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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein modernes Feen-Märchen für ( ältere ) Jugendliche ...
*
... bekommt man hier geboten!

INHALT:

Kaye hätte niemals geglaubt, daß ihre frühen Kindheitserinnerungen nicht einfach nur ihrer überschiessenden Fantasie entsprangen, sondern sich tatsächlich als wahrhaftig erweisen. Kürzlich ist sie mit ihrer Mutter von der Großstadt wieder zurück aufs Land zu ihrer...
Veröffentlicht am 12. Februar 2008 von Seraphina

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Düstere Elfen - nicht für jeden was!
Kaye ist kein normales Mädchen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Seit sie 14 ist, geht sie nicht mehr zur Schule, zieht mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, damit die ihren Traum, eine Sängerin zu sein, leben kann. Kayes Mutter ist beinahe selbst noch Kind, erlaubt ihrer Tochter alles und Kaye übernimmt oft den Mutter-Part.
Nach einem Zwischenfall mit einem...
Vor 10 Monaten von Ami Li Misaki veröffentlicht


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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein modernes Feen-Märchen für ( ältere ) Jugendliche ..., 12. Februar 2008
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
*
... bekommt man hier geboten!

INHALT:

Kaye hätte niemals geglaubt, daß ihre frühen Kindheitserinnerungen nicht einfach nur ihrer überschiessenden Fantasie entsprangen, sondern sich tatsächlich als wahrhaftig erweisen. Kürzlich ist sie mit ihrer Mutter von der Großstadt wieder zurück aufs Land zu ihrer Großmutter gezogen. Auf dem Heimweg, nach einer Party mit alten Grundschulfreunden, macht sie eine Abkürzung durch ein kleines Wäldchen und stolpert prompt über einen merkwürdigen Mann, der schwer verletzt zwischen den Bäumen liegt. Dieser entpuppt sich mit seinen spitzen Ohren, langen weißen Haaren und silbernen Augen als ein Elf. Und zwar kein gewöhnlicher Elf, sondern ein Elfen-Ritter. Kaye - völlig fasziniert von seiner Schönheit - zieht ihm einen zweig-artigen Pfeil aus der Brust und rettet ihm somit das Leben. Der Elfenmann namens Roiben verspricht dem Mädchen sich irgendwann bei ihr zu revanchieren und verschwindet daraufhin.
Doch damit nicht genug. Denn plötzlich tauchen bei Kaye zwei ihrer "Fantasiefreunde" von damals auf - eine Fee und ein Kobold. Diese erzählen ihr, daß es grosse Spannungen in der Anderswelt zwischen dem Seligen und dem Unseligen Hof gibt und daß sie sich von dem Elfenritter Roiben in Acht nehmen müsse, da dieser ihren dritten "Fantasiefreund" getötet habe. Ihr selber drohe auch Gefahr. Denn die Königin vom Unseligen Hof soll durch ihren Ritter Roiben von ihr erfahren und sie aufgrund des Zweiten Gesichts ( sie kann Elfen sehen ), als "die Zehnte" auserkoren haben ... ein würdiges Blutopfer für die freien ( Natur- )Geister, um sich deren Dienste für weitere sieben Jahre zu sichern.
Doch das ist noch nicht alles. Kaye soll in Wirklichkeit ein Wechselbalg sein, von der Gattung der Pixies und ihre menschliche Hülle ist nur eine sehr gute - sogar für Elfenaugen undurchschaubare - Tarnung ... was jedoch nur ihre "Fantasiefreunde" wissen. Kein Wunder, daß Kaye insbesondere die letzte Enthüllung erst mal verdauen muß.

Ist Roiben, der Schwarze Ritter vom Unseligen Hof wirklich so böse, wie es den Anschein hat? Wieso will er niemandem seinen vollen Namen verraten? Was steckt hinter den Plänen von Nephamael, dem Ritter vom Seligen Hof? Wo ist die wirkliche Kaye, das ausgetauschte Menschenbaby? Et cetera ...

REZENSION:

Zunächst einmal: Kaye ist alles andere, als eine typische Heldin. Sie ist 16, hat mit 14 die Schule geschmissen, raucht, trinkt, klaut, schminkt und kleidet sich wie eine Prostituierte und ihre trinkfeste Mutter - eine erfolglose Bandsängerin - kümmert sich nur um sich selber und deren Liebhaber ... ein verwahrlostes Kind aus der Unterschicht eben! Am Anfang fand ich, daß die Autorin etwas zu dick aufgetragen hätte, aber in Ami-Land kommt sowas wohl häufiger vor. Am Anfang konnte ich Kayes Charakter so gar nicht leiden, später hat sich das glücklicherweise zum grössten Teil gelegt ... richtig sympathisch finde ich sie aber sogar zum Schluss nicht!

Kayes Verwandlung in eine Pixie finde ich sehr gut ... und ziemlich erschreckend. Nicht nur die körperliche, sondern auch die sinnliche Veränderung ( z.B. Überempfindlichkeit gegen alles Metall )!
Selbst der magische Unterricht durch eine dämonische Kreatur ist einfach "krass". Kaye muß lernen Magie zu sehen, hören, riechen und schmecken, um sie anwenden zu können!

Etwas verwirrt könnten diejenigen Fantasy-Leser sein, die an eine klare Gut & Böse Abgrenzung gewöhnt sind. Hier verschwimmen diese Grenzen recht häufig. Es gibt Diskriminierung, Unterdrückung und Sklaverei auf beiden Seiten. So ist der Unselige Hof keinesfalls nur eine Fantasy-Hölle mit hässlichen Gestalten ( Roiben und die anderen Elfenritter sind schliesslich wunderschöne Wesen, wie auch deren Königin ) ... ebenso wie der Selige Hof eigentlich nur äusserlich an Lothlorien erinnern mag.

All die Fabelwesen, Kreaturen ( sogar jene, die üblicherweise eher kitschig dargestellt werden ) wirken hier wild, bedrohlich und nicht selten auch grausam ... falls jemand das dreibändige "Fairy Cube" von Kaori Yûki kennt, der weiß, was er hier ungefähr erwarten kann! ^^

Erwähnenswert wäre auch die Tatsache, daß dies Buch oft sexuelle Untertöne aufweist ... sogar dort, wo man sie kaum erwarten würde. Zum Beispiel singt Kayes "Fantasiefreundin", die Fee Lutie gern obszöne Lieder oder ein Kelpie ( dämonisches Wasserpferd ) empfindet Ekstase beim Ertränken von Menschen, die er magisch dazu bringt auf ihm zu reiten ... nicht zu vergessen, das angedeutete Treiben am Unseligen Hof. Hier wird auch das Essen zur sinnlichen Lust!
Sogar eine Spur Homoerotik (!) kommt vor, als Kayes ( bester ) Freund sich durch Nephamael, Ritter vom Seligen Hof entführen lässt und dessen Verführungskünsten ziemlich schnell verfällt ... da der finstre Elf eindeutig Gefallen an dem jungen Menschenmann gefunden hat und ihn auch gern quält ( ja genau, SM! ).

Für Fans von hübschen Elfenjungs: Dunkelelf Nephamael ist einfach dämonisch schön mit seinem extrem langen schwarzen Haar, den Katzenaugen ( gelb mit geschlitzten Pupillen ), seinem Dornen-Mantel und dem metallenen Stirnreif ( wobei alles Metall die Haut DIESER Elfen hier verbrennt )! *krass der Typ* >_<
Der Elf Roiben, mit dessen langem zinnfarbenen Haar, silbern leuchtenden Augen und edlem schwarzen Leder-Harnisch steht in meiner Gunst gleich dahinter! ^^

Ohne direkt erhobenen Zeigefinger wird hier sogar die Thematik der Umweltverschmutzung erwähnt. Die Autorin beschreibt einfach eklige Szenarien und lässt diese Bilder auf den Leser wirken. Dieser kann dann aus ihnen eine unterschwellige Botschaft herauslesen.

Noch was zum Titel: Dieser müsste eigentlich "Zehnt" heißen und nicht "Elfentochter". Dabei hieß die dt. Erstausgabe des Buches "die Zehnte". Ich weiß gar nicht, wieso man das wieder umgeändert hat. Schliesslich ist Kaye eigentlich keine Elfe ( auch wenn es im Buch so übersetzt wird ), sondern eine Pixie ( mit grünlicher Haut, sowie Schmetterlingsflügeln ) und diese sind eher mit den Feen verwandt. Roiben, Nephamael und die anderen Ritter hingegen sind "richtige" Elfen, wie sie im Buche stehen ( durchaus vergleichbar mit Tolkiens Elben ). Selbst der englische Titel der dreibändigen Fantasy-Reihe lautet "A modern faerie tale" ( faerie/fairy heißt auf deutsch "Fee" und NICHT "Elfe" ... das wäre dann "elf" bzw. "elves" ). Ich hasse diesen immer wieder vorkommenden Übersetzungsfehler! >_<

Vorsicht!
Ich habe in einem Buch noch nie so oft die Wörter "Zigarette", "Kippe", "einen Zug nehmen" und "Rauch inhalieren" gehört. Kaye und die Leute in ihrer Umgebung rauchen echt wie die Schlote. Dazu noch diese häufige Verwendung von Vulgärsprache und die ganze unterschwellige sexuelle Thematik, die sich durch das ganze Buch hindurchzieht. Das alles sorgt dafür, daß "Elfentochter" auf keinen Fall als Kinderbuch zu sehen ist. Keine Ahnung, wieso es als solches eingestuft ist ( ich habe es bei den Fantasy-Jugendbüchern gefunden ). Meine Empfehlung wäre jedenfalls "ab 14 Jahren" ( zumindest sollte der Leser auf KEINEN FALL jünger als 12 sein ).

Bilianz: Wegen Kayes ( mir ) zuerst unausstehlichem Charakter, sowie der Verwendung des Wortes "Elfe" statt der richtigen Unterscheidung in "Fee" UND "Elfe" - im Titel, ebenso wie im Buch drinnen - und nicht zuletzt dem übertriebenen Rauchen, sowie Fluchen der Protagonisten ... bekommt das Gesamtwerk einen Stern Abzug! Es verbleiben also insgesamt vier Sterne!

FAZIT:

"Elfentochter" ist ein erfrischend anders gestaltetes Fantasybuch mit phantastischen Figuren ( hauptsächlich aus der irischen Mythologie ) ... für jugendliche und erwachsene Leser. Statt auf bekannten Pfaden zu trampeln, bekommt man im Debütwerk der Autorin eine sehr originelle Geschichte erzählt, die alles andere als kitschig ist! ^^

PS:

"Elfentochter" ist der erste Teil einer Trilogie.
Auf englisch sind alle drei Bände unter dem Titel "A modern fearie tale" bereits erschienen ( 1.Tithe, 2.Valiant, 3.Ironside )
Da der zweite Band der Reihe eine andere Geschichte erzählt, kommt auf deutsch erstmal der dritte Band im Herbst 2008 heraus ... und zwar unter dem Titel "Elfenkönigin". Es ist eine direkte Fortsetzung von "Elfentochter.
Ob und wann der ( chronologisch ) zweite Band hierzulande erscheint, steht noch in den Sternen.

Andere Romane mit ähnlicher Thematik:
Gegen das Sommerlicht (Band 1) von Melissa Marr ( ab 14 Jahren )
Lamento - Im Bann der Feenkönigin (Band 1) von Maggie Stiefvater ( ab 13 Jahren )
Elfenkuss (Band 1) von Aprilynne Pike ( ab 12 Jahren )
Elfenseele - Hinter dem Augenblick (Band 1) von Michelle Harrison ( ab 10 Jahren )
Im Schatten des Elfenmonds (Band 1) von O.R. Melling ( ab 12 Jahren )
Die Sídhe des Kristalls - Das Tal im Nebel (Band 1) von Tanja Bern ( ab 13 Jahren )
oder der 3-bändige Manga Fairy Cube von Kaori Yûki ( ab 14 Jahren )
oder wer auch englischsprachige Romane lesen möchte ...
Wondrous Strange (Band 1) von Lesley Livingston

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jugendschmöker, 27. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
Habe mir das Buch heute mittag gekauft und bin gerade fertig geworden. Da ich die anderen Bücher von Holly Black bereits kenne, musste ich einfach wissen wie es ausgeht. Ich finde das Buch durchaus sehr spannend. Die Charaktere sind an die heutige schnellebige Gesellschaft angepasst und wirken anfangs wie du und ich. Ein verkorkstes Leben für eine 16-jährige die versucht im Chaos halbwegs Fuß zu fassen und sich doch in ihrer andersartigkeit gefällt. Durch die Erkenntnis ihrer wahren Identität und dem Beweis das sie keineswegs nur ein wenig spinnt - stürzt alles ins Chaos was sie kennt. Und mit Roiben lernt sie eine Art erste Liebe kennen. Wer sich ein wenig in Elfenmythologie auskennt und sich dafür interessiert findet in dem Buch einen kurzweiligen Schmöker mit Spannungsfaktor.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein wenig arg kurz, 7. April 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
Gut gefallen hat mir an diesem Buch, dass es in zwei Welten spielt, der der Elfen und der der Menschen. Es geht um Kaye, ein junges Mädchen, dass herausfinden muss, dass ihre Abstammung fragwürdiger ist, als zuerst gedacht, denn sie ist eigentlich eine Pixie, obwohl sie die ersten 16 Jahre ihres Lebens als Mensch verbracht hat. Sie lernt den Ritter Roiben kennen und wird in die Intrigen des Unseligen und des Seligen Hofs der Elfen gezogen.

Die Hauptperson Kaye die mir ein wenig zu angestrengt versucht eine Rebellin zu sein, kommt trotzdem gut rüber, allerdings ist der Elfenritter Roiben ein viel interessanterer Charakter. Als der Unselige und der Selige Hof sich verbündeten, schenkte jede Königin der anderen jeweils ihren besten Ritter und so gelangte Roiben an den Unseligen Hof an der seine neue Königen durch die Macht, die sie über ihn besitzt, da sie seinen wahren Namen kennt, Dinge von ihm verlangt die sein Ehrgefühl beschmutzen. Ein echtes plus ist die Entwicklung der Geschichte, in der sich langsam herausstellt, dass nicht alle Guten gut sind und nicht alle Bösen böse. Die anfängliche Schwarz-Weiß-Malerai verwischt schnell und Kaye merkt dass sich die Grenzen zwischen Freund und Feind nicht so einfach ziehen lassen.

Die Geschichte ist flüssig und spannend geschrieben, eilt aber etwas zu schnell vorwärts (kaum kennt Kaye ihre Herkunft liegt sie schon auf dem Opferaltar) es wäre schön gewesen, wenn die Autorin es ein wenig langsamer angegangen wäre und die Bekanntschaft der Hauptcharakter noch etwas ausgebaut hätte. Trotzdem ist es alles in allem ein gutes Buch.

(Man fragt sich nur warum es zweimal erschien und sich dabei der Name änderte von "Die Zehnte" auf "Elfentochter")
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW...!!!, 12. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
Ich fand das Buch echt klasse...Vorallem das zum Beispiel nicht von Anfang an festgelegt ist wer gut und wer böse ist...Wer schwarz und wer weiß...Das ist meiner Meinung sehr intressant, weil, wann ist das im Leben schon mal so???

Toll ist auch dass man dieses Buch mehrmals lesen kann ohne das es langweilig wird...Man entdeckt immerwieder Kleinigkeiten die einem bis dahin noch nicht aufgefallen sind...Das einzige was schade ist ist,dass es bis jetzt noch keine Fortsetzung gab und auch vorraussichtlich auch keine geben wird...

Kleiner Tipp noch für Fans von Elfentochter ist meiner Meinung auch die Reihe von Stephanie Meyer über Bella und Edward (Bis jetzt erschienen :"Biss zum Morgengrauen" und "Biss zur Mittagsstunde") etwas...Es geht zwar um Vampire statt Elfen...Aber trotzdem gut...=)

Also bleibt nur noch zu sagen...: Dickes Lob an Frau Black und LESEN,LESEN,LESEN...!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf jeden Fall ANDERS!, 1. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
Zur Aufmachung

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir das englische oder das deutsche Cover mit dem Schmetterling besser gefällt. Sie sehen sich ja auch ziemlich ähnlich, daher bin ich jetzt einfach mal so frei und sag: Beide sind toll und beide spiegeln super die Atmosphäre des Buches wider! Was den Titel angeht, so gefällt der deutsche mir irgendwie besser. Obwohl ich den Zusatztitel "A modern faerie tale" total gut gewählt finde.

Zum Buch

Wer meine Rezension zu Weißer Fluch von Holly Black gelesen hat, der weiß, dass ich ihren Schreibstil liebe. Hier bei Elfentochter kam er leider nicht ganz an diesen Standard heran, aber er war immer noch super. Und ungefähr genauso sah es mit allem anderen aus.
Die Geschichte an sich ist eigentlich eine typische Elfengeschichte. Sprich: Mädchen hat sich schon immer seltsam gefühlt, findet heraus, dass sie eine Elfe ist, bliblablub, konkurrierende Elfenhöfe, etc. ABER die Art und Weise wie Holly Black das hier vermittelt hat, hat das Buch von anderen Elfengeschichten abgehoben. Kaye ist auf keinen Fall der typische Hauptcharakter, denn sie FÜHLT sich nicht nur seltsam, sie ist ECHT seltsam. Aber ich mochte das. Auch schön war, dass ein Freund von ihr so überhaupt nicht einem normalen Buchcharakter entspricht. Er ist einfach SO freakig.
Was Roiben angeht, so ist der allerdings schon typisch. Gut aussehend, düster, stark, mächtig, oft schlecht gelaunt, innerlich zerrissen, blaaaaa...
Ein paar Szenen sind aber auch aus seiner Sicht geschrieben, so dass er schon greifabarer wirkt als so manch anderer.
Die Handlung war zwar nicht durchgehen spannend, aber zum Ende hin braute sich da doch einiges zusammen und ja, ich wurde ganz zuletzt doch sehr überrascht davon wie die Dinge sich entwickelt haben. Aber ich möchte natürlich auch nicht zu viel verraten.
Das einzige, was mich hier ein wenig gestört hat, war wie oben schon erwähnt, diese typische Feengeschichte. Natürlich war es nicht genau so wie all die anderen Bücher, aber es gab doch etliche Parallelen, weshalb das Buch leider nicht ganz an Weißer Fluch heran reicht. Es war aber durchaus lesenswert.

Fazit

Schreibstil: 4,5 Sterne
Charaktere: 4 Sterne
Action: 4 Sterne
Emotionale Tiefe: 4 Sterne
Humor: 3 Sterne
Originalität: 3 Sterne

Einfach ein tolles, gelungenes Jugendbuch! Ich muss mir davon unbedingt ganz schnell den zweiten Teil besorgen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Düstere Elfen - nicht für jeden was!, 10. Juli 2011
Von 
Ami Li Misaki (http://hybrid-library.blogspot.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
Kaye ist kein normales Mädchen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Seit sie 14 ist, geht sie nicht mehr zur Schule, zieht mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, damit die ihren Traum, eine Sängerin zu sein, leben kann. Kayes Mutter ist beinahe selbst noch Kind, erlaubt ihrer Tochter alles und Kaye übernimmt oft den Mutter-Part.
Nach einem Zwischenfall mit einem Freund ihrer Mutter, zieht das Gespann wieder in den Heimatort zurück. Wo Kayes Großmutter lebt - und auch Kayes beste Freundin Janet.
Doch nichts ist mehr so, wie es einmal war... Besonders nicht als Kaye einem mysteriösem Junge namens Roiben begegnet.

Der erste Band der Elfen-Reihe.
Ich weiß nicht genau, ob ich aus dem Alter raus bin oder allgemein nichts mit Elfengeschichten anfangen kann. Hatte ich womöglich zu hohe Erwartungen?
Blacks Stil ist flüssig, düster, kratzig, rauchig. Eigentlich sehr schön, aber mit Kaye konnte ich leider gar nicht mitfiebern. Es gab schöne, interessante Szenen, die Geschichte an sich nicht neu aber originell umgesetzt. Über manche Beschreibungen und Begebenheiten stolperte ich auch anfangs. Ich kam mir vor wie damals als ich meinen ersten High Fantasy Roman gelesen hatte und keine Ahnung von Orks, Dunkelelfen und den anderen Gestalten hatte.
Doch das klärt sich auch schnell auf. Man findet sich nach ein paar Seiten relativ leicht zurecht und einiges löst sich im Laufe der Geschichte auch auf.
Kaye und ihre Freunde fand ich... seltsam. Ich bin irgendwie nicht richtig warm mit ihnen geworden, konnte keinen Bezug aufbauen. Corny, Janets Bruder, fand ich ganz witzig, anfangs. Aber auch er birgt düstere Seiten, die erst bei den Elfen so richtig zu Tage kommen. Ebenso Roiben. Ein undurchsichtiger Kerl, Ritter, Elf, den ich weder sympathisch noch unsympathisch fand.
Ich will auch nicht sagen, dass es 0-8-15-Charaktere waren, denn das ist absolut nicht der Fall! Aber nach Weißer Fluch habe ich mir wohl zu viel von der Autorin erwartet.

Kurz: Wer dunkel-düstere Elfengeschichten mit dem besonderen Kratzen mag, der sollte auf jeden Fall zugreifen. Wer den flinken Gestalten und Geschichten aber skeptisch gegenüber steht, der sollte zu einer anderen Lektüre greifen.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Keinesfalls ein Jugendbuch, 26. Januar 2007
Von 
Pixie (Dortmund, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
Ich habe das Buch "in einem Rutsch" gelesen. Es beginnt als eine Art "Road Movie". Endzeitstimmung, schräge Typen, merkwürdige Begegnungen. Als das Mädchen Kaye dann beginnt, zu erkennen, dass sie zur Elfenwelt gehört, überschlagen sich die Ereignisse. Und das ist auch genau die Schwäche der Geschichte. Sie ist nicht sorgsam erzählt, sondern schaltet Szenen hintereinander, wobei man den Eindruck nicht los wird, dass es der Autorin eher um die düstere Stimmung und Effekthascherei geht, als um eine gut erzählte Geschichte. Hier mal eine angedeutete Sado-Maso-Sequenz, da mal ein bisschen Brutalität. Die Guten sind genauso egoistisch und unberechenbar wie die Bösen. Einen Sinn sucht man vergeblich. Und dass der tolle dunkle Ritter Roiben jedem widerstandlos dient, der seinen Namen kennt, finde ich dann auch ein bisschen platt - ist aber unheimlich geheimnisvolle Elfenmagie.

Als 15jähriger Gruftie hätte ich das Buch wahrscheinlich toll gefunden. Als 40jährige mit entsprechendem Abstand kann ich nur sagen, dass es m.E. schon wegen diverser Unausgegorenheiten nicht als Jugendbuch behandelt werden sollte. Fazit: gute Ansätze, die billigen, düsteren Effekten geopfert werden.

Das Buch wurde auch unter dem Titel "Die Zehnte" veröffentlicht.
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5.0 von 5 Sternen Tina, 5. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
einfach tolles buch =)
habe endlich teil 1 & 3 hier gefunden, da erst teil zwei gelesn habe und gar nicht wusste, dass es noch andere teile gibt *grins*
bücher habe ich im top zustand bekommen.
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3.0 von 5 Sternen Gewöhnungsbedürftig, 30. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
Die Story ist gut und auch trotz kleiner Startschwierigkeiten sehr spannend.
Allerdings sind die Charaktere, insbesondere Kaye sehr merkwürdig und die Autorin lässt sie recht unsympathisch erscheinen.
Auch der Schreibstil und die Sprachwahl sind sehr gewöhnungsbedürftig.
Die Elfen sind rücksichtslos und brutal. Dadurch kommt in gewissen Situationen eine beklemmende Atmosphäre auf. Man steckt mitten im Geschehen und vergisst schnell einmal die Zeit.
Elfentochter fesselt bis zur letzten Seite, aber weil mich die Sprachwahl manchmal wirklich genervt hat vergebe ich nur 3 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen wechselbalg und eisen phobie, 25. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
Ich habe das buch vor einigen jahren gelesen, als es noch bei dem arena verlag erschienen war und "die zehnte" hieß.

Kaye zieht mit ihrer Mutter, nach einam seltsamen vorfall, bei dem bandauftritt ihrer mom, wieder zu ihrer großmutter. dort wird sie wieder von ihren freunden aus kindertagen kontaktiert. von elfen, die sie schon immer sehen konnte, und ihr niemand glauben wollte. doch leider sind ihr nicht alle ihrer freunde noch wohl gesinnt (dazu erfährt sie noch, dass sie ein wechselbalg ist, was für sie ein riesiger schock ist)
der seelige hof will sie sogar opfern um einen vertrag zu verlängern, dem er mit dem unseeligen hofe hat....

ich fand das buch gut und fühlte mich total in eine andere welt versetzt. Ich bin darin eingetaucht und hätte noch viel viel mehr davon lesen können... (jetzt sind ja weitere bände erschienen, freu)
das buch war leider zu schnell ausgelesen. Es ist sehr kurzweilig.
aber das ist auch das einzige manko

ich bin ein riesiger fan von holly black und anderen autoren, die elfen/ feen romane schreiben....

ich kann es empfehlen,
beide daumen hoch!
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Elfentochter Band 1
Elfentochter Band 1 von Holly Black (Taschenbuch - 6. Dezember 2006)
EUR 7,95
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