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135 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Dschinn erzählt ...
5000 Jahre ist Bartimäus alt, ein Dschinn der vierzehnten Klasse, er hat die Mauern von Uruk, Karnak und Prag aufgebaut, war mit König Salomon per du und jetzt wird er von einem zwölfjährigen Bürschchen beschworen. So ein Mist! Obendrein macht dieser Zauberlehrling bei der Beschwörung keinerlei Fehler und so ist Bartimäus ihm...
Veröffentlicht am 6. Februar 2005 von H. P. Roentgen

versus
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hinkt hinterher
Die Geschichte und auch die Umsetzung durch Martin Semmelrogge hätten volle 5 Punkte verdient, nicht jedoch die Bearbeitung der deutschen Hörbuchredaktion. Was hier an Material weggelassen wurde, ist schon beschämend. Viele Pointen laufen ins Leere, die Storys weist dem geneigten Zuhörer Lücken auf.

Leider werden die deutschen...
Veröffentlicht am 13. August 2006 von G. Meier


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135 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Dschinn erzählt ..., 6. Februar 2005
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
5000 Jahre ist Bartimäus alt, ein Dschinn der vierzehnten Klasse, er hat die Mauern von Uruk, Karnak und Prag aufgebaut, war mit König Salomon per du und jetzt wird er von einem zwölfjährigen Bürschchen beschworen. So ein Mist! Obendrein macht dieser Zauberlehrling bei der Beschwörung keinerlei Fehler und so ist Bartimäus ihm ausgeliefert.
Das Amulett von Samarkand soll er für den Jungen stehlen. Ein sehr mächtiges Zauberartefakt, dass den Besitzer vor magischen Angriffen aller Art schützt. Im Besitz von Simon Lovelace, einem der besten Zauberer Englands. Obendrein ist der - wie alle Zauberer - auf Macht versessen und hat sein Haus mit den modernsten magischen Einbruchsicherungen geschützt. Kein Wunder, dass diese Aufgabe alles andere als leicht ist.
Wieder ein Zauberlehrling, wieder in London. Aber da hört schon jede Ähnlichkeit mit Harry Potter, seinen Vorgängern und auch seinen Epigonen auf.
Bartimäus ist ein wunderbar sarkastischer Ich-Erzähler, er durchschaut die Menschen und lässt kein gutes Haar an ihnen. „Einmal verlangte ein Zauberer von mir, ihm seine große Liebe zu zeigen. Ich hielt ihm einen Spiegel vor." Und er belehrt seine Leser in zahlreichen herrlich bösartigen Fußnoten über Vergangenes und Gegenwärtiges aus dem Blickwinkel eines Dschinns. Allein diese Fußnoten wären es wert, das Buch zu kaufen. Endlich mal wieder ein lebendiger Protagonist neben all den Heroengestalten, die vor Edelmut platzen.
Nathanael ist gleichzeitig ein ungemein begabter Lehrling wie auch ein ängstlicher und verschlossener Junge. Er liefert die zweite Perspektive im Buch, das zwischen Ich-Erzählung (Bartimäus) und dritten Person (Nathanael) wechselt. Erstaunlich, wie er in der Geschichte seinen Mut entwickelt, sich gegen Simon Lovelace und seinen Meister zu behaupten versteht und wie Bartimäus und Nathanael im Laufe der Geschichte zu einem Team werden. Leicht ist das wahrlich nicht. Und so bietet die Geschichte nicht nur Witz, sondern auch Spannung pur.
„Bartimäus" ist eine erfrischende Abwechslung in einem eher drögen Buchmarkt, zeigt, dass man auch aus alten Stoffen noch völlig neue Geschichten machen kann und ragt aus Tolkien-Nachahmungen und Harry-Potter-Klons heraus wie ein fünf Sterne-Restaurant zwischen Döner-Buden und McDonalds-Filialen. Endlich mal wieder ein Autor, der ein wirklich originelles Garn zu spinnen weiß.
Für jugendliche wie erwachsene Fantasy-Fans ein Muss, aber auch für jeden, der neue Geschichte liebt. Ein Kultbuch. Bitte mehr davon!
(C) Hans Peter Roentgen
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62 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach grandios., 6. Juni 2004
Liest man den Titel und die Inhaltsbeschreibung des Buches, kommen unweigerlich Gedanken auf wie: Noch ein Buch, das den Harry-Potter-Rausch ausnutzen will? Warum noch ein vernachlässigter, unterdrückter Zauberlehrling, der die Welt retten muß? Brauchen wir wirklich den x-ten Abklatsch ein- und derselben Geschichte?
Nein, den brauchen wir sicher nicht - aber dieses Buch ist ein Muß. Erzählt wird die Geschichte des Jungen Nathanael, der als Zaubererlehrling es gerne zu großem Ruhm bringen möchte. Das Parlament von London, die Schaltzentrale der Macht über die ganze Welt, ist sein großes Ziel. Doch leider hat er einen bestenfalls mittelmäßigen Beamten zum Lehrer, der nichts auf ihn hält, seinen Lerneifer bremst - also im großen und ganzen eine Null ist. Um sich für eine Demütigung, die ihm ein erwachsener Zauberer vor den Augen seines Meisters zufügte, zu rächen, beschört Nathanael einen Dschinn, Bartimäus von Uruk. Und damit fängt der ganze Spaß erst an. Den Rest zu entdecken, bleibt der geneigten Leserschaft vorbehalten. ;)
Ich habe selten ein Jugendbuch gelesen, in dem mit so viel geistreichem Witz, mit so viel Charme und doch so klarsichtig unserer Welt ein Spiegel vorgehalten wird. Schon allein Bartimäus' Bemerkungen in den Fußnoten sind ein Genuß und machen gespannt auf Teil 2 der Trilogie.
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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal etwas andere Fantasy, 28. Januar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir hat Bartimäus sehr gut gefallen. Der Junge Nathanael ist vom bösen Zauberer Lovelace geärgert worden und möchte dessen Amulett erhalten. Damit beauftragt er den über 500 Jahre alten Dschinn Bartimäus. Davon ist dieser uralte Geist, der schon König Salomo und den ägyptischen Pharaonen diente, gar nicht begeistert...
Anklänge an Harry Potter sind zu finden. Was bei Rowling die "Muggles" sind, sind bei Stroud "Gewöhnliche". Doch Bartimäus ist anders als Harry Potter. Nathanael ist - zumindest in diesem Band - keine sympathische Identifikationsfigur, sondern ein Ekel - obwohl er aus der Sicht des ambivalenten - meines Erachtens durchaus nicht bösartigen, allerdings auch nicht guten Dschinn - gezeichnet wird. Die Erzählperspektiven wechseln sich ab: sie werden einerseits aus Sicht Nathanaels erzählt, dessen Lebensgeschichte auktorial dargestellt wird, andererseits - und diese Episoden finde ich faszinierend, plastisch dargestellt und wunderbar gezeichnet - berichtet Bartimäus, der eigentliche "Star" der Geschichte, in Ich-Form seine Abenteuer bei der Suche nach dem Amulett von Samarkand, welches sich zunächst ganz harmlos anlässt...
Natürlich muss sich jede Neuerscheinung, in der ein jugendlicher Zauberlehrling auftritt, mit Harry Potter vergleichen lassen. Doch der Vergleich ist nur an der Oberfläche hilfreich. Von der Erzählperspektive und Technik ist dieses Buch anders - für mich durchaus anspruchsvoller. Eine "Parteinahme" des Erzählers für die Guten - wie dies bei Harry Potter eindeutig der Fall ist - ist nicht erkennbar. Nun darf nicht vergessen werden, dass es sich hier um den ersten Teil einer Trilogie handelt. Ein endgültiges Urteil ist sicherlich erst zu fällen (wie bei Harry Potter auch), wenn alle Bände vorgelegt worden sind.
Fazit: Witzig, spritzig, spannend bis zum Schluss und sehr einfallsreich. Mir hat das Buch sehr gut gefallen (besonders die Kapitel, in denen Bartimäus von sich erzählt, in seine Welt der Geister, Afrite, Kobolde etc. einführt und den Menschen ein "Spiegelbild" ihrer Eitelkeiten vorhält). Ich kann es daher nur wärmstens weiterempfehlen.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es nicht !, 30. Juli 2004
Von 
Glimmerfee - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Lesespaß der Extra-Klasse!
Dieses Buch mit Harry Potter oder Artemis Fowl zu vergleichen wäre nicht fair.
Es ist anders und sollte nicht als Potter-Nachfolger vermarktet werden.
Das hat diese Buch gar nicht nötig.
Bartimäus ist in seiner Selbstherrlichkeit und mit seinen herrlich boshaften Anmerkungen schlecht zu toppen.
Nathanael, der junge Zauberlehrling liebenswert.
Mr. Underwood ein Meister der leider ein großer Versager und
ein feiger Zauberer ist.
Der Gegenspieler eine Herausforderung wert.
Dem aufmerksamen Leser wird es sicher auffallen, wenn uns der Autor wieder einmal einen Gesellschafts-Spiegel vor die Nase hält.
Alle Figuren sind so lebendig geschildert, das Kino im Kopf der feinsten Art möglich wird.
Wer es noch nicht kennt - schnell lesen ( dieser Kauf lohnt sich! ).
Für mich heißt es, warten bis Band 2 endlich erscheint!
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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefährlicher als Harry Potter, 21. Juni 2004
Das Warten auf den nächsten Band von „Harry Potter" hat ein Ende. Nicht, dass er bald kommt. Nein, besser, was jetzt kommt ist der erste Band der Bartiäus-Trilogie.
Bartimäus ist ein alter, ehrwürdiger, dennoch total lebendiger und vor allem absolut witziger Dschinn. Und zwar keiner der niedrigen Sorte. Um ihn zu beschwören und den eigenen Willen aufzuzwingen, muss man einiges auf dem Kasten haben. Nur die wenigsten erwachsenen Zauberer wären in der Lage dazu. Bartimäus kann es daher kaum fassen, als bei seinem Erscheinen vor ihm im Pentagramm ein kleiner Junge steht, der allen Einschüchterungsversuchen lässig widersteht. Nathaniel befiehlt ihm, einem großen Zauber ein wertvolles Amulett zu stehlen und wohl oder übel muss der Dschinn den Auftrag ausführen.
Das was von Nathaniel zunächst als persönliche Rache geplant war (und dazu hat er natürlich Grund), führt dazu, dass er eine gefährliche, politische Intrige in der Welt der Zauberer aufdeckt. Schon bald schwebt er in höchster Gefahr. Und mit ihm, zu seinem Glück und dessen Unglück, der Dschinn. Denn ohne ihn hätte Nathaniel wohl kaum eine Chance, das Ränkespiel zu durchschauen und sich zum Schluss der größten Herausforderung seines Lebens zu stellen. Und so sehr es Bartimäus wahrscheinlich selbst bestreiten würde, scheint ihm das Abenteuer mit dem pfiffigen und draufgängerischen Zauberlehrling doch sogar Spaß zu machen.
Bartimäus und Nathaniel sind in keiner Weise harmlos. Anders als bei Harry Potter, wo Gut und Böse märchenhaft getrennt sind, finden sich alle Facetten widerstreitend in den zwei Protagonisten, die sich doch an vielen Stellen für das Richtige entscheiden und so die Sympathien gewinnen. Doch gerade ihr innerer Kampf macht die Geschichte so spannend. Noch weiß man nicht, wie der begabte Zauberlehrling sich weiter entwickeln wird. Groß ist sein Wunsch nach Anerkennung und Macht. Welchen Preis wird er dafür zu zahlen bereit sein? Gut, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist.
Ein spannendes Buch, wo der Kampf um Gut und Böse nie ganz entschieden ist. Erzählt mit viel Zynismus, einem trockenen Sinn für Humor und packend, mit einer phantastischen und magischen Geschichte. Ein Buch, das man, kaum begonnen, nicht mehr aus der Hand legen kann. Wunderbar!
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Fantasy - Abenteuer, 22. November 2005
In diesem wirklich gelungenem Buch geht es um Kobolde, Dschinn und ähnliche Wesen die Dank des witzigen Dschinn Bartimäus und seinen Fußnoten leicht zur Geltung kommen und somit auch leicht zu verstehen sind. Bartimäus ist ein von einem jungen Zauberer gerufener Dschinn, der mit seiner frechen Art sofort mein Liebling wurde. Nathanael ist ein junger Zauberer der aus meiner Sicht unfreundlich unzufrieden mit seinem Leben und ungeduldig ist.
Ein gutes Special sind die Kapitel, die immer entweder aus der Sicht von Bartimäus, dem Dschinn, oder von Nathanael, dem Zauberer sind. Bei den "Bartimäus - Kapiteln" beeindruckt mich die witzige aber auch anspruchsvolle Art wie Jonathan Stroud schreibt, ohne dass Unklarheiten entstehen. Auch die Beschreibung der Ebenen beeindrucken mich, genauso die Schutzvorrichtungen und die Aufgaben der Amulette, Masken usw..
Weil mich dieses Buch so beeindruckte, habe ich dieses Buch bereits 4 (!) - mal gelesen.
Martin Fritsch, 12 Jahre
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 10. Februar 2006
Auch wenns schon genug Kommentare zu diesem Buch gibt, laß ich es mir doch nicht nehmen ganz kurz meinen Eindruck zu schildern. Fantasy ist normalerweise nicht so ganz mein Genre, aber ab und an mache ich durchaus auch mal ein paar Ausnahmen - Bartimäus ist eine davon.

Ich kenne HP nicht, von daher erübrigt sich ein Vergleich wer nun besser oder schlechter ist. Ich war mit Bartimäus auf jeden Fall sehr gut bedient. Ein durch und durch lustiges Buch mit sehr guten Charakteren, wobei Bartimäus doch sympathischer daherkommt als Nathanael. Auch sehr angenehm ist die immer wieder wechselnde Erzählebene - einmal aus der Sicht des Dschinn und zum anderen aus der Sicht des jungen Zauberlehrlings. Bei den Fußnoten hat es Stroud meines Erachtens etwas übertrieben. Nicht das sie nicht lustig wären, aber sie treten zu oft auf. Manchmal habe ich es fast als störend empfunden immer zwischen Text und Fußnote zu wechseln.

Die Geschichte an sich ist recht einfach gestrickt. Nichts kompliziertes, keine großartige Nebenhandlung. Ein erstes Indiz dafür, das die Zielgruppe in der Tat jugendliche Leser sind. Die Story ist in sich abgeschlossen so das man nicht den zweiten oder dritten Teil lesen muß. Die wohl eigentliche Handlung, die die gesamte Trilogie durchzieht, ist hier nur lose angedeutet. Der "Widerstand" tritt erstmal pro forma auf, die Haupthandlung jedoch beschränkt sich auf das Amulett und eine kleine Verschwörung gegen die Regierung. Es wäre nett, wenn Stroud in den Folgebänden vielleicht etwas auf die eigentliche Welt in der die Geschichte spielt eingeht, denn es gibt zahlreiche Hinweise, das es eine Art Parallelwelt zu unserer ist, eine Welt, in der einiges anders verlief als hier.

Bleibt zu hoffen, das Stroud seine lockere Erzählweise auch in den beiden Nachfolgebänden beibehalten kann. Gelingt ihm das, verspricht die Geschichte um Nathanael, bzw. John Mandrake wie er sich nun nennt, eine ganz und gar runde Sache zu werden.
© deval
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich!, 12. August 2005
Von Ein Kunde
Die Handlung wurde nun oft genug nacherzäht, sodass ich nun nicht weiter darauf eingehen will.
Außerdem ist sie nicht besonders komplex, da aber das Buch in meinen Augen vor allem auf das Sprachliche aufbaut. In anderen Rezensionen wird erwähnt, dass eben die Sprache in diesem Buch nicht gut sein soll. Sie soll angeblich nicht in ein Kinderbuch passen, (z.B. die Wortwahl oder Kinder sollen die Gags nicht verstehen) und für Erwachsene zu anspruchslos und "seicht" sein. Das mag ja sein. Doch weder ist dies ein Kinderbuch, noch ein Erwachsenenbuch, es ist ein Jugendbuch. Genauer gesagt würde ich es für Jugendliche im Alter von 13 bis 15, oder 16 Jahre empfehlen.
Besonders besticht dieser Roman durch seine Abwechslung, die dadurch erreicht wird, dass einmal aus der Sicht von Bartimäus (in der 1. Person) und einmal aus Nathanaels Sicht (in der 3. person) erzählt wird, sowie durch die bereits genannten Gags und die Anmerkungen des Dschinns, die man in den Fußnoten findet.
Da er es scheinbar liebt, alles zu kommentieren findet man wirklich alle 2-3 Seiten eine Anmerkung, was zwar am Anfang ungewöhnlich ist, woran man sich aber schnell gewöhnt.
Es stimmt zwar, dass die Kraft der Zauberer auf den Kräften der Dämonen beruht, die sie beschwören, und sich mit kleineren Strafen gefügig machen, wenn sie nicht gehorchen, doch da ich das Buch ja als Jugendbuch ansehe, und ich ersthaft zweifle, ob ich in dieser Altersklasse jemanden finde, der denkt Sklaverei und Leibeigentum sei toll, nur weil es in einem Fantasy-Buch vorkommt, sehe ich hier keinen Grund zur Besorgnis.
Fazit: Ein tolles Buch, wenn es in den Fortsetzungen so weiter geht, gebe ich gleich im Vorraus auch für die nächsten 2 Bände eine Kaufempfehlung ab.
Noch am Ende: Ich habe das Buch bewusst nicht mit "Harry Potter" verglichen, da es einfach nicht vergleichbar ist. Beide sind tolle Bücher/Reihen, aber sehr verschieden. Man kann genausowenig Rome von Stephen King mit "Harry Potter" vergleichen. Fantasy-Romane gab es schon lange vor "Harry Potter".
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial!!!, 21. November 2004
Von Ein Kunde
Dieses Buch gehört zum absolut Besten, was ich in den letzten Monaten gelesen habe! Die Geschichte ist einfach genial und toll geschrieben. Es geht um einen kleinen Jungen, Nathanael, der einen Dämon beschwört, damit dieser ihm dabei hilft, sich an einem bösen Zauberer zu rächen. Und dieser Dämon namens Bartimäus ist so witzig und schlagfertig, dass man manchmal beim Lesen laut loslachen muss. Trotzdem ist die Geschichte keineswegs oberflächlich, man kann darin sogar eine Art Gesellschaftskritik herauslesen. Denn die Gesellschaft in diesem London wird von machtbesessenen Zauberern beherrscht, die wie korrupte und rücksichtslose Politiker sind. Ihre Macht sichern sie mithilfe von Dämonen wie Bartimäus. Mehr will ich jetzt gar nicht verraten, nur eins: UNBEDINGT LESEN!!!
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hinkt hinterher, 13. August 2006
Von 
G. Meier "tigerflieger" (Remseck, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die Geschichte und auch die Umsetzung durch Martin Semmelrogge hätten volle 5 Punkte verdient, nicht jedoch die Bearbeitung der deutschen Hörbuchredaktion. Was hier an Material weggelassen wurde, ist schon beschämend. Viele Pointen laufen ins Leere, die Storys weist dem geneigten Zuhörer Lücken auf.

Leider werden die deutschen Hörbücher nicht deutlich gekennzeichnet, wenn sie gekürzt wurden. Im Englischen heisst es dann "unabridged" - "ungekürzt". Meiner Meinung nach sollten alle gekürzten Hörbücher auch deutlich als solche auf dem Cover gekennzeichnet werden.

Meine Empfehlung: Entweder die englische Hörbuchfassung "unabridged" oder das Buch. Letzteres wurde recht sorgfältig aus dem Englischen übersetzt.
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Das Amulett von Samarkand. Bartimäus 01.
Das Amulett von Samarkand. Bartimäus 01. von Jonathan Stroud (Taschenbuch - 5. März 2007)
EUR 9,95
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