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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen Sehnsucht und Verzweiflung
INHALT

Darejan hat gemerkt, dass sich ihre Schwester, die Königin aus Kahel, verändert hat. Zeitgleich geht eine merkwürdige Krankheit im Palast um und niemand kann sagen, was es ist. Und dann sind da die Träume, die Darejan jede Nacht heimsuchen und sie morgens mit Eiseskälte in ihrem Körper aufwachen lassen. Dann erfährt...
Vor 2 Monaten von feaneye veröffentlicht

versus
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel und zu wenig - 2,5 Sterne
"Hinter ihrer Stirn pochte es dumpf. Da war etwas, etwas, das sie nicht festhalten konnte... und je mehr sie es versuchte, umso mehr wütete der Schmerz in ihrem Kopf. Mit zusammengebissenen Zähnen stand sie auf. Was auch immer gerade geschehen war: Sie hatte nicht vor, ihn so einfach davonlaufen zu lassen. Sie würde ihn dazu bringen, ihr zu helfen...
Vor 7 Monaten von Marie-Kristin Dammer veröffentlicht


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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel und zu wenig - 2,5 Sterne, 2. Januar 2014
Von 
Marie-Kristin Dammer "Wortmalerei" (Mönchengladbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Seelenkuss (Broschiert)
"Hinter ihrer Stirn pochte es dumpf. Da war etwas, etwas, das sie nicht festhalten konnte... und je mehr sie es versuchte, umso mehr wütete der Schmerz in ihrem Kopf. Mit zusammengebissenen Zähnen stand sie auf. Was auch immer gerade geschehen war: Sie hatte nicht vor, ihn so einfach davonlaufen zu lassen. Sie würde ihn dazu bringen, ihr zu helfen. Irgendwie."
["Seelenkuss" // Lynn Raven // S.143]

Erster Satz:
Vergiss ihn!

Inhalt:
Die Korunprinzessin Darejan erkennt ihre große Schwester nicht mehr wieder. Die sonst so mitfühlende Königin Seloran scheint eiskalt und herrscht mit ungewohnter Grausamkeit. Auch der rätselhafte Gefangene in den Kerkern wird nächtelang brutal gefoltert, weil er angeblich ein Spion aus den Nordreichen ist, mit denen ein Krieg kurz bevor steht. Als Darejan die schlimme Wahrheit jedoch erkennt, ist es schon zu spät: Ein düsterer Magier hat von ihrer Schwester Besitz ergriffen und will das Königreich unterwerfen, um Rache zu üben. Darejan ist plötzlich selbst auf der Flucht - gemeinsam mit dem mysteriösen Gefangenen aus den Kerkern, der weder seinen Namen weiß, noch bei klarem Verstand ist. Doch wenigstens eines weiß Darejan genau: der Fremde gehört dem Geheimorden der DúnAnór an und er ist der Einzige, der ihrer Schwester helfen kann...

Schreibstil:
Man könnte Lynn Ravens Schreibstil sicherlich als poetisch, detailliert und tiefgehend beschreiben, wenn er nicht SO poetisch, detailliert und tiefgehend wäre, denn irgendwie ist an diesem Buch so gut wie alles zu viel. Zu viel fremde Worte, zu viel Wiederholungen, zu viel Beschreibungen - tatsächlich sogar zu viel gewollte Atmosphäre. Mir war das Ganze zeitweise sogar derart verworren, dass ich mir kein richtiges Urteil über den Schreibstil erlauben kann, der zwar durchaus relativ gut lesbar war, letztendlich das Buch aber nicht mehr retten konnte. Ich weiß nicht, wie Raven sonst schreibt, aber mit "Seelenkuss" konnte sie mich von ihrem Talent leider wenig überzeugen.

Meine Meinung:
DúnAnór, AritAnór, BôrNadár und CordánDún - das sind nur einige der Begriffe, die einem in "Seelenkuss" über den Weg laufen und obwohl sie geheimnisvoll, abendländisch und schön klingen, hat noch kein schönes Wort ein Buch gut gemacht. "Seelenkuss" ist nämlich eines dieser Bücher, die in ihren Details und Einzelheiten zu faszinieren und überzeugen wissen, im Gesamtbild und im Lesefluss aber deplatziert und verwirrend wirken. Warum? Weil "Seelenkuss" den Leser überrollt. Womit? Mit sich selbst. Mit seinen Begriffen, Worten, Personen, Welten und Dingen, die irgendwie alle sehr ähnlich klingen und wenig erklärt werden. Die Liste all dieser Worte, die man übrigens hier ([...]) findet, ist da zwar hilfreich, aber ehrlich gesagt finde ich es eher hinderlich (gerade was den Lesefluss angeht) alle fünf Seiten ein Wort nachzuschlagen und glaubt mir: das muss man. Denn wenn auf einer Seite drei unterschiedliche Begriffe vorkommen, die ähnlich klingen, aber etwas anderes bedeuten, kann das für die Geschichte nur eines bedeuten: Verwirrung. Und Verwirrung ist etwas, um das man in "Seelenkuss" nicht herumkommt.

Dabei ist die Hintergrundidee doch eigentlich vielversprechend und voller Potenzial und im Nachhinein (und wenn man spoilern darf) schnell erklärt, doch Lynn Raven baut sich ein solch großes Labyrinth, eine derart große und unbekannte Welt, die sich selbst einfach nicht standhalten kann. Sie HÄTTE atmosphärisch sein können, wenn all die Besonderheiten dieser Welt tatsächlich beschrieben und erklärt worden wären - was macht die eine Baumart so besonders? Was unterscheidet sie von unserer Welt? Worin unterscheiden sich die Völker? Wie ist das Land eingeteilt? Einiges davon hätte man mit einer Karte sicherlich schon einmal deutlicher machen können, denn die fehlt hier gänzlich, obwohl sie mir besonders sinnvoll erschienen wäre. Anderes, wie beispielsweise die Baum- und Tierarten, die mich unglaublich interessiert hätten, hätte man einfach näher beschreiben müssen. Hierfür hätte man ein paar unnütze Handlungsstränge weglassen können, deren Ausbleiben die Spannung eventuell sogar hätten steigern können. Ihr seit: ein großes "Hätte", denn leider erfüllt "Seelenkuss" wenige dieser Anforderungen. Es bleibt ein unglaubwürdiger und blasser Weltentwurf, der wenig von sich zu überzeugen weiß.

"Kälte legte sich über ihre Haut, ließ den Nebel zu Myriaden winziger Tropfen gerinnen, die wie Diamantsplitter glitzerten. Schatten bewegten sich um sie her. Schemen, die zu Gestalten wurden, die ziellos umherzuwandern schienen. Männer, Frauen. [...] Tote, leblose Augen streiften sie, glitten über sie hinweg."
[S. 358]

Ähnlich geht es mir mit den Figuren, die zwar alle irgendwie besonders sind, aber keine Chemie haben und auch sonst sehr blass wirken. Allen voran Darejan, die zwar nicht auf den Mund gefallen ist, auf mich aber relativ einfältig und naiv wirkte. Was aber tatsächlich negativ auffiel, war ihre Beschreibung. Dem Leser wird vor die Füße geknallt, dass sie Armflossen und Kiemennarben hat. Schwarze Haare und Perlmutthaut. Das war's. Ein wenig mehr Hintergrund und Geschichte hätte dem Buch hier wirklich gut getan und womöglich auch meine Bindung zu den Figuren gefestigt. Einzig gut gelungen war hier der "Gefangene" (ich nenne ihn mal so, weil man im Buch erst gegen Ende erfährt, wie er wirklich heißt). Seine Verwirrung und Gebrochenheit wurde sehr gut transportiert und mich hat durchweg interessiert, was mit ihm geschehen ist - und was noch geschehen wird. Er war ein interessanter Charakter mit vielen Details und Facetten und gerade seine Vergangenheit, die kurz (aber immerhin) aufgegriffen wird, hat mich sehr gebannt. Die Beziehung zwischen ihm und Darejan, die sich bis zum Ende hin eher als Hass (ohne Liebe) bezeichnen lässt, hat mir gerade rückblickend gut gefallen, kam aber leider etwas zu kurz.

Dieses Buch hätte episch werden können, ist aber leider nur ein Schatten dessen, was es sein sollte. Es liest sich durchweg verworren, überfordert mit zu vielen Namen und Begriffen und erzählt eine im Grunde so simple Geschichte, die unnötig in die Länge gezogen und überzogen beschrieben wurde, dass es mich beinahe wundert, wie komplex sie schlussendlich wirkt. Und "wirkt" ist hier das Schlüsselwort, denn so komplex ist sie wirklich nicht. Dieses Buch hätte enorm atmosphärisch werden können, aber Raven verschenkt das riesen Potenzial, das es gegeben hätte und lässt den Leser enttäuscht und irgendwie leer zurück. Obwohl ich hier doch anmerken muss, dass die Geschichte rückblickend mehr wirkt. Während des Lesens habe ich mich oft gefragt, wann es denn endlich losgeht und mich dabei ertappt, wie meine Augen immer wieder zu der Seitenzahl gewandert sind, am Ende hatte ich dann das nüchternde Gefühl, gerade etwas gelesen zu haben, was sehr viel hätte werden können, leider aber nicht in seinem ganzen Potenzial genutzt wurde. Sehr schade!

Fazit:
Was hätte dieses Buch genial werden können, aber "Seelenkuss" hat mich nur im Nachhinein einmal kurz gekriegt - zwischendurch habe ich die meiste Zeit gehofft, überhaupt zu verstehen, was vor sich geht und nicht durcheinander zu kommen und das obwohl die Geschichte im Grunde so simpel gewesen wäre. Viel Lärm um Nichts könnte man fast meinen und so bin ich von meinem ersten Lynn Raven Buch ziemlich enttäuscht. "Seelenkuss" ist ein großes "zu viel" und gleichzeitig ist es irgendwie auch zu wenig, sodass es seinen eigenen Erwartungen nicht standhalten kann und mehrmals in sich zusammenbricht, wie ein wackliges Kartenhaus, das eine Villa hätte werden können. Mehr Erklärungen + mehr Beschreibungen, was das Offensichtliche angeht = mehr Atmosphäre - aber diese Gleichung hält Lynn Raven leider nicht ein und so bleibt "Seelenkuss" ein blasses und unbefriedigendes Werk mit einem unausgearbeiteten Weltentwurf, der mich sehr enttäuscht zurückgelassen hat. 2,5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen Sehnsucht und Verzweiflung, 20. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelenkuss (Broschiert)
INHALT

Darejan hat gemerkt, dass sich ihre Schwester, die Königin aus Kahel, verändert hat. Zeitgleich geht eine merkwürdige Krankheit im Palast um und niemand kann sagen, was es ist. Und dann sind da die Träume, die Darejan jede Nacht heimsuchen und sie morgens mit Eiseskälte in ihrem Körper aufwachen lassen. Dann erfährt sie, dass Réfen, der Hauptmann der Garde, wegen Hochverrats verhaftet wurde. Er soll einen gefangenen Spion aus dem Kerker befreit haben, der auf Befehl der Königin hin bis aufs Extremste gefoltert wurde. Sie erfährt, dass ihre Schwester gar nicht mehr ihre Schwester ist, sondern dass der Magier Ahoren ihren Körper besetzt hat. Und plötzlich befindet sich Darejan zusammen mit dem Gefangenen auf der Flucht, der obendrein sein Gedächtnis verloren hat. Nur an eines scheint er sich zu erinnern: Dass er Darejan hasst und sie töten will. Durch andere erfährt sie zudem, dass er zu einem geheimen Volk gehört, das als einziges in der Lage ist, Ahoren zu besiegen. Widerwillig setzt sie die Flucht fort, um ihre Schwester zu retten, auch wenn es ihr sichtlich schwer fällt, auch nur einen Tag länger mit dem Gefangenen, der durch die Folter scheinbar dem Wahnsinn verfallen ist, gemeinsam zu reisen.

CHARAKTERE

Was ich in allen Büchern, die ich von Lynn Raven gelesen habe, mag, ist dass mir die weiblichen Hauptcharaktere immer sympathisch sind. Und das ist auch in diesem Falle wieder so. Darejan ist die Schwester der Königin und auch wenn sie eine gewisse Etikette an den Tag legen muss, so hält sie das doch nicht davon auf, immer wieder mal dem Palast zu entrinnen und frei von allem durch die Gegend zu streifen. Sie ist abenteuerlustig und neugierig und mutig. In vielen anderen Büchern geht es mir oft so, dass ich die weibliche Hauptfigur nicht immer verstehen konnte. Hier ist das anders. Es gab wirklich keinen Augenblick, in dem ich Darejans Handeln hinterfragen musste. Für mich war jede Entscheidung, die sie getroffen hat, nachvollziehbar.

Auch der Gefangene (ohne jetzt seinen Namen zu verraten) hat seinem Charakter entsprochen gehandelt. Ich hab mit ihm mitgefühlt und mitgelitten, konnte seinen Hass verstehen und hatte Mitleid mit ihm. Einzig am Schluss hat er für mich unlogisch gehandelt, was ich wirklich schade fand, denn gerade der Schluss sollte das Endstück sein und den ganzen Plot abrunden. Durch die Entscheidung, die er getroffen hat, bekommt das alles einen fahlen Nachgeschmack.

Die Nebencharaktere, auch wenn sie alle nur einen Teil an Auftritten haben, schließt man sofort ins Herz, jeden mit seinen eigenen Zügen und Macken. Das einzige, was ich ein wenig schade fand, war dass man nicht sonderlich viel von der Beziehung zwischen Darejan und ihrer Schwester mitbekommt. Sie mag ihre Schwester, ja. Aber mir fehlten da einach einige Details, vor allem da sie auf ihrer Flucht nur wenig über sie nachdenkt.

STIL

Hier muss ich ein bisschen meckern. Lynn Raven hat ohne Zweifel immer noch ihren schönen, verschlungenen Schreibstil, der den Leser in den Bann zieht und ihn in die andere Welt eintauchen lässt. Aber abgesehen von den ziemlich vielen Schreibfehlern, die schon in den ersten Kapiteln auftauchen und eigentlich vom Korrekturleser ausgemerzt werden sollten, es nicht sind, und deswegen ungemein nerven, fand ich einige der Beschreibungen, vor allem von den Gegenden, wirklich kompliziert. Ich hatte immer mal wieder Probleme, mir die Umgebung richtig in mein Kopfkino zu fantasieren. Dafür fand ich den Anfang des Buches wieder ein bisschen knapp geraten und zu wenig beschrieben. Vieles war etwas verwirrend und erst wusste ich nicht recht, auf wen ich mich konzentrieren sollte.

PLOT

Gegen den gibt es eigentlich nichts zu sagen. Wieder einmal hat Lynn Raven eine wunderbare Welt geschaffen, die mit all ihren verschiedenen Völkern funktioniert, und ich bin immer wieder von dem Aussehen der Figuren begeistert, die so menschlich sind, und doch immer kleine Details aufweisen, die es so nur in der Fantasy gibt. Die Geschichte und ihr Ablauf sind auch hier wieder etwas, das mich in den Bann gezogen hat und mich dazu zwang, in jeder freien Minute zu lesen. Die Art, wie Lynn Raven den Leser neugierig machen kann und ihn zum Fluchen bringt, weil des Rätsels Lösung nur langsam aufgedeckt wird, ist das, was ich so an ihren Büchern liebe. Und doch bin ich nicht ganz zufrieden. In meinen Augen ist das Ende falsch gewählt. Ein anderes Ende hätte mir wesentlich besser gefallen und die Geschichte besser abgerundet, ohne jetzt Details zu nennen. Ich bekomme am Ende zwar auch das, was ich haben will, aber auf eine Art, die mir nicht ganz zusagt. Der Schluss hat etwas Einsames und Wehmütiges, was vor allem daran liegt, dass mir die eine Entscheidung des Gefangenen ein bisschen sauer aufstößt. Der Funke zwischen Darejan und ihm ist bei mir nicht ganz übergesprungen. Für mich gab es zu wenig Szenen, in denen beide öfter mal wegen dem anderen ins Wanken geraten. Das und die Tatsache, dass ich bis zum Ende nicht das Gefühl hatte, dass Darejan ihn aus seiner Misere befreien und etwas in ihm neu füllen und heilen kann, das er verloren hat, lassen mich ein wenig frustriert auf das Buch zurückblicken. Ich finde die Geschichte, wie sie ist, nach wie vor toll. Nur eben diese eine Sache bringt einen leicht enttäuschten Nachhall mit sich und tut mir ein bisschen in der Seele weh.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Also mir hat's gefallen ;P, 24. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Seelenkuss (Broschiert)
Unglaublich! Ich hätte nicht gedacht, dass ich ein ~ 600 Seiten Buch in zwei Tage auslese *.*
Da spricht schon viel für das Buch ;P

Inhalt:
Darejan, die Prinzessin der Korun, kennt ihre Schwester nicht wieder. Die mitfühlende Königin Seloran scheint plötzlich eiskalt zu sein, denn den räselhaften Gefangenen im Kerker behandelt sie ungewöhnlich grausam.
Angeblich sei er ein Spion der Nordreiche. Doch dann entdeckt Darejan eine schreckliche Wahrheit: Der finstere Magier Ahoren hat Besitz von Königin Selorans Körper ergriffen und baut eine Armee von Schattenkriegern auf, um das Königreich zu unterwerfen. Und plötzlich ist Darejan selbst auf der Flucht, zusammen mit dem angeblichen Spion. Er gehört dem Geheimorden der DúnAnór an, die als Einzige in der Lage sind, Ahoren zu bannen. Doch der Gefangene hat sein Gedächtnis verloren. Und zudem scheint er Darejan zu hassen. Das ungleiche Paar begibt sich auf eine Suche voller tödlicher Gefahren ...

meine Meinung:
Mein erstes Buch von ihr "Blutbraut" hat mir schon sehr gut gefallen und dementsprechend neugierig war ich also bei "Seelenkuss". Die Meinungen waren ja sehr unterschiedlich und so konnte ich so überhaupt nicht einschätzen, was mich erwartet.

Ich begann also zum Lesen...und las...und las...und 2 Tage später war es ausgelesen!
Zugegeben, der Beginn war nicht gerade einfach, da all diese neuen Bezeichnungen wie eine Wissenschaft klangen (DúnAnór, Nekromania,...), aber nach und nach, fand man sich immer besser in die Geschichte von Darejan und den DúnAnór ein.

Das Buch springt von Perspektive zu Perspektive. Wird zuerst von allen Seiten her berichtet, liest man im Mittelteil nur von Darejans Abenteuer.
Ich mag es, wenn man verschiedene Perspektiven in einem Buch hat, also ist das definitiv ein Pluspunkt!

Die Art und Weise, wie Lynn Raven schreibt ist wie immer angenehm, jedenfalls, wenn man die steinigen ersten 30-40 Seiten hinter sich hat und nciht bei jedem "neuen" Wort grübeln muss, was das jetzt noch einmal war.
Sonst ist ihre Schreibweise angenehm zu lesen, perfekt eben, um in das Buch und somit in eine andere Welt einzutauchen ;P .

Zu der Geschichte selbst kann ich nur sagen, dass ich absolut begeistert bin! Der Schluss ließ mich etwas stutzig machen, denn soetwas hatte ich mir bereits gedacht, doch das es dann tatsächlich SO geschehen war, war dann schon irgendwie ein Schock für mich gewesen *.* .
Der Mittelteil hatte es am meisten in sich gehabt! Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, auch wenn ich definitiv wichtigeres zu tun gehabt hätte, als ein Buch zu lesen, für das ich ungefähr eine Woche eingerechnet hatte...mhmm...aus diesem Plan wurde ja anscheinend nichts ;P .

Die Personen waren einfach nur zum Niederknieen.
Darejan, die Prinzessin, hatte ich sofort ins Herz geschlossen und als sie dann auch noch floh und trotz dem Hass, den ihr der DúnAnór offensichtlich entgegenbrachte, kümmerte sie sich jedesmal aufs Neue um ihn.
Über den DúnAnór kann ich nicht so viel sagen, da er sein Gedächtnis verloren hat und zu beginn etwas wahnsinnig wirkt und da wäre die Gefahr einfach zu groß, zu viel zu verraten. Aber man kann auf seine Geschichte auf jedenfall gespannt sein ;P .

Fazit:
Ungefähr 3/4 des Buches las ich an einen Tag. Einzig der Schluss hatte mich aus dieser unglaublichen Lesesucht getrieben.
Ich bin jedenfalls froh, dass ich das Buch gelesen habe und werde mir mit Sicherheit weiter Bücher von Lynn Raven vorknöpfen.
Das Buch verdient definitiv 4 von 5 Sterne!
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es tut mir in der Seele weh!, 4. Februar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelenkuss (Broschiert)
Vorab, ich bin ein großer Fan der Autorin und habe jeden ihrer Romane mit Freude gelesen, doch "Seelenkuss" ist seit langem eines der schlechtesten Bücher, welches ich lesen musste. Das zu schreiben, tut mir wirklich in der Seele weh. Doch woran liegt es?

Erst einmal war der Einstieg in die Handlung schon unglücklich gewählt wurden. Einige Kapitel werden aus der Sicht Refens erzählt, sodass ich urtümlich davon ausging, dass er der Protagonist neben Darejan sein würde. Refen besaß auch die typischen Eigenschaften eines klassischen Lynn-Raven-Helden. Meine Sympathien hatte er also, doch verschwand er schon wieder nach den ersten 100 Seiten, nur um erst in den letzten 10 (!) wieder ausgekramt zu werden.
Darejan an sich war okay - eine Umschreibung, die ich bei Charakteren sonst nie wählen würde, aber mir fallen zu ihr keine prägnanten Eigenschaften ein.
Der eigentliche Held der Geschichte, dessen Name erst sehr spät genannt werden durfte, hat die Rolle des Schwachsinnigen auferlegt bekommen. So sieht Darejan ihn zumindest und redet die meiste Zeit über sehr abfällig von ihm. Der Verrückte, Dunanor, Jarhal... die Liste ist lang. Die Liste seiner Charakterzüge hingegen nicht.
In dieser Hinsicht nehmen sich Darejan und ihr Auserwählter nicht viel. Gerade weil ich von der Autorin etwas anderes gewöhnt bin - sprich vielschichtige Persönlichkeiten, gerne mit Badboyeinschlag, und gütige Frauen, zwischen den die Funken nur so explodieren - war die Enttäuschung unglaublich herb.

Was die Charaktere verbockt haben, konnte auch die Handlung nicht herausreißen. Von vornherein existiert für mich das Problem, dass beide Protagonisten unter einer magischen Amnesie stehen und ich erst gar nicht wusste, wohin die Reise uns führt, aber auch woher der Wind wehte. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass wir die Kennenlerngeschichte der beiden live miterleben und nicht in kurzen Traumsequenzen erst am Ende erfahren. Dafür hätte sich die Autorin die elendig lange Reise und Flucht übers Meer, durch Wälder, Wüsten, Ebenen, Städte oder Gebirge sparen können. Es wollte einfach nicht enden und die ganzen Katastrophen, Gegner und Kreaturen, die die Wege kreuzten, waren lästig und seitenfüllend, wie schon lang nicht mehr!
Ein wenig entsetzt war ich über die Kaltschnäuzigkeit der Protagonistin, welche am abrupten Ende, das ich mir nach der fast 600-seitigen Langeweile herbeisehnte, über zwei Menschenleben mal eben so entschied. Außergewöhnlich viele sinnlose und grausame Tode sind in "Seelenkuss" zu beklagen, welche für so junge Fantasy eigentlich nicht tragbar ist. Ich schätze "Game of Thrones" hat der Autorin als Inspiration gedient, wenn sie auch nur ansatzweise diese Spannung hätte übertragen können, wäre das Buch ein Reißer geworden.

Der Grund für meine selten vergebene Niedrigstwertung ist der Schreibstil, wenn dieser mir nicht zusagt, ist schon das halbe Buch dem Untergang geweiht.
Eigentlich liebe ich Lynn Ravens Art zu schreiben, die Gefühle, die sie damit unvergleichlich transportieren kann oder Situationen entstehen lässt. Doch hier hat sie eindeutig übertrieben! Ich als Leserin brauche einfach keine drei unterschiedlichen Begriffe für ein und das selbe Gebiet oder Volk. Und warum, muss ein seltsames fabelartiges Reittier mit exotischem Namen her, wenn es auch ein Pferd tun würde. Schon klar, dies ist nun mal Highfantasyliteratur, doch muss ich mir darunter doch auch etwas Vorstellen können, damit das ganze Konzept funktioniert. Das ging nur hier eben nicht, weil die Reittiere, deren komplizierter Namen mir entfiel, des Reitervolks, dessen komplizierter Name mir auch entfiel, einfach nicht beschrieben wurden. Diese Dinge häuften sich einfach es wurden fantasievolle Worte eingeworfen, deren Bedeutung nicht erklärt wurde oder ich mir irgendwie herleiten konnte. Das macht für mich in etwa so viel Sinn, wie das Lesen von „Krieg und Frieden“, bei dem man jedoch 10% der Worte aus dem Russischen unübersetzt ließ…

Mir fällt beim besten Willen kein positiver Aspekt des Buches ein. Traurig aber so wahr. Ein Indiz dafür ist, dass ich „Seelenkuss“ sechs Wochen neben meinem Bett liegen hatte, parallel ein anderes Buch beendete und eigentlich nur lustlos zu diesem Roman griff. Zum Vergleich: Ich habe „Blutbraut“ mit 150 Seiten mehr an einem einzigen Wochenende durchgelesen.
Wenn der nächste Roman von Lynn Raven ansteht, warte ich erst einmal ein paar Kritiken ab, bevor ich wieder blind zuschlage. So eine Quälerei will ich kein zweites Mal erleben. ML
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5.0 von 5 Sternen Super, 30. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelenkuss (Kindle Edition)
Das Buch Seelenkuss von Lynn Raven ist jede Leseminute wert! Ein tolles spannendes Buch über alle Seiten hinweg! Es lohnt sich!
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4.0 von 5 Sternen Die (zu) hohe Kunst der Fantasy, oder: Bin ich die falsche Leserin im falschen Buch?, 1. Juni 2014
Von 
NiliBine70 (Duisburg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Seelenkuss (Broschiert)
Inhalt:
Prinzessin Darejan ist verzweifelt. Mit ihrer Schwester stimmt etwas nicht. Und ein Vertrauter soll ein Verräter sein. Alles scheint aus den Fugen zu geraten. Erst recht, als ein als verrückt deklarierter Spion im tiefsten Kerker von ihrer Schwester gefangen gehalten und gefoltert wird und geheimnisvolle Verbündete Darejan erzählen, dass ihre Schwester vom finsteren Magier Ahoren besessen worden sei, der nur nach der Macht über alles giert und alle in ihr Unglück stürzen will. Darejan erkennt, dass der mysteriöse Gefangene etwas besonderes ist und flieht gemeinsam mit ihm vor den Schergen ihrer besessenen Schwester. Sie machen sich auf den Weg, das Königreich, ja die ganze Welt vor einer Dunkelheit zu bewahren. Doch ob ihnen das gelingen mag, steht in den Sternen.

Meine Meinung:

Die (zu) hohe Kunst der Fantasy, oder: Bin ich die falsche Leserin im falschen Buch?

Lynn Raven war mir ein Begriff, aus der geliebten Lektüre von „Blutbraut“. Und so freute ich mich wie verrückt, als es hieß, super, ich darf „Seelenkuss“, das neueste Werk der Autorin, für [...] lesen und rezensieren. Die Freude war auch noch da, als ich es endlich in Händen hielt, wundervoll, ein sooo schön dicker Fantasywälzer, der lädt mich ein, gleich abzutauchen, in die Welt, die die Autorin erschafft.

Doch dann kam es doch –leider- ganz ganz anders! Ja, Lynn Raven hat eine fantastische Welt erschaffen. Und wahrscheinlich auch eine tolle Story nur ging vieles an mir vorüber, weil ich mich mit z.B. dem Marinewesen auseinandersetzen musste. Warum das? Ich erkläre: Die Autorin ist sehr sehr detailverliebt, was ich eigentlich zu schätzen weiß, entsteht so doch vor dem geistigen Auge, im Kopfkino ein sehr lebensechtes, fast fühlbares Bild der Szenerie. Doch auf den ganzen 576 Seiten wurde ich schier erschlagen mit Details, mit denen ich mich auseinandersetzen musste, die mein persönliches Kopfkino schlichtweg überforderten und so blieb es nicht aus, dass bei z.B. all den maritimen Fachbegriffen, die ich mir aufgeschrieben habe, um nachzuschlagen zwischendurch, was sie denn zu bedeuten haben, die Geschichte auf der Strecke blieb. Hätte mich jemand eine Stunde später gefragt, was ich gelesen habe, ich hätte wahrscheinlich perfekt erklären können, wie man Segel refft oder so, aber was da passiert ist..Fehlanzeige!

Und so setzte sich mein Dilemma mit diesem Buch fort. Es blieb leider nicht aus, dass mich die Geschichte aus dem genannten Grund absolut nicht erreichte. Zwischenzeitlich hatte ich sogar den Gedanken, abzubrechen, aber das fand ich dann unfair und so dachte ich, komm, les weiter, vielleicht wird’s noch. Nein, es wurde für den „Seelenkuss“ und mich keine seelenhafte Begegnung, so sehr ich es mir auch gewünscht hätte.

Wie schon die Überschrift andeutet, kann es nun auch wirklich sein, dass ich einfach nicht die richtige Zielperson bin, das Buch wurde als High Fantasy beworben, da suche ich dann zuallererst bei mir selber den Fehler. Vielleicht ist High Fantasy nichts für mich? Gut, das kann dann passieren und tut mir leid.

Erwähnen möchte ich denn noch mal ausdrücklich, dass die Autorin sich wirklich ausgesprochene Mühe gegeben hat, alle noch so kleinen Einzelheiten detailreich vor Augen zu führen, die Eigenheiten der Figuren, die einen überwältigen, genauso wie die Menge der Figuren und ihrer teilweise sehr ähnlich klingenden Namen, was auch hier ein Auseinanderhalten manchmal schwer machte. Auch ein Versuch, ein eigenes Glossar zu erstellen, um Licht in das Dunkel für mich zu bringen, hat hier nicht geholfen, es wurde einfach zu viel.

Nein, der Seelenkuss ist kein Buch für unterwegs in der Bahn, kein Buch, was man „mal eben“ liest. Wenn ich ihm eine zweite Chance gäbe, noch einmal ganz von vorne beginnen würde, dann in einem Urlaub, wo es ganz ruhig und keine äußeren Reize gäbe. Da könnte ich mich voll und ganz und ausschließlich aufs Buch konzentrieren. Alles andere macht für mich keinen Sinn! Schade!

Fazit:
High Fantasy nicht für mich, aber vielleicht für all jene, die mit einer schier unglaublichen Menge an Details, Figuren und Szenen klar kommen und diese dann auch nicht wirr im Kopf vermengen. Dann ist es wahrscheinlich ein Traum!

Aus dem Grund gibt’s von mir 4 von 5 Sternen (3 für mein Empfinden und den 1 als Plus, weil klar die Arbeit erkennbar ist, die hinter dem Buch steckt!)

Danke trotzdem an [...] / cbt [...] für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
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4.0 von 5 Sternen Wunderbar, aber nicht der Nummer 1 Hit, 20. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Seelenkuss (Broschiert)
Ich habe das Buch gerade erst gestern aus der Hand gelegt und mir die Meinungen vieler anderer durchgelesen, meiner Ansicht nach ist es auch nicht das beste Buch der Autorin aber es ist trotzdem wunderbar!

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich die ersten Seiten über erst einmal wieder "einlesen" musste. Ja, es beginnt alles vielleicht etwas zu langatmig, aber wer den Stil von Lynn Raven kennt, der weiß das man erst zu einem langsameren Lesetempo gezwungen wird, um überhaupt in diese Welt mit einsteigen zu können und sich aber im Verlauf die Spannung immer mehr anhebt, sodass man das Buch eben auch um zwei Uhr nachts nicht mehr aus der Hand legen kann.
Die Story ist etwas gewagt, da man in eine Situation hineingesetzt wird, in der man erst nach und nach die Vorgeschichte erfährt und eben konzentriert lesen muss. Mit konzentriert meine ich aber nicht die Konzentration und das Durchhaltevermögen das man braucht um Game of Thrones zu lesen (da war bei mir nach 30 Seiten Schluss!)
Wer will schon immer wieder ein Buch lesen, das mit "Es war einmal..." beginnt? Dann weiß man ja sofort wie es endet, aber hier eben nicht.
Man bekommt nicht eine Fantasiewelt von vorn bis hinten haarklein vorgekaut, man bekommt Ideenhappen um den eigenen Geist anzuregen, man muss nicht immer wissen:" Wie denkt sich die Autorin soll man den Namen aussprechen? Wie hat sie sich nun dieses Tier vorgestellt? Welche Person ist hier die Hauptfigur?"
Wozu?
Selbst den Kopf inspirieren zu lassen ist wesenlich fantastischer, als im Einband eine detaillierte Karte den Landes auszuzeichnen zu der man ständig vor- und zurückblättern muss um zu kappieren wo man jetzt ist.
Hier geht es definitiv um Emotionen und Frei- Geist- Denken!

Im Vergleich zu den Dämonen- Büchern und der wahnsinnig tollen Blutbraut, war das Ende hier leider auch wieder viel zu schnell gegessen und vorhersehbar und die Charaktere hatten nicht den Tiefgang und den Pepp, den man sonst von ihr kennt. Deshalb ein Stern Abzug, aber trotzdem vielen Dank für die tolle Lesezeit!
Das Buch wird bei meiner Schwester und meiner Mutter sicherlich auch wieder super ankommen!
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3.0 von 5 Sternen Hm... Hatte mehr erwartet, 8. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelenkuss (Broschiert)
Ich LIEBE Lynn Raven. Ich habe alle ihre Bücher, bis auf die Dämonen-Reihe und fand die meisten grandios. Das gesagt, hat mich Seelenkuss leider enttäuscht.

Zu erst einmal zu den ganzen Bezeichungen der Völker etc.: Das war leider etwas zu viel des Guten. Ich konnte teilweise nicht mehr unterscheiden, ob mit DúnAnór, KonAmàr, KaîRón, BôrNadár und wie sie alle heißen ein Volk oder ein Gegenstand gemeint war, da waren einfach zu viele, seltsame Namen, um sich alle merken zu können.

Am meisten jedoch hat mich die Beziehung der beiden Protagonisten enttäuscht, denn das war immer etwas, womit Lynn Raven mich unheimlich begeistern konnte. Diese sich sehr langsam entwickelnde Liebesgeschichte, die sich zumeist in einem dramatischen Ereignis offenbart, hat hier gefehlt. Die Liebe ist ab einem gewissen Punkt einfach da, es hat sich nicht wirklich etwas entwickelt, obwohl die Handlungen von Darejan schon in die richtige Richtung gehen. Der "Verrückte" allerdings verschläft die meiste Zeit bzw. liegt im Koma und mit der Prinzessin konnte ich mich leider nicht wirklich identifizieren.

Somit hoffe ich einfach auf das nächste Werk von Frau Raven und lese vielleicht bis dahin einfach nochmal Blutbraut, welches meiner Meinung nach immernoch ihr bestes Werk ist.
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3.0 von 5 Sternen Leider wurde ich enttäuscht, 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Seelenkuss (Kindle Edition)
Ich mag Lynn Ravens Bücher, weil sie voller Magie, Romantik und einzigartigen Welten sind. Aber 'Seelenkuss' traf es leider nicht. Ich fande den Roman sehr zäh, zu viele seltsame Namen haben mich verwirrt und die Handlung kam bis kurz vor dem Schluss nicht wirklich voran.

Wüsste ich nicht, dass die Autorin wirklich sehr gut schreiben kann, mit spannenden Handlungen Figuren zum Leben bringt und Leser fesseln kann, hätte ich nicht gedacht, dass dieser Roman von ihr ist.
Ich hoffe so sehr auf einen neuen Roman, der wieder mit 'Blutbraut' und 'Kuss des Kjer' oder der 'Dämonenreihe' mithalten kann.
Leider war dieses Buch anders als erwartet.
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2.0 von 5 Sternen mehr erwartet ..., 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Seelenkuss (Broschiert)
Klappentext

Eiskalte Herzen, schutzlose Seelen
Prinzessin Darejan erkennt ihre Schwester nicht wieder. Die mitfühlende Königin Seloran scheint plötzlich eiskalt geworden zu sein, und den rätselhaften Gefangenen, den sie in ihrem tiefsten Kerker versteckt, behandelt sie ungewöhnlich grausam. Angeblich sei er ein Spion der Nordreiche. Doch dann entdeckt Darejan eine schreckliche Wahrheit: Der finstere Magier Ahoren hat Besitz von Königin Selorans Körper ergriffen und baut eine Armee von Schattenkriegern auf, um das Königreich zu unterwerfen. Und plötzlich ist Darejan selbst auf der Flucht, zusammen mit dem angeblichen Spion. Er gehört dem Geheimorden der DúnAnór an, die als Einzige in der Lage sind, Ahoren zu bannen. Doch der Gefangene hat sein Gedächtnis verloren. Und zudem scheint er Darejan zu hassen. Das ungleiche Paar begibt sich auf eine Suche voller tödlicher Gefahren ...

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Meinung

Bisher konnte die Autorin mich für jedes ihrer Bücher für sich gewinnen!
Egal ob wir Kuss der Kjier, von meiner Sicht das BESTE ihrer Bücher oder der Spiegel von Feuer und Eis, Blutbraut usw. geschnappt haben, wir wussten das Buch wird gut und trotz unserer großer Erwartungen konnte Lynn Raven es toppen uns mich für sich einnehmen.
Hier bei Seelenkuss hat sie mich total verpasst und irgendwo auf der langen Reise Ihrer Protagonisten Darejan und dem Verrückten verloren und zurückgelassen.
Die Protagonisten sind flach und teilweise für mich falsch gewählt. Anfangs lernen wir Refen kennen ein Komandant der Königswache Darjens und der Funke ging meiner Meinung nach schon in die Richtung, so das es einige Vorahnungen gab. Wir lernen beide kennen und lesen dass sie bereits seit Kindesbeinen miteinander leben und sich vertrauen. Aber unsere Vermutung ist weit gefehlt, den nach 150 Seiten verschwindet unser Refen spurlos von der Bildfläche bzw. im Verlies und räumt das Feld für den verrückten Javal. Dieser Charakter ist so oberflächlich gehalten und zieht sich durch das ganze Buch mit seiner Verrücktheit, die auch immer wieder zur Sprache kommt. Aber erreichen tut er mich nie und lässt immer größer werdende Fragezeichen in meinem Kopf zurück. Selbst in seinen „lichten“ Momentan schafft er es nicht, mich mit sich und seiner Geschichte zu reißen. Dafür war ich einfach schon viel zu weit entfernt.
Der Schreibstil der Autorin hat sich nicht wirklich verändert, so dass ich wirklich den Protagonisten die Schuld an diesem Buch geben muss! Den wenn das Kopfkino sich hier mit Darjean und Refen gedreht hätte, wäre dieses Buch nicht nur ein ganz anderes sondern auch fesselnd, packend und spannend gewesen. So haben wir Darjean und den verrückten Javal die in Ihrer Welt nach dem verborgenen Land suchen, das genauso unerreichbar für die Bieden ist wie die Charaktere für uns, sonst würde dieses Buch keine satte 600 Seiten zeigen.
Total enttäuscht und etwas sprachlos nach den ganzen Wiederholungen (wie auch in dem Buch!) kann ich Lynn Raven für diesen langweiligen Roman nur 2 Sterne geben.
Aber ich hoffe, dass sie in Ihre alte Form findet und uns bald wieder mit einer neuen Geschichte vom Sockel haut.
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Seelenkuss
Seelenkuss von Lynn Raven (Broschiert - 9. Dezember 2013)
EUR 14,99
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