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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einführung in ein komplexes Thema
Dieses Buch gibt eine informative Einführung in ein sehr komplexes und auch sehr kompliziertes Thema.
Wer sich schon einegehender mit den Problemen beschäftigt hat, der liest dieses Buch wohl ziemlich schnell durch.
Ich finde es aber eine nette, nicht zu erdrückende Einführung, bei der besonders die Frage nach dem "WARUM?" behandelt...
Veröffentlicht am 4. Januar 2006 von Antonia Gruber

versus
35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr informativ, aber...
Das Buch ist sehr informativ und enthält eine Menge interessanter Fakten und Zahlen. Dafür und für den humanitären Aufklärungscharakter hätte es durchaus 5 Sterne verdient.
Aber:
Das "Gespräch mit [seinem] Sohn" wirkt dermaßen gekünstelt (ist es ja auch) und unwirklich, daß es einfach nervt. Stattdessen...
Veröffentlicht am 25. Mai 2002 von falkj.info


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6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Welche Lösung gibt es für den Hunger in der Welt?, 13. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Wie kommt der Hunger in die Welt?: Ein Gespräch mit meinem Sohn (Taschenbuch)
Dieses Buch klagt den Hunger und die Unterernährung in der Welt an. 800 Millionen Menschen leben ohne ausreichende Ernährung, jährlich verhungern rund hundert Millionen Menschen, vor allem Kinder. Gleichzeitig gibt es eine riesige Überproduktion von Nahrungsmitteln. Ein schreiender Widerspruch.
Der Schweizer Jean Ziegler, bekannt auch als Referent von ATTAC, beschreibt einige der Mechanismen und Zusammenhänge, mit denen der Hunger "gemacht" wird. Viele Erscheinungen stehen dabei jedoch mehr oder weniger wahllos und nur oberflächlich beschrieben nebeneinander. So z.B. wenn der Krieg gegen Somalia nicht auf seine Hintergründe - das Ringen der USA um die Vormacht im Nahen Osten und am Indischen Ozean - hin untersucht wird. Die wirklichen Ursachen des Hungers werden im Buch zum Teil durchaus genannt. Z. B: "Die Menschen des Nordens und des Südens stehen demselben Feind gegenüber: dem Verbund der national noch erkennbaren, jedoch transnational agierenden Oligarchien des globalisierten Finanzkapitals." Rund 500 internationale Übermonopole beherrschen heute Wirtschaft und Politik in fast allen Ländern der Welt.
Doch so temperamentvoll der Autor den Hunger anprangert, so lahm, zahnlos und hilflos wird er, wenn es um die Lösung des Problems geht. Er ruft zu mehr Hilfsaktionen und -programmen auf, als ob diese, z.B. die der FAO, nicht schon längst ihr Scheitern bewiesen hätten. Er ruft auf, an die Herrschenden zu appellieren, dass diese Hilfe leisten. Und er fordert auf, "gegen die Profitmaximierung als einzige Triebfeder der gesellschaftlichen Akteure und gegen die Lüge von der Naturwüchsigkeit ökonomischer Abläufe zu kämpfen." Dies steht im Widerspruch zu vielen Aussagen des Autors in seinem eigenen Buch. Denn hiermit stellt er die Völker als Bittsteller dar und fertigt sie mit einer Illusion ab. Nämlich, das Streben nach Profitmaximierung im Kapitalismus bändigen zu können. Das ist nicht möglich, solange die Monopole die Macht haben. Man fragt sich, warum der Autor, selbst ein Mit-Organisator vieler Hilfsaktionen, mit seinem Feuerwerk von Beschreibungen und Anklagen doch um die Ursachen und Lösung einen regelrechten Bogen macht.
Denn die Menschen sind fähig, sich selbst zu ernähren und sich selbst zu befreien. Ihre Zukunft ist nicht die von Bittstellern an Monopole und Banken, deren Reichtum sie schaffen.
Die Entwicklung zu einer weltweiten Produktion, heute in der Hand weniger Übermonopole, wodurch das Problem von Elend und Hunger enorm zugespitzt wird, ist zugleich die Vorstufe einer Welt, in der diese Übel abgeschafft sind. Das ist gerade an dem heutigen Niveau der Landwirtschaft ablesbar.
Wer an einer gründlichen und systematischen Analyse der neuen Entwicklungen, die vor den Ursachen und Konsequenzen nicht ausweicht, Interesse hat, dem sei das Buch "Götterdämmerung über der neuen Weltordnung" von Stefan Engel empfohlen. (Erschienen: Verlag neuer Weg, Essen 2003)
Dorothea Jauernig
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Wie kommt der Hunger in die Welt?: Ein Gespräch mit meinem Sohn
Wie kommt der Hunger in die Welt?: Ein Gespräch mit meinem Sohn von Jean Ziegler (Taschenbuch - 1. November 2002)
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