Kundenrezensionen


28 Rezensionen
5 Sterne:
 (14)
4 Sterne:
 (10)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über das Leben
Was andere Paare in einer ganzen Beziehung erleben, packen Nick und Norah in eine ganze Nacht: Eifersucht auf die jeweiligen Expartner, klärende Aussprachen, Verlassen, Wiederfinden, Zärtlichkeiten und Streitigkeiten - und nach einer langen gemeinsamen Nacht laufen die beiden dem Sonnenuntergang und vielleicht auch einer gemeinsamen Zukunft entgegen...
Veröffentlicht am 30. August 2007 von Media-Mania

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Musikliebhaber. Für zwischendurch.
Angezogen von dem Dialogauszug in der Kurzbeschriebung habe ich mich auf dieses Buch gestürzt. Dass das Ganze gepaart ist mit Musik hat es für mich nur noch attraktiver gemacht. Tja, ... Liebe LeserInnen hier seht ihr einen klaren Fall von irreführendem Klapptext. Es ist alles einfach so extrem in die Länge gezogen!

Nick: »Das klingt jetzt...
Veröffentlicht am 16. April 2012 von Sarah buchverliebt.blogspot.de


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über das Leben, 30. August 2007
Was andere Paare in einer ganzen Beziehung erleben, packen Nick und Norah in eine ganze Nacht: Eifersucht auf die jeweiligen Expartner, klärende Aussprachen, Verlassen, Wiederfinden, Zärtlichkeiten und Streitigkeiten - und nach einer langen gemeinsamen Nacht laufen die beiden dem Sonnenuntergang und vielleicht auch einer gemeinsamen Zukunft entgegen.

Die Ereignisse der Nacht sind von außen betrachtet banal: Junge trifft Mädchen und die Gefühle schlagen Purzelbaum, aber sie sind viel mehr als das. Nicht immer gelingt es Autoren, so unaufdringlich und unspektakulär von weltbewegenden Veränderungen im Leben zweier junger Erwachsener zu schreiben.
Das Autorenduo bestehend aus Rachel Cohn und David Levithan hat abwechselnd Kapitel eingebracht, mal aus Nicks, mal aus Norahs Sicht. So unterscheiden sich die Kapitel nicht nur in ihrem Inhalt, sondern auch im Stil und der Wechsel der Sichtweisen wird noch glaubhafter als dies sonst in ähnlichen Büchern ist.

Auch wenn es nicht immer klar sichtbar ist, in diesem Buch dreht sich alles irgendwie um Musik. Egal, ob Nick nun auf der Bühne steht und seine Band mit seinem Bass vorantreibt oder ob er am Straßenrand sitzt und ihm sofort ein Lied für Norah in den Kopf kommt, er fühlt in Liedern. Auch Norah ist durch die Bekannten ihres Vaters sehr von Musik geprägt, ständig treibt sie sich in irgendwelchen Punkschuppen rum und träumt davon, all diese vielversprechenden Bands mal selbst unter Vertrag zu nehmen.
Der Stellenwert der Musik zeigt sich nicht nur in der eigentlichen Geschichte: Auch die Danksagungen sind als Trackliste geschrieben, Nicks Gefühle für seine Exfreundin finden sich in den Titeln der CDs, die er gebrannt hat und wenn Nick und Norah über taugliche Bandnamen diskutieren wundert man sich gar nicht mehr, dass das Buch den Untertitel "Soundtrack einer Nacht" trägt.

Fazit:
Eine wunderschöne leichte und doch anrührende und zum Nachdenken anregende Lektüre über das Leben, seine schönsten Zufälle und die schönste Art, Gefühle auszudrücken - Musik.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Musikliebhaber. Für zwischendurch., 16. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht (Taschenbuch)
Angezogen von dem Dialogauszug in der Kurzbeschriebung habe ich mich auf dieses Buch gestürzt. Dass das Ganze gepaart ist mit Musik hat es für mich nur noch attraktiver gemacht. Tja, ... Liebe LeserInnen hier seht ihr einen klaren Fall von irreführendem Klapptext. Es ist alles einfach so extrem in die Länge gezogen!

Nick: »Das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, aber
könntest du für die nächsten fünf Minuten meine Freundin spielen?«
Norah: Als Antwort auf seine Frage lege ich meine Hände um seinen Hals und ziehe sein Gesicht zu mir runter.

Romantisch, oder zumindest interessant, nicht wahr? Tja, jetzt stellt euch vor, dass zwischen Nicks Frage und Norahs Antwort noch ein ewig erscheinender, innerer Dialog von Nick selbst folgt. Schwupp und schon ist der Zauber dahin.

Der Grundgedanke der Geschichte gefällt mir ehrlich gesagt ganz gut. Nur hat mich wirklich gestört, dass vor allem Nick während gut zwei drittel des Buches weiterhin seiner verflossenen Liebe hinterher trauert. Und auch Norah ist nicht ohne verflossene Liebe und so ringt sie immer wieder mit sich endlich komplett damit abzuschließen. Während all diesen inneren Monologen und, ja, meist schon 'rumgeheule' (es hat mich manchmal wirklich genervt) lernen Nick und Norah sich doch kennen und beide merken, dass sie auch interesse an einer anderen Person haben können und, dass es sich gut anfühlt.

Ich bin der Meinung, dass jemand, der wenig Interesse an Musik hat nicht sehr gut mit diesem Buch zurecht kommt. So unterstreichen sowohl Nick als auch Norah ihr Leben mit Textauszügen ihrer Lieblingssongs. Mein Geschmack trifft das auf jeden Fall, denn ich liebe es, wenn ein Songtext zur Situation passt.
So haben die beiden Protagonisten natürlich ihre ultimative Gemeinsamkeit gefunden. Die Musik. Dass die beiden auch noch die selbe Underground Lieblingsband haben ist schon gar nicht mehr verwunderlich, finde ich.

Die Geschichte der beiden spielt wie der Titel schon vermuten lässt in einer einzigen Nacht. Dass die beiden sich kennenlernen, sympathisieren und wirklich miteinander lachen können ist gut und schon. Dass sie sich küssen und voneinander angezogen sind ist auch noch absolut vertretbar und wunderbar für den beginn einer Liebesgeschichte. Doch, dass am Ende von mehr als "gut finden" die Rede ist finde ich für eine Nacht doch sehr ... verwunderlich. Niemand kann in einer Nacht sagen, dass er/sie eine Person gefunden hat mit der er/sie quasi alles erleben möchte, den Rest seiner Zeit.

Alles in allem ist die Idee gar nicht schlecht nur gefällt mir die Umsetzung nicht ganz. Natürlich musste ich manchmal wirklich schmunzeln und auch Nick gefällt mir besonders, wenn er seinen tiefgründigen Gedanken freien Lauf lässt. Dieses Buch bietet eine recht gute Geschichte die man Lesen kann, aber nicht muss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das mich verändert hat, 23. September 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht (Taschenbuch)
Verzau?bert, ja, verzaubert, das ist das Wort, das am Besten zu diesem Buch und zu Nick und Norah passt. Die beiden Hauptprotagonisten, die Atmosphäre, die Wortwahl der beiden Autoren, die Bilder im Kopf entstehen ließ und einen zum Lächeln brachte, die Intensität der ganzen Situation, die tiefe Liebe zum Punk... Dieses Buch ist wohl eines der besten Jugendbücher, die es gibt. Ich habe es atemlos verschlungen, immer in der Hoffnung, es möge gut ausgehen. Dass man dieses Meisterwerk atemlos verschlingt, mag auch daran liegen, dass auf über 200 Seiten nur eine einzige Nacht geschildert wird - und ich liebe die Nacht. (Sagt das Mädchen, das um 9 Uhr 12 morgens geboren wurde.) Als ich die letzten Seiten dieses Buches las, war ich beselt, todtraurig, aufgewühlt, glücklich und schrecklich, schrecklich einsam. Ich will auch mitten in der Nacht mit einem völlig Fremden in einem Kostümraum einer Disko rumknuschten, Bortsch essen, in einem Getränkeraum eines Hotels von einem alten Ehepaar erwischt werden und todmüde die ganze Nacht durchreden. Aber nur, wenn dieser Fremde Nick ist. Während des Lesens dieses Buches habe ich immer nur gedacht: Wer, zum Teufel, war nochmal Edward Cullen? Auch wenn der Fokus stark auf Nick und Norah liegt, hat man in Trish einen wirklich starben Nebencharakter geschaffen, den man vermutlich eigentlich hassen sollte, was einem aber definitiv sehr schwer gemacht wird. Auch die anderen Nebenfiguren, wenn auch blasser, gefallen. Einerseits wünsche ich mir aus tiefstem Herzen einen 2. Teil, aber andererseits weiß ich, dass das alles kaputt machen würde und dass die Autoren davon lieber die Finger lassen sollten. (Was sie bislang auch taten, sie haben nämlich ein neues Buch mit völlig anderen Hauptprotagonisten geschrieben, das ich wohl auch kaufen werde.) Die Autoren haben nämlich einen Weg gewählt, der uns allen die Möglichkeit bietet, einen zweiten Teil zu erschaffen. Einen zweiten Teil im Kopf. Und unsere Fantasie ist doch grenzenlos, nicht wahr?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Nur für echte Musikfans ein Genuss, 16. November 2013
Von 
Mioli - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht (Taschenbuch)
"Nick und Norah" verbrachte leider viel zu viel Zeit auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Nachdem ich von "Dash und Lily's Book of Dares" des gleichen Autorenduos nur mäßig begeistert war, wollte ich den beiden noch eine Chance geben und Nick und Norah laß ich innerhalb eines Nachmittages auf.
Dass dies leider nichts mit der Qualität des Buches zu tun hat, erkläre ich im Folgenden.

Das Buch
Es handelt sich um "Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht" von Rachel Cohn und David Levithan. Im cbt Verlag ist es mit seinen knapp 220 Seiten erschienen und kostet in der Taschenbuchversion 6,95 Euro.

Inhalt
Norah, die brave Tochter eines reichen Musikproduzenten treibt sich gerne in schummerigen Bars rum und hört sich Bands live an. Eine dieser Gruppen ist "The F*** Offs", die Formation, in der Nick spielt. Nach seinem Auftritt steht er alleine an der Bar, als er seine Exfreundin Tris erblickt. Um nicht wie ein Idiot darzustehen, bittet er Norah, für 5 Minuten seine Freundin zu mimen.
Aus 5 Minuten wird eine ganze Nacht voller Gespräche, Abentuer und vor allem Musik, als die beiden durch New Yorks Nachtleben und in eine neue Liebe stolpern.

Meine Meinung
Schon das Cover des Buches spricht mich nicht besonders an. Das braune sepia Bild wirkt auf mich eher abschreckend. Doch der Klappentext klingt kitschig-romantisch genug, um mich sofort in seinen Bann zu ziehen.
Denn genau das braucht "Frau" oder "Mädchen" doch einfach mal. Unkomplizierte Jugend-Romantik. Eine Nacht und eine Million Möglichkeiten.

Doch bekommen habe ich eine Lektion in Indie-Musik. Fiktive Musikstücke, über die ellenlange Monologe gehalten wurden. Grade, als ich es meinte nicht mehr auszuhalten herrschte wieder Stille zwischen den Charakteren und man schwieg sich vier Seiten lang an. Hing seinen Gedanken nach.
Vielleicht ganz nett, beim Lesen jedoch furchtbar langweilig.

Die ganze Story ist zwar eine interessante Idee -zwei Jugendliche, zusammengebracht durch die Liebe zur Musik - an der Umsetzung scheitert es jedoch. Zu viele Zufälle, eine Story mit zu vielen Stationen, zu vielen Personen, die es nur oberflächlich kennen zu lernen gilt.
Ich bin nicht die für eine 10 Stunden Handlung. Ich bin die für eine Dekade, vielleicht ein ganzes Leben. Ich liebe es, in jede Pore meines fiktiven Charakters einzudringen und seine Facetten kennen zu lernen.

Diese Chance gibt es in "Nick und Norah" nicht. Verschiedene Versuche werden unternommen, dem Leser die Personen etwas näher zu bringen - die Kapitel sind abwechselnd aus Nicks und Norahs Perspektive geschrieben - doch an mir scheitern sie leider. Beide Charaktere hängen noch stark an ihren Exfreunden, da ändert eine Nacht voller Abenteuer und einem geteilten Musikgeschmack nichts.
Falls zufällig eine Leseratte genau so ein Musiknarr wie die beiden ist, findet er vielleicht mehr Gefallen an den Gesprächen der beiden und kann die Beziehung besser nachvollziehen, die durch die Musik ausgedrückt wird, doch mich lässt es mehr oder weniger kalt.

Öfter wird davon gesprochen, dass Nick seiner alten Freundin Tris Songs und Texte geschrieben hat. Unglaublich süß! Bitte mehr davon, dann hätte mir das Buch gefallen. Doch nur ein- zweimal machte er Anstalten, Text aus seinem Hirn zu quetschen. Schade, diese Storyline hätte meiner Meinung nach Potential gehabt.

FAZIT
Nick und Norah ist meiner Meinung nach ein langweiliges Buch über zwei Teenager ohne Hintergrund, die an ihren jeweiligen Exfreunden hängen und für eine Nacht so tun, als wären sie ganz schrecklich ineinander und in New York verliebt.
Sie verbindet die Liebe zur Musik und wer diese Leidenschaft teilt, kann sich vielleicht in den beiden wiederfinden.
Ich konnte mit niemandem warm werden und gebe dem Buch 3 von 5 Sternen. Wer das Buch nicht gelesen hat, hat absolut nichts verpasst.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Der besondere Soundtrack einer unvergesslichen Nacht, 12. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht (Taschenbuch)
Meine Meinung

Anfangs war ich noch etwas skeptisch, ob mir die Geschichte gefallen würde. Die Protagonisten waren beide auf ihre eigene Art und Weise speziell und kompliziert. Die ganze Geschichte ist chaotisch, voll konfuser Dialoge und Szenen. Es gibt kaum Ruhepausen und man spürt die pulsierende Atmosphäre von New York förmlich auf den Buchseiten. Die Verbindung zur Musik und die Begeisterung war ansteckend und so habe ich während dem Lesen immer mal wieder Musik dabei gehört. Normalerweise mache ich das eigentlich nicht, doch bei dieser Geschichte war es einfach passend.

Teilweise gab es ein paar leicht eklige Szenen und an die Dialoge muss man sich auch erst gewöhnen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Nick & Norah erzählt. Hier merkt man deutlich, dass zwei verschiedene Autoren am Werk waren, doch mir hat die Kombination wirklich gut gefallen. Als Hintergrundkulisse hätte es keine bessere Stadt als New York geben können.

Es ist eine recht kurze Geschichte mit 218 Seiten, die es dennoch schafft wichtige Themen, die Jugendliche in diesem Alter beschäftigen, aufzugreifen und auf interessante Weise zu vermitteln. Ich habe mir auch den gleichnamigen Film zum Buch angesehen. Er weicht in vielen Dingen leider ab und konnte für mich nicht dieses besondere Feeling erzeugen, dennoch war er ganz nett anzusehen. Ich würde aber in erster Linie (wie immer) das Buch empfehlen.

Fazit

Eine außergewöhnlich schöne Geschichte über die erste große Liebe, die mit dem besonderen Soundtrack einer unvergesslichen Nacht in der pulsierenden Stadt New York verwoben ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen tolles buch, 12. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht (Taschenbuch)
sehr coole story in mitten von new york , die erzählt was durch zufall alles passieren kann. wenn man den film kennt , pflicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Nahezu poetisch, 18. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht (Taschenbuch)
Rezension:

“Nick & Norah: Soundtrack einer Nacht” von den beiden Jugendbuchautoren Rachel Cohn und David Levithan ist eines der Bücher von denen ich schon sehr viel gehört hatte, aber nie dazu kam, es zu lesen – bis ich mir vor kurzem Zeit dafür nahm, was sich echt gelohnt hat.

Ich weiß nicht, wer von den beiden Autoren was geschrieben hat, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass die Norah-Kapitel von Rachel Cohn und die Nick-Kapitel von David Levithan geschrieben wurden. Die insgesamt 20 Kapitel wechseln sich mit der Sicht der beiden Protagonisten immer ab – leicht zu erkennen, dass immer einer der beiden Namen als Kapitelüberschrift dient.

Dies führt dazu, dass man gleich viel Einblick in zwei verschiedene Leben hat. Nick – Bassist, einziges nicht-schwules Mitglied einer Queercore-Band, gerade eine schwere Trennung hinter sich und Norah – sehr individuell, Tochter eines Musikproduzenten, ebenfalls eine unschöne Liebesgeschichte im Gepäck.

Ich habe den Schreibstil geliebt und ihn oft als sehr poetisch wahrgenommen. Es gibt viele kurze, prägnante Sätze – oft sogar nur ein Wort. Außerdem viele Wortwiederholungen, um etwas zu verdeutlichen oder auch sich wiederholende Sätze, in denen einzelne Worte ausgetauscht wurden. Außerdem gibt es sehr viele Satzkonstruktionen mit unzähligen “und”-Aufzählungen. Ein Schreibstil der fesselt und berührt und von dem man unbedingt mehr lesen will.

Es handelt sich zwar nur um eine einzige Nacht, aber die beiden erleben zusammen einige Aufs und Abs, auch wenn ich ehrlich gesagt ein bisschen brauchte, bis ich in die Geschichte reinfand. Auf den ersten Seiten, war ich nicht so begeistert und hatte die Befürchtung mich zu langweilen. Hat sich aber dann gelegt, nachdem ich die ersten 20 Seiten hinter mich brachte und die sich aufbauende Nähe zwischen Nick und Norah miterlebte.

Was ich noch erwähnen möchte: Der Film und das Buch sollte man getrennt voneinander betrachten.

Fazit:

Viele tolle Sätze ummantelt von einem poetischen Nachtgefühl.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Durch die Nacht, in welcher wir stets sehen können, wie die Ewigkeit blinzelt..., 27. Juni 2013
Von 
Timo Brandt "Ways are, there you go" (Quickborn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht (Taschenbuch)
"We all start as strangers."

Musik und Liebe haben etwas gemeinsam: man kann nur sehr schwer Worte finden, um sie lang und ausführlich zu beschreiben. Oft steckt die Wahrhaftigkeit dieser beiden Phänomene in einem kurzen Satz, einem Wort und noch häufiger einfach in ihnen selbst, als eine Wahrheit, die sie mittragen, ohne sie dir auszuhändigen; sie verbleibt dort, unauslotbar, eine Erscheinung der Wirklichkeit, die zwar wirkt, aber nicht bleibt – dem Kopf nicht zu vermitteln.

Jeder neue Liebesroman ist auch ein neuer Versuch, jene ganz spezielle Wahrheit einer Liebegeschichte zu beschreiben; jede Zeile, die man über Musik jeglicher Art schreibt, ist ein neuer Tanz auf dünnem Eis, fast genauso, als würde man versuchen, Musik zu genießen, in dem man sie kognitiv während des Hörens aufbricht, zu erschließen und in die richtigen Kanäle zu leiten versucht.
Aber nur fast… denn in der Sprache kann es noch gelingen, das man mit einem Mal, für einen Lese-Schritt, für eine Zeile, wirklich weiß, was der Autor meint – diese eine Zeile reißt einen dann mit, über weitere 10, 20, 30 weitere Sätze. Und man liest sich selbst die eignen Sehnsüchte, Gedanken und Erinnerungen von der Seele – und erschließt sich dabei ein Stück von den Weisheiten des Lebens. Auf denen mag stehen: Vorsicht – flüchtig. Aber selbst das was flüchtig ist, kann einem der Moment, in dem man liest und liest und erkennt, nicht nehmen.

"Die Seele hat ihr eigenes Ohr und manchmal ist die Erinnerung der gnadenloseste DJ aller Zeiten"

Alle meine Rezensionen zu Büchern sind nicht nur Empfehlungen und Besprechungen, sondern auch Meditationen zu den Themen, dem Tempo, der Sprache, der Botschaft eines Werkes. Als solche können die oberen beiden Abschnitte gelesen werden. Nun eine etwas sachlichere Ergänzung.

Wegen seiner unkonventionelle Erzählungen einer Liebesgeschichte in Das Wörterbuch der Liebenden, die mir sehr gut gefallen hat, war mir David Levithan schon ein Begriff - zusätzlich noch, weil er ja auch ein Buch zusammen mit John Green geschrieben hat, dessen Werke ich ebenfalls sehr schätze. Ich lese immer mal wieder gerne Jugendbücher - warum, diese Frage habe ich in meiner Rezension zu Die erste Liebe nach 19 vergeblichen Versuchen auf Amazon.de beantwortet; trotzdem sei hier erneut gesagt, dass ich glaube, dass Jugendbücher Erfahrungen bereithalten, die wir über unser ganzes Leben nicht vergessen sollten.

"und da hab ich mich nur noch wie eine Feuerwerksrakete gefühlt."

In zwanzig Kapiteln (die ungeraden gehören Nick, in den geraden erzählt Norah, immer abwechselnd) begleiten wir die zwei durch die Nacht und die Clubs von New York City. Worum es geht, ist von Anfang an klar: es geht um die Liebe und um die Musik – und darum, dass man sich in beiden verlieren, aber auch finden kann. Beides leichter gesagt als getan, unentwegt passiert das eine wie das andere, scheinbar ohne, dass wir etwas daran tun können; schließlich sind wir, wer wir sind, die Musik ist, was sie ist. Das Leben ist, was es ist.
Manches kann man teilen, das andere nicht. Manches ist kompliziert, manches einfach – und manches, manches ist schöner als man glauben kann und manches gelingt nie, obwohl es anderen gelingt.
Und darum geht es doch, in der Musik und in der Liebe: um das, was den Glauben übersteigt. Es geht nicht darum "Wissen" zu werden oder "Gewissheit". Eher darum etwas zu befühlen und zu erfahren, wie es sich anfühlt.
Auf dem Weg zu ein paar kleinen Erkenntnissen, reisen Norah und Nick durch die Nacht. Sie kommen sich näher, entfremden sich, lachen und reden, hören Musik, erleben und spüren, denken und erzählen. Der Rest: den muss man Lesen. Denn soviel sei gesagt: Auch sprachlich hat dieser kleine Roman den einen oder anderen genialen Riff drauf.

"Ich schaue nach oben, versuche, hinter dem Wolkenkratzer ein Stück vom Nachthimmel und am Nachthimmel einen schimmernden Stern zu entdecken, und als mir das nicht gelingt, schließe ich die Augen und versuche, mir auf meine Augenlider selbst einen Stern zu zaubern, und ich bin froh, dass Norah in diesem Moment Augenblick nicht meine Gedanken lesen kann, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich will, dass irgendjemand von mir solche Sachen weiß."

Warum wir lesen? Ich glaube, ich werde diese Frage nie beantworten können, während ich vor diesem Bildschirm sitze, oder während ich mit anderen irgendwo zusammensitze – und wenn, dann nur unzureichend. Ich könnte es immer nur sagen, wenn ich gerade vor einem richtig tollen Buch sitze. Doch dort bin ich mit mir allein und das ist gut so. Denn im Lesen geschieht mehr, als die Sprache wieder herausklauben könnte. Andeuten, ja das kann man und ich hoffe, dass die Andeutung ankommt, wenn ich abschließend sage, dass ich Nick & Norah für einen lesenswerten Jugendroman halte – kein Meisterwerk, aber eine kurzweilige Fuge in meinen Leseerfahrungen, die ich nicht missen möchte. "Atemlos", nannte ein anderer Rezensent das Buch. Dem kann man zustimmen, auch wenn nicht das ganze Buch dieser Idee folgt. Es gibt auch sehr ruhige Stellen und ein paar die wiederum zum Schießen sind. Es gibt Stellen, wo alles Musik ist und dann wieder welche, wo alles fast süßlich ist, dann wieder kommt die Melancholie, dann die Zurückgezogenheit, dann der Überschwang. Und das ist letztlich die Besonderheit des Buches, dass es einen die Intensität von Gefühlen in der Nacht nachempfinden lässt, auch von Enttäuschung oder Liebeswunsch – dass es seinen Ton, seine Windungen, sein Tempo sehr gut nach der Erzählung richtet, nach der Stimmung, die die Geschichte gerade betritt – einen wirklich durch diese Nacht, mit allen Höhen und Tiefen trägt. Diese eine Nacht. Was will man mehr?

Zum Schluss drehen wir die sprachliche Musik dieses Buches noch mal voll auf und lassen sie für sich selbst sprechen:

"Mein Herz schlägt schneller. Ich bin. Hier und jetzt. Ich bin. In der Zukunft. Ich umarme sie. Wir sind. Und wollen, fühlen, begehren, wissen, hoffen, alles wird eins. Wir sind die, die das Ding, das alle Musik nennen, mit dem Ding, das alle Zeit nennen, zusammenbringen. Wir sind das Ticken, wir sind das Pulsieren, wir sind die, die in diesem Augenblick alles vorantreiben. Es gibt nur uns in diesem Augenblick. Für eine Ewigkeit. Kein Publikum. Keine Instrumente. Nur unsere Körper, unsere Gedanken, unser Flüstern, unsere Blicke. Das ist die Musik, die größer ist als alles
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Kurzatmig, liebevoll, umwerfend!, 26. Juni 2013
Von 
Mephitidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht (Taschenbuch)
Inhalt
******

Nick ist ein kleiner Punk. Eigentlich nicht so wirklich. Aber zumindest tief in seinem Herzen. Für seine jungen 18 Jahre ist Nick erstaunlich frech, keck und zielstrebig. Vor allem dann, wenn es um sein Lieblingsmetier geht: Die Musik! Da weiss Nick genau, was ihm gefällt und was nicht.
Leider ist das bei Mädels etwas anders. Denn in der Liebe scheint es um den lieben Nick nicht ganz so gut zu stehen. Tris, seine letzte Freundin, hat ihn eiskalt abserviert. Und das, obwohl Nick in all seine "Best-Of Kassetten", die er für sie gemixed hat und in all seine Lieder, die er für sie geschrieben hat, so viel Mühe und Herzblut gesteckt hat.
Und so steht Nick, gerade einmal zwei Wochen nach der Trennung von Tris, in seinem verrauchten Lieblingsclub, in welchem innert Kürze seine Lieblings-Punkband auftreten wird. Irgendwie wünscht er sich, dass Tris hier aufkreuzen möge. In der Hoffnung, dass sie es sich anders überlegt und ihn zurück haben will. Irgendwie hofft Nick aber auch, dass sie es nicht tut. Denn dann würde er nie wieder einen Fuss über die Schwelle seines Lieblingsclubs setzen und viel schlimmer: Er müsste sich eine neue Lieblingsband suchen!
Doch Tris kommt tatsächlich. Und sie sieht noch immer unverschämt gut aus. Schockgefroren und wie angewurzelt bleibt Nick stehen. Denn Tris kommt in Begleitung um die Ecke. "Sei ein Mann und bewahre Dein letztes Stückchen Würde", denkt sich Nick, und entscheidet sich kurzerhand dafür, das nette Mädel neben ihm an der Bar anzusprechen: "Das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, aber könntest Du für die nächsten fünf Minuten meine Freundin spielen?"

Das Buch & Ich
***************

"Nick & Norah" ist eine wahnsinnig romantische, zugleich aber auch wahnsinnig kurzlebige Geschichte. Der Roman erzählt auf seinen 215 Seiten die (Liebes-)Nacht zweier Teenager, die in New Yorks Nachtleben zueinander finden. Im Verlaufe der wenigen Stunden, die sie miteinander haben, zeigt sich nicht nur, dass ihr Aufeinandertreffen so zufällig gar nicht war, sondern dass die zwei neben der Musik noch viel mehr miteinander verbindet, als sie zu Beginn vielleicht geahnt haben. Dabei sind die Kaptitel jeweils abwechselnd aus der Sicht von Nick und Norah erzählt, während sie sich an den Anfängen und den Enden kurz überschneiden. So denkt sich (rein fiktiv) Norah am Ende ihres Kapitels z.B.: "Oh mein Gott, habe ich ihn gerade wirklich 'Armer Schmock' genannt?", während das nächste Kapitel von Nick mit den Worten beginnt: "Habe ich mich soeben verhört, oder hat sie mich soeben tatsächlich 'Du armer Schmock' genannt? Ich glaub' ich spinne!"

Mir als Leser hat es irrsinnig Spass gemacht, mich mal wieder wie 18 zu fühlen. Und das meine ich keinesfalls abwertend, dann "Nick & Norah" ist wahrlich kein Kinderbuch. Vielmehr fühlt man sich beim Lesen dabei ertappt, dass man den Atem der Welt gerne einmal wieder mit den jungen und visionären Augen eines Jugendlichen sehen, spüren und fühlen möchte. Norahs und Nicks unschuldige und noch so grenzenlose Welt ist derart akribisch und nachvollziehbar gezeichnet, dass man unweigerlich auch noch einmal jung sein möchte. Ein grosser Verdienst der beiden Autoren, Rachel Cohn und David Lethan. Ich könnte mir vorstellen, dass Rachel die Kapitel aus der Sicht von Norah geschrieben hat, während David seinen Teil von Nick beigesteuert hat. Denn die unterschiedlichen Sichtweisen von Mädchen und Jungen sorgen für ein wundervolles PingPong-Spiel und für ein erlebnisreiches erstes Date, bei welchem man als Leser hautnah dabei ist und sich - insgeheim - die eigene erste grosse Liebe herbei sehnt:
Nur noch einmal lachen, trinken und Spass haben, wie wenn es kein morgen mehr gäbe. Nur noch einmal durch die Gassen ziehen, sich auf leere Strassen hinlegen, fremde Leute nach ihrer grossen Liebe fragen, den Taxifahrer vollquatschen, barfuss im Brunnen tanzen, in ein Hotel einbrechen, sich durch die schwitzende Menge eines Konzerts raufen, sich backstage in ein Putzkämmerchen verdrücken, bis zum Morgengrauen auf dem Bordstein sitzen und über die Welt philosophieren und für den Heimweg frische Brötchen beim Bäcker holen. Ach was haben wir gelacht früher!

Vielen Dank an die Autoren, dass ich meine eigenen schönen, bewegenden, liebevollen und unvergesslichen Momente meiner eigenen Jugend als Schonkost und im Schnelldurchgang in diesem kurzen, aber ach so liebevollen Roman noch einmal durchleben durfte. Eine eingängige Geschichte, die zwar nicht lange im Gedächtnis bleibt, während dem Lesen aber für allerlei rührende Momente sorgt. Sehr empfehlenswert! Kurz, eingängig und unendlich romantisch. Und das ganz ohne Kitsch!

Volle vier Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Anders als die Verfilmung aber positiv überrascht, 15. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht (Taschenbuch)
Zusammenfassung:
Nick ist ein Bassist in einer Queercore-Band und garantiert nicht schwul. Norah ist die Tochter eines Musikproduzenten, aber mit übertriebner Party und Saufen hat sie nichts am Hut. Als die beiden sich treffen, braucht Nick gerade eine Ablenkung, da seine Ex direkt auf ihn zukommt. Norah willigt ein, da sie selber gerade an einer Trennung knabbert, und beide wissen nicht, worauf sie sich damit eingelassen haben, denn eine abenteuerliche und emotionale Reise durch New York erwartet sie nun. Und vielleicht springt ja sogar eine neugewonnene Freundschaft oder sogar mehr heraus...

Eigene Meinung:
Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Ich habe die DVD zur Verfilmung von Nick und Norah auf Amazon entdeckt und nachdem ich den Klappentext des Buches selber gelesen habe, dachte ich mir: Es kann schon nicht schaden. Ich erwartete eine übertrieben kitschige und zuckersüße Liebesgeschichte und bekam ein toughes Mädchen und einen gefühlvollen Jungen, die überhaupt nichts kitschiges miteinander haben.

Der Schreibstil ist sehr umgangssprachlich gehalten. Mich stört das überhaupt nicht, aber wenn das einen stört, kann ich schon mal vom Buch abraten. Erzählt wird immer abwechsenld von Nick oder Norah. Ich denke, die Autoren haben jeweils einen Protagonisten vertreten. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und geht rasant voran. Teilweise leider ein wenig zu rasant.

Geschichtlich kann mich das Buch wirklich überzeugen. Es ist mal etwas anderes, vor allem, weil sich Nick & Norah ja ganz außergewöhnlich treffen. Die Reise, die sie danach durch New York führen, beinhaltet ein wenig von allem: Romantik, Witz, emotionale Tiefpunkte, ...
Ich mochte auch, wie die Autoren die Musik verwendet haben. Es wurden immer wieder explizit Titel genannt und sie hatten irgendwie immer eine Bedeutung für Nick oder Norah. Das gefiel mir sehr. Die Geschichte allein überzeugte mich auf ganzer Linie.

Die Charaktere in Nick & Norah sind bunt gemischt. Von Homosexuellen mit Durst nach Aufmerksamkeit, bis zu Mädchen mit Alkoholproblemen. Nick & Norah haben es mir aber gehörig angetan. Nick ist ein gefühlvoller Songschreiber und er war mir auf Anhieb sympathisch. Norah, ein toughes Mädchen, das die Musikproduzententocherallüren überhaupt nicht mag und mit Witz und Charme überzeugen kann, habe ich auch sehr schnell ins Herz geschlossen. Neben den beiden sind auch noch Charaktere wie Tris, Tal, Thom oder Dev wichtig und auch diese sind gut ausgearbeitet. Sie geben der Geschichte noch das gewisse Etwas und damit kann ich sagen, dass auch die Charaktere mir gefallen haben.

Aber es gab auch ein paar kleine Makel. Oder besser gesagt, einen Makel, der mich etwas gestört hat, während die anderen nicht groß auffielen. Und zwar ist dieser Makel die verdrehte und ziemlich verwirrende Ansicht von Nick & Norah auf ihre Beziehung. Da sagt Norah in ihrem Kapitel, dass das Gespräch nicht anläuft, dass es einfach nicht gut geht und Nick ihr etwas verheimlicht, während im Kapitel darauf Nick sagt, dass das Gespräch toll sei und es gehen würde wie ein Ping-Pong-Spiel, der eine stellt die Frage, der nächste antwortet, etc. Das passiert ein, zwei Mal und das hat mich dann doch ein wenig gestört. Aber sonst war das Buch top.

Design:
Das Design des Buches ist "Na ja". Das Cover selber würde schon schön aussehen, wenn es nicht so in Sepia wäre und die Stadt dahinter nicht so verschwommen. Leider passt das Paar auf dem Cover überhaupt nicht zum Inhalt. Mal vom Aussehen abgesehen, nicht mal ein ähnliches Ereignis kommt im Buch vor. Das andere deutsche Cover, das es gegeben hätte, hätte besser ausgesehen, aber es war auch teurer, also nahm ich doch lieber das. Aber ich muss sagen, dass mir das Originalcover (oben, violett) echt gut gefallen würde. Aber ich habe nunmal schon dieses Exemplar und im Bücherregal sieht man das ja nicht.

Fazit:
Ein außergewöhnliches Buch über eine außergewöhnliche Begegnung, mit der Magie der Musik. Mich hat das Buch zwar nicht zu hundert Prozent überzeugt, aber ich würde es trotzdem jedem empfehlen, der solche Bücher gerne liest. Das Buch bekommt von mir 4 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht
Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht von David Levithan (Taschenbuch - 26. März 2008)
EUR 6,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen