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Kundenrezensionen

14
3,2 von 5 Sternen
Elfentochter Band 1
Format: TaschenbuchÄndern
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... bekommt man hier geboten!

INHALT:

Kaye hätte niemals geglaubt, daß ihre frühen Kindheitserinnerungen nicht einfach nur ihrer überschiessenden Fantasie entsprangen, sondern sich tatsächlich als wahrhaftig erweisen. Kürzlich ist sie mit ihrer Mutter von der Großstadt wieder zurück aufs Land zu ihrer Großmutter gezogen. Auf dem Heimweg, nach einer Party mit alten Grundschulfreunden, macht sie eine Abkürzung durch ein kleines Wäldchen und stolpert prompt über einen merkwürdigen Mann, der schwer verletzt zwischen den Bäumen liegt. Dieser entpuppt sich mit seinen spitzen Ohren, langen weißen Haaren und silbernen Augen als ein Elf. Und zwar kein gewöhnlicher Elf, sondern ein Elfen-Ritter. Kaye - völlig fasziniert von seiner Schönheit - zieht ihm einen zweig-artigen Pfeil aus der Brust und rettet ihm somit das Leben. Der Elfenmann namens Roiben verspricht dem Mädchen sich irgendwann bei ihr zu revanchieren und verschwindet daraufhin.
Doch damit nicht genug. Denn plötzlich tauchen bei Kaye zwei ihrer "Fantasiefreunde" von damals auf - eine Fee und ein Kobold. Diese erzählen ihr, daß es grosse Spannungen in der Anderswelt zwischen dem Seligen und dem Unseligen Hof gibt und daß sie sich von dem Elfenritter Roiben in Acht nehmen müsse, da dieser ihren dritten "Fantasiefreund" getötet habe. Ihr selber drohe auch Gefahr. Denn die Königin vom Unseligen Hof soll durch ihren Ritter Roiben von ihr erfahren und sie aufgrund des Zweiten Gesichts ( sie kann Elfen sehen ), als "die Zehnte" auserkoren haben ... ein würdiges Blutopfer für die freien ( Natur- )Geister, um sich deren Dienste für weitere sieben Jahre zu sichern.
Doch das ist noch nicht alles. Kaye soll in Wirklichkeit ein Wechselbalg sein, von der Gattung der Pixies und ihre menschliche Hülle ist nur eine sehr gute - sogar für Elfenaugen undurchschaubare - Tarnung ... was jedoch nur ihre "Fantasiefreunde" wissen. Kein Wunder, daß Kaye insbesondere die letzte Enthüllung erst mal verdauen muß.

Ist Roiben, der Schwarze Ritter vom Unseligen Hof wirklich so böse, wie es den Anschein hat? Wieso will er niemandem seinen vollen Namen verraten? Was steckt hinter den Plänen von Nephamael, dem Ritter vom Seligen Hof? Wo ist die wirkliche Kaye, das ausgetauschte Menschenbaby? Et cetera ...

REZENSION:

Zunächst einmal: Kaye ist alles andere, als eine typische Heldin. Sie ist 16, hat mit 14 die Schule geschmissen, raucht, trinkt, klaut, schminkt und kleidet sich wie eine Prostituierte und ihre trinkfeste Mutter - eine erfolglose Bandsängerin - kümmert sich nur um sich selber und deren Liebhaber ... ein verwahrlostes Kind aus der Unterschicht eben! Am Anfang fand ich, daß die Autorin etwas zu dick aufgetragen hätte, aber in Ami-Land kommt sowas wohl häufiger vor. Am Anfang konnte ich Kayes Charakter so gar nicht leiden, später hat sich das glücklicherweise zum grössten Teil gelegt ... richtig sympathisch finde ich sie aber sogar zum Schluss nicht!

Kayes Verwandlung in eine Pixie finde ich sehr gut ... und ziemlich erschreckend. Nicht nur die körperliche, sondern auch die sinnliche Veränderung ( z.B. Überempfindlichkeit gegen alles Metall )!
Selbst der magische Unterricht durch eine dämonische Kreatur ist einfach "krass". Kaye muß lernen Magie zu sehen, hören, riechen und schmecken, um sie anwenden zu können!

Etwas verwirrt könnten diejenigen Fantasy-Leser sein, die an eine klare Gut & Böse Abgrenzung gewöhnt sind. Hier verschwimmen diese Grenzen recht häufig. Es gibt Diskriminierung, Unterdrückung und Sklaverei auf beiden Seiten. So ist der Unselige Hof keinesfalls nur eine Fantasy-Hölle mit hässlichen Gestalten ( Roiben und die anderen Elfenritter sind schliesslich wunderschöne Wesen, wie auch deren Königin ) ... ebenso wie der Selige Hof eigentlich nur äusserlich an Lothlorien erinnern mag.

All die Fabelwesen, Kreaturen ( sogar jene, die üblicherweise eher kitschig dargestellt werden ) wirken hier wild, bedrohlich und nicht selten auch grausam ... falls jemand das dreibändige "Fairy Cube" von Kaori Yûki kennt, der weiß, was er hier ungefähr erwarten kann! ^^

Erwähnenswert wäre auch die Tatsache, daß dies Buch oft sexuelle Untertöne aufweist ... sogar dort, wo man sie kaum erwarten würde. Zum Beispiel singt Kayes "Fantasiefreundin", die Fee Lutie gern obszöne Lieder oder ein Kelpie ( dämonisches Wasserpferd ) empfindet Ekstase beim Ertränken von Menschen, die er magisch dazu bringt auf ihm zu reiten ... nicht zu vergessen, das angedeutete Treiben am Unseligen Hof. Hier wird auch das Essen zur sinnlichen Lust!
Sogar eine Spur Homoerotik (!) kommt vor, als Kayes ( bester ) Freund sich durch Nephamael, Ritter vom Seligen Hof entführen lässt und dessen Verführungskünsten ziemlich schnell verfällt ... da der finstre Elf eindeutig Gefallen an dem jungen Menschenmann gefunden hat und ihn auch gern quält ( ja genau, SM! ).

Für Fans von hübschen Elfenjungs: Dunkelelf Nephamael ist einfach dämonisch schön mit seinem extrem langen schwarzen Haar, den Katzenaugen ( gelb mit geschlitzten Pupillen ), seinem Dornen-Mantel und dem metallenen Stirnreif ( wobei alles Metall die Haut DIESER Elfen hier verbrennt )! *krass der Typ* >_<
Der Elf Roiben, mit dessen langem zinnfarbenen Haar, silbern leuchtenden Augen und edlem schwarzen Leder-Harnisch steht in meiner Gunst gleich dahinter! ^^

Ohne direkt erhobenen Zeigefinger wird hier sogar die Thematik der Umweltverschmutzung erwähnt. Die Autorin beschreibt einfach eklige Szenarien und lässt diese Bilder auf den Leser wirken. Dieser kann dann aus ihnen eine unterschwellige Botschaft herauslesen.

Noch was zum Titel: Dieser müsste eigentlich "Zehnt" heißen und nicht "Elfentochter". Dabei hieß die dt. Erstausgabe des Buches "die Zehnte". Ich weiß gar nicht, wieso man das wieder umgeändert hat. Schliesslich ist Kaye eigentlich keine Elfe ( auch wenn es im Buch so übersetzt wird ), sondern eine Pixie ( mit grünlicher Haut, sowie Schmetterlingsflügeln ) und diese sind eher mit den Feen verwandt. Roiben, Nephamael und die anderen Ritter hingegen sind "richtige" Elfen, wie sie im Buche stehen ( durchaus vergleichbar mit Tolkiens Elben ). Selbst der englische Titel der dreibändigen Fantasy-Reihe lautet "A modern faerie tale" ( faerie/fairy heißt auf deutsch "Fee" und NICHT "Elfe" ... das wäre dann "elf" bzw. "elves" ). Ich hasse diesen immer wieder vorkommenden Übersetzungsfehler! >_<

Vorsicht!
Ich habe in einem Buch noch nie so oft die Wörter "Zigarette", "Kippe", "einen Zug nehmen" und "Rauch inhalieren" gehört. Kaye und die Leute in ihrer Umgebung rauchen echt wie die Schlote. Dazu noch diese häufige Verwendung von Vulgärsprache und die ganze unterschwellige sexuelle Thematik, die sich durch das ganze Buch hindurchzieht. Das alles sorgt dafür, daß "Elfentochter" auf keinen Fall als Kinderbuch zu sehen ist. Keine Ahnung, wieso es als solches eingestuft ist ( ich habe es bei den Fantasy-Jugendbüchern gefunden ). Meine Empfehlung wäre jedenfalls "ab 14 Jahren" ( zumindest sollte der Leser auf KEINEN FALL jünger als 12 sein ).

Bilianz: Wegen Kayes ( mir ) zuerst unausstehlichem Charakter, sowie der Verwendung des Wortes "Elfe" statt der richtigen Unterscheidung in "Fee" UND "Elfe" - im Titel, ebenso wie im Buch drinnen - und nicht zuletzt dem übertriebenen Rauchen, sowie Fluchen der Protagonisten ... bekommt das Gesamtwerk einen Stern Abzug! Es verbleiben also insgesamt vier Sterne!

FAZIT:

"Elfentochter" ist ein erfrischend anders gestaltetes Fantasybuch mit phantastischen Figuren ( hauptsächlich aus der irischen Mythologie ) ... für jugendliche und erwachsene Leser. Statt auf bekannten Pfaden zu trampeln, bekommt man im Debütwerk der Autorin eine sehr originelle Geschichte erzählt, die alles andere als kitschig ist! ^^

PS:

"Elfentochter" ist der erste Teil einer Trilogie.
Auf englisch sind alle drei Bände unter dem Titel "A modern fearie tale" bereits erschienen ( 1.Tithe, 2.Valiant, 3.Ironside )
Da der zweite Band der Reihe eine andere Geschichte erzählt, kommt auf deutsch erstmal der dritte Band im Herbst 2008 heraus ... und zwar unter dem Titel "Elfenkönigin". Es ist eine direkte Fortsetzung von "Elfentochter.
Ob und wann der ( chronologisch ) zweite Band hierzulande erscheint, steht noch in den Sternen.

Andere Romane mit ähnlicher Thematik:
Gegen das Sommerlicht (Band 1) von Melissa Marr ( ab 14 Jahren )
Lamento - Im Bann der Feenkönigin (Band 1) von Maggie Stiefvater ( ab 13 Jahren )
Elfenkuss (Band 1) von Aprilynne Pike ( ab 12 Jahren )
Elfenseele - Hinter dem Augenblick (Band 1) von Michelle Harrison ( ab 10 Jahren )
Im Schatten des Elfenmonds (Band 1) von O.R. Melling ( ab 12 Jahren )
Die Sídhe des Kristalls - Das Tal im Nebel (Band 1) von Tanja Bern ( ab 13 Jahren )
oder der 3-bändige Manga Fairy Cube von Kaori Yûki ( ab 14 Jahren )
oder wer auch englischsprachige Romane lesen möchte ...
Wondrous Strange (Band 1) von Lesley Livingston

Weitere ähnliche Lesetips in den Kommentaren unten.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gut gefallen hat mir an diesem Buch, dass es in zwei Welten spielt, der der Elfen und der der Menschen. Es geht um Kaye, ein junges Mädchen, dass herausfinden muss, dass ihre Abstammung fragwürdiger ist, als zuerst gedacht, denn sie ist eigentlich eine Pixie, obwohl sie die ersten 16 Jahre ihres Lebens als Mensch verbracht hat. Sie lernt den Ritter Roiben kennen und wird in die Intrigen des Unseligen und des Seligen Hofs der Elfen gezogen.

Die Hauptperson Kaye die mir ein wenig zu angestrengt versucht eine Rebellin zu sein, kommt trotzdem gut rüber, allerdings ist der Elfenritter Roiben ein viel interessanterer Charakter. Als der Unselige und der Selige Hof sich verbündeten, schenkte jede Königin der anderen jeweils ihren besten Ritter und so gelangte Roiben an den Unseligen Hof an der seine neue Königen durch die Macht, die sie über ihn besitzt, da sie seinen wahren Namen kennt, Dinge von ihm verlangt die sein Ehrgefühl beschmutzen. Ein echtes plus ist die Entwicklung der Geschichte, in der sich langsam herausstellt, dass nicht alle Guten gut sind und nicht alle Bösen böse. Die anfängliche Schwarz-Weiß-Malerai verwischt schnell und Kaye merkt dass sich die Grenzen zwischen Freund und Feind nicht so einfach ziehen lassen.

Die Geschichte ist flüssig und spannend geschrieben, eilt aber etwas zu schnell vorwärts (kaum kennt Kaye ihre Herkunft liegt sie schon auf dem Opferaltar) es wäre schön gewesen, wenn die Autorin es ein wenig langsamer angegangen wäre und die Bekanntschaft der Hauptcharakter noch etwas ausgebaut hätte. Trotzdem ist es alles in allem ein gutes Buch.

(Man fragt sich nur warum es zweimal erschien und sich dabei der Name änderte von "Die Zehnte" auf "Elfentochter")
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2007
Habe mir das Buch heute mittag gekauft und bin gerade fertig geworden. Da ich die anderen Bücher von Holly Black bereits kenne, musste ich einfach wissen wie es ausgeht. Ich finde das Buch durchaus sehr spannend. Die Charaktere sind an die heutige schnellebige Gesellschaft angepasst und wirken anfangs wie du und ich. Ein verkorkstes Leben für eine 16-jährige die versucht im Chaos halbwegs Fuß zu fassen und sich doch in ihrer andersartigkeit gefällt. Durch die Erkenntnis ihrer wahren Identität und dem Beweis das sie keineswegs nur ein wenig spinnt - stürzt alles ins Chaos was sie kennt. Und mit Roiben lernt sie eine Art erste Liebe kennen. Wer sich ein wenig in Elfenmythologie auskennt und sich dafür interessiert findet in dem Buch einen kurzweiligen Schmöker mit Spannungsfaktor.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. März 2012
Zur Aufmachung

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir das englische oder das deutsche Cover mit dem Schmetterling besser gefällt. Sie sehen sich ja auch ziemlich ähnlich, daher bin ich jetzt einfach mal so frei und sag: Beide sind toll und beide spiegeln super die Atmosphäre des Buches wider! Was den Titel angeht, so gefällt der deutsche mir irgendwie besser. Obwohl ich den Zusatztitel "A modern faerie tale" total gut gewählt finde.

Zum Buch

Wer meine Rezension zu Weißer Fluch von Holly Black gelesen hat, der weiß, dass ich ihren Schreibstil liebe. Hier bei Elfentochter kam er leider nicht ganz an diesen Standard heran, aber er war immer noch super. Und ungefähr genauso sah es mit allem anderen aus.
Die Geschichte an sich ist eigentlich eine typische Elfengeschichte. Sprich: Mädchen hat sich schon immer seltsam gefühlt, findet heraus, dass sie eine Elfe ist, bliblablub, konkurrierende Elfenhöfe, etc. ABER die Art und Weise wie Holly Black das hier vermittelt hat, hat das Buch von anderen Elfengeschichten abgehoben. Kaye ist auf keinen Fall der typische Hauptcharakter, denn sie FÜHLT sich nicht nur seltsam, sie ist ECHT seltsam. Aber ich mochte das. Auch schön war, dass ein Freund von ihr so überhaupt nicht einem normalen Buchcharakter entspricht. Er ist einfach SO freakig.
Was Roiben angeht, so ist der allerdings schon typisch. Gut aussehend, düster, stark, mächtig, oft schlecht gelaunt, innerlich zerrissen, blaaaaa...
Ein paar Szenen sind aber auch aus seiner Sicht geschrieben, so dass er schon greifabarer wirkt als so manch anderer.
Die Handlung war zwar nicht durchgehen spannend, aber zum Ende hin braute sich da doch einiges zusammen und ja, ich wurde ganz zuletzt doch sehr überrascht davon wie die Dinge sich entwickelt haben. Aber ich möchte natürlich auch nicht zu viel verraten.
Das einzige, was mich hier ein wenig gestört hat, war wie oben schon erwähnt, diese typische Feengeschichte. Natürlich war Elfentochter quasi die Urmutter der Jugendfeenromane, aber da ich dieses Buch nicht zuerst gelesen habe, hatte ich doch des öfteren ein Dejavu Gefühl. Das ist allerdings natürlich nicht die Schuld des Buches, sondern liegt an meiner ganz persönlichen Lesereihenfolge.

Fazit

Schreibstil: 4,5 Sterne
Charaktere: 4 Sterne
Action: 4 Sterne
Emotionale Tiefe: 4 Sterne
Humor: 3 Sterne
Originalität: 4 Sterne

Einfach ein tolles, gelungenes Jugendbuch! Ich muss mir davon unbedingt ganz schnell den zweiten Teil besorgen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2011
Kaye ist kein normales Mädchen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Seit sie 14 ist, geht sie nicht mehr zur Schule, zieht mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, damit die ihren Traum, eine Sängerin zu sein, leben kann. Kayes Mutter ist beinahe selbst noch Kind, erlaubt ihrer Tochter alles und Kaye übernimmt oft den Mutter-Part.
Nach einem Zwischenfall mit einem Freund ihrer Mutter, zieht das Gespann wieder in den Heimatort zurück. Wo Kayes Großmutter lebt - und auch Kayes beste Freundin Janet.
Doch nichts ist mehr so, wie es einmal war... Besonders nicht als Kaye einem mysteriösem Junge namens Roiben begegnet.

Der erste Band der Elfen-Reihe.
Ich weiß nicht genau, ob ich aus dem Alter raus bin oder allgemein nichts mit Elfengeschichten anfangen kann. Hatte ich womöglich zu hohe Erwartungen?
Blacks Stil ist flüssig, düster, kratzig, rauchig. Eigentlich sehr schön, aber mit Kaye konnte ich leider gar nicht mitfiebern. Es gab schöne, interessante Szenen, die Geschichte an sich nicht neu aber originell umgesetzt. Über manche Beschreibungen und Begebenheiten stolperte ich auch anfangs. Ich kam mir vor wie damals als ich meinen ersten High Fantasy Roman gelesen hatte und keine Ahnung von Orks, Dunkelelfen und den anderen Gestalten hatte.
Doch das klärt sich auch schnell auf. Man findet sich nach ein paar Seiten relativ leicht zurecht und einiges löst sich im Laufe der Geschichte auch auf.
Kaye und ihre Freunde fand ich... seltsam. Ich bin irgendwie nicht richtig warm mit ihnen geworden, konnte keinen Bezug aufbauen. Corny, Janets Bruder, fand ich ganz witzig, anfangs. Aber auch er birgt düstere Seiten, die erst bei den Elfen so richtig zu Tage kommen. Ebenso Roiben. Ein undurchsichtiger Kerl, Ritter, Elf, den ich weder sympathisch noch unsympathisch fand.
Ich will auch nicht sagen, dass es 0-8-15-Charaktere waren, denn das ist absolut nicht der Fall! Aber nach Weißer Fluch habe ich mir wohl zu viel von der Autorin erwartet.

Kurz: Wer dunkel-düstere Elfengeschichten mit dem besonderen Kratzen mag, der sollte auf jeden Fall zugreifen. Wer den flinken Gestalten und Geschichten aber skeptisch gegenüber steht, der sollte zu einer anderen Lektüre greifen.
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am 8. November 2012
"Elfentochter" ist ein sehr schönes Fantasy Buch, dass mich sher beeindruckt hat. besonders die jugendliche
Schreibweise hat mich begeistert. Es ist einfach mal was anderes zu lesen, wenns in der Sprache von mir ist :DD
Die Welt, die Holly Black beschreibt finde ich sehr schön und sie hat auch immer sehr gut beschrieben.
Den Charakter Kaye finde ich an sich etwas gewöhnungsbedürftig, weil sie schon etwas komisch ist...
schwer zu erklären... und mir ist aufgefallen, dass die meisten teenager in dem buch kettenraucher sind
oder sehr viel alkohol trinken, aber daran gewöhnt man sich schnell. man liest sich zwar schnell durch,
aber man ist von der ersten bis zur letzten seite gefesselt!
sehr zu empfehlen!!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Januar 2007
Ich habe das Buch "in einem Rutsch" gelesen. Es beginnt als eine Art "Road Movie". Endzeitstimmung, schräge Typen, merkwürdige Begegnungen. Als das Mädchen Kaye dann beginnt, zu erkennen, dass sie zur Elfenwelt gehört, überschlagen sich die Ereignisse. Und das ist auch genau die Schwäche der Geschichte. Sie ist nicht sorgsam erzählt, sondern schaltet Szenen hintereinander, wobei man den Eindruck nicht los wird, dass es der Autorin eher um die düstere Stimmung und Effekthascherei geht, als um eine gut erzählte Geschichte. Hier mal eine angedeutete Sado-Maso-Sequenz, da mal ein bisschen Brutalität. Die Guten sind genauso egoistisch und unberechenbar wie die Bösen. Einen Sinn sucht man vergeblich. Und dass der tolle dunkle Ritter Roiben jedem widerstandlos dient, der seinen Namen kennt, finde ich dann auch ein bisschen platt - ist aber unheimlich geheimnisvolle Elfenmagie.

Als 15jähriger Gruftie hätte ich das Buch wahrscheinlich toll gefunden. Als 40jährige mit entsprechendem Abstand kann ich nur sagen, dass es m.E. schon wegen diverser Unausgegorenheiten nicht als Jugendbuch behandelt werden sollte. Fazit: gute Ansätze, die billigen, düsteren Effekten geopfert werden.

Das Buch wurde auch unter dem Titel "Die Zehnte" veröffentlicht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. August 2009
Was hier so zuckersüß und reizend kling, ist in Wahrheit ein wenig anders. Kaye ist kein süßes, unschuldiges Mädchen, sondern ein Teenager, der eine Menge Mist erlebt hat. Ihr Leben ist nicht schön, sie ist einsam und ihre Mutter ist alles andere als perfekt.
Gut also, dass sie eine Welt findet, in die sie besser zu passen scheint.
Der Roman ist schnell zu lesen, was der gute Punkt ist.
Negativ: Der Schreibstil lässt manchmal etwas zu wünschen übrig, die Geschichte teilweise ein wenig zu stereotyp.
Dabei aber anerkenne ich, dass Holly Black sich von den schönen Feengeschichten abgewendet hat und stattdessen deren Wesen so darstellt, wie es in den alten Mythen noch beschrieben wird: Als gemein und hinterhältig, hässlich und opportunistisch.

Es ist kein schlechtes Buch, aber ab einem gewissen Alter wohl einfach nicht mehr sehr interessant.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2009
Das Buch ist das BESTE Buch das ich je gelesen habe und ich habe schon viele Bücher gelesen!!!
Inhalt:
Kaye erfährt das sie eigentlich eine Pixi(Elfe) ist sie hat nur ein sehr starkes Schild das sie vor Gefahren schützt.
Sie rettet einem unbekannten das Leben.
Er ist aber ein Ritter des Unseligen Hofes.
Sie hatte durch das Retten einen Wunsch frei...
sie Wünschte sich seinen richtigen Namen zu erfahren dadurch hatte sie alle Macht über ihn!
Was ihr im laufe der Geschicht noch Helfen wird.Nur ihm könnte es schaden.
Aber ich will nicht zu viel verraten!
Ich kann dieses Buch nur emphelen!!!!!!!!!!!!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2007
Ich habe mir das Buch eher zufällig gekauft, eigetlich wollte ich ein ganz anderes haben, dass es aber nicht gab. Ich wollte mir aber unbedingt ein Buch kaufen und so ist mir Elfentochter in die Hände gefallen. Nach dem was der Klapptext verlauten lässt hätte ich mir allerdings mehr davon erwartet. Erstens konnte ich mich in keinen der Charaktäre richtig hineinversetzten, Zweitens fand ich die Darstellung der Elfen nicht richtig gelungen und die Weise der Existenz beider Welten nebeneinander hat mir auch nicht so gut gefallen, aber das mögen manche vielleicht anders sehen. Die Schilderung des Unseligen Hofes (dort wo die bösen Elfen leben) finde ich eigentlich recht gelungen, vor allem die Stimmug dort wird gut vermittelt. Der Gute Hof hat mir allerdings schon wieder weniger gefallen. Der Elfenritter Roiben, den Kaye so toll findet finde ich weniger sympatisch.

Der Mischmasch aus Pixies und Elfenrittern und all den anderen Elfenwesen nicht so nach meinem Geschmack. Die Autorin kann sich scheinbar überhaupt nicht entscheiden um was für Wesen es sich handeln soll. Mir hat die ganze Atmosphäre in diesem Buch eher nicht zugesagt, ich kann allerdings verstehen, dass das Buch Menschen die einen anderen Geschmack haben und die andere Bücher lesen gefällt. Für mich persönlich war es eher kein Glücksgriff.
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