman ist es mir auch ein bißchen zu lang, vorallem, weil es ja noch weitergeht.
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Poison Princess
Poison Princess von Kresley Cole (Taschenbuch - 12. Mai 2014)
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