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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Jugendthriller!
Inhalt:
Marie Vosskamp macht ein Praktikum in einer Seehundrettungsstation an der Nordsee. Sie ist von zu Hause geflüchtet, da sie das Zusammenleben mit dem neuen Freund ihrer Mutter nicht mehr erträgt. Dieser scheint sich das Vosskampsche Familienunternehmen, einen Teeimport mit Tradition, unter den Nagel reißen zu wollen. Als in der Nordsee das...
Vor 8 Monaten von Marie C. veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Solider Jugendthriller
"Als Marie von einer seltsamen Frau am Hafen Worte zugeraunt bekommt, ahnt sie noch nicht, was sie bedeuten. Erst seit kurzem hat Marie ein Praktikum auf einer Seehundstation begonnen, träumt davon, Meeresbiologie zu studieren- und erstmal etwas Abstand zwischen sich und ihre schräge Mutter zu bringen. Aber dann taucht vor der Küste ein altes...
Vor 7 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Jugendthriller!, 22. August 2014
Von 
Marie C. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Seefeuer (Broschiert)
Inhalt:
Marie Vosskamp macht ein Praktikum in einer Seehundrettungsstation an der Nordsee. Sie ist von zu Hause geflüchtet, da sie das Zusammenleben mit dem neuen Freund ihrer Mutter nicht mehr erträgt. Dieser scheint sich das Vosskampsche Familienunternehmen, einen Teeimport mit Tradition, unter den Nagel reißen zu wollen. Als in der Nordsee das Wrack eines vor etwa 60 Jahren gesunkenen Frachters geborgen werden soll, geht es in der Familie Vosskamp drunter und drüber. Es geschehen seltsame Dinge, die Atmosphäre wirkt bedrohlich. Welches Geheimnis verbirgt das Wrack und was hat es mit der Familie Vosskamp zu tun?

Meine Meinung:
Mir hat dieser Jugendthriller von Elisabeth Herrmann super gut gefallen. Er beginnt langsam mit den Schilderungen von Maries Leben. Wir lernen die Protagonistin gut kennen und sie kann einem wirklich schnell ans Herz wachsen. So leidet man auch mit ihr, als ihr Leben auf den Kopf gestellt und schließlich bedroht wird. Schnell zieht Herrmann das Tempo an, die Verwirrung in Maries Leben wird immer größer. Man weiß nicht mehr, wem man trauen kann, wer auf welcher Seite steht.

Dieser Thriller baut auf psychische Spannung, nicht so sehr auf Blut. Und der Spannungsbogen wird kontinuierlich angezogen. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse fast, bis sich in einem tollen Showdown alles auflöst. Auch wenn man vorher schon die ein oder andere Idee haben kann, wer oder was hinter den ganzen Vorkommnissen steckt, wird man doch immer wieder überrascht.

Mir hat auch das Ambiente, die Nordsee und die Seehundrettungsstation sehr gut gefallen. Dass ein wenig für den Umwelt- und Tierschutz geworben wird, rundet den Roman perfekt ab.

Fazit:
Absolut lesenswerter Jugendthriller!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 3. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Seefeuer (Broschiert)
Marie Vosskamp kann nicht fassen, welchen Freund sich ihre Mutter nach dem Tod ihres Vaters zugelegt hat! Kein Stück traut sie Magnus, der in Windeseile das Kommando über das Vosskamp'sche Familienunternehmen übernimmt - und ihre Mutter auch noch heiraten will! Marie haut ab, um endlich ihre Träume zu verwirklichen, nach Friedrichskoog an die Nordsee, wo sie mit einem begehrten Praktikum ihrem Wunsch, Meeresbiologin zu werden, ein bisschen näher kommt. Dort lernt sie auch den attraktiven Vince kennen, der sich als Schatzsucher für das alte Schiffswrack der Trinity interessiert, das vor der Küste aufgetaucht ist. Mit der Trinity, die in den 50er Jahren in einem schrecklichen Unglück gesunken ist, heben sich dunkle Geheimnisse, die viel mehr mit Marie zu tun haben, als sie sich je hätte vorstellen können. Geheimnisse, die manche lüften und andere um jeden Preis verbergen wollen ...

"Seefeuer" ist ein Jugendthriller aus der Feder von Elisabeth Herrmann.

Die Autorin vermag es den Leser ab der ersten Seite zu fesseln und ihn in einen Strudel voller Geheimnisse und Gefahren hinabzuziehen. Hat man erst einmal mit Lesen begonnen, so fällt es extrem schwer, vorzeitig damit aufzuhören, denn Elisabeth Herrmann hat ein enormes Maß an Spannung aufgebaut, das in ungeahnte Höhen schnellt und den Leser durch die Seiten fliegen lässt.

Man taucht ein in eine Geschichte voller Geheimnisse, die es zu ergründen gilt. Dabei gefiel mir die Thematik eines seit Jahrzehnten untergegangenen Schiffes ausnehmend gut. Dadurch wird der Grundstein gebildet, den eine Geschichte benötigt, die versucht, Geheimnisse aus vielen Jahrzehnten zu ergründen, die womöglich besser im Dunkeln geblieben wären. In Kombination mit einer Seehundstation wird so das ideale Setting abgebildet, das dem Leser Unterhaltung vom Feinsten bietet.

Im Verlauf der Geschichte werden sehr viele Fragen aufgeworfen, die der Leser unbedingt beantwortet wissen will, sodass man stets weiter liest und man leider viel zu schnell am Ende angelangt ist. Elisabeth Herrmann hat dieses Verwirrspiel perfekt konstruiert und die Geheimnisse des Schiffes gut durchdacht in eine packende Geschichte verpackt, die schon nach kürzester Zeit zu einem wahren Pageturner mutiert.

Die Atmosphäre ist herrlich Norddeutsch rau und stürmisch. Es scheint, als stünde man direkt selber an der Nordsee und ließe sich den Wind um die Ohren wehen. Zusätzlich ist die Atmosphäre noch mysteriös und bedrohlich. Eine ideale Mischung für diesen Thriller.

Bis zum Schluss weiß man nie, wer hinter all diesen Geschehnissen steckt, die im Zusammenhang mit der Trinity stehen. Zwar hat man bezüglich anderer Geheimnisse immer wieder einen Verdacht, welcher letztendlich entweder zerschlagen oder bestätigt wird. Doch zu keinster Zeit ist diese Geschichte vorhersehbar.

Mich hat dieser Thriller komplett zu überzeugen gewusst und mir spannende Lesestunden beschert, mit einer Geschichte, die das Zeug zu einem Blockbuster besitzt, der den Leser in die Tiefen des Meeres hinab zieht. Mit dem selben Tiefgang schildert die Autorin ihre Geschichte; atmosphärisch dicht, komplex und zu jeder Zeit ausgeklügelt konstruiert. So muss ein Thriller sein, der ohne Blut und Leichen auszukommen weiß.

Das Ende stellt den Leser zufrieden und beantwortet so gut wie alle Fragen, die im Laufe des Romans aufgelaufen sind.

Fazit: Packend und tiefgreifend wie das Meer. Spannend und atmosphärisch von der ersten bis zur letzten Seite; ein wahrer Pageturner.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender Jugendthriller über dunkle Familiengeheimnisse, 14. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Seefeuer (Broschiert)
Warum wollte ich das Buch lesen? Bisher war ich eher eine Sammlerin der Bücher von Elisabeth Herrmann. Viele Bücher klangen sehr gut und wurden deshalb gekauft – aber noch nicht gelesen, mit „Seefeuer“ habe ich jetzt aber angefangen – und freue mich auch schon auf die anderen Bücher.
Marie Vosskamp hält nach dem Tod ihres Vaters nicht mehr viel bei ihrer Familie. Ihre Mutter ist nie über den Tod ihres Mannes hinweg gekommen, auch wenn sie mittlerweile einen neuen Mann an ihrer Seite hat, Magnus. Marie hat ihre Probleme damit Magnus zu vertrauen, er hat direkt das Unternehmen der Familie Vosskamp übernommen und will nun auch so schnell ihre Mutter heiraten. Um all dem aus dem Weg zu gehen hat Marie ein Praktikum in einer Seehundstation angetreten und auch den heiß begehrten Platz für ein Jahrespraktikum erhalten.
Auf einem Trip um eine paar Heuler zu retten, holt das Schiff einen Teil eines Wracks ans Tageslicht – der Trinity. Der Name kommt Marie bekannt vor, dennoch kann sie ihn nicht direkt einordnen....

Elisabeth Herrmann hat eine unglaublich spannende Geschichte geschrieben, die von Marie und ihrer Familiengeschichte handelt. Marie ist ein äußerst sympathisches Mädchen, dass der Leser sofort in sein Herz schließt. Sie liebt ihre Familie, ihre Oma und ihre Mutter, sehr obwohl es grade mit ihrer Mutter nicht immer einfach ist. Als ihre Oma wegen eines Schlaganfalls ins Krankenhaus kommt, fährt sie sofort nach hause. Doch die Krankheit ihrer Oma ist nicht das einzig Besorgnis erregende, denn auch im vosskampschen Haus passieren merkwürdige Dinge....

Ich habe das Gefühl, dass ich schon zu viel geschrieben habe, obwohl ich euch ganz sicher nichts verraten habe, aber das Buch zieht einen einfach so in seinen Bann und es macht so viel Spaß, dass man einfach davon berichten will. Dennoch ist es natürlich viel viel besser, wenn ihr euch alle schnell „Seefeuer“ kauft und dann versteht wieso ich so begeistert von diesem Buch bin!

Ich freue mich auf weitere Bücher von Elisabeth Herrmann, und bin sehr froh, dass ich noch einige in Reserve hier stehen habe!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung.., 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Seefeuer (Broschiert)
Ich habe bisher zwei Bücher von Elisabeth Herrmann gelesen und war sehr gespannt auf dieses Buch.
Es ist sehr gut geschrieben, spannend, nicht verhersehbar, flüssig und gut recherchiert.
Marie hat eine etwas „andere“ Familie:
Die Mutter, Viola, die sich nicht wirklich für ihre Tochter interessiert.
Der Freund der Mutter, Magnus, der es anscheinend nur auf die familieneigene Firma und das Geld abgesehen hat und Marie nicht im Haus haben möchte.
So beschließt Marie ein Praktikum in einer Seehundaufzuchtstation zu beginnen und hofft, dass sie dort ein FÖJ machen kann.
Dann taucht ein altes Wrack vor der Küste auf. Eine alte Frau raunt Marie komische Dinge wegen dem Wrack zu.
Alles kommt auf einmal auf Marie zu und so nimmt das Buch rasant Fahrt auf.
Hat man es mal in der Hand, legt man es schlecht wieder zur Seite.
Marie ist ein netter und sympathischer Charakter, dem man gerne in dem Buch folgt.
Bei Magnus und Viola war ich beinahe froh nichts über sie zu lesen. Ich fand sie sehr unsympathisch.
Maries Oma, Clara, die auch eine große Rolle im Buch hat, ist eine sehr geheimnisvolle alte Dame, die aber Marie über alles gern hat.
Der Schluss der Geschichte war sehr überraschend, für mich aber auch ein bisschen unbefriedigend. Warum, das möchte ich nicht wirklich hier offen erwähnen, dann würde ich euch einiges über den Schluss erzählen und wer will das schon ;)
Aber hier ein paar kleine Punkte:
Personen, bei denen ich dachte, sie nehmen eine größere Rolle ein, wurden nicht mehr erwähnt.
Und die Seehundstation wurde gegen Ende auch einfach nicht mehr erwähnt, die kam mir ein bisschen zu kurz.
Aber alles in allem ein super Buch, welches spannend und toll geschrieben ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst spannender, feinfühlig geschriebener Thriller, 29. Juni 2014
Von 
Modus "Modus" (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Seefeuer (Broschiert)
Elisabeth Herrmanns neuer Jugendthriller vereint wieder eine spannende Story, die zum Miträtseln einlädt, stimmungsvolle Kulisse und lebensnahe, feinfühlig gezeichnete Charaktere mit einem Pinselstrich Humor.
In den fünfziger Jahren sinkt vor der Nordseeküste ein Schiff mit Mann und Maus. Nur ein kleines Mädchen überlebt wie durch ein Wunder das Unglück. Sechzig Jahre später wird das Wrack wiederentdeckt - vom Kutter der örtlichen Seehund-Rettungsstation, der die alten Decksaufbauten rammt. An Bord des Kutters ist auch Marie Vossenkamp, die in der Aufzuchtstation ein Praktikum macht und später Meeresbiologie studieren will. Marie ist froh, von zu Hause weg zu sein. Seit dem Tod ihres Vaters vor ein paar Jahren ist das Verhältnis zu ihrer Mutter Viola, einer weltfremden, verträumten Künstlerin, noch schwieriger geworden. Und der Einzug von Violas neuem Freund Magnus hat das Zusammenleben für Marie unerträglich gemacht. Marie hält Magnus für einen Betrüger, der sich das Familienunternehmen unter den Nagel reißen will - einen altehrwürdigen Teehandel, der mit großen wirtschaftlichen Problemen kämpft.
Einen Tag nach Entdeckung des Wracks erleidet Maries Großmutter Clara einen Schlaganfall. Von da an überstürzen sich die Ereignisse. Plötzlich scheint sich die ganze Welt für das alte Schiff zu interessieren - das auf mysteriöse Weise mit Maries eigener Familiengeschichte verknüpft ist. Einer Geschichte, über die Clara nie viel erzählen wollte. Und mit den alten Geheimnissen scheinen auch alte Feinde zurück an die Oberfläche zu tauchen ...

Seefeuer ist ein reinrassiger Thriller - aber, Tribut an die Meisterschaft der Autorin - braucht dabei weder ein Übermaß an Leichen, noch blutige Spezialeffekte, sondern baut wirklich atemlose Spannung allein aus der Jagd nach einem alten Geheimnis und einem psychologischen Verwirrspiel auf, bei dem nach kurzer Zeit nicht mehr klar ist, wer lügt und wer die Wahrheit sagt und wer auf welcher Seite steht. Dazu steht fast von Anfang an eine diffuse Bedrohung im Raum, wie ein Schatten hinter einem Vorhang, bei dem man nie genau weiß, ob er sich nicht gleich als irrer Axtmörder erweist, oder doch nur ein verdrehter Ast im Mondlicht ist.
Marie, die Protagonistin, wächst einem schnell ans Herz. Sie ist eine typisch Neunzehnjährige, aber eine, die mit beiden Beinen im Leben steht, die ihre eigenen Unsicherheiten mit augenzwinkerndem Humor umschifft und mit der man schon bald auf ein hoffentlich gutes Ende mitfiebert. Und auch die anderen Personen in diesem Buch fühlen sich an wie direkt aus dem Leben geschnitten. Wie im Leben ist hier nichts schwarz-weiß, Motivationen bleiben bis zum Schluss unklar, man wird als Leser an der Nase herumgeführt, aber nicht offensichtlich, sondern sehr elegant - bis sich schließlich alle Fäden entwirren und plötzlich alles Sinn macht.

Seefeuer ist ein tolles Buch - wer andere Titel der Autorin mochte, wird auch diesen Roman lieben. Und wer sie noch nicht kennt, hat spätestens jetzt Gelegenheit, einmal einen Blick zu riskieren und sich in ihre Bücher zu verlieben.
Ganz klare Leseempfehlung für eine tolle Geschichte voller Spannung und Geheimnisse, in der auch das Menschliche nicht zu kurz kommt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein solider Jugendthriller in dem es nicht nur um Mord und Totschlag geht sondern um die Vergangenheit einer Familie, 27. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Seefeuer (Broschiert)
Inhalt:
Marie absolviert ein Praktikum bei einer Seehundstation. Als sie raus fahren um gestrandete und vermutliche verletzte Seehunde zu retten bleiben sie an einem Schiff hängen. Wie sich heraus stellt ist es die Trinity, das Schiff mit dem ihre Oma Clara aus Amerika nach Deutschland kam. Doch mit dieser Entdeckung fängt Maries Unglück an. Sie wird angerufen das ihre Oma einen Schlaganfall hatte und reist sofort nach Cuxhaven. Dort entdeckt sie einige Geheimnisse die ihre Familie betreffen....

Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit dem Unglück der Trinity und macht schon direkt Lust darauf es nicht mehr aus der Hand zu legen. Elisabeth Herrmann hat alles so bildlich beschrieben das man das Gefühl hat dabei zu sein und das Salz des Meeres zu schmecken.

Dann kommt der Umschwung zu Marie. Ihre einzige Sorge ist gerade ob sie ein Jahrespraktikum bei der Seehundstation bekommt als noch viel schlimmere Sachen auf sie einstürzen.
Dieser Thriller hat nichts mit einem Mord zu tun und doch hält man es stellenweise vor Spannung kaum aus. Es geht um Maries Familie und die Geheimnisse der Vergangenheit.

Marie ist die Jüngste der Voßkamps, dachte sie bisher und auch wenn auf sie ein vermeintlich großes Erbe wartet möchte sie nur eins. Ein Jahr Seehunde retten. Danach studieren und bloß nicht nach Hause zu ihrer Mutter und deren Freund, den Marie gar nicht leiden kann. Sie macht von Anfang an einen starken Eindruck und das bestätigt sich auch in der ganzen Geschichte. Marie ist eine äußerst selbstständige und starke Persönlichkeit. Selbstständig wohl auch weil ihre Mutter nur ihre Kunst im Kopf hat und ihr Vater das Geschäft, der Vater ist aber seit vier Jahren verschollen. Von einer Geschäftsreise nicht mehr zurück gekommen. Da bleibt nur die Oma über die man hier nur wenig erfährt. So wenig wie sie ihrer Enkelin über sich und ihre Familie verraten hat.
Magnus, der Stiefvater ist ein zwielichtiger Geselle und bis zum Schluss weiß ich nicht so recht was ich von ihm halten soll. Ist er auf das Familienerbe aus oder liebt er Viola wirklich.
Und dann lernt Marie noch Vince kennen, eine Liebelei die nur kurz beleuchtet wird und das ist auch gut so, denn auch wenn ich eine romantische Ader habe und Marie diese Liebe gönne sollte sie nur wenig vom eigentlichen Geschehen ablenken. Das hat die Autorin perfekt gelöst.

Zum Schluss blieben für mich keine Fragen mehr offen und auch wenn die letzten etwa 100 Seiten echt spannend waren und es in sich hatten haben sie schon den Großteil meiner Vermutungen bestätigt und doch wurde ich noch überrascht.

Alles in allem ein solider Thriller in dem es mal nicht nur um Mord und Totschlag geht sondern um die Vergangenheit und den Vorfahren einer Familie
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Geschichte der Familie, 23. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Seefeuer (Broschiert)
Im Vordergrund des neuen Jugendromans "Seefeuer" von Elisabeth Herrmann, die uns ja bereits als vorzügliche Krimi-Autorin mit gesellschaftlich-politischen Hintergründen bekannt ist, steht dieses Mal nicht ein Verbrechen, sondern Marie’s Suche nach der Geschichte ihrer Familie. Was man als Leser schon sehr früh ahnt, bestätigt sich auch bald durch ihre intensiven Recherchen, und so kann es nicht ausbleiben, dass sich ihr Bild von der eigenen Verwandtschaft schrittweise, aber einschneidend verändert. Marie muss sich vielen Wahrheiten stellen – und dazu noch einem Stiefvater in spe, von sie nicht weiß, ob er im Sinne der Familie handelt oder nur in die eigene Tasche wirtschaftet. Spannend bis zum Schluss, darf in “Seefeuer” natürlich auch eine Prise Romantik
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4.0 von 5 Sternen Wenn ein Familiengeheimnis dein Leben bedroht..., 11. Februar 2015
Von 
Rezension bezieht sich auf: Seefeuer (Broschiert)
Elisabeth Herrmann schätze ich als Autorin von guten Thrillern für Erwachsene, weshalb ich nun sehr gespannt war, wie sie für Jugendliche schreibt.

Das Jugendbuch beginnt mit einem spannenden Prolog, bevor wir dann Marie Vosskamp kennenlernen. Sie macht gerade ein Praktikum auf einer Seehundstation, da passiert ein Unglück in der Familie. Und nicht nur das, denn aus dem Meer taucht ein altes Schiffswrack auf, welches ein Geheimnis in sich birgt, dass vielleicht auch bald Marie betrifft. Wird sie das mysteriöse Rätsel der Familie Vosskamp lösen können?

Ich muss gestehen, dass ich erst beim zweiten Anlauf den Einstieg ins Buch geschafft habe. War der Prolog noch richtig interessant, geht es erst einmal langweilig auf einer Seehundaufzuchtsstation weiter. Die Schilderungen dort haben mich einfach nicht fesseln können und auch Marie mochte ich zu Beginn nicht so recht.

Marie ist die Hauptakteurin der Geschichte und um sie dreht sich auch alles. Erst im Verlauf der Geschichte merkt man als Leser, warum Marie so ist wie sie ist und dann wird man auch langsam mit ihr warm. Viele Nebencharaktere werden nur am Rande aufgezeigt, aber nicht detailliert beschrieben oder charakterisiert. Das ist nicht unüblich bei Jugendbüchern und hat mich persönlich auch nicht gestört.

Ein personaler Erzähler führt uns durch die Geschichte, so dass wir mal in Maries Welt Einblicke erhalten und mal in die eines merkwürdigen Unbekannten, der es auf die Familie Vosskamp abgesehen hat.

Hat man die ersten fünfzig Seiten geschafft, baut sich auch so langsam Spannung auf und man wird als Leser mit einem spannenden Familiengeheimnis und dessen schlüssiger Auflösung belohnt.

Als Altersempfehlung ist das Alter von 14 Jahren angegeben, aber ich denke, dass auch 12 Jährige dieses Buch durchaus lesen können, ohne nachts von Albträumen geplagt zu werden.

Das Buch bietet ein Geheimnis, Spannung, Intrigen und auch ein wenig Liebe.

Fazit: Ein Thriller für Kids, jedoch kein All-Ager. Lesenswert für alle, die sich auch gern im Jugendbuchgenre austoben und denen etwas seichtere Handlung nichts ausmacht.
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5.0 von 5 Sternen Seefeuer, 15. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Seefeuer (Broschiert)
„Seefeuer“ ist der erste Jugendthriller, den ich von Elisabeth Herrmann gelesen habe und ich bin begeistert. Es geht in diesem Roman um ein spannendes Familiengeheimnis, das nach vielen Jahren im Verborgenen plötzlich wieder ans Tageslicht gelangt und die Welt einer jungen Frau gründlich durcheinander wirbelt.

Marie Vosskamp ist der Spross Cuxhavener Teeimporteure. Ihre Kindheit war nicht gerade glücklich – viel Geld, wenig Liebe und Nähe, denn ihr Vater war ständig auf Reisen und ist früh verstorben, ihre Mutter ist eine weltfremde Frau, die nur die Malerei und ihre Bilder im Kopf hat. Einziger Halt ist für Marie ihre Oma Clara. Mittlerweile hat die fast 20-jährige Marie ihren Platz im Leben gefunden, sie will Meeresbiologin werden und macht zurzeit ein Praktikum in der Seehundstation Friedrichskoog.

Dann überschlagen sich die Ereignisse und Elisabeth Herrmann lässt eine Menge verwirrender Dinge auf ihre Protagonistin einprasseln: Oma Clara erkrankt plötzlich schwer und Mutter Viola will ihren merkwürdigen Lebensgefährten Magnus heiraten. Außerdem taucht ein vor 60 Jahren in einer stürmischen Nacht in der Nordsee gesunkenes Schiff, die „Trinity“, auf. Das Wrack hat Geheimnisse im Gepäck, die Maries bisherige Welt völlig aus den Angeln heben.

Damit nicht genug, im Hintergrund lauert ein Unbekannter, der Marie und ihrer Familie schaden will. Die Autorin lässt diesen Unbekannten in mehreren Passagen zu Wort kommen und schnell ist klar, dieser Jemand ist böse, gefährlich, voller Hass und zu allem entschlossen.
Man bekommt als Leser bald eine Ahnung, aus welcher Richtung die Angriffe auf Marie kommen könnten. Aber eben nur eine Ahnung, wirklich sicher war ich mir nicht, da mein Blick auf unterschiedliche mögliche Verdächtige gelenkt wurde und ich so fast bis zum Schluss über die Identität des Täters spekulieren konnte.

Ganz nebenbei bekommt man im Verlauf der Handlung interessante Einblicke in die Arbeit der Seehundstation und auch Informationen darüber, wie Schatzsucher bei der Bergung von Wracks vorgehen.

„Seefeuer“ ist eine fesselnde und geheimnisvolle Geschichte, die mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat.
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3.0 von 5 Sternen Solider Jugendthriller, 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Seefeuer (Broschiert)
"Als Marie von einer seltsamen Frau am Hafen Worte zugeraunt bekommt, ahnt sie noch nicht, was sie bedeuten. Erst seit kurzem hat Marie ein Praktikum auf einer Seehundstation begonnen, träumt davon, Meeresbiologie zu studieren- und erstmal etwas Abstand zwischen sich und ihre schräge Mutter zu bringen. Aber dann taucht vor der Küste ein altes Schiffswrack auf: Das Wrack der Trinity, die seit Jahrzehnten und einem schrecklichen Schiffsunglück im Meer versunken war. Mit der Trinity heben sich dunkle Geheimnisse, die viel mehr mit Marie zu tun haben, als sie sich je hätte vorstellen können. Und manche lüften und andere um jeden Preis verbergen wollen. " (Klappentext)

Bei einem neuen Buch sehe ich mir zuerst immer gerne das Cover an. In diesem Fall übermittelt das Cover genau das Feeling, was ich mir beim Lesen des Klappentextes von dem Buch erhofft habe. Aufregend, geheimnisvoll, düster und irgendwie „stürmisch“. Durch den Kontrast vom dunklen Hintergrund zu der pinken Schrift, fällt es einem auch sehr schnell ins Auge.
Die Geschichte an sich beginnt eher ruhig und lässt eine ganze Weile offen, wohin sie letztendlich führt. Nach und nach entwickelt sich eine interessante, facettenreiche Handlung. Eine gut ausgearbeitete und detaillierte Hintergrundgeschichte, der von der Autorin viele Seiten gewidmet wurden, erhöht immer wieder die Spannung und erhält sie aufrecht, wenn es der Protagonistin nicht so ganz gelingen will. Durch das ganze Buch zieht sich das Geheimnis um „Jane“ deren Schicksal mit Maries und dem der Trinity eng verwoben ist. Leider war die Auflösung dieses Geheimnisses für mich schon recht früh ersichtlich, sodass mir am Ende die Überraschung fehlte und die Spannung nicht mehr ganz so hoch war.
Natürlich gibt es auch in diesem Buch eine Lovestory, die sich zu Gunsten des Genres aber in Grenzen hält und nur eine Nebenrolle spielt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Die Autorin hat mit Marie eine sympathische und starke Protagonistin geschaffen, die man als Leser nach wenigen Worten bereits klar vor Augen hat. Ihre Gefühle und Gedanken werden sehr gut beschrieben und sind für den Leser gut nachvollziehbar. So übertragen sich Maries Zweifel, was einen bestimmten Charakter angeht auch schnell auf den Leser, sodass dieser ihm nicht über den Weg traut und die Neugier auf seine Absichten geweckt ist. Auch die anderen Charaktere konnte ich mir schnell vorstellen und sind mir im Gedächtnis geblieben, weshalb ich es schade finde, dass einige nach ihrer Einführung schnell wieder von der Bildfläche verschwunden sind und nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die ich mir für sie gewünscht hätte.
Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze Kapitel aus der Perspektive einer unbekannten Person, die Marie eindeutig nicht positiv gesinnt ist. Das hat für mich die Spannung noch erhöht.
Die Autorin schafft sowohl schnelle, spannungsgeladene Momente als auch ruhige Szenen in denen sie sich Zeit für Details nimmt.
Insgesamt hat mir „Seefeuer“ gut gefallen. Es gibt einige rasante Momente, die das Herz schneller schlagen und den Leser um die Protagonistin bangen lassen. Dennoch fehlte mir ab und zu der Nervenkitzel. Trotzdem schafft die Autorin ein gutes Verhältnis zwischen Ruhe und Sturm. Ihre Zuneigung zum Detail kommt vor allem der Hintergrundgeschichte und den emotionalen Momenten zugute, was sich letztendlich auf die gesamte Handlung sehr positiv auswirkt. Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen, dass sich „Seefeuer“ sehr gut liest und man gar nicht merkt, wie die Seiten vorbeifliegen. Ich habe diesem Buch drei von fünf Sternen gegeben und kann es vor allem jugendlichen Thriller-Liebhabern empfehlen.
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Seefeuer
Seefeuer von Elisabeth Herrmann (Broschiert - 23. Juni 2014)
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