MSS_ss16 Hier klicken Kinderfahrzeuge 1503935485 Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More Siemens Waschmaschine A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen455
4,1 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. Februar 2007
Trudi Canavan's Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier" beschreibt die Geschichte der jungen Sonea, die in den Slums aufwächst und starke magische Fähigkeiten entwickelt, welche außer Kontrolle zu geraten drohen. Nur die Gilde der Magier lehrt den Umgang mit den magischen Kräften, doch Sonea fürchtet und verachtet die Magier und traut ihnen nicht. Sie ist sich sicher, dass diese ihren Tod wollen. Dass sie dann auch noch einen Magier der Gilde bei einem dunklem Ritual beobachtet, weckt nicht gerade ihr Vertrauen.

Rothen ist der Magier der als erstes erkennt, das das kleine Mädchen aus den Slums erstaunlich starke Kräfte entwickelt und möchte sie in der Gilde der Magier unterrichten. Doch nicht alle Magier sind davon angetan ein Mädchen der Unterschicht Einzug in ihre geheiligten Hallen zu gewähren...

Canavan's Trilogie beginnt langsam und steigert sich zunehmend. Das gilt für dieses Buch und für die gesamten drei Bände. Daher war ich zu Beginn nicht allzu gefesselt, da nicht viel passiert und Canvan sich fast die gesamte erste Hälfte des Buches Zeit nimmt, ihre Hauptpersonen und ihre "Welt" ausführlich zu beschreiben und zu entwickeln. Doch unbedingt weiterlesen, diese Wartezeit lohnt sich, denn durch die tiefen Charakterisierungen trifft einen das weitere Schicksal Soneas umso heftiger, man lebt jeden weiteren Teil der Geschichte mit ihr mit. Und etwa ab der Hälfte des Buches setzt auch echte Action ein, die Canavan dann bis zum Ende des dritten Bandes aufrecht erhält und steigert.

Gute Nachricht für alle, die den ersten Band mögen: "Die Novizin" (Band 2) und "Die Meisterin" (Band 3) sind noch besser. Wer alle drei Bände mochte, könnte vielleicht auch an Maria V. Snyder "Die Magierin des Südens" Gefallen finden, eine Geschichte die etwas ähnlich gestrickt ist ohne abgeschrieben zu sein.
0Kommentar|109 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2006
In der neuen Blanvalet-Verlagsvorschau stieß ich auf die Trilogie mir bis dato unbekannten Trudi Canavan und vor lauter Neugierde bestellte ich mir den ersten Band der Serie auf Englisch, auch um zu schauen, ob an dem von einer Kollegin daneben geschriebenen "Harriet Potter" etwas dran sei. Und jetzt, nachdem ich alle drei Bände innerhalb weniger Tage (neben der Arbeit und das mag schon was heißen) gelesen habe, kann ich diese Frage mit einem klaren "Jein" beantworten. Ja, was den Suchtfaktor und den Lesespaß angeht und Nein, was die Geschichte betrifft.
Die junge Sonea stammt aus ärmlichen Verhältnissen in einer Welt in der Magie den oberen Klassen vorbehalten ist, denn nur diese werden auf magisches Potential getestet und dürfen dieses entwickeln um irgendwann der Gilde als volle Magier beitreten zu dürfen. Magier außerhalb der Gilde sind per Gesetz verboten. Als eines Tages jedoch sich bei Sonea Kräfte manifestieren, die sie alleine gar nicht hätte entwickeln können, werdne die Magier nervös. Sonea, die den Magiern zutiefst mißtraut ist ebenso erschrocken und versteckt sich. Eine Hetzjagd beginnt....
Das ist nur die erste Hälfte des ersten Bandes der Trilogie und gewissermaßen nur die Einleitung. Die Geschichte wird mit den Seiten immer vielschichtiger, soziale Geflechte und Thematiken wie Freundschaft versus Verantwortung werden mit so einer Feinfühligkeit behandelt, dass es fast schmerzt, wenn man den dritten Band aus den Händen gelegt hat. Trudi Canavan hat für mich das Zeug zu einer ganz großen Schriftstellerin.
Und noch etwas, die Trilogie, die zeitgleich bei blanvalet und cbj unter etwas verändertem Aussehen erscheint, ist laut meiner Ansicht eher Fantasy für Erwachsene als für Kinder (trotz des Erscheinens bei cbj).
0Kommentar|74 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Oktober 2011
Der erste Teil dieser Serie stimmt mich nicht sehr zufrieden. Zwar ist die Geschichte und Soneas Welt sehr interessant, doch schafft sie es nicht den gewissen Funken rüber zu bringen.

Sonea ist eine arme Waise, die in den Hüttenvierteln von Imardin lebt. In ihrer Welt sind die Mächtigen und Reichen, die Magier der Gilde. Männer und Frauen, die grausam und verwöhnt sind, denen das Wohl anderer egal ist und für die nur Magierblut zählt. Doch bei einem Aufstand schafft Sonea es einen Magier mit einem Stein zu treffen. Vollkommen unmöglich... es sei denn, sie würde ebenfalls magische Kräfte besitzen.

Zweihundert Seiten lang dürfen wir Sonea dabei begleiten wie sie vor den Magiern flüchtet, die sie in ihre Gilde aufnehmen wollen, jedoch dabei mehr und mehr die Kontrolle verliert, sodass sie nicht nur eine Gefahr für sich, sondern auch für andere wird.

Nach Hundert Seiten hat mans doch kapiert. Ja, wir wissen nun das Sonea keine Magier mag. Jup, wir wissen das sie Panik hat und wegläuft und wir wissen auch das die bösen Magier hinter ihr her sind. Nach und nach gewinnt das Ganze an anstrengender Langeweile und nur die interessante Welt Soneas, hält den Leser nicht davon ab aufzugeben.

Ich bin sehr zwiegespalten was diesen ersten Teil betrifft. Auf der einen Seite kann ich den ersten Band in wenigen langweiligen Sätzen zusammenfassen, auf der anderen Seite ist die Idee der Gilde der Magier wirklich spannend. Die Welt und die Charaktere um Sonea interessieren, was zum weiterlesen anregt.

Nichts desto trotz empfand ich die Rebellin als sehr langweilig und langatmig. Lediglich der Schlussteil ließ Hoffnung aufkeimen. Allerdings störte mich nicht nur die fehlende Spannung. Die Sprache ist teilweise sehr schlecht, ob es nun an der Übersetzung oder der Autorin lag. Ständig grinsten oder kicherten die Magier. Alle naselang stolperte ich über sich wiederholende Wörter, was mich irgendwann zu stören begann.

Ebenfalls fehlt es der Geschichte teilweise an Logik. So vertraut eine äußerst misstrauische und magierhassende Sonea, einem Magier, der sie zu überzeugen will, obwohl Seiten davor der freundliche Rothen sein Glück versuchte. Die Nachsichtigkeit mit der man Sonea zu überzeugen versuchte, war für mich irgendwann zu übertrieben.

Überzeugen konnte mich der erste Teil nicht besonders, doch gänzlich abgeschreckt bin ich noch nicht. Ich bin gespannt was mich in den Fortsetzungen erwartet.

"Sie werden dich nicht fangen, erklärte er. Und selbst wenn sie es tun, hole ich dich zurück."
11 Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2006
Trudi Canavan legt mit dem ersten Teil der "Gilde der schwarzen Magier" einen äußerst vielversprechenden und neugierig machenden Roman vor. "Die Rebellin" ist der Auftakt zu einer Trilogie, die von der kleinen Sonea handelt, die einst Mitglied einer Jugendbande war und durch Zufall in einen Kampf zwischen Hüttenbewohnern und der Gilde der Magier gerät. Sonea wirft voller Wut einen Stein in Richtung der Magier, die eigentlich durch einen magischen Schild geschützt sind, doch Soneas Stein kann diesen Schutzschild passieren und schlägt einen der Magier bewusstlos. Die Gilde ist sofort in Aufruhr, denn noch nie konnte sich die Magie eines Kindes ganz von alleine entwickeln. Nur Lord Rothen konnte die Werferin beobachten und identifieren.

Die Jagd auf Sonea beginnt, denn die Magier wissen, dass die jugendliche Sonea nach einer gewissen Zeit ihre Magie nicht mehr alleine kontrollieren kann. Sonea bekommt Hilfe von ihren Bandenfreunden, die sie in den Tunneln der Stadt verstecken wollen. Doch die Magier können spüren, wenn Sonea Magie bewirkt und rücken ihr immer näher auf die Fersen. Auch die Diebe schalten sich ein, um Sonea zu verstecken, doch es kommt, wie es kommen muss: Kurz bevor Sonea völlig die Kontrolle über ihre Magie verliert, wird sie verraten, sodass die Magier sie schnappen können. Doch diese wollen sie gar nicht töten, sondern ihr dabei helfen, ihre Magie zu kontrollieren und ihr anzubieten, der verhassten Gilde beizutreten. Allerdings spielen nicht alle Magier mit offenen Karten...

"Die Rebellin" ist der temporeiche Einstieg in Canavans Trilogie, die mit "Die Novizin" und "Die Meisterin" ihre Fortsetzung nimmt. Zwar verraten die beiden Folgetitel bereits, welchen Weg Sonea einschlagen wird, doch sind auf diesem Weg so viele Abenteuer zu überstehen und Intrigen aufzudecken, dass "Die Rebellin" auf keiner Seite langweilig wird. Insbesondere am Ende erwartet uns ein sagenhafter Cliffhanger, der mit Sicherheit sofort dafür sorgen wird, dass man auch zum zweiten Teil der Reihe greifen wird.

Canavan bedient sich genretypischer Elemente, um ihren Fantasyroman damit auszuschmücken. Ihre Magier verfügen über geheimnisvolle Zauberkräfte, die allerdings nicht nur Gutes bewirken können. Auch verschaffen die Magier sich nicht nur Freunde mit ihren magischen Kräften, denn die verarmten Hüttenbewohner hegen einen tiefen Hass gegen die Magier, die über Zauberkräfte verfügen, aber den Hüttenbewohnern dennoch nicht helfen. Dies ist auch der Zwiespalt, in den hinein Sonea gerät, denn eigentlich würde sie gerne Novizin werden, doch andererseits möchte sie ihre Freunde und Bekannten nicht vor den Kopf stoßen, indem sie sich den verhassten Magiern anschließt.

Bei Canavan ist es nicht so sehr der Kampf gegen "Gut" und "Böse", der im Zentrum der Handlung steht, da die Figuren nicht schwarz-weiß gezeichnet sind. Auch zwischen den Magiern finden sich schwarze Schafe, die ihre Gilde in Verruf bringen und nicht immer Gutes im Sinn haben, aber auch zwischen den Hüttenbewohnern sammeln sich Diebe und andere dubiose Gestalten, die sicherlich auch nicht einfach zu den "Guten" gezählt werden können. Die Grenzen verwaschen hier, im Mittelpunkt steht vielmehr Soneas Kampf gegen ihre eigene Überzeugung und die Überlegung, wie sie mit ihrer Magie am besten Gutes bewirken kann.

Die handelnden Figuren wirken lebensecht und werden uns ausführlich vorgestellt, sodass man beim Lesen schnell neue Freunde findet, mit denen man mitfiebern kann.

Insgesamt ist der Einstieg in die Trilogie bereits sehr gut gelungen und macht Hoffnung auf einen noch rasanteren und interessanteren zweiten Teil, den ich mit Sicherheit schnellstmöglich anfangen werden. Daher ganz klar: 5 Sterne für diesen spannenden und interessanten Fantasy-Roman!
0Kommentar|42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juni 2009
Um es direkt vorweg zu nehmen: Ich habe lange nicht mehr so gute und dennoch fast schon "schlichte", aber so enorm spannende Fantasy gelesen.
Da der Inhalt schon mehrfach erörtert wurde, brauche ich mich hier nicht noch einmal wiederholen. Daher nur meine bescheidene Meinung. :-)
Ich persönlich fand den Einstieg weder (zu) lang noch zu überzogen deatilliert, sondern ist einfach ein gelungener Start ohne den man diesen 3 Bücher nicht so gut hätte folgen können. Man bekommt Einblicke in Umfeld, Geschichte und Denkweisen der Charaktere und kann sich somit ein hervorragendes Bild eines jeden Charakters machen und zwar genau wegen der guten Beschreibungen der Protagonisten.
"Schlichte" Fantasy ganz einfach deswegen, weil die Autoren den Leser nicht mit irgendwelchen magischen Praktiken zudröhnt, bei denen man schnell den Überblick verliert, sondern sich auf einige wesentliche Dinge konzentriert, die die Magie dieser Bücher ausmachen (fast schon wie eine bestimmte Sparte) und welche dann aber auch in reichlicher Menge vorkommen. Fantasyfans kommen also voll und ganz auf ihre Kosten.
Außergewöhnlich fand ich insbesondere wie konstant und zielgerichtet die Autorin die Spannung immer weiter steigt, sie gönnt dem Leser nur wenige und kurze Ruhepausen (zum Glück). Es ist schier unmöglich diese Bücher aus der Hand zu legen, hat man sie einmal begonnen und fesseln einen so sehr, dass man alles um sich herum vergisst und sich auch nur sehr, sehr ungern stören lassen möchte. ich habe alle 3 Bücher in Rekordzeit ausgelesen, ich konnte es einfach nicht erwarten wie es weitergeht, was den Charakteren als nächstes widerfährt, wie sie handeln werden und was alles so passiert.
Trotz mehrerer Handlungsstränge zum Teil, schafft es die Autorin alles in ausgewogener Mischung zu servieren und bei allen Handlungsabläufen die Spannung aufrecht zu erhalten.
Es war ein wahrer Genuss diese Trilogie zu lesen und ich war wirklich betrübt als ich die letzte Seite zu Ende gelesen hatte, ich hätte noch mehr vertragen können. :-)
Absolut empfehlenswert, 5 Sterne für Idee, super Fantasy, tolle Charaktere, sehr fesselnde Story und für den "Nacheffekt", den man nach dem Auslesen des Buches noch inne hat und so schnell nicht vergisst.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2007
... ist die von Trudi Canavan geschriebene Fantasystory um die junge Sonea. Ihreszeichens Straßenkind in den Armenvierteln von Imardin und ein magisches Naturtalent widerwillen.
Alles beginnt während einer der "Säuberungen" die jedes Jahr auf geheiß des Königs von der verhassten Magiergilde Kyralias ausgeführt wird. Bei den Säuberungen werden alle Armen aus der Stadt in die äußeren Hüttenviertel vertrieben. Es gibt jedoch Gruppen von jugendlichen Rebellen die sich dagegen wehren. Einer solchen Gruppe schließt sich Sonea an nachdem ihre Familie aus der Stadt vertrieben wurde. Anfangs will sie einfach nur den Kampf zwischen den steinewerfenden Rebellen und der Gilde beobachten der stattfinden soll, doch packt sie die Wut und sie greift selber zu einem Stein um diesen zu werfen...in Erwatung das dieser von dem magischen Schutzschild abprallen wird wie alle anderen Steine auch. Als ihr Wurfgeschoss durch die Barriere der Magier dringt und einen von ihnen am Kopf trifft,ist Sonea mehr als überrascht. Nach diesem Ereigniss veranlasst die Magiergilde eine Suche in den Armenvierteln um Sonea zu finden, da sie in Gefahr schwebt. Doch beginnt für Sonea eine Zeit der Angst, die sie mit ihrem Freund Cery auf der Flucht vor der Magiergilde verbringt, da sie der festen Überzeugung sind die Magier wollen Sonea töten. Als Cery nicht mehr weiter weiß, wenden sich die beiden an die Diebe, die helfen sollen Sonea zu verstecken. Anfangs sind sie davon begeistert und schließen den Handel ab das sie Sonea beschützen wenn diese dafür lernt mit ihrer Magie umzugehen und sie im Sinne der Diebe einsetztŽ. Doch als Sonea zunehmend die Kontrolle über ihre Magie verliert und dadurch immer größere Schäden anrichtet, stellt sich für die Diebe die Frage ob diese Entscheidung richtig wahr oder ob sie Sonea verraten sollen.

"Die Rebellin" ist der Auftakt zur Triologie "Die Gilde der schwarzen Magier" und in meinen Augen ein wunderschöner, liebevoll erzählter und spannender Fantasy- Roman, der in einer Welt spielt die auch unsere zur Zeit des Mittelalters gewesen sein könnte. Trudi Canavans Schreibstil hat mich gleich in das Geschehen eintauchen lassen und ist flüssig zu lesen.
Diese beiden Faktoren aus toller Geschichte und guter Umsetzung,lassen es mich kaum erwarten die andern beiden Bände zu lesen. Ich bin gespannt welche Abenteuer in der Zukunft auf die junge Rebellin warten und empfehle jedem Fantasy-Fan dieses Buch zu lesen.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juli 2009
Angesichts des verbreiten Lobs war ich zunächst enttäuscht: Das Buch ist flüssig geschrieben, die Geschichte ist nett erzählt. Mehr allerdings nicht. Die Geschichte entwickelt sich langsam und könnte straffer erzählt sein. Die Charaktere werde recht stereotyp beschrieben, fast alle drei Seiten "schürzt jemand die Lippen", mehr Beschreibung von Emotionen ist nicht.

Fazit: Gute Urlaubsunterhaltung. Einmal lesen und dann weglegen.
11 Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Als die Magier die Straßen von Imardin von den Magiern gesäubert werden – was nichts anderes heißt, dass Bettler und Obdachlose aus der Stadt vertrieben werden – schließt sich auch Sonea dem Widerstand der Straßenkinder an. Als sie voller Wut einen Stein wirft, durchbricht dieser tatsächlich die magische Mauer der Magiergilde. Sofort erkennen diese, dass auch in Sonea magische Kräfte ruhen. Und sie suchen das Mädchen, jedoch aus ganz unterschiedlichen Gründen...

Der australischen Fantasy-Autorin Trudi Canavan ist mit der Reihe über „Die Gilde der schwarzen Magier“ auch in Deutschland zu größerer Bekanntheit gelangt, seitdem sind zahlreiche weitere Bücher von ihr Bestseller geworden. Eröffnet wurde diese Erfolgsgeschichte von „Die Rebellin“, das Soneas Weg in die Gilde der Magier beschreibt. Sehr gut gefallen hat mir dabei die Beschreibung der magischen Welt, in der wenige privilegierte in den sicheren Mauern der Stadt wohnen, beschützt von den Magiern, während außerhalb zahlreiche Menschen in Armut leben und sich hungernd durchschlagen müssen. Schon in der ersten Szene wird die Feindschaft zwischen der Bevölkerung und der Magiergilde sehr gut beschrieben, schnell wird die von Canavan geschaffene Welt dadurch lebendig. Leider lässt sich die Autorin im Anschluss daran viel Zeit, die Charaktere vorzustellen und die Jagd nach Sonea ausführlich zu erzählen. Dieser erste Teil zieht sich leider deutlich, immer wieder entkommt die knapp ihren Häschern, sodass sich für den Leser sogar so etwas wie Routine einstellt – dabei ist von Anfang an klar, dass sie irgendwann den Weg zur Gilde finden wird. Der zweite Teil hingegen gefällt mir richtig gut, man erfährt noch mehr von der gut erdachten Welt, auch weit entfernte Länder werden erwähnt und wecken das Interesse des Lesers. Soneas Angst vor den Magiern, ihr Hass auf das in ihren Augen skrupellose Vorgehen der Gilde wird langsam abgelöst, indem sie Vertrauen zu Rothen – einem weiteren Hauptcharakter – fasst, er ihr die Geheimnisse der magisch begabten Menschen zeigt. Das ist durchaus aufregend und sehr stimmig geschildert, zumal Intrigen, Standeskämpfe und ein dunkles Geheimnis eine große Rolle spielen. Das ist spannend und flüssig erzählt und entschädigt für den zähen ersten Teil. Besonders die Schlussszene vor der Versammlung der Magier, in der alle Fäden zusammenlaufen, ist packend und offenbart noch einige Mysterien, die einen kleinen Ausblick auf die kommenden Bände erlauben.

Canavans Schreibstil ist flüssig und lebendig, wobei sie gelungen zwischen verschiedenen Perspektiven wechselt. Das erlaubt einen tieferen Einblick in die verschiedenen Charaktere, zumal auch die Sprache behutsam angepasst wurde. Im Mittelpunkt stehen dabei Sonea und Rothen, doch auch andere Rollen werden intensiv beschrieben, sodass man einen umfassenden Eindruck von ihnen bekommt.

„Die Rebellin“ startet mit der Eröffnungsszene sehr rasant und spannend, lässt dann aber immer weiter nach, die Suche nach Sonea ist deutlich zu lang geraten. Mit der Ankunft in der Gilde ändert sich dies jedoch, und obwohl das Geschehen von nun an auf wenige Handlungsorte beschränkt ist, wirkt das Geschehen dynamischer und lebendiger. Es macht Spaß, die Geheimnisse der Gilde zu erkunden und Soneas widersprüchliche Gedanken zu erforschen, sodass insgesamt ein gelungener Roman entstanden ist.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2010
Ich habe noch nicht sehr viele Fantasy-Bücher gelesen. Aber dieses hat mich irgendwie gelockt.
Ich bin total begeistert, ich hatte noch keine fünf Seiten gelesen, da war ich schon mitten drin in der Geschichte, und wollte nicht mehr aufhören. Das ist mir bisher in der Form extrem selten passiert.
Das Buch hat mich aus allem Stress und aus aller Anspannung der Realität rausgeholt, und meine Gedanken dran festgehalten. Und das ist genau der Effekt, den man sich beim Lesen erhofft.
Obwohl der erste Band ziemlich abgeschlossen ist, wollte ich sofort den zweiten haben. Den habe ich - mit der gleichen Begeisterung - jetzt auch schon durch.

Nur zu empfehlen, wirklich. Wie das jemand sieht, der schon sehr viele Fantasy-Bücher gelesen hat, kann ich leider nicht einschätzen.... Zumindest ist das für mich sehr bodenständige Fantasy :)
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2007
Die Rebellin weist zwar einige Mängel auf, es fehlt an Tiefe und plätschert teilweise etwas dahin.

Trotzdem ist es sehr unterhaltsam und ich habe es sehr genossen.

Als Auftakt dieser Reihe ist das Buch absolut ok und spannend zu lesen.

Die ganze Reihe ist auf jeden Fall für Fantasyfans empfehlenswert.

Die Spannung steigt von Buch zu Buch und die Entwicklung der Story hat mich wirklich überrascht.

Ich finde auch die Charakterentwicklung sher gut.

Mir hat es besser gefallen, als das von so vielen hochgelobte Eragon und vobn mir gibt es ein eindeutiges: kaufen, kaufen, kaufen!!

(Und die anderen Bände gleich mit, da man gern sofort weiterlesen will!)
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden