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am 29. Juni 2008
Allein schon die Fotos von Berthold Steinhilber, die von ihm zelebrierte und im Bild festgehaltene phantastische Ausleuchtung antiker griechischer Stätten - dem Apollo-Tempel in Delphi, dem Theater von Epidauros, dem Stadion in Olympia, um nur einige zu nennen - geben dem GoeEpoche-Band "Das antike Griechenland", dem dreizehnten in seiner Reihe, einen besonderen Wert, Wert zu Besorgung, Betrachtung, und Befassung ...
mit den Helden, den Philosophen, den Poeten, Sängern, Tragödien- und Komödiendichtern, den Politikern, den Wissenschaftlern und - auf keinen Fall vergessen und übergangen - den Göttinnen und Göttern.

Die unzusammenhängenden - will heißen: über den ganzen Band verteilten - Vorstellungen der antiken Literaten, von Homer (selbstverständlich) ["Singe, oh Göttin, den Zorn des Peliaden Achilles"], über Aischylos ["Erz, Spiegel der Gestalt, Wein aber der des Geistes"], bis hin zu dem weniger bekannten Abenteurer und Polarkreisreisenden Pytheas ["Weiter über Thule hinaus stoßen wir auf das träge und geronnene Meer"] lockern das Geschichtsmagazin zum Vorteil auf. Allerdings vermisst man - wenn schon, denn schon - einen: Wo um alles in der Welt des Altertums ist - "Nicht mitzuhassen, mitzuleiden bin ich da." - Sophokles? Er fehlt vollster!

Doch es besteht - wenn auch nur scheinbar - Hoffung; denn siehe: Gegen Ende des Bandes gibt es eine Abhandlung "Porträts: Dichter, Denker, Demagogen". Wir finden dort, hier allerdings nur in Kurzvorstellungen, u.a. die Dichterin Sappho, den Historiker Herodot - wiederum jedoch keinen Sophokles.

Würdevoll aufbereitet - und zusammenhängend - präsentieren sich die Philosophen. Der Reigen wird durch die großen Drei eröffnet: dem "Ich-weiß-dass-ich-nichts-weiß"-Sokrates, dem "Das-Denken-ist-das-Selbstgespräch-der-Seele"-Platon und dem "Das-Ganze-ist-mehr-als-die-Summe-seiner-Teile"-Aristoteles. Diogenes, Epikur und Zenon vervollständigen die Runde.

Der Historiker Wolfgang Schuller führt ins Altertum der Antike, den beginnenden Anfang der europäischen Kultur in kleinen Städten rund um die Ägäis, ein: "Freies Land und freier Geist".

Den Kampf um die Volksherrschaft" schildert Cay Rademacher, ebenfalls Historiker und redaktionell mitverantwortlich für das vorliegende GeoEpoche-Heft. Schön die Ausschnitte aus altertümlichen Vasenmalereien, die Rademachers ausführlichen Aufsatz begleiten.

Auftritt: die Spartiater. Ihre Gesellschaftsform ("Zwei Könige befehlen das Heer"), ihr militärisches Gehabe ("Spartas Ruf als Streitmacht hallt derweil durch den Mittelmeerraum"), ihre Sklavenhalterei, ihre Rivalitäten mit Athen, stellt Lars Abromeit vor.

Staatskunst, Unbestechlichkeit, Urteilskraft, aber auch Selbstdarstellung und Reichtum, darüber hinaus Religion und Wagemut, das sind - nach Rademacher - die Eckpfeiler, die "Das Goldene Zeitalter" ausmachen, in das Perikles sich und seine Stadt Athen führte. So wurde in jenen fernen Tagen ein gewaltiges Bauprogramm durchgezogen, "das unter anderem die Akropolis in ein architektonisches Schatzhaus" verwandelte.

(Griechische) Vasen, Reliefs (als öffentliche Kunst), Mosaiken (als private Kunst, vornehmlich auf den Böden der Häuser, "weshalb ihre Besucher die Wirkung (...) aus farbigen Steinen ungestört bewundern können"), Statuetten aus Terrakotta, die Steinplastiken: eine reiche Auswahl der darstellenden Künste des alten Griechenlands. In exzellenten Abbildungen finden sie im Epoche-Band ihre Aufnahme. Ganz groß - immer wieder gerne bewundert (und wenn's nur in Kunstbänden ist) - die Laokoon-Gruppe. "Der Mensch ist das Maß" und Marmorstein "das Material für die Ewigkeit."
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am 28. September 2004
Geo Epoche begeistert auch hier mit der Vielzahl und Vielfalt der Beiträge.
Die große Anzahl der Verfasser macht die Geschichte lebendig und abwechlungsreich.
Im "dunklem"Zeitalter um 100O v.Chr. wurden die Grundlagen des Hellinismus gelegt, die dann später in die Besiedlung des östlichen Mittelmeerraumes, den ersten olympischen Spielen und der Etablierung der Vorreiter griechischer Kultur Sparta und Athen ca. 500 v.Chr. mündeten.Um 490 v.Chr. wehrte Athen dann mit seinen Bundesgenossen den Angriff der Perser bei Marathon ab, 480 dann den zweiten Eroberungszug der Perser bei Salamis und Platäa. Die Persergefahr wurde dann erst durch Alexander den Großen 334 bis 331 v. Chr. entgültig gebannt. Dazwischen lag über 1O0 Jahre des Kampfes in dem einmal Athen, dann wieder Sparta die dominierende Kraft war. Nachdem Sparta durch Theben ausgeschaltet wurde, erlangte letztendlich Makedonien unter Philipp II. und seinem Sohn Alexander dann die Vorherrschaft.
Nach dem Tode Alexanders, manche meinen wegen Trunksucht, die anderen wegen Fieber, zerfällt das Reich in drei Diadochenreiche, eines in Ägypten, das zweite in Asien das dritte das Stammland Makedonien. Letztlich gingen diese dann mit dem Auftreten der neuen Weltmacht Rom in dieser auf.
Neben den geschichtlichen Fakten legt Geo Wert auf die Schilderung der Kultur, der Literatur, der Wissenschaft und Gesellschaft.
Rundum eine gelungene Rekonstruktion über das antike Griechenland, das seine 8,- wert ist.
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am 17. August 2015
Wieder einmal ein gewohnt gut gemachtes Heft aus der mittlerweile ellenlangen Geo- Heftreihe. Dabei wird ein Rundumschlag durch die griechische Antike von Homer bzw. den Olympischen Spielen bis Alexander und dem Hellenismus vorgenommen, wie üblich mit laiengerecht doch trotzdem informativ geschriebenen Autorentexten und aufgelockert und veranschaulicht durch Verwendung vieler bunter Fotos und Abbildungen welche das Ganze- wieder einmal- auch noch zu einem wahren Augenschmaus werden lassen.
Insbesondere die beiden Texte zur Entstehung der attischen Demokratie und v. a. zur "Klassik" und Ausbruch des Peloponnesischen Krieges fand ich auch als "Kenner" griechischer Geschichte noch sehr lehrreich und interessant zu lesen.
Allen Interessierten und Liebhabern griechischer Geschichte wärmstens zu empfehlen.
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Die Aufmachung mit Bildern und Text ist gewohnt Geo-profesionell. Auch die Auswahl an Themen passt.
Leider ist der Inhalt aber recht wirr. Es wird sehr viel gesprungen und man kann die Texte, glaube ich, nur verstehen, wenn man in der Materie schon sehr gut drin ist.
Ich lese das Heft parallel zur entsprechenden Vorlesung an der Yale Uni (ITunes University) und so ergänzen die beiden sich sehr gut.
Wer nur mal kurz seine Griechenland-Geschichts-Fakten auffrischen will, dem sei jedoch klar abgeraten!

Bern, 6.4.2010
Stephan Wiesner
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