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47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Drachenflüsterer
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Ein sehr schönes Werk - dieses epische Fantasy-Drama!
Drachen, Elfen, Prophezeiungen, eine Zwischenwelt und mystische Kräfte sind die Hauptzutaten ... zwar alles altbekannte Dinge, jedoch auf neuartige Weise erzählt. Klischees findet man hier somit keine.

Auf den ersten 100 Seiten wird zunächst erstmal die notwendige...
Veröffentlicht am 8. Juli 2007 von Seraphina

versus
16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wunderbarer Fantasieroman
In dem Buch "Das Drachentor" von Jenny-Mai Nuyen geht es um die Ahira und den Krieg zwischen Haradon und Myrdhan. Die Ahira sind die Söhne und Töchter Ahiris, was in etwa soviel wie 'Schicksal' oder 'Leben' bedeutet. Diese Ahira sind dazu bestimmt, das Schicksal der Welt zu erfüllen und Veränderungen herbeizuführen. Ihrer Macht obliegt es,...
Veröffentlicht am 16. Juli 2007 von Jugend-themenguide.de


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47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Drachenflüsterer, 8. Juli 2007
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Drachentor (Broschiert)
*
Ein sehr schönes Werk - dieses epische Fantasy-Drama!
Drachen, Elfen, Prophezeiungen, eine Zwischenwelt und mystische Kräfte sind die Hauptzutaten ... zwar alles altbekannte Dinge, jedoch auf neuartige Weise erzählt. Klischees findet man hier somit keine.

Auf den ersten 100 Seiten wird zunächst erstmal die notwendige Vorgeschichte erzählt ... die wichtigen Charaktere - bis auf zwei - eingeführt und ausführlich vorgestellt. Zu denen zählen der ehrgeizige junge Myrdhone Alasar mit seinen Höhlenkindern und Prinzessin Ardhes mit ihrem hellsichtigen Vater Octaris, welcher der Elfenkönig von Awrahell ist.
Als der Hauptplot einsetzt, werden noch die beiden letzten Hauptcharaktere eingeführt: Der hardonische junge Drachenkrieger Revyn ( der Typ mit dem "Drachenherzen" ) und sein Drachenfreund Palagrin, sowie die wilde Elfe Yelanah, welche den Titel der "Meleyis" ( = Kleine Göttin ) trägt und in den Wäldern bei den Drachen lebt.
Sie alle sind Teil einer Prophezeiung und ihre Schicksale unwiderruflich miteinander verknüpft.

Die Charakterentwicklung ist realistisch und nachvollziehbar ... man kann regelrecht mit den Protagonisten fühlen - ihr Leid, ihre Freude ( wobei das Leid eindeutig überwiegt ). Das "Sich-hinein-versetzen" fällt somit leicht ... sogar erschreckend leicht, denn ein Held ohne Furcht und Tadel ist sicher keiner von denen.
Ganz allgemein gesagt, gibt es in diesem Roman keine echten Helden und ebenso keine echten Schurken ... alle sind gleichermassen gut wie auch böse. Das macht sie so glaubwürdig und verhindert Stereotypen.

Und die Handlung? Nun, ganz kurz gesagt, die Story ist durchsetzt von Hass, Verrat und Verzweiflung, aber auch von Mut, Freundschaft und Liebe ... viel Spannung, sehr viel Dramatik und einigen überraschenden Wendungen ... bis hin zum bittersüßen Ende!

Wegen vielen drastischen Darstellungen ( d.h. Mord und Totschlag, seelische Grausamkeiten, etc. ) ist dieses Buch überhaupt nicht für Leser unter 10 Jahren geeignet! Wenn ich ehrlich sein soll, frage ich mich, weshalb dieses Buch als Jugendroman gilt. Vom Inhalt her kann der locker unter "Erwachsenen-Fantasy" eingestuft werden. Einzig die Abwesenheit von Sex und die Tatsache dass die Charaktere ( zunächst ) sehr jung sind, wären die einzigen Kriterien, die für ein Jugendbuch sprechen.

Doch auch wenn die Protagonisten zu Beginn noch Kinder sind, bringt der Handlungsverlauf sehr schnell den Verlust ihrer Kindheit mit sich. Alasar und Revyn zum Beispiel sind von grausamen Kindheitserinnerungen traumatisiert und deshalb von kompromissloser Rachsucht bzw. krankhaftem Todeswunsch erfüllt.

Die Autorin hat anscheinend die Angewohnheit angenommen, ihre Elfen eher "menschlich" darzustellen statt erhaben, edelmütig und allmächtig - wie so oft ( von der Unsterblichkeit ganz zu schweigen ). Vor allem jene, die zusammen mit den Menschen leben, wirken sehr gleichgültig und angepasst. Nur die wildlebenden Elfen in den Wäldern haben sich noch ihre Traditionen und ihre Sprache erhalten. Auch geringe Magie ( Elfenzauber ) beherrschen sie gerade mal.
Genauso wie bei "Nijura", herrscht auch hier ein ziemlich gespanntes Verhältnis zwischen Menschen und Elfen ... bis hin zu Abscheu und Hass ( vgl. Weiße und Indianer im Westen von Amerika des 19. Jahrhunderts )

Die Darstellung der Drachen ist auch etwas ungewöhnlich. Hier sind sie nur insgesamt vier Meter lang ( zumindest die versklavten Tiere ) und haben statt einem Schuppenpanzer, ein sehr kurzes Fell ( anscheinend so wie ein Pferd ). Irgendwie kann ich mir das gar nicht vorstellen, aber gut, es ist auf jeden Fall sehr originell. Revyn und Yelanah können sich mit ihnen per Gedankensprache unterhalten, doch je länger diese stolzen Tiere unter der Knute der Menschen leben, desto mehr verlernen sie das Sprechen und werden zu normalen "dummen" Reittieren.

Der Krieg wird erfreulicherweise nicht als idealisiertes Heldengetue gezeigt, sondern so wie er wirklich ist: Hässlich und Albtraumhaft!

Mir sind ausserdem noch gewisse Ähnlichkeiten zu anderen Fantasy-Werken aufgefallen ... aber nur oberflächlich betrachtet! Die Elfe Yelanah erinnert mich ein wenig an das Mädchen San aus dem Anime "Prinzessin Mononoke" ( falls das jemandem ein Begriff ist ). Alasar mit seinen Höhlenkindern kommt ein wenig wie eine Mischung aus "Peter Pan" und "Herr der Fliegen" daher. Prinzessin Ardhes und ihr Vater hingegen weisen Ähnlichkeiten zu Arwen und Elrond auf - Arwahell erinnert auch etwas an Rivendell ( zu deutsch: Bruchtal )

FAZIT:
Ein vorbildlich gelungenes Fantasy-Epos - absolut lesenswert!
Eine unglaublich ergreifende Geschichte, die knapp 600 Seiten hindurch niemals langweilig wird. Die Autorin hat sich hier wirklich selbst übertroffen. *Daumen hoch*

PS:
Vorsicht! Zwischenzeitlich und besonders in den letzten Kapiteln immer wieder Taschentücher bereithalten ( es sei denn man ist emotional sehr abgestumpft ).

Ich freue mich schon auf das nächste Werk "Nocturna". ^^
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW, 24. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Drachentor (Broschiert)
Ich bin heute fertig geworden mit dem Buch.

Zuerst einmal möchte ich zwischen Nijura und Das Drachentor vergleichen : Alles was ich an Nijura als "verbesserungsfähig" kritisiert hatte wurde auch besser gemacht. Das einzige was gleich geblieben ist : Es dreht sich wieder größtenteils um Elfen und Kinder/Jugendliche.

Das Buch für sich ist toll. Die Geschichte kommt einem nicht bekannt vor und man hat nicht den "schon da und dort gesehen -> so und so wirds kommen" Effekt. Mir ging es sogar so -und das fand ich an dem Buch am allerbesten!- das ich bis 30 Seiten vor Ende immer noch nicht einschätzen konnte wie es ausgehen wird.

Die Geschichte ist von Vorn bis Hinten spannend und mit sehr interessanten frischen Ideen gespickt. Die Charaktere waren sehr facetenreich und für einige Überraschungen gut. Dazu der Erzählstiel der mir schon bei Nijura sehr gefallen hat : Die Geschichte fängt an und springt dann nach einer Weile ganz woanders hin und kümmert sich um den ersten Teil zuersteinmal nicht mehr. Erst später gibt es den klassischen Szenenwechsel zwischen den verschiedenen Handlungen.

Das Ende fand ich auch sehr schön, obwohl überraschend. Leider lässt es kaum Spielraum für eine Fortsetzung ... es könnte bestimmt gehen aber sie wäre dann warscheinlich sehr sehr anders.

Zum Schluss noch zum Buch an sich : Die Aufmachung ist wieder toll und löblicherweise als Taschenbuch was dem Preis zugute kommt.
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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super Buch, 1. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Drachentor (Broschiert)
Nachdem ich mit Eragon fertig war (total begeistert), begab ich mich auf die Suche nach einem neuen, vergleichbaren Buch. Vor dem Bücherregal stehend entschied ich mich vor allem wegen der Aufmachung für dieses Buch.

Ich war der Meinung, dass mich kein Buch noch einmal so mitreissen könnte wie Eragon aber ich irrte. Nach wenigen Tagen hatte ich das Buch verschlungen. Im dem Buch konzentriert man sich zunächst auf wenige einzelne Personen, deren Schicksale sich im Laufe der Zeit immer mehr aufeinander zubewegen. Das fand ich gar nicht so schlecht, denn so war nicht von vornherein abzusehen, wer mit wem später zu tun hat und was passieren wird.

Alles in allem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.
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32 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle geschichte, 5. Juli 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Drachentor (Broschiert)
von anfang bis zum ende ein mitreißender roman.
die charaktere werden sehr gut beschrieben und die übergänge zwischen den erzählungen der hauptcharaktäre ist bestens gelungen. für jeden der bücher über drachen elfen und co. liebt
dieses buch kann man schwer wieder aus der hand legen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Brilliant mit kleinen Fehlern, 11. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Drachentor (Broschiert)
Man kann dieses Buch so wenig mit "Eragon" und die Autorin so wenig mit Hohlbein vergleichen wie einen Brillianten mit Kunststoffperlen. Da jeder Mist, in dem das Wort "Elfe" vorkommt, mit Tolkiens "Herr der Ringe" verglichen wird, verbietet sich auch dieser Vergleich. Glücklicherweise wird Michael Endes "Unendliche Geschichte" nicht in dieser Weise mißbraucht. Und endlich gibt es einen Fantasyroman, der diesen Vergleich verdient.

Sicher, es gibt Bücher, die für Kinder besser geeignet sind. Jenny-Mai Nuyen macht haarsträubende Fehler. Sie muß unbedingt lernen, zu recherchieren z.B. darüber, wie man Tunnel baut. Zum Glück bleiben diese Fehler ohne größere Bedeutung für die erzählte Geschichte. Und die Autorin ist klug genug, sich nicht allzu lang bei Dingen aufzuhalten, von denen sie keine Ahnung hat.

Aber die Geschichte ist brilliant und brilliant erzählt. Zu dem Talent, das bereits sich bereits in "Nijura" offenbarte, kommen hier noch handwerkliches Geschick und sprachliche Sorgfalt. Die Verbesserung gegenüber dem Erstling ist gewaltig.
Die Geschichte ist stimmig, in sich logisch, intelligent und hat philosophische Tiefe. Die Sprache ist nahezu perfekt. Gegenwärtig gibt es keinen Autoren, der besser mit der deutschen Sprache umgehen könnte. Glaubt man bei manchen Übersetzungen von Fantasyromanen, wie z.B. "Eragon", die Ursache für schlechte PISA-Ergebnisse gefunden zu haben, möchte man dieses Buch für den Unterricht empfehlen. Da ist sehr sehr viel mehr, als man von den meisten Fantasyromanen, die so verlegt werden, behaupten kann.

Das einzige, was mich wirklich stört, ist, daß Nuyen nicht darauf verzichten konnte, ihren Elfen spitze Ohren zu verpassen. Immerhin liegt darin ein Unterschied zwischen Tolkien und seinen Plagiatoren.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit kleinen Schwachstellen, 10. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Drachentor (Broschiert)
Das Buch ist ohne Frage sehr schön geschrieben und die Geschichte nimmt den Leser auch mit, doch, im Gegensatz zu den anderen Rezensenten, finde ich, dass Jenny-Mai Nuyen sich seit 'Nijura' nicht verbessert hat. Im Gegenteil, ich würde sogar sagen, sie hat sich eher verschlechtert. Nach ihrem eindrucksvollen Debüt war ich sehr gespannt, auf ein weiteres Buch dieser jungen Autorin, doch in gewissem Sinn wurde ich enttäuscht. Natürlich, das Buch ist gut geschrieben, die Charaktere sind ausgereift, die Storyline ist spannend - und doch: Irgendetwas fehlt.

Die Lebensgeschichte zweier Bauernjungen, einer Elfin und einer Prinzessin wird gut miteinander verwoben und die Übergänge zwischen den einzelnen Buchteilen stören keinesfalls, im Gegenteil, sie tragen sogar zum Spannungsaufbau bei. Doch wenn 'Nijura' noch einen, im weiten Reich der Fantasy Bücher einzigartigen, Anstrich hatte, so fehlt dieser in 'Das Drachentor' völlig. Bei fast jedem anderen Fantasy-Autor wäre ich über ein solches Buch begeistert, doch bei dieser Autorin kommt es einem Rückschritt gleich. Ab und zu waren Landschaftsbeschreibungen so ausgiebig, dass ich mich nur schwerlich daran hindern konnte, vom Buch abzuschweifen. Mich lässt einfach nicht der Gedanke los, dass das Buch im Endeffekt gar keine richtige Geschichte hat. Außer mehreren Todesfällen, steht man am Ende wieder am Anfang. Ein klein wenig verwirend ist es schon - Dieses 'Drachentor'.
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ausnahmetalent!, 1. Mai 2007
Von 
Ina O. - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Drachentor (Broschiert)
Nachdem ich schon Nijura mit Begeisterung verschlungen habe, musste ich natürlich auch das Drachentor direkt zum Erscheinungstermin bestellen - und wurde nicht enttäuscht! Im Gegenteil, meine durch Nijura geweckten Erwartungen wurden bei weitem noch übertroffen, da das Drachentor noch ausgereifter und erwachsener daherkommt.

Zugegeben, Bücher über Drachen, Elfen und epische Schlachten gibt es derzeit einige und so manche Idee ist nicht neu. Das Drachentor jedoch hebt sich wie Nijura durch eine wirklich wunderschöne Sprache und eine komplexe Geschichte mit detailliert ausgestalteten und lebendigen Charakteren, die in mehreren Handlungssträngen schließlich zueinander finden, von so manchem Jugend-Fantasy-Einerlei ab:

Es ist die Zeit der Ahira, der Kinder von Ahiris, dem Gott des Schicksals. In ihrer Macht steht es, den Lauf der Welt zu verändern, Kriege zu beginnen oder zu beenden und über die Zukunft der Völker zu entscheiden.

Es ist die Geschichte von Revyn, dem jungen Haradoner mit dem Herzen eines Drachen, der mit der Schuld der Vergangenheit behaftet seine Bestimmung in den Nebeln beim Drachen Palagrin und der Elfe Yelanah findet. Und es ist die Geschichte von Alasar, einem Myrdhaner, geformt von Krieg, Verlust und Schmerz, der in die Dunkelheit der Höhlen hinabsteigt, um sein eigenes Volk zu gründen, und getrieben von unermüdlichem Rachedurst schließlich selbst Krieg und Verderben über die Völker bringt.

Der Elfenkönig Octaris sieht in seinen Visionen das Leben der Ahira, verfolgt, wie die Schicksalskinder schließlich im Laufe ihres Lebens zu ihrer Bestimmung heranreifen. Doch auch seine Tochter Ardhes wird eine wichtige Rolle in der Prophezeiung der Elfen spielen...

Das Drachentor hat alles, was eine gute Geschichte braucht! Liebe, Hass, Freundschaft und Rache treiben die Hauptpersonen an und nie sind sie eindimensional: das Gute hat auch dunkle Seiten und im Bösen findet sich oft ein reiner Kern.
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4.0 von 5 Sternen Meisterwerk mit Fehlern, 5. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Drachentor (Taschenbuch)
Von der Perfektion des Romans "Nijura" ist dieses Buch weit entfernt. Das fängt damit an, dass die Sprache einige Makel aufweist, von kleineren Nachlässigkeiten bis zur Verwendung von Worten, deren Bedeutung Nuyen offensichtlich nicht bekannt war. Bei ersterem war sie auch hier noch weit entfernt von der sonst überall üblichen Schlamperei.
In der erzählten Geschichte passen leider viele Details nicht zueinander. Insgesamt ist der Roman für Nuyens Verhältnisse sehr schlecht duchdacht. Angesichts der Tatsache, dass die Verlage mit Vorliebe Fantasy von Autoren veröffentlichen, die zum Denken gar nicht fähig sind, wiegt auch dieser Makel nicht so sehr schwer.
In "Nijura" ist die Autorin gekonnt allen Dingen aus dem Weg gegangen, von denen sie keine Ahnung hatte. Diese Klugheit hatte sie bei "Drachentor" leider nicht.

Trotzdem zeugt dieser Roman von höchster Fabulierkunst. So schlecht er im Detail ist, so hervorragend ist er als Ganzes. Da ist eine wirklich epische Geschichte mit intelligenten, manchmal auch weisen Allegorien verbunden. In dem Punkt kann man dieses Werk dann tatsächlich auch mit denen von Michael Ende vergleichen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abtauchen in die wunderbare Welt der Elfen und Drachen !!!, 15. Mai 2011
Von 
ginnykatze - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Drachentor (Taschenbuch)
Zum Inhalt:

Das Buch ist in mehrere Erzählstränge aufgeteilt.
Es fängt an mit der Geschichte von Alasar, der als Kind die übriggebliebenen Dorfbewohner vor dem sicheren Tod durch die Haradonen bewahrt, indem er sie in die Höhlen von Myrdhan führt. Jede Nacht irrt er durch die Landschaft von Dorf zu Dorf und holt die Überlebenden in die riesigen Höhlen. Sie richten sich dort ein und verbringen fast ihr ganzes Leben dort unter der Erde. Aber Alasar hat einen Plan, um diesen auszuführen sich ihm Nichts und Niemand in den Weg stellen darf.

Dann ist da die junge Prinzessin Ardhes, Tochter einer Menschenmutter und des elfischen Königs von Awrahell. Die Heirat ihrer Eltern sollte das Elfenvolk und die Menschen verbünden. König Octaris lebt in seiner Elfenwelt und Königin Jale regiert hart. Das kriegt auch Ardhes zu spüren, die von ihrer Mutter immer wieder gesagt bekommt, sie solle kein Wort mit ihrem Vater reden. Doch der Drang, ihn zu besuchen nimmt Überhand. Sie schleicht nachts zu ihm. Er erklärt ihr die Elfenwelt und ihre Magie und erzählt ihr von den Prophezeiungen.

Revyn lebt ganz allein. Mit seinen Erinnerungen an seine Mutter, seinen Bruder und seinen verhassten Vater. Er ist bei einem Drachenfänger angestellt, wo er die Ställe sauberhalten muss. Eines Tages rettet er einen Drachenpfleger vor dem sicheren Tod durch einen Drachen, indem er sich zwischen den wilden Drachen und den Pfleger stellt. Irgendetwas ist in ihm, das ihn die Drachen verstehen lässt. Nach einem Zwischenfall in seinem Haus flüchtet er und will in den Krieg ziehen. Er wird als Drachenzähmer angestellt und es geht ihm so gut, wie noch nie in seinem Leben. Wieso versteht er die Sprache der Drachen????

Und dann ist da noch die mystische Welt der Drachen. Sie werden gegen ihren Willen gefangen und gezähmt, um mit ihnen in den Krieg zu ziehen. In dieser Welt lebt Yelanah die Elfe, die dazu bestimmt ist, die Drachen vor dem Untergang zu retten. Sie verschwinden aus der Welt und lösen sich in Nebeln auf. Kann Yelanah, sie ist die letzte Meleyis, die Selbstzerstörung des Drachenvolks aufhalten?????

So mehr verrate ich nicht, sonst braucht ihr dieses zauberhafte Buch nicht selbst lesen.

Fazit:

Dies ist das erste Buch über Drachen, was ich gelesen habe. Ich bin sowas von begeistert. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der Erzählstil ist wunderbar, vor allem wenn man bedenkt, wie jung die Autorin doch ist. Die einzelnen Erzählstränge werden zum Schluss alle zusammengeführt. Das Ende ist so unvorhersehbar, dass ich völlig überrascht war.

Sie schildert die Welt der Drachen und Elfen so fassettenreich und klar, dass man sofort in diese eintauchen kann. Auch die Kriegsgeschichten sind deutlich und brutal erzählt und bildlich vorstellbar. Die Charakteure sind einfach toll und wunderbar beschrieben. Man fühlt sich sofort in die Geschichte hineinversetzt. Es macht Spaß das Buch zu lesen und es fällt schwer, es aus der Hand zu legen.

Ich kann nur sagen, dass das nicht das letzte Buch ist, das ich von Jenny-Mai Nuyen gelesen habe.

Ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Nehmt Euch aber nichts Anderes vor, denn es fällt schwer zu lesen aufzuhören.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wunderbares Buch !!!!, 9. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Drachentor (Broschiert)
Das ist das beste Drachenbuch, das ich je gelesen habe. Ich kann nur sagen LESEN, LESEN !!!!. Ich werde Ihr erstes Buch Nijura gleich kaufen und lesen !!!

Danke Jenny Mai nuyen !!!!
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Das Drachentor
Das Drachentor von Jenny-Mai Nuyen (Broschiert - 2. April 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,71
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