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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
472
4,7 von 5 Sternen
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am 17. Juni 2010
Es herrscht Krieg zwischen den Völkern der Nivrard und den Kjer und dies schon seit Jahren, beide kämpfen bis zum bitteren Ende und hassen sich abgrundtief.
Lijana ist die begabteste Heilerin des Volkes der Nivard, niemand kann ihr so schnell das Wasser reichen. Ihr legendärer Ruf eilt ihr schon weit voraus und dies ist auch der Grund warum sie vom Volk der Kjer entführt wird, da der König des Volkes schwer erkrankt ist und Lijana ihn heilen soll. Der Entführer ist kein geringerer als der erste Heerführer Mordan, welcher auch den Namen Blutwolf trägt, da er entsetzlich grausam und furchteinflößend ist. Lijana ist jedoch keine einfache Gefangene, sie versucht zu fliehen wann immer sich eine Gelegenheit bietet, lässt sich nichts gefallen und bietet Mordan stur die Stirn. Die Reise scheint ewig zu dauern und immer wieder kommen Komplikationen auf, Verfolger, Naturgewalten, düstere Legendenwesen. Mit der Zeit entwickeln beide Gefühle für einander, wobei sich beide gegen diese Emotionen sträuben. Schon ihre Herkunft ist ein Hindernis, und zusätzlich spricht alles gegen das Paar, wird es trotzdem ein Happy End für dieses Beiden geben?

Ich muss sagen obwohl ich Anfangs skeptisch war, bin ich mittlerweile begeistert. Man fängt an zu lesen und kann nicht mehr aufhören. Die Geschichte zieht einem in den Bann und man taucht ab in eine fremde Welt voll mit Gefühlen und vielen Problemen. Die fantastische Geschichte ist gut gestaltet und man verliert sich richtig. Obwohl das Buch viele Seiten hat und sich somit die ganze Liebesgeschichte hinauszieht ist man gefesselt von jedem Teil und wartet nur darauf, dass es endlich weiter geht. Die Hauptcharakteren könnten gar nicht besser sein. Mordan der blutrünstige Heerführer ohne jedes Gefühl und die leidenschaftliche, liebevolle Heilerin Lijana. Ich finde die Schriftstellerin hat hier ein wunderbares Buch geschrieben, welches ich jeden gerne ans Herz lege, denn für mich waren es wunderschöne Lesestunden.
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am 19. Juli 2010
... dieses Buch zu lesen. ;-) Und ich werde es wieder und wieder tun. Danke an Lynn Raven für diese wunderbare Liebesgeschichte, sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Man merkt, dass dieses Buch mit Herzblut geschrieben ist, man spürt die Leidenschaft der Autorin für diese Geschichte und ich hoffe, hoffe sehr, dass es irgendwann eine Fortsetzung geben wird, denn es fällt mir schwer, von Lijanas und Mordan Abschied zu nehmen.

Dies ist mein erstes Buch von Lynn Raven. Ihr Schreibstil ist eindringlich und berührend, man hat Bilder vor Augen - perfektes Kopfkino. Und ja, die Anzahl an Rufzeichen und Gedankenstrichen ist tatsächlich enorm (meiner Meinung nach wäre es Sache des Lektorats, diese zu dezimieren), doch sie tun dem Lesevergnügen keinen Abbruch, wirklich nicht. Auch die Perspektive ist nach dem ersten Kapitel sauber durchgehalten und spätestens da interessiert einen das ohnehin nicht mehr, man ist im Bann der Geschichte gefangen. Ich denke, die Autorin hat ein gutes Mittelmaß zwischen Beschreibungen (Himmel, die sind nun mal notwendig, wenn ich mir diese Welt vorstellen möchte!) und Story gefunden und für alle ungeduldigen Leser (so wie mich), die es gar nicht aushalten, zu erfahren, wie es mit Mordan und Lijanas weitergeht: Lest die Geschichte quer und dann ein zweites Mal in aller Ruhe noch einmal - es lohnt sich.

Meiner Meinung nach sind die Protagonisten Lijanas und Mordan alles andere als flach angelegt. Vielleicht mag Lijanas anfänglich ein wenig naiv erscheinen, doch wenn man bedenkt, dass sie bei den Gesegneten aufgewachsen ist und von der Welt nicht viel gesehen (und gelesen hat - sie gibt selbst zu, neben Mordan beinahe ungebildet zu sein), dann erscheint das nur logisch. Auch die Gewalt gegen Frauen, die bereits angesprochen wurde, erscheint mir in der von Lynn Raven erschaffenen Welt normal, es wäre unglaubwürdig, wenn Mordan Lijanas nur zuvorkommend behandelt. (Was nicht bedeutet, dass ich Gewalt gegen Frauen gutheiße.) Die Kjer und allen voran Mordan haben mich begeistert. Ich finde es mutig und toll, eine derartige Rasse in den Mittelpunkt zu stellen, ihre guten und schlechten Seiten herauszukehren und zu zeigen, dass Mordan sehr wohl ein Herz und Gefühle hat. Und ich habe definitiv kein Problem mit dem Fell gehabt, im Gegenteil. Es ist Teil des Protagonisten und macht Mordan deshalb nicht weniger anziehend. Wer will schon einen schönen Mann ohne Ecken und Kanten?

Über den Inhalt möchte ich mich gar nicht weiter auslassen, das haben bereits andere vor mir getan. Fazit: Eine traumhaft schöne Liebesgeschichte in einer fantastischen Welt, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse sehr schnell verschwimmen. Fantasyelemente dienen dazu, der Story ein Gefüge und viel Spannung zu geben, definitiv im Vordergrund steht aber die Liebe zwischen Lijanas und Mordan - anfänglich undenkbar, ab Seite 30 wünscht man sich nichts anderes und auf Seite 606 ist man enttäuscht, dass es nicht weitergeht. Wie sagt Mordan so schön: "Ich möchte mit dir streiten und lachen. Ich möchte, dass du Teil meines Lebens bist ..."
Fortsetzung bitte!!!
44 Kommentare| 100 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juni 2010
Als ich über das Buch auf der Internetpräsenz der Autorin gelesen habe, war ich ziemlich gespannt wie das Buch wohl sein wird. Als dann die Leseprobe zur Verfügung stand, war ich einerseits sicher, das Buch wird super.. und andererseits war ich mir nicht sicher was ich darüber denken soll... die Kjer mit ihren zackigen Zähnen, behaart wie Tiere...hmh.
Das Buch kaufte ich mir dann doch sofort als es erschienen war. Vorab, ich bereue es keineswegs (für die, die von der langen Rez. abgeschreckt wurden und nicht weiter lesen :) ) und jaa! auch so behaart und mit ihren Reißzähnen (eigentlich sind nur die Eckzähne ein wenig länger) sind sie enfach nur WOW.

Als ich zuerst gesehen habe, wie dick das Buch ist, war ich froh darüber (besonders im Vergleich zu der kürzlich gelesenen Novella von Stephanie Meyer).. das bedeutete ein nicht zu kurzes Vergnügen.
Generell ist es aber so, dass ich leider sehr wenig Zeit zum Lesen habe, also lese ich meistens unterwegs und normalerweise lese ich die Nebenhandlungen etwas schneller und erst bei schönen Szenen verlangsame ich das Tempo und genieße sie.
Das betone ich deshalb, weil es wahrscheinlich genau der Grund ist, warum mir Manches dann doch zu lang war(nicht die Beschreibungen selbst, sie sind auf den Punkt genau eigentlich..aber manche Szenen ). Viele verschiedene Namen von Völkern, von einzelnen Personen und von Gebieten..manchmal war ich unsicher von wem die Rede war. Aber sobald ich mich zwang schön langsam zu lesen, konnte ich auch die bisschen längeren Beschreibungen sehr genießen. Von daher hoffe ich, dass das Problem mit der Länge nur für mich bestand. Apropos Namen, die im Buch finde ich sehr gelungen. Passen gut zur Geschichte , erinnern mich ein wenig an Tolkiens Namen aus seinen Büchern...fremdlich aber der Klang passt zu den Personen und ist angenehm. "Lijanas" ist ungewöhnlich (ich bevorzuge ungewöhnliche Namen) und die Buchstabenkonstellation weiblich, "Mordan" finde ich passt auch vom Klang her ganz gut zu einem Krieger.
das Buch ist nicht direkt aus der ich-perspektive, sondern aus dem Blickwinkel des jeweiligen Charakters und dann in dritter Person erzählt. "Jeweiligen" Charakters deshalb, weil diese Perspektiven wechseln..und das finde ich sehr gut. So erfährt man auch abwechselnd über Gedanken, die "direkt" gedacht werden, aber aus der Perspektive eines unbeteiligten werden dann die Person und ihre Handlungen neutral beschrieben sind.

Zum Inhalt..
Mordan, ein Kjer, ist der erste Heerführer seines Königs. Sein König gibt ihm den Befehl Lijanas, die Heilerin, und ein wenig Wasser von einer bestimmten Quelle zu ihm zu bringen. Sollte er einen Befehl ausschlagen oder nicht ausführen können, so erwartet ihn nach dem Gesetz der Tod. Mordan und seine Krieger locken Lijanas in die Falle und entführen sie. Da sich offensichtich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickeln wird, könnte man meinen, er würde den Helden "spielen" und sie bespielsweise vor den anderen Kriegern in Schutz nehmen. Dem ist nicht so, im Gegenteil. Die Krieger "müssen" Mordan ermahnen mit ihr gütiger umzugehen. Bis zum Schluss gibt es einige erwartete und einige weniger vorhersehbare Wendungen.

Zu den Personen... Mordan ist ein Krieger, scheint manchmal herzlos, aber dennoch merkt man schnell, dass er nicht böse ist (obwohl er nicht selten mit seinen Methoden über die Stränge schlägt). Sein arrogantes und manchmal grausames Verhalten können nicht als Beweise eines schlechten Charakters gedeutet werden. Während Prinz Ahmeer Süßes spricht, aber am Ende Schlechtes denkt, muss man Mordans Taten mehr Beachtung schenken als seinen Worten. Es sind triviale Kleinigkeiten, die seine Fürsorge und Charakterstärke zum Vorschein bringen. Wenn er seinen Wasservorrat für Lijanas und seinen kranken Kameraden aufspart; wenn er seinen Krieger unter keinen Umständen zurück lassen würde; wenn er Lijanas seinen Dolch während einer Mahlzeit gibt, und lieber selbst mit den Fingern isst, obgleich das nur "Unfreie" tun, nur weil er sie nicht auf diese Weise "gedemütigt" sehen will ... und das obwohl dies unter den gewöhnlichen Menschen (wo sie sich befanden) nicht weiter schlimm ist. Er erniedrigt sich vor seinen Kriegern, obwohl der Gedanke als Unfreier geboren zu sein schon immer ihn sehr belastet hat und er nie überwunden hat Sklave gewesen zu sein.
Das Alles und Anderes was wir im Laufe des Buches erfahren, wie er zum Tier "gemacht" wurde, machen es schier unmöglich ihm sein rauhes Verhalten übelzunehmen.

Lijanas ist mir persönlich sogar sympatischer als Dawn (für diejenigen, die "Kuss des Dämons" gelesen haben). Sie ist eine Heilerin und verhält sich demensprächend. Sie will helfen, ist voller Mitgefühl und für ihre Patienten da. Sie ist auch stur, nicht leicht zu bändigen, was dem Krieger Mordan zunächst nicht so passt, dem früh beigebracht wurde wie wichtig Gehorsamkeit ist. Sie befolgt nicht blind, sondern hinterfragt und überlegt. Das alles sind super Eigenschaften, aber manchmal übertreibt sie auch mit ihren "aber", dass es sogar für mich zu viel wurde und ich ihr ab und an auch eine Ohrfeige gerne verpassen würde. (ja, "auch" ; - )) Spaß, natürlich. Irgendwie wirkt sie durch ihre Verkomplizierungen noch "weiblicher" und ist in Kontrast zu den Kriegern ganz erfrischend.

Der Prinz ihres Volkes hat um ihre Hand angehalten und sobald er von einem Auftrag des Königs zurück kommt, würde sie ihm sagen, dass sie ihn heiraten will.
Im Laufe des Buches aber, wird ihr klar, wie oberflächlich er doch eigentlich ist und es scheint so als ob sie von Mordan als Gefangene mehr respektiert wird (sie ist mehr als nur eine junge, schöne Frau, die man auf ihre Keuschheit reduziert ) als sie es bei ihm als zukünftige Königin sein würde.

was mich ein wenig gestört hat, war zunächst diese Ohrfeige.. ich als Frau finde so etwas gar nicht gut. Gewalt gegen Frauen/Schwächere, auch wenn es im Affekt ist nachdem man(n) von der Frau verletzt wurde, ist nicht "edel" :) irgendwie ist es in diesem Fall aber nicht so schlimm ... es ist fast "Mordan konform". Nicht, dass ich es gut heiße..aber man muss ja auch die Zeit und Umgebung berücksichtigen, die Mordan da denke ich entlasten.

Nicht nur da bricht die Autorin meiner Meinung nach ein kleines Tabu. Auch die unfreiwilige Begegnung zwischen Mordan und Jerdt, die sich vor langer Zeit abgespielt hat, ist untypisch. So etwas kommt sicher häufiger vor als man denkt, nur wird darüber nicht gesprochen. Ich vermute Autoren haben Angst die 'Männlichkeit' der Protagonisten würde dadurch leiden.
Was mich persönlich angeht, es ist mir gleichgültig, ob das in einem Buch geschrieben steht...da es aber körperliche und geistige Folter sowie Demütigung ist, würde ich das auch Büchercharakteren gerne ersparen. Aber die Autorin "schreckt" auch nicht davor zurück liebgewonnene Nebenrollen umbringen zu lassen ... aber ich denke das macht die Bücher auch lebensnaher.

Lijanas' Schlussfolgerungen und ihren Themensprüngen konnte ich nicht immer folgen(aber das wird mir auch oft angelastet, von daher :D). Das könnte aber auch nur an mir liegen, weil ich es eben schneller gelesen habe, als ich vermutlich sollte und somit einige Schlüsselwörter verpasst habe.

warum 5 Sterne? Die Autorin hat mit den Beschreibungen von Blicken, Gesichtsausdrucken usw. sehr gut die Atmosphere rüber bringen können. Gestik und Mimik sagen manchmal viel mehr als Worte und aus ihnen hat die Autorin das Maximum rausgeholt. Man konnte förmlich sehen was passierte.

Es gibt Stellen, bei denen meine Augen automatisch "rollten":-)(ganz normal bei Büchern). Aber es gab auch unzählige Szenen, die man einfach nur genossen hat, bei der die Charaktere besonders liebesnwürdig waren und man mit ihnen mitleidet und fühlt. Letztendlich ist ein gutes Buch, jenes, das wir nicht aus der Hand lassen können. Ich habe das Buch vorgestern gekauft und trotz Zeitmangel gestern Abend fertig gelesen(über 600 Seiten!). Was im Leben ist schon perfekt? kleine Hindernisse dürfen kein Grund sein, dass wir schöne Dinge nicht genießen. Außerdem kann man es sowieso nicht allen recht machen, deshalb bitte ich die liebe Frau Autorin Lynn Raven nicht zu ernst zu nehmen, was ich kritisiert habe. Ich habe das Ganze nur erwähnt, damit die Leser ungefähr wissen, was sie erwarten können. Ich habe mir vorgenommen das Buch im Urlaub nochmal zu lesen..dann aber richtig ausgiebig und langsam. Ich freue sehr mich schon darauf. Klasse Arbeit. Ich hoffe sehr bald neue Bücher dieser großartigen Autorin lesen zu dürfen!!

es tut mir sooo leid für die lange Rezension *schäm*

ps. es wäre so gigantisch mega ultra ober super toll, wenn dieses Buch verfilmt werden würde. Es bietet ALLES, was für einen tollen Film benötigt wird(beispielsweise hat es auch viel mehr Handlung und Spannung als das Twilight Buch und der Film war auch erfolgreich). bin gespannt wer Mordan sein würde..und würde es lieben einen seiner Blicke zu sehen :))grrr *Knurr* :)
66 Kommentare| 130 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2011
Mit diesem Buchkauf kann ich, bei so vielen positiven Bewertungen, sicher nichts falsch machen. Der Anfang gefiel mir richtig gut. Eine neue Fantasywelt tat sich vor mir auf. Interessante Völker und Rassen wollte ich kennenlernen und zunächst sah alles so aus, als sollte die versprochene "Suchtgefahr" auch vor mir nicht halt machen.

Ganz kurz zum Inhalt:
Lijanas, die liebenswerte und geschätzte Heilerin ihres Volkes, wird von einer Gruppe von Kriegern, die dem feindlichen Volk der Kjer angehören, entführt. Sie sollen die junge Frau zu Haffren, dem König der Kjer bringen. Mit Lijanas Hilfe hofft dieser auf Heilung seiner Krankheit.
Sie widersetzt sich natürlich, kuscht nicht vor ihren Entführern und vor allem nicht vor deren Anführer, dem dunklen und undurchsichtigen Mordan.
Prima, dachte ich da noch. Eine starke Frau, die sich in der harten Männerwelt durchsetzen kann und sich nichts gefallen lässt.
Sie unternimmt mehrere Fluchtversuche und wird dafür immer wieder von Mordan bestraft..

...und damit begannen auch, langsam aber sicher, meine Probleme mit diesem Roman.
Die immer stärker mit Klischees behaftete Handlung schleppt sich streckenweise so zähflüssig dahin, dass mir ein Weiterlesen wirklich schwer fiel. Ich habe ganze zehn Tage gebraucht, bis ich mich endlich, mit einem tiefen Seufzer der Erleichterung, durch diese Geschichte gelesen hatte.

Lijanas wandelt sich von der starken Heilerin fast schon zum Heimchen am Herd. War es tatsächlich notwendig, ihr auch noch eine Handarbeit am abendlichen Feuer in die Hand zu drücken, während Mordan über seinen wichtigen Papieren brütet? Das Gefühl, hier eher einen historischen Roman, statt einer High Fantasy-Geschichte zu lesen, wurde ich fortan nicht mehr los.

Mit Mordans Charakter konnte ich mich bis zum Ende nicht anfreunden und ich kann mir auch nur sehr schwer vorstellen, dass irgendjemand sich nach Schlägen, Fesselungen und verbalen Attacken in einen solch befehlshaberischen Egozentriker verlieben könnte. Ein Augenklappe tragender, mit Fell (immerhin weich) überzogener, von zahlreichen Narben entstellter, mit Reißzähnen und scharfen Klauen ausgestatteter Mann. Für mich nicht nachvollziehbar und alles andere als das Non plus ultra eines Geliebten.

Apropos Liebe - ich habe angestrengt danach gesucht. Gefunden habe ich sie leider nicht. Noch nach über 500 Seiten sind Lijanas und Mordan nicht beim vertrauten "Du" angekommen. So viel Förmlichkeit nach mehreren Nächten in einem Bett?

Und was auf keinen Fall fehlen darf, ist die Erklärung zu Mordans grausamem Charakter:
Er hat selbstverständlich eine schwere Kindheit hinter sich, die Mord und Totschlag rechtfertigt und schließlich ist er ja nur ein Krieger, der die Befehle seines Herrn ausführt. Auch hier lässt Klischee wieder grüßen.

Was mich noch sehr gestört hat, war das andauernde Wiederholen von Sätzen und Ausdrücken. Das muss doch auch einem Lektor aufgefallen sein. Alle paar Seiten brechen z. B. er oder sie "in die Knie". Lijanas "zieht ständig die Lippen zwischen die Zähne" oder denkt "Gütige Göttin, hab Erbarmen". Das dachte ich, spätestens nach der fünften Wiederholung, übrigens auch.

Letztendlich bin ich einigermaßen enttäuscht. Ich habe nichts gegen ausführliche Beschreibungen, aber etliche Seiten und der ein oder andere theatralische Absatz weniger, hätten mir auch gereicht.

Zum Schluss noch eine Bemerkung zur Altersempfehlung.
Dieses Buch wird schon für 12jährige empfohlen. Dem kann ich mich, mal wieder, überhaupt nicht anschließen. Hier wird gefoltert, unterdrückt, gemordet, gemetzelt und missbraucht. Für dieses Alter absolut nicht geeignet.
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am 27. September 2014
Dieses Buch treibt mich in den Wahnsinn – in jeglicher Hinsicht. Beinahe könnte man es als Hassliebe bezeichnen.

Noch nie habe ich einen Krieger, der dauernd als in sich ruhend und beherrscht erklärt wird, so oft mit „mühsam unterdrückten“ Gefühlswallungen jeglicher Art kämpfen sehen.
Diese Formulierung wird im ganzen Werk inflationär verteilt - zusammen mit einigen anderen, die wohl der Autorin ebenfalls besonders gelungen schienen.
Obendrein scheint das Problem ansteckend zu sein, denn im Fortschritt des Buches verlieren auch weitere Personen nur knapp >nicht< ihre Geduld.
Auch erfrischend, was alles so „geronnen“ ist bei Frau Raven – Dunkelheit, Licht, Zeit… den Rest habe ich bereits verdrängt.
Dafür fehlt (zumindest in der Kindle-Version) am laufenden Band der Buchstabe „L“ meistens in Wörtern mit der Kombination „FL“ wie füchten, fiehen, Gefecht… (letzteres ist obendrein verwirrend, weil auch ohne „L“ das Wort Sinn ergibt). Anderen Rezensionen zufolge scheint zumindest in der Druckversion dieses Problem nicht zu bestehen.

Grundsätzlich ist der Schreibstil der Autorin für mich ein Grausen.
Nennenswert gelungen fand ich einzig den zweiten Kampf von Mordan und Jerdt, der war wirklich mitreissend. Der Rest plätschert so dahin.
Formulierungen sind immer wieder schlecht gewählt und grammatikalisch grenzwertig bis falsch.
Die visionsartigen Einschübe sind hauptsächlich verwirrend, oft viel zu lang und damit zunehmend lästig.
Frau Raven scheint auch leider kein Zutrauen in die Intelligenz des Lesers zu haben. Erkenntnisse, die die Protagonistin, oder vor ihr bereits der Leser, im Verlaufe des Buches gewinnt, werden im letzten Drittel noch mal in ganzer Breite aufbereitet und ins Detail wiederholt, damit man auch wirklich(!) alles verstanden hat.
Auch in Gedankengängen der Protagonisten wird uns etliche male vorgekaut, was wir aus den eigentlich gut verteilten Informationsbrocken, die sich im Fortgang der Geschichte auftun, schließen müssen.
Kleinere Nebenhandlungen verlaufen sich immer mal wieder im sinnlosen Nichts.

Und dennoch…
Ich mag das Buch.

Ich mag die Protagonisten, auch wenn Lijannas sich nur zäh weiterentwickelt und wirklich lange eine närrische Kuh bleibt, die sich selbst überhaupt nicht hinterfragt, sondern sich immer nur denselben Mist vorbetet. Schlimme Ereignisse werden zügig abgehandelt und dann vergessen, man lässt ihre Persönlichkeit einfach nicht wachsen. Ausserdem schläft sie erstaunlich viel... am liebsten an der Brust ihres Entführers. O_o

Um einiges aufregender, wenn auch ähnlich stereotyp, ist Mordan.
Groß, böse, bester Kämpfer, mit schlimmer Vergangenheit und sexy Augenklappe… ich gebe zu, lange bevor er zum ersten mal auch nur im Ansatz „nett“ war, war ich ihm bereits verfallen. ;)
Seine Leidenschaft zieht einen in den Bann. Leider betet aber auch er sich mantra-artig irgendwelchen Mist vor, der ihn abhält, die Frau zu kriegen. Ausserdem weiss er sich gegenüber der bockigen Lijannas immer nur mit Gewalt zu helfen...
Als Charakter im Buch bleibt er für mich dennoch spannend, öffnet sich für fremde Einflüsse, darf eine Wandlung vollziehen, aber nie in zu großen Sprüngen, sodass er ausreichend glaubwürdig bleibt.
Seine Vorgeschichte ist etwas... übertrieben bis abgegriffen, schadet aber auch nicht weiter.

Die Story als solche ist keine Neuerfindung, ist aber in ein schön erdachtes Umfeld gepackt und verliert deshalb nicht automatisch an originalität.
Es gibt einige gute Wendepunkte, im ganzen wird es nach hinten raus aber etwas dünn.
Leider schwingt die anfänglich zögerliche Annäherung, die durchaus anrührend beschrieben ist, irgendwann in Gedankenmonologe um. Es wird nicht mehr gefühlt oder gehandelt, nur noch gedacht (und was für einen Schmarrn) - die Autorin beschreibt nicht mehr, sie erklärt.
Ausserdem ist das Verhältnis "Reise" zu "Auflösung" nicht stimmig. Ewiglich kommen sie nicht ans Ziel, dafür wirken letzten Kapitel umsomehr hingehuddelt. Das große Finale ist zur einen Hälfte an den Haaren herbeigezogen, zur anderen zu vorhersehbar - und enttäuscht.

Wirklich geärgert hat mich allerdings ein Kapitel ziemlich zum Schluß.
Mehrere hundert Seiten lang wartet der Leser, dass bei den beiden endlich der Knoten platzt. Das fand ich an sich zunächst gut so, wer will schon, dass sie sich nach 30 Seiten bereits aneinander festsaugen...
Aber dass sie sich dann -mehr oder minder- endlich kriegen, auf diese, entschuldigung, saudämliche Weise und der Leser nichtmal daran teilhaben darf, ist einfach nur unglaublich! An dieser Stelle habe ich mich tatsächlich verraten und um meine Lesefreude betrogen gefühlt.

Das erstaunliche an diesem Buch ist aber:
Es gibt unglaublich viel zu bemängeln, dennoch habe ich die Protagonisten gern auf ihrer Reise begleitet. Ihre Welt wurde schön erklärt, ohne sich in endlosen Beschreibungen zu verlieren. Die Charaktere sind nicht perfekt, aber trotzdem liebenswert.
Ich habe Das Buch eine Woche lange kaum aus den Händen legen können, habe Nächte durchgemacht und große Abschnitte doppelt gelesen, um das Ende noch herauszuzögern.
Abseits aller Ärgernisse war ich wirklich traurig, als der letzte Satz gelesen war. Ich werde Lijannas und Mordan vermissen - und bereue nicht, ihnen meine Zeit geschenkt zu haben.

Fazit:

Sprache: *
Story: ***
Charaktere: ***
Suchtfaktor: *****

Gesamt: ***
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am 2. November 2014
Vorab schonmal, ich hätte mir das Buch von mir aus ohnehin nie gekauft. Wurde mir aber von einer Arbeitskollegin empfohlen, da wir beide die Chroniken der Schattenjäger und Chroniken der Unterwelt super fanden. (sehr schön geschriebene Bücher)

Die Story hat mir eig. recht gut gefallen. Leider konnte ich mich überhaupt nicht in das Buch hinein lesen, da ich stellenweise gar nicht zuordnen konnte um welche Person es geht bzw. wesen Gedankengänge man liest. Was auch äußerst schwierig ist, wenn man die Person noch gar nicht kennt oder diese nur mal kurz erwähnt wurde.
Aus diesem Grund kann ich dem Buch nur 2 Sterne geben, da ich nicht aus Freude gelesen habe sondern nur damit ich endlich fertig bin und was anderes lesen kann. Ich konnte mich auch nur aufgrund der Story dazu durchringen bis zum Ende zu lesen.
Im ganzen Buch fand ich nur ca. 100 Seiten oder so interessant, was bei fast 600 Seiten echt schlimm ist.
Zudem hat es mich ziemlich genervt, dass die Hauptperson ziemlich oft geschlafen hat. Vill. habe ich es auch falsch verstanden und Sie litt an Narkolepsie??

So, nun genug...VAZIT: Geld zum Fenster raus geschmissen!! Kann das Buch nicht weiterempfehlen.
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am 10. September 2012
Ich bin durch Zufall bzw durch andere Kundenrezensionen auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich lese schon lange, und auch sehr viel,bin praktisch süchtig nach Büchern. Bevorzugt lese ich Fantasybücher die verbunden sind mit einer Liebesgeschichte.
Der Kuss des Kijer habe ich mit absoluter Hingabe und in Rekordtempo durch gelesen(sehr zum Leidwesen meines Lebensgefährten weil ich dann kaum ansprechbar bin) und bin immer noch gefesselt von der Geschichte.
Die Liebesbeziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren entwickelt sich, sehr zu meiner Freude, langsam aber stetig in dem Buch. Ich hasse es, wenn schon nach den ersten 100 Seiten beiden klar ist, dass sie sich lieben und praktisch schon direkt heiraten könnten.....das ist für mich dann schon fast langweilig.
Zum Glück war dies in diesem Buch nicht so. Das soll jetzt nicht heissen, dass es keine romantischen und herzberührenden Momente in diesem Buch sind. Im Gegenteil, das Buch ist eine sehr schöne Mischung aus der Grundgeschichte und den langsam wachsenden Gefühlen der beiden Hauptcharakteren. Ich habe immer wieder Momente gehabt wo ich lachen oder grinsen musste. Aber auch Momente wo mir selber fast mein Herz weh tat ob dessen was gerade gesagt oder getan worden ist von Seiten des Kijer.
Selbst als einem der beiden schon klar ist, das er rettungslos verliebt ist, blieb das Buch weiterhin sehr spannend und schön für mich.

Der Schreibstil der Autorin ist frisch und herrlich zu lesen. Es ist nicht zu kompliziert aber auch nicht zu simple. Die Dialoge sind sehr gut, besonders die, wo sich die Beiden streiten. Die Charakteren sind autentisch und bleiben sich im Prinzip treu.

Das Einzige was mich am Ende vielleicht doch ein ganz kleines bisschen störte war doch, dass die Handlung zwischen den beiden Hauptcharakteren beinahe schon zu "brav" ist. Mir fällt schwer zu beschreiben was ich damit nun meine(ich will ja auch nicht alles vor weg nehmen). Allerdings hatte ich doch gehofft, das es doch mehr als nur zwei Küsse in diesem Buch geben wird(jetzt hab ich doch was vorweg genommen^^).
Ebenfalls waren ein oder zwei Sachen für mich schon klar, noch bevor sie im Buch aufgelöst worden sind. Das ist aber nicht ganz ungewöhnlich bei mir und sollte daher nicht ganz beachtet werden. Es passiert mir leider sehr oft, das ich teilweise schon sehr früh weiss, wohin die Geschichte gehen wird und/oder was die Lösung des einen oder anderen Problems sein wird. Aber das hat mich dieses Mal so gut wie gar nicht gestört,da einfach der Rest wunderschön und sehr gut ist.
Daher werden diese ganz kleinen "Mankos"(?) fast zu 100% ausgeglichen durch all die anderen Dinge die zwischen den beiden stattfinden, sodass sie kaum ins Gewicht fallen.

Daher habe ich auch die volle Punktzahl gegeben und kann dieses Buch nur jedem der Fanatsy und Liebesgeschichten mag, empfehlen.
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am 20. Oktober 2014
Das Buch ist einfach wundervoll!
Ich habe langer kein Buch mehr gelesen, wo ich die letzte Seite fertig hatte und mich schon wieder darauf gefreut hab das ganze Buch irgendwann nochmal zu lesen!
Alle Charaktere werden ganz toll gezeichnet und die Welt von Mordan und Lijanas wird so schön beschrieben, dass man sich alles ganz toll vorstellen kann! Die ganze Geschichte ist schön spannend und es mach einfach jede Seite Spaß zu lesen!
Und natürlich...die Liebesgeschichte! Wunderschön! Es macht Spaß die Geschichte immer wieder von Lijanas und von Mordan Sicht zu lesen. Ich finde es auch wirklich toll, wie es Lynn Raven hinbekommt, dass man ihre männlichen Hauptcharaktere immer mag obwohl sie meist immer irgendwelche schlimmen Dinge im Laufe ihres Leben getan haben. Oder am Anfang der Geschichte auch häufig nicht all zu nett (und das im Fall von Mordan noch nett ausgedrückt!) zu dem weiblichen Charakteren sind. Trotzdem bekommt sie es irgendwie hin, dass man zusammen mit dem Charakter den Mann kennen und lieben lernt, ohne das man sein Gesicht verliert! Lijanas lässt sich bei weitem nicht alles gefallen auch wenn sie das immer wieder in Bredouille bringt. Dies macht sie aber ohne naiv oder dumm zu wirken.
Ich mag den Schreibstil von Lynn Raven bisher sehr gerne und finde es immer wieder schön wie sie einen mit ihren Geschichten um eine ruhige Nacht bringt, weil man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann!
Ich hoffe sooo sehr, dass sie einen zweiten Teil über die beiden schreibt!! Würde Mordan und Lijanas gerne als Paar erleben und gerne wissen, wie sie mit ihren neuen Kräften und ihren neuen Leben zurecht kommt!
Also bitte bitte Lynn Raven eine Fortsetzung muss her!! :)
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am 2. März 2016
Ich hab das Buch an einem Tag gelesen, so spannend war es. Das Ms Lynn Talent zum Schreiben hat ist offensichtlich. Die Charaktere sind vielfältig und die Story gut durchdacht. Es beliebt auch bis zum Schluß sehr spannen und alle Handlungsstränge führt sie logisch zusammen. Es war durch und durch ein vergnügen es zu lesen. Die Fantasie begibt sich auf eine Reise, das auch die Landschaften, Orte detailreich und lebendig beschrieben sind. Leider gibt es zwei Wehmutstropfen für mich! Das Ende ist wie abgehackt. Hallo - ein Kuss und Schluss? Oder folgt eine Fortsetzung? Das Buch soll ja ein Jugendbuch sein und so schränkt sich die Liebe auf Harmloses, dem folgt der Plot das die Heilerin ja jungfräulich sein soll. Das wäre ja noch nachzuvollziehen, aber bei Brutalität und andere "Härten" ist die Autorin dann nicht so pingelig. Da hat ja ein Twilight-Roman mehr "Hitze". Das Lijanas einerseits mutig ist und selbstbewußt, schreibt Ihr Lynn auf den Leib, lässt sie aber oft und später immer öfter, aber keinen erfolgreichen eigene Schachzug machen. Selbst als sie sich eingesteht Mordan zu lieben, was jedem zusätzliche Kraft verleihen würde, ist bei ihr die Luft raus- schade. Hier hätte Ms. Lynn ihr doch etwas mehr zutrauen können. Mordan ist im letzten Drittel des Buchs eigentlich nur noch am Rande des Todes. Hier hätte der Gedanke, das Lijanas ja eigentlich eine mächtige "Hexe" ist mehr Möglichkeiten geboten. Schließlich befinden wir uns bereits nahe am Schluss der Geschichte und irgendwie kommt die Hexenseite gar nicht mehr zum tragen. Warum hat sie "macht" dann überhaupt in der Geschichte?
Einige kleine Handlungen bleiben unbeantwortet. Das könnte auch auf eine Fortsetzung schließen. Alles in allem ist die Geschichte aber doch sehr fanasievoll. Es ist auch kein reines Jugendbuch und die jungen Frauen, die dieses Buch anspricht, vertragen sicher etwas mehr Erotik!
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am 27. Juli 2012
Es herrscht Krieg zwischen den Nivard und den Kjer. Eines Abends wird die Heilerin Lijana vom Volk der Nivard von Kjerkriegern entführt, wobei sie keinem geringeren als dem Blutwolf Mordan in die Hände fällt. Mordan ist berüchtigt für seine tödlichen Kämpfe und hat nun den Auftrag, mit der Heilerin ein Elixier zu holen, um damit seinen todkranken König zu retten.
Doch auf dem Weg dahin wird klar, dass dies nicht die einzige Absicht seines Königs ist und er begibt sich und Lijana in tödliche Gefahr.

Zuvor habe ich Blutbraut von Lynn Raven gelesen und war nur mäßig begeistert. Meine Freundin hat mich aber schließlich überzeugt, mir Der Kuss des Kjer zu holen und ich habe es nicht bereut, im Gegenteil, ich habe es mit einem seeligen Lächeln im Gesicht verschlungen.
Es ist ganz anders geschrieben und hat mich, anders als Blutbraut, sofort in seinen Bann gezogen.
Ich konnte mich super in Lijana hineinversetzen und fand, dass Lynn Raven die Veränderung die Lijana im Laufe der Geschichte durchmacht, wie viel Zeit sie z.B. braucht, um Mordan zu vertrauen, gut nachvollziehbar beschrieben hat.
Die Liebe zwischen den beiden wächst sehr langsam, was mal eine willkommene Abwechslung zu den sonstigen Liebesgeschichten ist. Was ich auch sehr positiv fand war, dass trotz der Liebesgeschichte, das Hauptgeschehen (die Reise zum König der Kjer) im Vordergrund stand und die Qualität dadurch in keiner Weise abgenommen hat. Auch war es nicht kitschig, es hat sich sehr passend von anfänglichem Misstrauen und Hassen, über erstes Vertrauen, bis hin zu Gefühlen füreinander entwickelt.

Ich habe sehr schnell mit allen Figuren mitgefiebert und mich in die Welt, die Lynn Raven geschaffen hat, verliebt. Sie packt so viel Geschehen auf diese "wenigen" Seiten, dass nie Langeweile aufkommt und trotzdem ist man viel zu schnell am Ende angelangt.
Eine einfach durch und durch gelungene Fantasy-Geschichte, verwoben mit einer wunderbaren Liebesstory.
Absolut empfehlenswert!
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