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194 von 222 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute entspannende Unterhaltung - was will man mehr?
Ich habe mir im Vorfeld des Filmstarts das Buch geholt und an einem! Tag durchgelesen - ok, ich lese schnell :-)

Manchen Rezensionen entnimmt man, dass einem einzelne Plots, Gestalten, Handlungsabschnitte, Völker etc. bekannt vorkommen und/oder dass das Buch in relativ einfacher Form geschrieben sei. Was soll's?

Gut, es mag bei Eragon viele...
Veröffentlicht am 24. November 2006 von M. Vietz

versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nie wieder Paolini...
Nein, ich werde Sie hier nicht mit einer Inhaltsangabe zum Hörbuch "Eragon" plagen, das haben bereits andere getan. Nur soviel: Man erhält eine dicke, blaue Pappkarton-Box voller CD's (ich glaube es waren 36). Normale CD's, zusätzliche MP3-CD's liegen keine bei. Das ist zwar etwas unpraktisch im Auto, aber trotzdem kein Minuspunkt, denn dicke...
Veröffentlicht am 16. September 2009 von Llewellyn709


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194 von 222 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute entspannende Unterhaltung - was will man mehr?, 24. November 2006
Von 
M. Vietz (Hameln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (Taschenbuch)
Ich habe mir im Vorfeld des Filmstarts das Buch geholt und an einem! Tag durchgelesen - ok, ich lese schnell :-)

Manchen Rezensionen entnimmt man, dass einem einzelne Plots, Gestalten, Handlungsabschnitte, Völker etc. bekannt vorkommen und/oder dass das Buch in relativ einfacher Form geschrieben sei. Was soll's?

Gut, es mag bei Eragon viele Versatzstücke aus der weiten Welt der phantastischen Literatur geben. Es mag diverses bekannt vorkommen. Na und?

Machen wir uns doch nichts vor. Fantasy ist wie eine große Küche. Da gibt es dutzende von Zutaten, Mehl, Gemüse, Fleisch, geradezu hunderte Sorten von Gewürzen etc. Aber entscheidend ist was man daraus wie zusammenköchelt - zusammenwerfen kann jeder.

Nun mag manchen das Grundmuster "aus Bauernjungen wird Held" aus Dutzenden von Romanen (Eddings Belgariad, Star Wars, Lackeys Chroniken von Valdemar etc.) bekannt vorkommen. Überall wo Elfen, Zwerge, Orks (oder wie immer deren Entsprechungen heißen) wird man an den Herrn der Ringe erinnert, da Tolkien geradezu die Archetypen dieser Rassen schuf. Man mag sich an die Drachenreiter von Pern oder Hohlbeins "Töchter des Drachen" erinnern. Oder an zahlreiche heldenhaften Gemeinschaften mit speziellen Gaben (hier Magie, bei Lackeys Valdemar-Herolden oder Britains Grünen Reitern eher Psikräfte, oder auch die Jedi). Die Langlebigkeit könnte aus Watt-Evans Obsidian-Chroniken kommen. Und schon vor dem Herrn der Ringen galten Reise- & Entwicklungsabenteuer als einer der wichtigsten Archetypen der phantastischen Literatur.

Stringentere Handlungsführung ist auch nichts schlechtes. Es muß ja nicht jede Geschichte als Rad-der-Zeit-Epos daherkommen. So gefällt z.B. bei Saberhagens "Buch der Schwerter" oder Rosenbergs "Hüter der Flamme" auch dass unnötige Reisetage gnadenlos übersprungen werden. Außerdem berichtet Eragon aus der Perspektive eines 16jährigen, der unfreiwillig in Geschehnisse geworfen wird, die anfangs viel zu hoch für ihn sind - kein wunder dass man da ein wenig auf das wesentliche reduziert bzw. zu schwarz-weiß-Betrachtungen neigt...

Wenn man überkritisch sein will, so kann man die gesamte Fantasy/SF auf einige wenige Grundmuster reduzieren.

Das alles bedeutet gar nichts. Solange es funktioniert und solange man aus den ausgewählten Zutaten eine gute entspannende und unterhaltende Lektüre für triste Stunden schafft. Solange mich ein Buch gut und hervorragend unterhält, solange ist es mir ziemlich gleichgültig, ob man bei der Mixtur vielleicht das eine oder andere herausschmeckt. Meinen Lesegenuß stört das nicht.

Und das bietet Eregon. Gute Unterhaltung. Nachvollziehbare Charaktere. Auch die eine oder andere "Überraschung". Und mehr erwarte ich von einem guten Buch auch gar nicht. Und dementsprechend kann ich Eragon als gute Unterhaltungsliteratur nur empfehlen!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nie wieder Paolini..., 16. September 2009
Von 
Llewellyn709 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Nein, ich werde Sie hier nicht mit einer Inhaltsangabe zum Hörbuch "Eragon" plagen, das haben bereits andere getan. Nur soviel: Man erhält eine dicke, blaue Pappkarton-Box voller CD's (ich glaube es waren 36). Normale CD's, zusätzliche MP3-CD's liegen keine bei. Das ist zwar etwas unpraktisch im Auto, aber trotzdem kein Minuspunkt, denn dicke (Hör-)Bücher sind grundsätzlich eine feine Sache.

Mein Problem liegt woanders: Warum wird Eragon eigentlich so gehyped? Zwar habe ich dieses "Meisterwerk" während längerer Autofahrten tatsächlich ganz zu Ende angehört - aber das lag nur daran, daß ich zu diesem Zeitpunkt gerade nichts anderes zur Hand hatte. Während des letzen Drittels musste ich schon ziemliche Willenskraft aufbringen, es nicht aus dem Fenster zu werfen. Allein der Gedanke, daß dies:

a) vorsätzliche Umweltverschmutzung gewesen wäre und ich, statt dafür Strafe zu zahlen, es
b) gebraucht ja wieder zu Geld machen könnte, hat mich etwas beruhigt.

Zugegeben: Der Autor schrieb Eragon (Band 1) im zarten Knabenalter, man darf also keine Wunder erwarten. Und: Wenn ein Buch derart hochgejubelt wird, ist es mir normalerweise eher suspekt, ich frage mich also rückblickend ersthaft, wieso ich hier eigentlich zugegriffen habe. Und wodurch dieser meines Erachtens völlig ungerechtfertigte Hype eigentlich zustande kam. Vielleicht hatte Paolini einfach das Glück, auf den Ausläufern der, durch die Herr der Ringe - Verfilmungen ausgelösten, Fantasy-Welle mitzuschwimmen. Er war eben zur rechten Zeit am rechten Ort und hatte gerade ein fertiges Buch zu Hand. Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte er womöglich nicht einmal einen Verleger gefunden. So kanns gehen.

Als Kinderbuch mag "Eragon" durchaus angehen, keine Frage. Mit 14 hätte ich es sicher begeistert verschlungen und wäre zum größten aller Fans geworden. Auch jene Erwachsenen, die es schaffen, beim Lesen/Hören das Gehirn auszuschalten (übrigens eine bemerkenswerte und zuweilen sehr nützliche Fähigkeit), mögen Gefallen daran finden. Wer aber, so wie ich, das Pech hat, quasi zwanghaft nebenher die Plausibilität checken zu müssen (und das nicht abstellen kann), wird damit definitiv nicht glücklich. Plausibel, glaubwürdig oder schlüssig ist bei "Eragon" nämlich nur wenig - und ich rede hier nicht davon, dass es sich um Fantasy handelt, sondern von simplen Logikfehlern.

Leider fast noch schlimmer sind die oberflächlichen Charaktere. Diese langweiligen 08/15-Schablonen "eindimensional" zu nennen, ist fast schon eine Übertreibung. Keiner der im Buch vorkommenden Handlungsträger ist in irgendeiner Weise mehrschichtig, komplex oder verhält sich irgendwie überraschend. Wer bisher noch nicht wußte, was "Klischee" bedeutet: Nach der Lektüre von Eragon weiß man es und vergißt es auch nicht mehr.

Fazit:
-------
Vermeintlich leichtverdauliche Kost - die schwer im Magen liegt, wenn man zu genau hinhört. Immerhin, die Hörbuch-Version hat etwas Gutes - Der Sprecher macht seine Sache hervorragend. Nur deswegen und weil das Werk zumindest für Kinder und Jugendliche durchaus geeignet sein mag, gibts von mir noch so eben 2 Sterne. Aber nur sehr knapp.
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50 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen es ging schon schlechter und oft besser, 9. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (Taschenbuch)
Viele der hier wiedergegebenen negativen Rezensionen haben mich geärgert. Nun kommt mal Kinder, so schlecht ist das Buch nun auch nicht. Vergleiche ziehen wir immer, aber das im Zusammenhang mit dem Altmeister Tolkien etc. zu tun ist ein wenig weit hergeholt und langweilt. Ich habe den Wälzer in weniger als 3 Tagen durchgelesen und muss sagen, alle Achtung, hat mich an vielen Stellen gefesselt und selten gelangweilt. Hier ein ein Jugendlicher aus der Computergeneration etwas aufgeschrieben, was, wenn man jetzt mal nicht überkritisch ist, auch recht unterhaltsam war. Mir gefielen die kleinen Dialoge zwischen Eragon und Saphira und ich musste oft in mich hineinschmunzeln, da auch so eine junge Drachendame der Eitelkeit und der Eifersucht nicht abhold zu sein scheint. Den Film schau ich mir an und dann entscheide ich ob ich weiterlese. Ganz ehrlich, wenn das Buch ein paar Jugendliche wieder zurück zum aktiven Lesen bringt - wunderbar.

Negativ klar - viel geklaut und umgebaut aber alle Male besser als der in die Jahre gekommene und sich selbst in die Beteutungslosigkeit schreibende Stephen King. Ich wünschte der hätte nochmal den Elan.
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72 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen großartig!...ein farbenpreächtiges Erlebnis!, 19. Januar 2005
Als ich dieses Buch letztens entdeckte ist mir erst das Cover in die Augen gefallen.Irgendwie hat mich's gleich angezogen.Nach den ersten Seiten konnte ich gar nicht mehr auffhören zu lesen und bin nur noch zum essen aufgestanden.
Einerseits faziniert mich diese Art zu schreiben durch die genauen Beschreibungen der Lebewesen, Landschaften und Ereignisse kann man sich richtig in diese Welt einleben und möchte am liebsten gleich am Geschehen teilnehmen.Doch anderer seits hat mich auch die Handlung selbst gefesselt. Es ist unglaublich, dass ein 15 Jähriger sich soetwas ausdenken kann, denn man glaubt er selbst lebe in dieser Welt, da alles so wirklich ist.

Also zur Geschichte:der 15 Jähriger Bauernjunge Eragon findet auf der Jagt einen seltsamen blauen Stein den er an sich nimmt in der Hoffnung in für etwas zu essen eintauschen zu können. Doch als dann ein kleines Drachenmädchen aus dem Ei schlüpft entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft.Doch durch diesen Schicksalsschlag wird Eragons Leben vollständig verändert,so verlässt er seine Heimat um sich an den Mördern seines Onkels zu rächen. Auf dieser langen Reise lernt er viel über seine Bestimmung als Drachenreiter und die Magie.Er lernt viele seltsame Menschen und Lebewesen kennen und wird zum Mittelpunkts des größten Machtkampfes dieser Zeit. ...

Ich würde dieses Buch allen unbedingt empfehlen die schon " Herr der Ringe " gefesselt hat, aber auch allen anderen, da dies eins der besten Bücher ist die ich seit einiger Zeit gelesen habe.

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42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung, Action und Freundschaft - einfach genial, 19. Oktober 2004
Vorab muss ich einmal sagen, dass ich wohl noch niemals zuvor ein Buch so schnell ausgelesen habe, wie dieses hier.
Die Geschichte von Eragon, der auf Grund magischer Hintergründe ein Drachenei findet, hat mich von Anfang an fasziniert.
Alles wird sehr bildhaft beschrieben, sodass man sich Menschen, Drachen, Umgebungen, Häuser uvm. wunderbar vorstellen kann. Diese Geschichte erfüllt absolut den Zweck - nämlich, für ein paar Stunden in eine ganz andere Welt abtauchen zu können.
Es ist wunderschön und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, der Fantasybücher mag.

Und nun im Groben zur Geschichte selbst: Eragon, ein 15-jähriger Junge, lebt mit seinem Onkel und seinem Cousin in einem Haus abgelegen der Stadt Carvahall. Wieder einmal auf der Jagd, findet er ein Drachenei, das er vorerst für einen seltenen Stein hält. Nun, eines Nachts bricht die Schale und das Drachenmädchen Saphira schlüpft, womit eine wunderbare Freundschaft, wenn nicht sogar mehr als das, beginnt. Nachdem Eragon's Onkel getötet wird, machen sich die beiden auf den Weg, um Rache an den Mördern zu üben und geraten in viele gefährliche Situationen. Eragon erfährt immer mehr über die Drachenreiter, die einst gegen den bösen Galbatorix kämpften und schon vor vielen Jahrzehnten "verschwunden" sind. Mit Hilfe seines Drachen und einem alten Drachenreiter namens Brom wird Eragon selbst zu einem. Nach unzähligen Strapazen und einem weiten Weg voller schmerzhafter Erkenntnisse und spannenden Abenteuer endet alles in einer großen Schlacht. Das Ende läßt allerdings hoffen, dass es eine Fortsetzung gibt, da einiges noch offen bleibt und die Geschichte noch lange nicht zu Ende scheint.

Ein absolut tolles Buch, das sich einfach und flüssig lesen läßt.

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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hat mich leider nicht überzeugt., 2. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (Taschenbuch)
Die Sprache ist einfach, das Buch lässt sich flüssig lesen, doch einige Ausdrücke und Vergleiche scheinen unpassend.
Nach dem ziemlich langatmigen Einstieg (über hundert Seiten) begibt Eragon sich auf eine lange Reise,wo eigentlich nichts geschieht, ausser dass er den Schwertkampf in wenigen Wochen und das Lesen gar in einer einzigen erlernt. (Warum gehen die Kinder eigentlich in die Primarschule?)Ausserdem ist er nach ungefähr zwei Monaten Magieunterricht so gut wie die beiden mächtigsten Magier der Varden (Menschen, die sich gegen den Tyrannen Galbatorix verbündet haben).
Der Hauptcharakter bleibt leider sehr blass, ausser seiner Naivität fällt mir keine Eigenschaft ein. Dafür ist Saphira, (der Drache), gut gelungen, sie besitzt einen frischen, humorvollen Charakter, bringt Schwung in die Geschichte und bleibt stets sympatisch. Die Triologie müsste eigentlich nach ihr benannt werden.
Die anderen Charaktere sind durchschnittlich, nicht so farblos wie Eragon, doch auch nicht so gelungen wie Saphira.
Die Geschichte ist simpel gestrickt, fast alle Figuren haben ein Geheimnis, dessen Auflösung überraschend sein soll, die ich aber jedes Mal vorhersagen konnte. (Ich schreibe "ich", weil viele andere Leser die überraschenden Wendungen des Buches angepriesen haben.)
Was ich in einem Buch wirklich nicht gebrauchen kann, sind Logikfehler. Doch solche sind in diesem Werk leider vorhanden. (Beispiel: Saphira ist am ganzen Körper, mit Ausnahme der Flügel, unverwundbar. Am Ende des Buches bekommt sie eine Drachenrüstung, die ihren Körper vollständig schützt, bis auf die Flügel.)
Auch nervte es mich, dass Eragon die ganze Zeit verletzt war. Ein, zwei Verletzungen sind in Ordnung, aber Paolini übertreibt. (Schreckliche Beinschürfung, zahllose blaue Flecken und Zerrungen, gebrochene Hand, gebrochene Rippen, eine Kopfverletzung und eine Schwertwunde am Rücken.)
Ich möchte nicht mehr darauf eingehen, dass Paolini viele berühmte Autoren (schlecht) kopiert hat. Dies taten andere Leser bereits zur Genüge.
Alles in allem würde ich das Buch also nicht empfehlen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitte nicht Buch und Film verwechseln!!!, 29. Januar 2007
Um an die anderen Rezensionen anzuschließen: der Film ist wirklich komplett schlecht. Langweilig, zu kurz und Spannung kommt auch keine auf. Zum Glück habe ich den Film gesehen, bevor ich das Buch zum Film geschenkt bekommen habe. Wäre es anders rum gewesen, hätte ich höchstwahrscheinlich vorzeitig den Kinosaal verlassen. Das einzige, was beide gemeinsam haben, ist, dass die Personen die selben Namen haben und das ein Drache und die Varden und ein König vorkommen.... tja. Das wars dann eigentlich auch schon.

Und um nochmals an die anderen Rezensionen anzuschließen: Der Roman zum Film ist einfach eine Taschenbuchausgabe des Originals mit anderem Einband und keinesfalls eine Nacherzählung des Filmes! Anscheinend haben einige vorige Rezensenten das hier vorliegende Buch gar nicht gelesen oder es liegt eine schlichte Verwechslung vor. Der Untertitel "Roman zum Film" ist tatsächlich sehr irreführend, da eben auch gar nicht zutreffend.

Nun zum Buch selbst: Ich bin ein Fantasyfan und habe schon viele gute bzw. weniger gute Bücher gelesen (als weniger gute sind wohl die meisten Hohlbein-Bücher zu klassifizieren...). Die Geschichte kann zwar mit einer Sara-Douglass (Unter dem Weltenbaum) nicht mithalten, aber das gelingt wohl niemand. Das Buch ist jedoch durchaus gelungen, lässt sich leicht und schnell lesen, ist auch nicht zu kompliziert, was so viel heißen soll, dass alle Handlungen und Szenen in sich schlüssig sind und man der Geschichte gut folgen kann. Es ist teilweise witzig geschrieben und unterhält den Leser sehr gut. Die Geschichte ist viel besser als bei manchen erwachsenen Autoren. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen!

Die Geschichte selbst, brauch ich wohl nicht mehr beschreiben, da es einige Rezensenten vor mir bereits ausgiebig gemacht haben. Ich werde mir auf jeden Fall auch die zwei restlichen Bände der Triologie besorgen!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eigentlich ein ärgerliches Buch, 27. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (Taschenbuch)
Dass der Autor abgekupfert hat ohne Ende stört mich persönlich überhaupt nicht. Was viel schwerer wiegt ist die Tatsache, dass man dem Autor auf jeder Seite seine 15 Jahre anmerkt. Das Buch ist größtenteils einfach mit miserablem Handwerkszeug erstellt. Er schafft es nicht die Geschichte zu einem Höhepunkt zu führen, welcher dann auch wirklich als solcher zu erkennen ist. Beispiel: Über die Hälfte des Buches wird beschrieben, wie der Hauptdarsteller und sein Begleiter die Mörder seines Onkels "verfolgen" (oder besser hinterher kriechen). Es wird seitenweise beschrieben, wie Eragon ausgebildet wird in allen möglichen Kampfkünsten. Dann endlich kommt es zum Showdown". Auf einer lächerlichen halben Seite wird dargestellt, wie Eragon etwas im Wald huschen sieht und abrakadabra" in Ohnmacht fällt (er fällt in dem Buch übrigens sehr oft in Ohnmacht. Ich würde ihm mal einen Besuch bei einem guten Doktor empfehlen). Der Autor lässt sich immer wieder dazu hinreißen, irgend einen Schwachsinn aus den Ärmeln zu schütteln, um die Kurve Richtung neuer Handlung zu bekommen. Das Ganze wirkt in keiner Weise rund, sondern total gekünstelt. Ich könnte hier dutzende von Beispielen nennen.

Was mir ebenfalls überhaupt nicht klar ist: Für was ist dieser Drache gut? Er wird als mächtiges Tier beschrieben. Wenn es dann zum Kampf kommt, tötet er 1-2 Gegner (wenn er nicht gerade ganz woanders ist), während die Menschen um ihn herum reihenweise Kreaturen ins Jenseits schaffen. Wenn Gegner verfolgt werden, passiert dies auf dem Pferd. Der Drache fliegt ein wenig spazieren über den Köpfen. Das ist einfach lächerlich.

Ich habe mich wesentlich mehr über das Buch geärgert, als dass es mir Spaß gemacht hätte. Gute Story, sehr mies erzählt. Eine echte Qual. So würde ich es zusammenfassen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung, aber kein Tolkien, 16. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (Taschenbuch)
Eragon ist nette, kurzweilige Fantasy-Lektüre. Selbstverständlich hat Paolini nicht das Genre neu erfunden, sicherlich wirkt vieles eher oberflächlich oder aus anderen Werken abgeschaut, aber er bietet mit Eragon gute Unterhaltung. Nur sollte man nicht erwarten, etwas von der Größe eines Tolkien oder Lewis hier zu lesen.

Meine Kritik:

Rache als Motiv
Eragon zieht aus, um Rache zu üben. Dies ist sicherlich kein besonders edles Motiv, auch wenn es um Rache für den gemeinen Mord an seinem väterlichen Onkel und die Zerstörung des Anwesens geht. Rache soll geübt werden an zwei nicht-menschlichen Wesen, aber weder Eragon noch der weise Brom machen sich Gedanken darüber, wie sie diese übermenschlichen Wesen eigentlich angreifen oder gar besiegen wollen.

Unbeständigkeit
Als die Rache dann auch fehlschlägt, ist das alles schnell vergessen. Nun geht es plötzlich nur noch um Flucht. Was ist nun mit der Rache? Schon aufgegeben? Natürlich hatte Paolini Eragon von Anfang an eine ganz andere Rolle zugedacht, daher ist diese Wendung verständlich. Aber aus Eragons Perspektive ist sie es nicht.

Streit statt Freundschaft
Eragon hat ständig Meinungsverschiedenheiten und Streit mit seinen Reisegefährten. Es fehlt mir hier wenigstens *ein* positiver Zug der Gefährten. Vertrauen, Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft - diese wertvollen Tugenden kommen in diesem Buch leider zu kurz.

Handlung und Spannung
Es passiert zu wenig. Es gibt wenig Wendungen und Ereignisse, die einen in Atem halten. Hingegen werden zu viele Seiten mit Reisen, Gesprächen und der Flucht gefüllt. Es fehlt ein Spannungsbogen, der zweite Teil der Reise geht eher ins Ungewisse, nicht nur geografisch. Daher kommt zu wenig Spannung auf.

Saphira
Der Drache menschelt mir zu sehr. Ein Mitrezensent hat dieses Manko treffend beschrieben: "Mensch mit Flügeln". Ich hätte mir hier etwas mehr Geheimnisvolles erwartet.

Moderne Technik im Fantasy-Roman...
Die telepatischen Unterhaltungen zwischen Eragon und Saphira verraten leider zu deutlich, dass Paolini im Zeitalter von Händi, SMS und MMS aufgewachsen ist. Z.B. bei Formulierungen wie "er löste die Verbindung", "er schickte ihr ein Bild von dem Rastplatz" und "er erreichte sie nicht".

Fazit:
Trotz der angesprochenen Kritikpunkte alles in allem sehr gute Unterhaltung, wenn man nicht von vornherein zu große Ansprüche stellt und sich auf einige Schwächen einstellt. Dann kann man Eragon und seine Drachendame lieben lernen und sie in ihren Abenteuern begleiten.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überbewertet, 5. Januar 2006
Der Verlag wirbt auf der Rückseite des Buches mit dem Prädikat "Tolkiens Nachfolger". Das trifft aber zumindest auf den ersten Band der Trilogie nicht zu, wenn man von zahlreichen Anleihen bei Tolkien (und anderen Autoren) absieht. Genannt seien hier nur die Namen Beor, Melian (Figur aus dem Silmarillion) und Furnost, aber die Akteure: Elfen, Menschen und Zwerge auf der guten, Urgals auf der bösen Seite. Was das Buch von Tolkien im wesentlichen unterscheidet, sind die recht kurz gehaltenen Kapitel und der holprige Sprachstil.

Sehr beachtlich ist jedoch, daß der Autor bei seinem Erstling erst 15 Jahre alt war.

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Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter von Christopher Paolini (Taschenbuch - 6. März 2006)
EUR 9,95
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