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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Samurai, Shogun, Geisha und Tenno...., 27. Februar 2006
Von 
berti2 "meggie" (Aalen, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Geo Epoche 21/06: Das kaiserliche Japan - Samurai und Shogune, Mönche und Kaiser, Geisha und Kurtisanen: Wie sie die Geschicke der ältesten Monarchie der Welt bestimmten (Broschiert)
Begriffe, die untrennbar mit Japan verbunden sind.
Geo Epoche versucht, mit 15 Bildessays und historischen Reportagen das Rätsel Japan uns näher zu bringen.
Im ersten Bildteil "In einem Land jenseits der Zeit", zeigt Geo Epoche, wie die ersten eupöpäischen Fotografen das alte Japan in Bildern festhielten; so wurde ein Dokument geschaffen, das den Leser interessante Impressionen vermittelt.
Weiter geht´s mit dem "Machtkampf auf den Götterinseln" in dem Japan zum ersten Mal zeigt, zu welchen Entwicklungssprüngen es fähig ist; um 600 n.Chr. gestatten die Herrschenden den Einfluss koreanischer und chinesischer Händel und binnen kurzem wird das rückständige Inselreich ein modernes Land nach den damaligen Verhältnissen. Zudem vermischte sich die alte Sinto Religion mit dem neuen Buddhismus.
Der dritte Teil beschäftigt sich mit der Schaffung einer Schrift, die größtenteils aus dem Chinesischem abgewandelt wurde.
In "Am Hof der Sorglosen" wird eine Zeit beschrieben, in der um 800 bis 1185 das einzige Interesse der Führungsschicht war, Kunst, Schönheit und Gedichten zu huldigen, die Welt außerhalb ihres eigenen Kosmos interessierte nicht.
Das Wesen der Samurai wird im nächsten Kapitel erläutert. Die Kriegerkaste, auf deren Schultern die Herrschenden ihre Macht gründeten stellten sich im 13.Jhd. den mongolischen Eindringlingen. Deren Kampfweise mit geschlossenen Infantrieformationen und Nutzung des Schwarzpulvers schienen die Zeit der Samurai zu beenden. (ging es den europ. Rittern bald darauf nicht ebenso...?)Die japanischen Ritter hatten jedoch Glück, "Kamikaze" der göttliche Wind versenkte zweimal die Invasionsflotte und bewahrte die Japaner vor Fremdherrschaft. Hier sind die begleitenden Bilder sehr positiv zu erwähnen, der Leser kann schnell in die Materie eintauchen.
Kapitel sechs ,acht, neun, elf und zwölf beschäftigen sich mit Gartenarchitektur, Ästhetik, Lyrik und Kunst die für das Verständnis der jap. Kultur zwar wichtig sind, gegen die anderen Kapitel aber abfallen.
Reportage Nr. 7 nimmt sich "Japans christlichen Jahrhundert " an. Um 1542 treiben schiffbrüchige Portugiesen an Land. Sie werden zuerst freundlich aufgenommen, Japan zieht wiederum Nutzen aus dem Wissen und der Errungenschaften der Fremden. Es importiert Feuerwaffen und Kulturgütern - und sogar den christlichen Glauben. Später findet noch ein Engländer den Weg nach Japan und wird Berater des Shoguns. Hier erinnert man sich an den Film "Shogun" mit Richard Chamberlain aus den Achtzigern.
Schließlich überspannen die Europäer den Bogen, sie mischen sich in die Politik ein. Der Herrscher wittert Authoritätsverlust, lässt viele Europäer und Konvertiten aus dem Weg räumen und schottet sein Land Mitte des 16.Jhd. ab; die Isolation wird beinahe 200 Jahre andauern.
Jetzt befinden wir uns circa im Jahr 1700 n.Chr. und Edo , das heutige Tokio schwingt sich auf , die bedeutendste Stadt Japans zu werden. Zugleich gewinnen die Händler und Kaufleute an Einfluss.
Im Westen und Osten haben sich aber mittlerweile die europ. Staaten und die USA zu den führenden Militär- und Handelsmächten aufgeschwungen. Sie suchen um 1853 neue Märkte und erzwingen die Öffnung der japanischen Städte.
Japan beweist noch mal seine Lernfähigkeit und wandelt sich in kürzester Zeit zum modernen Industriestaat. Einen Höhepunkt erreicht Japans Streben nach Weltgeltung erstmals mit dem Sieg über das zaristische Russland 1904/05. Jetzt gehört es zu den Weltmächten.
Ein Samurai jedoch kann sich nicht mit der Schnelligkeit des Umbruchs abfinden und wagt die Revolte. Diese Episode wurde von den Filmemachern als Grundlage für "The last Samurai" mit Tom Cruise umgesetzt.
Die letzten Kapitel befassen sich mit der Rolle Japans im Zweiten Weltkrieg und dem darauf folgenden Zusammenbruch der militärischen Expansion. Der Tenno stieg von seinem Thron herab und sprach erstmals zu seinem Volk, um die Kapitulation im Sommer 1945 bekannt zu geben.
In unseren modernen Zeit besitzt der Tenno keine Macht mehr, wahrscheinlich sogar weniger als vergleichbare Königshäuser.
Geo Epoche ist ein gutes, lesenswertes Journal gelungen. Es versteht, die Leser für sein Thema einzunehmen.
Was mir aber gefehlt hat, wäre eine genauere Beschreibung der Expansion in den dreißiger Jahren des 20.Jhd. mit der Unterwerfung weiter Gebiete Chinas. Ebenso fehlt der wirtschaftliche Sprung zur Weltspitze nach 45.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weitreichende Einführung, 29. Juli 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Geo Epoche 21/06: Das kaiserliche Japan - Samurai und Shogune, Mönche und Kaiser, Geisha und Kurtisanen: Wie sie die Geschicke der ältesten Monarchie der Welt bestimmten (Broschiert)
Leute, die dazu neigen, die japanische Kultur – vor allen Dingen den bushido – zu glorifizieren, werden beim Lesen dieses Heftes den ein oder anderen Realitätsschock erleben. Besonders Fans des Films „Der letzte Samurai“ werden mit dem Artikel über die Meiji-Zeit ihre Problem haben. Aber wer mit offenen Augen und Herzen an dieses Heft heran geht wird hier eine Menge interessanter und schön dargestellter Informationen finden, die ihn sicherlich auch weiter für das Land der aufgehenden Sonne interessiert halten werden. Und somit ist dieses Heft auch für Nippon-Laien ein guter Einstieg in die Betrachtung der japanischen Kultur und Geschichte.
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5.0 von 5 Sternen Gute Ausgabe, 11. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Geo Epoche 21/06: Das kaiserliche Japan - Samurai und Shogune, Mönche und Kaiser, Geisha und Kurtisanen: Wie sie die Geschicke der ältesten Monarchie der Welt bestimmten (Broschiert)
Diese Ausgabe von GeoEpoche gibt wirlich einen guten Überblick über das kaiserliche Japan. Wer sich mit diesem Thema auseinander setzen möchte, hat hier die perfekte Einstiegsliteratur gefunden.
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