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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abwechslungsreiche Darstellung der Urkatastrophe des 19.Jhd
eigentlich wundert es mich, das diese Ausgabe im Januar 2005 nicht erhältlich sein soll, im handel ist die Ausgabe, glaube ich, im Herbst 04 erschienen. Geo Epoche nimmt sich des Themas in gewohnt präziser und abwechslungsreicher Weise an. Zuesrt versetzt ein Bildteil den Leser in die damaligen Verhältnisse, Morast, Schlamm,Schützengräben,...
Veröffentlicht am 27. Januar 2005 von berti2

versus
21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider einige Schwächen
Ich wollte mir einen soliden Überblick über den ersten Weltkrieg verschaffen- da schien dieses Heft das richtige zu sein. Allerdings hätte ich bei Weitem mehr erwartet:

- Leider hat man sich nur auf bestimmte Themen konzentriert: An der Westfront hat man die Schlacht von Verdun beschrieben, an der Ostfront vor allem Ludendorff und Hindenburg (die...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2011 von Felim


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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abwechslungsreiche Darstellung der Urkatastrophe des 19.Jhd, 27. Januar 2005
Von 
berti2 "meggie" (Aalen, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Geo Epoche 14/2004: Der Erste Weltkrieg. Von Sarajevo bis Versailles: Die Zeitwende 1914-1918 (Broschiert)
eigentlich wundert es mich, das diese Ausgabe im Januar 2005 nicht erhältlich sein soll, im handel ist die Ausgabe, glaube ich, im Herbst 04 erschienen. Geo Epoche nimmt sich des Themas in gewohnt präziser und abwechslungsreicher Weise an. Zuesrt versetzt ein Bildteil den Leser in die damaligen Verhältnisse, Morast, Schlamm,Schützengräben, Verwundung und Tod. Nichts zu spüren von " Dulce et decoram est, pro patria mori, so nach Horaz Süß und ehrenvoll es sein soll, für das Vaterland zu sterben. Nach dieser Einführung schildert GEO die Umstände der Schüsse vo Sarajewo, die das Pulverfass zum Explodieren brachten. Hier hätte ich mir eine genauere Beschreibung der Umstände der Isolierung des Kaiserreiches durch die Entente gewünscht.Verdun 1916 findet selbstverständlich in einem extra Teil Beachtung, denn Verdun war das Sinnbild der Blutmühle, der sinnlosen Grabenkämpfe um ein paar hundert Meter Land.Auch die Heimatfront erfährt in zwei Bildteilen Beachtung, einmal die Wirkung der Propaganda , dann die dt. Hungerjahre, ausgelöst durch die englische Blockade.Die neue Gaswaffe wird ebenso aufgearbeitet wie die Ostfront, die Kolonialkriege und in Arabien.
Es ist erstaunlich, in wie wenig Seiten so eine Fülle an Informationen den Lesern erreichen. Wirklich neu und beeindruckend waren die teilweise farbigen Bildern der Auseinandersetzungen. Die Ausgabe ist ihr Geld wert.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider einige Schwächen, 1. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Geo Epoche 14/2004: Der Erste Weltkrieg. Von Sarajevo bis Versailles: Die Zeitwende 1914-1918 (Broschiert)
Ich wollte mir einen soliden Überblick über den ersten Weltkrieg verschaffen- da schien dieses Heft das richtige zu sein. Allerdings hätte ich bei Weitem mehr erwartet:

- Leider hat man sich nur auf bestimmte Themen konzentriert: An der Westfront hat man die Schlacht von Verdun beschrieben, an der Ostfront vor allem Ludendorff und Hindenburg (die anderen Fronten hat man auf wenigen Seiten zusammengefasst). Die ersten Wochen des Krieges, in denen die Deutschen noch durch Frankreich durchspazierten und es noch keinen Stellungskrieg gab, werden nur kaum beschrieben und wichtige Schlachten höchstens erwähnt. Ich hätte mir gewünscht, dass man beispielsweise wenigstens eine halbe Seite der Schlacht an der Somme gewidmet hätte- immerhin haben dort 4 Millionen Menschen gekämpft. Auch die Frühjahrsoffensive der Deutschen 1918 wäre sehr interessant gewesen. An der Ostfront hätte man beispielsweise auch die bekannteste Schlacht, die Schlacht von Tannenberg, ein wenig behandeln können. Dazu wäre es noch schön gewesen, Aufmarschpläne oder beispielsweise eine Skizze des Schlieffenplans zu sehen.

- Es bleiben bei der Lektüre einige Fragen offen, z.B. "Warum hat Deutschland nun den Weltkrieg verloren? Immerhin kamen noch Truppen aus dem Osten nach dem Sieg über Russland an die Westfront (auch wenn die Amerikaner die Entente nun unterstützt hat)..." oder "Warum hat Deutschland Frankreich angegriffen?" (Darauf gehe ich später nochmals ein.)
Die erste Frage konnte ich mir einigermaßen beantworten, nachdem ich den Verlauf des 1.WK auf den letzten Seiten studiert habe: Offensichtlich sind vor allem die Fronten der Verbündeten zusammengebrochen und das deutsche Volk wurde kriegsmüde.

- Der wichtigste Punkt: Historisch ist einiges inkorrekt. Dabei ist vor allem das Kapitel, das Attentat von Sarajewo und die letzten Tage vor dem Krieg beschreibt, näher zu betrachten: Kaiser Wilhelm II. hat mit seinem Blankoscheck offensichtlich einen schweren Fehler begangen, das sollte man nicht bezweifeln. Allerdings wurde in dem Heft an keiner Stelle erwähnt, dass Russland und Frankreich vor dem Weltkrieg einen Beistandspakt unterzeichnet haben, der die Klausel enthielt, dass Frankreich und Russland sich bei JEDEM Krieg unterstützen würden. Sie helfen sich also nicht nur bei Verteidigungskriegen, sondern auch bei Angriffskriegen. Das hieß also für die deutsche Regierung im August, als Russland mobil machte, dass man davon ausgehen konnte, dass Frankreich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch in den Krieg eintreten wird. Deshalb hat man in Paris zu dieser Zeit angefragt, ob Frieden von Frankreich aus garantiert werde, wenn man gegen Russland Krieg führe. Aus Paris kam jedoch nur als Antwort, dass man nach "französischen Interessen" handeln werde. Im Klartext: Frankreich wird sehen, ob es, wenn Deutschland im Osten beschäftigt sein wird, in Westdeutschland einmarschieren wird oder nicht. Dass in dieser Situation die deutsche Reichsregierung sich entscheidet, Frankreich den Krieg zu erklären, ist daher verständlich.
In dem Heft ist allerdings nur davon die Rede, dass Frankreich und Russland einen Vertrag ohne wichtigere Zusammenarbeit unterzeichnet hätten und dass Deutschland gegenüber Frankreich Kriegsgründe inszeniert hätte, um dort einzumarschieren. Der Grund für die angebliche deutsche Kriegstreiberei gegenüber Frankreich wird nicht angegeben. Am ehesten könnte man dem Text entnehmen, dass man den Schlieffen-Plan erfüllen wollte, der einen Zweifrontenkrieg gegen Frankreich und Russland behandelte.

Neben dem Beistandspakt zwischen Russland und Frankreich wurde leider auch die Marokkokrise, in der Frankreich Deutschland Kolonien streitig gemacht hat, weggelassen.

Ein anderer Punkt, der mir aufgefallen ist, wäre die Neutralitätsverletzung gegenüber Belgien: Es wurde weder erwähnt, dass Deutschland Belgien vor der Neutralitätsverletzung noch angeboten hat, im Falle eines Durchmarsches der deutschen Truppen die entstandenen Schäden wieder gutzumachen, noch die Anfrage vonseiten Deutschlands an England, ob man im Falle einer Aufrechterhaltung der Neutralität gegenüber Belgien Frieden garantieren könne. England sah sich schließlich als Schutzmacht Belgiens, sodass man bereit war, auf eine Neutralitätsverletzung zu verzichten, wenn Krieg mit England hätte vermieden werden können. Aus England kam allerdings als Antwort, dass man selbst bei einer Aufrechterhaltung der Neutralität leider keinen Frieden garantieren könne.

Betrachtet man allein diese Punkte, trägt nicht Berlin (wie im Heft behauptet) sondern Paris/London/Petrograd die Hauptkriegsschuld.

Fazit: Insgesamt haben mir drei Punkte nicht gefallen, daher gibt es zwei Sterne. Immerhin waren ein paar Texte ganz schön zu lesen und die Bilder waren auch recht nett anzusehen. Aber wer einen soliden Überblick über den ersten Weltkrieg sucht, sollte von "Geo Epoche: der erste Weltkrieg" besser die Finger lassen.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorbehaltlos recherchiert - Schonungslos offen - Lesenswert, 24. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Geo Epoche 14/2004: Der Erste Weltkrieg. Von Sarajevo bis Versailles: Die Zeitwende 1914-1918 (Broschiert)
Die Ausgabe Nr. 14 von GEO Epoche widmet sich dem I. Weltkrieg. Die Redakteure haben sich bei dieser Ausgabe selbst übertroffen. Alle Storys wurden vorbehaltlos recherchiert und das Versagen einer jeden Person offen dargelegt. Und es trifft nicht nur die deutschen Kriegstreiber Ludendorff und von Hindenburg, sondern auch die der K. u. K.-Monarchie. Und - historisch absolut korrekt - das gierige Schachern um den Versailler Vertrag. Hier haben sich besonders die Briten und die Franzosen 'hervorgetan' - die arabische Halbinsel war schon aufgeteilt, bevor sie überhaupt erobert wurde. Und die dummen waren dann die arabischen Stämme, die gegen das Osmanische Reich gekämpft haben.

Die Storys sind nichts für schwache Nerven. Am meisten beeindruckt haben mich die Storys um das Attentat von Sarajevo (hier vor allem den Kriegswillen der K. u. K.-Monarchie) und die Storys zur Front bei Verdun sowie zum Versailler Vertrag.

Diese Ausgabe muss man gelesne haben. 5 Sterne.
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Geo Epoche 14/2004: Der Erste Weltkrieg. Von Sarajevo bis Versailles: Die Zeitwende 1914-1918
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